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Kritiken

Angriff der Killerviren!
Andreas Schaerer: Auch das Mikrofon ist hier Instrument
Kritiken
16.11.2019 Thomas Kuschny

„Clickbaiting“ nennt der Amerikaner das Platzieren reißerischer Überschriften zur Gewinnung größerer Aufmerksamkeit, das auch hierzulande längst sämtliche Medien infiziert zu haben scheint. Zum Testen nun sogar in der „Kultur“, denn freilich waren es keine Killerviren, sondern die Husten und Heiserkeit generierenden Verwandten, die beinahe den Auftritt des Trios „Rom Schaerer Eberle“ im Spielboden Dornbirn verhindert hätten. Dem Himmel oder wem auch immer sei gedankt, daß sie es nicht geschafft haben.

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Vom Lauf der Dinge und vom individuellen Glück - Kunsthaus Bregenz gibt Einblick in das Programmjahr 2020
Das KUB im Winter (Foto: Markus Tretter 2019, © Kunsthaus Bregenz)
Ausstellung
15.11.2019 Karlheinz Pichler

Das Kunsthaus Bregenz (KUB) plant für 2020 wie gewohnt wieder vier große Einzelausstellungen zum Schaffen von Künstlerpersönlichkeiten, die am internationalen Kunstparkett aktuell wesentliche Akzente setzen. Darunter befindet sich mit der erst 29-jährigen Texanerin Bunny Rogers die bislang jüngste Position, die im KUB je gezeigt wurde. Bei den weiteren Protagonisten handelt es sich um Peter Fischli, Anri Sala sowie Dora Budor.

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Mit der Hochschaubahn zum Schafott oder der lange, blutige Weg zur Demokratie
Ines Schiller und Jan Kersjes
Theater
15.11.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Zum wahren Rollercoaster entspann sich Niklas Ritters biographische Aufarbeitung der historischen Figur Marie-Antoinette von Österreich-Lothringen, Tochter Kaiserin Maria Theresias von Österreich und spätere Königin Frankreichs und Gemahlin Ludwig XVI., zu einer Achterbahnfahrt der Emotionen und gleichsam zum unterhaltsamen und sehr zeitgemäßen Geschichtsunterricht. Mit „Antoinette Capet – Die Österreicherin“ erzählt das Vorarlberger Landestheater in seiner dritten Premiere die Geschichte der österreichischen Prinzessin, die, von ihrer Mutter Maria Theresia nach Frankreich verheiratet, der Französischen Revolution zum Opfer fiel und auf dem Schafott ihr Ende fand.

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The Irishman
De Niro als gleichmütiger Killer, der die Berichte am nächsten Tag in der Zeitung nachliest.
Film / Kino
15.11.2019 Gunnar Landsgesell

Martin Scorsese ist mit „The Irishman“ ein filmisches Epos gelungen, das einen die reale Zeit vergessen lässt. Mit seinem Mobster-Krimi verknüpft Scorsese den Aufstieg eines irischstämmigen Killers (De Niro) in der New Yorker Mafia mit dem schattenhaften Porträt des legendären Gewerkschaftsführers Jimmy Hoffa (Pacino). Ein wuchtiger Entwurf mit düsterem Humor.

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In der Manege des kleinen Delikts - Element of Crime legten am ersten Dienstag nach Faschingsbeginn im Montforthaus an
Musik / Konzert
14.11.2019 Andreas Feuerstein

Rocken, bis einem das letzte Hemd angelegt ist? Nicht mit Element of Crime. Die Berliner Band, die man sich früher, nur leicht idealisiert, am liebsten in einer von Rauchschwaden und Alkoholfahnen durchzogenen Hafenkneipe vorstellte, steuert mit ihren nun schon bald 35 aktiven Jahren ruhigere Fahrwasser an.

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Aktuell in den Filmclubs (15.11. - 21.11. 2019)
Booksmart
Film / Kino
14.11.2019 Walter Gasperi

FKC Dornbirn und Kinotheater Madlen in Heerbrugg zeigen diese Woche den hypnotischen Dschungeltrip „Monos“. Beim TaSKino Feldkirch steht die frische und höchst unterhaltsame Highschool-Komödie „Booksmart“ auf dem Programm.

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Gunnar Halle: Halle’s Planet
CD-Tipp
14.11.2019 Peter Füssl

„Black Matter” heißt der mit treibenden Beats und wummerndem Bass gleich mächtig abgehende Opener auf dem neuen Album des im gesamten skandinavischen Raum höchst gefragten und in unterschiedlichsten Bands und Projekten aktiven norwegischen Trompeters Gunnar Halle. Wie beim 2015 erschienenen Vorgänger „Istanbul Sky“ setzt der Osloer wieder auf Gitarrist Stephan Sieben, Bassist Putte Johander und Drummer Knut Finsrud. Neu dazugekommen ist der zweite Drummer Wetle Holte, der auch als Koproduzent neben dem Bandleader firmiert.

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Programmpräsentation 2020 der Bregenzer Festspiele: Ein Angebot von unglaublicher Vielfalt
Von internationalen Pressevertretern gestürmt: Die Programmpräsentation der Festspiele auf der Hinterbühne des Festspielhauses, über allem der stilisierte Lorbeerkranz für Kaiser Nero in der Hausoper.
Musik / Konzert
13.11.2019 Fritz Jurmann

„Es gibt noch immer Leute, die die Bregenzer Festspiele nur auf den See reduzieren“, wundert sich Intendantin Elisabeth Sobotka in ihrem Einleitungsstatement zur Programm-Pressekonferenz der Saison 2020 am Mittwochvormittag vor internationalen Medienvertretern auf der Hinterbühne des Festspielhauses. Dabei sei es, so Sobotka, gerade die Vielfalt des Angebotes allein im Musiktheaterbereich zwischen traditioneller Oper und Uraufführungen, die das Besondere dieses Festivals ausmache. Mit allein fünf Opernproduktionen, davon zwei Uraufführungen, und weiteren zahlreichen Überraschungselementen dürfte die kommende 75. Festspiel-Saison locker an die vergangene heranreichen.

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Rosario Bonaccorso Quartet: A New Home
CD-Tipp
12.11.2019 Peter Füssl

Von runden Geburtstagen mag man halten, was man will, aber zweifellos können sie ein Beweggrund sein, eine Art Zwischenbilanz zu ziehen, sich den Status quo genauer anzusehen und sich Gedanken über weitere Zukunftsperspektiven zu machen. So nahm auch der italienische Kontrabassist Rosario Bonaccorso, der auf eine mehr als vierzigjährige Karriere im internationalen Jazzbusiness zurückblicken kann, seinen 60. Geburtstag zum Anlass, die Gefühlslage zu überdenken und mit elf neuen Kompositionen das Leben an sich zu zelebrieren, aber auch Familie und Freundschaften hochleben zu lassen.

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Resonanzen von Literatur in der Musik erleben – Das Festival „Texte und Töne“ war ein großer Erfolg und bescherte dem ORF ein volles Haus
Das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Daniel Linton-France mit dem Sprecher Hubert Dragaschnig und dem Bariton Martin Achrainer sowie das ensemble plus unter der Leitung von Thomas Gertner führten im ORF-Landesstudio in Dornbirn zahlreiche neue Werke von Nikolaus Brass, Dietmar Kirchner, David Soyza, Richard Dünser und Roché Jenny auf und regten die Zuhörenden im bis auf den letzten Platz gefüllten Publikumsstudio zum Weiterdenken an.
Musik / Konzert
11.11.2019 Silvia Thurner

„Texte und Töne“ als Gemeinschaftsprojekt des ensemble plus mit dem Symphonieorchester Vorarlberg, Literatur Vorarlberg und des ORF-Landesstudios fand in diesem Jahr genau am Gedenktag der Novemberpogrome statt. Die Erinnerung an die denkwürdigen Ereignisse wurde zum Leitgedanken des Festivals und verlieh diesem eine große inhaltliche Dichte. Zahlreiche dargebotenen Werke und Performances, unter anderem von Nikolaus Brass, Tobias Fend und Nikolaus Feinig, David Soyza, Richard Dünser und Dietmar Kirchner nahmen Bezug auf existenzielle und auch aktuelle gesellschaftspolitische Fragen und ermöglichten Hörerlebnisse, die lange nachwirkten.

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