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Theater

TAK Premiere "Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden": Für uns soll's rote Rosen regnen
Die Darsteller der Frau: oben: Christiani Wetter, unten Julian Frederik Härtner, Nicole Spiekermann, Sylvana Schneider. Fotos: Ilja Mess
Theater
23.10.2021 Anita Grüneis

Sybille Bergs neuestes Werk "Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden" wurde als "Stück des Jahres" der KritikerInnenumfrage 2020/21 von Theater Heute ausgezeichnet. Die Uraufführung fand im Maxim Gorki Theater in Berlin statt, im TAK hatte nun die Inszenierung von Oliver Vorwerk Premiere und zeigte das Leben als überstandenes Inferno und der Hoffnung, es möge rote Rosen regnen.

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Quicklebendiges Theatervergnügen: “All you can be! Eurydike und Orpheus“ am Vorarlberger Landestheater
Zwei großartig Performer: Aaron Hitz und Max Merker
Theater
09.10.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Als beste vitale Theaterunterhaltung präsentierte sich die geglückte Koproduktion zwischen dem Vorarlberger Landestheater und dem TOBS Theater Orchester Biel Solothurn, die am gestrigen Abend mit „All you can be! Eurydike und Orpheus“ im Großen Haus des Landestheaters Voralberg-Premiere feierte und am Ende frenetisch beklatscht wurde.

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Mit Pauken und Trompeten in die Gegenwart - „Else (ohne Fräulein)“ von Thomas Arzt in der Box des Vorarlberger Landestheaters
Großartig: Schauspielerin Maria Lisa Huber und Tänzerin Silvia Salzmann
Theater
07.10.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Arthur Schnitzlers „Fräulein Else“ - ein Klassiker aus dem Jahr 1924 - ist im 21. Jahrhundert angekommen, nein, nicht nur angekommen, „Else (ohne Fräulein)“ ist in die Gegenwart gedonnert, mit Pauken und Trompeten, mit atemberaubender jugendlicher Energie, und das „Fräulein“ des originären Titels hat sie längst hinter sich gelassen.

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„Der Zug ist abgefahren oder Der Tag an dem das Universum Selbstmord beging“ – Besuch der Generalprobe in Feldkirch
Im Hintergrund die Musiker: Juan Carlos Diaz und Raphael Brunner, vorne die Schauspieler Hanno Dreher und Sascha Jähnert (Fotos: Peter Niedermair).
Theater
30.09.2021 Peter Niedermair

Die gestrige Generalprobe für die Premiere des Stücks nach einer Idee der in Hohenems lebenden Regisseurin Heidi Salmhofer lässt für heute, 30. September, im Alten Feldkircher Hallenbad auf ein kurzweiliges, etwas mehr als einstündiges Theatererlebnis hoffen. Die Bühne dieses früheren Schwimmbeckens an sich ist ein multipel inszenierbarer Ort, der nicht nur im wörtlichen Sinne zum wasserlosen Eintauchen animiert, sondern auch geeignet ist, alle möglichen verrückten Ideen zu ventilieren. In diesem ersten vollen Theaterstück von Heidi Salmhofer, die vielfach bereits als Literaturjournalistin aufgetreten ist, geht es um einen jungen Mann, der mit seinem Leben unzufrieden ist. Er sitzt in einem Zug und begibt sich auf eine Reise, deren Ziel er nicht kennt. „Ich habe ein Ticket gekauft. Ich möchte dieses Ticket auch gerne herzeigen. Ich möchte, dass man sieht, dass ich ein ehrlicher und gewissenhafter Mensch bin. Was macht es für einen Sinn, eine Fahrkarte zu lösen, wenn NIEMAND kommt und es auch wahrnimmt.“

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Freud bleibt draußen
König Ödipus (David Kopp) und der Priester (Nico Raschner) © Anja Köhler
Theater
22.09.2021 Ingrid Bertel

Das Landestheater eröffnet die Spielzeit mit der antiken Tragödie „König Ödipus“.

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„Das Leben und Sterben des Julius Cäsar“ im TAK – In den Sand gesetzt
Die ehrenwerten Männer um Cäsar und ihre Machtspiele im Sand
Theater
12.09.2021 Anita Grüneis

Kaum ein römischer Staatsmann ist heute noch so berühmt wie Julius Cäsar. Er herrschte über das römische Imperium, eroberte das heutige Frankreich, hatte eine Affäre mit der ägyptischen Königin Kleopatra - und sagte über sich selbst: „Veni, vidi, vici“ („Ich kam, ich sah, ich siegte“). William Shakespeare hat ihm das Stück „The tragedy of Julius Caesar“ geschrieben, der Autor und Übersetzer Helmut Krausser hat davon eine konzentrierte Fassung erarbeitet, Oliver Vorwerk inszenierte dieses modernisierte Werk im TAK zur Saisoneröffnung. 

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Höllentanz im Lustgarten – gefeierte Premiere im Dornbirner Kulturhauspark
Wenn die gute Gesellschaft wild feiert ...
Theater
20.08.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Nach wunderbaren Stücken wie „Am Beispiel Butter“ oder „Der Herzerlfresser“ ist dem österreichischen Autor und Stückeschreiber Ferdinand Schmalz mit seiner Adaption des „Jedermanns“ von Hugo von Hofmannsthal wieder ein großer Wurf gelungen. Und auch das Ensemble UNPOP hat mit seiner gestrigen Premiere von „Jedermann (stirbt)“ im Dornbirner Kulturhauspark eine adäquate Arbeit dazu abgeliefert. Es war eine gute, gemeinsam mit der Kulturinitiative „Caravan“ getroffene Entscheidung eine Sommerproduktion an zwei Freilicht-Locations, im Kulturhauspark in Dornbirn sowie am Gutshof Heidesand in Lustenau, anzubieten –immer mit der Schlechtwetteroption „Freudenhaus“.

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Käsekrainer – Kokain fürs Volk! Die Uraufführung von „Lohn der Nacht“ im Theater Kosmos
Ein wunderbares Ensemble mit großer Spielfreude
Theater
06.08.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Im Zentrum der Geschichte, des Theaterabends steht, ganz profan, ein Würstelstand – die Wurstinsel. Um ihn herum begegnen sich im Laufe einer Nacht Menschen, ganz unterschiedliche Menschen, mit ihren ganz persönlichen, zum Teil konvergierenden Geschichten, ihren Eigenheiten, ihren Träumen. „Lohn der Nacht“ von Bernhard Studlar gewann im letzten Jahr den Dramatikerpreis der Theaterallianz, der, gemeinsam mit den Bregenzer Festspielen, zum Thema „Arroganz des Kapitals“ ausgeschrieben war. Am gestrigen 5. August feierte das Stück unter der Regie von Jana Vetten eine ganz wunderbare Premiere im Theater Kosmos.

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„Die Puppenmacherin“ eröffnet Poligonale 2021 in Hohenems
Katrin Jaehne und Pan Selle im gemeinsamen Spiel mit Peeping Tom
Theater
31.07.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Ein neues Festivalformat der darstellenden Kunst ist aus der Taufe gehoben. Mit der Uraufführung des Stückes „Die Puppenmacherin“ feierte am gestrigen Donnerstag, den 29. Juli, im Schulhof der Volksschule Markt in Hohenems nicht nur Thomas Weltes neuestes Werk Premiere, sondern wurde gleichzeitig der Auftakt für das neue Theaterfestival Poligonale gesetzt, das bis 15. August noch Spannendes zu bieten hat.

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„Wir entlarven sein Gefangensein in einem Männersystem“ - Gespräch mit Andreas Kriegenburg über seine Inszenierung von „Michael Kohlhaas“
"Max Simonischek als Kohlhaas changiert zwischen Figurenspiel und Rezitation." (A. Kriegenburg; Foto: Bregenzer Festspiele / Karl Forster)
Theater
25.07.2021 Manuela Liberata

„Michael Kohlhaas“ feierte am 23.7.2021 bei den Bregenzer Festspielen in Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg Premiere. Manuela Liberata Schwärzler traf sich mit dem Regisseur Andreas Kriegenburg, der als einer der stilprägendsten und bildstärksten Regisseure seiner Generation gilt, am Tag nach der Premiere zu einem Gespräch.

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