Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

David Torn: only sky
CD-Tipp
28.07.2015 Peter Füssl

Der New Yorker Gitarrist und Soundtüftler ist seit seinen ersten Produktionen mit der Everyman Band in den 1980er Jahren ein zuverlässiger Garant für exzeptionelle Klangreisen. Sein aktuelles Solo-Album „Only sky“ ist da keine Ausnahme – ganz im Gegenteil.

zum Artikel >
Der Charme wies weit über die Virtuosität hinaus – Kammermusik von Jacques Offenbach bei „Musik und Poesie“
Der Cellist Jérome Pernoo und der Pianist Jérome Ducros spielen seit 1995 im Duo. Die gute Korrespondenz der beiden Musiker zueinander ergab aufregende Werkdeutungen. (Fotos: Anja Köhler)
Musik / Konzert
27.07.2015 Silvia Thurner

Zum Auftakt der Reihe „Musik und Poesie“ im Rahmen der Bregenzer Festspiele boten die Musiker Jérome Ducros, Jérome Pernoo und der Rezitator Olaf A. Schmitt eine anregende Unterhaltung. Sie ermöglichten einen Kontakt zum Komponisten Jacques Offenbach abseits der Operetten- und Opernkomposition und verwiesen darauf, dass er ein ausgezeichneter Cellist war und darüber hinaus humorvolle und höchst virtuose Kammermusik komponierte. Einblicke in die Kindheit sowie das Ankommen in Paris und erste Erfolge in den Pariser Salons zeichnete der Sprecher Olaf A. Schmitt nach.

zum Artikel >
Das Ende als Neubeginn – Martin Frommelts Zyklus „Apokalypse“ in der Feldkircher Johanniterkirche
Martin Frommelt: "Dritter apokalyptischer Reiter" auf schwarzem Pferd. Die Waage in seiner Hand ... mahnendes Symbol für sinnvolles Haushalten in Zeiten der Fülle und die gerechte Verwaltung in den periodisch wiederkehrenden Jahren des Mangels
Ausstellung
26.07.2015 Karlheinz Pichler

Für Martin Frommelt, neben Gerold Malin der große Doyen der Liechtensteiner Kunstszene, stellt die Apokalypse seit über 50 Jahren ein zentrales Thema seines bildnerischen Schaffens dar. Für die Johanniterkirche Feldkirch hat er einen neuen Zyklus dazu geschaffen, mit dem er einem düsteren Weltuntergangsszenario ein optimistisches Feuerwerk von Licht und Farbe entgegenhält.

zum Artikel >
Mach den Frieden bunt – Ein ganzes Wochenende im Zeichen des 10. Open Hair Festivals in Göfis
10 Jahre Open Hair - Jubiläumsfestival mit der Israelischen Band Lola Marsh
Musik / Konzert
25.07.2015 Peter Ionian

Zehn Jahre schon betreiben Hangover Productions am Sportplatz Agasella in Göfis das größte kleine Musikfestival der Gegend. Dabei ist es heuer noch mehr denn je ein Friedensfestival. Peace! ist die Devise und das Logo, „Mach den Frieden bunt“ ist der Leitsatz und sonniges Wetter war die Hoffnung. Zum Jubiläum schenkt man sich einen zusätzlichen Tag und so dauert das Festival heuer von Freitag bis Sonntag. Gestern wurde eröffnet mit schöner Musik und friedlichen Menschen, heute geht es weiter.

zum Artikel >
Dabei sein war alles – Olympique in der poolbar
Let there be rock: Olympique überzeugten mit druckvollem Alternative Rock (alle Fotos © Matthias Rhomberg).
Musik / Konzert
25.07.2015 Thorsten Bayer

Einen umjubelten Auftritt im ausverkauften Pool feierte am gestrigen Freitag die Salzburger Indierock-Band Olympique. Dass sie sich erst vor Kurzem umformiert hat, war auf der Bühne nicht spürbar. Die Abstimmung der zum Quartett erweiterten Gruppe klappte tadellos, die Songs des Debütalbums „Crystal Palace“ kamen beim Publikum bestens an. Deutlich ruhigere Töne hatten zu Beginn des Abends bei Mynth dominiert.

zum Artikel >
Hoffmann als tragischer Held – Die zweite Opernpremiere der Festspiele wird dank Regisseur Stefan Herheim zum spektakulären Event
Grundgedanke des Regiekonzeptes von Stefan Herheim war die Aufhebung der Identität der Geschlechter und folgerichtig die Besetzung von Hoffmanns Geliebter Stella mit einem Travestie-Künstler (Par Pelle Karlsson)
Musik / Konzert
24.07.2015 Fritz Jurmann

Da tummeln sich seltsam gekleidete Gestalten auf der Bühne des Festspielhauses, wie in einem Bilderbuch für Transsexuelle. Dabei wird hier am Donnerstag als Hausoper bei den Bregenzer Festspielen Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ gegeben – in dieser Deutung freilich sicher weltweit einzigartig. Damit ist auch die von der neuen Intendantin Elisabeth Sobotka verfügte, von vielen zunächst geringgeschätzte Hinwendung von David Pountneys Uraufführungsserie zum „Repertoire“ allein durch die Verpflichtung des international ebenso gefeierten wie gefürchteten Regisseurs Stefan Herheim (45) hinreichend legitimiert.

zum Artikel >
Taxi Teheran
Wer lacht hier so gelöst? Regisseur Jafar Panahi ("Der Kreis"), der auf unerschrockene Weise im öffentlichen Raum Teherans gegen das gerichtlich verhängte Arbeitsverbot verstößt.
Film / Kino
24.07.2015 Gunnar Landsgesell

Weil Jafar Panahi mit einem Arbeitsverbot belegt ist, fährt der iranische Regisseur ("Der Kreis") nun Taxi. Nicht ganz zufällig filmen drei Mini-Kameras die ketzerischen Dialoge der Fahrgäste. Ein Projekt, das zwischen poetischer Leichtigkeit und einem wirklichkeitsgetränkten Pessimismus seine Richtung sucht.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (24.7. - 30.7. 2015)
The Salvation
Film / Kino
23.07.2015 Walter Gasperi

Beim Filmfest Vaduz läuft diese Woche Kristian Levrings klassisch inszenierter Western „The Salvation“. In Rankweil und Altstätten gibt es nochmals die Gelegenheit das Alzheimer-Drama „Still Alice“ zu sehen.

zum Artikel >
Erste Festspiel-Premiere im Wetterglück - Puccinis Oper „Turandot“ überzeugte als gigantisches Bühnenmärchen zwischen Seespiel und „Sehspiel“
Der Überraschungseffekt am Beginn der Oper: Die chinesische Mauer als Symbol der Macht fällt im Mittelteil in sich zusammen. Vorne der weiße Clown Paul Bélanger.
Musik / Konzert
23.07.2015 Fritz Jurmann

So viel Wetterglück muss man haben wie die Festspiele mit ihrer ersten Premiere am See. Trotz der von den Radiostationen den ganzen Tag über gebetsmühlenartig heraufbeschworenen „Unwetter“ in den Abendstunden ging Puccinis letzter Opernklassiker „Turandot“ am Mittwoch fast ungehindert, nur mit einer paar Tropfen in der ersten halben Stunde, über die Bregenzer Seebühne. Die Inszenierung des erstmals in Bregenz tätigen Schweizer Regisseurs Marco Arturo Marelli (65) liegt fast mathematisch genau im Fadenkreuz zwischen Seespiel und „Sehspiel“, befriedigt also seriös und in hoher künstlerischer Qualität die Opernfreaks, lässt aber auch die anderen mit viel Lokalkolorit jenen Spaß haben, den sich das breite Publikum heute von solchen Massenevents ganz einfach erwartet.

zum Artikel >
Kurt Elling: Passion World
CD-Tipp
21.07.2015 Peter Füssl

„Nicht wandle, mein Licht“ von Johannes Brahms und „Where the Streets Have No Name“ von U2, Édith Piafs „La vie en rose“ und Björks „Who Is It“, mit eigenen Texten versehene Kompositionen so unterschiedlicher Musiker wie Arturo Sandoval, Pat Metheny oder Richard Galliano – ein weniger genialer Sänger als Kurt Elling würde möglicherweise beim Versuch scheitern, so disparates Songmaterial auf einem Silberling zu vereinen.

zum Artikel >
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)