Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Ein ehrenwerter Bürger

ARG/GB 16, G. Duprat

Zurück zur Übersicht
Anfang
27.05.2017 19:30
Kategorie
Film / Kino
Veranstaltungsort

Spielboden
Färbergasse 15
6850 Dornbirn
+43 5572 21933
http://www.spielboden.at
spielboden@spielboden.at

Artikelaktionen
abgelegt unter: Film / Kino
Kritiken 16.01.2020
Silvia Thurner

Von Verlusten und dem Lustgewinn beim Sich-Verlieren - Die Montforter Zwischentöne stecken in einem künstlerischen Kontext existentielle Fragen ab
Im Saal des Montforthauses in Feldkirch gibt es im Rahmen der Montforter Zwischentöne im Februar neben einer musikalischen Meditation auch Auszüge aus der Oper "L'Orfeo" von Claudio Monteverdi zu erleben. (Foto: Matthias Dietrich)

Die Verben „verlieren“ und „sich verlieren“ sind ähnlich und doch stecken sie zwei unterschiedliche Welten ab. Diesen beiden Aspekten sind Künstlerinnen und Künstler sowie Vortragende bei den Montforter Zwischentönen im Februar auf der Spur. Musikalisch wird der weite Bogen mit zwei großen Konzertereignissen nachgezeichnet. Auf der einen Seite mit dem Concerto Stella Matutina und Ausschnitten aus Monteverdis Oper „L’Orfeo“ und auf der anderen Seite mit einem Meditationskonzert, in dem Musik von Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt steht. Drei Philosophen und das Vienna Reed Quintett tragen im Rahmen von drei Vortrags- und Konzertabenden die Gewissheit, die Muße und die Privatsphäre zu Grabe. Und im Rahmen des Symposiums „Musik und Gesellschaft“ gehen beim Konzertdramaturgiewettbewerb „Hugo“ Studierende aus Feldkirch, Freiburg, Nürnberg und Basel ins Rennen um die Trophäe.

Film / Kino 16.01.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (17.1. - 23.1. 2020)
Where'd You Go Bernadette

Das Heerbrugger Kinotheater Madlen zeigt diese Woche Richard Linklaters Tragikomödie „Where'd You Go Bernadette“, während beim Filmforum Bregenz mit Jessica Hausners „Little Joe“ ein Mix aus kühlem Science-Fiction- und Arthouse-Film auf dem Programm steht.

Musik / Konzert 16.01.2020
Anita Grüneis

Das Lied der Regula – die Chaarts Chamber Artists und Regula Mühlemann in Vaduz
Die 34-jährige Regula Mühlemann ist eine Ausnahme-Sängerin

Zum Auftakt der diesjährigen Weltklassik-Vaduzer Konzerte versprach das TAK Theater Liechtenstein einen märchenhaften Konzertabend. Es hat sein Versprechen gehalten. Die Klassik-Band Chaarts Chamber Artists und Regula Mühlemann nahmen ihr Publikum mit auf eine ungewöhnliche musikalische Reise, präsentierten dabei Feengestalten und Wunderwesen, versetzten das Publikum in Wonneschauer und ließen es manchmal sogar ein bisschen mitschunkeln. Es war ein ungewöhnlicher Konzertabend im Vaduzersaal, bei dem die Musik von Edvard Grieg im Mittelpunkt stand.

Aktuell 15.01.2020
Manuela Schwaerzler

Zusammenleben in Vielfalt - Förderinitiative für innovative interkulturelle Kooperationsprojekte

Auf Grundlage des Integrationsleitbildes "Gemeinsam Zukunft gestalten" und der Kulturstrategie unterstützt das Land Vorarlberg dieses Jahr Kooperationsprojekte von Kunstschaffenden und MigrantInnen, die das soziokulturelle Leben in Vorarlberg aktiv mitgestalten.

Musik / Konzert 14.01.2020
Anita Grüneis

Balzner Operette mit dem „Weißen Rössl“: Es muss was Wunderbares sein ...
Der Landgerichtspräsident und Dirigent Willi Büchel ist Musikalischer Leiter der neuen Balzner Operettenproduktion "Im weißen Rössl"

Am Samstag, den 25. Januar 2020 feiert Ralph Benatzkys Operette „Im weißen Rössl“ in der wiederhergestellten Urfassung aus dem Jahr 1930 Premiere im Gemeindesaal in Balzers. Dirigieren wird Willi Büchel, der auch sonst das musikalische Leben in der Gemeinde maßgebend prägt. Willi Büchel ist Jahrgang 1964, von Beruf Richter, seit 2016 Landgerichtspräsident. Daneben dirigiert er seit 1988 die Harmoniemusik Balzers mit ihren rund 60 Musikanten. Und er dirigiert nun bereits zum fünften Mal eine Produktion der Balzner Operette. Anita Grüneis hat sich mit ihm über sein Wirken und die Operette Balzers unterhalten.

Film / Kino 14.01.2020
Gunnar Landsgesell

1917
Starker Beginn und Klaustrophobie ohne Ende. Im Schützengraben ist man noch ganz nahe an der Ursprungsidee dieses Films.

Eigentlich wollte Sam Mendes ("American Beauty", "Jarhead", "James Bond") vom Krieg erzählen, wie man ihn noch nicht erlebt hat. Die ästhetische Prämisse dazu: Der Film wurde in einer einzigen Einstellung gedreht. Doch irgendwann verwandelt sich das Erster-Weltkrieg-Drama zu einer Art Gamer-Film, dessen Erkenntnis einzig die Grausamkeit des Krieges zu sein scheint.

Musik / Konzert 14.01.2020
Silvia Thurner

Gediegener Jazz im sonntäglichen Vorabendprogramm – zwiespältige Hörerlebnisse mit dem „Wolfgang Muthspiel Chamber Trio“
Wolfgang Muthspiel war im Rahmen der Reihe "Gitarre amBach" mit seinen Musikerkollegen Colin Vallon am Klavier und Mario Rom an der Trompete in der Kulturbühne AmBach zu Gast.

Zum ersten Mal begrüßten Silfredo Pérez und Michael Löbl Jazzmusiker in der von ihnen kuratierten Konzertreihe „Gitarre amBach“. Der in Vorarlberg bestens bekannte Gitarrist Wolfgang Muthspiel präsentierte mit dem Schweizer Pianisten Colin Vallon sowie dem österreichischen Jazztrompeter Mario Rom eine Auswahl seines breiten musikalischen Schaffens, vornehmlich jedoch Werke mit eher getragenem Charakter. Vielleicht auch deshalb wirkte die Atmosphäre im Saal etwas verhalten. Erst am Schluss machte sich unter den Fans Begeisterung breit. In der sehr gut besuchten Kulturbühne kam auch der neue Bösendorfer Flügel zum Einsatz, der seine musikalische Feuertaufe im Jazztrio bravourös bestand.

ANZEIGE 13.01.2020
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

Literatur 09.01.2020
Peter Niedermair

Literatur in der Krone: Peter Handke Literaturnobelpreisträger 2019 - „Eine winterliche Reise durch das Werk von Peter Handke“
Rolf Steiner ist mit Dietmar Nussbaumer, dem Wirt des Gasthofs Krone in Hittisau, für das Programm der Handke Tage zuständig (Foto: Wieser Verlag)

mit Rolf Steiner – „Schriftsteller und einer, der auszog Peter Handke zu treffen.“ – und Lojze Wieser, Verleger und Autor „u.a. wie Peter Handke von Europa erkochen zu sprechen pflegt“. Vom 17. bis 19. Jänner 2020 im Gasthof Krone in Hittisau.

Film / Kino 09.01.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (10.1. - 16.1. 2020)
Marriage Story

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche Noah Baumbachs großartig gespieltes Scheidungsdrama „Marriage Story“, das Filmforum Bregenz Céline Sciammas meisterhaften Frauenfilm „Portrait de la jeune fille en feu“.

Ausstellung 05.01.2020
Karlheinz Pichler

Grafik als Werkzeug der Kommunikation und Provokation - Reinhold Luger im Vorarlberg Museum
Reinhold Luger: Plakat Randspiele, 1976

Als in den 1970er Jahren mehrere kulturelle Protestbewegungen über das erzkonservative Vorarlberg hinwegfegten und das gesellschaftliche Gefüge auf den Kopf stellten, stand der Grafiker Reinhold „Nolde“ Luger in den vordersten Reihen. Das kulturpolitische Engagement des Aufrüttlers fand dabei vor allem in bissigen Plakaten, boshaften Karikaturen sowie in giftig-ironischen Pamphleten und Flugblättern einen nachhaltigen visuellen Niederschlag. Ob es sich nun um das Flint-Festival (1970/71) oder die legendären Bregenzer Randspiele (1972–1976) handelte, das treffende Bild dazu entsprang stets der vor Kreativität strotzenden Vorstellungswelt Lugers. Inwieweit Kultur- und Zeitgeschichte sowie Grafik als Ausdrucksmittel miteinander verwebt sein können, lässt sich anhand der Luger-Retrospektive im vorarlberg museum derzeit bestens nachvollziehen. Die Sonderausstellung, vom vorarlberg museum gemeinsam mit der Vorarlberger Landesbibliothek kuratiert, zieht dabei einen weiten zeitlichen Bogen, angefangen von dem aufmüpfigen, um eine weltoffene Gesellschaft bemühten jungen Luger, über die vielfach ausgezeichneten künstlerischen Plakate für die Bregenzer Festspiele der 1980er und 1990er Jahre bis hin zur Gestaltung von Land- und Stadtbusflotten oder auch den Logos für Unternehmen und Kulturanbieter.

Film / Kino 05.01.2020
Gunnar Landsgesell

Otto Neururer - Hoffnungsvolle Finsternis
Otto Neururer, im KZ ermordet. Ein Doku-Drama zwischen historischen Fakten und Bezügen zur Gegenwart.

Ein eher unbekanntes Kapitel österreichischer Zeitgeschichte: Otto Neururer war ein Priester aus einem kleinen Dorf in Tirol, der aufgrund seiner unbeugsamen humanistischen Haltung von den Nazis ermordet wurde. Das Doku-Drama spürt den Spuren Neururers ziemlich unkonventionell nach. Ein recht heterogenes Trio, zu dem auch Ottfried Fischer als gewitzter Pfarrer zählt, macht sich auf eine Reise auf, die Vergangenheit und Gegenwart verschränkt.

Musik / Konzert 04.01.2020
Anita Grüneis

Rolling Beethoven im Montfortsaal – klassische Klänge aus dem Heute
Das Prague Royal Philharmonic unter Heiko Mathias Förster mit dem Stargeiger Josef Špaček

Ludwig van Beethoven wird dieses Jahr nicht nur für sein unsterbliches Werk gefeiert – und das weltweit, sondern auch, weil der im Dezember 1770 getaufte Komponist in diesem Dezember 250 Jahre alt würde. Wie modern seine Musik heute noch klingt, zeigte Dirigent Heiko Mathias Förster, ehemals Chefdirigent der Münchner Symphoniker. Er führte Anfang 2018 tschechische Musiker zu einem neuen Klangkörper zusammen und nannte das Ensemble „Prague Royal Philharmonic“. Damit bezog er sich auf die legendäre Prager Hofkapelle unter Kaiser Rudolph II. Nun gastierte das Orchester zum ersten Mal in Feldkirch und läutete in der Montfortstadt das Jubeljahr Beethovens ein.

Literatur 04.01.2020
Willibald Feinig

St. Gerolder Vortrag und Tonbänder von Charlotte Dorowin - Der Gang über den Appellplatz

Der Doyen der österreichischen Geschichtsforschung, Gerald Stourzh, ist nicht nur mit der Staatswerdung Österreichs vertraut, sondern auch mit der der USA (ihre Väter haben Fälle wie den des derzeitigen Präsidenten geahnt). Als 90-jähriger gibt Stourzh nun ein „Büchlein“ heraus, das aus der Reihe seiner Publikationen fällt. Es trägt den Titel „Zeit der Prüfungen“ und enthält eine Auswahl aus den Abschriften von Tonbändern und Dokumenten von Lotte Dorowin (1920–2008). Betty Keller hat sie im Auftrag der Tochter, der St. Gerolder Künstlerin Irene Dworak, erstellt. Ein Vortrag in der Propstei bildet das Eingangskapitel des Werks, das von zwei Jahren Gestapohaft und Frauenkonzentrationslager und nicht zuletzt von Heimweg und Heimkehr nach Wien berichtet.

Musik / Konzert 02.01.2020
Silvia Thurner

Von hier nach Italien und weiter in galaktische Sphären – stürmisch gefeiertes Neujahrskonzert in der Kulturbühne AmBach
Musik von John Williams begeisterte das Publikum in der Kulturbühne AmBach beim Neujahrskonzert des Sinfonieorchesters Mittleres Rheintal unter der Leitung von Markus Pferscher und mit dem Pianisten David Helbock.

Anlässlich der 25. Auflage des Neujahrskonzertes mit dem Jugendsinfonieorchester der tonart Musikschule Mittleres Rheintal und dem Lionsclub Hohenems hat sich der künstlerische Leiter, Markus Pferscher, ein spannendes Konzertprogramm einfallen lassen. Er setzte einen Schwerpunkt mit Filmmusik von John Williams und lud den Pianisten David Helbock, der sich im vergangenen Jahr intensiv mit der Musik des amerikanischen Filmmusikkomponisten auseinandergesetzt hat, zum Zusammenwirken ein. Als Solist aus den eigenen Reihen begeisterte der Fagottist Noah Schurig mit dem „Capriccio“ von Guiseppe Verdi.

Film / Kino 02.01.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (3.1. - 9.1. 2020)
Au poste - Die Wache

Das TaSKino Feldkirch startet mit Quentin Dupieux´ absurder Komödie „Au poste! – Die Wache“ ins neue Jahr. Das Skino Schaan zeigt unter anderem mit „Alles außer gewöhnlich – Hors normes“ einen ungeschönten und dennoch optimistischen Film über zwei Betreuer, die sich unermüdlich für ihre autistischen Schützlinge einsetzen.

Musik / Konzert 02.01.2020
Andreas Feuerstein

Ein Bussi Riot vor Silvester
Home-grown Reggae/Ska für den guten Zweck: Das SkiSchuhTennisOrchestra im Spielboden. (Foto: Jeremy Mathis)

Stereo Ida, Nu Jargon und das SkiSchuhTennisOrchestra feierten im Spielboden die diesjährige PreSilvesterParty. Vor ausverkauftem Haus und mit vollen Taschen für den guten Zweck.

Musik / Konzert 01.01.2020
Silvia Thurner

Flotte Tänze zum Jahreswechsel – das Jugendsinfonieorchester Dornbirn mit Ivo Warenitsch am Pult sowie die Solistinnen Philomene Schmolly, Antonia Feurstein und Lisa Klocker verbreiteten gute Laune
Das Jugendsinfonieorchester Dornbirn unter der Leitung von Ivo Warenitsch wartete beim diesjährigen Neujahrskonzert mit variantenreichen Tänzen auf. (Foto: Caroline Begle)

Mit einer abwechslungsreichen Mischung verschiedener Tänze führte das Jugendsinfonieorchester Dornbirn unter der Leitung von Ivo Warenitsch das Publikum in einen beschwingten Silvesterabend. Die Werkauswahl bot Raum für slawische und russische Tänze, Polka, Polonaise, Galopp und Walzer unter anderem von Dvořák, Lehár, Smetana und Strauss. Enthusiastisch und auf beeindruckendem Niveau spielten die Orchestermusikerinnen und -musiker. Am meisten berührte die erst 11-jährige Geigerin Philomene Schmolly, denn sie gestaltete den berühmten „Czardas“ von Vittorio Monti auf höchstem musikalischem Niveau aus. Unterhaltsam war der Auftritt der beiden Sängerinnen Antonia Feuerstein und Lisa Klocker und Melodien aus der Operette „Maske in Blau“ von Fred Raymond.

Ausstellung 31.12.2019
Karlheinz Pichler

Mit nackten Körpern gegen den Wahnsinn der Zeit - Spencer Tunick im Dornbirner FLATZ Museum
Spencer Tunick: Aletschgletscher, 2007, Ausschnitt

Der US-amerikanische Fotokünstler Spencer Tunick nennt seine Arbeiten „lebende Skulpturen“ oder „Körperlandschaften“ oder „Architekturen des Fleisches“. Die bisher größte nackte Menschenmenge fotografierte er 2009 in Mexiko-City. Auf dem Hauptplatz der Megametropole posierten 18.000 Nackte für den Künstler. Wichtige Stationen auf dem Weg zum internationalen Künstlerstar waren 1999 auch das Magazin 4 in Bregenz sowie die Kunsthalle Wien. Das FLATZ Museum in Dornbirn bietet noch bis zum 1. Februar anhand der ersten Tunick-Retrospektive in Österreich die einmalige Möglichkeit, die wichtigsten Aktionen und Arrangements des Amerikaners im öffentlichen Raum komprimiert nachzuvollziehen.

Musik / Konzert 29.12.2019
Peter Füssl

Perfekte musikalische Symbiose - 5/8erl in Ehr’n & Jazzorchester Vorarlberg begeisterten mit neuem Programm am ausverkauften Dornbirner Spielboden
Ein grandioser Abend mit dem Jazzorchester Vorarlberg & 5/8erl in Ehr'n (v.l.n.r.): Benny Omerzell,  Miki Liebermann, Christian Eberle, Bobby Slivovsky, Hanibal Scheutz, Thomas Halfer, Max Gaier, Isabella Lingg, Jan Ströhle, Martin Franz, Martin Eberle, Clemens Wenger, Anton Moosbrugger, Klaus Peter (alle Fotos: © Niklas Koch/Spielboden)

Samstag, 28.12.2019 – ein paar hundert Leute werden dieses Datum als eine der Sternstunden am Dornbirner Spielboden im Gedächtnis behalten, denn die erstmals öffentlich präsentierte Kooperation des Jazzorchesters Vorarlberg mit der renommierten „Wiener Soul“-Band 5/8erl in Ehr’n erwies sich als absoluter Glückstreffer. Eine musikalische Win-win-Situation allererster Güte, weil der lässige Schmäh und die publikumswirksame Musikalität der Wiener durch die breitgestreute Farbenpracht und Wucht des Orchesters ihre Wirkung um ein Vielfaches potenzierten. Ein musikalisches Fest – und gemütlich wie eine Party unter Freunden.

Film / Kino 26.12.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (27.12. 2019 - 2.1. 2020)
Ernest & Célestin

Der Spielboden Dornbirn zeigt diese Woche den hinreißenden Kinderfilm „Ernest & Célestine“. Im Schaaner Skino reflektiert dagegen Patricio Guzmán in seinem Essayfilm „La cordillera de los suenos" über Topographie und Geschichte Chiles.

Film / Kino 23.12.2019
Gunnar Landsgesell

Alles außer gewöhnlich
Vincent Cassel als Sozialarbeiter: auf eine andere Weise dramatisch als sonst.

Der Abschlussfilm der heurigen Filmfestspiele von Cannes: Vincent Cassel und Reda Kateb als zwei Sozialarbeiter, die sich in ihrem Verein unermüdlich für autistische Menschen einsetzen. Die Macher von "Ziemlich beste Freunde" wollten diesmal mehr Realismus einbringen. Auf eine klassische Dramaturgie hat man dafür verzichtet. Und das Leben geht weiter.

Ausstellung 23.12.2019
Karlheinz Pichler

In Schruns geht der Golem um - Gelitin, Alfredo Barsuglia und Co im Kunstforum Montafon
Gelitin - Archiv Nr, 1849 - Golem, 2017 (Fotos: Karlheinz Pichler)

Stimmte man darüber ab, welche Kunstausstellung in diesem Jahr die „coolste“ im Ländle war (oder ist), dann könnte die Wahl gut und gern auf „Daily Golem“ im Kunstforum Montafon fallen. Denn hier führen aktuell die Provokationskünstlergruppe Gelitin sowie der frisch gebackene Otto-Mauer-Kunstpreisträger Alfredo Barsuglia und fünf seiner StudentInnen ihr gut orchestriertes „Skulpturentheater“ auf.

Literatur 21.12.2019
Ingrid Bertel

Aufstieg und Fall eines Hasardeurs

Das fängt ja gut an! Schon auf der ersten Seite liest man: „Der heiße Mokka unter der Schlagobershaube war noch heiß.“ Ist das stilistisches Unvermögen des Autors oder schleißiges Lektorat? Jedenfalls ist es kein gutes Entrée für die Geschichte über einen Literaturverlag. Es sollte nach dem Willen seines Gründers Richard Kola der größte Verlag im deutschsprachigen Raum werden, und zeitweise hatte er die Bestseller-Autoren der Stunde unter Vertrag. Trotzdem nannten böse Zungen den Rikola-Verlag „Ridikola“ (lächerlich) und zeigten kaum Respekt vor Richard Kola, dem Finanzjongleur mit literarischen Ambitionen.

Musik / Konzert 21.12.2019
Silvia Thurner

Vom Klangzauber der Rohrblattinstrumente – Das Trio Mélange bescherte den Zuhörenden im Kuppelsaal der Landesbibliothek ein mitreißendes Konzert
Das Trio Mélange mit Anna Eberle (Oboe), Paul Moosbrugger (Klarinette) und Johanna Bilgeri (Fagott) faszinierte die Zuhörenden im voll besetzten Kuppelsaal der Landesbibliothek.

Das Trio Mélange mit Anna Eberle (Oboe), Paul Moosbrugger (Klarinette) und Johanna Bilgeri (Fagott) versetzte mit einer erlesenen Werkauswahl, einem ausgefeilten Gesamtklang und bewundernswert präzise einstudierten Werkdeutungen die Konzertbesucherinnen und -besucher in Staunen. Gefeiert wurde darüber hinaus der erst 14-jährige Salzburger Komponist Karim Zech, von dem das Trio Nr. 2 mit großem Erfolg uraufgeführt wurde.