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Kritiken

Grenzenlos gleich hinter der Grenze - Jakob Bro in der Tangente Eschen
Meister des Getragenen: Das Jakob Bro Trio
Kritiken
17.11.2018 Thomas Kuschny

Was an der hiesigen, geneigten Hörerschaft in großen Teilen vorübergegangen zu sein scheint: Gleich über der Grenze im liechtensteinischen Eschen befindet sich, mitten in der Einfamilienhaus-Wüste, ein kleiner Jazzclub namens Tangente. Dieser feiert demnächst sein 40(!)-jähriges Jubiläum und bietet jahrein, jahraus exquisite Konzerte, mitunter auch mit echten Kapazundern des Genres. Zu Letzteren kann man, trotz überschaubaren Bekanntheitsgrads, getrost auch den Dänen Jakob Bro zählen, der mit seinem Trio vor vollem Haus das neue Album „Bay of Rainbows“ präsentierte.

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Neue Streichquartettkompositionen zum Jubiläum – das Quatuor Diotima begeisterte am Eröffnungsabend der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik
Zum 30-jährigen Bestehen der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik musizierte das renommierte Quatuor Diotima. Die qualitätvollen Werkdeutungen ermöglichten einen faszinierenden  Konzertabend mit neuen Kompositionen, unter anderem von Wolfram Schurig und Georg Friedrich Haas.
Musik / Konzert
16.11.2018 Silvia Thurner

Die Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen und sind aus diesem Grund musikalisch hochkarätig besetzt. Am Eröffnungsabend musizierte das Quatuor Diotima und faszinierte mit einer atemberaubenden Klanggebung und einer inspirierenden Spielart, die allen Werkdeutungen zugrunde gelegt war. Anlässlich des Jubiläums ergingen Kompositionsaufträge an die ehemaligen künstlerischen Leiter des Festivals. Während G. F. Haas lediglich einen musikalischen Gruß sandte, war Wolfram Schurig mit dem ausdrucksstarken Werk „Ricercata“ vertreten, das in Bludenz erstmals erklang. Reminiszenzen an die Vergangenheit stellten die Aufführungen der 2. Streichquartette von G. F. Haas und György Ligeti dar. Darüber hinaus rundeten die beiden Werke der japanischen Komponistinnen Misato Mochizuki und Malika Kishino das anregende Konzerterlebnis in der fast voll besetzten Bludenzer Remise ab.

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Fressen und gefressen werden – eindrückliche Premiere im Theater Kosmos
Starkes Vater-Sohn-Team: Haymon M. Buttinger (re.) und Anwar Kashlan (li.)
Theater
16.11.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Mit jubelndem Applaus bedachte ein begeistertes Publikum im Theater Kosmos dessen Akteure, die Schauspielerin, die Spieler sowie das gesamte Leadingteam am Ende der gelungenen gestrigen Premiere. „Der Mann der die Welt aß“ des deutschen Autors Nis-Momme Stockmann in einer überzeugenden Regiearbeit von Augustin Jagg ist die derzeit laufende, vierte und letzte Produktion dieser Saison und zum Thema „Mannsbilder“.

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Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen
Johnny Depp als Grindelwald kondensiert Marilyn Manson, David Bowie und Adolf Hitler zu einer dämonischen Kraft.
Film / Kino
16.11.2018 Gunnar Landsgesell

Zweiter Teil des Spin-offs der "Harry Potter"-Reihe der Autorin J.K. Rowling. Ein oppulent inszenierter Reigen vor dem Hintergrund des viktorianischen England, in dem der dämonische Zauberer Grindelwald nach der Weltherrschaft der "Reinblütler" strebt. Ein filmisches Unternehmen, das visuelle aus dem Vollen schöpft, die Noblesse seiner Zeit mit den Wunderlichkeiten des Fantasy-Genres elegant zu verknüpfen weiß, aber inhaltlich noch Luft nach oben hätte.

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Aktuell in den Filmclubs (16.11. - 22.11.2018)
Der Trafikant
Film / Kino
15.11.2018 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche Nikolaus Leytners Verfilmung von Robert Seethalers Besteller „Der Trafikant“. Am Spielboden Dornbirn wird die Reihe mit Filmen über große Maler mit Mike Leighs meisterhaftem „Mr. Turner – Meister des Lichts“ fortgesetzt.

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„Jakob von Gunten“ im TAK: Im Türöffnen liegt mehr verborgenes Leben als in einer Frage
Die Schüler üben das Türöffnen
Theater
15.11.2018 Anita Grüneis

Das TAK-Gastspiel „Jakob von Gunten“ vom Schauspielhaus Zürich, aufgeführt im Schaaner SAL, stieß nicht bei allen im Publikum auf Begeisterung, manchen war die Inszenierung von Barbara Frey zu spröde. Dabei hatte die Regisseurin gemeinsam mit Amely Joana Haag eine detailgenaue Bühnenfassung des Werks von Robert Walser erarbeitet und mit großartigen Schauspielern zeitgemäß auf die Bühne gebracht.

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„Rigoletto“ im Zirkus und Ritter „Don Quichotte“ in vielen Gestalten dominieren die Festspiele 2019
Pressekonferenz im Zirkuszelt: In der zur Arena umfunktionierten Werkstattbühne wurden, passend zum Ambiente der neuen Seeproduktion „Rigoletto“, Pressevertreter über das Festspielprogramm 2019 informiert.
Musik / Konzert
14.11.2018 Fritz Jurmann

Alles Zirkus oder was? Nun ist die Katze zumindest teilweise aus dem Sack, und eines der bestgehüteten Geheimnisse der Bregenzer Festspiele ist (fast) keines mehr. Der Münchner Philipp Stölzl wird nach dreijähriger Vorarbeit bei seinem Debüt als Regisseur und Bühnenbildner am See in der kommenden Saison Giuseppe Verdis populäre Oper „Rigoletto“ ins Zirkusmilieu verorten. Zweites markantes Thema wird „Don Quichotte“ sein, der als der „Ritter von der traurigen Gestalt“ eine der prägendsten Figuren der Weltliteratur darstellt und in weiteren musikalischen und dramatischen Werken im Festspielprogramm 2019 aufscheint. Die 74. Bregenzer Festspiele dauern vom 17. Juli bis 18. August 2019 und umfassen über 80 Veranstaltungen.

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Kurt Vile: Bottle it in
CD-Tipp
13.11.2018 Peter Füssl

Der Bürgermeister von Philadelphia hat den 28. August offiziell zum „Kurt Vile Day“ ernannt, eine Idee die man global vielleicht als „Weltentschleunigungstag“ durchaus weiterspinnen könnte. Denn gerade mit seinem siebten Studioalbum schenkt uns der unermüdliche Workaholic aus der „City of Brotherly Love“ fast achtzig Minuten zumeist gemütlich dahinmäandernden Country-Psychedelic-Roots-Rock in allen möglichen Schattierungen.

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„Texte und Töne“ im ORF Dornbirn bot eine Bühne für Neues – Hervorragende Werkdeutungen und großer Publikumszuspruch bereiteten Freude
Das Festival "Texte und Töne" im ORF Funkhaus bot einen anregenden Begegnungsraum für Komponistinnen und Komponisten, Autorinnen und Autoren und viele Zuhörende. Alle Mitwirkenden - unter anderem das ensemble plus unter der Leitung von Thomas Gertner und das Symphonieorchester Vorarlberg mit Ektoras Tartanis am Pult - präsentierten die neuesten Werke von Gerald Futscher, Wolfgang W. Lindner, Raphael Lins, Gerda Poppa und Roché Jenny.
Musik / Konzert
11.11.2018 Silvia Thurner

Eine große stilistische Vielfalt zeichnete die diesjährige Ausgabe von „Texte und Töne“ im Funkhaus Dornbirn aus. Aktuell entstandene Kompositionen sowie Texte fanden ein interessiertes Publikum, das sich viel Zeit nahm und die Werkpräsentationen höchst konzentriert mitverfolgte. Besonders eindrücklich wirkten die gesellschaftspolitische Performance „Stabat Mater“ von Gerald Futscher sowie das Werk „Kontexte“ von Wolfgang W. Lindner. Aufhorchen ließ überdies das Vibraphonkonzert des Studenten Raphael Lins mit Matthias Kessler als Solisten. Das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung des herausragenden Dirigenten Ekoras Tartaris begeisterte das Publikum im bis auf den letzten Platz besetzten Studio unter anderem mit der Uraufführung des Werkes „Wartezeiten“ von Gerda Poppa.

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Miss Sara Sampson – spannender Klassiker am Vorarlberger Landestheater
Großartig: Rahel Jankowski als Sara
Theater
11.11.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Virtuose Sprache und unbändige Emotionen, das erlebte vergangenen Freitag ein höchst begeistertes Premierenpublikum am Vorarlberger Landestheater. Mit der dritten Premiere der Saison präsentierte das neue Team um Intendantin Stephanie Gräve den Klassiker „Miss Sara Sampson“ von Gotthold Ephraim Lessing, in der Regie von Tobias Wellemeyer.

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