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Kritiken

Aktuell in den Filmclubs (18.10. - 24.10. 2019)
Streik - En guerre
Film / Kino
17.10.2019 Walter Gasperi

Beim FKC Dornbirn steht diese Woche mit "Streik - En guerre" ein packender Spielfilm über einen Arbeitskampf auf dem Programm. Feinfühlig von Schock, Trauer und langsamem Neubeginn erzählt dagegen Mikhaël Hers in "Mein Leben mit Amanda", der im Rahmen der LeinwandLounge in der Remise Bludenz gezeigt wird.

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Iiro Rantala: my finnish calendar
CD-Tipp
17.10.2019 Peter Füssl

Das Jahr in Iiro Rantalas „Finnischem Kalender“ dauert nur 49 Minuten und 4o Sekunden, vielleicht ist es darum so kurzweilig! Jedem Monat ist eine Komposition und ein launiger Kommentar gewidmet.

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Viele Seiten des Lebens eindrücklich erlebbar gemacht – Bruno Oberhammer an der Orgel und der Bassbariton Clemens Morgenthaler
Bruno Oberhammer an der Rieger-Orgel der Pfarrkirche Höchst sowie der Bassbariton Clemens Morgenthaler zeigten in "Bachs Wege XII" vielschichtige musikalische Zugänge auf.
Musik / Konzert
16.10.2019 Silvia Thurner

„Wege zu Bach“ nennt der Organist und Komponist Bruno Oberhammer eine Konzertreihe, die er für die Rieger-Orgel der Pfarrkirche Höchst konzipiert. Das zwölfte Konzert kreiste unter dem Leitgedanken „Vita et Mors“ rund um die Fülle des Lebens und den dazu gehörenden Tod. Die Aufmerksamkeit lenkten unter anderem Werke von Gerold Amann, Robert Nessler sowie eine Eigenkomposition von Bruno Oberhammer auf sich. Mit der Motette „Die Seelen der Gerechten“ von Joseph Gabriel Rheinberger und insbesondere als Sprecher der berühmten Todesfuge von Paul Celan in Oberhammers Komposition „Passio“ begeisterte der Bassbariton Clemens Morgenthaler.

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Was für eine Aufführung! Phönix Theater Linz mit „Else (ohne Fräulein)“ von Thomas Arzt nach Arthur Schnitzler – Gastspiel im Theater KOSMOS
"Else (ohne Fräulein)" - Phönix Theater (alle Fotos: Helmut Walter)
Theater
16.10.2019 Peter Niedermair

Im Rahmen der Theaterallianz sechs freier österreichischer Theaterhäuser gastiert nach der gestrigen Premiere und noch heute Abend, 16. Oktober 2019, das Theater Phönix Linz mit „Else (ohne Fräulein)“ des Dramatikers Thomas Arzt. In Schnitzlers innerem Monolog von 1924 begehrt die 15-jährige Protagonistin Else gegen die Autoritätsverhältnisse. Thomas Arzt modernisiert die Novelle über Macht und Verführung, Entblößung und Scham nach bald 100 Jahren und bricht mit der klassischen Version. Er teilt den Charakter der jungen Else, die in einem permanenten Dilemma steckt, auf drei Frauen auf, die in der modernen Version in ihrer Entscheidung hin und her gerissen ist und entscheiden muss, ob sie auf das unmoralische Angebot eines alten Mannes eingeht, um ihrem in finanziellen Nöten steckenden Vater zu helfen. Wir erleben drei Else-Schauspielerinnen, die ständig aneinander verzweifeln und in einem Textteppich miteinander und gegeneinander anrennen. Henriette Heine gibt die frühreife, zornige und couragierte Else, Maria Lisa Huber repräsentiert Elses nach Anerkennung strebende, schüchterne, angepasste Seite, und Soffi Schweighofer zeigt die Ängste und Zweifel in diesem jungen Mädchen.

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Gelobt sei Gott
Leere Stühle, ein Gefühl der Einsamkeit kann entstehen, wenn man gegen ein mächtiges System antritt.
Film / Kino
16.10.2019 Gunnar Landsgesell

Der Missbrauchsskandal von Lyon erschütterte die Kirche dann doch. Welchen leidvollen Weg die Opfer dafür gehen mussten, um die eigene Scham zu überwinden und das Schweigen der Kirchenleute aufzubrechen, zeichnet François Ozon in nüchternem Tonfall ohne moralische Wertung nach.

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Eine ziemlich laute musikalische Meditation mit dem Clarkwell Sextett in der Basilika Bildstein
Der Posaunist Thomas Heel ist Initiator und Mastermind des Clarkwell Sextetts. Die sechs Herren spielen ausschließlich Werke des ideenreichen Komponisten.
Musik / Konzert
15.10.2019 Silvia Thurner

Der Komponist und Musiker Thomas Heel bezieht seine Inspiration für neue Werke oft und gerne aus alten Vorlagen. Seinem Zyklus „Atavus-Bildstein“ legte er die weitgehend unbekannte Musik des frühbarocken Komponisten Hieronymus Bildstein zugrunde. Dazu extrahierte er musikalische Themen und Wendungen, verarbeitete sie nach eigenen musikalischen Vorgaben und setzte sie in sechs ‚Klangblöcken‘ zu einem Ganzen zusammen. Das Clarkwell Sextett spielte in der Basilika Bildstein die statisch anmutenden Kompositionen. Sie hätten als Meditationen erlebt werden können, doch dem wirkte die etwas inhomogene Besetzung sowie die hallige Akustik entgegen.

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Very Special - Christoph Keller entwirft in seinem Roman „Der Boden unter den Füßen“ eine sachte Utopie des Abschieds
Literatur
15.10.2019 Ingrid Bertel

Lion steht in seinem Garten und hört Musik: Duke Ellington am Klavier, Charlie Mingus am Bass, Max Roach hinter dem Schlagzeug, „Very Special“ – besseren Upbeat-Blues kann es nicht geben. Der Nachbarsjunge Andri mit der „vogelleichten Stimme“ betrachtet Lions lädierten Holunder. „Das Gewicht des Schnees hat ihn gebrochen und entwurzelt, und dennoch wachsen immer neue Äste aus ihm heraus“, sagt Lion. Das kann Andri wirklich nicht beeindrucken: „Du hast einfach zugeschaut, wie es den Baum vollgeschneit hat, bis er brach“, sagt er – und damit ist das Thema des Romans angeschlagen, federleicht, elegant perlend wie die Klavierläufe von Duke Ellington.

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KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee
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15.10.2019 Manuela Schwaerzler

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

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Black String: Karma
CD-Tipp
15.10.2019 Peter Füssl

Es ist eine faszinierend fremde Welt, in die uns das südkoreanische Black String-Quartett da eintauchen lässt, eine, in der sich Archaisches und Zeitgenössisches im Zeitlosen aufzulösen scheinen, eine, die uns ab dem ersten Ton gefangen nimmt und eine knappe Stunde nicht mehr loslässt.

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Folk, Soul, Tango, Jazz und Klassik – fantasievolle und kreative Musikerinnen und Musiker bei :alpenarte
Marie Spaemann und Christian Bakanic hatten unter dem Leitgedanken "The Art of Song" mit eigenen Kompositionen viel zu sagen.
Musik / Konzert
13.10.2019 Silvia Thurner

Die Cellistin und Singer-Songwriterin Marie Spaemann ist Intendantin in Residence des Festivals :alpenarte in Schwarzenberg. Mit ihrem Auftritt bei der diesjährigen Eröffnung der Wiener Festwochen sowie ihrer vor wenigen Wochen erschienen Solo-CD „Gap“ erregte die attraktive Musikerin weit über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit, auch deshalb wurde diese :alpenarte- Festivalausgabe mit Spannung erwartet. Unter dem Leitgedanken „The Art of Song“ präsentierten Marie Spaemann sowie Bryan Benner (Bariton), Christian Bakanic (Akkordeon) auch eigene Kompositionen und versetzten damit die Zuhörenden in euphorische Stimmung. Weniger Kreativität legten die Musikerinnen und Musiker bei der Interpretation des berühmten „Forellenquintetts“ von Franz Schubert an den Tag.

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