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Theater

„Das Leben und Sterben des Julius Cäsar“ im TAK – In den Sand gesetzt
Die ehrenwerten Männer um Cäsar und ihre Machtspiele im Sand
Theater
12.09.2021 Anita Grüneis

Kaum ein römischer Staatsmann ist heute noch so berühmt wie Julius Cäsar. Er herrschte über das römische Imperium, eroberte das heutige Frankreich, hatte eine Affäre mit der ägyptischen Königin Kleopatra - und sagte über sich selbst: „Veni, vidi, vici“ („Ich kam, ich sah, ich siegte“). William Shakespeare hat ihm das Stück „The tragedy of Julius Caesar“ geschrieben, der Autor und Übersetzer Helmut Krausser hat davon eine konzentrierte Fassung erarbeitet, Oliver Vorwerk inszenierte dieses modernisierte Werk im TAK zur Saisoneröffnung. 

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Höllentanz im Lustgarten – gefeierte Premiere im Dornbirner Kulturhauspark
Wenn die gute Gesellschaft wild feiert ...
Theater
20.08.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Nach wunderbaren Stücken wie „Am Beispiel Butter“ oder „Der Herzerlfresser“ ist dem österreichischen Autor und Stückeschreiber Ferdinand Schmalz mit seiner Adaption des „Jedermanns“ von Hugo von Hofmannsthal wieder ein großer Wurf gelungen. Und auch das Ensemble UNPOP hat mit seiner gestrigen Premiere von „Jedermann (stirbt)“ im Dornbirner Kulturhauspark eine adäquate Arbeit dazu abgeliefert. Es war eine gute, gemeinsam mit der Kulturinitiative „Caravan“ getroffene Entscheidung eine Sommerproduktion an zwei Freilicht-Locations, im Kulturhauspark in Dornbirn sowie am Gutshof Heidesand in Lustenau, anzubieten –immer mit der Schlechtwetteroption „Freudenhaus“.

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Käsekrainer – Kokain fürs Volk! Die Uraufführung von „Lohn der Nacht“ im Theater Kosmos
Ein wunderbares Ensemble mit großer Spielfreude
Theater
06.08.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Im Zentrum der Geschichte, des Theaterabends steht, ganz profan, ein Würstelstand – die Wurstinsel. Um ihn herum begegnen sich im Laufe einer Nacht Menschen, ganz unterschiedliche Menschen, mit ihren ganz persönlichen, zum Teil konvergierenden Geschichten, ihren Eigenheiten, ihren Träumen. „Lohn der Nacht“ von Bernhard Studlar gewann im letzten Jahr den Dramatikerpreis der Theaterallianz, der, gemeinsam mit den Bregenzer Festspielen, zum Thema „Arroganz des Kapitals“ ausgeschrieben war. Am gestrigen 5. August feierte das Stück unter der Regie von Jana Vetten eine ganz wunderbare Premiere im Theater Kosmos.

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„Die Puppenmacherin“ eröffnet Poligonale 2021 in Hohenems
Katrin Jaehne und Pan Selle im gemeinsamen Spiel mit Peeping Tom
Theater
31.07.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Ein neues Festivalformat der darstellenden Kunst ist aus der Taufe gehoben. Mit der Uraufführung des Stückes „Die Puppenmacherin“ feierte am gestrigen Donnerstag, den 29. Juli, im Schulhof der Volksschule Markt in Hohenems nicht nur Thomas Weltes neuestes Werk Premiere, sondern wurde gleichzeitig der Auftakt für das neue Theaterfestival Poligonale gesetzt, das bis 15. August noch Spannendes zu bieten hat.

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„Wir entlarven sein Gefangensein in einem Männersystem“ - Gespräch mit Andreas Kriegenburg über seine Inszenierung von „Michael Kohlhaas“
"Max Simonischek als Kohlhaas changiert zwischen Figurenspiel und Rezitation." (A. Kriegenburg; Foto: Bregenzer Festspiele / Karl Forster)
Theater
25.07.2021 Manuela Liberata Schwärzler

„Michael Kohlhaas“ feierte am 23.7.2021 bei den Bregenzer Festspielen in Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg Premiere. Manuela Liberata Schwärzler traf sich mit dem Regisseur Andreas Kriegenburg, der als einer der stilprägendsten und bildstärksten Regisseure seiner Generation gilt, am Tag nach der Premiere zu einem Gespräch.

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Weibliche Strahlkraft dominiert Andreas Kriegenburgs „Michael Kohlhaas“ in Bregenz
Auf der Goldwaage (alle Fotos: Karl Forster)
Theater
24.07.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Am Freitag feierte "Michael Kohlhaas", eine Koproduktion der Bregenzer Festspiele mit dem Deutschen Theater Berlin und dem Les Théàtres de la Ville de Luxembourg, seine Premiere und Uraufführung im Theater am Kornmarkt in Bregenz. Regisseur Andreas Kriegenburg und sein Team adaptierten die Novelle von Heinrich von Kleist für die Bühne und überzeugten mit einem fesselnden, unter die Haut gehenden Theaterereignis mit Nachhall. So wurde auf der Bregenzer Bühne das Stück ohne Aktualisierung aber mit ganz klaren Bezügen ins Heute oder Morgen dargestellt.

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Eine singende Robbe unterm Bett - Christoph Marthalers herrlich schräger Liederabend am Vorarlberger Landestheater
Nikola Weisse - seit vielen Jahren Wegbegleiterin von Christoph Marthaler (alle Fotos: © Simon Hallström)
Theater
27.06.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Bereits seit acht Jahren tourt „King Size“, Marthalers herrlich schräger Liederabend, erfolgreich um den Globus, gastierte mit weit über 100 Aufführungen in mehr als 20 Ländern und ist seit gestern nun auch in Österreich angekommen, wo er in der Landeshauptstadt Bregenz am vergangenen Abend seine Premiere am Vorarlberger Landestheater feierte. Für das Zustandekommen des Abends zeichnet Direktorin Stephanie Gräve verantwortlich, die 2013 das Stück als damals stellvertretende künstlerische Leiterin im Theater Basel mit aus der Taufe gehoben hat.

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lonely ballads: ZWEI - von Martin Gruber und aktionstheater ensemble, Uraufführung
Simon Scharinger, Simon Gramberger, Joachim Rigler, Kristian Musser (© Gerhard Breitwieser)
Theater
25.06.2021 Peter Niedermair

Monologe der Verzweiflung: „lonely ballads“ ist eine vorläufige Inventarisierung von Pandemie-Erfahrungen und -Einsamkeiten, eine Collage persönlich-seelischer Verletzungen, eine Konfrontation mit dem Ausgesetztsein, ein Register der Zumutungen, körperlichen Verrenkungen und Ausweglosigkeiten. Hinter thematisch aufblitzenden, hinausgeschrienen Alltagserlebnissen, die sich sprachlich an den Nichtigkeiten des Lebens abrackern, vom Zucchinischneiden zum Karottenschälen, vom Steuerausgleich bei bedingungslosem Grundeinkommen, gescheiterten Beziehungen, die weiterhin gefangen nehmen, Karottentorte und Puderzucker, von den Minderwertigkeitskomplexen über Deutsche, vom Gebussel mit Menschen, die man gar nicht kennt, Saubersprays und Fontänenbestattungen, von den Stationen an der Wiener U1, Vicky Leandros, gemalten Apfelbäumen, den Sackkleidern von Emilie Flöge und Einladungen, die ins Leere gehen … Chiffren der Ausweglosigkeit. Bewörterungen als Selbstgespräche, manische Schübe und Depressionen.

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TAK-Saison 2021/22: „Ich bin klug. Ich“
Dürrenmatts "Play Strindberg" kommt im März 2022 ins TAK
Theater
15.06.2021 Anita Grüneis

Die Verantwortlichen des TAK haben einen Hang zu speziellen Saison-Themen. 2018/19 hieß es: „Der Vorhang stürzt, wir brechen auf“, darauf folgte „Die Welt ist oder ich verrückt“, dann „Die Wahl erst macht den Menschen“ und für 2021/22 lautet das Motto: „Ich bin klug. Ich“, ein Zitat von Heiner Müller. Wie Thomas Spieckermann meint, befeuern zur Schau gestellte „Ich-Konzepte“ politischer Führer in der Welt, die das Bild des starken Mannes über Gemeinwohl und Dialog stellen, die Tendenzen der Egozentrik und des Narzissmus. „Mit den Stücken unseres Spielplans, ihren Figuren und Konflikten eröffnet das Theater einen Raum des Gesprächs, der Reflektion und der Gemeinschaft.“

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Poetisches Bilder-Theater am See
Im Seestudio des Bregenzer Festspielhauses fühlt sich das Publikum an Bord. (alle Fotos: Anja Köhler)
Theater
05.06.2021 Ingrid Bertel

Mit der Uraufführung von „Ihr seid bereits eingeschifft“ bespielt Silvia Costa vier Kulturorte in Bregenz.

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