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Kritiken

Ein imponierendes Debüt – das Ensembles „PulsArt“ stellte sich am Vorarlberger Landeskonservatorium der Öffentlichkeit vor
Das neu formierte Ensemble "PulsArt" am Vorarlberger Landeskonservatorium unter der Leitung von Benjamin Lack begeisterte bei seinem Debüt im Festaal des Landeskonservatoriums mit seiner konzentrierten und präzisen Spielart.  (Fotos: Victor Marín Román)
Musik / Konzert
16.04.2018 Silvia Thurner

Endlich ist es soweit und am Vorarlberger Landeskonsveratorium gibt es wieder ein Ensemble, das zeitgenössische Musik zum Klingen bringt. Zum Auftakt widmeten sich die Studierenden unter der Leitung von Benjamin Lack russischer Musik von Sofia Gubaidulina, Edison Denissow und Alfred Schnittke. Der Pianist und Komponist Vassiliy Lobanov komponierte speziell für das neu gegründete „PulsArt“ Ensemble die Kammersymphonie (dem XX. Jahrhundert – in memoriam), die im Festsaal des Landeskonservatoriums uraufgeführt wurde. Begeisterung löste vor allem die Spielart der Studierenden aus. Sie interpretierten die sehr unterschiedlichen Werke mit einer hervorragend ausbalancierten Klangkultur, höchst konzentriert und präzise.

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Höfischer Glanz, Gefühl und Humor – Jubel für das „Concerto Stella Matutina“ in ungewöhnlicher Besetzung
Frithjof Smith musizierte mit dem "Concerto Stella Matutina" und versetzte mit seinem virtuosen Spiel auf dem Zink die Zuhörenden in der Kulturbühne AmBach in Staunen.
Musik / Konzert
14.04.2018 Silvia Thurner

Ein seltenes Hörerlebnis bot das zweite Abonnementkonzert des „Concerto Stella Matutina“ in der bis auf den letzten Platz voll besetzten Kulturbühne am AmBach in Götzis. Im Mittelpunkt stand das im 16. und 17. Jahrhundert selbstverständlich im Bläserconsort vertretene, heute jedoch weitgehend unbekannte Blasinstrument, der Zink. Frithjof Smith leitete das Barockorchester bestehend aus zwei Zinken, sechs Trompeten, drei Posaunen, Pauken und Basso Continuo. Die dramaturgisch hervorragend zusammengestellte Werkauswahl bot viel Abwechslung und zeigte die breite Ausdruckspalette der Bläsermusik aus der Renaissance und dem Barock wunderbar auf. Zum Staunen gab es viel an diesem Abend, neben der vitalen Musikalität und Strahlkraft des Orchesters beeindruckte insbesondere auch die gute Intonation.

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A Quiet Place
Prekäre Schwangerschaft, neue Tonlagen von Emily Blunt.
Film / Kino
13.04.2018 Gunnar Landsgesell

Eine Familie im Norden der USA schleicht wortlos und barfuß durch die Welt. Unbekannte Wesen reagieren auf jedes feinste Geräusch und aktivieren ihre Fressorgane. "A Quiet Place" von Emily Blunts Ehemann John Krasinski geht neue Wege, mit einer Art Horrorfilm, in dem jeder falsche Ton tunlichst vermieden wird.

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Aktuell in den Filmclubs (13.4. – 19.4. 2018)
The Square
Film / Kino
12.04.2018 Walter Gasperi

Der FKC Dornbirn zeigt diese Woche Ruben Östlunds „The Square“, in dem der Schwede auf höchst unterhaltsame Weise mit dem Kunstbetrieb abrechnet und nach der Menschlichkeit in der Oberschicht der westlichen Gesellschaft fragt. Im Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz ist dagegen mit dem deutschen Großstadtfilm „Menschen am Sonntag“ ein Klassiker der Filmgeschichte zu sehen.

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Mathias Eick: Ravensburg
CD-Tipp
12.04.2018 Peter Füssl

Mit seinem vierten, im Osloer Rainbow Studio von ECM-Chef Manfred Eicher produzierten Album setzt der als Trompeter bekannte norwegische Multiinstrumentalist Mathias Eick seinen erstklassigen Output auf dem Münchner Label eindrucksvoll fort. Diente ihm für das vor drei Jahren erschienene „Midwest“ die Geschichte der runden Million Norweger, die im 19. und 20. Jahrhundert vorwiegend in den Mittleren Westen der USA ausgewandert waren als Inspirationsquelle, so ist es dieses Mal seine engere Familiengeschichte.

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Im Herzland angeschwemmt - „In der Liebe sein - Eine Spiritualität der Gegenwart“ – Buchpräsentation von Jürgen Schäfer in „Wort . Musik . Tanz“ im Pförtnerhaus
Keine Regie, nur das Einlassen auf Natur, Menschen, Körper, Gefühle am Pinienstrand von Baratti © Cornelia Hefel
Literatur
10.04.2018 Martina Pfeifer Steiner

„Zams is a sündiges Dorf!“, hatte die Mutter eines Schulfreundes immer geschimpft und deshalb wollte Jürgen Schäfer schon als Jugendlicher diesem Unbehagen, das er immer spürte, wenn mit der Sündenkeule geschwungen wurde, auf den Grund gehen. So machte er sich auf eine lange, lange Wanderung und suchte nach der echten Spiritualität, Schäfer studierte Theologie. „Nur darum geht es: Die tiefste Sehnsucht im Menschen ist lieben zu können und geliebt zu werden. Und das ist auch das Fundament jeder Spiritualität“, er begann zu schreiben. Waren es anfangs eher psycho-hygienische Gründe, veränderte sich Schäfers Schreiben über die Jahre (es waren sechs) hin zur Auseinandersetzung mit den Kernthemen seiner Theologie, Spiritualität und überhaupt mit seinem Leben.

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Michael Wollny Trio: Oslo + Wartburg
CD-Tipp
10.04.2018 Peter Füssl

Der stets experimentierfreudige deutsche Pianist Michael Wollny nahm mit seinem Langzeitweggefährten Eric Schaefer an den Drums und dem 2015 anlässlich des Albums „Nachtfahrten“ neu ins Trio eingestiegenen Schweizer Kontrabassisten Christian Weber innerhalb von nur einer Woche im September letzten Jahres die 24 Tracks für die beiden nun gleichzeitig veröffentlichten Alben auf.

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Großartige Inszenierung in zauberhafter Kulisse - „Effi Briest“ am Vorarlberger Landestheater
Nadine Rosemann begeisterte als Effi Briest
Theater
08.04.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Dem brillanten Werk von Theodor Fontane wurden sie alle gerecht - Schauspielerinnen wie Schauspieler überzeugten am vergangenen Premierenfreitag vorbehaltlos und die erarbeitete Bühnenfassung und Inszenierung von Ronny Jakubaschk zeigte sich dem Stoff des Literaturklassikers mehr als gewachsen. „Effi Briest“, erschienen 1896, darf sich wohl als einer der ersten großen deutschsprachigen Gesellschaftsromane verstanden wissen und stellt sich auch heute noch sowohl sprachlich wie auch in seiner Kritik der damaligen bürgerlichen Gesellschaft als außergewöhnliches und bemerkenswertes Denkmal deutscher Literaturgeschichte dar. „Effi Briest“ in der Bearbeitung von Ronny Jakubaschk feierte vergangenen Freitag am Vorarlberger Landestheater nicht nur Premiere sondern auch seine Uraufführung.

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Knochen-Puzzle von Carol Wyss in der Feldkircher Johanniterkirche
Os: Carol Wyss präsentiert grafische Darstellungen von Knochen wolkenartig auf einem Laufsteg (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
08.04.2018 Karlheinz Pichler

In den letzten Jahren hat sich die in London und Liechtenstein lebende und arbeitende Künstlerin Carol Wyss schwerpunktmäßig mit dem menschlichen Skelett auseinandergesetzt. Also mit jener physischen Grundstruktur, die den Homo sapiens aufrecht hält. Auch in ihrer aktuellen Ausstellung in der Johanniterkirche rückt das Knochengerüst ins Zentrum ihrer Betrachtung. Konkret begibt sie sich auf die Suche nach dem Urknochen, dem ersten Knochen, der existerte, „dem Knochen, der aus dem Himmel fiel“ (Wyss).

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Ein Festival auf konstantem Topniveau – das Dynamo geht weiter
Stimmungsvolle Konzerte unter freiem Himmel (alle Fotos © Matthias Rhomberg) ...
Musik / Konzert
07.04.2018 Thorsten Bayer

Am zweiten Tag des Dynamo Festivals in Dornbirn überzeugten vor allem die Künstler auf der Open-Air-Bühne vor dem Spielboden: Gospel Dating Service, Prinz Grizzley and his Beargaroos sowie Onk Lou & The Better Life Inc. Drinnen wussten Leoniden zu begeistern, etwas zwiespältig blieb der Eindruck bei Farewell Dear Ghost. Am heutigen Samstag geht das Festival zu Ende.

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