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Ausstellung

This is not a shirt. Textile Arbeiten | von Anna Heringer – Ausstellung im vai Dornbirn
Anna Heringer
Ausstellung
05.04.2019 Peter Niedermair

Unmittelbar nach der Eröffnung der Ausstellung am Vorarlberger Architekturinstitut (vai) im März dieses Jahres flog Anna Heringer mit ihren liechtensteinischen Architektur-StudentInnen nach Bangladesch. Zum einen ist es für die Studierenden eine Exkursion, auf der sie sich ihren eigenen Bauplatz in Bangladesch anschauen, wo sie ein Gebäude planen sollen, ein Internat, das Mädchen bessere Bildungschancen eröffnet. Danach geht es weiter zur Baustelle, nach Rudrapur, wo sie praktische Erfahrungen machen werden und direkt ins Bauen mit Lehm und Bambus eintauchen; dort bekommen sie auch ein Training mit den Bauarbeitern, um materialgerecht entwerfen zu können. Gleichzeitig gibt es derzeit an der Uni in Liechtenstein im Vorspann der Reise das Thema Upcycling; die StudentInnen werden dazu mit den Schneiderinnen der NGO Dipshikha Projekt arbeiten. Mitgegründet wurde das im vai ausgestellte Textilprojekt Projekt von Anna Heringer, gemeinsam mit Veronika Lang, einer Schneiderin, die in Anna Heringers Heimatstadt in Bayern, in Laufen, arbeitet.

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Wenn die Idylle zur Wahrnehmungsfalle wird - Birgit Bachmann in der Galerie allerArt Bludenz
Birgit Bachmann: "Quitten mit Bienenfressern", Buntstift auf Transparentpapier, 2018
Ausstellung
30.03.2019 Karlheinz Pichler

In der Bludenzer Galerie Allerart verbünden sich derzeit Schmetterlinge, Bienenfresser, Fliegen, Rotfeuerfische und anderes Getier mit floralen Szenerien zu einem idyllischen Stelldichein. Doch der Schein trügt. Die poesievollen Idyllen, von der Künstlerin Birgit Bachmann mit Buntstift akribisch genau auf Transparentpapier umgesetzt, lassen den Betrachter in Wahrnehmungsfallen tappen.

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Bildstein l Glatz in der Villa Claudia: Heroes Never Die
Bildstein|Glatz verpassten der Villa Claudia eine Kunstrampe, die ...
Ausstellung
25.03.2019 Peter Niedermair

In der aktuellen Ausstellung in der Villa Claudia präsentiert KunstVorarlberg zwei Künstler, die auf der West-Ost-Achse zwischen Konstanz, der Kartause Ittingen und Wien - wieder einmal - Halt in Feldkirch machen. Sie sind „auf der Suche nach dem Sinn“ in der Kunst, lassen sich ein auf das „Spiel mit der Schwerkraft“, natürlich brauchen sie dabei „zu viel Platz!“, so viel, dass eine Arbeit die räumlichen Wände der Villa Claudia durchbrechend nach außen ragt und dieses Objekt sich mit seiner ganzen Schwerkraft von 600 kg auf dem Fenstersims des südöstlichen Ausstellungsraumes im zweiten Stock der Villa Claudia niederlässt.

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Das Unterlaufen konzeptioneller Denkstrukturen von intuitiven Einflüssen - Valentina D'Amaro, Debora Hirsch, Devis Venturelli in der Bregenzer Galerie Lisi Hämmerle
Valentina D'Amaro: Untitled (Viridis Series), 2018, Öl auf Leinwand
Ausstellung
24.03.2019 Karlheinz Pichler

Im Rahmen der Wiener Alternativmesse für zeitgenössische Kunst, der Parallel Vienna, ist die Galeristin Lisi Hämmerle vor zwei Jahren mit dem Schaffen der Italienerin Valentina D'Amaro und der Brasilianiern Debora Hirsch in Berührung gekommen. Aus diesem Kontakt heraus ist die aktuelle Ausstellung „Scivias“ in der Bregenzer Galerie Hämmerles entstanden. Mit Devis Venturelli ist jedoch noch eine dritte Position hinzugekommen, denn er ist mit D'Amaro und Hirsch eng befreundet und alle drei Kunstschaffenden leben und arbeiten derzeit in Mailand.

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Zwei Reisen nach Jerusalem: Bartholomäus Kleber 1903/1904 sowie Johannes Fink und Luka Jana Berchtold 2018
Fotographie Bartle Klebers (© Rudolf Högler)
Ausstellung
25.02.2019 Peter Niedermair

Bartle Kleber: „… aber Müllers Schuhe machen nicht mehr mit. Er nimmt zur Not meine und ich gehe barfuß.“ Bartle Kleber, geboren 1884 in Andelsbuch, gestorben 1953 in Innsbruck, war ein österreichischer Maler und Grafiker. Zu Fuß unternahm er von 1903 bis 1904 eine abenteuerliche Studienreise durch Italien, Griechenland, Ägypten und den Nahen Osten. Nach seiner Rückkehr setzte er seine Studien in München und Wien fort. Eine weitere Reise in den Orient führte ihn 1930 bis nach Persien. Von 1926 bis zu seinem Lebensende lebte und arbeitete er in Bregenz und kam dort zu hohem Ansehen.

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"Schein und Sein"
Monika Supé, In Wahrheit Lüge, unbeleuchtet und beleuchtet
Ausstellung
25.02.2019 Margot Prax

Mit Arbeiten der in der Umgebung von München lebenden Künstlerin Monika Supé startet die Galerie.Z in das Ausstellungsjahr. Bestens bekannt sind ihre Körperhüllen, wofür sie meterweise Draht verhäkelt. Um das Thema "In Wahrheit Lüge?" kreisen die Werke ihrer aktuellen Präsentation in Hard. Neben Zeichnungen sind Objekte zu sehen, deren Wirkung stark von Licht und Schatten beeinflusst wird. Sein und Schein offenbaren sich dabei auf höchst überraschende Art und Weise und fordern zu genauem und mehrfachem Hinschauen auf.

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„Du bist wie ich – ich bin wie du“ – Fotos von Nikolaus Walter und Texte von Monika Helfer in der Sparkassenzentrale Feldkirch
Nikolaus Walter: Toni (Schwarz-Weiß-Fotografie)
Ausstellung
20.02.2019 Karlheinz Pichler

Im Schulheim Mäder werden an die 70 junge Menschen mit Körper- und schweren Mehrfachbehinderungen aus allen Regionen Vorarlbergs pädagogisch, therapeutisch und medizinisch betreut und in ihrer Entwicklung begleitet. Im Rahmen des Projektes „Du bist wie ich – ich bin wie du“ haben sich Schwarz-Weiß-Fotograf Nikolaus Walter und Schriftstellerin Monika Helfer über einen längeren Zeitraum immer wieder in dieser Einrichtung aufgehalten und die Eindrücke fotografisch und literarisch festgehalten und verarbeitet. Die berührenden Ergebnisse sind aktuell in der Sparkassenzentrale in Feldkirch zu sehen und zu lesen.

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Nora Turato im Kunstmuseum Liechtenstein: Ehemaliges hat keine Gültigkeit mehr
Franziska Hilbe, Christiane Meyer-Stoll, Fabian Flückiger, Nora Turato (v.l.n.r.)
Ausstellung
20.02.2019 Anita Grüneis

Im Kunstmuseum Liechtenstein wird eine große Premiere gefeiert: Zum ersten Mal werden die Arbeiten von Nora Turato in einer umfassenden Einzelausstellung gezeigt. Mehr als zwei Wochen lang haben die Künstlerin Nora Turato, Kurator Fabian Flückiger und Techniker des Museums an der Ausstellung „Nora Turato. explained away“ in den Räumen im oberen Stock gearbeitet. Bei der Medienkonferenz war das Ergebnis der Arbeit zu besichtigen. Nora Turato selbst war anwesend, aber doch abwesend – ihre Dauer-Anwesenheit am Handy glich einer Performance. Die anwesenden Journalisten schienen sie eher weniger zu interessieren als die Welt „da draußen“. Um diese Welt, die durch den kleinen Computer – auch Smartphone genannt – in der Handtasche, in der Hosentasche und in der Hand herumgetragen wird, dreht es sich auch bei den Werken der Künstlerin.

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Peter und Paula – ein Zeichen für Gleichstellung
Die 30 m hohen Stämme werden abgeschnitten, der Sitzkreis bleibt stehen.
Ausstellung
09.01.2019 Martina Pfeifer Steiner

Architekt Angelo Roventa setzte anlässlich des diesjährigen Werkraum-Wettbewerbs Handwerk+Form in Andelsbuch bei der Kirche St. Peter und Paul ein Zeichen. Ein zweiter Turm als offenes, luft- und lichtdurchlässiges Gebilde. Peter und Paula. Der Kirchturm und die zwölf 30 Meter hohen, im Kreis angeordneten Baumstämme stehen für die Gleichstellung zwischen Mann und Frau, für die Würde aller Menschen und Geschöpfe sowie das Göttliche in allen Wesen. Sie umschreiben einen öffentlichen, ja sakralen Raum, der zu gesellschaftlichem Diskurs und zur Begegnung mit sich selbst und den anderen anregt.

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Stühle, auf die man sich lieber nicht setzt – Zur Ausstellung „Kunst – Design“ im Quadrart Dornbirn
Michael Craig-Martin: "Man Ray/ Thonet", 2006, Siebdruck (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
06.01.2019 Karlheinz Pichler

Für die mittlerweile bereits 32. Ausgabe der Ausstellungsreihe „Ansichten“ haben die Betreiber der Dornbirner Kunsteinrichtung quadrArt, Uta Belina Waeger und Erhard Witzel, mit Harald Bichler den Inhaber und Leiter der Wiener Galerie „Rauminhalt“ als Gastkurator ins Ländle geholt. Bichler hat aus der Sammlung Witzel zwei Arbeiten von Michael Craig-Martin ausgewählt und diese in einen Dialog mit den Werken von zehn österreichischen beziehungsweise internationalen KünstlerInnen und DesignerInnen treten lassen.

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„strich.icht“ – Tone Fink in der Galerie Z. Hard
Tone Fink bei der Vernissage am 1. Jän. 2019 (© Galerie.Z)
Ausstellung
02.01.2019 Peter Niedermair

Tone Fink feierte am 1. Jänner 2019 seinen 75. Geburtstag. Die Galerie Z. in Hard eröffnete zu diesem Anlass „strich.icht“, eine Ausstellung mit Zeichnungen des Künstlers. Gleichzeitig erscheint „Mono.Tone“, eine Publikation in limitierter Edition von 125 Stück, in einlagiger Broschur, von Hand fadengeheftet, mit einem von Tone Fink personalisierten Schutzumschlag. Diese enthält Zeichnungen Tone Finks und Gedichte von Max Lang, die der Dornbirner Kurt Dornig gestaltet und herausgegeben hat.

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Reduktion als gemeinsamer Nenner – Andreas Fogarasi und Martina Steckholzer im Kunstforum Montafon
Andreas Fogarasi: Skizze 2, 2015 (Marmor, Cotto Platten, Pflasterstein, Mosaik-Fliesen) (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
31.12.2018 Karlheinz Pichler

Im Rahmen seiner alljährlichen Winterausstellung präsentiert das Kunstforum Montafon (KFM) in Schruns schon traditionell eine Gegenüberstellung der Werke zweier unterschiedlicher Künstlerpersönlichkeiten. Dieses Mal holte KFM-Chef und Kurator Roland Haas den 1977 in Wien geborenen Andreas Fogarasi und die aus Sterzing im Südtirol stammende Martina Steckholzer, Jahrgang 1974, in die ehemalige Lodenfabrik, um die beiden Kunstschaffenden in einem Dialogverhältnis auf die spezielle Raumsituation im ehemaligen Industriebetrieb an der Litz reagieren zu lassen.

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Der Pinselschwung als exakt geplanter ornamentaler Loop – Neue Arbeiten von David Reed bei Häusler Contemporary
David Reed: Öl, Alkyd und Acryl auf Polyester
Ausstellung
20.12.2018 Karlheinz Pichler

Der 1946 im kalifornischen San Diego geborenen und heute in New York lebende und arbeitende Künstler David Reed zählt zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen abstrakten Malerei. Er ist bekannt dafür, dass er die weit zurückreichende Tradition des Tafelbildes mit den Möglichkeiten der Neuen Medien und den Codes der „Street Culture“ zu neuen Bildausdrücken zusammenführt. Fünf Jahre nach der ersten Ausstellung präsentiert die vom Vorarlberger Kulturmanager Wolfgang Häusler und seiner Frau Christa geleitete Galerie Häusler Contemporary Zürich den amerikanischen Maler nun zum zweiten Male in einer Einzelausstellung. Reed hat dafür eigens eine Serie neuer „Paintings“ entwickelt.

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Der Werkraum Bregenzerwald stellt sich selbstkritischen Dialogen
Windstärke 5, Designer: Felix Pöttinger; Werkstatt: Mohr Polster - zu sehen in der Sonderausstellung "Handwerk + Form" (© Diaméter Collective)
Ausstellung
20.12.2018 Martina Pfeifer Steiner

Lange hat er es nicht ausgehalten, der Geschäftsführer vom Werkraum Bregenzerwald. Thomas Geisler konnte der Versuchung nicht widerstehen und wird nach gut zwei Jahren ab Juli 2019 der neue Direktor des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Zum Abschied kuratiert er eine vierteilige Dialogwerkstatt zusammen mit Nicole Hohmann. Interessant, die freie Kulturgestalterin und Käserin lebt und arbeitet in der handwerklichen Demeter-Milchverarbeitung im Zürcher Berggebiet und hat Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie studiert.

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Das Farben- und Formenspiel eines sich häutenden Baumes – Zum neuen Buch „Platanen“ des Fotografen Nikolaus Walter
Nikolaus Walter: Platane, Montlucon, Frankreich, 2006
Ausstellung
12.12.2018 Karlheinz Pichler

Als Nikolaus Walter 2014 in der Galerie Kurzemann in Götzis erstmals Farbfotografien von Platanen ausstellte, war die Überraschung der Besucher perfekt, kannte man den in Feldkirch wohnenden Fotokünstler doch bislang als Meister der Schwarzweißfotografie und als Darsteller von Menschen in allen möglichen Lebens(schräg)lagen. Und nun dies: Ein Farbenmeer, das nur von einem einzigen Motiv handelte, dazu noch von einem landschaftlichen, der Platane. Doch die Überraschung legte sich und die Verwunderung wich einem „Wow“, denn die Fotografien erinnern großteils an abstrakte Gemälde.

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Das peacearthotel im neueröffneten TSCHOFEN in Bludenz
Alte, eingegossene Kommunikationsobjekte erinnern daran, dass Vergangenheit unveränderbar ist
Ausstellung
12.12.2018 Martina Pfeifer Steiner

Das gesamte Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis bespielte sie 2017 als peacearthotel. Im Dezember 2018 öffnet nun das TSCHOFEN als neues Stadthotel in Bludenz seine Pforten und Ruth Gschwendtner-Wölfle pflanzt das erste reale peacearthotel ebendarin ein. Der Friede ist – besonders vor Weihnachten – das zentrale Thema. Von kitschüberladenen Dekovarianten bis hin zu weltweiten Hilfsprojekten reicht die Palette. Doch Friede ist die Grundlage für Glück, Leben, Kultur, Wohlstand. Friede ist unsichtbar, wenn er da ist, und es ist gefährlich, wenn er fehlt.

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„Kohle ist auch Asche!“ – Der Künstler Manfred Bockelmann zeichnet gegen das Vergessen an
Manfred Bockelmann: Erdmann Schmidt, 7 Jahre, von Dr. Josef Mengele in Auschwitz ermordet
Ausstellung
09.12.2018 Karlheinz Pichler

Der Kärntner Künstler Manfred Bockelmann, der in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden ist, widmet sich seit rund acht Jahren dem „Zeichnen gegen das Vergessen“. Bei diesem Zyklus, an dem er so lange weiterarbeiten will, wie er den Stift noch in Händen halten kann, handelt es sich um großformatige Porträts von Kindern und Jugendlichen, die der Tötungsmaschinerie des Nationalsozialismus zum Opfer gefallen sind und in den KZ und anderen Einrichtungen ermordet wurden. Bockelmann, der um neun Jahre jüngere Bruder des vor vier Jahren verstorbenen Sängers Udo Jürgens, will mit diesen Kohlezeichnungen, die unter die Haut gehen, „Zeichen gegen das Vergessen“ setzen. Es gehe ihm darum, „zumindest einigen wenigen Namen und Nummern Gesichter zu geben, ein paar Menschen aus der Anonymität der Statistik herauszuheben“, wie er selber sagt.

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Alois Galehr: „Refugium Karton“ – Ausstellung in der Villa Falkenhorst, Thüringen
CAVALLINO IV (Foto: Alois Galehr)
Ausstellung
05.12.2018 Peter Niedermair

Alois Galehr tritt dann auf den Plan, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dass der Karton als Verpackungsmaterial weggeschmissen wird. Karton ist die Traummaschine des Alois Galehr. Er ist kein Horter. Er sammelt nur Karton. Er ist kein Messie. Ganz und gar nicht. Sein Haus in Vandans, sein Atelier, die Kellerräume, alles picobello. Da liegt nicht einfach etwas herum, alles ist verräumt. In Schachteln großteils. Wie sonst? Seine Kunst ist eine mehrdimensionale, schneiden und brechen sich doch klassische Kunstdisziplinen, Zeichnung, Malerei, Skulptur und Installation. Er arbeitet in Serien. Wiederholt konsultiert er seine Karton-Kultur-Archive, liest darin, im übertragenen Sinne, als wolle er den Wert und Unwert des Materials aktuell analysieren und neu bewerten.

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Nach dem großen Kino folgt im KUB das Jahr der Gesichter
Tacita Dean: The Montafon Letter. Kreidezeichnung, 366 x 732 cm, 2018 (Foto: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
29.11.2018 Karlheinz Pichler

Ob das Kunsthaus Bregenz (KUB) dieses Jahr die Besuchermarke von 50.000 knackt, hängt letztlich von der aktuell laufenden Schlussausstellung des Jahres ab, die dem Schaffen der britischen Künstlerin Tacita Dean gewidmet ist, der großen Verfechterin des analogen Films. Gelingt es, läge man deutlich über dem Schnitt der letzten Jahre, ausgenommen des Jubiläumsjahres 2017, denn da gab es aufgrund der unzähligen Veranstaltungen einen Ausreißer nach oben auf über 77.000 BesucherInnen. Im kommenden Jahr setzt KUB-Direktor Thomas D. Trummer einen Schwerpunkt auf „handfeste“ Kunst. Gezeigt werden unter anderem Gemälde von Miriam Cahn und Skulpturen von Thomas Schütte. Thematisch zieht sich das „Gesicht“ wie ein roter Faden durch das neue Programmjahr.

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Das Knüpfen als Werkmethodik - Dorothea Rosenstock und Franziska Stiegholzer in der Bludenzer Galerie allerArt
"Datenschutzverordnung": Gemeinschaftswerk von Dorothea Rosenstock und Franziska Stiegholzer, 2018 (Foto: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
29.11.2018 Karlheinz Pichler

Die Bludenzer Galerie allerArt beendet das laufende Ausstellungsjahr mit einem Werkeinblick in das Schaffen der beiden Künstlerinnen Dorothea Rosenstock und Franziska Stiegholzer. Auch wenn die beiden mit sehr unterschiedlichen Materialien arbeiten, gibt es eine Verbindungslinie, nämlich die Technik des Knüpfens als Werkmethodik. Wobei es auch bei dieser uralten Kulturtechnik wiederum sehr differenzierte Vorgehensmöglichkeiten gibt. Für die Werkschau in Bludenz, die von Andrea Fink kuratiert wird, realisierten Rosenstock und Stiegholzer, die zum ersten Male gemeinsam ausstellen, sowohl eigene Stücke als auch eine große Gemeinschaftsarbeit.

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