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Musik / Konzert

Brücken zwischen Alltag, Kunst und Musik - Das Ensemble Proton und geistreiche neue Werke boten beste Unterhaltung
Das Ensemble Proton Bern präsentierte bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik sehr unterschiedliche Kompositionen und begeisterte vor allem mit dem klangsinnlich differenzierten Werk von Catherine Lamb.
Musik / Konzert
18.11.2018 Silvia Thurner

Der zweite Abend der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik (btzm) bescherte den zahlreichen Besucherinnen und Besucher musikalische Beiträge aus sehr unterschiedlichen Stilrichtungen. Alle dargebotenen Werke hatten ihren Ausgangspunkt entweder in der Bildenden Kunst oder beruhten auf akustischen Beobachtungen aus dem Alltag und der Tierwelt. Im Zentrum standen die beiden Kompositionen des ehemaligen künstlerischen Leiters der btzm, Alexander Moosbrugger, sowie der derzeit aktiven Kuratorin Clara Iannotta. Das Schweizer Ensemble Proton Bern musizierte die vielgestaltigen Werke sehr engagiert und beeindruckte vor allem mit der herausragenden Interpretation des Werkes „Curva Triangulus“ von Catherine Lamb.

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Neue Streichquartettkompositionen zum Jubiläum – das Quatuor Diotima begeisterte am Eröffnungsabend der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik
Zum 30-jährigen Bestehen der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik musizierte das renommierte Quatuor Diotima. Die qualitätvollen Werkdeutungen ermöglichten einen faszinierenden  Konzertabend mit neuen Kompositionen, unter anderem von Wolfram Schurig und Georg Friedrich Haas.
Musik / Konzert
16.11.2018 Silvia Thurner

Die Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen und sind aus diesem Grund musikalisch hochkarätig besetzt. Am Eröffnungsabend musizierte das Quatuor Diotima und faszinierte mit einer atemberaubenden Klanggebung und einer inspirierenden Spielart, die allen Werkdeutungen zugrunde gelegt war. Anlässlich des Jubiläums ergingen Kompositionsaufträge an die ehemaligen künstlerischen Leiter des Festivals. Während G. F. Haas lediglich einen musikalischen Gruß sandte, war Wolfram Schurig mit dem ausdrucksstarken Werk „Ricercata“ vertreten, das in Bludenz erstmals erklang. Reminiszenzen an die Vergangenheit stellten die Aufführungen der 2. Streichquartette von G. F. Haas und György Ligeti dar. Darüber hinaus rundeten die beiden Werke der japanischen Komponistinnen Misato Mochizuki und Malika Kishino das anregende Konzerterlebnis in der fast voll besetzten Bludenzer Remise ab.

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„Rigoletto“ im Zirkus und Ritter „Don Quichotte“ in vielen Gestalten dominieren die Festspiele 2019
Pressekonferenz im Zirkuszelt: In der zur Arena umfunktionierten Werkstattbühne wurden, passend zum Ambiente der neuen Seeproduktion „Rigoletto“, Pressevertreter über das Festspielprogramm 2019 informiert.
Musik / Konzert
14.11.2018 Fritz Jurmann

Alles Zirkus oder was? Nun ist die Katze zumindest teilweise aus dem Sack, und eines der bestgehüteten Geheimnisse der Bregenzer Festspiele ist (fast) keines mehr. Der Münchner Philipp Stölzl wird nach dreijähriger Vorarbeit bei seinem Debüt als Regisseur und Bühnenbildner am See in der kommenden Saison Giuseppe Verdis populäre Oper „Rigoletto“ ins Zirkusmilieu verorten. Zweites markantes Thema wird „Don Quichotte“ sein, der als der „Ritter von der traurigen Gestalt“ eine der prägendsten Figuren der Weltliteratur darstellt und in weiteren musikalischen und dramatischen Werken im Festspielprogramm 2019 aufscheint. Die 74. Bregenzer Festspiele dauern vom 17. Juli bis 18. August 2019 und umfassen über 80 Veranstaltungen.

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„Texte und Töne“ im ORF Dornbirn bot eine Bühne für Neues – Hervorragende Werkdeutungen und großer Publikumszuspruch bereiteten Freude
Das Festival "Texte und Töne" im ORF Funkhaus bot einen anregenden Begegnungsraum für Komponistinnen und Komponisten, Autorinnen und Autoren und viele Zuhörende. Alle Mitwirkenden - unter anderem das ensemble plus unter der Leitung von Thomas Gertner und das Symphonieorchester Vorarlberg mit Ektoras Tartanis am Pult - präsentierten die neuesten Werke von Gerald Futscher, Wolfgang W. Lindner, Raphael Lins, Gerda Poppa und Roché Jenny.
Musik / Konzert
11.11.2018 Silvia Thurner

Eine große stilistische Vielfalt zeichnete die diesjährige Ausgabe von „Texte und Töne“ im Funkhaus Dornbirn aus. Aktuell entstandene Kompositionen sowie Texte fanden ein interessiertes Publikum, das sich viel Zeit nahm und die Werkpräsentationen höchst konzentriert mitverfolgte. Besonders eindrücklich wirkten die gesellschaftspolitische Performance „Stabat Mater“ von Gerald Futscher sowie das Werk „Kontexte“ von Wolfgang W. Lindner. Aufhorchen ließ überdies das Vibraphonkonzert des Studenten Raphael Lins mit Matthias Kessler als Solisten. Das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung des herausragenden Dirigenten Ekoras Tartaris begeisterte das Publikum im bis auf den letzten Platz besetzten Studio unter anderem mit der Uraufführung des Werkes „Wartezeiten“ von Gerda Poppa.

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Kunst und soziales Engagement zusammenführen – bei Kultur.LEBEN treten international namhafte Künstlerinnen und Künstler zugunsten von Waisenkindern auf
Seit Jahren unterstützen Rainer Honeck und Freunde aus den Reihen der Wiener Philharmoniker das kulturelle Engagement von Maria Müller und konzertieren im Rahmen von Kultur.LEBEN zugunsten von Waisenkindern.
Musik / Konzert
07.11.2018 Silvia Thurner

Seit 27 Jahren verbindet Maria Müller ihr kulturelles Engagement mit sozialer Hilfe. Daraus hat sich eine Veranstaltungsreihe entwickelt, die seinesgleichen sucht. Kultur.LEBEN bereichert mit künstlerisch hochstehenden Konzerten, Kabarettvorstellungen, Vorträgen und Lesungen die kulturelle Landschaft des Landes enorm. Maria Müllers Idee ist frappierend einfach, erfordert aber einen sehr großen persönlichen Einsatz. Namhafte Künstlerinnen und Künstler verzichten auf ihre Gagen, so kommen die Erlöse äthiopischen Waisenkindern im Hanna Teshomes Waisenhaus zugute, die dort ein Zuhause und Zugang zu Bildung erhalten.

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Unverblümt frische Strahlkraft – Standing Ovations für den Landesjugendchor Voices, Oskar Egle und das Trio dri kindsköpf in der Kulturbühne AmBach
Der Landesjugendchor Voices unter der Leitung von Oskar Egle versetzte die Zuhörenden in der Kulturbühne AmBach in Staunen und löste Begeisterung aus. (Fotos: Wolfgang Plattner)
Musik / Konzert
05.11.2018 Silvia Thurner

Traditionell lädt der Landesjugendchor Voices unter der Leitung von Oskar Egle im Herbst in die Kulturbühne AmBach. Alle, die einmal dabei waren, wissen, dass dort etwas Besonderes geboten wird. Deshalb füllte sich der Saal an zwei Konzertterminen bis auf den letzten Platz. Unter dem Leitgedanken „Connecting voices“ stellten etwa hundert Sängerinnen und Sänger jiddische Lieder und Klezmermusik in den Mittelpunkt ihres vielschichtigen Programms. Alle dargebotenen Lieder versetzten die Zuhörenden in Staunen, denn die Freude am Zusammenwirken, der homogene Chorklang, die deutliche Artikulation und die profilierte Rhythmik begeisterten restlos.

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Ereignisreicher Start der Bregenzer Meisterkonzerte – Jubel für Mikko Franck am Pult des Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia und die Cellistin Camille Thomas
Camille Thomas spielte im Rahmen des ersten Bregenzer Meisterkonzertes das Cellokonzert von Edouard Lalo leidenschaftlich bewegt. Sie zog nicht nur mit ihrem Spiel die Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch mit ihrem zum Werk passenden Outfit. (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
30.10.2018 Silvia Thurner

Sogleich nach der Eingangspassage war klar, dass dieses Meiserkonzert ein besonders packendes Hörerlebnis werden würde, denn so präzise und klar im Ausdruck ist schon lange kein Orchester mehr aufgetreten. Zum Auftakt der aktuellen Saison der Bregenzer Meisterkonzerte musizierte das italienische Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung von Mikko Franck. Vom ersten Ton in Tschaikowskys Ouvertüre „Romeo und Julia“ bis zum letzten in der 2. Symphonie von Sibelius entwickelten Mikko Franck und das Orchester eine Kraftentfaltung mit großer Sogwirkung. Inspirierend wirkte darüber hinaus die poesievolle Spielart der Cellistin Camille Thomas im Cellokonzert von Edouard Lalo.

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Streifzug durch Europa – virtuose und spielfreudige Musikerinnen und Musiker bei der :alpenarte in Schwarzenberg
Am zweiten Abend des Kammermusikfestivals :alpenarte spürten Ionian-Ilias Kadesha und Christel Lee (Violine), Nilay Özedmir (Viola), Vashti Hunter (Violoncello), Jan Pérez Floristán (Klavier) unter anderem mit Dvořáks berühmtem Klavierquintett dem folkloristischen Charme der Musik nach.
Musik / Konzert
27.10.2018 Silvia Thurner

Die vierte Ausgabe des Kammermusikfestivals :alpenarte im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg kuratierte der rumänische Cellist Andrei Ionita. Ganz dem Leitgedanken „Europa“ entsprechend, fügte er im zweiten Konzert Werke mit einem folkloristischen Touch zusammen. Als Kammermusikpartnerinnen und –partner lud der „Composer in Residence“ Freunde aus Albanien, Amerika, der Türkei, Rumänien, Großbritannien und Spanien ein. Ionian-Ilias Kadesha und Christel Lee (Violine), Nilay Özedmir (Viola), Vashti Hunter (Violoncello), Jan Pérez Floristán (Klavier) sowie Pablo Barragán (Klarinette) spielten auf einem mitreißenden musikalischen Niveau und mit einer freudvollen musikalischen Kommunikation. Sympathisch und informativ führte Sebastian Manz, seit kurzem künstlerischer Leiter des Festivals, durch das Programm.

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Gesellschaftspolitische und persönliche Tragödien energetisch gedeutet – das Symphonieorchester Vorarlberg mit Anu Tali am Pult und der Cellist Alexey Stadler hinterließen einen starken Eindruck
Alexey Stadler zählt derzeit zu den bemerkenswertesten Cellisten der jungen Generation. Mit der Werkdeutung des ersten Cellokonzertes von Dmitri Schostakowitsch zog er das Publikum im Festspielhaus Bregenz in seinen Bann.
Musik / Konzert
22.10.2018 Silvia Thurner

Vor dem zweiten Abonnementkonzert des SOV waren die Erwartungen hoch gesteckt. Die Werkauswahl mit Kompositionen von Gottfried von Einem, Schostakowitsch und Tschaikowsky versprachen ein dichtes Konzerterlebnis. Im Mittelpunkt stand der 27-jährige russische Cellist Alexey Stadler, der mit seiner ernsten und zugleich leidenschaftlichen Spielart die Zuhörenden in seinen Bann zog. Im positiven Sinn resolut wirkte die Dirigentin Anu Tali. Sie leitete das Orchester detailreich und führte den musikalischen Fluss zu wirkungsvollen orchestralen Höhenflügen.

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Neues aus dem Fach „ProtoPostPunkJazz“ - „KUU!“ im Dornbirner Spielboden
"KUU!" heißt "Mond" ... und die Band
Musik / Konzert
21.10.2018 Thomas Kuschny

Einst, und das ist wirklich lange her, gab es eine Zeit, in der es etwas leichter für den gemeinen Plattenhändler war, Neuerscheinungen in die dafür vorgesehenen Fächer einzuordnen. „Rock“, „Jazz“, „Folk“, „Klassik“ und ein paar mehr, fertig! Na ja, die Lust der Kunst an der Melange hat zugenommen, die Schubladisierungswut nicht minder, nur die Zahl der Plattenhändler wird zusehends überschaubarer. Der virtuelle Laden behilft sich ja mit personalisierten Algorithmen. „Das könnte dir auch noch gefallen.“ - Die Blase läßt grüßen! Nun also, wohin aber mit der Band „KUU!“?

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