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Theater

Absurdes Theater at its best - "Wasser" im Theater Wagabunt
Großartig: Robert Kahr und Wolfgang Pevestorf
Theater
03.12.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Was für ein köstlich kongeniales Paar! Robert Kahr und Wolfgang Pevestorf stehen zusammen auf der Bühne und erinnern, nein sie sind ein altes, ein seit vielen Jahren raunzendes Ehepaar, ein Komikerpaare wie Stan Laurel und Oliver Hardy, Figuren, wie von Beckett geschaffen, immer quengelnd, kippelnd, aber nicht ohne den anderen auskommend.

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Nur der Weihnachtsstern leuchtet – Temporeicher, aber düsterer „Oliver Twist“ am Vorarlberger Landestheater
Gewalt und Verbrechen in den dunklen Straßen von London (Andreas Gaida, Kornelia Lüdorff, Felix Defèr)
Theater
29.11.2018 Walter Gasperi

In einer Version für Kinder ab 6 Jahren und einer 30 Minuten längeren für alle ab 12 Jahren hat Ingo Berk Charles Dickens´ Klassiker „Oliver Twist“ für die Bühne adaptiert. Gedanken an die Weihnachtsstücke der letzten Jahre oder Jahrzehnte sollte man dabei aber Zuhause lassen, denn Berk entführt der Vorlage entsprechend in eine düstere und kalte Welt von Armut, Gewalt und Ausbeutung.

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Das lustvolle Zerstören des Spießigen – Ein Interview mit Martin Gruber anlässlich der geballten Wiederaufführung von fünf aktionstheater ensemble-Stücken in Dornbirn und Wien
Dieses Interview ist in der KULTUR-Zeitschrift Nov. 2018 erschienen
Theater
28.11.2018 Peter Füssl

2019 wird das aktionstheater ensemble sein 30-Jahre-Jubiläum feiern. Das nimmt Regisseur Martin Gruber zum Anlass, um fünf erfolgreiche Stücke der vergangenen Jahre textlich und musikalisch neu bearbeitet, kostüm- und videotechnisch neu adaptiert in einem Einheitsbühnenbild zu präsentieren. Im November wurden im Werk X in Wien, Anfang Dezember am Spielboden in Dornbirn an vier Abenden jeweils zwei Stücke gezeigt: „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ wird mit „Ich glaube“, „Immersion. Wir verschwinden“ mit „Swing. Dance to the right“ gekoppelt. Im Jänner wird dann im Wiener Kosmos Theater ein Abend mit „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ und „Pension Europa“ über die Bühne gehen.

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Fressen und gefressen werden – eindrückliche Premiere im Theater Kosmos
Starkes Vater-Sohn-Team: Haymon M. Buttinger (re.) und Anwar Kashlan (li.)
Theater
16.11.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Mit jubelndem Applaus bedachte ein begeistertes Publikum im Theater Kosmos dessen Akteure, die Schauspielerin, die Spieler sowie das gesamte Leadingteam am Ende der gelungenen gestrigen Premiere. „Der Mann der die Welt aß“ des deutschen Autors Nis-Momme Stockmann in einer überzeugenden Regiearbeit von Augustin Jagg ist die derzeit laufende, vierte und letzte Produktion dieser Saison und zum Thema „Mannsbilder“.

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„Jakob von Gunten“ im TAK: Im Türöffnen liegt mehr verborgenes Leben als in einer Frage
Die Schüler üben das Türöffnen
Theater
15.11.2018 Anita Grüneis

Das TAK-Gastspiel „Jakob von Gunten“ vom Schauspielhaus Zürich, aufgeführt im Schaaner SAL, stieß nicht bei allen im Publikum auf Begeisterung, manchen war die Inszenierung von Barbara Frey zu spröde. Dabei hatte die Regisseurin gemeinsam mit Amely Joana Haag eine detailgenaue Bühnenfassung des Werks von Robert Walser erarbeitet und mit großartigen Schauspielern zeitgemäß auf die Bühne gebracht.

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Miss Sara Sampson – spannender Klassiker am Vorarlberger Landestheater
Großartig: Rahel Jankowski als Sara
Theater
11.11.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Virtuose Sprache und unbändige Emotionen, das erlebte vergangenen Freitag ein höchst begeistertes Premierenpublikum am Vorarlberger Landestheater. Mit der dritten Premiere der Saison präsentierte das neue Team um Intendantin Stephanie Gräve den Klassiker „Miss Sara Sampson“ von Gotthold Ephraim Lessing, in der Regie von Tobias Wellemeyer.

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Eine Lanze für das Absurde – bricht das Theater UNPOP in Dornbirn
Günter Rainer und Juliane Gruner - einfach großartig ...
Theater
31.10.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Die vierte Produktion des jungen Ensembles für unpopuläre Freizeitgestaltung feierte gestern seine Premiere auf der Bühne des Dornbirner Kulturhauses. Die Theaterleiter Caro Stark und Stephan Kasimir haben sich nach 3 zeitgenössischen Stücken diesmal für einen Klassiker entschieden. Das Stück „Die Stühle“ gehört zu den vielgespielten Stücken des französisch-rumänischen Dramatikers Eugène Ionesco, der als einer der wichtigsten Vertreter des absurden Theaters gilt.

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Köhlmeiers "Mädchen mit dem Fingerhut" als Gastspiel des Deutschen Theaters im TAK
Thorsten Hierse, Kotti Yun und Musiker Tobias Vethake vom Deutschen Theater Berlin
Theater
25.10.2018 Anita Grüneis

Das TAK zeigte mit der Aufführung „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ ein großes Stück Theaterkunst. Drei Personen ließen den Text von Michael Köhlmeier über fast zwei Stunden dahinfließen. Das Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin wurde zu einer Sternstunde. Mit einfachsten Mitteln, wunderbaren Schauspielern und einem ebenso starken Musiker wurden die Figuren des Romans quicklebendig.

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Spannende Grenzüberschreitungen mit Kunst im öffentlichen Raum
Die erste Überraschung: der Sprechchor in der Eingangshalle des Feldkircher Bahnhofs
Theater
19.10.2018 Annette Raschner

Zwei Jahre lang haben Brigitte Walk und ihre freie Kompanie walktanztheater.com für ihr neues Projekt „Am Zug“ gekämpft. Um – unter anderem – in einem von Lehrlingen der ÖBB eigens umgebauten Sonderzug spielen zu können, mussten im Vorfeld zahlreiche Genehmigungen eingeholt werden. Der lange Atem hat sich ausgezahlt! „Am Zug“ bietet neben einem wahren Theaterevent spannende Texte zu den Themen Reisen, Grenzen, Migration und Identität, sowie beeindruckende Darbietungen von Profi- und knapp 80 (!) LaiendarstellerInnen aus vielen Ländern.

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Der Zaubertrickkiste entnommen - "Welt am Draht" am Vorarlberger Landestheater
Überzeugendes Regiekonzept von Niklas Ritter und ein grandioses DarstellerInnenteam (Felix Defèr, Jan Kersjes, Johannes Frick, Katharina Uhland, Nicolas Garin, Stefan Hartmann und Luzian Hirzel)
Theater
11.10.2018 Annette Raschner

Die zweite Produktion des Vorarlberger Landestheaters in dieser Spielzeit hat es in sich! "Welt am Draht" ist ein Stück, das Regisseur Niklas Ritter auf Basis von Rainer Werner Faßbinders gleichnamigem, zweiteiligem Fernsehfilm von 1973 geschrieben hat. Der Film knüpft wiederum an einen Science-Fiction-Roman der 1960er Jahre an: "Simulacron-3" von Daniel F. Galouye. Er zeigt zu einer Zeit, in der das WorldWideWeb am CERN noch lange nicht erfunden war, auf, wie in einer digitalisierten Welt die grenzenlose Datenansammlung missbraucht werden kann. Am Landestheater könnte sich "Welt am Draht" zum Hit entwickeln!

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