Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

'Natura Morta'

Zurück zur Übersicht
Anfang
12.10.2016 00:00
Ende
08.01.2017 00:00
Kategorie
Ausstellungseröffnung
Veranstaltungsort

Liechtensteinisches Landesmuseum
Städtle 43
9480 Vaduz
→ Di - So 10 - 17, Mi 10 - 20
+ 423 239 68 37
http://www.landesmuseum.li
info@landesmuseum.li

Artikelaktionen
abgelegt unter: Ausstellungseröffnung
Aktuell 22.06.2021
Manuela Schwaerzler

Masterclass für Nachwuchs-Autor:innen

Das Hohenemser Theaterfestival Poligonale und das zukünftige Literaturhaus Vorarlberg (literatur.ist) laden Nachwuchs-Autor*innen zwischen 16 und 26 Jahren zu einer Masterclass, in der Hörspiele erarbeitet werden. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 28.6.!

Musik / Konzert 21.06.2021
Raffaela Rudigier

Gallo Pinto y Vicky González „Amor y Revolución“
Neue Platte "Amor y Revolución" von Gallo Pinto

Die Abende sind schwül, die Nächte sind heiß – gut dazu passen würden lateinamerikanische Lieder von Liebe und Romantik und ein gediegenes Glas Rum. Ersteres kann man diesen Freitag (25.6.) live und bei freiem Eintritt ab 18 Uhr in Klaus, Vorarlberg erleben, zweites müsste man sich wohl dazu kaufen. Den perfekten Soundtrack zu dieser Jahreszeit liefern dort „Gallo Pinto“, eine Vorarlberger Formation, die sich „kubanischen Freiheitsliedern, Cumbias, Boleros, spanischen Schlagern und viel Corazón“ verschrieben hat.

Musik / Konzert 20.06.2021
Silvia Thurner

Den transparenten Orchesterklang wahrnehmen und den fulminanten mit voller Wucht spüren – das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Leo McFall wurde stürmisch bejubelt
Das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Leo McFall brachte zum Abschluss des Abonnements 2020/2021 den vollen Orchesterklang zum Leuchten.

Zum Abschluss der pandemiebedingt total verpatzten Konzertsaison 2020/2021 spielte das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Leo McFall wieder einmal in großer Besetzung und erhielt für die Werkdeutungen von Olivier Messiaen und Anton Bruckner begeisterten Applaus mit herzlichen Sympathiebekundungen für den neuen Chefdirigenten. Das große Einverständnis der Musikerinnen und Musiker mit Leo McFall war spür- und hörbar und zeigte sich in vielen feinsinnig ausgestalteten symphonischen Details.

Musik / Konzert 20.06.2021
Silvia Thurner

Ein anregendes Wechselbad der Gefühle – Jubel für das Concerto Stella Matutina unter der Leitung von Wolfram Schurig
Die Sopranistin Ida Aldrian und Wolfram Schurig, musikalischer Leiter, Blockflötist und für die Werkauswahl verantwortlich, freuten sich über den frenetischen Applaus des Publikums.

Zu einem stimmungsvollen Konzertabend lud das „Concerto Stella Matutina“ in die Kulturbühne AMBACH. Unter dem Motto „Die vier Tageszeiten“ hat der Blockflötist und Komponist Wolfram Schurig ein Pasticcio zusammengestellt, das die kompositorische Raffinesse des Barockkomponisten Antonio Vivaldi aus mehreren musikalischen Blickwinkeln beleuchtete. Die hervorragende Werkauswahl bot viel Abwechslung und die feinsinnig agierende Sopranistin Ida Aldrian sowie die herausragenden Solistinnen und Solisten aus den Reihen des Orchesters begeisterten in vielerlei Hinsicht.

Tanz 19.06.2021
Peter Füssl

tanz ist Festival am Spielboden: Überragend! Liquid Loft mit „Stand-Alones (polyphony)“ im Parkhaus
Alle Tänzer*innen zeigten Performance-Kunst auf höchstem Niveau (© Niklas Koch/Spielboden)

Die Wiener Tanzcompagnie Liquid Loft und ihr Mastermind Chris Haring zählen seit vielen Jahren mit den unterschiedlichsten Produktionen zu den Fixstartern bei Günter Marinellis tanz ist Festival am Spielboden. Jede Aufführung endet mit begeistertem Applaus, und jedes Mal ist man versucht zu sagen: „Besser geht’s nicht mehr!“ Und dann kommen sie mit einer neuen Produktion, und gefühlt ist es doch noch einmal besser gegangen, weil im Hier und Jetzt die Vorzüge der älteren Produktionen gegenüber der neuesten etwas verblassen. Also ersparen wir uns am besten die müßige Überlegung, was den experimentierfreudigen Damen und Herren in Zukunft wohl noch so alles einfallen wird, und freuen uns über diese geniale Performance im Parkhaus von Rhomberg‘s Fabrik. Sollte jemand gedacht haben, dieser außergewöhnliche Aufführungsort sei eine Corona geschuldete Verlegenheitslösung, was er ursprünglich vielleicht sogar einmal war, so wird man rasch eines Besseren belehrt: Die räumlichen Bedingungen sind ideal!

Ausstellung 18.06.2021
Anita Grüneis

Roland Blums Poetry of Silence: Die Wüste lebt und atmet
Bilder aus der Wüste Namib (© Roland Blum)

Liechtenstein hat einen neuen Fotokünstler. Er heißt Roland Blum, hat in Luzern Jazzmusik studiert, arbeitet seit 1994 als Musikredaktor bei Radio L und ist neuerdings auch ein international ausgezeichneter Fotograf. Beim renommierten Monochrome Photography Awards erreichte der Liechtensteiner den 3. Platz. Damit werden seine Bilder auch im Jahrbuch dieser Vereinigung vertreten sein. Bevor seine Bilder aber im November und Dezember in München zu sehen sind, können etliche aus der Wüstenserie bis 8. August in der Schaaner Galerie Domus besichtigt werden.

Film / Kino 17.06.2021
Gunnar Landsgesell

Cruella
Style, Extravaganz, Bosheit: Der Teufel trägt Dalmatiner, oder ist es nur Show?

Ob man es nun als Prequel zur erfolgreichen Neunziger-Jahre-Komödie "101 Dalmatiner" sehen will oder nicht, ist nicht wirklich wichtig. "Cruella" mit Emma Stone und Emma Thompson als ebenso forsche wie unterhaltsame Antagonistinnen treiben in dieser Disney-Produktion auf stylische Weise Schabernack.

Film / Kino 17.06.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (18.6. - 24.6. 2021)
Countdown: Start zum Mond

Im Kunstmuseum Vaduz wird mit "Countdown – Start zum Mond" Robert Altmans 1967 entstandenes Kinodebüt gezeigt, in dem der Amerikaner kritisch auf das NASA-Projekt eines Mondflugs blickt. Beim Filmforum Bregenz steht dagegen der Dokumentarfilm "Oeconomia" auf dem Programm, in dem Carmen Losmann den Mechanismen der Geldwirtschaft und den Spielregeln des Kapitalismus nachspürt.

Theater 15.06.2021
Anita Grüneis

TAK-Saison 2021/22: „Ich bin klug. Ich“
Dürrenmatts "Play Strindberg" kommt im März 2022 ins TAK

Die Verantwortlichen des TAK haben einen Hang zu speziellen Saison-Themen. 2018/19 hieß es: „Der Vorhang stürzt, wir brechen auf“, darauf folgte „Die Welt ist oder ich verrückt“, dann „Die Wahl erst macht den Menschen“ und für 2021/22 lautet das Motto: „Ich bin klug. Ich“, ein Zitat von Heiner Müller. Wie Thomas Spieckermann meint, befeuern zur Schau gestellte „Ich-Konzepte“ politischer Führer in der Welt, die das Bild des starken Mannes über Gemeinwohl und Dialog stellen, die Tendenzen der Egozentrik und des Narzissmus. „Mit den Stücken unseres Spielplans, ihren Figuren und Konflikten eröffnet das Theater einen Raum des Gesprächs, der Reflektion und der Gemeinschaft.“

Literatur 15.06.2021
Karlheinz Pichler

Sehr spezieller Gedenkort für den „Meister des Kreuzstiches“ Ferdinand Nigg
Gedenkort Ferdinand Nigg in Vaduz

Inmitten einer bedeutsamen städtebaulichen Konstellation, eingebettet zwischen Kathedrale und Regierungsgebäude samt Landesarchiv, vor dem Standesamt und gegenüber der Musikschule, steht seit rund eineinhalb Jahren in Vaduz eine begehbare Skulptur, die dem großen Liechtensteiner Textilkünstler Ferdinand Nigg gewidmet ist. Bereits im Dezember 2019 wurde dieser Erinnerungsort ganz in der Nähe der Gedenkstätte für den Musiker Joseph Gabriel Rheinberger ohne großes Trara eröffnet. Jetzt, mit dem Erscheinen einer vom Architekten Florin Frick und dem Künstler Martin Frommelt in Zusammenarbeit mit dem Buchkünstler Hansjörg Quaderer erarbeiteten Publikation zu diesem Ort, erhält das Ganze sozusagen Öffentlichkeitscharakter und die Würdigung, die dem Ort gebührt.

CD-Tipp 15.06.2021
Peter Füssl

Fabia Mantwill Orchestra: EM.PERIENCE

Der Titel „EM.PERIENCE“ ist eine eigenwillige Wortschöpfung aus den Begriffen Empathie und Experience – an beidem fehlt es der in Berlin lebenden Saxophonistin, Sängerin, Komponistin und Bandleaderin Fabia Mantwill – obwohl erst 27 Jahre alt – keineswegs. Sie begann bereits mit 12 Jahren Jazz zu spielen, studierte später am Jazz-Institute Berlin, an der Sibelius-Akademie in Helsinki und an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Vince Mendoza engagierte sie als Komponistin und Arrangeurin für das Metropole Orkest, das aus einer Bigband und einer vollständigen Streicherformation besteht, und billiger gibt es Fabia Mantwill auch bei ihrem eigenen Orchester nicht.

Musik / Konzert 12.06.2021
Silvia Thurner

Energie, Hingabe und Feierlaune bei „Dornbirn Klassik“ mit Felix Klieser und der Camerata Salzburg
Der Hornist Felix Klieser begeisterte und berührte mit seinem sympathischen Auftreten und seinen herausragenden Werkdeutungen die Zuhörenden im Dornbirn Kulturhaus.

„Musizieren in Eigenverantwortung mit Gemeinschaftssinn“ lautet die Devise der Camerata Salzburg. Dieser Leitgedanke des Kammerorchesters war beim Dornbirn-Klassik-Konzert im Kulturhaus mit Werkdeutungen von Joseph Haydn und Wolfang Amadeus Mozart in vielerlei Hinsicht beeindruckend zu erfahren. Im Mittelpunkt stand der Hornist Felix Klieser. Er musizierte gleich zwei Hornkonzerte von W.A. Mozart und agierte dabei im besten Einverständnis mit dem Orchester. Seine atemberaubende Spielart brachten dabei die für Mozarts Hornkonzerte so typischen Charaktereigenschaften wie der gesanglich lyrische Ton, die kraftvolle Brillanz und typische Jagdhornmotive, hervorragend zur Geltung.

Kritiken 11.06.2021
Gunnar Landsgesell

Tina
Ein Leben aufgerollt, zwischen Bühnenstar und Entmündigung. Ganz in Rot: Ike Turner.

Sie wurde mit über 40 Jahren zum Pop-Superstar und hatte sich dafür - wie in einem zweiten Leben - erst neu erfinden müssen. Nach Jahren exzessiver Gewalterfahrungen durch ihren Ehemann Ike Turner schaffte es Tina Turner, sich loszueisen. Die Eckdaten aus dem Leben der Soul-, Funk- und Rocksängerin sind bekannt, doch die HBO-Biographie rollt sie in einer faszinierenden Dramaturgie neu auf und das mit einer Fülle erstaunlicher, vielfach früher Filmaufnahmen der Ikone. Nicht zuletzt gelingt es "Tina", ein Gefühl für die Zeit zu entwickeln, ohne die man die Geschichte der Sängerin kaum verstehen kann.

Ausstellung 10.06.2021
Peter Niedermair

Joseph Binder Award 2020 – Verleihung der Preise und Eröffnung der Ausstellung im designforum Vorarlberg, Campus V, Dornbirn am 9. Juni 2021
Bernhard Ölz, Prisma (Foto: Frederik Sams)

„What A Year! - 2020: das Jahr des Wandels. In diesem Jahr ist alles neu. Nicht nur das Weltgeschehen, das uns vor neue Herausforderungen stellt. Auch Formen und Wege der Kommunikation verändern sich. Welche Spuren wird diese besondere Zeit in kommunikativen und kreativen Prozessen hinterlassen? Wir werden es sehen“, resümierte Susanne Breitfel, Diplom Designerin und Jury-Mitglied für die Vergabe des 2020er Joseph Binder Award, nach der internationalen Online-Jurysitzung. Design ist in Vorarlberg in den letzten Jahren durch die auffallend große Zahl von Grafikdesigner/innen und deren wirklich beachtliche Qualitäten immer relevanter und wichtiger geworden, und: Design, mittlerweile weitum bekannt, ist mehr als nur die Verpackung, Design entsteht durch die Auseinandersetzung mit Inhalten und Kontexten, es transportiert Botschaften und kommuniziert. Design hat einen hohen Stellenwert in der alltäglichen Kommunikation und einen erheblichen Einfluss auf die Erinnerungskultur jedes Menschen.

Film / Kino 10.06.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (11.6. - 17.6. 2021)
I Care a Lot

Im Skino in Schaan läuft diese Woche nochmals die pechschwarze Thrillerkomödie "I Care a Lot", in der Rosamunde Pike und Peter Dinklage brillieren. Bei der LeinwandLounge in der Remise Bludenz steht dagegen mit "Dark Waters – Vergiftete Wahrheit" ein meisterhafter Umweltthriller von Todd Haynes auf dem Programm.

Literatur 10.06.2021
Ingrid Bertel

Die Atmosphäre einer Stadt
Edgar Eller "Die Stadt als Anlass"

„Die Stadt als Anlass“ nennt sich ein Feldkirch-Buch, das als Beginn einer Reihe gedacht war. Wenn es jetzt erscheint, bedeutet das allerdings Bilanz, denn die „Stadtkultur Feldkirch“ (SKF), die die darin dokumentierten Projekte anstieß und begleitete, gibt es nicht mehr. Das Buch wird so zum Dokument eines Prozesses, der bedauerlicherweise abgebrochen wurde.

Musik / Konzert 10.06.2021
Silvia Thurner

Voller Tatendrang über sich selbst hinauswachsen – die Fagottistin Johanna Bilgeri und der Klarinettist Paul Moosbrugger konzertieren mit den Wiener Symphonikern
Johanna Bilgeri und Paul Moosbrugger sind beide Stipendiaten des "Anny Felbermayer Fonds" der Musikuniversität Wien. Im Rahmen des erstmals ausgetragenen "WSY-Talent Wettbewerbes 2021" der Wiener Symphoniker musizieren sie mit dem Traditionsorchester als Solistin und Solist das Fagottkonzert von Johann Nepomuk Hummel und das zweite Klarinettenkonzert von Carl Maria von Weber. (Foto: Quarta 4 Länder Philharmonie)

Vorarlbergs Szene junger Musikerinnen und Musiker ist gut aufgestellt. Dies zeigt sich unter anderem in Auszeichnungen, die zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Bundeswettbewerb „Prima la musica“ entgegennehmen dürfen. Schon seit einigen Jahren lenken die Fagottistin Johanna Bilgeri und der Klarinettist Paul Moosbrugger die Aufmerksamkeit auf sich. Als vorläufiger Höhepunkt treten die beiden als Solistin bzw. Solist mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung des neuen Chefdirigenten Andrés Orozco-Estrada auf. Erstmals wurde der WSY-Talent Wettbewerb für das Jahr 2021 als Nachwuchspreis für herausragende Talente ausgeschrieben. Sowohl Johanna Bilgeri als auch Paul Moosbrugger überzeugten und bereiten sich nun auf ihren Auftritt im Wiener Konzerthaus vor.

CD-Tipp 10.06.2021
Peter Füssl

Paolo Fresu: P60LO FR3SU

Der sardische Trompeter und Flügelhornist Paolo Fresu hat sich zum 60. Geburtstag selbst ein beeindruckendes Geschenk gemacht: ein aufwändig ausgestattetes und sehr geschmackvoll gestaltetes drei CD-Set auf seinem eigenen Label Tǔk Music. 1961 im kleinen Dorf Berchidda zur Welt gekommen, begann er mit 12 Jahren Trompete zu spielen, studierte in Bologna unter anderem beim italienischen Star-Trompeter Enrico Rava und eroberte ab Mitte der 1980-er Jahre zuerst die italienische, dann die europäische Jazzszene, mit deren Crème de la Crème er ebenso musizierte wie mit US-Jazzikonen à la Carla Bley, David Liebman oder Ralph Towner.

Literatur 09.06.2021
Peter Niedermair

Franzobel: Die Eroberung Amerikas, Lesung und Gespräch mit Robert Schneider, Theater am Saumarkt, 6. Juni 2021
Zwei Wortmagiere im Gespräch: Robert Schneider und Franzobel

Mit der sonntägigen Lesung Franzobels aus seinem 2021 erschienenen, mittlerweile bereits in zweiter Auflage gedruckten Roman „Die Eroberung Amerikas“ begibt sich der Autor auf die Suche nach den Spuren eines völlig verrückten Eroberers der USA im Jahr 1538. Ferdinand Desoto hatte Pizarro nach Peru begleitet, dem Inkakönig Schach und die spanische Sprache vermittelt und mit dem Sklavenhandel ein Vermögen gemacht. Das heißt, er war bereits berühmt, als er 1538 eine umfangreiche Expedition nach Florida startete, die – wie der Autor aus einer Fülle historischer Quellen beforscht hat – eine einzige Spur der Verwüstung durch den südlichen Teil Nordamerikas zog. Bald 500 Jahre später klagt ein New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Stämme auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner.

ANZEIGE 09.06.2021
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte Mitarbeiter*innen zu finden.

CD-Tipp 08.06.2021
Peter Füssl

Tony Allen: There Is No End

Der am 30. April 2020 im Alter von 79 Jahren in seiner Wahlheimat Paris plötzlich an einem Aneurysma der Bauchaorta verstorbene Drummer Tony Allen war einerseits eine echte Legende der Musikgeschichte, andererseits aber auch bis zuletzt mit ungebrochener Abenteuerlust und beispielhaftem Forscherdrang am Hier und Jetzt der jungen Szene interessiert. Der 1940 in Lagos geborene, diverse Einflüsse aus dem amerikanischen Jazz und der traditionellen Musik seiner Heimat mit großem Einfallsreichtum kombinierende Autodidakt erlangte Berühmtheit als Drummer und musikalischer Leiter von Fela Ransome Kutis stilbildender Band Africa ’70. Diese mitreißende, unter der Bezeichnung Afrobeat firmierende Mischung aus Jazz, Highlife und traditionellen afrikanischen Rhythmen ist auf mehr als vierzig Alben festgehalten. In seine eigenen Projekte integrierte Allen zudem diverse elektronische Spielarten, Dub und Hip-Hop und schuf so seinen ganz speziellen Afrofunk. Aufsehen erregten auch Kollaborationen mit Ginger Baker oder mit Blur- und Gorillaz-Mastermind Damon Albarn in der Band The Good, The Bad & The Queen.

Musik / Konzert 07.06.2021
Silvia Thurner

Endlich wieder Musik im Reichenfeld – Das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack sowie die Solistinnen Héléna Macherel und Ayleen Weber wurden stürmisch gefeiert
Die 19-jährige Saxophonistin Ayleen Weber gewann im Jänner 2021 den Solistenwettbewerb des Vorarlberger Landeskonservatoriums und war nun gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack zu erleben.

Nach monatelanger Stille füllte sich der Festsaal des Vorarlberger Landeskonservatoriums wieder mit Leben. Endlich konnte zum sinfonischen Konzert geladen und den beiden Solistinnen Héléna Macherel an der Flöte und Ayleen Weber am Saxofon eine Bühne geboten werden. Unter der Leitung von Benjamin Lack versetzten die Solistinnen und das Orchester die Zuhörenden mit Mozarts Flötenkonzert KV 314 sowie dem Concertino da Camera von Jacques Ibert in Staunen. Zum Abschluss präsentierten die Orchestermusikerinnen und -musiker mit Joseph Haydns letzter Sinfonie Nr. 104 ihren Wagemut und die große Lust am musikalischen Gestalten.

Theater 05.06.2021
Ingrid Bertel

Poetisches Bilder-Theater am See
Im Seestudio des Bregenzer Festspielhauses fühlt sich das Publikum an Bord. (alle Fotos: Anja Köhler)

Mit der Uraufführung von „Ihr seid bereits eingeschifft“ bespielt Silvia Costa vier Kulturorte in Bregenz.

Literatur 05.06.2021
Annette Raschner

Mit guter Literatur Krisen leichter ertragen
V#36 "Krise"

Im Sommer letzten Jahres haben Christina Walker und Andrea Gerster die Mitglieder von literatur:vorarlberg dazu eingeladen, an einer Krisenausgabe der Literaturzeitschrift "V" mitzuschreiben. Die beiden Herausgeberinnen hoffen, dass die nun vorliegende Anthologie unseren Blick für das Wesentliche schärft. Denn: Die nächste Krise kommt bestimmt!

Kritiken 04.06.2021
Gunnar Landsgesell

Rosas Hochzeit
In sich gehen: Im verwaisten Konfektionsgeschäft ihrer Mutter nimmt die Protagonistin einen neuen Anlauf, und der Film mit ihr.

Tragikomödie, Feelgood-Movie, Emanzipations- und Selbstverwirklichungsgeschichte: "Rosas Hochzeit" ist eine augenzwinkernde, temporeiche Komödie über eine Frau, die für Familie und Freunde alles macht, weil sie nicht anders kann. Wer sehen will, wie sie das letztlich doch ändert, kann sie dabei begleiten.