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25.02.2019 |  Peter Niedermair

Zwei Reisen nach Jerusalem: Bartholomäus Kleber 1903/1904 sowie Johannes Fink und Luka Jana Berchtold 2018

Bartle Kleber: „… aber Müllers Schuhe machen nicht mehr mit. Er nimmt zur Not meine und ich gehe barfuß.“ Bartle Kleber, geboren 1884 in Andelsbuch, gestorben 1953 in Innsbruck, war ein österreichischer Maler und Grafiker. Zu Fuß unternahm er von 1903 bis 1904 eine abenteuerliche Studienreise durch Italien, Griechenland, Ägypten und den Nahen Osten. Nach seiner Rückkehr setzte er seine Studien in München und Wien fort. Eine weitere Reise in den Orient führte ihn 1930 bis nach Persien. Von 1926 bis zu seinem Lebensende lebte und arbeitete er in Bregenz und kam dort zu hohem Ansehen.

Als 19-Jähriger machte er sich aus künstlerischen und religiösen Motiven auf eine Pilgerreise ins Heilige Land. Kurz zuvor hatte er die Aufnahmeprüfung an die Münchner Kunstakademie bestanden. Das Stipendium und Ersparnisse für das Studium investierte er in diese Reise. Im November 1903 brach er zu der acht Monate dauernden, zum Teil beschwerlichen Reise auf, und im Juli 1904 traf er zu seinem 20. Geburtstag am 8. Juli wieder in seinem Heimatdorf ein. Während der Reise führte er Tagebuch und fertigte Zeichnungen an, die er mit Wasserfarben kolorierte. Für ihn war es als angehenden Berufskünstler wichtig, die heiligen Stätten persönlich zu besuchen, die Originalschauplätze und die historisch-biblischen Orte mit eigenen Augen gesehen zu haben, was ihm, wie es im einführenden Vorwort der historischen Ausgabe heißt, „einen wichtigen Vorteil bedeutete, um die lebensnotwendigen Aufträge der um 1900 zahlreich mit Bildprogrammen auszustattenden Kirchenneubauten zu erhalten“. Mit diesen Erfahrungen avancierte Bartle Kleber zu einem für die Zukunft „kompetenten und interessanten Gesprächspartner für alle für die Ausstattung von kirchlichen Bauten Verantwortlichen“.

Das Tagebuch der Reise sowie die persönlichen Objekte der Reise

befinden sich im Besitz des Angelika Kauffmann Museums in Schwarzenberg, die Zeichnungen sind zu einem Teil in Privatbesitz, eine große repräsentative Auswahl befindet sich in der Sammlung des vorarlberg museums. 2004 hatte der damalige Direktor des Vorarlberger Landesmuseums, Helmut Swozilek, die Ausstellung „Bartle Kleber. Malerreise in den Orient 1903-1904. Tagebuch und Notizen“ eingerichtet und dazu eine Publikation herausgegeben. Dieses Buch, das mir meine Lustenauer Buchhändlerin glücklicherweise antiquarisch noch finden konnte, die von Bartle Kleber damals während der Reise gemachten Fotos und die Originalblätter bilden die Grundlage für eine neue Publikation und eine Ausstellung, die dem Schwerpunkt „Jerusalem“ gewidmet ist.

Ausstellung im Angelika Kauffmann Museum in Schwarzenberg, zuvor: im Österreichischen Hospiz zur Heiligen Familie in der Via Dolorosa 37, Jerusalem

Die Idee für die Ausstellung mit dem jungen Maler Bartle Kleber in Jerusalem geht auf eine Studienreise Vorarlberger Freunde zurück. Anlässlich dieser Reise gab es im Österreichischen Hospiz zur Heiligen Familie in Jerusalem ein Gespräch mit dem dortigen Rektor Markus Stephan Bunyar und dem in Dornbirn wohnenden Internisten Alois Lang. Anlass für dieses Gespräch war die Reise des jungen Bregenzerwälder Malers Bartle Kleber, der damals 1904 selbst im Österreichischen Hospiz genächtigt hatte. Die Durchsicht der Gästebücher des Hospizes in der selbigen Nacht bestätigte vor Ort diesen Besuch. Das Gespräch war der „Initialfunke“ für die Ausstellung, die nun in Jerusalem und im Angelika Kauffmann Museum in Schwarzenberg zu sehen ist. Neben Alois Lang setzten sich ab 2017 Guntram Drexel, Martin Rhomberg, Rudolf Sagmeister als Kurator und Klaus Lang für das Angelika Kauffmann-Museum für dieses interessante Projekt ein. Eine Arbeitsgruppe um den Grafiker Stefan Gassner und den Sohn des Malers, Dir. i.R. Peter Kleber, erörterte die Eckpunkte für das Konzept der Ausstellungen. Peter Kleber transkribierte das Tagebuch Bartle Klebers, für die Ausstellung im Pilgerhospiz in Jerusalem wurden hochwertige Faksimile der Originalblätter produziert. Das 2018 auf Deutsch und Englisch erschienene Büchlein begleitet die Ausstellung, die vom 23. 9. bis 20. 12. 2018 im Österreichischen Hospiz zur Heiligen Familie in der Via Dolorosa 37, in Jerusalem zu sehen war, und derzeit vom 14. Februar bis 2. Juni 2019 im Angelika Kauffmann Museum in Schwarzenberg zu besichtigen ist. Herausgeber des schmalen, sehr feingliedrig gestalteten Büchleins, das die Tagebucheinträge und Zeichnungen Bartle Klebers aufnimmt, ist die Kulturinitiative – Bartle Kleber. Malerreise in den Orient. 1903-1904. Die Ausstellung und der Katalog wurden von Rudolf und Kathleen Sagmeister kuratiert. Das Foto von Bartle Kleber, Bregenz, 1903, stammt vom legendären Bregenzer Fotografen Rudolf Högler, der in der Inselstraße in Bregenz sein Foto-Atelier und Geschäft führte.

Die 2018-Reise nach Jerusalem

„Auf den Spuren von Bartle Kleber Jerusalem 1904“ waren die Künstlerin Luka Jana Berchtold und der Künstler Johannes Fink 2018 unterwegs. Deren Reise nach Jerusalem geht auf eine Einladung an junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Bregenzerwald zurück, um – wie Rudolf Sagmeister in seinem Vorwort zu deren Büchlein schreibt – „einen aktuellen Kontrapunkt“ zu setzen. Die beiden Künstler, Luka Jana Berchtold und Johannes Fink, reagieren mit neuen Fotografien und einer Kunstinstallation aus Beton, Eisen, Sand, Pflanzen und Textildrucken auf „ihre Erlebnisse in Israel“. Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Erzbischof Kardinal Wien Christoph Schönborn und Bischof Vorarlberg Benno Elbs haben das Projekt mit Geleitworten und guten Wünschen begleitet. Mit Bartle Kleber teilen die beiden Künstler die Motivation, die 2750 Kilometer von Schwarzenberg nach Jerusalem zurückzulegen. Auch ihr Ziel war es, wie der Künstlerfotograph Johannes Fink in seinen Anmerkungen in dieser Publikation auf Seite 26 schreibt, „einmal an dem Ort zu sein, der für drei Weltreligionen den Mittelpunkt ihres Glaubens darstellt. Gänzlich anders verhält es sich mit der Art zu reisen. Während Bartle Kleber für seine Pilgerreise in den Orient viele beschwerliche Fußmärsche und Schifffahrten auf sich nehmen musste, ist unsere Reisegruppe nach knapp fünf Tagen in Israel, auf heimischem Boden wieder aus dem Flugzeug gestiegen. Auch die 2018er-Delegation nächtigte, wie bereits oben ausgeführt, im Österreichischen Hospiz zur Heiligen Familie. Dieses Hospiz, von dessen Dach aus man einen wunderbaren Blick über die Stadt hat, hinüber zur Erlöserkirche, zum Tempelberg und zur Al-Aqsa Mosche, zum Damaskus Tor und zum Jaffa Gate, hinüber zur Via Dolorosa, dem Kreuzweg, zum Beispiel, ist der Ruhepol in der Altstadt geblieben. Auf Seite 12 im zuerst genannten Büchlein des Bartle Kleber findet man eine wunderschöne Bleistiftzeichnung des Künstlers, einem Blick vom Österreichischen Hospiz, wo es heute noch vorzüglichen Wiener Apfelstrudel mit Vanillesauce gibt, hinunter auf die damals kaum belebte Via Dolorosa, durch die sich heute an einem durchschnittlichen Tag Hunderte von Menschen bewegen. Besonders schön ist Bartle Kleber die Perspektive gelungen.

Luka Jana Berchtold, die Künstlerin,

geb. 1990, studierte Bildhauerei und Transmediale Kunst an der Akademie der bildenden Künste und der Universität für angewandte Kunst in Wien, lebt und arbeitet als Künstlerin in Wien und Schwarzenberg. Sie war gemeinsam mit Johannes Fink in Jerusalem, hat die Stadt auch mit den historischen Blicken des Bartle Kleber wahrgenommen und diversifiziert übersetzt und überlegt, wie sie ihre Erlebnisse in Ideen und in eine Installation transformieren. In erster Linie ging es im Rahmen der Reise darum, sich die Materialität vorzustellen und es lag nahe, u.a. jene Rohstoffe für ihre Kunst zu wählen, die sie in analoger Form dort vorfanden: Beton, Eisen, Sand, Pflanzen und Textildrucke. Diese wurden im Ausstellungsraum des Angelika Kauffmann Museums in eine Gesamtkomposition gerahmt, die auf der Materialebene die Eindrücke in Jerusalem in völliger Reduktion versinnbildlicht. Die Stelen-artigen Betonpfeiler, Pontone, mit ihren nach oben ragenden Eisenstäben, die ein im Bau befindliches Konstrukt repräsentieren, was immer das in der assoziativen Fantasie der BetrachterInnen sein mag, symbolisieren ein work in progress; so wie man es aus den Häuslbaugeschichten in Vorarlberg gut kennt. Man baut ein Stück weit, und deutet mit dem Gebauten an, dass es weiter gehen wird, allenfalls dann, wenn man es sich leisten kann, auf eine Art. Der Sand, der zum Teil um diese Stelen angehäuft auftaucht, ist goldenfarbig, wie der Sand in der Umgebung der Stadt Jerusalem, die auf 700 Meter Meereshöhe liegt. Etwas seitlich und abseits stehen Tontöpfe, in denen Pflanzen wachsen. Soweit ich das mit meinen geringen botanischen Kenntnissen erkennen konnte, waren es vielleicht Avocados. Aber ich kann mich auch täuschen. Die Installation von Luka Jana Berchtold überzeugt in ihrer Reduktion und Wahl der Materialien. Hier fand ein Prozess statt, der den weiten geografischen wie kulturellen und politischen Weg zwischen Jerusalem und Schwarzenberg umspannt.  

Johannes Fink, der Fotograf,

fängt innert der fünf Reisetage 2018 wesentliche Motive im heutigen Jerusalem ein; er ging nach Yad Vashem, der offiziellen israelischen Gedenkstätte für den Holocaust, die am Ende des Herzl Boulevards hinausführt an den Westrand der Stadt, zum Mount Herzl, mit Blick hinüber auf die orthodoxe Synagoge in En Kerem und auf die Hadassah Klinik mit den von Marc Chagall geschaffenen weltberühmten Glasfenstern der 12 Stämme Israels in der Synagoge des Krankenhauses. Er fotographiert an der Klagemauer, an den Schnittstellen und Übergängen innerhalb der Altstadt, wo das jüdische Viertel ins muslimische übergeht, er besucht die koptisch-orthodoxe Kirche, katholische Pilgerreisende auf der Via Dolorosa und spielende Kinder auf der Yeshivat Netiv Aryeh, ganz in der Nähe der Klagemauer sowie die St. Anna Kirche an der Via Dolorosa. Eine Beschriftung der Fotographien wäre noch interessant gewesen. Auch um zu sehen und zu vergleichen, wie die Perspektiven des Bartle Kleber von 1904 und jene des Johannes Fink von 2018 zusammengehen. Eine Szene zum Beispiel betitelt Bartle Kleber mit „Türkenviertel“, den Vorplatz der Wailing Wall, Büchlein Seite 69, oder der Blick 1904 auf das Armenische Viertel mit der Israael-Tiferet- und Churba-Synagoge. Die Reise des Bartle Kleber war natürlich im Format anders, er war monatelang unterwegs, wanderte hinauf an den hebräisch ים כנרת, Jam Kinneret, den See Genezareth, nach Tiberias, und zeichnete dort mit wunderbarem Strich badende Frauen und Männer in fashionable bathing costumes, Bartle Kleber fuhr mit dem „Zügle“ – wie er es nannte, von Jerusalem nach Jaffa, südlich von Tel Aviv, die spätere Weiße Stadt, die damals 1904 noch gar nicht gegründet war, erst 1909. Derzeit ist das israelische Transportministerium an Plänen dran, die Zugstrecke von Tel Aviv nach Jerusalem wieder einzurichten. Wer weiß, ob überhaupt und wenn doch, wie viel Zeit es braucht, bis die Holocaust Survivors, die überlebenden Juden, ihre Todesängste vor den Zügen aus der Zeit des größten Zivilisationsbruchs ablegen können ... vermutlich nie!

Die Vorwörter

von Danielle Spera, Leiterin des Jüdischen Museums in Wien, sowie die Begleitworte von Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Benno Elbs aus Feldkirch sind interessant zu lesen. Natürlich und gewiss erhoffen sie sich, dass Jerusalem, das Zentrum dreier monotheistischer Weltreligionen, zu einem Ort des Friedens wird. Dazu allerdings müsste die Politik in Israel auf die Zeit Mitte der 1990er Jahre gestellt werden. Mit der Ermordung von Jitzchak Rabin, dem ehemaligen Ministerpräsidenten, am 4. November 1995 in Tel Aviv ist die politische Hoffnung auf einen der wichtigsten Entscheidungsträger in außen- und sicherheitspolitischen Fragen des Staates Israel gestorben. Seither sind die politischen Chancen auf eine Zwei-Staaten-Regelung passé. Die Vorwörter geben der Reise des Bartholomäus Kleber 1903 und 1904 sowie der 2018er Reise der beiden jungen Künstler in der vorarlbergischen Delegation einen entsprechend würdigenden Rahmen. Bartle Kleber hat es mehr als verdient, auf diese Weise gedacht und erinnert zu werden. Wie man sieht, ist er in gewisser Weise zu einer Art Rollenvorbild geworden.

Die Bedeutung des Bartle Kleber-Projekts

Das Projekt an sich ist nicht riesengroß, aber von übergroßem Gewicht, weil es historisch Einblick gibt in die Motive und Denkweisen eines jungen Bregenzerwälders, Bartle Kleber, der zum Studium außer Landes nach München ging, eine – für damalige Verhältnisse – Weltreise unternahm und mit so vielen Schätzen zurückkehrte, die heute zu einem Teil im Angelika Kauffmann Museum ausgestellt und zu sehen sind. Den Initiatoren des Projekts gilt großer Respekt. Und Dank. Sie haben uns mit großer Umsicht und Rücksicht auf die historischen Dokumente der damaligen Reise des jungen Künstlers und Malers Bartle Kleber sowie eingedenk eigener persönlicher Motive in kompetenter Begleitung durch die Kuratoren Rudolf und Kathleen Sagmeister und des hervorragenden Grafikers Stephan Gassner ein schönes Geschenk gemacht. Ein Besuch der Ausstellung lohnt.
Johannes Fink, geb. 1994, selbständiger Fotograf, wohnt in Schwarzenberg und schreibt im neuen Reisebuch Jerusalem: „115 Jahre liegen zwischen der Reise von Bartle Kleber und der unsrigen. 115 Jahre in denen es zahllose gläubige Pilger aus aller Welt in die Heilige Stadt zwischen Mittelmeer und Totem Meer gezogen hat. In dieser Zeit hat sich vieles verändert und doch ist es, als würde man in eine längst vergangene Zeit eintauchen, sobald man durch das Damaskustor in die Jerusalemer Altstadt eintritt.“

Ausstellungsdauer: bis 2.6.
Öffnungszeiten: bis 28. Apr.: Fr–So, 14–17 Uhr; 1. Mai – 2. Juni : Di–So, 10–17 Uhr
Angelika Kauffmann Museum, Schwarzenberg
www.angelika-kauffmann.com

Fotographie Bartle Klebers (© Rudolf Högler)

Fotographie Bartle Klebers (© Rudolf Högler)

Bartle Kleber, Blick vom Österreichischen Hospiz auf die Via Dolorosa

Bartle Kleber, Blick vom Österreichischen Hospiz auf die Via Dolorosa

Blick vom Hospiz in die Altstadt Jerusalems (© Johannes Fink)

Blick vom Hospiz in die Altstadt Jerusalems (© Johannes Fink)

Yad Vashem, die israelische Holocaust-Gedenkstätte (© Johannes Fink)

Yad Vashem, die israelische Holocaust-Gedenkstätte (© Johannes Fink)

Fotograf Johannes Fink

Fotograf Johannes Fink

Künstlerin Luka Jana Berchtold (© Rudolf Sagmeister)

Künstlerin Luka Jana Berchtold (© Rudolf Sagmeister)

Ausstellungsinstallation von Luka Jana Berchtold (© Johannes Fink)

Ausstellungsinstallation von Luka Jana Berchtold (© Johannes Fink)

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  • Fotographie Bartle Klebers (© Rudolf Högler) Fotographie Bartle Klebers (© Rudolf Högler)
  • Bartle Kleber, Blick vom Österreichischen Hospiz auf die Via Dolorosa Bartle Kleber, Blick vom Österreichischen Hospiz auf die Via Dolorosa
  • Blick vom Hospiz in die Altstadt Jerusalems (© Johannes Fink) Blick vom Hospiz in die Altstadt Jerusalems (© Johannes Fink)
  • Yad Vashem, die israelische Holocaust-Gedenkstätte (© Johannes Fink) Yad Vashem, die israelische Holocaust-Gedenkstätte (© Johannes Fink)
  • Fotograf Johannes Fink Fotograf Johannes Fink
  • Künstlerin Luka Jana Berchtold (© Rudolf Sagmeister) Künstlerin Luka Jana Berchtold (© Rudolf Sagmeister)
  • Ausstellungsinstallation von Luka Jana Berchtold (© Johannes Fink) Ausstellungsinstallation von Luka Jana Berchtold (© Johannes Fink)