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Kritiken

Premiere von „Kunst“ im TAK - Männerfreundschaft und ihre fake news
Das „Kunst"-Trio: v.l.n.r. Matthias Rott, Thomas Beck, Fritz Hammel.
Theater
18.03.2017 Anita Grüneis

Yasmina Rezas „Kunst“ ist immer noch aktuell. Oder schon wieder. Vor über 20 Jahren wurde das Stück über drei Männer und ein Kunstwerk uraufgeführt. Im TAK ist diese Komödie nun als Eigenproduktion in der Regie von Tim Kramer zu sehen. Ein Stück über Männer in den Fünfzigern, über Männerfreundschaft oder das, was davon übrigblieb. Fritz Hammel, Thomas Beck und Matthias Rott bilden das Trio, das sich über den Kauf eines abstrakten Gemäldes in die Haare bekommt, das sich tüchtig fetzt und am Schluss doch wiederfindet.

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Die Kora und Singen bedeuten Leben – Der Griot Moussa Cissokho und seine Brüder erweiterten den musikalischen Horizont
Der Koraspieler Moussa Cissokho und seine Brüder Sadio und Sankoum Cissokho, an der Kalebasse perkussiv unterstützt vom Cousin Ibou Neye, brachten mit traditionellen Liedern der Griots afrikanisches Flair ins vorarlberg museum und heizten mit neuer Popmusik und Rap gehörig ein.
Musik / Konzert
17.03.2017 Silvia Thurner

Mitten unter uns leben zahlreiche, auch international wirkende Musiker, die eine höchst inspirierte und reichhaltige musikalische Tradition in sich tragen und nach Vorarlberg gebracht haben. Diesen inspirierenden Musikern bietet die Musikethnologin, Musikerin und Pädagogin Evelyn Fink-Mennel im Rahmen des Projektes „Migraton“ eine Plattform und holt sie vor den Vorhang. Der Koraspieler Moussa Cissokho stammt aus einer prominenten Musikerdynastie aus dem Senegal, seit 2011 lebt er in Vorarlberg. Im vorarlberg museum spielte Moussa Cissokho mit seinen beiden Brüdern Sadio und Sankoum Cissokho sowie dem Cousin Ibou Ndeye traditionelle Musik und neue Popularmusik. Beim Gesprächskonzert präsentierten Studierende des Landeskonservatorium ihre Feldforschungen über die Familie Moussa Cissokho und stellten die Kora vor. Überdies referierte Ana Sobral über „Migration und wandernde Musik“.

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Neruda
Neruda, der große chilenische Dichter, Kommunist und Politiker: in Lerrains Film ist er vor allem eine Phantasmagorie.
Film / Kino
17.03.2017 Gunnar Landsgesell

Ein Anti-Biopic will Regisseur Pablo Lerrain mit seinem Film gedreht haben. Tatsächlich orientiert sich "Neruda" nicht an den historischen Fakten über den chilenischen Dichter und Politiker, sondern imaginiert eine wilde, opulente Gestalt, die jede Grenze mühelos überschreitet.

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Das gelungene Leben: Kollektive Erinnerungen im Vorarlberger Architektur Insitut
Gesellschaft
16.03.2017 Tamara Ofner

Das vai (Vorarlberger Architektur Institut) wurde 1997 gegründet und lud seine ca. 400 Vereinsmitglieder ein, die Ausstellung für das Jubiläumsjahr 2017 mitzugestalten.

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Aktuell in den Filmclubs (17.3. - 23.3. 2017)
Personal Shopper
Film / Kino
16.03.2017 Walter Gasperi

Am Spielboden Dornbirn steht nochmals Olivier Assayas´ "Personal Shopper" auf dem Programm. Das Schlosskino Balzers zeigt Dietrich Brüggemanns konzentriertes religiöses Drama "Kreuzweg".

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„Alles über Beziehungen“ - Der neue Roman von Doris Knecht
Literatur
16.03.2017 Raffaela Rudigier

Dieser Romananfang gehört wohl zu den viel gerühmten „schönsten ersten Sätzen“: „Reiche, weiße Menschen haben auch Probleme.“ Schon mit dem ersten Satz ist in Doris Knechts neuem Roman „Alles über Beziehungen“ alles klar: Hier werden jetzt gleich First-world-Problems verhandelt. Aha. Das nimmt den Unken-Rufen doch von vorneherein ein bisschen den Wind aus den Segeln, von wegen Frau Knecht würde ja nur über Weiße-Mittelschichtler-Probleme schreiben. Denn ja, ganz genau so ist es in diesem Buch und zwar in vollem Bewusstsein und eben: Reiche, weiße Menschen haben auch Probleme. Die Probleme, die dann folgen, überraschen in ihrem vollen Umfang dann doch mehr als erwartet: hier geht es vor allem um Sex, insbesondere um pikante Seitensprünge und zwar in x-facher Ausführung. Aber der Reihe nach:

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Jan Lundgren: Potsdamer Platz
CD-Tipp
16.03.2017 Peter Füssl

Der fünfzigjährige, aus Südschweden stammende Pianist Jan Lundgren ist längst ein Fixpunkt, sowohl in der skandinavischen als auch der internationalen Jazzszene, was auf mehr als fünfzig Alben als Leader bzw. Co-Leader und auf unzähligen Produktionen als Sideman ausführlich dokumentiert ist. Sowohl seine letztes Jahr veröffentlichten, auf dem Ystad Festival mit einem Streichquartett eingespielten Volkslied-Adaptionen, als auch die beiden in mediterraner Glückseligkeit schwelgenden „Mare Nostrum“-Produktionen mit dem sardischen Trompeter Paolo Fresu und dem französischen Akkordeonisten Richard Galliano waren absolute Bestseller.

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Aki Takase / David Murray: Cherry – Sakura
CD-Tipp
14.03.2017 Peter Füssl

Die famose Zusammenarbeit der in Japan geborenen, in New York bekannt gewordenen und mittlerweile seit dreißig Jahren in Berlin ansässigen Pianistin Aki Takase mit dem seit den 1990er Jahren in Paris lebenden amerikanischen Saxophonisten und Bassklarinettisten David Murray reicht ins Jahr 1993 zurück, als die beiden ihre großartige Hommage an Thelonious Monk „Blue Monk“ veröffentlichten. Auch ihre weit weniger bekannte, 2002 im Münchner Lustspielhaus aufgenommene Live-CD „Valencia“ schlägt in dieselbe Kerbe, und auf dem nun vorliegenden Silberling findet sich mit der Monk-Komposition „Let’s Cool One“ wieder ein direkter Verweis auf den verehrten Großmeister.

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Jahreszeiten als Sinnbilder des Lebenskreises – das vierte Abokonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg unter der Leitung von Benjamin Lack berührte und fand viel Zustimmung
Joseph Haydns "Die Jahreszeiten" machten der Kammerchor Feldkirch, das Symphonieorchester Vorarlberg, die Sopranistin Mara Mastalir, der Tenor Daniel Johannsen und der Barton Florian Götz unter der Leitung von Benjamin Lack im Festspielhaus Bregenz mit plastischen musikalischen Bildern erlebbar.
Musik / Konzert
13.03.2017 Silvia Thurner

Lange hat es gedauert, bis das Symphonieorchester Vorarlberg den hierzulande hoch geschätzten Domkapellmeister, Dirigenten, Chorleiter und Pädagogen, Benjamin Lack, als musikalischen Leiter ans Pult gebeten hat. Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“ mit dem Kammerchor Feldkirch sowie der Sopranistin Mara Mastalir, dem Tenor Daniel Johannsen und dem Bariton Florian Götz boten nun die Gelegenheit, mit einem groß besetzten Chor-und Orchesterprojekt alle Kräfte zu bündeln. Mit Spannung wurde die Interpretation dieses Oratoriums erwartet, denn die Musik stellt mit vielen tonmalenden Gesten enorme Ansprüche an die Wandelbarkeit des Orchesters und der Sänger. Der Gesamteindruck der Aufführung im Bregenzer Festspielhaus war positiv. Vor allem die plastischen musikalischen Bilder des zweiten Abschnitts – dem Sommer – zogen die Zuhörenden in ihren Bann.

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Der Weg ist das Ziel - der Landeswettbewerb „prima la musica“ machte besondere Talente sichtbar
Beim diesjährigen Wettbewerb der musikalischen Jugend standen die Bläserinnen und Bläser sowie Schlagwerker als Solisten im Mittelpunkt. Streicher stellten sich in Ensembles den Jurien. (Fotos: Dietmar Mathis)
Musik / Konzert
13.03.2017 Silvia Thurner

Knapp 400 Kinder und Jugendliche aus Vorarlberg haben aufregende Wochen und Monate mit viel Musik hinter sich. Intensiv bereiteten sie sich für ihren großen Auftritt beim Landeswettbewerb „prima la musica“ vor. Im Vorarlberger Landeskonservatorium, im Pförtnerhaus sowie in der Musikschule Feldkirch gab es während der vergangenen Woche viele Kurzkonzerte zu hören und selbstverständlich hofften danach alle Musizierenden auf ein möglichst positives Feedback von Seiten der Jury. Zum Abschluss des Wettbewerbes wurde in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kulturbühne AmBach bei einer feierlichen Matinee den jungen Musikerinnen und Musikern gratuliert. Einblicke in das herausragende Niveau boten Musikdarbietungen von den sechs Solisten Perotin Götz (Marimba), Patricia Nägele (Blockflöte), Alina Winsauer (Klarinette), Anton Doppelbauer (Horn), Anna Albrich (Flöte) und Anja Niederwolfgruber (Fagott) sowie dem "Scott Quartett" und der "Frechdachs-Musig".

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