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Theater

Sinnlicher Beckett
Die drei Darsteller/innen (Zoe Hutmacher, Grégoire Gros, Fabienne Trüssel) sitzen im überhöhten Regiepult, blicken starr nach vorne, Lichtspots fungieren als Aufforderung zum Sprechen
Theater
02.03.2019 Annette Raschner

50 Jahre nach der Verleihung des Literaturnobelpreises an den irischen Schriftsteller Samuel Beckett und 30 Jahre nach dessen Tod zeigt das Vorarlberger Landestheater in der Box eine Produktion an der Schnittstelle von Theater und bildender Kunst: Becketts Drama „Spiel“ und „Wry Smile Dry Sob“; Eine musikalisch-choreografische Installation zum Werk Becketts der italienischen Regisseurin Silvia Costa.

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“Hermann und Dorothea” im TAK:  J. W. Goethe reloaded
Maria Happel und Martin Schwab lasen Goethes "Hermann und Dorothea"
Theater
27.02.2019 Anita Grüneis

Mit dem Stück “Hermann und Dorothea” von Johann Wolfgang Goethe gastierte das Burgtheater Wien im TAK und bewies, dass das Werk, vor über 200 Jahren geschrieben, nichts an Aktualität eingebüßt hat. Auf dem Bühnenboden standen unzählige elektrische Teelichter, in ihrer Mitte zwei schwarze Tische mit je einem Stuhl. Auf der linken Seite ein schwarzes Klavier und eine hölzerne Klappleiter, die mit Blumenkränzen geschmückt war und den schriftlichen Hinweis trug: „Neun Musen“. Im Bühnenhintergrund eine große Leinwand, auf der gekräuseltes Wasser zu sehen war. Das Bühnenbild von Jura Gröschl strahlte eine Aura von ewiger Ruhe aus. In diesem Setting wurde Goethes über 200 Jahre altes Stück „Hermann und Dorothea“ von zwei schwarz gekleideten Schauspielern szenisch gelesen oder besser: „zum neuen Leben erweckt“ und „mit neuer frischer Energie geladen“. Goethe reloaded.

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NACHT OHNE STERNE von Bernhard Studlar - Eine Theater-KOSMOS-Produktion
„NACHT OHNE STERNE“ spielt in einer Stadt in Europa, die Nacht hindurch bis zum Morgengrauen und der Morgenröte (alle Fotos: Gerhard Kresser)
Theater
25.02.2019 Peter Niedermair

„Tag und Nacht, Ihr Geschwister der Ewigkeit, sagt mir, wie gefällt euch unsere Zeit?“ (Ödön von Horváth, „Ein Kind unserer Zeit“)

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Grotesk schräge Theatershow – UNPOP mit „Der große Marsch“ von Wolfram Lotz
Großartig: Christina Scherrer als Moderatorin und Anwar Kashlan als Wolfram Lotz
Theater
22.02.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Ist ein unmögliches Theater möglich? Laut Autor Wolfram Lotz: „Ja.“ - Und man sollte ihm das glauben, auch wenn es keinen Grund dafür gibt. Wolfram Lotz, 1981 in Hamburg geboren und im Schwarzwald aufgewachsen, gewann mit seinem ersten Stück „Der große Marsch“ den Kleistförderpreis sowie den Publikumspreis des Berliner Stückemarktes und wurde zum „Nachwuchsdramatiker des Jahres“ gekürt. Nachdem das Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung, kurz UNPOP, mit den Stücken „Die lächerliche Finsternis“ und „Einige Nachrichten aus dem All“, beide von Wolfram Lotz, große Erfolge feiern konnten, bringen die jungen Theatermacher nun auch sein Stück „Der große Marsch“ zur Aufführung. Die bejubelte Premiere fand gestern auf der Hinterbühne des Dornbirner Kulturhauses statt.

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„Neue Abenteuer von A und B“ in der Reihe Kosmodrom im Theater Kosmos
Christopher Zierl und Phillip Beck (Fotos: Theater Kosmos)
Theater
08.02.2019 Peter Niedermair

Eine interessante Frage entlang des im Rahmen von Kosmodrom gestern zur Premiere im Theater Kosmos Foyer aufgeführten Stückes von David Baldessari ist, wie der Theaterautor und gleichzeitig Theaterregisseur mit der Ambivalenz der beiden Rollen umgeht. Diese Frage wird durch die beiden exzellenten jungen Schauspieler, Christopher Zierl und Phillip Beck, denen durchaus eine co-inszenierende Aufgabe zukommt, in ihrer Komplexität auf eine noch höhere Stufe gestellt. Die Emergenz des ereignisreichen Schauspiels, das in diesen Tagen in der Mariahilfstraße in Bregenz noch zweimal aufgeführt wird, ist auf der Bühne voll aufgegangen. Theater vom Feinsten!

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„Elektrische Schatten“ im TAK: Poesie und Musik für Kinder und Erwachsene
Wenn Schatten wandern - Michael Döhnert und Melanie Florschütz zeigten ihre "Elektrische Schatten" im TAK
Theater
27.01.2019 Anita Grüneis

Gutes Kindertheater zeigt immer wieder, wie einfach es sein kann, ein Publikum zu fesseln, und zwar ohne Worte, mit Mimik, Gestik und einfachen Geschichten. Michael Döhnert und Melanie Florschütz sind Meister in diesem Fach. Im TAK zeigten sie dies mit ihrer Produktion „Elektrische Schatten“, die im September 2018 in der Schaubude Berlin seine Premiere feierte. Das Publikum war hingerissen.

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„Bilder deiner großen Liebe“ im TAK: Sternstunde mit Sandra Hüller
Sandra Hüller und die Musiker Moritz Bossmann und Sandro Tajouri
Theater
23.01.2019 Anita Grüneis

Mit der Produktion „Bilder deiner großen Liebe“ gastierte das Theater am Neumarkt im TAK. Der Abend wurde zu einer Sternstunde der Schauspielkunst. Der 48-jährige Autor Wolfgang Herrndorf setzte seinem Leben am 26. August 2013 selbst ein Ende. Seine Krebserkrankung war soweit fortgeschritten, dass er keine Hoffnung mehr sah. Er hinterließ seinen Bestseller „Tschick“ und andere Werke, darunter auch ein unvollendetes Stück, ein Roadmovie mit der Hauptfigur Isa, das Mädchen auf den Müllbergen, das bereits in „Tschick“ eine Rolle gespielt hatte. Den Titel für seinen Roman legte Wolfgang Herrndorf in seinen letzten Lebenstagen noch fest: „Bilder deiner großen Liebe“. 

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Demokratische Momente an der Uni Liechtenstein: Wir sind hervorragende Untertanen
Die Studenten Matthias Brugger, Hans Hatt und Joel Scherrer schufen das Bühnenbild zum Thema "Courage"
Theater
20.01.2019 Anita Grüneis

Literaturhaus, TAK Theater Liechtenstein und Universität Liechtenstein spannten für das Projekt „Demokratische Momente“ zusammen. Geschaffen wurde eine „theatrale Rauminstallation“, die an zwei Abenden im ausverkauften Auditorium zu sehen und zu hören war. Es war eine kurzweilige und spannende Geschichts-Stunde.

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„Shooter“ im TAK: Können Männer Freunde sein?
Shooter: Männer und ihre Faszination für Waffen (Michael Gnat und Ean Sheehy)
Theater
19.01.2019 Anita Grüneis

Der junge amerikanische Autor Sam Graber schrieb mit „Shooter“ ein kluges Stück zum Thema der Amokläufe an amerikanischen High-Schools. Die Liechtensteinerin Katrin Hilbe inszenierte die Uraufführung im „Theaterlab“ in New York und kam mit dieser Produktion nun ins Theater Konstanz und ins TAK. Es war ein interessanter Abend, der Fragen stellte, sie beantwortete und neue Fragen aufwarf. 

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Klare Positionierung mit dem neuen Spielplan – Theater Kosmos
Stephan Kasimir und Hubert Dragaschnig
Theater
10.01.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

„Wie gefällt euch unsere Zeit?“ Mit Ödön von Horvaths Zitat aus seinem Roman „Ein Kind unserer Zeit“ fixiert das Theater Kosmos die Thematik seiner Spielzeit 2019 und postuliert damit die Intention eines gesellschaftspolitischen Diskurses zur Gegenwart. Mit Enthusiasmus und einer Leidenschaft, wie in den letzten Jahren selten so intensiv erlebbar, präsentierten die Theaterleiter Augustin Jagg und Hubert Dragaschnig am Mittwoch, den 9. Jänner in den Räumen der Firma Rhomberg Bau, einem Sponsor des Theaters, ihren Spielplan 2019.

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