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Vbg. Landestheater, Verein Motif

'An der Schwelle' v. Daniela Egger

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Anfang
27.06.2019 20:00
Kategorie
Theater
Veranstaltungsort

Spielboden
Färbergasse 15
6850 Dornbirn
+43 (0) 5572 21 9 33
http://www.spielboden.at
spielboden@spielboden.at

Veranstalter

Vbg. Landestheater
Seestr. 2
6900 Bregenz
+43 (0) 5574 42 0 18
http://www.landestheater.org
info@landestheater.org

Artikelaktionen
abgelegt unter: Theater
Film / Kino 24.05.2019
Gunnar Landsgesell

Aladdin
Will Smith als Dschinn hat hier auch einen Wunsch frei. Ein netter Spin.

Wieder reibt ein Straßendieb an einer Wunderlampe und endet in den Armen einer Prinzessin. Tiefgang wird von Guy Ritchies Neuauflage von Aladin niemand erwarten, insofern lassen sich Tanz und Farbenpracht der Disney-Produktion durchaus genießen. Will Smith als blauer Geist aus der Lampe avanciert dabei zum eigentlichen Star.

Musik / Konzert 23.05.2019
Silvia Thurner

„Lass uns eine Orgel bauen“ – Alexander Moosbrugger, Wendelin Eberle und Olaf Schmitt weckten die Vorfreude auf ein sehr außergewöhnliches Opernereignis
Einen anregenden Einblick in den Werdegang seines ersten Bühnenwerkes "Wind" bot Alexander Moosbrugger im Rahmen des Opernatelier in der Orgelbaufirma "Rieger". (Fotos: Anja Köhler)

Es ist bekannt, dass der aus dem Bregenzerwald stammende und in Berlin lebende Komponist Alexander Moosbrugger im Auftrag der Bregenzer Festspiele eine Oper komponiert. Im Rahmen des dritten Opernateliers gewährten der Komponist und der Dramaturg der Bregenzer Festspiele, Olaf Schmitt, viele Einblicke in den Verlauf der kompositorischen Arbeit. Dazu wurden spektakuläre Aussichten geliefert, denn für das erste Bühnenwerk von Alexander Moosbrugger werden Wendelin Eberle, Chef der Firma Orgelbau Rieger, und sein Team eine Orgel auf die Werkstattbühne im Bregenzer Festspielhaus bauen.

Film / Kino 23.05.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (24.5. - 30.5. 2019)
Die Winzlinge - Operation Zuckerdose

In Lustenau startet „Hofkultur im Gutshof Heidensand“ sein heuriges zweiwöchiges Filmprogramm mit dem französischen Animationsfilm „Die Winzlinge – Operation Zuckerdose“. Am Spielboden Dornbirn steht dagegen mit Peter Brunners „To the Night“ ein intensiver Trip in die Psyche eines traumatisierten und psychisch labilen New Yorker Künstlers auf dem Programm.

CD-Tipp 23.05.2019
Peter Füssl

Kompost 3: Abyss/Aloft

Zum zehnjährigen Band-Jubiläum beschenken sich Kompost 3 selber und ihre zahlreichen Fans mit einem kaum zu überbietenden musikalischen Gegensatzpaar: „Abyss“ und „Aloft“.

Ausstellung 22.05.2019
Karlheinz Pichler

Beschüttet und bedruckt – In der Rankweiler Druckwerkstatt entstandene Grafiken von Hermann Nitsch in der Schrunser MAP Galerie
Hermann Nitsch: Unikatgrafik

Im Gesamtœuvre des österreichischen Schüttkünstlers Hermann Nitsch spielt auch die Druckgrafik eine zentrale Rolle. In diesem Bereich arbeitet er seit zwölf Jahren mit dem Rankweiler Künstler Markus Gell und dessen Druckwerkstatt zusammen. Unter dem Titel „Fuge“ ist kürzlich ein neuer Zyklus entstanden, der nun in der MAP Galerie in Schruns erstmals öffentlich präsentiert wird.

Musik / Konzert 22.05.2019
Fritz Jurmann

SOV-Programm 2019/20: Mit einer Brücke zur Bildenden Kunst
Präsentierten Programme und Ideen für die kommende SOV-Saison (v.l.n.r.): Künstler Harald Gfader, Geschäftsführer Sebastian Hazod, Präsident Manfred Schnetzer, Orchestervertreter Guy Speyers

Eine Premiere jagt die nächste am Mittwochvormittag im Bregenzer Casino: Sebastian Hazod, seit Herbst neuer Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg, absolviert mit großer Routine seine erste Programmpräsentation für die kommende Saison 2019/20. Zeitgleich wird bekannt, dass sich die Verantwortlichen des SOV heuer erstmals den Bildenden Künstler Harald Gfader an Bord geholt haben, um mit Auftragsarbeiten zu einzelnen Stücken und Konzerten eine interessante Verbindung zur Musik herzustellen. Dafür gibt es, gewissermaßen zum Ausgleich, in der kommenden Saison keinen Petrenko. Die nach dem Erfolg der epochalen „Achten“ im Mahler-Zyklus heiß begehrte „Neunte“ zum Finale muss noch eine Saison warten, weil der Maestro noch sein letztes Jahr als Generalmusikdirektor in München abdienen muss und dabei bereits im kommenden August seinen neuen Job als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker antritt. Da bleibt ausnahmsweise für das SOV keine Zeit mehr.

Literatur 22.05.2019
Annette Raschner

Interview mit Karosh Taha - Preisträgerin des Hohenemser Literaturpreises
Karosh Taha: „Ich wünsche mir immer noch, dass die Erstsprache – sei sie Kurdisch, Türkisch, Arabisch, Albanisch – wertgeschätzt wird wie Französisch und Spanisch und in der Schule gefördert wird.“ (© Havin Al-Sindy)

Der 6. „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autoren nicht-deutscher Muttersprache“ geht an Karosh Taha. Sie wurde 1987 in der Kleinstadt Zaxo im Nordirak geboren und lebt seit ihrem neunten Lebensjahr im Ruhrgebiet. Für ihr Romandebüt „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ (Dumont) erhielt Karosh Taha im vergangenen Jahr den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Die aus Sudabeh Mohafez, Vladimir Vertlib und Zafer Senocak zusammengesetzte Jury hat sich aus über hundert anonymen Einsendungen für Karosh Tahas unveröffentlichten Prosatext „Körpersprache“ entschieden. Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert. Annette Raschner hat mit Karosh Taha das folgende Interview geführt.

ANZEIGE 21.05.2019
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

CD-Tipp 21.05.2019
Peter Füssl

Klaus Michler - km special : Fusion Project 1

An manchen Geburtstagsgeschenken darf auch die Allgemeinheit partizipieren, etwa an der vorliegenden CD, die sich der gitarrespielende Apotheker bzw. pharmazeutisch ausgebildete Gitarrist Klaus Michler zum 55. Geburtstag selber geschenkt hat. Unter dem Pseudonym km special spielte der Vorarlberger Fusion-Aficionado mit einer Handvoll ausgesuchter Profis zehn seiner Eigenkompositionen im Dornbirner TonZoo ein.

Gesellschaft 19.05.2019
Annette Raschner

Ein Fest für Felder

Aus Anlass des 150. Todestages des Vorarlberger Dichters, Volksbildners und Sozialreformers Franz Michael Felder veranstalteten der Franz-Michael-Felder-Verein und die Gemeinde Schoppernau ein mehrstündiges, niederschwelliges Fest mit vielfältigen Angeboten für Familien. An zahlreichen Stationen im ganzen Ort gab es Programmpunkte: in der Kirche, beim Denkmal, im Geburtshaus, der Volksschule, der Feuerwehr, der Bergkäserei. Hundert Mitwirkende halfen mit, am Fest haben darüber hinaus rund dreißig Nachkommen von Franz Michael Felder teilgenommen.

Musik / Konzert 17.05.2019
Silvia Thurner

Die Hingabe mit jeder Faser gespürt – Die Darbietung von Mahlers achter Symphonie verströmte eine euphorische Kraft
Eine unbändige Kraft und Energie ging vom Dirigenten Kirill Petrenko bei der Werkdeutung der achten Symphonie von Gustav Mahler im Bregenzer Festspielhaus aus. (Fotos: Dietmar Mathis)

Zum Saisonsabschluss des Symphonieorchesters Vorarlberg und als großes Finale des Mahler-Zyklus mit Kirill Petrenko am Pult des Orchesters waren sich die gut 300 Mitwirkenden sowie die Konzertbesucherinnen und -besucher bewusst, dass sie ein einzigartiges Konzertereignis miterleben. Diese freudvolle Spannung sowie die mitreißende positive Energie, die vom Dirigenten Kirill Petrenko ausging, erfüllte den Saal im Bregenzer Festspielhaus bei der Aufführung der gigantischen achten Symphonie von Gustav Mahler.

Film / Kino 17.05.2019
Gunnar Landsgesell

Greta
Gemeinsam Suppe vom Löffel schlürfen, das wird einer der beiden Frauen im geblümten Kleid bald zuviel.

Man könnte die Handtasche in der U-Bahn natürlich auch stehen lassen. Ehrliche Finder werden aber meistens belohnt. In diesem Fall mit einer Freundschaft zwischen der Besitzerin (Isabelle Huppert) und der Finderin (Chloe Grace Moretz). Dass "Greta" sich zu einem Psychothriller auswächst, hat aber nicht nur mit voreilig geschlossenen Freundschaften zu tun.

Literatur 16.05.2019
Manuela Schwaerzler

Irmgard Kramer erhielt Österreichischen Jugendbuchpreis für "17 Erkenntnisse über Leander Blum"

Vor zwei Tagen fand die Verleihung des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises in Eisenstadt statt. Unter den vier PreisträgerInnen: die Vorarlberger Autorin Irmgard Kramer. Ihr 2018 erschienener Jugendroman „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ überzeugte die fünfköpfige Jury und ist auch für den Preis der Leserstimmen nominiert, der am 11. Juni vergeben wird.

Film / Kino 16.05.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (17.5. - 23.5. 2019)
God Exists, Her Name Is Petrunya

FKC Dornbirn und Takino Schaan zeigen diese Woche Satirisches. In Schaan rechnet die Makedonierin Teona Strugar Mitevski in „God Exists, Her Name is Petrunya“ mit der Macht der Kirche und der Männer in ihrem Heimatland ab, in Dornbirn dagegen zeichnet Paolo Sorrentino in "Loro - Die Verführten" in gewohnt überbordendem Bilderbogen ein bissiges Bild Silvio Berlusconis und der hedonistischen italienischen Gesellschaft.

CD-Tipp 16.05.2019
Peter Füssl

Angélique Kidjo: Celia

Nicht alle 16 Studioalben der 1960 in Benin geborenen Angélique Kidjo sind vorbehaltlos zu empfehlen, aber die grammygekürten „Djin Djin“, „Eve“ und „Sings“ mit dem Orchestre Philharmonique Luxembourg oder die letztjährige originelle Bearbeitung des Talking Heads-Klassikers „Remain in Light“ sind es – und auch die nun vorliegende Hommage an die 2003 verstorbene, kubanisch-amerikanische „Queen of Salsa“ Celia Cruz zählt zu den absoluten Highlights in Kidjos Oeuvre.

Kritiken 15.05.2019
Anita Grüneis

Narcissus im TAK - Wenn ein Junge nur noch sein Selfie liebt
Davide Doro als Flussgott Kephisos und Tommaso Vaja als sein Sohn Narziss

„Narcissus“ hieß die Koproduktion von TAK Theater Liechtenstein, Espace 600 aus Grenoble und Elsinor Centro di produzione Teatrale aus Mailand, die im TAK seine Liechtenstein-Premiere feiern konnte.  Laut griechischer Mythologie ist Narziss der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Wassernymphe Leirope. Da er so schön ist, wird er von Männern wie Frauen gleichermaßen umworben. Doch er verschmäht alle. Wegen dieses Verhaltens wird er von der Göttin Nemesis mit unstillbarer Selbstliebe gestraft. Als er sich eines Tages zum Trinken über einen Teich lehnt, sieht er sein Spiegelbild, verliebt sich in dieses Wesen und erkennt nicht, dass es nur eine Spiegelung seiner selbst ist. Lange sitzt er am Teich und spricht mit dem Bild, das aber nicht antwortet. Beim Versuch, das geliebte Wesen zu umarmen, ertrinkt Narziss im Teich. An der Stelle, an der er gesessen hatte, wuchs eine weiße Blume, die Narzisse genannt wurde. 

CD-Tipp 14.05.2019
Peter Füssl

Andrew Bird: My Finest Work Yet

Das 15. Studioalbum „My Finest Work Yet“ des unkonventionellen Multiinstrumentalisten und Singersongwriters Andrew Bird mag vielleicht – wie der Titel ironisch suggeriert – tatsächlich sein bestes sein, ist aber ganz sicher sein politischstes. Denn der exzellente Geiger aus Chicago bezog seine Inspirationen zum Gros der neuen Songs aus dem politischen Wandel nach dem Wahlsieg Donald Trumps, der die Spaltung der US-Gesellschaft nochmals vertieft hat.

Tanz 12.05.2019
Peter Füssl

Origineller Dreierpack - Die National Dance Company Wales gastierte beim “Bregenzer Frühling”
Die National Dance Company Wales präsentiert in "Folk" verrückte Charakterstudien exzellent getanzt (© Rhys Cozens)

Mit den drei jeweils ca. halbstündigen Einzelstücken „Tundra“, „Atalaӱ“ und „Folk“ begeisterte die in der walisischen Hauptstadt Cardiff stationierte National Dance Company Wales die Tanzfans aus dem gesamten Bodenseeraum im praktisch ausverkauften Bregenzer Festspielhaus. Die Compagnie ist für ihre emotional ansprechenden und verschiedenartigen Produktionen ebenso bekannt wie für die unkonventionellen, niederschwelligen Zugangsformen, die zum Erreichen neuer Publikumsschichten gesucht werden. So wurden nicht erst unter dem neuen künstlerischen Leiter, dem Iren Fearghus Ó Conchuir, auch schon Nachtclubs, Pflegeheime oder Schulen bespielt – der „Bregenzer Frühling“ bot da vergleichsweise natürlich einen konventionellen Rahmen.

Literatur 10.05.2019
Peter Füssl

Literatur Vorarlberg Mitglied Andrea Gerster liest beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2019
Die Schweizer Autorin mit vielfältigen Beziehungen zur Vorarlberger Literaturszene Andrea Gerster wird Ende Juni in Klagenfurt beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2019 lesen (© Janine Guldener)

Die 1959 in Schaffhausen geborene Andrea Gerster ist seit drei Jahren Mitglied von Literatur Vorarlberg. Derzeit arbeitet sie als Schreibcoach für Schulhausromane und mit einer "Writers Class" am Gymnasium in Feldkirch. Heuer wurde sie auch Mitglied der Kunstkommission des Landes Vorarlberg. Gemeinsam mit Christina Walker gab sie letztes Jahr die Nummer 33 der Anthologie V# von Literatur Vorarlberg zum Thema "Haben und Sein" heraus. In dieser Publikation haben 23 Frauen ihre Sicht auf prekäre Lebensumstände literartisch verarbeitet.

Theater 10.05.2019
Dagmar Ullmann-Bautz

Ein wahrhaft guter Griff – das Künstlerkollektiv „Raum + Zeit“ für das Vorarlberger Landestheater
Der letzte Mensch - Daniel Blum begeistert in dieser einfachen Figur!

Ein feines Händchen bewies die Intendantin des Vorarlberger Landestheaters Stephanie Gräve mit ihrem Engagement des Künstlerkollektivs „Raum + Zeit“, namentlich Lothar Kittstein, Bernhard Mikeska und Steffi Wurster, die sie nach Bregenz einlud, um hier eines ihrer ganz besonderen meist ortsbezogenen Projekte zu erarbeiten und zu präsentieren. „Diorama Bregenz :: Der letzte Mensch“ ist ein großartiges Geschenk für theaterbegeisterte Menschen. Und es handelt sich wirklich um ein Geschenk, um einen ganz besonderen Leckerbissen im Rahmen des hiesigen Theaterangebots, den man so nur selten zu sehen und zu erleben bekommt. So ist es ein Privileg und exklusives Erlebnis, wenn Sie, so wie ich bei der Premiere am vergangenen Donnerstag, als „einsames“ Individuum durch ein von „Raum + Zeit“ geschaffenes, sehr spezielles Museum geleitet werden und in jeweils einem eigenen Raum und mit einem Schauspieler oder einer Schauspielerin alleingelassen, eine Geschichte hautnah und intensivst erleben dürfen.

Film / Kino 10.05.2019
Gunnar Landsgesell

Nur eine Frau
Verordnete Ehe und Freiheitsbestrebung: "Nur eine Frau" erzählt vom Aufbegehren gegen patriarchale Tradition.

2005 wurde in Berlin die 23-jährige Aynur Sürücü von ihren Brüdern ermordet, ein "Ehrenmord", weil sie sich den Familiengesetzen widersetzt hatte. "Nur eine Frau" rollt die Ereignisse nochmals auf, aus Sicht der Toten, zwischen Familiensoap und Jugenddrama.

Ausstellung 09.05.2019
Karlheinz Pichler

Ein Hammer kommt selten allein - Benny Gleeson zelebriert im Schmiedemuseum Röthis eine von Hämmern beflügelte Sinnbefreiung
Benny Gleeson: Ein Hammer kommt selten allein, Hammerobjekt, 2018

In der Musikszene gilt Benny Gleeson als eine Art lebende Legende. Bekannt wurde er in den 1970er Jahren als Drummer der legendären Bilgeri-Hardrockband „The Wanted“. In der Folge begründete er zusammen mit Rolf Aberer und anderen das Dornbirner Jazzseminar. In den letzten Jahren ist die Musik aber immer mehr in den Hintergrund gerückt. Sie sage ihm nicht mehr viel, so Gleeson. Dafür hat es ihm die bildende Kunst angetan. Vergangenes Jahr etwa partizipierte er zusammen mit Stoph Sauter und anderen an der Gruppenschau „10 + 1“ im Küefer-Martis-Huus im liechtensteinischen Ruggell. Aktuell ist er mit einer imposanten Hammer-Installation im sehenswerten Schmiedemuseum in Röthis zu sehen.

Film / Kino 09.05.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (10.5. - 16.5. 2019)
Joy

Im TaSKino Feldkirch läuft diese Woche der Spielfilm „Joy“, in dem Sudabeh Mortezai die Ausbeutung illegaler afrikanischer Sexarbeiterinnen in Österreich anprangert. Jetzt schon open-air wird dagegen im Rahmen der Emsiana in Hohenems Giuseppe Tornatores Meisterwerk „Cinema Paradiso“ gezeigt.

CD-Tipp 09.05.2019
Peter Füssl

Areni Agbabian: Bloom

In gar nicht so seltenen Fällen sind gerade die wohlüberlegte klangliche Reduktion und ein wundervoll ausgewogenes Verhältnis zur Stille jene Voraussetzungen, die außergewöhnliche Musik in voller Pracht erblühen lassen. So zu erleben bei „Bloom“, dem ECM-Debütalbum der jungen, in Santa Monica geborenen improvisierenden Vokalistin, Pianistin, Geschichtenerzählerin, Performerin – die Liste ihrer Interessensgebiete und bisherigen Aktivitäten ließe sich noch lange fortsetzen – Areni Agbabian.

Musik / Konzert 08.05.2019
Anita Grüneis

Stacey Kent betörte im TAK – the purple dust of twilight time
Stacey Kent betörte im TAK ihr Publikum mit ihrer schnörkellosen Stimme

Das Konzert mit Stacey Kent im TAK wurde zu einem Jazz-Highlight. Die amerikanische Sängerin begeisterte nicht, sie betörte. Das Publikum folgte ihr nahezu atemlos durch ihre Welt der reinen Stimme und der tiefen Emotionen. Doch nicht sie alleine schuf diese Zauberwelt, mit ihr waren dies Jim Tomlinson am Saxophon und der Flöte, Graham Harvey am Klavier, Jeremy Brown am Bass und Josh Morrison am Schlagzeug.