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01.11.2010 |  Peter Füssl

Jan Garbarek/The Hilliard Ensemble: Officium Novum

Die Erfolgsgeschichte begann 1993, als ECM-Chef Manfred Eicher das renommierte Vokalquartett The Hilliard Ensemble und den norwegischen Saxophonisten Jan Garbarek zusammenspannte und ein Jahr später das in der Propstei St. Gerold aufgenommene Album „Officium“ veröffentlichte. Mittlerweile hat sich diese perfekte Kombination aus kristallklarem A-cappella-Gesang und ebensolchen Saxophon-Improvisationen mehr als eine Million mal verkauft.

Mit dem 1998 veröffentlichten Doppelalbum „Mnemosyne“ wurde das Konzept der mittelalterlichen Vokalpolyphonie in Richtung Zeitgenössisches erweitert, und nun steht der dritte Streich ins Haus – wie seine Vorgänger im Großen Walsertal aufgenommen. Im Mittelpunkt von „Officium Novum“ stehen nun geistliche Gesänge aus Armenien, die vom Priester, progressiven Komponisten, Sänger und Musikethnologen Komitas Vardapet (1869 bis 1935) gesammelt und bearbeitet wurden. Aber auch byzantinische, russische, französische und spanische Kompositionen stehen auf dem Programm, und die Zeitgenossen sind durch Arvo Pärts „Most Holy Mother of God“ und zwei Kompositionen Garbareks vertreten. Einmal mehr ein wunderbarer Brückenschlag über Zeiten, Grenzen und Musikstile hinweg, ein durch und durch stimmiges Werk von zeitloser Schönheit.  
(ECM/Vertrieb: www.lotusrecords.at)

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