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01.01.2020 |  Silvia Thurner

Flotte Tänze zum Jahreswechsel – das Jugendsinfonieorchester Dornbirn mit Ivo Warenitsch am Pult sowie die Solistinnen Philomene Schmolly, Antonia Feurstein und Lisa Klocker verbreiteten gute Laune

Mit einer abwechslungsreichen Mischung verschiedener Tänze führte das Jugendsinfonieorchester Dornbirn unter der Leitung von Ivo Warenitsch das Publikum in einen beschwingten Silvesterabend. Die Werkauswahl bot Raum für slawische und russische Tänze, Polka, Polonaise, Galopp und Walzer unter anderem von Dvořák, Lehár, Smetana und Strauss. Enthusiastisch und auf beeindruckendem Niveau spielten die Orchestermusikerinnen und -musiker. Am meisten berührte die erst 11-jährige Geigerin Philomene Schmolly, denn sie gestaltete den berühmten „Czardas“ von Vittorio Monti auf höchstem musikalischem Niveau aus. Unterhaltsam war der Auftritt der beiden Sängerinnen Antonia Feuerstein und Lisa Klocker und Melodien aus der Operette „Maske in Blau“ von Fred Raymond.

Mit Dvořáks slawischen Tänzen, op. 46 begrüßten das groß besetzte Jugendsinfonieorchester Dornbirn und Ivo Warenitsch die Zuhörenden und führten mit dynamischem Schwung und Spielfreude mitten hinein in einen erfrischenden Konzertabend. Ausgeglichen intoniert brachten die Musikerinnen und Musiker im bis auf den letzten Platz gefüllten Kulturhaus den „Tanz der Komödianten“ aus der Oper „Die verkaufte Braut“ auf die Bühne. Besonders dieses Werk bot den Solistinnen und Solisten aus den Reihen der Holzbläser Gelegenheit für schön zelebrierte Soli. Ergänzend dazu setzten sich auch die Schlagwerker gehörig in Szene. Mit flinken Fingern beeindruckten sodann die hohen Streicher in der Polka, ebenfalls aus Smetanas Oper „Die verkaufte Braut“. Festlich, aber teilweise etwas undifferenziert, setzte das Jugendsinfonieorchester Dornbirn die „Königs-Polonaise“, op. 25 von Benjamin Bilse sowie den berühmten Kaiserwalzer, op. 437 von Johann Strauss in Szene.
Die Melodien aus der Operette „Maske in Blau“ von Fred Raymond fügten sich gut in die fröhliche Konzertatmosphäre ein. Mit Charme füllten die Sopranistinnen Antonia Feurstein und Lisa Klocker ihre Rollen aus. Allerdings versagte zumindest in den vorderen Publikumsreihen die Tontechnik, so dass die beiden Damen vom enthusiastisch spielenden Orchester ziemlich übertönt wurden.

Herausragende Solistin

Im Mittelpunkt des Abends stand die erst 11-jährige Geigerin Philomene Schmolly. Sie interpretierte Vittorio Montis „Czardas“ mitreißend und zog mit ihrem innigen Spiel die Zuhörenden sofort in ihren Bann. Jeden einzelnen Ton des von ungarischer Musik inspirierten Werkes belebte Philomene Schmolly mit einer bewundernswerten musikalischen Aussagekraft. Als „philomenal“ bezeichneten denn auch Cassandra Matiz und Oliver Bucher, die mit humorvollen Moderationen durch den Abend führten, die Spielweise der Solistin.
In froher Stimmung und Feierlaune entließen Ivo Warenitsch und das Jugendsinfonieorchester Dornbirn das begeisterte Publikum.

Das Jugendsinfonieorchester Dornbirn unter der Leitung von Ivo Warenitsch wartete beim diesjährigen Neujahrskonzert mit variantenreichen Tänzen auf. (Foto: Caroline Begle)

Das Jugendsinfonieorchester Dornbirn unter der Leitung von Ivo Warenitsch wartete beim diesjährigen Neujahrskonzert mit variantenreichen Tänzen auf. (Foto: Caroline Begle)

Philomene Schmolly faszinierte mit ihrer Spieltechnik und ihrer lebendigen musikalischen Ausdruckskraft.

Philomene Schmolly faszinierte mit ihrer Spieltechnik und ihrer lebendigen musikalischen Ausdruckskraft.

Antonia Feurstein und Lisa Klocker sorgten mit ihren Gesangspartien für Abwechslung.

Antonia Feurstein und Lisa Klocker sorgten mit ihren Gesangspartien für Abwechslung.

Cassandra Matiz und Oliver Bucher führten mit humorvollen Moderationen durch den Abend.

Cassandra Matiz und Oliver Bucher führten mit humorvollen Moderationen durch den Abend.

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  • Das Jugendsinfonieorchester Dornbirn unter der Leitung von Ivo Warenitsch wartete beim diesjährigen Neujahrskonzert mit variantenreichen Tänzen auf. (Foto: Caroline Begle) Das Jugendsinfonieorchester Dornbirn unter der Leitung von Ivo Warenitsch wartete beim diesjährigen Neujahrskonzert mit variantenreichen Tänzen auf. (Foto: Caroline Begle)
  • Philomene Schmolly faszinierte mit ihrer Spieltechnik und ihrer lebendigen musikalischen Ausdruckskraft. Philomene Schmolly faszinierte mit ihrer Spieltechnik und ihrer lebendigen musikalischen Ausdruckskraft.
  • Antonia Feurstein und Lisa Klocker sorgten mit ihren Gesangspartien für Abwechslung. Antonia Feurstein und Lisa Klocker sorgten mit ihren Gesangspartien für Abwechslung.
  • Cassandra Matiz und Oliver Bucher führten mit humorvollen Moderationen durch den Abend. Cassandra Matiz und Oliver Bucher führten mit humorvollen Moderationen durch den Abend.