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28.04.2015 |  Peter Füssl

Die "ARGE Gemeinsame Schule Vorarlberg" fordert die Einführung einer Gemeinsamen Schule in Vorarlberg

In ihrer Presseaussendung vom 28. April fordert die 2007 gegründete "ARGE Gemeinsame Schule Vorarlberg" mit Nachdruck die Einführung einer gemeinsamen Schule der 10- bis 14-jährigen in einer Modellregion Vorarlberg, sowie die Schaffung der dafür notwendigen angemessenen Rahmenbedingungen und ausreichenden Ressourcen (Personal, Hilfspersonal, Räume). Unterzeichnet haben den folgenden Appell 24 Mitglieds-Initiativen.

"Diese Forderung ist aktueller denn je und mittlerweile auch empirisch erhärtet durch folgende Fakten:

• Die neue Vorarlberger Regierung führt in ihrem Regierungsprogramm explizit an:
Schulen der 10- bis 14-Jährigen weiterentwickeln: Die Chancengerechtigkeit und Leistungsorientierung an den Schulen der Sekundarstufe I ist auf Basis der Erkenntnisse des Forschungsprojekts „Schule der 10- bis 14-Jährigen“ weiter auszubauen. Eine spätere Bildungswegentscheidung wäre für die Kinder von Vorteil und würde die Volksschulen deutlich entlasten. Auf dieser Grundlage entwickelt die Landesregierung nach Abschluss des Forschungsprojektes ab Mai 2015 einen Vorschlag für einen regionalen Schulversuch „Gemeinsame Schule“ und ersucht die Bundesregierung, diesen zu ermöglichen.“

• Ein Ergebnis dieser oben genannten Studie zeigt ganz eindeutig, dass 79% bzw. 82% der Eltern von Volks- und NMS-SchülerInnen (absolut 8045 Eltern) für eine gemeinsame Schulform sind, weil sie sich dadurch mehr Chancengerechtigkeit erwarten. Bei den Eltern von AHS-SchülerInnen (1502) waren es immerhin auch 63%. Ähnlich viele, 72% bis 69% aller Eltern von Volks-, NMS- und AHS-SchülerInnen, sehen in der späteren Bildungsentscheidung einen Vorteil.

• Keine soziale Durchmischung! Die Evaluierung der NMS, die am 4. 3. 2015 veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass mit ihr die ursprünglich angestrebte soziale Durchmischung der SchülerInnen nicht stattgefunden habe, weil sich die AHS abgeschottet hätten, wie der Hauptautor der Studie Ferdinand Eder, Erziehungswissenschaftler an der Uni Salzburg, in der ZIB2 vom 4. 3. 2015 erklärte.

Die „ARGE Gemeinsame Schule Vorarlberg“ mit ihren 24 Mitglieds-Initiativen engagiert sich für eine Schule, die allen Kindern und Jugendlichen gerecht wird und sie in ihrer Würde und Einzigartigkeit ernst nimmt. Schule ist dazu da, die ihr Anvertrauten mit den Grundlagen unserer Kultur vertraut zu machen, damit sich alle Kinder die Welt aneignen und in dieser Welt einen ihnen entsprechenden, befriedigenden Platz finden können."

Mitglieder der ARGE Gemeinsame Schule Vorarlberg:

landeselternverband vorarlberg

vorarlberger familienverband

aktion kritischer schülerInnen ( aks )

bodenseeakademie: forum lebendiges lernen

unabhängige bildungsgewerkschaft (ubg )

grüne bildungswerkstatt (gbw )

vorarlberger lehrerInneninitiative (vli )

östrreichische lehrerInneninitiative (öli )

sozialistischer lehrerverein (slv )

christlicher lehrerverein (clv )

verein:t mit kindern wachsen hard

fachgruppe der vorarlberger kinder- und jugendärzte

initiative lernstern dornbirn

verein initiative begabung

verein für ’montessori-pädagogik’ vorarlberg

verein schule jetzt

verein kinderwelt lustenau

freie lehrerInnen

gemeinsam zukunft lernen. verein für neue wirklichkeiten

mehr – die unabhängige, überparteiliche vertretung der vorarlberger berufsschullehrerInnen

prim - plattform reformpädagogischer initiativen vorarlbergs

verein integration vorarlberg

lernart – private voksschule

vorarlberger vorarlberger berufsverband der sozialarbeiter

79 % der Eltern von Volks- und 82 % der Eltern von NMS-SchülerInnen sind für eine gemeinsame Schulform

79 % der Eltern von Volks- und 82 % der Eltern von NMS-SchülerInnen sind für eine gemeinsame Schulform

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  • 79 % der Eltern von Volks- und 82 % der Eltern von NMS-SchülerInnen sind für eine gemeinsame Schulform 79 % der Eltern von Volks- und 82 % der Eltern von NMS-SchülerInnen sind für eine gemeinsame Schulform