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05.11.2020 |  Silvia Thurner

Musik als tönende Luft und in Freiheit atmen – Musik in der Pforte stellt ein vielschichtiges Abonnementprogramm 2021 vor

Mit den Worten „Wir sind kulturverliebt“ eröffnete der künstlerische Leiter von Musik in der Pforte, Klaus Christa, das Pressegespräch anlässlich der Präsentation der Abonnementkonzerte im kommenden Jahr. Das Jahresprogramm ist bestückt mit zahlreichen neuen Ideen und Schwerpunkten. Immer mehr in den Fokus rückt das Schaffen von Komponistinnen der Vergangenheit und der Gegenwart, das weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung gefunden hat. Unter dem Leitgedanken „Musik ist tönende Luft“ stellte der künstlerische Leiter Konzertprogramme zusammen, in deren Rahmen international renommierte Musiker wie der Klarinettist Matthias Schorn zu Gast sein wird. Auch das Pforte-Kammerorchester wird wieder zu erleben sein, und im Rahmen einer „Langen Nacht der Freiheit“ gehen die Musikerinnen und Musiker mit einem Konzerttheater der Frage nach, ob es ein Leben jenseits der sozialen Medien gibt.

Die Konzertreihe „Musik in der Pforte“ hat nach mehr als zwanzig Jahren ihres Bestehens nichts an Attraktivität verloren. Im Gegenteil, Musikerinnen und Musiker mit internationalem Format bereichern die Konzerte und Veranstaltungspartner aus dem benachbarten Ausland werden vermehrt auf die außergewöhnliche Werkauswahl aufmerksam.

Im derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Diskurs und deren materialistischen und rationalen Einordnungen betrachten viele die Menschen fast nur mehr als „Virenempfänger“ beziehungsweise „Virenschleudern“. Doch das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Kunst und Kultur bei vielen Menschen nimmt zu. Sie empfinden Musik und das gemeinsame Konzerterleben als besondere Qualität und Lebenselixier. Beim ersten Lockdown fanden die über die sozialen Medien veröffentlichten Konzerte vom „Pforte Balkon“ aus viel Anerkennung. Während des zweiten Lockdowns werden nun „Pforte Hausbesuche“ organisiert. Unter dem Motto „Look up, im Lockdown“ werden via Internet musikalische Darbietungen als „künstlerische Seelsorge“ angeboten.

Komponistinnen im Mittelpunkt

Im Laufe der vergangenen Jahre wurden bei der Pforte zahlreiche Komponistinnen und ihr Oeuvre vor den Vorhang geholt, wiederentdeckt und neu präsentiert. Die Lust des Entdeckens geht auch in der kommenden Saison weiter, wenn Werke von Johanna Müller Hermann, Louise Farrenc, Maria Bach, Valerie Capers und Mélanie Bonis erklingen. Mit neuen Kompositionen, die im Auftrag von „Musik in der Pforte“ entstehen, bereichern Julia Lacherstorfer, Geigerin beim Ensemble „Alma“, und die Jazzpianistin Viola Hammer, sowie die Pianistin Verena Zeiner das Abonnementprogramm.

Der Leitgedanke „Musik ist tönende Lust“ stammt vom Komponisten Ferruccio Busoni, inspirierte Klaus Christa zum Weiterdenken und brachte ihn auf das Thema Freiheit. Ein Freigeist in seinem musikalischen Denken ist der Klarinettist Matthias Schorn. Als Mitglied der Wiener Philharmoniker genießt er einen herausragenden Ruf, dem er auch als Gründungsmitglied des Ensembles „Faltenradio“ auf seine individuelle Weise geistreich gerecht wird.

Lange Nacht der Freiheit

Bei einer „Langen Nacht der Freiheit“ gehen die Pfortemusikerinnen und -musiker in Form eines Konzerttheaters der Frage nach, ob es im 21. Jahrhundert ein Leben jenseits der Handy- und Computerbildschirme und der sozialen Netzwerke gebe.

Fortgesetzt wird auch die Arbeit mit dem Pforte-Kammerorchester, wo Musikerinnen und Musiker des Bochabela String Orchestras aus Südafrika mit Studierenden aus Lateinamerika und des Vorarlberger Landeskonservatoriums zusammengeführt werden. Musikalische Spaziergänge bieten die Gelegenheit, neue Werke, unter anderem von Michael Floredo und Michael Amann, zu erleben. Aus den freudvollen Erfahrungen bei den musikalischen Spaziergängen ist der Wunsch entstanden, mit Evelyn Fink-Mennel, Martin Lindenthal, David Helbock, Elias Menzi und anderen in einem ungezwungenen Rahmen und aus purer Lust am gemeinsamen Tun, miteinander zu singen und zu musizieren. Musik in der Pforte macht’s möglich.

www.pforte.at

Fabiola Tedesco und Esther Frey (Violine), Klaus Christa (Viola) und Mathias Johansen (Violoncello) boten im Rahmen der Vorstellung des Pforte-Jahresabonnements 2021 kurze Einblicke in Kompositionen von Vilma von Webenau und Maria Bach.

Fabiola Tedesco und Esther Frey (Violine), Klaus Christa (Viola) und Mathias Johansen (Violoncello) boten im Rahmen der Vorstellung des Pforte-Jahresabonnements 2021 kurze Einblicke in Kompositionen von Vilma von Webenau und Maria Bach.

Klaus Christa präsentierte im Feldkirchen Pförtnerhaus ein spannendes und vielschichtiges Abonnementprogramm. Kritische Worte fand er hinsichtlich der derzeitig wenig wertschätzenden Haltung der politisch Verantwortlichen gegenüber Kunst- und Kulturschaffenden.

Klaus Christa präsentierte im Feldkirchen Pförtnerhaus ein spannendes und vielschichtiges Abonnementprogramm. Kritische Worte fand er hinsichtlich der derzeitig wenig wertschätzenden Haltung der politisch Verantwortlichen gegenüber Kunst- und Kulturschaffenden.

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  • Fabiola Tedesco und Esther Frey (Violine), Klaus Christa (Viola) und Mathias Johansen (Violoncello) boten im Rahmen der Vorstellung des Pforte-Jahresabonnements 2021 kurze Einblicke in Kompositionen von Vilma von Webenau und Maria Bach. Fabiola Tedesco und Esther Frey (Violine), Klaus Christa (Viola) und Mathias Johansen (Violoncello) boten im Rahmen der Vorstellung des Pforte-Jahresabonnements 2021 kurze Einblicke in Kompositionen von Vilma von Webenau und Maria Bach.
  • Klaus Christa präsentierte im Feldkirchen Pförtnerhaus ein spannendes und vielschichtiges Abonnementprogramm. Kritische Worte fand er hinsichtlich der derzeitig wenig wertschätzenden Haltung der politisch Verantwortlichen gegenüber Kunst- und Kulturschaffenden. Klaus Christa präsentierte im Feldkirchen Pförtnerhaus ein spannendes und vielschichtiges Abonnementprogramm. Kritische Worte fand er hinsichtlich der derzeitig wenig wertschätzenden Haltung der politisch Verantwortlichen gegenüber Kunst- und Kulturschaffenden.