Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Neue Spielräume, Ulrike Lunacek

'Kann das Europaparlament die Europäische Union retten?', Vortrag

Zurück zur Übersicht
Anfang
02.05.2019 19:30
Kategorie
Vortrag / Diskussion
Veranstaltungsort

Spielboden
Färbergasse 15
6850 Dornbirn
+43 (0) 5572 21 9 33
http://www.spielboden.at
spielboden@spielboden.at

Artikelaktionen
abgelegt unter: Vortrag / Diskussion
Literatur 19.04.2019
Peter Niedermair

U20 Poetry Slam – Theater KOSMOS, Bregenz
Die Slammer des Abends

Am 12. April präsentierten acht jugendliche Slammer im Theater KOSMOS in Bregenz selbst verfasste Texte im Rahmen des U20 Poetry Slam. Noch nie habe es, laut Karin Koestl vom Theater kurz vor Beginn des Abendprogramms, so viele Kartenreservierungen gegeben wie an diesem Abend. Bedauerlicherweise mussten sehr viele Besucher auf einen anderen Abend vertröstet und weggeschickt werden. Sofia Juen aus Berlin und Joe Hafner, der demnächst in die Schweiz übersiedelt, moderierten den beinahe dreistündigen Abend. „Lift up the voices / There will be music / We will play all night …“ sangen die Singer / Songwriter Tayla Fenkart und Nikolas Engel, die seit 2 Jahren unter dem Bandnamen „Komot“ Musik machen.

Film / Kino 19.04.2019
Gunnar Landsgesell

Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit
Willem Dafoe: Idealer Interpret für einen sensiblen Geist, dessen Leiden nicht strapaziert werden.

Wie mag der krisengeschüttelte Wegbereiter der modernen Malerei, Vincent van Gogh, die Welt erlebt haben? Vielleicht so, wie Willem Dafoe sie interpretiert: als Impressionist mit expressiver Note, der lieber das Wurzelwerk eines umgestürzten Baumes in kühles Blau taucht, als die Pracht der Natur zu feiern. Man folgt Dafoe und seiner sanften Stimme dabei gerne durch Krisen und Befreiungsschläge.

Tanz 18.04.2019
Mirjam Steinbock

Vernetzung vollendet bei „Tanz vor Ort“- Künstler*innen zeigen beim Stückeabend „onStage“ die Qualität und Seele des Vorarlberger Tanzschaffens
"Seilschaften" von Christine Gruber und Carolina Fink repräsentiert das Festivalmotto "Vernetzung" eindrücklich. © Anja Köhler | anderer.de

Das erste April-Wochenende stand im Zeichen des Zeitgenössischen Tanzes. Im Theater Kosmos in Bregenz präsentierte sich an drei Tagen die große und ständig ausbauende Gemeinschaft von netzwerkTanz und ließ ein großes Publikum den Status Quo regionalen Tanzschaffens entdecken. Strahlende Gesichter, angeregte Gespräche und voller Einsatz auf, vor und hinter der Bühne prägten das Bild - ein schillerndes, gefärbt durch vielfältige Stile und sämtliche Altersgruppen. Vernetzung war das Motto, dem der Verein mehr als gerecht wurde und als Draufgabe noch den Herzschlag einer immer stärker werdenden Tanzregion hinzufügte.

Film / Kino 18.04.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (19.4. - 25.4. 2019)
Yuli

Im Kinotheater Madlen in Heerbrugg wird diese Woche mit „Yuli“ Iciar Bollains und Paul Lavertys Biopic über den kubanischen Tänzer Carlos Acosta gezeigt. Am Spielboden Dornbirn steht dagegen im Rahmen der Bio-Austria-Filmreihe Werner Bootes Dokumentarfilm „The Green Lie“ auf dem Programm.

CD-Tipp 18.04.2019
Peter Füssl

Adam Bałdych Quartet: sacrum profanum

Als jungen Geiger hat man den heutigen Starviolinisten Adam Bałdych von der Musikschule geworfen, weil er Jazz spielte und weil sein Versuch, den Geigenklang neu zu definieren, partout nicht in die Ohren der Klassiker passen wollte. Längst hat sich Bałdych mit der Klassik ausgesöhnt und integriert in seine gleichermaßen vom Jazz inspirierte Musik seinen Zwecken dienliche Elemente ungeachtet aller Genregrenzen. Es ist also wenig verwunderlich, dass der heute 32-jährige Pole auf der Suche nach zeitloser Schönheit, Harmonie und Wahrheit zur sakralen Musik fand, die er respektvoll neu arrangierte und in seiner zeitgemäßen Musiksprache interpretierte, ohne sie ihres mystischen Charakters zu berauben.

ANZEIGE 17.04.2019
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

CD-Tipp 16.04.2019
Peter Füssl

The Claypool Lennon Delirium: South of Reality

Es muss die Hölle sein, als Sohn von John Lennon und Yoko Ono Popmusik machen zu wollen. Der mittlerweile auch schon 43-jährige Sean Lennon packt aber den Stier bei den Hörnern und versucht gar nicht erst, nicht wie sein Vater zu klingen. Ganz im Gegenteil, nie klang er ihm ähnlicher als auf dem zweiten Album mit Les Claypool, dem Sänger und genialen Bassisten der für ihre schrägen musikalischen Ideen (Eigendefinition: „psychedelic polka“) und skurrilen Texte bekannten kalifornischen Metal-Jazz-Funk-Prog-Rock-Band Primus.

Musik / Konzert 15.04.2019
Silvia Thurner

In guter Stimmung und motivierter Übereinkunft – Der Geiger Emmanuel Tjeknavorian, das Symphonieorchester Vorarlberg und Sascha Goetzel zogen das Publikum in ihren Bann
Emmanuel Tjeknavorian musizierte Sibelius' Violinkonzert op. 47 im Bregenzer Festspielhaus mit einem verinnerlichten musikalischen Ausdrucksgehalt und wirkte authentisch.

Beim fünften Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg wurden Werke der russischen Komponisten Michail Glinka und Dmitri Schostakowitsch präsentiert. Der 24-jährige Geiger Emmanuel Tjeknavorian bildete mit seiner klangsinnlichen und zugleich virtuosen Deutung des berühmten Violinkonzertes von Jean Sibelius den strahlenden Mittelpunkt. Auf allen Linien begeisterten auch die SOV-Musikerinnen und -Musiker durch die vielgestaltige Dramaturgie der Werkdeutungen sowie die herausragenden Soli. Der energische Dirigent Sascha Goetzel führte das Orchester mit ausladenden Gesten, er mobilisierte die Kräfte aller und führte sie in einem beeindruckenden musikalischen Ganzen zusammen.

Musik / Konzert 14.04.2019
Peter Füssl

Kraftvolle Ruhe - mit Stafrænn Hákon am Dornbirner Spielboden auf musikalischem Roadtrip durch Island
Stafrænn Hákon basteln auch nach 20 Jahren noch an ihren eigenwilligen Soundideen - vielleicht mehr denn je (© Peter Füßl)

Stafrænn Hákon nennt der isländische Gitarrist Ólafur Josephsson seine derzeit aus Bassist Árni Þór Árnason, Gitarrist Lárus Sigurðsson, Drummer Róbert Már Runólfsson und Sänger/Gitarrist Magnús Freyr Gíslason bestehende Band, mit der er seit 1999 elf Alben und einige EPs vorgelegt hat. Dennoch sind die Herren aus Reykjavík im Gegensatz zu ihren Kollegen von Sigur Rós oder Múm in unseren Breitengraden kaum bekannt, weshalb die Fans am Dornbirner Spielboden auch in einer eher überschaubaren Menge erschienen. Die Spielbödner richteten, passend zur isländischen Mentalität, aus allem immer das Beste zu machen, den Saal gemütlich mit Tischen und Stühlen ein und wurden mit einem unaufgeregten, aber keineswegs langweilig verlaufenden Konzertabend belohnt.

Film / Kino 14.04.2019
Walter Gasperi

Ly-Ling und Herr Urgesi
Ein ungleiches Duo: Die Modedesignerin Ly-Ling Vilaysane und der Feinmaß-Schneider Cosimo Urgesi.

Unaufgeregt und kommentarlos, aber mit Feingefühl und Witz dokumentiert der Zürcher Dokumentarfilmer und Photograph Giancarlo Moos die Zusammenarbeit der 39-jährigen Designerin Ly-Ling Vilaysane und des 1967 aus Apulien in die Schweiz eingewanderten Feinmaß-Schneider Cosimo Urgesi.

Theater 12.04.2019
Anita Grüneis

„Nora“ im Schaaner SAL: Wenn das wirkliche Leben zur Türe hereintritt 
Genija Rykova ist eine unglaublich präsente Nora Helmer

Das Residenztheater München gastierte auf Einladung des TAK mit Henrik Ibsens Stück „Nora“ im Schaaner SAL. Unter der Regie von Mateja Koležnik wurde ein dichtes und gnadenloses Kammerspiel gezeigt. Erstaunlicherweise ist die Geschichte einer Frau, die Mann und Kinder verlässt, um der Lüge zu entkommen, aktueller denn je.  

Film / Kino 11.04.2019
Gunnar Landsgesell

Border
Unwahrscheinliche Begegnung: Zollfahnderin Tina (Eva Melander) mit dem animalischen Touch trifft auf jemand, der ihr fremd und vertraut scheint (Eero Milonoff). Ein bisschen so wie in "Cat People".

Eine Zollfahnderin in Schweden, die seltsam animalisch aussieht und die Schuld anderer Menschen riechen kann, das klingt nach einer seltsamen Geschichte. Das ist "Borders" auch, aber anders, als man denkt. Ein hintersinniges, verstörendes, komisches Drama, das filmische Genregrenzen spielerisch überschreitet und die moderne menschliche Existenz mit alten Mythen versöhnt. "Wer bin ich?" heißt es einmal. Im Land der Trolle und der dunklen Wälder ist das freilich nicht so einfach zu beantworten.

Film / Kino 11.04.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (12.4. - 18.4. 2019)
Lady Macbeth

Das Takino Schaan zeigt diese Woche William Oldroyds ebenso kaltes wie meisterhaftes Debüt "Lady Macbeth". Beim FKC Dornbirn steht anlässlich der Integrationswochen der österreichische Dokumentarfilm "Unten" auf dem Programm, bei dessen Vorführung auch der Regisseur Djordje Čenić anwesend sein wird.

CD-Tipp 11.04.2019
Peter Füssl

Giovanni Guidi: Avec Le Temps

Das Wissen um die Jazztradition, verbunden mit einem unstillbaren Wunsch nach kreativer Weiterentwicklung derselben und ein feines Händchen für lyrisch-melodische Raffinessen, charakterisiert den in der Nähe von Perugia geborenen Pianisten Giovanni Guidi, kein Wunder also, dass ihn der bei weitem nicht nur für den italienischen Jazz bedeutsame Trompeter Enrico Rava bereits als 17-jährigen in seine Band holte. Gemeinsam mit dem vielbeschäftigten amerikanischen Kontrabassisten Thomas Morgan und dem portugiesischen Drummer João Lobo hat Guidi bereits die exzellenten ECM-Alben „City of Broken Dreams“ und „This Is The Day“ vorgelegt, und die bestens aufeinander eingespielten Brüder im Geiste bestreiten nun gemeinsam auch den Opener und das Finale des neuen Albums.

Literatur 10.04.2019
Ingrid Bertel

„Die andere Seite“ von Bastian Kresser - Das Heimatland ist kein Hotel

In seinem dritten Roman, „Die andere Seite“, erzählt Bastian Kresser von Flucht und Migration, von bösen Menschen, die Gutes tun – und von guten Menschen, die ihre rabenschwarzen Seiten haben.

Aktuell 09.04.2019
Manuela Schwaerzler

Aufruf der POTENTIALe: Nutzungsideen für das Teehaus am Raiffeisenplatz
Das Teehaus am Raiffeisenplatz in Feldkirch (Foto: Patricia Keckeis/Monforthaus Feldkirch)

Das rote Teehaus am Raiffeisenplatz entstand 2018 im Rahmen des Stadt/Studio als gemeinsames Projekt der POTENTIALe und Universität Liechtenstein. Damit sollte ein räumliches Experimentierfeld geschaffen werden, das die Qualität des Ortes ausarbeitet und aufwertet. Für 2019 sind bereits verschiedene Aktionen beim Teehaus geplant, nun soll ein Aufruf an alle das Nutzungsprogramm erweitern und „auf ‚ausprobierende Weise‘ zu erkennen geben, was für den Raiffeisenplatz als öffentlichen Raum stimmig und passend ist“.

CD-Tipp 09.04.2019
Peter Füssl

Sigrid: Sucker Punch

Sigrid Solbakk Raabe ist gerade mal 22 Jahre alt und auf dem besten Weg, von der norwegischen Kleinstadt Ålesund aus die Pop-Welt zu erobern. Lorde, Adele oder Robyn fallen einem spontan ein, wenn man die zwölf Titel von Sigrids Debütalbum „Sucker Punch“ zum ersten Mal hört, und dennoch verfügt sie über mehr als genug Eigenständigkeit, Unverwechselbarkeit und vor allem Talent, um sich in der Riege starker junger Sängerinnen behaupten zu können. Zuerst haben das wohl die Briten erkannt, die BBC hat Sigrid zur „Sound of 2018“-Siegerin gekürt, so ihre Karriere maßgeblich angeschoben, was zu zahlreichen Festival-Auftritten, Dauer-Rotation ihrer EP „Don’t Kill My Vibe“, Gold-Status und lukrativen Werbeaufträgen führte.

Musik / Konzert 07.04.2019
Silvia Thurner

Der auf dem Klavier singt - Rafał Blechacz zog beim Bregenzer Meisterkonzert die Zuhörenden in seinen Bann
Der symphatische Pianist Rafał Blechacz sorgte beim vorletzten Meisterkonzert dieser Saison mit seinen Werkdeutungen der beiden Chopin-Klavierkonzerten im Bregenzer Festspielhaus für Jubel.

Der viel gerühmte und ausgezeichnete polnische Pianist Rafał Blechacz musizierte im Festspielhaus die beiden Klavierkonzerte von Frédéric Chopin und versetzte mit seinem klangsinnlichen Spiel, vollkommen ohne Allüren und ganz dem musikalischen Ausdruck dienend, die Zuhörenden in Jubelstimmung. Das Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung des quirligen Dirigenten Riccardo Minasi musizierte variantenreich, stand aber an diesem Abend allzu sehr im Schatten des herausragenden Solisten.

Musik / Konzert 06.04.2019
Silvia Thurner

Ausgelassene Stimmung mit musikalischem Humor – das fünfte Abonnementkonzert von „Dornbirn Klassik“ versetzte die Zuhörenden in gute Laune
Markus Poschner und das Orchestra della Svizzera Italiana boten beim vorletzten Abonnementkonzert von "Dornbirn Klassik" mit zwei Beethoven-Symphonien ein erfrischendes Konzerterlebnis

Das Orchestra della Svizzera Italiana und sein Chefdirigent Markus Poschner gastierten im Dornbirner Kulturhaus mit einem ‚sortenreinen‘ Beethoven-Programm. Interpretiert wurden die erste und achte Symphonie und damit verbunden waren unter anderem spannende Einblicke in die kompositorische Entwicklung des Komponisten. Die Musikerinnen und Musiker gaben ihr Bestes und gestalteten die Werke mit anregender Spielfreude. Doch das eigentliche Ereignis des Abends war Markus Poschner am Pult des Orchesters. Mit seiner ausdrucksstarken Gestik brachten er und das Orchester die Musik nicht nur profiliert zum Klingen, darüber hinaus visualisierte Markus Poschner die musikalischen Themengestalten auch für die Zuhörenden bewundernswert klar und nachvollziehbar.

Kritiken 05.04.2019
Manuela Schwaerzler

Teilnahme an der Design-Biennale BIO26 in Ljubljana ausgeschrieben

Die diesjährige Biennal of Design in Ljubljana (BIO26, 14.11.2019 – 9.2.2020) widmet sich dem Thema „Common Knowledge“ und wird von Thomas Geisler, dem scheidenden Geschäftsführer des Werkraums Bregenzerwald und zukünftigen Direktor des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, kuratiert. Fragen nach dem Umgang mit Wissen, seiner Speicherung, Verbreitung und Interpretation sowie mögliche Wege aus der "Informationskrise" heraus stehen im Mittelpunkt und sollen auch in einem Designathon von kreativen, interessierten Menschen neu gedacht werden.

Ausstellung 05.04.2019
Peter Niedermair

This is not a shirt. Textile Arbeiten | von Anna Heringer – Ausstellung im vai Dornbirn
Anna Heringer

Unmittelbar nach der Eröffnung der Ausstellung am Vorarlberger Architekturinstitut (vai) im März dieses Jahres flog Anna Heringer mit ihren liechtensteinischen Architektur-StudentInnen nach Bangladesch. Zum einen ist es für die Studierenden eine Exkursion, auf der sie sich ihren eigenen Bauplatz in Bangladesch anschauen, wo sie ein Gebäude planen sollen, ein Internat, das Mädchen bessere Bildungschancen eröffnet. Danach geht es weiter zur Baustelle, nach Rudrapur, wo sie praktische Erfahrungen machen werden und direkt ins Bauen mit Lehm und Bambus eintauchen; dort bekommen sie auch ein Training mit den Bauarbeitern, um materialgerecht entwerfen zu können. Gleichzeitig gibt es derzeit an der Uni in Liechtenstein im Vorspann der Reise das Thema Upcycling; die StudentInnen werden dazu mit den Schneiderinnen der NGO Dipshikha Projekt arbeiten. Mitgegründet wurde das im vai ausgestellte Textilprojekt Projekt von Anna Heringer, gemeinsam mit Veronika Lang, einer Schneiderin, die in Anna Heringers Heimatstadt in Bayern, in Laufen, arbeitet.

Musik / Konzert 05.04.2019
Anita Grüneis

Petrit Çeku im Vaduzersaal: Seine Gitarre ist auch ein Klavier
Petrit Çeku ließ das Publikum bei seiner Zugabe atemlos lauschen

Schon die Programmzusammenstellung klang wie ein Wunschkonzert. Carl Maria von Weber mit seiner „Jubel-Ouvertüre“, Joaquín Rodrigos „Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester“ und Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 in e-Moll, op. 95, „Aus der Neuen Welt“ – Werke von großer Popularität, bei denen so manche Melodie zum Mitsummen verführte. Dazu stand mit Kevin Griffiths ein Temperamentsbündel am Dirigentenpult, der zügige Tempi liebte und kurzes Dahinträumen erlaubte. Ein Dirigent wie der letzte Satz der Dvořák Sinfonie: „Allegro con fuoco“.

Film / Kino 04.04.2019
Gunnar Landsgesell

Die Wiese - Ein Paradies nebenan
Wie heißt die Schrecke, die hier auf dem Wiesenknopf sitzt?

Das Besondere an der Naturwiese ist nicht nur, dass sie zu 98 Prozent verschwunden ist, sondern es findet sich auch in ihr selbst: gebärende Rehe und gefräßige Krabbenspinnen, kämpfende Grillenmännchen und trickreiche Blüten. Eine Naturdoku in hochauflösenden Bildern, familiengerecht gestaltet.

Literatur 04.04.2019
Manuela Schwaerzler

Der 6. Hohenemser Literaturpreis geht an Karosh Taha
Karosh Taha erhält den „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autoren nicht-deutscher Muttersprache 2019“ (Foto: Havin Al-Sindy)

Seit 2009 wird im Zwei-Jahres-Rhythmus der „Hohenemser Literaturpreis an deutschsprachige AutorInnen nichtdeutscher Muttersprache“ verliehen. Dieses Jahr konnte die gebürtige Irakerin Karosh Taha aus Essen überzeugen.

Musik / Konzert 04.04.2019
Fritz Jurmann

„Rigoletto“-Richtfest am See: Ein Kopf und viele Ideen
Mit modischem Kopfschutz auf der Seebühnen-Baustelle: Intendantin Elisabeth Sobotka und Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl

Die Hinterbühne der im Aufbau befindlichen Seebühne für die heurige Opernproduktion „Rigoletto“ war am Mittwochnachmittag der einzig mögliche Schauplatz für ein „Richtfest“, wie es ein Bauherr üblicherweise ausrichtet und wie es auch bei den Bregenzer Festspielen alle zwei Jahre zur Tradition geworden ist, wenn neue Bühnenaufbauten am See entstehen. Zahlreiche Berichterstatter aus der Region, Kamerateams, Fotografen, Leute von der schreibenden Zunft und Mitglieder des Vereins der Freunde der Bregenzer Festspiele nützten die Gelegenheit, inmitten von Hydraulik und Kabelsträngen bei angenehm milden Temperaturen den berühmten „Blick hinter die Kulissen“ zu erhaschen.