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Theater

Ein todernstes Geschäft – „Tod eines Komikers“ im Theater Kosmos
Steve Johnston (Dominique Horwitz) mit Freundin Maggie (Lisa Hofer)
Theater
17.11.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Eine Bühne, wie man sie aus Cabarets oder von Showbühnen kennt, von Lichtern umfasste Stellwände, die sich in Drehtüren verwandeln und symbolisieren, in welches Hamsterrad, in welches Karussell man im Showbusiness geraten kann.

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Nicht Machtspiele sondern Vergeudung? - Das Stück „Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen“ am Vorarlberger Landestheater
Überzeugt als Selicour: Sven Walser
Theater
12.11.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern präsentierte das Vorarlberger Landestheater mit Schillers Lustspiel „Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen“ seine dritte Premiere der laufenden Spielsaison. Das Stück wurde seinerzeit vom französischen Dramatiker Picard verfasst, Schiller hat es darauf lediglich ins Deutsche übersetzt. Zu seinen Zeiten galten keine Urheberrechte, und so setzte auch Schiller seinen Namen unter das Stück, womit es seitdem zu seinen, wenn auch nicht zu seinen rühmlichsten Werken gehört.

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Ein bemerkenswert unmögliches Theater – „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz in Dornbirn
Anwar Kashlan präsent und beeindruckend vor den bezaubernden Schönwetterwölkchen
Theater
30.10.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Zauberhafte Wölkchen, eingetaucht in sich immer wieder ändernde farbige Lichtstimmungen, so beginnt der Theaterabend auf der Hinterbühne des Kulturhauses Dornbirn. Das Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung (UNPOP) präsentierte gestern Abend die Premiere seines dritten Stücks, dem Erfolgsschlager „Die lächerliche Finsternis“ des Dramatiker-Shootingstars Wolfram Lotz.

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Eine leichte Gehirnerschütterung. Eine Art psychohistorische Kreisky-Parallelverschiebung - „Die Ermordung Bruno Kreiskys“ von Wolfgang Mörth am Theater Kosmos
Theater
09.10.2017 Peter Niedermair

Am Ende geht man nicht, wie sonst oft nach Theater Kosmos Stücken, mit vielen Fragen hinaus, weil das neue zweistündige Wolfgang Mörth Stück eine Komödie bis zum Schluss bleibt und die Fragen dort auch zu einem Ende gebracht werden, was Melanie, die 25-jährige Protagonistin dezidiert ansagt. „Ich mach das hier fertig. Durch mich ist die ganze Sache ja ins Rollen gekommen. Deshalb bring ich es jetzt auch zu Ende. Also, meine Damen und Herren. Danke, dass Sie hier waren. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend. Äh... erinnert sich jemand von Ihnen an die Ermordung Bruno Kreiskys?“

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Irritierend, quälend, real! – „Unter Verschluss“ von Pere Riera am Vorarlberger Landestheater
Großartig: Timo Weisschnur und Judith van der Werff
Theater
08.10.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern feierte das Vorarlberger Landestheater seine zweite Premiere in einer Saison, die dem Motto „Machtspiele“ unterstellt ist. Mit dem Stück „Unter Verschluss“ des katalanischen Autors Pere Riera zeigte das Landestheater die österreichische Erstaufführung eines Machtkampfes, wie er grausliger kaum sein könnte. Der deutsche Regisseur Maik Priebe inszenierte den Abend im Bühnenbild von Mira König.

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Ein spannender Start - „Theater der Sprachfehler“ überzeugt!
Ina Maria Jaich, Sascha Jähnert und Thomas Gerber  überzeugen!
Theater
05.10.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Die neu gegründete Company „Theater der Sprachfehler“ lud zur Premiere und feierte mit der Uraufführung des Stückes „Rost“ von Christian Kühne, in der Regie von Andreas Jähnert, ihren Einstand. Und da beide Theatermacher schon nach ihrer ersten Premiere vor neuen Ideen nur so sprühen, sollte ihr Unterfangen eine glückliche Fortsetzung finden.

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„Endspiel“ im TAK - Das Ende ist schon im Anfang, und doch macht man weiter
Joachim Bissmeier, Barbara Petritsch und  Nicholas Ofczarek in Becketts "Endspiel"
Theater
04.10.2017 Anita Grüneis

„Ein Augenblick kommt zum anderen, und lebenslänglich wartet man darauf, wartet man darauf, dass ein Leben daraus werde", meint der blinde und gelähmte Hamm im Stück „Endspiel“ von Samuel Beckett. Diesmal ist es nicht das Warten auf Godot, sondern das Warten auf das Ende. Oder den Anfang? Die Regie von Dieter Dorn gibt darauf keine Antwort. Als Gastspiel des Wiener Burgtheaters hielt seine Inszenierung das Publikum im Schaaner SAL zwei Stunden lang in Atem. Der Schlussapplaus war mit vielen Bravo-Rufen durchsetzt.

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„Fägfüür“ im Schlösslekeller Vaduz - Im Fegefeuer der Verlorenheit
Bei Murk an der Bar treffen sich die Verlorenen
Theater
12.09.2017 Anita Grüneis

Die Hölle, das sind die anderen“, heißt es in Jean-Paul Sartres Drama „Geschlossene Gesellschaft“. Dort finden sich drei Menschen in einer Hölle wieder, einem geschlossenen Raum, in dem sie sich ohne Hoffnung auf ein Ende ausgeliefert sind. In John Patrick Shanleys „Savage in Limbo“ sind es drei Frauen und zwei Männer in einer Bar. Die Liechtensteiner Regisseurin Katrin Hilbe hat das englischsprachige Originalstück in die regionalen Dialekte übersetzt und für den Schlösslekeller in Vaduz unter dem Titel „Fägfüür“ inszeniert.

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Beeindruckend und wahrhaftig – Felix Mitterers „Jägerstätter“ in Rankweil
Sepp Gröfler großartig als Franz Jägerstätter
Theater
20.08.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

„Heimat bist du großer Töchter und Söhne“ - mit dieser Liedzeile der österreichischen Bundeshymne eröffnete Wallfahrtsseelsorger Dr. Walter Juen am vergangenen Freitag die Premiere des „Jägerstätter“ von Felix Mitterer in Rankweil. Als Freiluft-Theater auf dem Kirchplatz der Basilika Rankweil geplant, musste die Premiere zwar wetterbedingt im Vereinshaus über die Bühne gehen, doch ließ sich erahnen, welch unglaubliche Wirkung dieses großartige Stück über zwei beeindruckende Menschen, den Franz und die Franziska Jägerstätter, auf diesem wunderschönen Platz gehabt hätte. Denn auch auf beengtem Raum ohne imposanten Hintergrund bewegte das Spiel des fantastischen Ensembles.

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Das Maxim Gorki Theater mit „The Situation“ - Humorvoll, berührend, vor allem aber authentisch!
Tolles Ensemble!
Theater
28.07.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Nach vierjähriger Pause präsentierten die Bregenzer Festspiele im Sommer 2017 erneut eine Theaterproduktion. Eingeladen war das Maxim Gorki Theater aus Berlin mit dem Stück „The Situation“, das seit September 2015 sehr erfolgreich gespielt wird. In Deutschland wurde das Stück 2016 von der Kritik zum „Stück des Jahres“ gewählt.

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