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Tanz

Der nicht einmal mit seinen Schatten tanzt – Nicolas Cantillon und Jacquez Mantica präsentierten „Listen & Watch“ beim tanz ist Festival am Spielboden
Jacques Mantica und Nicolas Cantillon mit "Listen & Watch" am Spielboden (Foto: © Spielboden/Michael Fritz)
Tanz
12.06.2014 Peter Füssl

Nicolas Cantillon ist die männliche Hälfte der französisch-schweizerischen Compagnie 7273, die 2010 beim tanz ist Festival mit dem schrägen Meisterstück „LAÏ LAÏ LAÏ LAÏ“ samt Eisbären-Yeti begeistert hat. Dieses Mal reiste er ohne seine Tanz- und Lebenspartnerin Laurence Yadi an, um gemeinsam mit dem jungen Gitarristen Jacques Mantica sein 40-minütiges Solo-Tanzstück „Listen & Watch“ zu präsentieren. „Einen Abend für ‚tanzgereifte’ Genießer und ein Statement für Purismus und Konsequenz“ nannte Festival-Organisator Günter Marinelli diese Produktion in einem Interview in der Mai-Ausgabe der KULTUR und traf damit ins Schwarze.

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Charisma und Perfektion – Aakash Odedra begeisterte beim tanz ist Festival am Spielboden
Aakash Odedra - eine singuläre Erscheinung in der zeitgenössischen Tanzszene
Tanz
05.06.2014 Peter Füssl

Der 1984 im englischen Birmingham geborene, indischstämmige Tänzer Aakash Odedra verzauberte den Spielboden zum Auftakt des tanz ist Festivals mit seiner genialen Mischung aus klassischem indischen Kathak-Tanz und zeitgenössischen Einflüssen. Die renommierten Choreographen Russell Maliphant, Akram Khan und Sidi Larbi Cherkaoui – letztere hatten auch schon beim „Bregenzer Frühling“ ihre großen Auftritte – schrieben dem Rising-Star der britisch-asiatischen Tanzszene eindrucksvolle und ausdrucksstarke Choreographien auf den Leib.

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Kreativer Jungbrunnen mit frischen Ideen – Das Nederlands Dans Theater 2 begeisterte mit vier sehr unterschiedlichen Choreographien beim „Bregenzer Frühling“
"B.R.I.S.A" - frischer Wind im Tanzgeschehen
Tanz
04.05.2014 Peter Füssl

Der legendäre Choreograph und Langzeit-Leiter des Nederlands Dans Theater Jiří Kylián gründete vor mittlerweile auch schon 35 Jahren das Nederlands Dans Theater 2, einen kreativen Jungbrunnen für die renommierte Compagnie, in dem sich die größten, handverlesenen Talente der jeweiligen Generation treffen. Drei Jahre lang haben diese dann Zeit, sich unter hervorragenden Bedingungen weiterzuentwickeln und ihre grandiosen Anlagen zu vervollkommnen, um den Sprung ins NDT 1 zu schaffen. Kein Wunder also, dass die 16 Tänzerinnen und Tänzer zwischen 17 und 23 Jahren im ausverkauften Bregenzer Festspielhaus über weite Strecken sowohl mit herausragenden Leistungen als auch mit Witz und unverbrauchter Frische begeisterten.

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Die hohe Kunst des Pas de deux – Sidi Larbi Cherkaoui zelebrierte sie mit seinen „Greatest Hits“ beim „Bregenzer Frühling“
"Pure" - wenn in der Liebe die Reinheit verloren geht
Tanz
27.04.2014 Peter Füssl

Der flämisch-marokkanische Tänzer und Choreograph Sidi Larbi Cherkaoui ist ja schon Stammgast in Bregenz. 2010 begeisterte er mit 17 Shaolin-Mönchen im Stück „Sutra“, 2011 mit „Babel“, einer ebenso tragischen wie komischen, jedenfalls genialen Abhandlung zur Hybris der Menschheit und deren göttlicher Bestrafung durch die Sprachverwirrung. 2012 bewies der im Les Ballets C. de la B. beheimatete Avantgardist, gemeinsam mit der renommierten Flamenco-Tänzerin Maria Pagés, dass gerade die gekonnte Kombination aus Gegensätzlichem zu fruchtbaren Resultaten führen kann. Dieses Mal tanzte Sidi Larbi Cherkaoui nicht selber, sondern ließ sein Ensemble Eastman eindrucksvoll demonstrieren, dass er sich als Choreograph bestens auf die hohe Kunst des Pas de deux versteht. Unter dem Titel „4D“ wurden vier aus älteren Produktionen herausgelöste Duette, sowie in der Mitte die Videoproduktion Valtari“ zur Musik der isländischen Kultband Sigur Rós gezeigt. Um es gleich vorweg zu nehmen: ein makelloser Abend!

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Brachiales Rock-Spektakel und düstere Tanzshow – Hofesh Shechter brach mit seinem beklemmenden Erfolgsstück „Political Mother“ den Dezibel-Rekord beim „Bregenzer Frühling“
Die unglaublich schnellen und energievollen TänzerInnen und Tänzer bewegen sich oft wie fremdgesteuert, unterliegen einem Gruppenzwang – sind Bedrängte und Verführte zugleich
Tanz
30.03.2014 Peter Füssl

Der 39-jährige israelische Musiker, Tänzer und Choreograph hat in den letzten Jahren via London die Tanzwelt mit seinen außergewöhnlichen Produktionen im Sturm erobert. Mit seinem ersten abendfüllenden Stück, das 2010 uraufgeführt wurde, hat er das nicht rockaffine Publikum mit seinen lautstarken Soundattacken ebenso irritiert, wie mit seinen zwischen Frustration und Aggression pendelnden Assoziationen zur Rolle des stets in der Gefahr der Selbstauslöschung schwebenden Individuums in einer totalitären Gesellschaft. Eine gute Stunde höchst intensiver akustischer und visueller Erfahrungen, die kaum einmal Entspannung zuließen.

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Poetisch, magisch, virtuos – Akram Khan verzaubert zum Auftakt des Bregenzer Frühlings das Festspielhaus
Akram Khan - als Choreograph, Tänzer und Performer gleichermaßen überzeugend
Tanz
22.03.2014 Peter Füssl

Einen besseren Auftakt als Akram Khans 80-minütige Soloperformance „Desh“ hätte man sich für das renommierte Tanzfestival nicht wünschen können. Die eindrucksvolle und äußerst abwechslungsreiche Identitätssuche, die den 39-jährigen englischen Tänzer und Choreographen Akram Khan im Spannungsfeld zwischen seiner westlichen Alltags- und Erfahrungswelt und der ihm vielfach fremden Welt seiner Vorfahren in Bangladesch zeigt, ist nicht nur eine exzellente multimediale Tanz/Theater-Performance, sondern hat – neben intellektuellen und ästhetischen Reizen ohne Ende – auch noch menschliche Wärme, Witz und Charme.

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Radikale Körperkunst - Butoh-Meister Ko Murobushi sorgt für ein eindrucksvolles Finale des „Tanz ist“ Festivals am Spielboden
Ko Murobushi feierte am Spielboden mit einer Performance, die an die Nieren ging, seinen 66. Geburtstag - von Altersmilde keine Spur (© Laurent Ziegler)
Tanz
15.06.2013 Peter Füssl

Zeitgenössischer Tanz aus Japan scheint den Nerv der Vorarlberger Tanzinteressierten zu treffen, denn das von Günter Marinelli konzipierte „Tanz ist“ Festival am Dornbirner Spielboden war durchwegs sehr gut besucht. So konnte auch Ko Murobushi, der als lebende Legende der ursprünglichen Butho-Bewegung gilt und diese in Japan lange Zeit als zu avantgardistisch verschriene Kunstform mit großem Erfolg nach Europa brachte, seine aufwühlende Tanztheater-Performance „quicksilver“ vor vollem Haus präsentieren.

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Ein faszinierendes Opening des von Günter Marinelli initiierten „Tanz ist“-Festivals ging gestern Abend im Dornbirner Spielboden über die Bühne - Eine Symbiose aus Klang, Augenblick und Körper
Hiroaki Umeda in "Duo"
Tanz
07.06.2013 Natalie Fend

„Tanz ist“ steht heuer im Zeichen von Japan. Der multidisziplinäre Künstler Hiroaki Umeda zeigte zwei Stücke seiner eigens gegründeten Companie S20 „Duo“ und „while going to a condition“. „Es geht nicht um die Idee, sondern um Licht, Sound und Tanz“, so Günter Marinellis Worte bei der Einführung. Der volle Zuschauerraum, in dem auch eine Schulklasse zu entdecken war, zeigt die zunehmende Offenheit für den zeitgenössischen Tanz auch im ländlichen Raum. Am Ende: fünffacher Applaus!

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Besucherrekord beim „Bregenzer Frühling“ – Saburo Teshigawara zum Finale
Der Japaner Saburo Teshigawara zählt zu den renommiertesten Tanzkünstlern der Gegenwart (© Jun Ishikawa)
Tanz
26.05.2013 Peter Füssl

7.949 BesucherInnen, nahezu 100 % Auslastung bei den vier Tanzproduktionen, 95 % beim Aktionstheater Ensemble – diese Zahlen bestätigen eindrucksvoll den hervorragenden Ruf des „Bregenzer Frühlings“ als hochkarätiges Tanzfestival mit Ausstrahlung in den gesamten Bodenseeraum. Denn 45 % der Besucher kamen heuer aus Deutschland und 5 % aus der Schweiz und aus Liechtenstein ins Bregenzer Festspielhaus. Erfreulicherweise kommen diese bemerkenswerten Zahlen nicht durch ein quotensteigerndes Schielen auf eine breite Massenwirksamkeit zustande, sondern auf einem äußerst anspruchsvollen Niveau, das auch Tanzerlebnisse wie jenes mit Saburo Teshigawara + Karas beinhaltet, das für manche Tanzbegeisterte eine besondere Herausforderung war.

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Breakdance trifft auf taiwanesische Tanzkunst - stehende Ovationen für Mourad Merzoukis Compagnie Käfig und „Yo Gee Ti“ beim „Bregenzer Frühling“
Klassische Virtuosität, taiwanesische Tradition und die knackige akrobatische Frische des Breakdance
Tanz
27.04.2013 Peter Füssl

Der vierzigjährige Franzose mit algerischen Wurzeln Mourad Merzouki hat eine außergewöhnliche und steile Karriere hinter sich: vom Kinderzirkusartist, über den jugendlichen Breakdancer und Leiter einer Hip-Hop-Schule in Lyon, bis zum international gefeierten Choreographen, Compagnie-Chef und künstlerischen Leiter des Centre Chorégraphique National de Créteil et du Val-de-Marne (CCN) in Paris – und letztes Jahr wurde er sogar zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt. Nun konnten auch die zahlreichen Tanzinteressierten aus der gesamten Bodenseeregion im Rahmen des „Bregenzer Frühlings“ im ausverkauften Festspielhaus in die Merzouki-Begeisterungswelle eintauchen.

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