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Nordklang, Lasse Matthiessen

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Anfang
11.02.2017 23:00
Kategorie
Musik / Konzert
Veranstaltungsort

Hofkeller
Regierungsgebäude, Klosterhof 3
9001 St. Gallen
+41 71 224 51 60
http://www.stadt.sg.ch/home/freizeit-tourismus/kultur-unterhaltung/veranstaltungsorte/hofkeller.html
kultur@stadt.sg.ch

Artikelaktionen
abgelegt unter: Musik / Konzert
Film / Kino 14.12.2018
Gunnar Landsgesell

Manaslu - Berg der Seelen
Hans Kammerlander: Sich Ziele setzen ist wichtiger als Erinnerungen. In diesem Film erinnert er sich dennoch für sein Publikum.

"Der Tod ist das leichteste von allen Übeln, die man erlebt." - Der Südtiroler Extrem-Bergsteiger Hans Kammerlander, der als erster Mensch den Mount Everest auf Skiern hinunterfuhr, in einem Porträt zwischen spektakulären Bildern und persönlicher Tragödie, für die auch Werner Herzog als Interviewer auftritt.

Aktuell 13.12.2018
Manuela Schwaerzler

Junge Vilde 2019 - Ausschreibung des 3. Vorarlberger Nachwuchskunstpreises
Aus dem Siegerprojekt 2015 zum Thema "Stille" (Foto: Patricia Keckeis)

Zum Thema "Freundschaft - Was im Leben wirklich zählt" können SchülerInnen im Alter von 15 bis 18 Jahren als Gruppe von mindestens drei Personen ab sofort (und bis zum 17. Mai 2019) Projektvorschläge für eine Installation in der Johanniterkirche in Feldkirch einreichen.

Film / Kino 13.12.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (14.12. - 20.12. 2018)
Wackersdorf

Spielboden Dornbirn und Filmforum Bregenz zeigen diese Woche das packende Politdrama "Wackersdorf". Im Takino Schaan gibt es die Möglichkeit Alfonso Cuaróns grandiosen "Roma" statt via Netflix im Kino zu sehen.

Gesellschaft 13.12.2018
Mirjam Steinbock

Die Leitfrage des 35. Vorarlberger Wirtschaftsforums wurde von vielen Seiten beleuchtet, die Scheinwerfer auf Kunst und Kultur blieben jedoch dunkel
"Europa und die Welt. In welche Richtung drehen wir uns?" war die Leitfrage des 35. Vorarlberger Wirtschaftsforum im Bregenzer Festspielhaus (© Vorarlberger Nachrichten)

"Europa und die Welt. In welche Richtung drehen wir uns?", hieß es Anfang November beim Vorarlberger Wirtschaftsforum. Diese komplexe Frage widmete sich sowohl der Standortbestimmung als auch verschiedenen Bewegungsimpulsen, zu denen sieben ExpertInnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft referierten. Trotz der detaillierten Einblicke in aktuelle politische Herausforderungen, in Begleiterscheinungen von Industrie 4.0 und dem daraus resultierenden Fachkräftemangel hielten sich die ReferentInnen mit konkreten Visionen zurück. Dabei sprachen beinahe alle vom Wandel, von Visionen und innovativer Bewegung. Was eine dringende Frage aufwarf: Wo waren eigentlich all die ExpertInnen aus Kunst, Kultur, Sport und Architektur?

CD-Tipp 13.12.2018
Peter Füssl

Nils Landgren Christmas: With My Friends VI

Einmal im Jahr tauscht die Lichtgestalt der nordischen Funk-Music Nils Landgren seine berühmt-berüchtigte rote Posaune gegen eine güldene und seine Funk Unit gegen das seit 12 Jahren bestehende Ensemble „Christmas With My Friends“. Auch das sechste Album lädt wieder zum akustischen Entspannungsbad in wohltuenden Harmonien und melodienseliger Selbstvergessenheit. Keine spannende Reibung, kein ausgefuchstes Solo, keine unorthodoxe Instrumentenkombination, nichts stört die berauschende Schönheit, wie manche sie sich in ihren romantischen Vorstellungen von Weihnachten vielleicht wünschen.

Theater 12.12.2018
Anita Grüneis

Comedia Theater Köln im TAK: Taksi to Heimat
Die drei und ihr imaginäres Taksi to Istanbul: ein Theaterabend, der Jung und Alt begeistert

Wie wenig es braucht, um gutes Theater zu machen, das zeigte das Comedia Theater Köln im TAK mit seinem Gastspiel „Taksi to Istanbul“. Im Mittelpunkt standen drei Personen und die Frage: „Was ist Heimat?“ Aus dieser Frage entwickelten drei Schauspieler ein Roadmovie der besonderen Art. Denn die magischen Worte hießen „Stell dir mal vor“. Und so stellten sich Sibel Polat, Faris Metehan Yüzbaşioğlu und Harun Çiftçi vor, dass sie nach Istanbul fahren. 

Ausstellung 12.12.2018
Karlheinz Pichler

Das Farben- und Formenspiel eines sich häutenden Baumes – Zum neuen Buch „Platanen“ des Fotografen Nikolaus Walter
Nikolaus Walter: Platane, Montlucon, Frankreich, 2006

Als Nikolaus Walter 2014 in der Galerie Kurzemann in Götzis erstmals Farbfotografien von Platanen ausstellte, war die Überraschung der Besucher perfekt, kannte man den in Feldkirch wohnenden Fotokünstler doch bislang als Meister der Schwarzweißfotografie und als Darsteller von Menschen in allen möglichen Lebens(schräg)lagen. Und nun dies: Ein Farbenmeer, das nur von einem einzigen Motiv handelte, dazu noch von einem landschaftlichen, der Platane. Doch die Überraschung legte sich und die Verwunderung wich einem „Wow“, denn die Fotografien erinnern großteils an abstrakte Gemälde.

Literatur 12.12.2018
Raffaela Rudigier

Angewandte Idiotie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten - Schundheft Nr. 24 „Don the moron“ von Kurt Bracharz

Was man gestern noch für unmöglich hielt, ist heute schon völlig normal. Zum Beispiel, dass ein US-amerikanischer Präsident Dinge wie „Grab’em by the pussy“ sagt, dass er äußerst fragwürdige Personen in die wichtigsten politischen Ämter hievt oder dass Ausländerhass eine ganz normale politische Haltung ist. Vor einigen Jahren haben diese Dinge immerhin noch für Aufregung gesorgt. Mittlerweile sind sie im politischen Geschäft allgegenwärtig und erscheinen nur noch als Hintergrund-Rauschen in den täglichen Nachrichten. Erschreckend, wie man sich Tag für Tag, Stück für Stück, an eine derartige Realität gewöhnt. Umso wichtiger ist es, die Zusammenhänge und Hintergründe zu kennen. Zu verstehen, wie und warum alles so gekommen ist und welche Leute da aus welchen Gründen an sehr wichtigen Positionen sitzen. Da die Vereinigten Staaten das politische Weltgeschehen maßgeblich mitbestimmen, richtet sich der Blick auch dorthin.

Ausstellung 12.12.2018
Martina Pfeifer Steiner

Das peacearthotel im neueröffneten TSCHOFEN in Bludenz
Alte, eingegossene Kommunikationsobjekte erinnern daran, dass Vergangenheit unveränderbar ist

Das gesamte Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis bespielte sie 2017 als peacearthotel. Im Dezember 2018 öffnet nun das TSCHOFEN als neues Stadthotel in Bludenz seine Pforten und Ruth Gschwendtner-Wölfle pflanzt das erste reale peacearthotel ebendarin ein. Der Friede ist – besonders vor Weihnachten – das zentrale Thema. Von kitschüberladenen Dekovarianten bis hin zu weltweiten Hilfsprojekten reicht die Palette. Doch Friede ist die Grundlage für Glück, Leben, Kultur, Wohlstand. Friede ist unsichtbar, wenn er da ist, und es ist gefährlich, wenn er fehlt.

CD-Tipp 11.12.2018
Peter Füssl

Laura Gibson: Goners

You can pull me aside, hold me like a wounded bird, but I am not a prize, I am not harmless”, ließ Laura Gibson auf ihrem exzellenten 2016-er Album „Empire Builder” drohend und selbstbewusst verlauten – diesen Faden spinnt sie nun auf dem aktuellen Video zur ersten Single-Auskopplung „Domestication” des neuen Albums „Goners“ weiter. Eine sittsam zurückhaltende und unterwürfige Gruppe von Frauen – sie scheinen allesamt Grant Woods Gemälde „American Gothic“ entstiegen zu sein – lässt sich bei Tisch von einem arroganten und machtbewussten Patriarchen herumdirigieren, ehe sie schlagartig alle Unterwerfungsgesten fahren lassen und mit ihrer zurückgewonnenen Wildheit dem Macho buchstäblich das Maul stopfen.

Theater 10.12.2018
Dagmar Ullmann-Bautz

Eindrucksvoller Hochseilakt – Das aktionstheater ensemble im Dornbirner Spielboden
Großartig: Andreas Jähnert, Benjamin Vanyek, Sascha Jähnert, Fabian Schiffkorn und Peter Pertusini

Was war das für ein Abend! Man wünschte sich, er möge niemals enden. Unter dem Titel „Vier Stücke gegen die Einsamkeit“ präsentierte das aktionstheater ensemble im Dornbirner Spielboden ein Quartett ihrer letzten Produktionen mit jeweils zwei Stücken an vier nach einander folgenden Abenden.

Ausstellung 09.12.2018
Karlheinz Pichler

„Kohle ist auch Asche!“ – Der Künstler Manfred Bockelmann zeichnet gegen das Vergessen an
Manfred Bockelmann: Erdmann Schmidt, 7 Jahre, von Dr. Josef Mengele in Auschwitz ermordet

Der Kärntner Künstler Manfred Bockelmann, der in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden ist, widmet sich seit rund acht Jahren dem „Zeichnen gegen das Vergessen“. Bei diesem Zyklus, an dem er so lange weiterarbeiten will, wie er den Stift noch in Händen halten kann, handelt es sich um großformatige Porträts von Kindern und Jugendlichen, die der Tötungsmaschinerie des Nationalsozialismus zum Opfer gefallen sind und in den KZ und anderen Einrichtungen ermordet wurden. Bockelmann, der um neun Jahre jüngere Bruder des vor vier Jahren verstorbenen Sängers Udo Jürgens, will mit diesen Kohlezeichnungen, die unter die Haut gehen, „Zeichen gegen das Vergessen“ setzen. Es gehe ihm darum, „zumindest einigen wenigen Namen und Nummern Gesichter zu geben, ein paar Menschen aus der Anonymität der Statistik herauszuheben“, wie er selber sagt.

Film / Kino 06.12.2018
Gunnar Landsgesell

Widows - Tödliche Witwen
Konspiration: Steve McQueen schafft es, unverbrauchte Bilder für seine Genre-Arbeit zu generieren.

Regisseur Steve McQueen ("12 Years a Slave") überrascht mit einem Heist-Movie, das neue Wege geht. Drei Frauen, deren Männer lange Jahre als Bande Überfälle verübt haben, realisieren eher unfreiwillig einen letzten Plan. McQueen erweist sich als Meister, menschliche Tiefe mit Genre-Konventionen und einer politischen Skizze Chicagos zu verbinden.

Film / Kino 06.12.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (7.12. - 13.12. 2018)
A Star Is Born

Der Spielboden Dornbirn zeigt diese Woche Bradley Coopers Neuverfilmung von "A Star Is Born". Beim Theater am Saumarkt steht passend zur Adventzeit Paul Kings bezaubernder Familienfilm "Paddington" auf dem Programm.

Theater 05.12.2018
Anita Grüneis

Tschechows „Kirschgarten“ in Schaan: Früher waren alle glücklich. Und jetzt?
Eine starke Ensemble-Leistung bot das Schauspielhaus Dortmund in Tschechows "Kirschgarten"

Einen aufregenden Theaterabend brachte das Schauspielhaus Dortmund in den Schaaner SAL. Gezeigt wurde an zwei Abenden Anton Tschechows „Kirschgarten“ in einer Inszenierung von Sascha Hawemann. Dabei sitzt das Publikum auf gleicher Höhe mit den Schauspielerinnen und Schauspielern. Bühnenbildner Wolf Gutjahr baute ein Gerüst aus Holzstangen, das von drei Seiten einsehbar ist. Vor den Augen der Zuschauerinnen und Zuschauer, die rundum in zwei Reihen sitzen, werden die Vorhänge geöffnet, zu sehen sind Stühle aller Arten, ein Tisch mit vielen alkoholischen Getränken - ein Raum, der nach Party aussieht und dem Publikum eine grandiose Abschiedsfeier bescheren wird.

CD-Tipp 05.12.2018
Peter Füssl

Andrew Cyrille: Lebroba

Der 79-jährige New Yorker Schlagzeuger Andrew Cyrille, der um drei Jahre jüngere Trompeter Wadada Leo Smith und Bill Frisell, mit 67 Jahren Jüngster des Trios, zählen zum Urgestein der ECM-Geschichte und zu wichtigen Protagonisten der letzten Jahrzehnte unkonventioneller Jazzgeschichte. Sie legen jetzt im Trio eine Produktion vor, die vom Gestus her den Willen zum und die Freude am Experiment gleichermaßen wie das kraftvolle Selbstverständnis der 70er-Jahre auferstehen lässt, gleichzeitig aber auch durchaus heutig ist.

Ausstellung 05.12.2018
Peter Niedermair

Alois Galehr: „Refugium Karton“ – Ausstellung in der Villa Falkenhorst, Thüringen
CAVALLINO IV (Foto: Alois Galehr)

Alois Galehr tritt dann auf den Plan, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dass der Karton als Verpackungsmaterial weggeschmissen wird. Karton ist die Traummaschine des Alois Galehr. Er ist kein Horter. Er sammelt nur Karton. Er ist kein Messie. Ganz und gar nicht. Sein Haus in Vandans, sein Atelier, die Kellerräume, alles picobello. Da liegt nicht einfach etwas herum, alles ist verräumt. In Schachteln großteils. Wie sonst? Seine Kunst ist eine mehrdimensionale, schneiden und brechen sich doch klassische Kunstdisziplinen, Zeichnung, Malerei, Skulptur und Installation. Er arbeitet in Serien. Wiederholt konsultiert er seine Karton-Kultur-Archive, liest darin, im übertragenen Sinne, als wolle er den Wert und Unwert des Materials aktuell analysieren und neu bewerten.

Theater 03.12.2018
Dagmar Ullmann-Bautz

Absurdes Theater at its best - "Wasser" im Theater Wagabunt
Großartig: Robert Kahr und Wolfgang Pevestorf

Was für ein köstlich kongeniales Paar! Robert Kahr und Wolfgang Pevestorf stehen zusammen auf der Bühne und erinnern, nein sie sind ein altes, ein seit vielen Jahren raunzendes Ehepaar, ein Komikerpaare wie Stan Laurel und Oliver Hardy, Figuren, wie von Beckett geschaffen, immer quengelnd, kippelnd, aber nicht ohne den anderen auskommend.

Musik / Konzert 02.12.2018
Silvia Thurner

Bravouröser Hornist und eleganter Dirigent – Jubel für den Solisten Stefan Dohr, das SOV und Leo McFall am Pult
Einen nicht alltäglichen Solisten erlebten die Konzertbesucherinnen und -besucher beim dritten Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg mit dem Hornisten Stefan Dohr und seinen Werkdeutungen im Bregenzer Festspielhaus.

Zum dritten Abonnementkonzert lud das Symphonieorchester Vorarlberg mit einer rund um England und Schottland kreisenden Werkauswahl sowie dem britischen Dirigenten Leo McFall. Im Mittelpunkt stand der international gefeierte Hornist Stefan Dohr, der zuerst mit dem Hornkonzert von Gordon Jacob begeisterte und dann mit Messiaens Solostück „Appel Interstellaire“ die Zuhörenden in seinen Bann zog. Gerahmt wurde das Konzert von Haydns „Londoner“ Symphonie Nr. 98 sowie der „Schottischen“ Symphonie von Felix Mendelssohn Bartholdy. Leo McFall leitete die Musikerinnen und Musiker elegant und mit präziser Gestik.

Film / Kino 30.11.2018
Gunnar Landsgesell

The House that Jack Built
Wohlfeile Provokationen: der Mörder als Künstler.

Serienkiller-Porträt, Splattermovie und krude Selbstbespiegelung: Lars von Triers jüngster Film folgt einem Architekten (Matt Dillon) auf seiner blutigen Spur. Ultrabrutale Szenen wechseln sich mit humorvollen ab, die Provokationslust hat Von Trier noch nicht verlassen.

CD-Tipp 29.11.2018
Peter Füssl

Rosalía: El Mal Querer

Die 25-jährige katalanische Sängerin, Musikerin, Schauspielerin und Produzentin Rosalía (mit vollem Namen Rosalía Vila Tobella) ist gerade auf dem besten Weg, mit ihrem zweiten Album „El Mal Querer“ nicht nur die Latin-, sondern auch die Pop-Welt zu erobern. Mit gut 30 Minuten Spieldauer mag das vielleicht der kürzeste Longplayer des Jahres sein, der intensivste ist es auf jeden Fall.

Ausstellung 29.11.2018
Karlheinz Pichler

Nach dem großen Kino folgt im KUB das Jahr der Gesichter
Tacita Dean: The Montafon Letter. Kreidezeichnung, 366 x 732 cm, 2018 (Foto: Karlheinz Pichler)

Ob das Kunsthaus Bregenz (KUB) dieses Jahr die Besuchermarke von 50.000 knackt, hängt letztlich von der aktuell laufenden Schlussausstellung des Jahres ab, die dem Schaffen der britischen Künstlerin Tacita Dean gewidmet ist, der großen Verfechterin des analogen Films. Gelingt es, läge man deutlich über dem Schnitt der letzten Jahre, ausgenommen des Jubiläumsjahres 2017, denn da gab es aufgrund der unzähligen Veranstaltungen einen Ausreißer nach oben auf über 77.000 BesucherInnen. Im kommenden Jahr setzt KUB-Direktor Thomas D. Trummer einen Schwerpunkt auf „handfeste“ Kunst. Gezeigt werden unter anderem Gemälde von Miriam Cahn und Skulpturen von Thomas Schütte. Thematisch zieht sich das „Gesicht“ wie ein roter Faden durch das neue Programmjahr.

Ausstellung 29.11.2018
Karlheinz Pichler

Das Knüpfen als Werkmethodik - Dorothea Rosenstock und Franziska Stiegholzer in der Bludenzer Galerie allerArt
"Datenschutzverordnung": Gemeinschaftswerk von Dorothea Rosenstock und Franziska Stiegholzer, 2018 (Foto: Karlheinz Pichler)

Die Bludenzer Galerie allerArt beendet das laufende Ausstellungsjahr mit einem Werkeinblick in das Schaffen der beiden Künstlerinnen Dorothea Rosenstock und Franziska Stiegholzer. Auch wenn die beiden mit sehr unterschiedlichen Materialien arbeiten, gibt es eine Verbindungslinie, nämlich die Technik des Knüpfens als Werkmethodik. Wobei es auch bei dieser uralten Kulturtechnik wiederum sehr differenzierte Vorgehensmöglichkeiten gibt. Für die Werkschau in Bludenz, die von Andrea Fink kuratiert wird, realisierten Rosenstock und Stiegholzer, die zum ersten Male gemeinsam ausstellen, sowohl eigene Stücke als auch eine große Gemeinschaftsarbeit.

Musik / Konzert 29.11.2018
Thomas Kuschny

„Call Me Helium“ - Doran/Stucky/Jordi und Studer im Spielboden
Das klassische Rock-Geviert: Call Me Helium!

Kürzlich im Netz einen Konzertmitschnitt der Jimi Hendrix Experience von 1969 in Stockholm entdeckt. Etwas lustlos und nicht wirklich gut eingespielt quält sich das Trio um den für immer und ewig Führenden der Gitarren-Torschützenliste durch das Set, schon etwas seinen Nimbus verlierend. James Marshall Hendrix wäre am 27. November 76 Jahre alt geworden, stattdessen ist der 1970 Verstorbene Mitglied beim Club27, wieder so eine sinnlose Liste. Die Vielseitigkeit und Kreativität des Komponisten Hendrix tritt ja oft hinter seinen instrumentalen Fähigkeiten zurück, das Schweizer Quartett um Christy Doran ruft dies dankenswerterweise wieder in Erinnerung. Nimbus wiederhergestellt!

Literatur 29.11.2018
Annette Raschner

Franz Michael Felder und seine „Liebeszeichen“ - Zahlreiche Aktivitäten zum Felder-Jahr 2019

2019 ist ein Jubiläumsjahr. Gefeiert wird nicht nur der 150. Todestag des Schoppernauer Dichters und Volksaufklärers Franz Michael Felder, sondern auch der 50. Geburtstag des Felder-Vereins. Die Feierlichkeiten beginnen ab sofort, denn als Jahresgabe des Felder-Vereins 2018 ist soeben mit „Liebeszeichen und andere Dorfgeschichten“ der vierte Band mit belletristischer Literatur Felders nach „Aus meinem Leben“, „Reich und Arm“, „Nümmamüllers und das Schwarzokaspale“ in einer neuen Ausgabe erschienen. Der Mitherausgeber und Leiter des Felder-Archivs Jürgen Thaler erzählt im Gespräch von den Qualitäten des Textes und verrät weitere Höhepunkte im Jubiläumsjahr.