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Kritiken

Powerfrau, Lady und Diva zugleich – Measha Brueggergosman, der Festspielchor und eine Band boten ein unterhaltsames „Musik und Poesie Special“
In der Werkstattbühne des Festspielhauses zelebrierte die Sopranistin Measha Brueggergosman, Aaron Davis am Klavier, der Perkussionist Borja Barrueta, Fernando Neira an der E-Gitarre und Mike Eckert an den Pedal-Steels sowie am Bass gemeinsam mit dem Festspielchor inspirierende "Songs for freedom. (Fotos: Bregenzer Festspiele, Anja Köhler).
Musik / Konzert
08.08.2017 Silvia Thurner

Die kanadische Sopranistin Measha Brueggergosman begeisterte schon öfters bei den Bregenzer Festspielen und hat hierzulande bereits so etwas wie eine Fangemeinde. Am Sonntag sang sie im Rahmen von „Musik und Poesie“ französische Lieder, als Opernsängerin verkörperte sie letztes Jahr die Hauptrolle in Miroslav Srnkas Sitcom Oper „Make No Noise“ und auch ihr Auftritt mit dem Symphonieorchester Vorarlberg und die Interpretation von Wagners Wesendonckliedern ist noch in guter Erinnerung. Ihre Vielseitigkeit stellte die Sopranistin bei einem „Special“ in der Werkstattbühne mit einer ausgesuchten Band und dem Festspielchor eindrücklich unter Beweis.

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Jagdszenen, Sternbilder und eine fixe Idee – vielseitige Werkdeutungen und ein hervorragender Dirigent Enrique Mazzola
Enrique Mazzola und die Wiener Symphoniker präsentierten im Rahmen des dritten Orchesterkonzertes bei den Bregenzer Festspielen ein reichhaltiges Programm mit ganz unterschiedlichen kompositorischen Aussagegehalten. (Foto: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
08.08.2017 Silvia Thurner

Das dritte Orchesterkonzert bei den Bregenzer Festspielen bot ein buntes Panoptikum an Kompositionen und schillernder Klangfarbenspiele. Das groß besetzte Orchester der Wiener Symphoniker musizierte Werke von Ernest Guiraud und Hector Berlioz. Im Mittelpunkt stand die Komposition „Cassiopeia“ des griechischen Komponisten Minas Borboudakis. Wie ein Fels in der Brandung agierte Enrique Mazzola, geistreich und spannend legte er die drei Werkdeutungen an und motivierte die Musikerinnen und Musiker vor allem in der berühmten „Symphonie fantastique“ zu Höchstleistungen.

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Roscoe Mitchell: Bells For The South Side
CD-Tipp
08.08.2017 Peter Füssl

Rund zwei Stunden Free Jazz, eine Flut unkonventioneller Ideen und gewagter Soundexperimente in einem unglaublich kreativen Rausch ohne Netz und doppelten Boden gespielt! Das fällt natürlich völlig aus der Zeit, ist die erste Reaktion beim Hören. Oder wäre genau das die genau richtige Antwort auf unsere Zeit? Befand sich die Schwarze Community 1965, als die Association for the Advancement of Creative Music, die unter dem Kürzel AACM in die Jazz-Geschichte eingegangen ist und 2015 mit der großen Ausstellung „The Freedom Principle“ im Museum of Contemporary Art Chicago gefeiert wurde, in der US-Gesellschaft von damals vielleicht in einer ähnlichen Situation wie wir heute auf unserem schwindelerregend kurzlebigen und oberflächlichen Fake News-Terror-Bigbusiness-Planeten?

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Wenn ein Land mit der Kameralinse seziert wird – Österreichische Fotografie von 1970 bis 2000 in der Albertina Wien
Nikolaus Walter: Aus der Österreichmappe, 1973, Nr. 1
Ausstellung
07.08.2017 Karlheinz Pichler

Wie die Alpenrepublik im Fokus der Linse ihrer eigenen Fotografen aussieht, und inwiefern sich das Bild, das Selbstverständnis und vor allem die Menschen des Landes in Laufe der Zeit gewandelt haben, dem versucht die Fotoausstellung „Österreich. Fotografie 1970 – 2000“ nachzuspüren, die noch bis 8. Oktober in der Albertina in Wien gezeigt wird. An der Schau, die sehr ironische Blicke auf die österreichische Identität wirft und tief in ländliche und städtische Milieus eindringt, sind mit Nikolaus Walter und Gottfried Bechtold auch zwei Vorarlberger Fotokünstler unter den insgesamt 22 Positionen vertreten.

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Lockrufe, Blütenfarben und Wasser – „Zeitklang im Museum II“ – zum 80. Geburtstag von Gerold Amann vereinte vielschichtige Werke miteinander
Manfred Welte vom vorarlberg museum und der Wiener Concert-Verein stellten im Rahmen von zwei inspierenden Konzerten Gerold Amann und sein kammermusikalisches Schaffen in den Mittelpunkt.
Musik / Konzert
06.08.2017 Silvia Thurner

Auch das zweite Konzert des Wiener Concert-Vereins anlässlich des 80. Geburtstages von Gerold Amann im vorarlberg museum war ein schönes Fest. Im Mittelpunkt standen an diesem Abend Gerold Amanns "Naturstudie für Flöten" und "Ö! Zur Lage der Kulturnation". Beide Werke brachten seinen individuellen künstlerischen Standpunkt eindrucksvoll zur Geltung. Violinkonzerte von Gabriele Proy und Alfred Huber, dargeboten von der Solistin Elena Denisova, sowie Richard Dünsers „Canti Notturni“ mit dem Klarinettisten Martin Schelling ergänzten das Programm und ermöglichten Einblicke in ganz unterschiedliche kompositorische Stilrichtungen. Richard Dünser leitete die Musikerinnen und Musiker des Wiener Concert-Vereins umsichtig und mit einer klaren Gestik.

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Die Figur als formales Maß aller Dinge – Herbert Albrecht im Vorarlberg Museum
Herbert Albrecht: Kopf, 2001, afrikanischer Marmor (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
05.08.2017 Karlheinz Pichler

Anlässlich seines 90. Geburtstages und in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum Wien zeigt das Vorarlberg Museum derzeit im Foyer und auf dem Vorplatz des Museums einen Querschnitt durch das skulpturale Schaffen des Vorarlberger Bildhauers Herbert Albrecht. Wobei ganz neue Arbeiten im Zentrum der Präsentation stehen, denen ältere Werke gegenübergestellt werden, um solcherart auf die Spannweite seiner Formalsprache hinzuweisen.

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Planet der Affen: Survival
Düstere Begegnung in einem Militärlager, das an Coppolas "Apocalypse Now" erinnert.
Film / Kino
04.08.2017 Gunnar Landsgesell

Mit einer düsteren Kriegsvision endet die Trilogie von "Planet of the Apes". Die Menschenaffen haben die Menschen fast ersetzt, dennoch bleibt das große Thema die Frage nach dem Humanismus. Regisseur Matt Reeves lässt dabei die Grenzen zwischen Mensch und Tier verschwimmen.

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Aktuell in den Filmclubs (4.8. - 10.8. 2017)
Free Fire
Film / Kino
03.08.2017 Walter Gasperi

Das Filmfest Vaduz startet dieses Wochenende sein heuriges Programm unter anderem mit Ben Wheatleys wilder Ballerei "Free Fire". Beim Filmforum Bregenz steht mit "Mal de pierres - Die Frau im Mond" ein klassisches Melodram auf dem Programm

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Indie-Urgesteine beim poolbar-Festival Auswärtsspiel - Pixies im Montforthaus
Die Pixies, Urgesteine des Indie-Rocks gastierten in Feldkirch
Musik / Konzert
02.08.2017 Peter Ionian

Das poolbar-Festival steht unter dem Motto "Kulturelles von Nischen bis Pop" ist aber im Herzen zum großen Teil ein Indie-Festival geblieben. Dementsprechend hoch gehüpft ist wohl dieses Herz, als tatsächlich die Pixies für einen Termin gewonnen werden konnten. Sie gelten als Wegbereiter des Indie-Rock. Ein solcher Headliner wurde schon von vornherein als Auswärtsspiel angekündigt, das hatte man aus der Vergangenheit gelernt. Am 1. August veranstaltete das poolbar-Festival die Independent-Rockband aus Boston im Montforthaus Feldkirch und setzte so einen neuen Eintrag in seiner Geschichte.

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Alles ist real, auch das Surreale – Christian Ludwig Attersee in der neueröffneten Bregenzer K12-Galerie
Christian Ludwig Attersee: Brautjagd, 2015
Ausstellung
01.08.2017 Karlheinz Pichler

Mit Hermann Nitsch, dessen Werk derzeit in der Kunsthalle Arlberg 1800 in St. Christoph gezeigt wird, und Christian Ludwig Attersee, von dem die von Werner Marxx Bosch neueröffnete Bregenzer K12 Galerie einen Querschnitt neuer Werke präsentiert, sind gegenwärtig zwei Künstler in unserem geografischen Raum präsent, deren Namen eng mit der Entwicklung der österreichischen Avantgarde der Nachkriegszeit verknüpft sind. Der eine, Nitsch, ist als Wiener Aktionist weltbekannt geworden, Attersee wiederum als einer der wichtigsten Vertreter der gegenständlichen Malerei nicht nur Österreichs, sondern international.

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