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31.01.2019 |  Manuela Schwaerzler

Kulturhauptstadt Europas 2024: „Dornbirn plus“ ist neben Bad Ischl mit dem Salzkammergut und St. Pölten auf der Shortlist

Im Bewerbungsverfahren um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2024“ war gestern ein entscheidender Tag. Das neunköpfige Vorarlberger Präsentationsteam stellte die Bewerbung von „Dornbirn plus“ (Dornbirn, Feldkirch, Hohenems und Bregenzerwald) im Bundeskanzleramt der Jury vor – und konnte sich einen Platz auf der Shortlist sichern.

2024 wird es drei Kulturhauptstädte Europas geben: in Österreich, Estland und in einem EU-Beitritts- oder EFTA/EWR-Land. Anders als in den anderen Auswahlverfahren konnten in Österreich alle drei Bewerbungen die international besetzte Jury, bestehend aus zwölf KulturexpertInnen, in der Vorrunde überzeugen. In Estland haben es Narva und Tartu auf die Shortlist geschafft, für die dritte Kulturhauptstadt sind noch Bodo in Norwegen und Banja Luka sowie Mostar in Bosnien und Herzegowina im Rennen. Die endgültigen Entscheidungen fallen im Laufe des Jahres, in Österreich zuletzt, nämlich voraussichtlich im November, nachdem sich die Jurymitglieder jeweils ein Bild vor Ort gemacht haben.

Für die Entscheidung sind folgende Kriterien ausschlaggebend: die Langzeitstrategie, die eine kulturelle Weiterentwicklung über das Kulturhauptstadtjahr hinaus gewährleisten soll; die europäische Dimension; die kulturellen und künstlerischen Inhalte und Programmpunkte für 2024; die Einbindung der BürgerInnen und die Verwaltung.

Als Leiterin des Projektteams und Bewerbungsbüros „Kultur Perspektiven 2024“ in Dornbirn ist Bettina Steindl zuversichtlich und sieht die europäische Dimension bereits in der Bewerbung als Region umgesetzt: „Die Tatsache, dass wir gemeinsam als Region antreten, zeigt, dass wir die europäischen Werte authentisch leben und repräsentieren – das hat auch die Jury so gesehen.“ Anhand des detaillierten Feedbacks, das die Jury bis Ende Februar den Bewerberstädten übergibt, werden sie und ihr Team das zweite Dornbirner Bidbook – das offizielle Bewerbungsbuch – ausarbeiten. Die finale Ernennung der Kulturhauptstadt wird dann nach Empfehlung der Jury durch Bundesminister Gernot Blümel zu Jahresende erfolgen. Es bleibt spannend.

Am 30.1. präsentierte das Team aus Vorarlberg die Bewerbung für den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2024“. Das Präsentationsteam v.l.n.r.: Andreas Paragioudakis Fink (Musikpädagoge), Jürgen Weishäupl (Projekt- und Kulturmanager), Verena Konrad (Direktorin Vorarlberger Architektur Institut), Hanno Loewy (Direktor Jüdisches Museum Hohenems), Lisa-Maria Alge (Bewerbungsteam Dornbirn plus), Brigitte Herrmann (Geschäftsführerin netzwerkTanz), Bettina Steindl (Bewerbungsteam Dornbirn plus), Andrea Kaufmann (Bürgermeisterin Dornbirn), Emanuel Moosbrugger (Hotelier); © Theresa Bubik

Am 30.1. präsentierte das Team aus Vorarlberg die Bewerbung für den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2024“. Das Präsentationsteam v.l.n.r.: Andreas Paragioudakis Fink (Musikpädagoge), Jürgen Weishäupl (Projekt- und Kulturmanager), Verena Konrad (Direktorin Vorarlberger Architektur Institut), Hanno Loewy (Direktor Jüdisches Museum Hohenems), Lisa-Maria Alge (Bewerbungsteam Dornbirn plus), Brigitte Herrmann (Geschäftsführerin netzwerkTanz), Bettina Steindl (Bewerbungsteam Dornbirn plus), Andrea Kaufmann (Bürgermeisterin Dornbirn), Emanuel Moosbrugger (Hotelier); © Theresa Bubik

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