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Kritiken

Masterclass für Nachwuchs-Autor:innen
Aktuell
22.06.2021 Manuela Schwaerzler

Das Hohenemser Theaterfestival Poligonale und das zukünftige Literaturhaus Vorarlberg (literatur.ist) laden Nachwuchs-Autor*innen zwischen 16 und 26 Jahren zu einer Masterclass, in der Hörspiele erarbeitet werden. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 28.6.!

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Gallo Pinto y Vicky González „Amor y Revolución“
Neue Platte "Amor y Revolución" von Gallo Pinto
Musik / Konzert
21.06.2021 Raffaela Rudigier

Die Abende sind schwül, die Nächte sind heiß – gut dazu passen würden lateinamerikanische Lieder von Liebe und Romantik und ein gediegenes Glas Rum. Ersteres kann man diesen Freitag (25.6.) live und bei freiem Eintritt ab 18 Uhr in Klaus, Vorarlberg erleben, zweites müsste man sich wohl dazu kaufen. Den perfekten Soundtrack zu dieser Jahreszeit liefern dort „Gallo Pinto“, eine Vorarlberger Formation, die sich „kubanischen Freiheitsliedern, Cumbias, Boleros, spanischen Schlagern und viel Corazón“ verschrieben hat.

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Den transparenten Orchesterklang wahrnehmen und den fulminanten mit voller Wucht spüren – das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Leo McFall wurde stürmisch bejubelt
Das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Leo McFall brachte zum Abschluss des Abonnements 2020/2021 den vollen Orchesterklang zum Leuchten.
Musik / Konzert
20.06.2021 Silvia Thurner

Zum Abschluss der pandemiebedingt total verpatzten Konzertsaison 2020/2021 spielte das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Leo McFall wieder einmal in großer Besetzung und erhielt für die Werkdeutungen von Olivier Messiaen und Anton Bruckner begeisterten Applaus mit herzlichen Sympathiebekundungen für den neuen Chefdirigenten. Das große Einverständnis der Musikerinnen und Musiker mit Leo McFall war spür- und hörbar und zeigte sich in vielen feinsinnig ausgestalteten symphonischen Details.

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Ein anregendes Wechselbad der Gefühle – Jubel für das Concerto Stella Matutina unter der Leitung von Wolfram Schurig
Die Sopranistin Ida Aldrian und Wolfram Schurig, musikalischer Leiter, Blockflötist und für die Werkauswahl verantwortlich, freuten sich über den frenetischen Applaus des Publikums.
Musik / Konzert
20.06.2021 Silvia Thurner

Zu einem stimmungsvollen Konzertabend lud das „Concerto Stella Matutina“ in die Kulturbühne AMBACH. Unter dem Motto „Die vier Tageszeiten“ hat der Blockflötist und Komponist Wolfram Schurig ein Pasticcio zusammengestellt, das die kompositorische Raffinesse des Barockkomponisten Antonio Vivaldi aus mehreren musikalischen Blickwinkeln beleuchtete. Die hervorragende Werkauswahl bot viel Abwechslung und die feinsinnig agierende Sopranistin Ida Aldrian sowie die herausragenden Solistinnen und Solisten aus den Reihen des Orchesters begeisterten in vielerlei Hinsicht.

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tanz ist Festival am Spielboden: Überragend! Liquid Loft mit „Stand-Alones (polyphony)“ im Parkhaus
Alle Tänzer*innen zeigten Performance-Kunst auf höchstem Niveau (© Niklas Koch/Spielboden)
Tanz
19.06.2021 Peter Füssl

Die Wiener Tanzcompagnie Liquid Loft und ihr Mastermind Chris Haring zählen seit vielen Jahren mit den unterschiedlichsten Produktionen zu den Fixstartern bei Günter Marinellis tanz ist Festival am Spielboden. Jede Aufführung endet mit begeistertem Applaus, und jedes Mal ist man versucht zu sagen: „Besser geht’s nicht mehr!“ Und dann kommen sie mit einer neuen Produktion, und gefühlt ist es doch noch einmal besser gegangen, weil im Hier und Jetzt die Vorzüge der älteren Produktionen gegenüber der neuesten etwas verblassen. Also ersparen wir uns am besten die müßige Überlegung, was den experimentierfreudigen Damen und Herren in Zukunft wohl noch so alles einfallen wird, und freuen uns über diese geniale Performance im Parkhaus von Rhomberg‘s Fabrik. Sollte jemand gedacht haben, dieser außergewöhnliche Aufführungsort sei eine Corona geschuldete Verlegenheitslösung, was er ursprünglich vielleicht sogar einmal war, so wird man rasch eines Besseren belehrt: Die räumlichen Bedingungen sind ideal!

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Roland Blums Poetry of Silence: Die Wüste lebt und atmet
Bilder aus der Wüste Namib (© Roland Blum)
Ausstellung
18.06.2021 Anita Grüneis

Liechtenstein hat einen neuen Fotokünstler. Er heißt Roland Blum, hat in Luzern Jazzmusik studiert, arbeitet seit 1994 als Musikredaktor bei Radio L und ist neuerdings auch ein international ausgezeichneter Fotograf. Beim renommierten Monochrome Photography Awards erreichte der Liechtensteiner den 3. Platz. Damit werden seine Bilder auch im Jahrbuch dieser Vereinigung vertreten sein. Bevor seine Bilder aber im November und Dezember in München zu sehen sind, können etliche aus der Wüstenserie bis 8. August in der Schaaner Galerie Domus besichtigt werden.

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Cruella
Style, Extravaganz, Bosheit: Der Teufel trägt Dalmatiner, oder ist es nur Show?
Film / Kino
17.06.2021 Gunnar Landsgesell

Ob man es nun als Prequel zur erfolgreichen Neunziger-Jahre-Komödie "101 Dalmatiner" sehen will oder nicht, ist nicht wirklich wichtig. "Cruella" mit Emma Stone und Emma Thompson als ebenso forsche wie unterhaltsame Antagonistinnen treiben in dieser Disney-Produktion auf stylische Weise Schabernack.

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Aktuell in den Filmclubs (18.6. - 24.6. 2021)
Countdown: Start zum Mond
Film / Kino
17.06.2021 Walter Gasperi

Im Kunstmuseum Vaduz wird mit "Countdown – Start zum Mond" Robert Altmans 1967 entstandenes Kinodebüt gezeigt, in dem der Amerikaner kritisch auf das NASA-Projekt eines Mondflugs blickt. Beim Filmforum Bregenz steht dagegen der Dokumentarfilm "Oeconomia" auf dem Programm, in dem Carmen Losmann den Mechanismen der Geldwirtschaft und den Spielregeln des Kapitalismus nachspürt.

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TAK-Saison 2021/22: „Ich bin klug. Ich“
Dürrenmatts "Play Strindberg" kommt im März 2022 ins TAK
Theater
15.06.2021 Anita Grüneis

Die Verantwortlichen des TAK haben einen Hang zu speziellen Saison-Themen. 2018/19 hieß es: „Der Vorhang stürzt, wir brechen auf“, darauf folgte „Die Welt ist oder ich verrückt“, dann „Die Wahl erst macht den Menschen“ und für 2021/22 lautet das Motto: „Ich bin klug. Ich“, ein Zitat von Heiner Müller. Wie Thomas Spieckermann meint, befeuern zur Schau gestellte „Ich-Konzepte“ politischer Führer in der Welt, die das Bild des starken Mannes über Gemeinwohl und Dialog stellen, die Tendenzen der Egozentrik und des Narzissmus. „Mit den Stücken unseres Spielplans, ihren Figuren und Konflikten eröffnet das Theater einen Raum des Gesprächs, der Reflektion und der Gemeinschaft.“

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Sehr spezieller Gedenkort für den „Meister des Kreuzstiches“ Ferdinand Nigg
Gedenkort Ferdinand Nigg in Vaduz
Literatur
15.06.2021 Karlheinz Pichler

Inmitten einer bedeutsamen städtebaulichen Konstellation, eingebettet zwischen Kathedrale und Regierungsgebäude samt Landesarchiv, vor dem Standesamt und gegenüber der Musikschule, steht seit rund eineinhalb Jahren in Vaduz eine begehbare Skulptur, die dem großen Liechtensteiner Textilkünstler Ferdinand Nigg gewidmet ist. Bereits im Dezember 2019 wurde dieser Erinnerungsort ganz in der Nähe der Gedenkstätte für den Musiker Joseph Gabriel Rheinberger ohne großes Trara eröffnet. Jetzt, mit dem Erscheinen einer vom Architekten Florin Frick und dem Künstler Martin Frommelt in Zusammenarbeit mit dem Buchkünstler Hansjörg Quaderer erarbeiteten Publikation zu diesem Ort, erhält das Ganze sozusagen Öffentlichkeitscharakter und die Würdigung, die dem Ort gebührt.

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