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Kritiken

Out now!
Kritiken
26.08.2015 Christina Porod

In der September-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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Vor allem ein dokumentarischer Wert – Birgid Steinberger und Thomas E. Bauer präsentierten frühe Schubertlieder bei der Schubertiade Schwarzenberg
Birgid Steinberger und Thomas E. Bauer sangen frühe Schubertlieder und verströmten im Angelika-Kauffmann-Saal gute Laune. Julius Drake gestaltete den Klavierpart stets bedacht auf die Sängerin und den Sänger.  (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
25.08.2015 Silvia Thurner

Kurzfristig hatten der Bariton Markus Werba und die Sopranistin Sarah Connolly ihre Engagements bei der Schubertiade Schwarzenberg abgesagt. Auf dem Programm standen frühe, weitgehend unbekannte Lieder von Franz Schubert. Diese sollten den Reigen der Aufführungen aller klavierbegleiteten Lieder des Komponisten weiterführen. Spontan sprangen Birgid Steinberger und Thomas E. Bauer in die Bresche und studierten die Lieder ein, um sie in Schwarzenberg zu präsentieren. Dass sich die beiden Sänger nur einen Tag zuvor kennengelernt haben, war in der gelösten Atmosphäre des gemeinsamen Liederabends nicht spürbar. Beide bemühten sich um die bestmöglichen Lieddeutungen. Und obwohl manches Lied aufhorchen ließ, wirkte vor allem die erste Konzerthälfte etwas langatmig und sperrig. Die zur Aufführung gebrachten Lieder des achtzehnjährigen Komponisten haben in dieser Kombination einen dokumentarischen Wert, im Konzert gewährleisteten sie nur bedingt einen reizvollen Spannungsbogen.

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Torres: Sprinter
CD-Tipp
25.08.2015 Peter Füssl

Die 24-jährige Mackenzie Scott, die sich nach ihrem Großvater Torres nennt, blickt uns vom Cover ihres grandiosen zweiten Albums „Sprinter“ als gespaltene Persönlichkeit – zur Hälfte in gleißendes Licht, halb in Finsternis getaucht – ganz direkt und unausweichlich in die Augen. Es ist wohl als Warnung zu verstehen!

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Die Zuhörenden direkt angesprochen – Manuel Walser gestaltete bei der Schubertiade Schwarzenberg eine faszinierende „Winterreise“
Der Schweizer Bariton Manuel Walser und Wolfram Rieger erhielten im Angelika Kauffmann Saal jubelnden Applaus für ihre Darbietung der "Winterreise" von Franz Schubert. (Foto: Schubertiade Schwarzenberg)
Musik / Konzert
24.08.2015 Silvia Thurner

Der Schweizer Bariton Manuel Walser war kurzfristig für den erkrankten Luca Pisaroni eingesprungen. Mit seinem Auftritt nutzte der Sechsundzwanzigjährige seine Chance, denn er zog mit seiner durchdringenden Gestaltungskraft das Publikum ohne Umschweife in seinen Bann. Neben der nuanciert geführten Stimme überzeugte Manuel Walser auch durch seine natürliche Ausstrahlung. Fern ab von Allüren, mit einer konzentrierten Ruhe, die allein der Musik und dem musikalischen Ausdruck Raum gewährte, erfüllten er und der exzellente Klavierpartner Wolfram Rieger die Lieder mit Leben.

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In Hochform vom Violinkonzert zur großen Symphonie – Nikolaj Znaider an der Violine, die Wiener Symphoniker und Philippe Jordan versetzten das Publikum in Euphorie
Nikolaj Znaider als Solist des Violinkonzertes von Johannes Brahms musizierte mit viel Elan, feinsinnigem Klang und ausgeklügelter Spieltechnik. (Foto: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
23.08.2015 Silvia Thurner

Die Wiener Symphoniker unter ihrem Chefdirigenten Philippe Jordan präsentierten sich beim letzten Konzert des diesjährigen Festspielsommers in Topform. Als Solisten hatten sie den Geiger Nikolaj Znaider eingeladen. Gemeinsam interpretierten sie das Violinkonzert, op. 77 von Johannes Brahms mit einer erdigen und mitreißenden Spielart. In Anton Weberns „Orchestervariationen op. 30“ perlten die Töne in mannigfaltigen Klangfarben und wurden zu einem feingliedrigen Klanggebilde verwoben. Schuberts Symphonie in C-Dur, D 944 erstrahlte, indem weniger die großen melodischen Bögen, sondern die Rhythmik und Harmonik innerhalb des Bewegungsflusses betont wurde.

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Die Natur ins Bild holen – Neue Arbeiten von Herbert Meusburger im Kunstraum Pettneu
Herbert Meusburger: o.T. (5-teilige Granitskulptur, 2015)
Ausstellung
23.08.2015 Karlheinz Pichler

In seiner aktuellen Ausstellung präsentiert der Kunstraum Pettneu neue Werke des aus Bizau im Bregenzerwald stammenden Bildhauers und Malers Herbert Meusburger. Gezeigt werden zwei neue, fünfteilige Granitskulpturen. Außerdem sind erstmals Acryl-Gemälde des Künstlers im Rahmen einer offiziellen Ausstellung zu sehen.

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Düster, surreal und albtraumhaft – Die dunkle und pessimistische Bildwelt von Jan Švankmajer im Kunstraum Dornbirn und Flatz Museum
 Jan Švankmajer: "The Fall of the House of Usher", 1981 ('Filmstill)
Ausstellung
23.08.2015 Karlheinz Pichler

Im Rahmen einer Kooperation geben der Kunstraum Dornbirn und das Flatz Museum derzeit einen Einblick in die obstruse und teils absurde Bildwelt des tschechischen Filmers Jan Švankmajer. Während sich das Flatz Museum auf die Filme des großen Surrealisten konzentriert, sind im Kunstraum auch Objekte und grafische Arbeiten zu sehen.

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Jubelstimmung bei den Festspielen – Elisabeth Sobotka punktete in ihrer ersten Saison künstlerisch und kommerziell mit „Einheit in der Vielfalt“
 Im Unterbau der riesigen Seetribüne mit ihren Stahlträgern zogen die Bregenzer Festspiele unter dem Motto „Endspurt“ drei Tage vor Saisonende in einer Pressekonferenz eine erste Bilanz.
Musik / Konzert
21.08.2015 Fritz Jurmann

„Endspurt“ nannten die Bregenzer Festspiele ihre traditionelle Abschluss-Pressekonferenz am Freitagvormittag im hinteren Teil der riesigen Seetribüne. Damit wurde darauf verwiesen, dass die präsentierten Zahlen drei Tage vor Ende des Festivals nur ein vorläufiges Ergebnis bilden, das sich in den drei noch ausstehenden „Turandot“-Aufführungen am See aus Witterungsgründen noch verändern könnte. Ohne diese Einschränkung weisen die Bregenzer Festspiele mit über 227.000 Besuchern und einer Gesamtauslastung von 98 Prozent ein beachtliches Einspielergebnis auf, das mit einer hohen künstlerischen Akzeptanz der Produktionen einhergeht – ein Einstand, wie ihn sich die neue Intendantin Elisabeth Sobotka für ihr erstes Jahr am Bodensee wohl kaum erträumt hat.

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Southpaw
Wuchtige Körperlichkeit mit defätistischer Haltung: Jake Gyllenhaal als Sieger und Underdog gleichermaßen.
Film / Kino
21.08.2015 Gunnar Landsgesell

Starkes, wenngleich von Konventionen nicht freies Boxer-Drama, in dem Jake Gyllenhaal seine Waisenhaus-Erfahrungen in den Ring zerrt und selbstausbeuterisch zum Sieger wird - bis er im Leben auf der Schnauze landet und einen Neustart braucht.

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Unglaubliches fantasiereich zum Klingen gebracht – Peter Eötvös’ „Der goldene Drache" erfolgreich bei den Bregenzer Festspielen
In einem groß angelegten Wandlungsprozess zeigt das Musiktheater "Der goldene Drache" von Peter Eötvös in der Regie von Elisabeth Stöppler viele Gesichter. (Foto: Monika Ritterhaus)
Musik / Konzert
20.08.2015 Silvia Thurner

Im vergangenen Jahr wurde in Frankfurt das Musiktheater „Der goldene Drache“ von Peter Eötvös mit großem Erfolg uraufgeführt. Dies veranlasste Elisabeth Sobotka, das Werk auch in Bregenz zu zeigen. In gleicher Besetzung und Regie feierte „Der goldene Drache“ auf der Werkstattbühne als österreichische Erstaufführung Premiere. Die Sänger-Schauspieler Kateryna Kasper, Hedwig Fassbender, Simon Bode, Holger Falk und Hans-Jürgen Lazar sowie das „ensemble modern“ unter der Leitung von Hartmut Keil trugen das vielschichtige Werk mit einer durchdringenden Darstellungskraft. Das hochaktuelle Thema, in dem das Schicksal illegaler Einwanderer und ihr Ausgeliefertsein eindrücklich erlebbar wurden, entließ das Publikum in einer beklemmenden Stimmung.

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