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Kritiken

Traditionelle Musik, renommierte Orchester sowie junge Solistinnen und Solisten – das neue Programm der „Bregenzer Meisterkonzerte“ wurde präsentiert
Zu den traditionellen sechs "Bregenzer Meisterkonzerten" kündigt Jutta Dieing, Kulturamtsleiterin und Kuratorin, bei der Programmpräsentation in der Villa Liebenstein auch ein interaktives "Sitzkissenkonzert" sowie eine "Alehouse-Session" an. Dabei spielen die "Barokksolistene" unter der Leitung von Bjarte Eike Musik aus Tavernen und Wirtshäusern im England des 17. Jahrhunderts. (Foto: Knut Utler)
Musik / Konzert
26.04.2018 Silvia Thurner

Eines der besten Zugpferde der Stadt Bregenz seien die „Bregenzer Meisterkonzerte", merkte Bürgermeister Markus Linhart bei der Programmpräsentation der neuen Abonnementsaison an. Jutta Dieing, Kulturamtsleiterin der Stadt, stellte wohl unter dem Leitgedanken „never change a running system“ ein vielseitiges Programm zusammen, das viel Bewährtes beinhaltet. Mit zwei Sonderkonzerten - einem neuen "Sitzkissenkonzert" sowie einer "Alehouse-Session" soll vermehrt ein junges Publikum angesprochen werden.

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Aktuell in den Filmclubs (27.4. – 3.5. 2018)
Nicht von schlechten Eltern
Film / Kino
26.04.2018 Walter Gasperi

Zwei Dokumentarfilme laufen diese Woche im FKC Dornbirn und am Spielboden Dornbirn. Während beim Antonin Svoboda in „Nicht von schlechten Eltern“ (FKC) feinfühlig Einblick in therapeutische Möglichkeiten bei schwierigen Beziehungen zwischen Eltern und ihren Babys bietet, begleiten Petra Lataster-Czischs und Peter Latasters in „Miss Kiet´s Children“ (Spielboden) eine niederländische Lehrerin und ihre aus Flüchtlingskindern bestehende Volksschulklasse durch ein Schuljahr auf dem langsamen Weg der Integration.

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Die groteske Warenwelt auf dem sozial-surrealen Seziertisch Mika Rottenbergs im KUB
Mika Rottenberg: Installationsansicht, KUB, Erdgeschoss (Foto: Markus Tretter, ©Kunsthaus Bregenz)
Ausstellung
26.04.2018 Karlheinz Pichler

Nachdem sich Simon Fujiwara in der letzten Ausstellung im Kunsthaus Bregenz (KUB) mit Vermarktungsstrategien im Sinne von Werbung, Branding und Merchandising auseinandergesetzt hat, nimmt nun auch Mika Rottenberg die Wirtschafts- und Warenwelt ins Visier. Sie rückt allerdings die Grundlagen der Arbeit, die Kreisläufe der Produktion und die Zirkulation von Waren ins Zentrum und verbindet anhand farbenprächtiger und ironisch aufgeladener Videos und Installationen beißende Sozialkritik mit schräger Komik und skurrilen Bildern.

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A Beautiful Day
Raging Bull: Die ganze Physis dieses Films in die Erscheinung von Joaquin Phoenix gelegt.
Film / Kino
26.04.2018 Gunnar Landsgesell

Wenn der Kapuzenmann kommt: Joaquin Phoenix als einst misshandeltes Kind, rächt sich nun an der Welt des Bösen und befreit versklavte Kinder. Die schottische Regisseurin Lynne Ramsay ("We Need to Talk About Kevin") bestätigt sich mit ihrem jüngsten Verstörungswerk als eine der eindrücklichsten aktuellen Filmemacherinnen.

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Goat Girl: Goat Girl
CD-Tipp
26.04.2018 Peter Füssl

Hinter den reichlich schrägen Kampfnamen Clottie Cream (Gesang), L.E.D. (Gitarre), Naima Jelly (Bass) und Rosy Bones (Drums, Piano) stecken vier gerade mal 20-jährige Südlondonerinnen, die sich mit ihrem beim renommierten Indie-Label Rough Trade erschienenen Debütalbum gerade zu neuen Lieblingen des Feuilletons mausern.

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ManiFest für Kultur um 6 - Samstag, 28.4., 18 Uhr Marktplatz Dornbirn
Prinz Grizzley - einer der vielen Künstlerinnen und Künstler, die beim ManiFest dabei sein werden
Medien
25.04.2018 Peter Füssl

Prinz Grizzley and his Beargaroos, Nick’s Noise, Michael Köhlmeier, Evelyn Fink-Mennel & Cie. Bewegungsmelder, Spielboden-Chor, Hanno Loewy & Manuela Mylonas, Elke Maria Riedmann als Brenda Feuerle, Circle-Song mit Robert Pakleppa, Konrad Bönig, netzwerkTanz Vorarlberg und viele andere mehr – die alle Sparten umfassende Liste der KünstlerInnen und KulturabeiterInnen, die ihren Unmut manifestieren wollen, ist lang. Adressat dieser alle Kulturinteressierten zur Verbrüderung und Verschwesterung aufrufenden, hoffentlich witzigen Aktion am Dornbirner Marktplatz ist die Direktion des ORF Landesstudios Vorarlberg. Von der muss man annehmen, dass sie eine bislang gut funktionierende Kulturredaktion nicht wirklich zu schätzen weiß und deshalb die wichtigste und gern gehörte Radio-Kultursendung des Landes ohne mit der Wimper zu zucken für ein paar erhoffte Werbesilberlinge an einen völlig unattraktiven Sendetermin in die radiomäßige Pampa entsorgt hat.

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Ansteckende Freude beim gemeinsamen musikalischen Gestalten – das „Collegium Instrumentale Dornbirn“, Guntram Simma, Yunus Kaya und Martin Lindenthal hinterließen großen Eindruck
Guntram Simma und das "Collegium Instrumentale Dornbirn" gestalteten im Rahmen der Abonnementkonzerte Lustenau ein vielseitiges Konzert, das lange nachwirkte.
Musik / Konzert
24.04.2018 Silvia Thurner

Beim zweiten Abonnementkonzert gastierte das „Collegium Instrumentale“ Dornbirn unter der Leitung von Guntram Simma im Lustenauer Reichshofsaal. Gleich zwei Solisten bereicherten den abwechslungsreichen und auf hohem Niveau musizierten Abend. Der Pianist Yunus Kaya interpretierte das berühmte erste Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven und begeisterte mit seiner Werkdeutung. Mit dem zeitgenössischen Werk „Selbstbetrachtungen“ von Wolfgang Lindner und dem Tenor Martin Lindenthal war eine sehr eindrücklich wirkende Rarität zu erleben. Freude bereitete überdies die Suite aus Tschaikowskys „Schwanensee“. Hier ließ das Orchester die Kantilenen fließen und spielte seine Qualitäten voll aus.

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Elina Duni: Partir
CD-Tipp
24.04.2018 Peter Füssl

Nach Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit in Quartettbesetzung an einer Soloproduktion zu arbeiten, sei wie der Rückzug in ein Kloster gewesen, erklärt Elina Duni: „Es ist eine wirklich metaphysische Erfahrung und man beginnt mehr über seine inneren Ressourcen herauszufinden.“ In der Tat erreicht die außergewöhnliche Vokalkunst der aus Tirana stammenden und in der Schweiz aufgewachsenen und lebenden 37-jährigen Sängerin auf ihrem ersten Soloalbum „Partir“ einen neuen Grad an Intimität und Intensität.

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Geballte Ladung (Stadt-)Geschichte - Zum 800-Jahr-Jubiläum präsentierte die Stadt Feldkirch ein achtbändiges Geschichtswerk von zehn verschiedenen AutorInnen
Literatur
24.04.2018 Markus Barnay

Als die Stadt Feldkirch 1968 ihr 750-Jahr-Jubiläum feierte, begnügte man sich noch mit einem Ausstellungskatalog und einer Sonderausgabe der Zeitschrift Montfort, die aber auch schon satte 382 Seiten umfasste. 2018, zum 800er, gönnt man sich eine geballte Ladung (Stadt-)Geschichte: Neun Autoren und eine Autorin, acht Bände, insgesamt 844 Seiten – da muss man fast schon gratulieren, dass das Werk zur Präsentation am 8. März vollständig vorlag. Verantwortlich dafür war der als Koordinator fungierende Leiter der Stadtbibliothek, Hans Gruber, der leider im Impressum („Herausgeber: Amt der Stadt Feldkirch“) nicht erwähnt wird.

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Unverschämt unterhaltsam – „Die Drei Friseure“ verbreiten mit „Jetzt mit lustig!“ beste Laune
Von Andreas Gabalier bis zu den Burschenschaften: "Die drei Friseure" nehmen mit lockerem Witz alles aufs Korn (c) Sabine Benzer, Theater am Saumarkt
Kleinkunst / Kabarett
22.04.2018 Walter Gasperi

Im ausverkauften Theater am Saumarkt begeisterten „Die drei Friseure“ bei der Premiere ihres vierten Programms „Jetzt mit lustig!“ Geboten wurde Musikkabarett mit perfekter Mischung aus Songs und Wortwitz, bei dem auch Körperspiel und Sinn für Details sowie das selbstverständliche Zusammenspiel des Trios für beste Unterhaltung und Lachstürme sorgten.

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