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Uta Belina Waeger

'Vom Design zur Kunst - Ein unwiderstehliches Experiment'

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Anfang
07.04.2017 17:00
Ende
02.07.2017 00:00
Kategorie
Ausstellungseröffnung
Veranstaltungsort

vorarlberg museum
Kornmarktplatz 1
6900 Bregenz
→ Di - So 10 - 18, Do 10 - 20, 24. + 25.12. + 31.12. geschlossen, 26. 12. 10 - 20, 1.1.20 14 - 18 Sommeröffnungszeiten 1.7. – 31.8. tgl. 10 – 20
+43 (0)5574 46 0 50
http://www.vorarlbergmuseum.at
info@vorarlbergmuseum.at

Artikelaktionen
abgelegt unter: Ausstellungseröffnung
Film / Kino 13.12.2019
Gunnar Landsgesell

Porträt einer jungen Frau in Flammen
Haenel, Marchant: ein Spiel der Blicke und ein unerwarteter Raum für das Begehren.

Zwei Frauen begegnen sich Ende des 18. Jahrhunderts. Die eine soll die andere malen, ohne dass diese es merkt, um danach verheiratet zu werden. Dabei kommen sich die beiden Frauen näher. Regisseurin Céline Sciamma entwirft eine Studie des Begehrens, ein konzentriertes Drama, das vom Moment einer ungeahnten Freiheit erzählt.

Ausstellung 12.12.2019
Karlheinz Pichler

Existentielle Rätsel in Aluminium gegossen - Skulpturen von Bruno Gironcoli im Kunstraum Dornbirn
Bruno Gironcoli: Die Ungeborenen 1996-2004 (vorne) u. Ohne Titel - Spitzen 1997-2003 (hinten) (Fotos: Karlheinz Pichler)

Die bühnenhaft installierten, metallen schimmernden Großskulpturen des 2010 verstorbenen österreichischen Bildhauers Bruno Gironcoli bestechen durch eine ungewöhnlich starke, gleichwohl materielle wie inhaltliche Präsenz. Knapp ein Vierteljahrhundert nach der großen Sommerausstellung im Bregenzer Künstlerhaus ist im Kunstraum Dornbirn als weiterer öffentlichen Einrichtung im Land endlich wieder ein Querschnitt zum eigenwilligen Schaffen des Großmeisters der Plastik zu sehen. Gezeigt werden sechs markante skulpturale Settings aus gegossenem Aluminium.

Film / Kino 12.12.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (13.12. - 19.12. 2019)
Ein Licht zwischen den Wolken

Am Spielboden Dornbirn ist diese Woche der albanische Spielfilm „Ein Licht zwischen den Wolken“ zu sehen, der im engen Raum eines Bergdorfs Fragen des Zusammenlebens der Religionen verhandelt. Das Skino in Schaan zeigt im Rahmen der Reihe „Gutenberg im Kino“, „Merry Christmas - Waffenstillstand zu Weihnachten“, in dem Christian Carion von einem kurzen Weihnachtsfrieden mitten im Ersten Weltkrieg erzählt.

Musik / Konzert 12.12.2019
Silvia Thurner

Freudvolles Warten mit wunderbaren Künstlerinnen – Die Montforter Zwischentöne schlossen das Jahr mit einem inspirierenden (Advent)Konzert ab
Die Konzertmeisterin Mayumi Hirasaki, die Schauspielerin Martina Gedeck sowie die Sopranistin Dorothee Mields und das Concerto Köln boten im Rahmen der "Montforter Zwischentöne" ein begeisterndes Konzertlebnis, das Poesie und Musik geistreich zueinander in Beziehung setzte. (Foto: Matthias Rhomberg)

Drei starke Frauen standen im Mittelpunkt des Adventkonzertes mit dem renommierten Concerto Köln. Die Konzertmeisterin Mayumi Hirasaki, die Schauspielerin Martina Gedeck und die Sopranistin Dorothee Mields sorgten mit dem hervorragend zusammengestellten Programm, ihrer sympathisch natürlichen Ausstrahlung sowie faszinierenden Werkdeutungen im Montforthaus Feldkirch für Jubel und Begeisterung.

CD-Tipp 12.12.2019
Peter Füssl

Nick Cave and the Bad Seeds: Ghosteen

Am 17. Album des australischen Singersongwriters und Poeten Nick Cave mit seiner Langzeitband werden sich möglicherweise die Geister scheiden wie bei keinem zuvor: Zwischen den Extrempolen „genial“ und „langatmig-kitschig“ bleibt wenig Spielraum.

Musik / Konzert 10.12.2019
Silvia Thurner

Überreichung der Förder- und Ehrengaben war eine Feierstunde mit herausragenden Musikdarbietungen
Aaron Pilsan, Elisso Gogibedaschwili, Martin Birnbaumer, Claudia Grava und Jakob Albrecht (v.l.n.r) erhielten die Förder- und Ehrengaben des Landes Vorarlberg. Barbara Schöbi-Fink (ganz links) überreichte in Anwesenheit von zahlreichen Gästen, unter anderem Landtagspräsident Harald Sonderegger (ganz rechts), die Auszeichnungen. (Fotos: Alexandra Serra)

Die Geigerin Elisso Gogibedaschwili sowie der Pianist Aaron Pilsan erhielten die diesjährigen Fördergaben des Landes Vorarlberg. Mit den Ehrengaben wurden Claudia Grava und Martin Birnbaumer ausgezeichnet, beide sind bedeutende Persönlichkeiten innerhalb der Tanzszene Vorarlbergs. Für sein Lebenswerk konnte der Architekt Jakob Albrecht die Ehrengabe 2019 entgegen nehmen. Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink zeichnete im Rahmen der Überreichung im Montfortsaal in Bregenz die interessanten Biografien der Künstlerinnen und Künstler nach und bot Einblicke in vergangene und aktuelle Projekte.

CD-Tipp 10.12.2019
Peter Füssl

Wieder, Gansch & Paul: Ménage à trois

Trompeter Thomas Gansch, Posaunist Leonhard Paul und Albert Wieder an der Tuba treffen sich auf kongeniale Weise in ihrer uneitlen Virtuosität, ihrem sicheren Gespür für musikalischen Witz und ihrer stilistischen Offenheit für alles, was Qualität und Unterhaltungswert hat. Ob Stevie Wonders „Isn’t She Lovely“ oder Udo Jürgens‘ „If I Never Sing Another Song”, Georg Michaels “Faith” oder Henry Mancinis “The Days Of Wine And Roses”, die drei Herren präsentieren Welthits, als wären sie extra für diese ausgefallene Instrumentierung geschrieben worden.

Literatur 09.12.2019
Markus Barnay

„Borgoland“, „Italienerhüsr“ und „Kolonie“ - Neues Buch über die Trentiner Zuwanderung in Hard

Dass die Harder Familien Andreatta, Armellini, Bonetti, Girardelli, Stefani, Tomaselli und Valentini ursprünglich aus dem italienischsprachigen Trentino stammen, ist ziemlich offensichtlich. Dass aber auch Familien mit den Namen Bernhard, Biatel, Brun, David, Gonner, Moschen, Motter, Rohner, Ropele und sogar Schmid Vorfahren haben, die in Borgo, Fiera di Primiero oder Transacqua geboren wurden, weiß ich erst seit der Lektüre von Nicole Ohnebergs und Meinrad Pichlers Buch über die Zuwanderung aus dem Trentino. Um 1910 stammte buchstäblich „halb Hard“, so der Titel des Buches, aus dem Trentino, und dass die Geschichte dieser Hälfte der Bevölkerung (auch wenn es den Forschungen zufolge nicht ganz die Hälfte, sondern eher nur ein Viertel bis ein Drittel war) endlich einmal gründlich aufgearbeitet wurde, ist Joe Armellini zu verdanken. Der Harder Unternehmer war – neben Josef Concin aus Nüziders – einer der ersten Trentiner-Nachkommen in Vorarlberg, die sich, statt sich ihrer Herkunft zu schämen oder sie zu verschweigen, aktiv auf Spurensuche nach ihren Vorfahren begaben. Daraus entstanden Freundschaften, Partnerschaften zwischen Städten und Gemeinden, gegenseitige Besuche, Großveranstaltungen – und Bücher.

Ausstellung 09.12.2019
Peter Niedermair

Vorarlberg(e) – Die aquarellierten Panoramen des Rudl Lässer
Aufstieg, 2019, Aquarell, 51x78cm

Rudl Lässer ist ein Wanderer durch die Lande und die Landschaften, die südliche Sonne, durch St. Moritz und die Gegend der Silser Seen, vorbei an den Orten, an denen Segantini, der aus der mailändischen Großstadt, die in der aufgehenden Blüte der Industrialisierung stand, heraufkam in die weiteren Horizonte der Silser Seen, nach Maloja, die Serpentinen hinunter ins Bergell ging, nach Stampa, wo die Giacomettis her sind. Mit den Blicken hinüber auf Surlei und Morteratsch. Diese Bergwelt, wie die gesamten Alpen wurden ursprünglich von den englischen Romantikern entdeckt, darunter die Dichter Percy Bysshe Shelley, William Wordsworth, Samuel Taylor Coleridge, Lord Byron, für die beiden Maler William Turner und John Constable war die Landschaft nicht nur der Inbegriff des Naturschönen, sondern darüber hinaus auch die Vision des Vollkommenen und Einzigartigen. Die Unbewohnbarkeit der Städte, durch die stark zunehmende Verschmutzung in den englischen Großstädten zog die englischen Romantiker zunächst hinaus in den Lake District, später an den Genfer See und weiter herauf in diese faszinierende Bergwelt, wo der europäische Adel zwischen Leningrad und London winter- und sömmerlich urlaubte. Es gab Casinos in Maloja und St. Moritz, die ersten Olympischen Winterspiele mit 14 Wettbewerben fanden 1924 statt.

Literatur 09.12.2019
Peter Niedermair

Stimmungen – Reflexionen. Alfons Kräutler (1907–1993) – Ein neu zu entdeckender Dornbirner Künstler
Klosamarkt, 1925, Pastell, Gouache auf Papier, 14,7 x 19,7 cm (alle Fotos: © Hadwig Kräutler)

Diesen Herbst erschien im Hohenemser Bucher Verlag das auf der Gustav und an der Dornbirner Realschule präsentierte Katalogbuch über das Schaffen des Dornbirner Malers und Grafikers Alfons Kräutler anlässlich seines 25. Todestages (2018). Das von Hadwig Kräutler und Theresia Erne sehr schön gestaltete Buch beleuchtet eine vielseitige, lokal rezipierte Künstlerpersönlichkeit aus bisher wenig bekannter Perspektive. Neben den lesenswerten Textbeiträgen von Petra Zudrell, Werner Matt, Josef Seiter, Reinhard Haller, Johannes Rauch, Klaus Fessler und drei Aufsätzen von Hadwig, Tochter von Alfons Kräutler, zeigt der Band den Künstler in verschiedenen Notizen und Gedanken wie auch Abbildungen seiner Arbeiten, darunter Fotos bisher nicht bekannter Bilder und großformatiger Reproduktionen vieler der im Jahr 2017 entdeckten Grafiken; allesamt Arbeiten auf Papier.

Ausstellung 08.12.2019
Peter Niedermair

„work in progress“ – Maria Anwander im Magazin 4
Maria Anwander, In the Studio N°84 Telepathically trying to make Ute Meta Bauer show my work, 2016-2019 (fortlaufend), Pigmentdruck auf Baryt (© Maria Anwander)

Die Künstlerin beschäftigt sich in dieser Sonderausstellung mit dem Kunstbetrieb an sich. Dabei reflektiert sie kritisch und mit feinen poetisch-humoristischen Anspielungen das Ausstellungswesen und die Ausstellung als Modell. Gestern Abend wurde im Magazin 4 die Ausstellung, die bis 2. Februar 2020 zu sehen ist, eröffnet.

Musik / Konzert 08.12.2019
Andreas Feuerstein

Audienz im Reich der Königin - Queensryche, Firewind und Dark Side Choir bildeten das Line-up für ein gelungenes Mini-Metal-Festival im Conrad Sohm
Firewind

Musik für harte Jungs ist ein Bild, das man in der Szene-fernen Öffentlichkeit gerne mit dem Metal-Genre verbindet. Und natürlich ist da auch was dran, wie jeder am Donnerstagabend im Conrad Sohm feststellen konnten, der den Blick über das Publikum schweifen ließ: Metal, das ist vor allem Männermusik.

Film / Kino 05.12.2019
Gunnar Landsgesell

Gypsy Queen
Das Leben als Kampf, erst im großen Finale begibt sich "Gypsy Queen" in den Ring. Mit einigen gut orchestrierten Szenen.

Vom Leben der jungen Mutter und Roma-Angehörigen Ali, die der Vater als Boxerin ausgebildet hat, erzählt Hüseyin Tabaks jüngste Arbeit. Zwischen Boxerfilm und Sozialdrama tut sich einiger Raum auf, in dem Tobias Moretti als skuriller Kneipenwirt und Box-Promoter gegen Alina Serban als stille Kämpfernatur eifrig Punkte sammelt.

Film / Kino 05.12.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (6.12. - 12.12. 2019)
Eine kleine Weihnachtsgeschichte

In Kooperation mit der Volkshochschule Bregenz zeigt der Spielboden Dornbirn diese Woche, passend zur Vorweihnachtszeit, den schwedischen Spielfilm „Eine kleine Weihnachtsgeschichte“, der auch schon vierjährige Besucher begeistern kann. Ebenfalls am Spielboden steht diese Woche nochmals Nicolas Philiberts feinfühliger Dokumentarfilm „Zu jeder Zeit“ auf dem Programm, in dem ein präziser Einblick in die Ausbildung von Krankenpflegern geboten wird.

Literatur 05.12.2019
Kurt Bereuter

Buchneuerscheinung: Die Bregenzerwaldbahn – Gestern und Heute

Wenn man auf dem Cover des Buches den Titel in Bildform ablesen möchte, müsste man meinen, da, wo einst die Bregenzerwaldbahn war, ist jetzt nur mehr ein Kiesweg vorhanden, der an eine alte Straße erinnert, die wohl keine große Bedeutung (mehr) hat. Aber tatsächlich gibt es ja noch einen Rest der ursprünglichen Bregenzerwaldbahn, dem Wälderbähnle, wie es bei uns immer liebevoll genannt wurde. Vom Bahnhof Schwarzenberg bis zum Bahnhof Bezau, und die Nikolausfahrten sind nicht nur zur Tradition geworden, sondern auch zu einem besonderen Ereignis für Jung und Alt.

CD-Tipp 05.12.2019
Peter Füssl

FKA Twigs: Magdalene

Eingehüllt in exzentrische Designerstücke, manchmal nur wenig mehr als ein Hauch von Nichts, futuristische Hutmodelle deckeln kunstvoll kolorierte, wild verflochtene Haarzöpfe und Rastalocken, ein extravagant geschminktes Gesicht, die Zähne mit Gold- und Türkisplättchen überzogen, kunstvoll dekorierte, extralange Fingernägel – wen wundert’s, dass im ihr zu Füßen liegenden Musikfeuilleton gerne von einer außerirdischen Erscheinungsform die Rede ist? Die gerade einmal 31-jährige Tahliah Debrett Barnett, besser bekannt unter ihrem Nom de Guerre FKA Twigs, verfügt über eine Unzahl extraterrestrisch anmutender Talente, die sie etwa in ihren sehenswerten Musikvideos zu kleinen ausgeflippten Tanz-Kampfsport-Musik-Gesamtkunstwerken bündelt.

Theater 04.12.2019
Dagmar Ullmann-Bautz

Die Einsamkeit ist ein Hund – aktionstheater ensemble spielt „Heile mich“ am Spielboden Dornbirn
Großartig: Isabella Jeschke und Kirstin Schwab

Es waren gestern Abend die leisen Momente, die bei der Premiere von „Heile mich“, der neuen Produktion des aktionstheater ensembles, berührten. Theatermacher Martin Gruber, der sowohl für Text, Inszenierung und Choreographie verantwortlich zeichnet, hat von seinen Schauspielerinnen, seinen Sängern und Musikern einmal mehr alles abverlangt. Bis auf die Haut, ja sogar bis zum Innersten ihrer Seelen entblättern sich die drei Protagonistinnen des Stückes, dargestellt von den Schauspielerinnen Susanne Brandt, Isabella Jeschke und Kirstin Schwab.

Theater 04.12.2019
Anita Grüneis

„Vater“ im TAK: Vom Mann-Sein mit Vater in Kopf und Leib
Schauspieler Alexander Khuon trägt den Abend mit seinen Erzählungen über das Leben eines Sohnes am Sterbebett des Vaters

Der 43-jährige Dietrich Brüggemann, bekannt als Filmregisseur und Drehbuchautor, schrieb mit „Vater“ sein erstes Bühnenwerk und inszenierte es auch gleich selbst. Die Uraufführung war im November 2017 im Deutschen Theater Berlin, nun gastierte diese Produktion an zwei Abenden im TAK und war dank des Schauspielers Alexander Khuon ein erzählerischer Genuss.

CD-Tipp 03.12.2019
Peter Füssl

Matthias Schriefl: Moving Krippenspielers/Vol. 1

„Lauter frohe Botschaften ...“ steht auf der ersten Seite des Booklets, und die froheste von allen ist wohl die, dass es dieses über Jahre hinweg mit Inbrunst praktizierte, durchgeknallte Krippenspiel aus dem für hochmusikalischen Nonsens bürgenden Hause Schriefl jetzt auch für die Allgemeinheit gibt.

ANZEIGE 03.12.2019
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

Musik / Konzert 02.12.2019
Silvia Thurner

In freundschaftlicher Verbundenheit und mit einer romantisch beschwingten Werkauswahl – das SOV mit seinem Ehrendirigenten Gérard Korsten
Das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Gérard Korsten spielte das dritte Abonnementkonzert der Saison im ausverkauften Bregenzer Festspielhaus. Zu hören gab es klangschwelgerische Werke von Karl Bleyle, Max Bruch und Peter I. Tschaikowsky.

Beim dritten Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg gab es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Chefdirigenten Gérard Korsten. Wohl auch aus diesem Grund füllten sich die Reihen im Festspielhaus Bregenz bis auf den letzten Platz. Die Musikerinnen und Musiker des SOV boten mit großer Spielfreude und gutem Einverständnis ein romantische Konzertprogramm, das auch zum Zurücklehnen einlud. Im Mittelpunkt stand der am Vorarlberger Landeskonservatorium tätige Violinist Rudens Turku. Mit einer feinen Tongebung interpretierte er das Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch. Neben der beliebten Nussknackersuite von Peter I. Tschaikowsky lenkte die Aufführung der sinfonischen Dichtung „Flagellantenzug“ von Karl Bleyle die Aufmerksamkeit auf sich.

Theater 01.12.2019
Walter Gasperi

Fantastische Selbstfindung – Erica Lilleggs „Vevi“ als Weihnachtsstück am Vorarlberger Landestheater
Kindgemäß und fantasievoll: Mausmutter (Nico Raschner) und Vevi (Vivienne Causemann) (alle Fotos: Anja Köhler)

Schule und häusliche Pflichten behagen der zehnjährigen Vevi gar nicht. Wie toll wäre es, wenn man eine Doppelgängerin hätte, die brav zuhause bleibt, während man selbst Abenteuer erlebt? – Beste Voraussetzungen für ein Stück, das durch poesievolle Inszenierung und Verbindung von kindlicher Realität und Fantasie bezaubert.

Literatur 30.11.2019
Anita Grüneis

Rockmusik als Tor zum Aufbruch in Liechtenstein - Neuerscheinung in der Reihe „Liechtenstein erzählen“

„Aufbrüche“ ist der zweite Band der Buchreihe „Liechtenstein erzählen“. Ziel dieser Reihe ist es, markante Ereignisse oder Zeitströmungen im Fürstentum Liechtenstein mittels Zeitzeugen lebendig werden zu lassen. Dafür interviewen Roman Banzer, Hansjörg Quaderer und Roy Sommer bestimmte Personen und geben das Erzählte so weit als möglich im „Originaltonfall“ wieder. Waren es im ersten Band die „Demokratischen Momente“, wie beispielsweise die Themen Frauenstimmrecht und die EWR-Abstimmung, so sind es in „Aufbrüche“ die siebziger Jahre. „Die Chiffre 1968 steht für neue Musik, neue Mode, neue Lebensformen, neue Gesellschaftsentwürfe und die kollektive Unruhe, die eine ganze Generation erfasst hat“, schreiben die drei Herausgeber in ihrer Einleitung. Natürlich blieb auch das kleine Fürstentum damals nicht verschont von den Unruhen.

Musik / Konzert 29.11.2019
Silvia Thurner

Mit einem gemeinsamen Atem musiziert – das Duo Gazzana bei „Dornbirn Klassik“
Natascia Gazzana (Violine) und Raffaella Gazzana (Klavier) musizierten im Dornbirner Kulturhaus und begeisterten mit ihrer musikalischen Aussagekraft sowie ihrem aus einem großen Einverständnis heraus geformten Spiel.

Beim zweiten Abonnementkonzert von „Dornbirn Klassik“ stand dieses Mal kein Orchester auf der Bühne. Es musizierten die beiden Schwestern Natascia Gazzana an der Violine sowie Raffaella Gazzana am Klavier ein klug zusammen gestelltes Kammermusikkonzert, das es in sich hatte. Den Rahmen bildeten zwei gewichtige Sonaten von Edvard Grieg und César Franck, im Mittelteil korrespondierten die Duette von Tõnu Kõrvits sowie György Ligeti hervorragend miteinander. Dass Raffaella und Natascia Gazzana seit ihrer Kindheit miteinander musizieren, war vom ersten Ton an erlebbar und bestimmte die Qualität des poesievollen Konzertabends.

Film / Kino 29.11.2019
Gunnar Landsgesell

The Lighthouse
Starker Auftritt, der diese Inszenierung dominiert: Willem Dafoe als bärbeißiger Kapitän und Trunkenbold, der seinen Untergebenen in den Wahnsinn treibt.

Willem Dafoe und Robert Pattinson als eigentümliches Leuchtturmwächter-Duo, das sich zwischen Realität und Wahn in Richtung Abgrund bewegt. Ein in strengem Schwarzweiß gedrehtes Kammerspiel mit Horror-Appeal.