Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Capharnaum - Stadt der Hoffnung

Libanon 18, N. Labaki

Zurück zur Übersicht
Anfang
10.01.2019 20:30
Kategorie
Film / Kino
Veranstaltungsort

TaKino
Zollstr. 10
9494 Schaan
+423 233 21 69
http://www.filmclub.li

Artikelaktionen
abgelegt unter: Film / Kino
Film / Kino 22.08.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (23.8. - 29.8. 2019)
Das weiße Band

Auf dem Rankweiler Marktplatz geht das heurige Open Air „Filme unter Sternen“ diese Woche mit Petra Volpes Komödie „Die göttliche Ordnung“ und Bryan Singers Freddie Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ zu Ende. Im EggMuseum werden anlässlich der Ausstellung zu Franz-Michael Felder Volker Schlöndorffs „Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach“ und Michael Hanekes „Das weiße Band“ gezeigt.

ANZEIGE 19.08.2019
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

Musik / Konzert 17.08.2019
Dagmar Ullmann-Bautz

Faszinierende Wunderwandelwelt – Uraufführung bei den Bregenzer Festspielen
Fantastisch: Jennifer Torrence und Adam Rosenblatt

Ein in mehrfacher Hinsicht fantastischer, experimenteller, verwirrender und überraschender Abend, gespickt mit bunten Papierbildern, schrägen neuen Tönen, eigenwilligen Geschichten und einer erklecklichen Portion Humor, war in François Sarhans „Wunderwandelwelt“, uraufgeführt auf der Werkstattbühne des Bregenzer Festspielhauses, mit allen Sinnen zu erleben. Der französische Künstler Sarhan entführte das interessiertes Publikum am gestrigen Abend in seine wahrhaft wundersamen Welten.

Musik / Konzert 16.08.2019
Fritz Jurmann

Vorläufige Bilanz der Saison: Die Festspiele im Glück
Fröhliche Gesichter des Leading Teams zu Ende einer erfolgreichen Saison, v.l.n.r.: Kaufmännischer Direktor Michael Diem, Intendantin Elisabeth Sobotka, Präsident Hans-Peter Metzler.

Mit etwa 250.000 Besuchern in einer Saison kann eine Bilanz kaum besser sein als jene, die am Freitagvormittag von den Bregenzer Festspielen auf der Parkterrasse der Seetribüne präsentiert wurde. Mit der wichtigen Einschränkung „vorläufig“ allerdings, denn es geht neben einer Produktion auf der Werkstattbühne und dem Orchesterkonzert des SOV in den letzten drei Tagen auch noch um drei große Fragezeichen in Form der letzten drei „Rigoletto“-Aufführungen am See. Das heißt letztlich, dort im Falle von Schlechtwetter-Absagen bis zu 15.000 Zusehen haben oder nicht haben. Warum man dann die Abschluss-Pressekonferenz nicht gleich am Montag abhält, wenn alles klar ist, erschließt sich wohl niemanden. Aber es ist ein lange gepflegtes Ritual, das man so einfach zu akzeptieren gelernt hat.

Musik / Konzert 16.08.2019
Fritz Jurmann

Schnitzlers „Reigen“ mit Franui: Festspiel-Vergnügen auf höchstem Niveau
Deutliche Zustimmung fand bei den Festspielen im großen Haus das „Konzert mit Drama“ genannte Projekt um Schnitzlers berühmtes Schauspiel „Reigen“ mit der Osttiroler Musikbanda Franui als musikalisches Zentrum.

Das ist es, was Festspiele können müssen und was Bregenz mit seiner weitsichtigen Intendantin Elisabeth Sobotka auch laufend erfolgreich praktiziert: Den gleichen Stoff dem geneigten Publikum in verschiedenen Varianten vorzusetzen. Denn nur der Vergleich macht sicher, auch wenn er manchmal hinkt. So geschehen in den vergangenen Tagen mit Schnitzlers Schauspiel „Reigen“, das zunächst als zeitgenössische Oper mit der Musik von Bernhard Lang und nun am Feiertag noch als „Konzert mit Drama“ angeboten wurde, mit den beiden Top-Schauspielern Regina Fritsch und Sven-Eric Bechtolf und der herrlich verqueren Osttiroler Musikbanda Franui.

Kleinkunst / Kabarett 15.08.2019
Peter Niedermair

Australisches Circustheater in Willi Pramstallers Lustenauer Freudenhaus: Gravity & Other Myths – „A Simple Space“

Sieben athletisch hoch talentierte Akrobaten, fünf Männer und zwei Frauen, schieben ihre physischen Grenzen ins Uferlose und darüber hinaus. Wild, rasend, filigran und in einer Szene empfindlich bis zum Adamskostüm. Der Perkussionist wirbelt mit den Sticks auf dem Schlagzeug und grundiert in forttreibendem Rhythmus die akrobatischen Gustostückerln, treibt den Künstlern den Schweiß aus den Poren, den sich die gut gelaunten Individualisten der Compagnie mit spielerisch lockeren Gesten und weißen Handtüchern abwischen. Das ist Atem anhaltend spannend inszeniert, ironisch-humorvoll und sehr sympathisch entwickelt. Mit allen diesen Zwischenspielen in den Intervallen und Pausen, die sämtliche den menschlichen Grunderfahrungen entsprechen, wird die choreographisch und dramaturgisch aufgebaute Spannung nach bzw. vor den einzelnen Akten wieder abgebaut, das atemlos Leichte kommt wieder zum Atmen, das Publikum kann erleichtert auf- und mitatmen, die Anspannung kann sich lockern, bis der nächste Spannungsbogen sich aufbauen kann. Damit geschieht im Hintergrund als Zwischenspiel, ganz unbemerkt, eine Form von Identifikation mit den Akteuren auf der Bühne. Da wird ein bisschen an einzelnen Lampen, die an Stangen in den vier Ecken der Bühnenfläche postiert sind, auf- und abgedreht … die Ouvertüre zum nächsten Stück hat schon begonnen. Die Akrobaten bauen in höchster Konzentration die folgende Übung auf.

Film / Kino 15.08.2019
Gunnar Landsgesell

Once Upon a Time in Hollywood
Interessante Besetzung und starke Präsenz von Brad Pitt als Mann, dem das Schicksal nichts mehr anhaben kann.

Tarantinos neunter und angeblich vorletzter Film: Zwei Desperados (DiCaprio, Pitt) auf der Kehrseite Hollywoods der Siebziger Jahre. Statt einer Geschichte breitet sich eine atmosphärisch dichte Beobachtung aus, die ein erstaunliches Gefühl für den Niedergang der Industrie gibt.

Film / Kino 15.08.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (16.8. - 22.8. 2019)
Ly-Ling und Herr Urgesi

Im Kinotheater Madlen steht diese Woche der Dokumentarfilm „Ly-Ling und Herr Urgesi" auf dem Programm. Das Kunsthaus Bregenz zeigt dagegen im Rahmen seines Open-Air-Kinos mit Andrej Tarkowskis „Stalker“ ein Schwergewicht des Autorenfilms.

Musik / Konzert 13.08.2019
Fritz Jurmann

Sooo schön traurig: Junges Opernstudio taucht „Eugen Onegin“ in eine starke Gefühlswelt
Die verträumte Tatjana (die israelische Sopranistin Shira Patchornik) lebt als junges Mädchen auf dem Gut ihrer Mutter.

Die Vorgaben für die heurige fünfte Produktion im Opernstudio der Bregenzer Festspiele waren nach einem von Brigitte Fassbaender im Vorjahr grandios verjuxten „Barbier von Sevilla“ von Rossini extrem hoch. Doch der fantasievolle Regisseur Jan Eßinger (36) lieferte heuer ein Beispiel inspirierten Bühnenhandwerks und konnte mit seiner Inszenierung von Tschaikowskys Opernknüller „Eugen Onegin“ gegen die große Meisterin glänzend bestehen. Das zeigte sich bei der ausführlich bejubelten Premiere am Montagabend am Kornmarkt, auch wenn beide Projekte aus ganz verschiedenen Genres stammen und nicht direkt vergleichbar sind.

Musik / Konzert 10.08.2019
Peter Füssl

Alles ist möglich – Große stilistische Bandbreite und viel Raum für spannende Neuentdeckungen bei den Bezau Beatz
Théo Ceccaldi's Freaks sorgen mit ihren trefflichen Kombinationen von Disparatem für permanente Aha-Erlebnisse (alle Fotos: © Stefan Hauer)

Nie zuvor war das Publikumsinteresse so groß, und wenn die Wetterlage am letzten Tag keinen Strich durch die Rechnung macht, werden die 12. Bezau Beatz einen neuen Zuschauerrekord aufstellen. Mittlerweile trifft man im Gespräch zwischen den Konzerten vermehrt auf in alle Richtungen offene Musik-Touristen, die dieses innovative Festival in den Bergen gleich auch mit einem Kurzurlaub verbinden. Dies ist umso bemerkenswerter, weil Festivalorganisator Alfred Vogel sein Credo „Qualität vor Quote“ durchaus ernst nimmt und auf authentische und außergewöhnliche Künstler setzt, die nicht immer unbedingt leichte Kost servieren. „Gekocht“ wird aber stets auf hohem Niveau. Die drei Konzerte am Abend des zweiten Festival-Tages mit Théo Ceccaldis Freaks, Intensivstation und Trixie Whitley haben das wieder einmal deutlich gemacht.

Film / Kino 09.08.2019
Gunnar Landsgesell

Fisherman's Friends
Am Ende keine Dissonanzen: der Mann aus London (Daniel Mays) und die Frau aus Cornwall (Tuppence Middleton).

Londoner Musikproduzent trifft im südwestlichen England auf eine Gruppe singender Fischer, die er gerne zu einem Plattenvertrag überreden würde. Beschwingte Feelgood-Komödie, in der nicht gleich alles rund läuft, nur um am Ende den Erfolg noch größer zu feiern.

Film / Kino 08.08.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (9.8. - 15.8. 2019)
The Dead Don´t Die

Sommerzeit ist die Zeit der Open-Air-Kinos: Beim Filmfest Liechtenstein in Vaduz wird diese Woche unter anderem Jim Jarmuschs Zombie-Komödie "The Dead Don´t Die" gezeigt, beim Open Air des Kunsthaus Bregenz Kathryn Bigelows Polizistenthriller "Blue Steel".

Musik / Konzert 06.08.2019
Silvia Thurner

Die Aussagekraft aus dem Kern heraus entwickelt – Philippe Jordan und die Wiener Symphoniker spielten alle vier Brahms-Symphonien als Zyklus und fanden damit viel Zustimmung
Philippe Jordan bündelte zum Abschluss seiner Funktion als Chefdirigent der Wiener Symphoniker die Kräfte aller und brachte im Rahmen von zwei Orchesterkonzerten bei den Bregenzer Festspielen detailreiche Werkdeutung der vier Symphonien von Johannes Brahms auf die Bühne. (Foto: Lisa Mathis)

Die Aufführung der vier Symphonien von Johannes Brahms bildet das Zentrum der diesjährigen Orchesterkonzerte bei den Bregenzer Festspielen. Philippe Jordan und die Wiener Symphoniker präsentierten die Kompositionen als Werkzyklus und stießen damit auf Begeisterung. Vom ersten bis zum letzten Ton war klar, dass Philippe Jordan am Pult des Orchesters sehr genau wusste, was er mit jeder einzelnen Phrase zum Ausdruck bringen, in welchen Sinnzusammenhang er sie stellen wollte. Er dirigierte auswendig, leitete die Symphoniker mit akkurater Gestik und ermöglichte damit anregende Werkdeutungen, die sowohl geistreiche als auch emotionale Hörerlebnis boten und darüber hinaus gute Anreize zum Weiterdenken lieferten.

Musik / Konzert 04.08.2019
Peter Ionian

30-jähriges Jubiläum des Szene Openair Lustenau
Das Szene Openair Lustenau feierte heuer 30-Jahr-Jubiläum

Das Open Air des Szene Kultur- und Jugendvereins in Lustenau ist nicht erst seit Kurzem eine Institution. In 30 Jahren ist es zum größten und typischsten Musikfestival in Vorarlberg gewachsen und erreicht speziell junge, jugendliche Musikfans. Heuer wurde von 1. bis 3. August das Jubiläum gefeiert, bei stabilem Wetter, mit über 50 Live-Acts und DJs sowie 25.000 Besuchern und Besucherinnen laut Presseaussendung des Veranstalters.

Musik / Konzert 04.08.2019
Silvia Thurner

Ein Podium für neue Musik während der Festspielzeit – der Wiener Concert-Verein musizierte im voralberg museum
Bereits zum vierten Mal organisiert der Wiener Concert-Verein im vorarlberg museum "Zeitklang im Museum" und bereichert damit die Vorarlberger Musikszene sehr wesentlich.

Der Wiener Concert-Verein leistet mit seinen Konzerten „Zeitklang im Museum“ einen wichtigen Beitrag für die Aufführung zeitgenössischer Musik aus Österreich und insbesondere aus Vorarlberg während der Festspielzeit. Im schönen Ambiente des vorarlberg museums waren Werke von Michael Amann, Murat Üstün, Richard Dünser sowie Hannes Raffaseder und Helmut Schmidinger zu hören. Das Kammerorchester unter der Leitung von Martin Kerschbaum musizierte engagiert und präsentierte eine vielseitig ausgewählte Werkauswahl. Darüber hinaus gaben die anwesenden Komponisten Einblicke in ihre Werke und bereicherten damit das Musikerleben.

Musik / Konzert 03.08.2019
Peter Niedermair

„Der Reigen“ von Bernhard Lang bei den Bregenzer Festspielen
"Der Reigen", Musiktheater von Bernhard Lang bei den "Bregenzer Festspielen" (alle Fotos © Anja Köhler)

Bernhard Langs Musiktheater „Der Reigen“ führte als österreichische Erstaufführung am 30. und 31. Juli auf der Werkstattbühne des Bregenzer Festspielhauses in 90 Minuten zehn Paarbegegnungen vor, die sich für ein kurzes sexuelles Techtelmechtel treffen. Die Inszenierung von Michael Sturmingers Libretto nach Arthur Schnitzlers Der Reigen (1920) wurde in einer Koproduktion mit der Neuen Oper Wien zu einem grandiosen Erfolg. In rondoartigen Schleifen und Wiederholungen à la Thomas Bernhard führt der österreichische Komponist Bernhard Lang das Aufsehen erregende Schnitzler Stück als Panorama der klischeegesättigten Jahrhundertwende vor und positioniert es zwischen spielerischer Heiterkeit, Fragen der Sittlichkeit und den Lücken der Geschlechter. Alle inszenatorischen Elemente, vom Libretto bis zum Kompositionsprinzip, vom Bühnenbild bis zum zentral vor der eigentlichen Bühne positionierten Orchester, von der Lichtregie bis zu den Kostümen, zeigen mit jedem weiteren Loop, die Struktur des Teco-Meco, der variierten Wiederholung in der Szenerie des Fin de siècle. Ohne Verschnaufspause, atemlos gehetzt vom nimmersatten Begehren, wechselt ein Gspusi zum nächsten. Die Inszenierung Alexandra Liedtkes verschränkt die Komposition von Bernhard Lang stilistisch zum vielschichtig analytischen Instrumentarium, zutiefst menschliche Verhaltensweisen mit der sich wiederholenden Grundstruktur von Verführung, dem ausgesparten nur musikalisch inszenierten Sexualakt und dem Sprechakt im Nachspiel, der das different gesättigte Begehren in die nächste Schleife zieht.

Literatur 02.08.2019
Manuela Schwaerzler

StadtLesen in Bregenz
Buchgenuss im urbanen Raum (Fotos: Innovationswerkstatt)

Als Maßnahme gegen die Entphantasierung der Gesellschaft bezeichnet der Initiator Sebastian Mettler das Projekt, das Jahr für Jahr gemütliches Schmökern, lustvoll vertieftes Lesen, lebhaftes Diskutieren, entspanntes Stöbern, aber auch gespanntes Zuhören unter freiem Himmel ermöglicht. StadtLesen wandert heuer zum elften Mal von Stadt zu Stadt – insgesamt sind es 29 Städte – und macht erneut Halt in Bregenz: Von 8. bis 11. August verwandeln Lesemöbel, Büchertürme und eine kleine Lesebühne die Seepromenade in ein Lesewohnzimmer und laden zum Verweilen ein. Bei freiem Eintritt stehen ab 9 Uhr und bis zum Sonnenuntergang über 3000 Bücher bereit – aus allen Genres und für alle möglichen Interessen.

Film / Kino 01.08.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (2.8. - 8.8. 2019)
Kill Billy

Unter anderem zwei Komödien zeigen die Filmclubs diese Woche: Beim Open-Air in Egg steht die norwegisch-schwedische Produktion "Kill Billy" auf dem Programm, beim FKC Dornbirn die österreichische "Kaviar", mit der die Ibiza-Affäre geradezu prophetisch vorweggenommen wurde.

Ausstellung 01.08.2019
Karlheinz Pichler

Kunst, der man en passant begegnet – Die Galerie Vor-Ort in Altach ermöglicht 24 Stunden am Tag den Blick auf Kunst
Papierstein von Hannes Ludescher in der Galerie Vor-Ort (Fotos: Karlheinz Pichler)

Mit Wasseraquarellen und Papiersteinen von Hannes Ludescher ist am Dienstagabend (30.7.) mit der Galerie Vor-Ort in Altach am Alteichweg ein neuer Ort für Kunst offiziell eröffnet worden. Das Besondere an der Galerie ist, dass sie sich in einem Container befindet, der vor dem Wohnhaus der Künstlerin Verena Leija direkt am Wegesrand steht und das ganze Jahr über 24 Stunden täglich für jedermann und jedefrau den Blick auf Vorarlberger Gegenwartskunst frei gibt.

Film / Kino 31.07.2019
Gunnar Landsgesell

Leberkäsjunkie
Der Hund, das Kind, das Essen und dazwischen der Leberkäsjunkie: Das sind auch einige der Ingredienzien der Krimikomödie, die derb zubereitet ist, aber dennoch ein bisschen zu gut geschmiert wirkt.

Die mittlerweile sechste, routiniert ins Bild gesetzte Verfilmung der Rita-Falk-Krimikomödien nach Titeln wie "Dampfnudelblues" und "Sauerkrautkoma". Der Eberhofer Franz, der träge Dorfpolizist, hat wieder mehr mit seinem kleinen Sohn, den Kumpels, der Ex und den zu konsumierenden Leberkässemmeln zu tun als mit den Ermittlungen. Denn ein Mordfall passiert ja trotz allem.

Ausstellung 30.07.2019
Karlheinz Pichler

Die malerische Befragung des Ichs und der Landschaft - Alexandra Wacker im Künstlerhaus Bregenz
Alexandra -Wacker: Aus der Serie "Selbstporträts (Close-ups)", 2007, Öl auf MDF-Platten (Fotos: Karlheinz Pichler)

Selbstporträts, Blumenbilder und Landschaften sowie große Tuschearbeiten zählen zu den Arbeitsschwerpunkten der 1958 geborenen Malerin Alexandra Wacker. Anhand von 70 Werken verteilt auf drei Stockwerke ermöglicht die diesjährige Sommerausstellung im Bregenzer Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis in Bregenz einen guten Einblick in die Könnerschaft der Enkelin des großen Rudolf Wacker.

CD-Tipp 30.07.2019
Peter Füssl

Brandt Brauer Frick: Echo

Neo-Klassik, Neue Musik, Techno, Minimal Music, Minimal Techno, Jazz, Elektro-Pop – den drei Berliner Musikern Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick sind längst alle Schubladen zu eng geworden, wenngleich sie mit ihren intensiven musikalischen Experimenten Fans in allen genannten Lagern gefunden haben und auf dem Montreux Jazz Festival oder dem kalifornischen Coachella Music and Arts Festival ebenso spielten wie in der Royal Albert Hall oder im Berliner Techno-Tempel Berghain. Ihr fünftes Album „Echo“ dient nun auch der Reflexion, feiert man doch damit das zehnjährige Bestehen des Trios, das auf der Bühne mittlerweile längst schon bis zum zehnköpfigen Ensemble erweitert wurde. Denn Brandt Brauer Frick entwickelten sich schon gleich in den Anfängen vom reinen Elektronik-Trio weg und ließen die verwendeten Sounds von realen Musikern auf klassischen Instrumenten einspielen.

Film / Kino 26.07.2019
Gunnar Landsgesell

Leid und Herrlichkeit
Auf dem Weg in die Höhlenwohnung. Almodóvar beherrscht die Kunst, die Potenziale seiner Geschichte nicht auszubeuten.

Pedro Almodóvar, Meister der Groteske, hält die Luft an, um Rückschau zu halten. Durch die Augen eines mürrischen Filmemachers (wahrhaft zerzaust: Antonio Banderas) blickt man auf ein Leben zurück, dem die Aufregung nur noch aus der Distanz anzumerken ist. "Leid und Herrlichkeit" weiß über lange Strecken Ernsthaftigkeit mit verspielten Petitessen zu verbinden.

Film / Kino 25.07.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (26.7. - 1.8. 2019)
Der Junge muss an die frische Luft

Beim Open-Air in Altstätten wird diese Woche unter anderem Caroline Links beglückende Adaption von Hape Kerkelings autobiographischem Roman „Der Junge muss an die frische Luft“ gezeigt. Beim Open-Air des Kunsthaus Bregenz steht dagegen Agnés Vardas ungeschminktes Meisterwerk „Sans toit ni loi – Vogelfrei“ auf dem Programm.

Musik / Konzert 24.07.2019
Silvia Thurner

Interessante Einblicke und anregende Unterhaltung – der Wiener Concert-Verein bot im vorarlberg museum ein ansprechendes Kammerkonzert
Robert Gillinger zog beim Konzert "Zeitklang im Museum I" im vorarlberg museum mit seinem Kontraforte die Aufmerksamkeit auf sich.

Eine angenehme Kühle erwartete die Konzertbesucherinnen und -besucher im vorarlberg museum, wo der Wiener Concert-Verein im Rahmen der Reihe „Zeitklang im museum“ ein interessantes Programm spielte. Der Fagottist Robert Gillinger stellte mit großer Begeisterung und drei Kompositionen das Kontraforte, ein Fagott in Basslage, vor. Darüber hinaus präsentierten Ines Schüttengruber (Klavier), Jacqueline Roschek (Violine) und Erik Umenhoffer (Violoncello) Werke unter anderem von Johanna Doderer.