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Eine clowneske Stunde für alle Generationen, ab 5 J.

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16.02.2020 16:00
Kategorie
Kinderveranstaltung
Veranstaltungsort

Fabriggli
Schulhausstr. 12 a
9470 Buchs
an Veranstaltungstagen ab 19 Uhr
+41 (0) 81 756 66 04
http://www.fabriggli.ch

Artikelaktionen
abgelegt unter: Kinderveranstaltung
Theater 22.02.2020
Ingrid Bertel

„Warten auf Tränengas“ im Theater Kosmos
Eine Hommage an die Demokratie: "Warten auf Tränengas"

Als „Hommage an die Demokratie“ bezeichnet Hubert Dragaschnig das Drama „Warten auf Tränengas“. Das Autorenduo Andreas Sauter und Bernhard Studlar beschert dem Theater Kosmos damit eine Uraufführung, die für selbstkritisches Nachdenken sorgen kann.

Theater 21.02.2020
Dagmar Ullmann-Bautz

„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“ (J. W. von Goethe) - „Der Herzelfresser“ von Ferdinand Schmalz im Kulturhaus Dornbirn
Wunderbar: Anwar Kashlan und Ronald Kuste

Ferdinand Schmalz ist in den letzten Jahren zum Shootingstar innerhalb der österreichischen Dramatikerriege aufgestiegen. Seine Stücke werden hochgelobt, an zahlreichen bedeutenden Häusern umgesetzt und auch zu allen wichtigen Theatertagen eingeladen. Nach dem Stück „Am Beispiel Butter“, das Stephan Kasimir 2014 für das Theater Kosmos inszenierte, ist derzeit wieder ein Schmalz-Stück in Vorarlberg zu sehen. Mit dem „Herzerlfresser“ haben sich Caro Stark, Stephan Kasimir und ihr Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung, kurz UNPOP, über die Themen Liebe und Konsum auseinandergesetzt. Es feierte am 19. Februar im Dornbirner Kulturhaus Premiere.

Film / Kino 20.02.2020
Gunnar Landsgesell

Ruf der Freiheit
Nett: Harrison Ford mit Zausebart und Schnapsflsche, aus der Sicht des Hundes Buck gesehen.

In dem mehrfach verfilmten Klassiker von Jack London muss der Bernhardiner Buck sich Ende des 19. Jahrhunderts im verschneiten Yukon unter Goldgräbern behaupten. Ein Familienfilm im typischen Disney-Gewand, das dem Märchen näher als dem Abenteuer steht.

Film / Kino 20.02.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (21.2. - 27.2. 2020)
The Rocky Horror Picture Show

Die LeinwandLounge in der Remise Bludenz lädt diese Woche mit dem Kultfilm "The Rocky Horror Picture Show" zu Filmvorführung und anschließender Filmparty. Das Filmforum Bregenz zeigt den zurückhaltenden indischen Liebesfilm "Photograph".

CD-Tipp 20.02.2020
Peter Füssl

Nils Landgren & Jan Lundgren: Kristallen

Pianist Jan Lundgren und Posaunist/Sänger Nils Landgren – beide zählen zum ACT-Urgestein und zur Crème de la Crème nicht nur der schwedischen, sondern der europäischen Jazzszene – gelten als vielseitige Musiker. Bei ihrem jüngsten Duo-Projekt setzen sie nun auf eindringlich, aber schnörkellos musizierten Wohlklang, praktisch ohne Ecken und Kanten und fern jeglicher Dissonanzen.

Literatur 18.02.2020
Annette Raschner

Neue Literaturreihe im Theater am Saumarkt: „Biographie – erforschen, erinnern, erfinden?“
Angela Steidele gestaltete den Auftakt zur neuen Literaturreihe im Theater am Saumarkt (© Ben Chislett / Matthes & Seitz Berlin).

Mit einer besonderen Matinee-Reihe möchte das Theater am Saumarkt in Feldkirch möglichst viele Literaturliebhaber und -liebhaberinnen ansprechen. Für das Projekt „Biographie - erforschen, erinnern, erfinden?“ hat Marie-Rose Rodewald-Cerha, langjähriges Mitglied der Literaturgruppe des TaS, Autorinnen und Autoren eingeladen, die spannende Biographien geschrieben haben. Bis Sommer soll an jedem ersten Sonntag im Monat eine Veranstaltung im Theater am Saumarkt stattfinden.

CD-Tipp 18.02.2020
Peter Füssl

Frederik Köster/Die Verwandlung: Golden Age

„Die Verwandlung“ nennt der Trompeter und Flügelhornist Frederik Köster sein Quartett mit Pianist/Keyboarder Sebastian Sternal, Kontrabassist Joscha Oetz und Drummer Jonas Burgwinkel, die allesamt in Köln stationiert sind und mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft zur ersten Liga der deutschen Jazzszene gehören. Der Bandname ist gut gewählt, denn Köster ist keiner, der sich in der unendlichen Wiederholung einmal erfolgreicher Konzepte übt, vielmehr liebt er neue Herausforderungen.

Theater 17.02.2020
Dagmar Ullmann-Bautz

„CreaRedes“ oder die Brückenstrickerinnen - eine Performance über die unauflösbare Verbundenheit des Menschengeschlechts
Claudia Grava und Willi Brozmann

Am Bühnenrand sitzen zwei Frauen – häkelnd und strickend. Sie stammen aus verschiedenen Kontinenten, eine aus dem Ort, aus Hard, und eine aus Bangladesch – sie sind die Brückenstrickerinnen, die das Verbindende greifbar machen und damit auch das Motto des Abends, symbolhaft für die ganze Welt.

Kritiken 14.02.2020
Gunnar Landsgesell

Die Dohnal
Pionierin Johanna Dohnal: Nichts konnte sie stoppen, außer Vranitzky.

Johanna Dohnal: Feministin, Frauenministerin, eloquente Vorkämpferin für Frauenrechte. Sabine Derflingers Dokumentarfilm ist ein ungemein spannendes Porträt einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.

Film / Kino 13.02.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (14.2. - 20.2. 2020)
Adam

Im Kino Madlen in Heerbrugg steht diese Woche unter anderem der starke marokkanische Frauenfilm "Adam" auf dem Programm. Der Spielboden Dornbirn zeigt dagegen in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Hohenems das packende Doku-Drama "Die Unsichtbaren - Wir wollen leben".

Theater 13.02.2020
Anita Grüneis

Das Altern als Thema im TAK - Szenen eines Heims
Dramaturg Ueli Blum im Gespräch mit Georg Biedermann, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters im TAK

«Das Dritte Leben» beherrschte einen Abend lang das TAK. Mit diesem Stück gastierte das Vorstadttheater Basel im Schaaner Theater. Eigentlich ist das Altern ein natürlicher und selbstverständlicher Vorgang. Aber heute, wo alles marktgerecht sein muss, wird auch das Altern zum heiß diskutierten Thema. «Alle möchten alt werden, aber kosten soll es nichts», so brachte es der 62-jährige Psychoanalytiker und Schriftsteller Peter Schneider auf den Punkt.

Musik / Konzert 12.02.2020
Anita Grüneis

Titanen im Vaduzersaal: Lars Vogt, Peter Simonischek und Beethoven
Piano-Titan Lars Vogt mit Beethovens 5. Klavierkonzert im Vaduzersaal

Ein titanisches Konzert erlebte das Publikum im Vaduzersaal mit Lars Vogt, Peter Simonischek, Ivor Bolton, Ludwig van Beethoven und dem Sinfonieorchester Basel. Im Mittelpunkt stand die Musik Ludwig van Beethovens – einmal in Form des Klavierkonzerts Nr. 5, op. 73 in Es-Dur mit dem Pianisten Lars Vogt, einmal als Ausschnitte aus der Ballettmusik «Die Geschöpfe des Prometheus», op. 43 mit dem Burgschauspieler Peter Simonischek. Beide Werke wurden vom Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Ivor Bolton präsentiert.

Ausstellung 11.02.2020
Karlheinz Pichler

Der Tabernakel als künstlerisches Versuchsfeld
Peter Sandbichler: Alte Schachtel (Fotos: Karlheinz Pichler)

Der Bildraum Bodensee in Bregenz rückt in seiner aktuellen Ausstellung „Tabernakel expanded“ ein traditionsbeladenes „Möbelstück“ ins Zentrum, das vorallem von der Kirche her als Aufbewahrungsort für das „Allerheiligste“, die geweihten Hostien, bekannt ist. 33 Künstler, Architekten und Designer belegen mit ihren Arbeiten, dass der Auffassung, was ein Tabernakel alles sein kann, kaum Grenzen gesetzt sind.

ANZEIGE 11.02.2020
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

CD-Tipp 11.02.2020
Peter Füssl

Joachim Kühn & Mateusz Smoczyński: Speaking Sound

Letztes Jahr im März feierte der deutsche Pianist Joachim Kühn, in dessen Spiel sich ein breites Spektrum der Musikgeschichte von J.S. Bach bis zum Free Jazz, vom Jazzrock bis zum Ethno-Jazz auf beeindruckende Weise widerspiegelt, mit der grandiosen Solo-Produktion „Melodic Ornette Coleman“ seinen 75. Geburtstag. Aber Kühns musikalische Abenteuerlust kennt weder Alter noch Grenzen und so lud er schon einen Monat später den Geiger Mateusz Smoczyński für drei Tage in sein Studio auf Ibiza, wo sie gemeinsam die hohe Kunst des musikalischen Dialogs zelebrierten.

Musik / Konzert 10.02.2020
Silvia Thurner

Hochspannung und Hochstimmung - begeisterter Applaus für die Brassband Vorarlberg und den Althornisten Tim de Maeseneer
Ein abwechslungsreiches und musikalisch niveauvolles Konzert gab die Brassband Vorarlberg unter der Leitung von Benjamin Markl in der Kulturbühne AmBach.

Fünf Jahre nach der Gründung der Brassband Vorarlberg unter der Leitung von Benjamin Markl zählt das Blasorchester zum fixen Bestandteil der Vorarlberger Szene. Auch zahlreiche junge Konzertbesucherinnen und -besucher, die sich für dieses ganz spezielle Metier der Blasmusik interessieren, fanden sich zum Jubiläumskonzert in der Konzertbühne AmBach ein. Im Mittelpunkt stand der aus Belgien stammende Althornist, der auf seinem Instrument unglaublich virtuos und zugleich klangsinnlich musizierte. Der Solist und der musikalische Leiter Benjamin Markl teilten sich die Aufgaben am Pult und leiteten die hochmotivierten Bandmitglieder durch ein abwechslungsreiches Programm, das keine Wünsche offenließ.

Musik / Konzert 10.02.2020
Silvia Thurner

Edle Instrumente und beseeltes Musizieren in der Holzwerkstatt – Angelika und Martin Gallez sowie Bianca Riesner begeisterten
Angelika Gallez an der Traversflöte, Bianca Riesner am Barockcello und Martin Gallez am Pianoforte boten im schönen Ambiente der Holzwerkstatt von Markus Faißt in Hittisau eine inspirierende Matinee.

Historische Instrumente, auf denen Musik ihrer Zeit erklingt, sprechen die Zuhörenden durch ihre Authentizität ganz unmittelbar an. Die Flötistin Angelika Gallez und die Cellistin Bianca Riesner sowie Martin Gallez am Pianoforte musizierten im schönen Ambiente der Holzwerkstatt von Markus Faißt in Hittisau Kompositionen von Franz Anton Hoffmeister, Josef Lipavský sowie Beethoven und Haydn. Die erlesene Werkauswahl verbunden mit der farbenreichen und feinsinnigen Spielart boten den Zuhörenden klangsinnliche Hörerlebnisse.

Musik / Konzert 10.02.2020
Silvia Thurner

Auf die eigenen Stärken gebaut – die Bigband Walgau unter der Leitung von Christian Mathis, Alex Sutter und Norbert Dehmke waren in ihrem Element
Der Flötist, Saxophonist und Komponist Norbert Dehmke stand im Mittelpunkt des Konzerts mit der Bigband Walgau, die unter der Leitung von Christian Mathis im gut besuchten Sonnenbergsaal in Nüziders aufspielte.

Die Bigband Walgau (BBW) hat sich mit extra zugeschnittenen Programmen, in denen die eigenen Qualitäten herausgestellt werden, Musik aus Vorarlberg erklingt und Alex Sutter als Sängerin auftritt, einen Namen gemacht. Mastermind der Formation ist der Musiker und Komponist Thomas Heel. Dieses Mal stellte er musikalische Ausdrucksformen in den Fokus, die im weitesten Sinn an Minimialmusic denken ließen, sowie Songs von Tom Waits. Bereichert wurde das Konzert mit Kompositionen von Norbert Dehmke. Als Bandmitglieder brachte er mit seiner großen Instrumentenauswahl zusätzliche Farben in den Bigbandsound ein. Die Musik machte gute Laune und sorgte im Sonnenbergsaal in Nüziders für gute Stimmung.

Musik / Konzert 07.02.2020
Silvia Thurner

Miteinander Gegenwart und Zukunft gestalten – ein einmaliges Orchesterprojekt bei „Musik in der Pforte“
Mit dem Pforte-Kammerorchester versammelten Musikerinnen und Musiker aus Österreich, der Iberacademy aus Kolumbien und des Bochabela String Orchestras aus Südafrika im Festsaal des Landeskonservatoriums unter dem Motto "Mutter Erde. A musical Friday for future" und gaben ein inspirierenden Konzert.

Klaus Christa verband sein künstlerisches Wirken mit seinem gesellschaftspolitischen Bemühen und realisierte im Rahmen der „Pforte“ ein eindrückliches Konzert, das auf einhellige Begeisterung stieß. Unter dem Leitgedanken „Mutter Erde - A musical Friday for future“ wurden Musikerinnen und Musiker aus Südafrika, Kolumbien und Vorarlberg zusammengeführt, um miteinander im Orchester Werke von Beethoven und Laura Winkler zu musizieren. Der Violinist Thomas Reif füllte seine Rolle zugleich als Orchesterleiter und Solist motivierend und sympathisch aus.

Film / Kino 07.02.2020
Gunnar Landsgesell

J'accuse - Intrige
Kühle Beziehung: Dreyfus und Picquart, der erklärt, er möge Juden auch nicht.

Roman Polanskis "J'accuse" zeichnet sehr geradlinige die Affäre Dreyfus nach. Ein Film, der weniger um die Psychologie seiner Figuren bemüht ist, als zeigt, wie versponnen die Akteure in ein verschwörerisches System sind, das die französische Armee aufgebaut hat. Boykott-Rufe wegen alter und neuer Vergewaltigungsvorwürfe gegen Polanski begleiteten den Filmstart in Frankreich.

Musik / Konzert 06.02.2020
Silvia Thurner

Vielschichtige Kreativität – das Kollektiv XYlit aus Leipzig gewann mit einer Klanginstallation über die in Feldkirch geborene Schriftstellerin und Malerin Paula Ludwig
Hervorragend präsentierte das Kollektiv XYlit ihre Ideen für eine Performance über die Schriftstellerin und Malerin Paula Ludwig im Saal des Landeskonservatorium beim diesjährigen Hugo-Wettbewerb der Montforter Zwischentöne und konnte sich anschließend über die Trophy freuen. (Fotos: Matthias Rhomberg)

Der Pitch zum Finale des Konzertdramaturgiewettbewerbes „Hugo“ bei den Montforter Zwischentönen ging dieses Jahr im Rahmen des Symposiums „Musik und Gesellschaft“ des Landeskonservatoriums über die Bühne. Elf Teams hatten Konzepte eingereicht, vier präsentierten ihre Ideen beim Finale im Festsaal des Landeskonservatoriums und stellten sich einer prominent besetzten Jury. Die Finalistinnen und Finalisten aus Basel/Freiburg, Nürnberg, Leipzig und Feldkirch boten sehr unterschiedliche Performances. Jeder einzelne Beitrag kristallisierte spannende Anreize heraus. Schließlich konnte sich das Kollektiv XYLIT mit dem Projekt „Traumlandschaften“ durchsetzen.

Film / Kino 06.02.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (7.2. - 13.2. 2020)
PJ Harvey – A Dog Called Money

Der Spielboden Dornbirn bietet diese Woche mit dem Dokumentarfilm „PJ Harvey – A Dog Called Money“ Einblick in Musik und Arbeitsweise der britischen Sänger-Songwriterin. Im Skino Schaan läuft dagegen unter anderem Pierre Monnards aufrüttelnde Bestsellerverfilmung „Platzspitzbaby“.

CD-Tipp 06.02.2020
Peter Füssl

Algiers: There Is No Year

Sänger/Gitarrist/Pianist Franklin James Fisher, Bassist Ryan Mahan, Gitarrist Lee Tesche und Drummer Matt Tong preschen auch auf ihrem dritten Album mit ihrer hochenergetischen Mischung aus so unterschiedlichen Stilen wie Post-Punk, Rock, Soul, Gospel, Noise und Industrial Sounds drauflos, dass einem Hören und Sehen partout nicht vergehen wollen. Algiers bieten ein mitreißendes Live-Erlebnis – man erinnere sich etwa an ihren fulminanten letztjährigen Auftritt beim Soundsnoise Festival am Dornbirner Spielboden –, bringen diese fiebrig pulsierende, oftmals von nervös vibrierenden Synthie-Klängen genährte Energie aber auch problemlos mittels Tonträgers herüber.

CD-Tipp 04.02.2020
Peter Füssl

Lola Marsh: Someday Tomorrow Maybe

2011 beschlossen die Sängerin Yael Shoshana Cohen und Gitarrist/Keyboarder Gil Landau auf einer Geburtstagsparty in Tel Aviv, künftig als Folk-Duo aufzutreten. 2013 formierten sie sich dann zum Quintett Lola Marsh und eroberten anschließend mit einer EP, dem Debütalbum „Remember Roses“ (2017), 40 Millionen Streams, viralen Hits wie „You’re Mine“, „Sirens“ „She’s A Rainbow“ oder „Wishing Girl“, Festivalauftritten und ausgedehnten Tourneen die Pop-Welt. Als wichtigste Einflüsse nennen die Israelis unter anderem Sufjan Stevens, Nina Simone, Fleet Foxes, Elvis, Moody Blues, Bon Iver, MGMT oder LCD Soundsystem – das sagt viel über ihre Bandbreite aus, wenn auch der wichtigste, sich beim Anhören des zweiten Albums immer wieder unwillkürlich ins Bewusstsein drängende Name in dieser Auflistung fehlt: Lana Del Rey.

Musik / Konzert 01.02.2020
Fritz Jurmann

Mozart reloaded: Seine Oper „Titus“ erlebte am Landestheater eine begeistert aufgenommene Neudeutung
Kaiser Titus (Christopher Sokolowski) ist in dieser Oper entgegen seinem historischen Vorbild ein mildtätiger Herrscher, der seine Macht ganz ohne Gewalt ausüben möchte. (alle Fotos: © Anja Köhler)

Puristen mögen bei der aktuellen jährlichen Opernproduktion des Landestheaters mit dem Symphonieorchester Vorarlberg, die am Freitag am Kornmarkt Premiere hatte, an Mozarts letzter Oper „La Clemenza di Tito“ von 1791 das Original mit jeder geschriebenen Note als unantastbares Heiligtum vermisst haben. Die anderen, und das dürfte, dem minutenlangen Schlussbeifall nach zu schließen, der Großteil des Publikums im ausverkauften Haus gewesen sein, erfreuten sich drei spannende Stunden lang an einer mutigen inszenatorischen Neudeutung des Werkes durch den deutschen Regisseur Henry Arnold. Das Wichtigste dabei: Die in dieser entschlackten Fassung verbliebene Musik Mozarts wurde von einem international hochkarätigen, wunderbar aufeinander eingestimmten Ensemble und einem in der Höchstliga agierenden SOV unter Dirigent Karsten Januschke auf Topformat realisiert. Besser hat man Mozart am Landestheater noch nie gehört.