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Peter Handke – Bin im Wald, kann sein, dass ich mich verspäte

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28.02.2017 19:30
Kategorie
Film / Kino
Veranstaltungsort

Spielboden
Färbergasse 15
6850 Dornbirn
+43 5572 21933
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Artikelaktionen
abgelegt unter: Film / Kino
Musik / Konzert 30.10.2020
Silvia Thurner

Ein feiner Abend – die Sinfonietta Köln mit Cornelius Frowein am Pult und der Pianist Georgy Tchaidze waren im Dornbirner Kulturhaus zu Gast
Die Sinfonietta Köln unter der Leitung von Cornelius Frowein präsentierte im Dornbirner Kulturhaus unter anderem Fugen von J. S. Bach, die W. A. Mozart instrumentierte.

Roland Jörg vom Kulturamt Dornbirn setzte alle Hebel in Bewegung, um die „Sinfonietta Köln“, die eigentlich schon in der vergangenen Abonnementsaison angekündigt war, auf die Bühne im Dornbirner Kulturhaus zu bringen. Unter der Leitung von Cornelius Frowein musizierte das Kammerorchester selten zu hörende Bach-Bearbeitungen aus der Feder von W. A. Mozart sowie Dvořáks „Humoresken“, op. 101. Den krönenden Abschluss bildete die Interpretation des zweiten Klavierkonzertes, op. 21 von Fréderic Chopin mit dem zugleich poesie- und kraftvoll musizierenden Pianisten Georgy Tchaidze.

Film / Kino 30.10.2020
Gunnar Landsgesell

Niemals selten manchmal immer
Starke erratische Performance: Sidney Flanigan als Autumn.

Zwei Cousinen machen sich auf den Weg aus dem ländlichen Pennsylvania ins liberale New York, wo eine Abtreibung auch ohne elterliche Einwilligung möglich ist. Eliza Hittman inszeniert ein ungemein präzises, kluges, mal leichtfüßig, mal hart anmutendes Filmdrama, dessen Realismus an Arbeiten von Kelly Reichardt oder Debra Granik erinnert.

Film / Kino 29.10.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (30.10. - 5.11. 2020)
Notre-Dame du Nil

Im Takino Schaan wird der betörend schöne Spielfilm "Notre-Dame du Nil" gezeigt, in dem Atiq Rahimi von sich steigernden Spannungen zwischen Hutus und Tutsis in einem katholischen Mädcheninternat im Ruanda der 1970er Jahre erzählt. Spektakuläre Action wird dagegen beim Filmforum Bregenz mit Christopher Nolans "Tenet" geboten.

Theater 29.10.2020
Anita Grüneis

Zur verschobenen Premiere von „Suchtmensch“ im Gasometer Triesen: Ein Mann, eine Maschine und ein Lied
In Kambodscha, wo sich die Menschen noch Zeit füreinander nehmen, hatte Andreas Jähnert die Idee zu „Suchtmensch“.

Der Gasometer in Triesen, FL, ist ein Raum, der 1863 zur Baumwollweberei Kirchthaler-Dürst gehörte. Mit dieser Fabrik wurde Triesen zum Fabrikdorf. Nun aber macht darin ein Mann seinen letzten Rundgang, um die Leistung seiner Maschine zu begutachten. Die Maschine läuft rund um die Uhr und sorgt so dafür, dass ein stabiler Druck auf die Gasleitungen des Ortes aufrechterhalten wird. Der Mann hat sich sein Leben gut eingerichtet, für ihn steht die Arbeit an erster Stelle, schließlich sichert diese ihm das tägliche Brot und so ist er eng mit seiner Maschine verbunden. Die Arbeit ist zwar manchmal öd und gerade in letzter Zeit geht sie ihm nicht mehr so leicht von der Hand. Er schläft seit Längerem schlecht, irgendetwas scheint nicht zu stimmen, er hat das Gefühl, dass etwas geschehen muss.

Theater 28.10.2020
Dagmar Ullmann-Bautz

„Torquato Tasso“ von J. W. v. Goethe als Jugendstück im Vorarlberger Landestheater
Milena Fischer inszeniert Goethes „Torquato Tasso“ für junges Publikum (© Henning Hartmann)

Interview mit Melina Fischer zu ihrer Produktion „Tasso!“, die am 22. November Premiere in der Box des Landestheaters feiert. Dieses Interview haben wir im Februar 2020 geführt und es war teilweise in der März-Ausgabe abgedruckt.

CD-Tipp 27.10.2020
Peter Füssl

Ron Miles: Rainbow Sign

Mit Gitarrist Bill Frisell, Pianist Jason Moran, Bassist Thomas Morgan und Drummer Brian Blade stand dem Trompeter Ron Miles eine Traumbesetzung zur Verfügung, die nicht nur anlassbedingt zusammengewürfelt wurde, sondern mit der er bereits vor drei Jahren das vielgepriesene Album „I Am a Man“ (Enja) eingespielt hat. Die Musiker hatten aber auch schon früher viele Berührungspunkte untereinander und weisen als weiteren gemeinsamen musikalischen Nenner eine tiefe Kenntnis der Jazz-Tradition auf, bei gleichzeitiger Offenheit für alle neuen Einflüsse.

Musik / Konzert 26.10.2020
Silvia Thurner

Widersprüche in sich musikalisch aufbereitet – das Ensemble Plus bot nicht alltägliche Anregungen zum Hören und Erleben
Das Ensemble Plus mit Michaela Girardi (Vl), Guy Speyers (Va), Jessica Kuhn (Vc), Anja Nowotny-Baldauf (Fl) Hauke Kohlmorgen (Klar) und Roché Jenny (Trp) gaben im schönen Ambiente des Theater Kosmos ein anregendes Konzert, in dem die Klangerforschung in den Mittelpunkt gestellt wurde.

Der neue Leiter des Ensemble Plus, Guy Speyers, hat in diesem Jahr einen schwierigen Start in seinem neuen Aufgabengebiet. Nicht nur einmal machte ihm Corona einen Strich durch die Rechnung und Konzerte mussten abgesagt oder verschoben werden. Aber die Tatkraft der engagierten Ensemblemitglieder ließ nicht locker und so fand im Theater Kosmos ein höchst anregendes Konzert statt, das hierzulande kaum bekannte Werke von Komponisten beinhaltete, die längst als Klassiker der Moderne gelten. Als Höhepunkt präsentierte das Ensemble Plus unter der Leitung von Thomas Gertner das neueste Werk von Gerald Futscher und bot damit ein außergewöhnliches Erlebnis für die Ohren und die Augen, das zum Weiterdenken anregte.

Aktuell 23.10.2020
Manuela Schwaerzler

Out now!

Die November-Ausgabe der KULTUR ist soeben erschienen und enthält unter anderem folgende Themen:

Film / Kino 23.10.2020
Gunnar Landsgesell

Liebe war es nie
Eine KZ-Gefangene, die lächelt? Dem Film gelingt es gut, die Widersprüche dieser - und unserer - Geschichte aufzurollen.

Der Dokumentarfilm erzählt die unwahrscheinliche Liebesgeschichte des Wiener KZ-Offiziers Franz Wunsch und der jüdischen Gefangenen Helena Citron in Auschwitz. Nichts ist hier eindeutig bis auf die bizarre Liebelei des Totenkopf-SSlers Franz Wunsch, der an der Rampe die Ankommenden in die Gaskammern selektierte.

Film / Kino 22.10.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (23.10. - 29.10. 2020)
Aimée und Jaguar

In der Kulturbühne Schruns wird im Rahmen einer Filmreihe anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren unter anderem Max Färberböcks lesbischer Liebesfilm "Aimée und Jaguar" gezeigt. Beim FKC Dornbirn steht Marco Bellocchios wuchtiger Mafiafilm "Il Traditiore – Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra" auf dem Programm.

Aktuell 22.10.2020
Silvia Thurner

Einladung zur Teilnahme beim Wettbewerb „Musik Plus“
Der Rotary Club richtet sich mit dem erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb "Musik Plus" an Kunstschaffende aller Sparten, um in diesen herausfordernden Zeiten ein Zeichen zu setzen.

Um den verheerenden Folgen der Coronakrise für Kunstschaffende entgegenzuwirken, ruft der Rotary-Club erstmals den Wettbewerb „Musik Plus“ aus. Zur Teilnahme eingeladen sind Künstlerinnen und Künstler aller Sparten. Die etwa halbstündige Performance soll genreübergreifend konzipiert sein und mindestens zwei Künste miteinander in Verbindung bringen, wie beispielsweise Musik und Literatur, Musik und Bildende Kunst, Musik und Tanz, Musik und Theater oder Musik und Architektur. An die drei Erstplatzierten werden Preise von zweimal € 4.500 und einmal € 1.500 vergeben.

CD-Tipp 22.10.2020
Peter Füssl

Anja Lechner / François Couturier: Lontano

Am erstaunlichsten an diesem Album ist wohl die Tatsache, dass wir es hier mit komplett improvisierter Musik zu tun haben, aus dem Hier und Jetzt geboren, aus dem unglaublich umfangreichen Erfahrungsschatz zweier außergewöhnlicher Musikerleben herausdestilliert. Die deutsche Cellistin Anja Lechner schöpft unter anderem aus Erfahrungen mit dem Rosamunde Quartett, mit Vassilis Tsabropoulos oder Dino Saluzzi, die musikalischen Wege des französischen Pianisten François Couturier kreuzten sich unter anderem mit John McLaughlin, Michel Portal, Anouar Brahem oder Dominique Pifarély. Direkte Berührungspunkte, aus denen sich längst eine einzigartige, gemeinsame musikalische Sprache entwickelt hat, fanden Lechner und Couturier ab 2006 gemeinsam mit dem Saxophonisten Jean-Marc Larché und dem Akkordeonisten Jean-Louis Matinier im außergewöhnlichen Tarkovsky Quartett.

Ausstellung 21.10.2020
Peter Niedermair

Werkpräsentationen – Patricia Dauder, Francisco Navarrete Sitja und Evamaria Müller, Austausch Barcelona-Bregenz & Comeback-Stipendium, 2020
Patricia Dauder, Barcelona: die Künstlerin vor ihrer Wandinstallation (work in progress) im Open Studio in der Jahnstraße 13, Bregenz

2020 hat die Kulturabteilung des Landes Vorarlberg zwei neue Stipendien gestartet. Als Nachfolgeprojekt für die BilbaoArte-Kooperation, der Austausch mit der Post-Graduate-Kunstakademie, der 2019 nach 13 erfolgreichen Jahren zu Ende ging, wurde in Kooperation mit der Stadt Bregenz und der Berufsvereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler in Bregenz ein Austausch mit Hangar.org, einer Künstler*innen-Organisation in Barcelona, ausgeschrieben. Das Comeback-Stipendium richtet sich an Vorarlberger Künstler*innen, die nicht mehr im Land wohnen, und bietet ihnen die Möglichkeit, für drei Monate zurückzukehren. Auf der Grundlage der Enquete 2015 „Inventarisierung einer Kulturlandschaft“ und die daran anknüpfende 2016 veröffentlichte „Kulturstrategie“ bemüht man sich um die Internationalisierung der Vorarlberger Kunst- und Kulturproduktion, um Vernetzungen und Austausch.

Literatur 21.10.2020
Annette Raschner

15 Jahre „miromente“: „Wir sind eine Vorarlberger Literaturzeitschrift mit regionalem Schwerpunkt und internationalem Anspruch“
„miromente“-Herausgeber Wolfgang Mörth

Die „miromente“ feiert heuer ihr fünfzehnjähriges Bestehen. Mit der Sonderausgabe „Cara Roberta“ startet die Vorarlberger „Zeitschrift für Gut und Bös“ in die nächste Periode. Es handelt sich dabei um eine Kooperation mit den Literaturhäusern von Liechtenstein, Südtirol, St. Gallen und Vorarlberg. Annette Raschner hat mit Autor und „miromente“-Herausgeber Wolfgang Mörth gesprochen.

Literatur 20.10.2020
Ingrid Bertel

Batgirl meets Kafka - Christoph Keller: „Jeder Krüppel ein Superheld. Splitter aus dem Leben in der Exklusion“

„Splitter aus dem Leben in der Exklusion“ mischt Christoph Keller in seinem neuen Buch „Jeder Krüppel ein Superheld“. Denn trotz aller Beteuerungen, man strebe für Menschen mit einer Behinderung Inklusion an, sieht die Realität anders aus. Wie kommt Christoph Keller auf der Sitzfläche von der Größe eines A4-Blattes in ein Flugzeug? Warum muss er im Gorillagehege im Zoo ein Rollstuhlschild am Rollstuhl tragen? Damit klar ist, dass er im Rollstuhl sitzt? Und was soll er im Hochhaus mit dem Schild anfangen „Im Brandfall Treppe benützen!“

ANZEIGE 19.10.2020
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

Film / Kino 16.10.2020
Gunnar Landsgesell

Der geheime Garten
Ausgezeichnete Wahl: Dixie Egerickx als fantasiebegabtes Mädchen.

Mehrfach verfilmt wurde die Geschichte der zehnjährigen Mary, die sich im streng reglementierten Haus ihres Onkels in England eine Fantasiewelt samt Freunden aufbaut. Ein Film von visueller Strahlkraft, in dem die menschliche Dimension aber unterbelichtet bleibt.

Film / Kino 15.10.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (16.10. - 22.10. 2020)
The Wild Pear Tree

Der FKC Dornbirn zeigt diese Woche die zypriotische Komödie "Smuggling Hendrix", die die Absurdität von Grenzen vor Augen führt. Im Kino Lustenau steht mit Nuri Bilge Ceylans dreistündigem "The Wild Pear Tree" dagegen ein Schwergewicht des modernen Arthouse-Kinos auf dem Programm.

CD-Tipp 15.10.2020
Peter Füssl

Michel Benita: Looking At Sounds

Kontrabassist Michel Benita, seit vierzig Jahren eine der zentralen und vielbeschäftigten Figuren der umtriebigen französischen Jazzszene, hat ein exzellentes Händchen für schöne, eingängige Melodien und ein Faible für spezielle Soundideen. Ersterem wird er mit einem knappen Dutzend neuer Eigenkompositionen für dieses Nachfolge-Album zu seinem 2016 erschienenen ECM-Debüt „River Silver“ gerecht, Letzteres betreffend integriert er dieses Mal anstelle der japanischen Koto-Virtuosin Mieko Miyazaki und des norwegischen Gitarristen Eivind Aarset den Belgier Jozef Dumoulin auf der Fender Rhodes.

CD-Tipp 13.10.2020
Peter Füssl

Betty LaVette: Blackbirds

„Alles, was sie singt, ist geprägt von der wilden, bekenntnishaften Intensität einer Künstlerin, die gerade so überlebt hat, um ihre Geschichte zu erzählen“, schreibt die „New York Times“, und in der Tat ist die nunmehr sechs Jahrzehnte andauernde Karriere von Bettye LaVette mit vielen Erfolgen und noch mehr Niederlagen gespickt. Als Teenager in den Hitparaden, bald mit den ganz Großen auf der Bühne, dann immer wieder hoffnungsvolle Projekte im Visier, die ebenso sicher wieder in der Versenkung verschwinden. Die falschen Männer im Bett, den falschen Whiskey im Glas, wie ihre Autobiographie „A Woman Like Me“ nahelegt, und nicht zu vergessen, wie viele talentierte schwarze Frauen ihrer Generation von der Musikindustrie erbarmungslos ausgenützt.

Literatur 11.10.2020
Raffaela Rudigier

Rainer Juriatti gründet einen Verlag und geht auf musikalische Lesereise
Rainer Juriatti hat aufgrund eigener Erfahrungen einen Verlag gegründet und möchte manches anders machen

Dem Vorarlberger Autor und Wahl-Grazer Rainer Juriatti war während des Lockdowns, laut eigenen Angaben, das erste Mal in seinem Leben langweilig. Es gab nichts zu tun, keiner habe angerufen. Da hat er, gemeinsam mit seiner Frau Vera und seiner Tochter Chiara, einen Verlag gegründet: den „Kollektiv Verlag“. Das Ziel: Erzählungen, Romane, Bühnentexte, Essays zu „drängenden Themen der Zeit“ auflegen. Nicht verlegt werden: Biografien, Science-Fiction-Geschichten oder „betroffenheitslyrische Selbsterfahrungen“.

Ausstellung 08.10.2020
Karlheinz Pichler

Eine Plastik aus Plastik - Oliver Laric in der Johanniterkirche Feldkirch
"Standbild" von Oliver Laric in der Johanniterkirche Feldkirch (Fotos: Karlheinz Pichler)

Mit einer Installation von Oliver Laric reaktivieren das Kunsthaus Bregenz und die Johanniterkirche Feldkirch ihre einstige Zusammenarbeit, welche vor rund 15 Jahren internationale Stars der Kunstszene wie etwa Anish Kapoor, Jenny Holzer oder Michael Craig-Martin in die sakrale „Kunsthalle“ in der Montfortstadt gebracht hat.

Kritiken 08.10.2020
Silvia Thurner

Vom Senden und Empfangen via Radio – die Montforter Zwischentöne widmen sich einem breiten Feld und weisen hoffentlich auch auf die prekäre Situation im ORF-Landesstudio hin
Die Wertschätzung und Bestärkung des öffentlich-rechtlichen Kulturradios in Vorarlberg stellen die Grundpfeiler der Montforter Zwischentöne im November dar. (Foto: Jakkapan)

Die nächste Ausgabe der Montforter Zwischentöne widmet sich dem Radio. Als Hörkulisse begleitet es viele Menschen durch den Tag. Aber in seiner inhaltlichen Substanz droht vornehmlich die Kultur im Radio - zumindest in Vorarlberg - immer mehr zu degenerieren. Edgar Eller, Hans-Joachim Gögl, Folkert Uhde luden das ORF-Landesstudio Vorarlberg zur Kooperation ein und kreierten ein umfassendes Programm, das die Kulturtechniken des Sendens und Empfangens via Äther in den Mittelpunkt stellt. Im Rahmen des Pressegesprächs erzählte Jasmin Ölz-Barnay, Kulturkoordinatorin des Landesstudios von der Geschichte, der Gegenwart und ihrer Einschätzung der Zukunft des ORF-Kulturradios. Im Mittelpunkt der Zwischentöne stehen eine große „Radioshow“ sowie Generationen-Dialoge.

Film / Kino 08.10.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (9.10. - 15.10. 2020)
Undine

Bei der LeinwandLounge in der Remise Bludenz steht diese Woche Christian Petzolds Liebesfilm "Undine" auf dem Programm. Der Spielboden Dornbirn zeigt in Kooperation mit Bio Austria den Dokumentarfilm "Brot".

CD-Tipp 08.10.2020
Peter Füssl

Sevdaliza: Shabrang

Das außergewöhnliche Coverfoto der in Teheran geborenen und ab ihrem fünften Lebensjahr in den Niederlanden aufgewachsenen Sevdaliza (amtlich: Sevda Alizadeh) assoziiert man auf den ersten Blick mit Gewalttätigkeit, Misshandlung und Verletzung. Zwar bilden auch – wie auf ihrem vor drei Jahren erschienenen Debütalbum „Ison“ – Erfahrungen von Leid, Enttäuschungen und Verlusten den Hintergrund ihrer 14 neuen Songs, im Vordergrund steht aber ganz bewusst die Überwindung dieser negativen Gefühle, der Versuch, sie in Stärke zu transformieren. Die 33-jährige ehemalige Basketball-Nationalspielerin und nunmehr höchst kreative Singersongwriterin, Produzentin und Filmemacherin bezeichnet dieses Album als eine Art Brief an sich selbst, als ihre ganz persönliche Bibel, mit der Aufforderung, eben nicht in Depressionen zu verfallen, sondern auf das Leben, die Liebe und auf sich selbst als Mensch zu vertrauen.