Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

FAQ Bregenzerwald 2017, Sing Dela Sing

Konzert und Gruppensingen

Zurück zur Übersicht
Anfang
10.09.2017 20:15
Kategorie
Diverses
Veranstaltungsort

Gesers Stadel
Hof 626
6866 Andelsbuch
http://www.bregenzerwald.at/s/de/im-barocken-stadel

Artikelaktionen
abgelegt unter: Diverses
ANZEIGE 24.05.2022
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte Mitarbeiter:innen zu finden.

Musik / Konzert 22.05.2022
Peter Ionian

Eine Flut von Gefühlen – Lina Maly und Wim in der Caserne Friedrichshafen
Lina Maly mit Band in der Caserne Friedrichshafen

Lina Maly gibt es in der öffentlichen Wahrnehmung seit 2016. Mit ihrem Lied „Schön genug“ hat sie in Inas Nacht viele Herzen erreicht. Die Fragen, die hier gestellt werden, beleuchten wie Scheinwerfer den Schönheits- und Perfektionskult. In TV Noir hat sie mit „Herzwärts“ den Kompass in Richtung Gefühlvolles gelenkt. Sie ist eine der neuen deutschsprachigen Chanson-Sängerinnen, nicht umsonst trat sie auch im Vorprogramm von Zaz auf. Romantischer, großer Pop ist ihr Programm und genau das gab es auch zu hören an einem Abend, der gestern eine ganze Flut von Gefühlen in das Kulturhaus Caserne in Friedrichshafen gespült hat.

Musik / Konzert 21.05.2022
Peter Ionian

Ein Albumkonzert, das Veränderlichkeit präsentierte - Sophie Hunger im Conrad Sohm
Sophie Hunger präsentierte ihr Album "Halluzinationen"

Sophie Hunger ist gerade auf Tour und präsentiert ihr letztes Solo-Album „Halluzinationen“. Bis zum Sommer tritt sie damit noch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Holland und sogar in Großbritannien auf. Gestern machte sie auch hier in Vorarlberg halt und gab ein Konzert im gut besuchten Prachtclub Conrad Sohm. Eine Prämiere, denn sie war das erste mal dort. Bisher habe sie immer nur erzählt bekommen, von diesem „kleinen Club im Wald“. Sie hat hier wohl eine solide Fanbase, denn es fanden viele Leute den Weg bis hinein ins Gütle. Die relative Nähe zur Schweiz hat auch sehr viele Menschen von dort her angelockt, eh klar da Sophie Hunger als gebürtige Schweizerin ja auch sehr erfolgreiche Dialektsongs in Schwyzerdütsch veröffentlicht hat.

Ausstellung 20.05.2022
Anita Grüneis

Kunstmuseum Liechtenstein: die Ausstellung „C(hoch)4“ kann sich sehen und hören lassen
Die Künstlerin Mercedes Azpilicueta und Direktorin Letizia Ragaglia vor dem großen Teppich „Potatoes, Riots and other Imaginaries"

Das Debut von Letizia Ragaglia ist sehenswert. In jeder Beziehung, denn die neue Direktorin des Kunstmuseum Liechtenstein hat Wort gehalten. Sie versprach beim Amtsantritt im Juli letzten Jahres ein „fließendes Museum, in dem die existierenden Bestände der staatlichen Sammlung immer wieder durch zeitgenössische Werke neue Impulse erhalten“. Genau das hat sie mit der ersten, von ihr konzipierten, Ausstellung „C(hoch)4“ realisiert.

Film / Kino 20.05.2022
Gunnar Landsgesell

Sechs Tage unter Strom
Leichtgängig erzählt, ein Film als Einladung, genau hinzuhören und hinzusehen.

Drei Installateure in Barcelona, als Mikrokosmos unserer Gesellschaft erzählt, manchmal heiter, manchmal bissig. Ein Vorschlag zur Entschleunigung des Kinos.

CD-Tipp 19.05.2022
Peter Füssl

David Helbock & Camille Bertault: Playground
Camille Bertault und David Helbock erweisen sich auf dem Vocal-Piano-Album„Playground“ als kongeniales Dream-Team (© ACT/Joanna Wizmur)

Der aus Koblach stammende Pianist David Helbock hatte schon einige exzellente Alben im Gepäck (etwa seine Prince-Hommage „Purple“), als er 2016 bei ACT andockte, wo seine Karriere so richtig an Fahrt aufnahm. Mittlerweile hat er beim renommierten Münchner Jazz-Label vier hochgelobte Produktionen veröffentlicht: seine solo eingespielte Hommage an die Filmmusik-Legende John Williams, sowie drei Trio-Alben mit unterschiedlichen Besetzungen. Zuletzt „The New Cool“ mit den Berlinern Sebastian Studnitzky/Arne Jansen, davor „Into The Mystic“ mit Raphael Preuschl/Reinhold Schmölzer und „Tour d’Horizon – from Brubeck to Zawinul“ mit seinen Vorarlberger Random/Control-Kollegen Andreas Broger und Johannes Bär. Die Corona-Pandemie brachte mit ihren Lockdown-bedingten Konzertbeschränkungen, Tournee-Absagen und Reiseerschwernissen natürlich – wie für alle Musiker:innen – auch für David Helbock schmerzhafte Einschränkungen und Einbußen mit sich. Nun betritt er aber wieder musikalisches Neuland, denn Ende Mai wird das Album „Playground“ erscheinen, das er im Duo mit der Sängerin Camille Bertault aufgenommen hat. Wer ihre 2018 und 2020 bei OKeh/Sony erschienenen Alben „Pas de géant“ und „Le Tigre“ kennt, weiß allerdings, dass der Begriff „Sängerin“ für die Charakterisierung der 35-jährigen Französin einigermaßen unzulänglich ist, denn Madame verzückt das Publikum mit Vokalartistik allererster Güte.

Theater 19.05.2022
Peter Niedermair

„Lüg mich an und spiel mit mir. Pension Europa 02" – Premiere mit dem aktionstheater ensemble am Landestheater
Stühle werden getragen, verschoben,  verrückt und nur selten von dem Ensemble (Babett Arens, Michaela Bilgeri, Zeynep Alan, Luzian Hirzel, David Kopp, Tamara Stern) als Sitzgelegenheit genutzt. (© Anja Köhler)

Die Uraufführung von Martin Grubers neuem Stück war am Mittwoch, 18. Mai im Großen Haus des Vorarlberger Landestheaters in Bregenz zu sehen – als eine Produktion des aktionstheater ensemble in Koproduktion mit dem Bregenzer Frühling der Landeshauptstadt Bregenz und dem Vorarlberger Landestheater. In Kooperation mit Werk X, Wien.

Film / Kino 19.05.2022
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (20.5. - 26.5. 2022)
Loving Highsmith

Mit "Loving Highsmith" steht diese Woche am Spielboden Dornbirn ein vielschichtiges Porträt der amerikanischen Schriftstellerin Patricia Highsmith auf dem Programm. Im Heerbrugger Kinotheater Madlen bietet dagegen das sozialrealistische Drama "A Chiara" einen packenden Einblick in die süditalienische Mafia `Ndrangheta.

Aktuell 17.05.2022
Raffaela Rudigier

Symphonieorchester Vorarlberg: Neues Programm und mehr Geld für Musiker:innen
Geschäftsführer Sebastian Hazod, Chefdirigent Leo McFall, Präsident Manfred Schnetzer und Wolfgang Burtscher (SOV-Präsident und Moderator der Pressekonferenz) © Mathis Fotografie

Die gute Nachricht zuerst: Die Musiker:innen des Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) werden mehr Geld bekommen. Das wurde gestern bei der Vorstellung der kommenden Abo-Saison verlautbart. Die Anhebung der Gagen steht im Zeichen des Fair-Pay-Prozesses des Bundes und der Bundesländer.

Literatur 17.05.2022
Florian Gucher

Ausbuchtungen und Ungereimtheiten - zu Daniel Nachbaurs neuem Erzählband

„Soll es brennen.“ Passender hätte man den Titel des 160 Seiten umfassenden Erzählbandes nicht wählen können. Drei Worte, eine ganze Geschichte und eine Metapher davon, wie das Leben spielt und was man daraus macht.

CD-Tipp 17.05.2022
Peter Füssl

Tuomas A. Turunen: Lifesparks

„Viele dieser Songs sind wie musikalische Illustrationen einfacher, aber wertvoller Momente aus meinem Alltagsleben. Zuzusehen, wie mein Sohn spielt und aufwächst, oder einfach mit meinen Liebsten zusammen zu sein ... Oft sind die einfachsten Momente die allerwertvollsten. Nichtsdestotrotz verweisen einige Titel auch auf dramatische Situationen in der Vergangenheit oder auf einige unvergessliche Ausbrüche der Freude. Diese kleinen und großen Momente haben die Musik dieses Albums inspiriert – sie sind die speziellen Gewürze, die den einzigartigen Geschmack der Welt ausmachen, wie ich sie erlebe. Ich nenne diese Momente ‚Lifesparks‘.“ Und diese „Lebensfunken“ bringt Tuomas A. Turunen auch tatsächlich zum Erglühen und zum Leuchten!

Ausstellung 16.05.2022
Peter Niedermair

Melanie Greußing – „früher oder später" – 13. Mai bis 20. Oktober im Egg Museum
Melanie Greußing bei der Arbeit von "s e e", Bildgewebe, 2022, 164 x 200 cm © Petra Rainer

Das Egg Museum widmet sich in den Sommermonaten der Gegenwartskunst und zeigt vom 13. Mai bis 26. Oktober eine Ausstellung von Melanie Greußing. Die in Schnepfau geborene Künstlerin hat unter anderem Eindrücke in Italien gesammelt und präsentiert teilweise noch nie in Vorarlberg gezeigte Werke, die sich mit dem Thema „früher oder später“ beschäftigen. „Von Mai bis Oktober möchten wir der jetzt nach Vorarlberg zurückgekehrten Künstlerin in ihrer engeren Heimat eine Bühne bieten und sie mit ihren Werken in den Mittelpunkt stellen“, freut sich Andreas Hammerer, Obmann des Vereins Egg Museum.

Musik / Konzert 16.05.2022
Peter Ionian

Gediegenes Sommer- und Festivalfeeling – Musiksalon in der Villa Müller mit Junipa Gold
Junipa Gold beim Musiksalon in der Villa Müller

Fast ein wenig Festivalstimmung, nur viel gediegener, herrschte gestern Sonntag am Ardetzenberg in Feldkirch. Ein sommerliches Wochenende mit viel Sonnenschein schuf perfekte Bedingungen für ein Livekonzert mit Junipa Gold auf der Terrasse in der Weinberggasse. Die Villa Müller ist ja als Ort der Leerstandsbespielung längst etabliert und hat sich einen Namen gemacht. Eines ihrer wiederkehrenden Formate ist der Musiksalon, der an solch schönen Tagen auf der prachtvollen Terrasse stattfinden kann.

Musik / Konzert 14.05.2022
Anita Grüneis

Julia Fischer und das Hohelied der Streicher
Die Münchner Stargeigerin Julia Fischer bezauberte das Publikum als „Prima inter pares" mit dem Orchester Academy of St Martin in the Fields

Die Academy of St Martin in the Fields gastierte mit der Stargeigerin Julia Fischer im Vaduzersaal, wobei die Solistin gleichzeitig die Leitung des Orchesters innehatte. Auf dem Programm standen Werke von Franz Schubert, Benjamin Britten, Wolfgang Amadeus Mozart und Dmitrij Schostakowitsch. Das Konzert wurde zu einem Wohlfühlbad in Streicherklängen.

Musik / Konzert 13.05.2022
Silvia Thurner

Schubert mit jeder Faser erleben – junge Komponist:innen und Musiker:innen transferierten Werke der Vergangenheit in die Gegenwart
Das Metanoia Quartett und das InterNuevo Quartett sowie die vier Komponierenden Raphaela Fröwis, Baran Mohammadbeigi, Darius Grimmel und Zuko Samela standen im Mittelpunkt des vierten Abonnementkonzertes von "Musik in der Pforte". Alle zusammen freuten sich über den jubelnden Applaus der Zuhörenden im Feldkircher Pförtnerhaus.

Klaus Christa, künstlerischer Leiter der Musik in der Pforte, findet immer neue Wege, um traditionelle Kompositionen in Beziehung zur Gegenwart zu bringen. Für das vierte Abonnementkonzert bat er vier Komponierende in Resonanz mit Schuberts Deutschen Tänzen (D 783) zu treten und die Empfindungen in eine eigene Musik zu fassen. Raphaela Fröwis, Baran Mohammadbeigi, Darius Grimmel und Zuko Samela nahmen die Herausforderung an. Die Musiker:innen des InterNuevo Quartetts und des Metanoia Quartetts präsentierten die neuen Werke, die vom Publikum stürmisch gefeierten wurden. Dass die Keimzellen der Schubertschen Musik sowohl in den kleinen als auch in den großen Formen von derselben Qualität sind, stellte das Epos:Quartett mit einer intensiven Werkdeutung des Streichquartetts in G-Dur unter Beweis.

Film / Kino 13.05.2022
Gunnar Landsgesell

Meine schrecklich verwöhnte Familie
Familienaufstellung light, mit kleinem Ausflug in die Arbeitswelt.

Was machen Kinder reicher Eltern, wenn die ganze Kohle plötzlich futsch ist? Sie müssen sich um ehrliche Arbeit umsehen. Die französische Produktion „Meine schreckliche Familie" spielt dieses Szenario routiniert durch, freilich immer im Modus einer Feel-Good-Komödie.

Film / Kino 12.05.2022
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (13.5. – 19.5.2022)
Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann - The Reason I Jump

Am Spielboden Dornbirn versetzt diese Woche der britische Dokumentarfilmer Jerry Rothwell in „Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann – The Reason I Jump“ die Zuschauer:innen in die Wahrnehmungswelt von nonverbalen Autisten. Das Skino in Schaan zeigt dagegen mit „Olga" ein starkes Drama um eine junge ukrainische Kunstturnerin, die sich während der Demonstrationen auf dem Kiewer Maidan-Platz 2013 im Schweizer Exil auf einen Wettkampf vorbereitet.

CD-Tipp 12.05.2022
Peter Füssl

Jakob Manz & Johanna Summer: The Gallery Concerts I

Jazz-Kenner, die sich dieses Album ohne Vorinformationen anhörten, würden wahrscheinlich mutmaßen, sie hätten es hier mit über Jahrzehnte im einschlägigen Business aktiven Jazz-Cracks zu tun, die aus einem breitgefächerten musikalischen Fundus schöpfen können. Kaum jemand würde annehmen, dass eine gerade einmal 26-Jährige die Tastatur des einstmals von Alfred Brendel gespielten Konzertflügels zum Glühen bringt und das emotionsgeladene Altsaxophon von einem 30-Jährigen geblasen wird. Tatsächlich zählen Johanna Summer und Jakob Manz zu den ganz großen, schon vielfach ausgezeichneten Talenten der jungen deutschen Jazz-Garde, und beide haben unabhängig voneinander im April 2020 sehr erfolgreich beim Münchner Jazz-Label ACT debütiert.

Literatur 11.05.2022
Markus Barnay

Regina Lamperts „Schwabengängerin“ ist in einer Neuauflage erschienen

„Tränen kamen, ich musste laut aufweinen, so hatte ich Heimweh. ,Ach Gott!‘ dachte ich, ,wäre doch der Sommer schon vorüber, dann könnte ich wieder heim.‘ ,Heim,‘ dachte ich, ,das ist doch ein schönes Wort.‘ Ich weinte mich tüchtig aus, dachte an meinen Bruder Anton, ob er wohl auch so Heimweh hatte wie ich. Ich zählte die Tage bis Sonntag. Noch vier Tag, und dann kommt der Anton mich besuchen, wie freu ich mich” (S. 61). Als Regina Lampert diese Zeilen schrieb, war sie über 75 Jahre alt. Die Ereignisse, an die sie sich erinnerte, lagen da bereits 65 Jahre zurück, denn sie war noch keine zehn Jahre alt, als sie zum ersten Mal ins Schwabenland geschickt wurde, um dort den Sommer arbeitend zu verbringen.

Musik / Konzert 11.05.2022
Silvia Thurner

Wenn im Konzert die Funken sprühen – Martin Grubinger und das Residentie Orkest Den Haag mit Anja Bihlmaier am Pult sorgten in Dornbirn für Jubelstimmung
Martin Grubinger faszinierte im Dornbirner Kulturhaus mit einem kraftvollen Werk des Israelischen Komponisten Avner Dorman.

Martin Grubinger ist „Artist in residence“ beim diesjährigen Bodenseefestival. Ein Auftritt führte ihn zusammen mit dem Residentie Orkest Den Haag unter der Leitung von Anja Bihlmaier nach Dornbirn. Egal, wo der international gefeierte Perkussionist auftritt, stets füllen sich die Säle. So war auch das Dornbirner Kulturhaus bis auf den letzten Platz besetzt und das letzte „Dornbirn Klassik“ Konzert der Saison ging in euphorischer Stimmung mit ebenso spektakulären wie inspirierenden Werkdeutungen von Gustav Mahler / Benjamin Britten, Avner Dorman und Robert Schumann über die Bühne.

Ausstellung 10.05.2022
Karlheinz Pichler

In die Zukunft schauen, um die Gegenwart zu verstehen – Nachlese zum Symposium „Zukunft. Welche Zukunft?“ des Forums Kunst Achse
v.l.n.r.: Annette Schönholzer, Felix Lehner und Martina Morger (Fotos: Karlheinz Pichler)

Welche Arten von Zukunft für die Kunst, die Kunstschaffenden, die Institutionen, die Vermittlung und den Kunstmarkt wünschenswert wären und welche Rolle der Kunst in der Gesellschaft künftig zukommen soll, waren Themen, die im Rahmen des Symposiums „Zukunft. Welche Zukunft?“ vergangenen Samstag in der Lokremise St. Gallen diskutiert wurden. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Forum Kunst Achse, hinter dem wiederum die Kunstachse bestehend aus den vier Institutionen Bündner Kunstmuseum Chur, Kunsthaus Bregenz, Kunstmuseum Liechtenstein und Kunstmuseum St. Gallen steckt. Und um es vorwegzunehmen: Konkrete Lösungsrezepte für die Zukunft der Kunst und den Kunstbetrieb konnten keine gefunden werden, aber dem recht zahlreich erschienenen Publikum ergaben sich interessante Einblicke in die Arbeit von Museumsleitern und Kuratoren und die Anforderungen an Kunstinstitutionen hinsichtlich Vermittlung, Themenschwerpunkten und Aufgabenwandel.

Literatur 10.05.2022
Kurt Bereuter

Jürgen Thaler präsentierte vergangenen Freitag in einem Vortrag neue Aspekte zu F. M. Felders Nachkommen. Eine Spurensuche
Hermann, Kaspar, Jakob und Maria Katharina Felder im August 1883 – abgebildet auf der Einladungskarte zum Felder-Vortrag 2022 von Jürgen Thaler.

Als Felder – kurz nach seiner Frau – 1869 mit nicht einmal 30 Jahren verstarb, hinterließ er fünf Kinder, von denen das älteste gerade mal sechs Jahre alt war und das jüngste ein Jahr. Jürgen Thaler, der Leiter des Felder-Archives der Vorarlberger Landesbibliothek, spürte ihnen nach und beschreibt ihr Leben als Kinder des von den einen verehrten und von den anderen verhassten Literaten und Sozialreformers Franz Michael Felder, dessen Erbe sie sich immer wieder stellen mussten. Eigentlich bis heute, wenn man bedenkt, dass ein Urenkel Franz Michael Felders, nämlich Walter Fink, nach krisengebeutelten Vereinsjahren die Obmannschaft im Franz-Michael-Felder-Verein übernahm – oder vielleicht übernehmen musste, sollte der Verein nicht sterben.

CD-Tipp 10.05.2022
Peter Füssl

Johannes Berauer: Vienna Chamber Diaries plus Strings

„Ich wollte Musik schaffen, die sich innerhalb eines Augenblicks von intimer fragiler Kammermusik, über treibende Grooves einer Jazz-Combo hin zu vollem orchestralen Klang wandeln kann“, so beschreibt der 42-jährige Komponist, Dirigent und Pianist Johannes Berauer den Ausgangspunkt für sein sich nun schon über zehn Jahre und drei Alben erstreckendes Langzeit-Projekt „Vienna Chamber Diaries“, das in dieser Jubiläums-Ausgabe zusätzlich mit einer zehnköpfigen Streichersektion veredelt wird.

Ausstellung 09.05.2022
Raffaela Rudigier

Eintauchen in die Kunstwelt
Ausstellungsbesuch der 1a (BAfEP) mit ihrem Lehrer Gerhard Petter.

Eintauchen in die Kunstwelt anhand der Taucher-Installation von Max Grüter in der Johanniterkirche in Feldkirch um schließlich selbst künstlerisch tätig zu werden – genau das tat eine ganze Schulklasse der BAfEP Feldkirch (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik). Von ihrem Erlebnis berichten hier Hanna Feistenauer und Johanna Blank.

Musik / Konzert 06.05.2022
Silvia Thurner

Mit Sensibilität und Strahlkraft – Yunus Kaya begeisterte vor allem mit Brahms und Saygun
Yunus Kaya musizierte auf Einladung der Chopin Gesellschaft Vorarlberg im Feldkircher Pförtnerhaus mit viel Aussagekraft. (© Stefan Man)

Unter dem Leitgedanken „Vom Bosporus bis zur Alster“ präsentierte der in Vorarlberg bestens bekannte Pianist Yunus Kaya im Rahmen eines Recitals bei der Chopin Gesellschaft Vorarlberg Werke von Chopin, Mozart, Saygun und Brahms. Dass der ausdrucksstark musizierende und sympathische Pianist besonders bei Brahms zu Hause ist, kam im zweiten Konzertteil besonders zur Geltung. Überdies stellte Yunus Kaya den zahlreichen Konzertbesucher:innen den türkischen Komponisten Ahmed Adnan Saygun vor. Die virtuos ausgedeutete Sonatina Op. 15 war eine echte Entdeckung.