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Kritiken

Impulse zur Lebensleidenschaft im Bewusstsein unserer Endlichkeit – die Monforter Zwischentöne stellen ein Thema in den Mittelpunkt, das jeden von uns betrifft
im Montforthaus Feldkirch präsentierten Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde das Programm der aktuellen Ausgabe. Benjamin Lack erzählte von den Qualitäten des Händeloratoriums "Der Messias", das in einem besonderen Format aufgeführt werden wird. Über das Sterben und die Hospizbewegung sprach Hans-Joachim Gögl mit dem Leiter der Vorarlberger Hospizbewegung Karl Bitschnau.
Musik / Konzert
21.09.2016 Silvia Thurner

Im Herbst letzten Jahres stießen die „Montforter Zwischentöne“ unter dem Motto „Glauben und Zweifel“ auf sehr großes Publikumsinteresse. Nun wenden sich die künstlerischen Leiter Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde dem „Sterben“ zu. Wichtig dabei ist der Untertitel „Über das Loslassen“, denn diese Gedanken führen auch mitten hinein in die Fülle des Lebens. Im Zentrum des Festivals steht die Aufführung des Oratoriums „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel mit dem Kammerchor Feldkirch und dem „Concerto Stella Matutina“. Während der Aufführung stellt Hanno Settele „Liveschaltungen ins Diesseits“ her, die über Video in den Konzertsaal übertragen werden. Zahlreiche weitere „Experten des Alltags“ beleben mit Gesprächen, Berichten und Lesungen, immer kombiniert mit Musik , diese Ausgabe des Feldkircher Festivals.

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Der ganz normale Wahnsinn - Doris Knechts Erzählungen "Langsam, langsam, nicht so schnell!"
Literatur
20.09.2016 Raffaela Rudigier

Teenagerprobleme, mütterliche Unzulänglichkeiten und der ganz normale Wahnsinn einer berufstätigen Mutter – Doris Knechts fünfter Kolumnen-Band ist witzig, bissig und manchmal auch ein bisschen bitter.

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Bojan Z and Nils Wogram: Housewarming
CD-Tipp
20.09.2016 Peter Füssl

Der in Zürich lebende deutsche Posaunist Nils Wogram und der in Frankreich lebende aus Serbien stammende Pianist und Keyboarder Bojan Z – das Z steht für Zulfikarpasic – sind vor vier Jahren beim Festival Jazzdor Straßburg Berlin erstmals aufeinander getroffen und haben sofort gemerkt, dass die Chemie perfekt stimmt.

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Ganz in die Welt der Orchestermusik abgetaucht – das Debütkonzert der neu gegründeten „Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie“ unter der Leitung von Christoph Eberle war ein Erfolg
Die vom Dirigenten Christoph Eberle neu formierte "Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie" stieß auf enormes Publikumsinteresse. Der Angelika Kauffmann-Saal war beim Debütkonzert fast ausverkauft.
Musik / Konzert
19.09.2016 Silvia Thurner

Der ehemalige Mitbegründer und langjährige Leiter des Symphonieorchesters Vorarlberg, Christoph Eberle, hat ein neues Jugendorchester gegründet. Mit Spannung wurde der erste Auftritt erwartet, denn bereits im Vorfeld hat das Vorhaben aufgrund von negativen Begutachtungen von Seiten der Kunstkommission und anderer Persönlichkeiten des Landes für Diskussionsstoff gesorgt. Doch nun war im voll besetzten Angelika Kauffmann-Saal die Jugendphilharmonie mit Werken von Debussy, Haydn und Dvorak am Wort. Mit ihrer Spielfreude und dem unmittelbar spürbaren Willen zur musikalischen Gestaltung überzeugten Musikerinnen und Musiker zwischen zwölf und vierundzwanzig Jahren. Die hervorragende Cellistin Julia Hagen setzte mit ihrer Deutung des Haydn C-Dur Konzertes den Darbietungen des Abends die Krone auf.

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Junge KünstlerInnen auf die Bühne! – Yeliz Akkaya und Nico Raschner im Kosmodrom
Philipp Scholz und Max Berlinger als Alex und Deniz
Theater
18.09.2016 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Kosmodrom, die Förderschiene des Theater Kosmos für junge Talente, zeigte dieser Tage wieder auf, welch kreatives Potential sich im künstlerischen Schaffen junger Menschen entfaltet. Zwei Stücke der JungautorInnen Yeliz Akkaya und Nico Raschner wurden mit einem ebenso jungen Team umgesetzt und einem begeisterten Publikum präsentiert.

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Eiszeit bei Familie Herodes, Salome muss tanzen.
Salome (Claudia Wiedemer) in der Glitzerwelt
Theater
18.09.2016 Anita Grüneis

Die TAK Saison 2016/17 mit dem Motto „Von Liebe und Auflehnung“ wurde feierlich eröffnet. Dabei sprach Intendant Thomas Spieckermann von der „uns bekannten Ordnung der Welt, die uns jahrhundertelang begleitet hat und nun zu erodieren droht“, Stiftungsrätin Brigitte Haas las aus einem amüsanten Briefwechsel aus dem Jahr 1949 zwischen einem skandinavischen Kapellmeister und dem Liechtensteiner Regierungschef vor, und als Stargast erzählte der Journalist Ulrich Wickert von der Macht und der Verantwortung der Medien. Höhepunkt war die Premiere von Oscar Wildes „Salome“ in der Regie vom Tim Kramer, der für den erkrankten Regisseur Oliver Vorwerk eingesprungen war.

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Krach, der jede Menge Spaß macht – das Soundsnoise Festival am Spielboden
"Zentralheizung of Death des Todes" -  der Name war Programm, die gefühlte Temperatur im großen Saal stieg. (Alle Fotos © Niklas Koch / Spielboden)
Musik / Konzert
17.09.2016 Thorsten Bayer

Zum neunten Mal kommen unter dem Motto „Superindependent“ Künstler nach Dornbirn, die nicht überall zu hören sind – schon gar nicht im Formatradio mit seinem 08/15-Gedudel. Nicht das Beste aus den 80ern und 90ern, sondern Musiker, die einfach ihr Ding machen. Das ist das Ziel von Spielboden-Geschäftsführer Peter Hörburger und diesen Anspruch hielten auch die gestrigen Acts ein. Am heutigen Samstag geht es weiter.

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Vom Milchpilz bis zum Maisäß - Denkmal Guide Vorarlberg - ein neuer Reiseführer zu den Kulturschätzen Vorarlbergs
Literatur
17.09.2016 Markus Barnay

Er ist nicht allzu groß, aber mit 480 Seiten recht umfangreich, und steht seit vielen Jahren in den Bücherregalen vieler kulturbeflissener Menschen: der Dehio, jenes Handbuch der Kunstdenkmäler in Vorarlberg, das 1983 erschien und 2011 mangels Alternativen sogar nachgedruckt wurde. Jetzt gibt es doch eine Alternative: Am 25. September, dem Tag des Denkmals, werden die ersten beiden Bände eines neuen „Denkmal Guide Vorarlberg” präsentiert. Verfasser ist der Architekt Johann Peer, von 1991 bis 2006 Leiter der Abteilung Stadtplanung im Amt der Stadt Feldkirch und Verfasser mehrerer Bücher über die Vorarlberger Kulturlandschaft. Die Fotos stammen von Friedrich Böhringer, einem Möbelkonstrukteur und Fotograf, dessen Werke weit verbreitet sind: Auf seinen Namen stößt man, wenn man im Internet nach Fotos von Vorarlberger Baudenkmalen sucht und den Urheber recherchiert – er hat fast alles fotografiert. Markus Barnay hat sich mit Friedrich Peer über sein neuestes Werk unterhalten.

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Eine Nacht der Literatur und Musik in der Artenne Nenzing
Linda Achberger greift in ihren Kurzgeschichten immer wieder gesellschaftliche Themen auf
Literatur
15.09.2016 Norbert Ender

In der Artenne Nenzing läuft derzeit (bis 2. Oktober) die Ausstellung „Stöbern und Stolpern“. Sie beschäftigt sich mit Dachböden und anderen Erinnerungsräumen. Wie das Gerümpel auf Dachböden existieren auch die Erinnerungen des Menschen auf längere Sicht in einer Art Zwischenzustand, aus dem sie entweder ins Dunkel vollständigen Vergessens absacken oder ins Licht der Wiedererinnerung heraufgeholt werden können. Sind Dachböden, Archive oder Bibliotheken räumliche Erinnerungsmetaphern, so ist es die Sprache, die im nichtmateriellen Sinne Erinnerung und damit die Adaption des Vergangenen ermöglicht. Die Sprache für sich schafft aber nicht nur Erinnerung allein, sondern auch Gegenwart und Zukunft.

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Tschick
"Tschick": Erzählt von Gefühlen, beiläufig, ohne sie beim Namen zu nennen.
Film / Kino
15.09.2016 Gunnar Landsgesell

Schöner hätte man Wolfgang Herrndorfs Roman "Tschick" nicht verfilmen können. Höchstens anders. Eine Inszenierung von souveräner Beiläufigkeit, in der Fatih Akin zwei Jugendliche in den Maisfeldern der ostdeutschen Provinz stranden lässt.

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