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Musik / Konzert

Dynamische musikalische Aussagen - Das Sinfonische Blasorchester Vorarlberg unter der Leitung von Thomas Ludescher nahm Kurs auf virtuose Blasmusik
Das Sinfonische Blasorchester Vorarlberg unter der Leitung von Thomas Ludescher begeisterte das Publikum im Montforthaus Feldkirch. Unter dem Motto "Crossing the winds" war die Sopranistin Maria Erlacher als Solistin mit dabei. Ihre große Ausdruckskraft faszinierte die Zuhörenden. (Fotos: Fotoclub Kontakt Feldkirch)
Musik / Konzert
01.09.2019 Silvia Thurner

Unter dem Motto „Crossing the winds“ stand das Wochenende in Feldkirch ganz im Zeichen der sinfonischen Blasmusik. Unter der Leitung von Thomas Ludescher präsentierte das Sinfonische Blasorchester Vorarlberg (SBV) im Montforthaus ein klug zusammengestelltes Konzertprogramm. Die Werke, unter anderem von Stephen Melillo, Donald Grantham und Oliver Waespi boten den Musikerinnen und Musikern viel Raum, um ihre Virtuosität auszuspielen. Im Mittelpunkt standen drei Arien aus der Oper „Le Grand Macabre“ von György Ligeti, die von der Sopranistin Maria Erlacher souverän ausgestaltet wurden. Am Ende des inspirierenden Konzerterlebnisses riss es die Zuhörenden von den Sitzen und die Musikerinnen und Musiker konnte sich über standing ovations freuen.

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Faszinierende Wunderwandelwelt – Uraufführung bei den Bregenzer Festspielen
Fantastisch: Jennifer Torrence und Adam Rosenblatt
Musik / Konzert
17.08.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Ein in mehrfacher Hinsicht fantastischer, experimenteller, verwirrender und überraschender Abend, gespickt mit bunten Papierbildern, schrägen neuen Tönen, eigenwilligen Geschichten und einer erklecklichen Portion Humor, war in François Sarhans „Wunderwandelwelt“, uraufgeführt auf der Werkstattbühne des Bregenzer Festspielhauses, mit allen Sinnen zu erleben. Der französische Künstler Sarhan entführte das interessiertes Publikum am gestrigen Abend in seine wahrhaft wundersamen Welten.

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Vorläufige Bilanz der Saison: Die Festspiele im Glück
Fröhliche Gesichter des Leading Teams zu Ende einer erfolgreichen Saison, v.l.n.r.: Kaufmännischer Direktor Michael Diem, Intendantin Elisabeth Sobotka, Präsident Hans-Peter Metzler.
Musik / Konzert
16.08.2019 Fritz Jurmann

Mit etwa 250.000 Besuchern in einer Saison kann eine Bilanz kaum besser sein als jene, die am Freitagvormittag von den Bregenzer Festspielen auf der Parkterrasse der Seetribüne präsentiert wurde. Mit der wichtigen Einschränkung „vorläufig“ allerdings, denn es geht neben einer Produktion auf der Werkstattbühne und dem Orchesterkonzert des SOV in den letzten drei Tagen auch noch um drei große Fragezeichen in Form der letzten drei „Rigoletto“-Aufführungen am See. Das heißt letztlich, dort im Falle von Schlechtwetter-Absagen bis zu 15.000 Zusehen haben oder nicht haben. Warum man dann die Abschluss-Pressekonferenz nicht gleich am Montag abhält, wenn alles klar ist, erschließt sich wohl niemanden. Aber es ist ein lange gepflegtes Ritual, das man so einfach zu akzeptieren gelernt hat.

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Schnitzlers „Reigen“ mit Franui: Festspiel-Vergnügen auf höchstem Niveau
Deutliche Zustimmung fand bei den Festspielen im großen Haus das „Konzert mit Drama“ genannte Projekt um Schnitzlers berühmtes Schauspiel „Reigen“ mit der Osttiroler Musikbanda Franui als musikalisches Zentrum.
Musik / Konzert
16.08.2019 Fritz Jurmann

Das ist es, was Festspiele können müssen und was Bregenz mit seiner weitsichtigen Intendantin Elisabeth Sobotka auch laufend erfolgreich praktiziert: Den gleichen Stoff dem geneigten Publikum in verschiedenen Varianten vorzusetzen. Denn nur der Vergleich macht sicher, auch wenn er manchmal hinkt. So geschehen in den vergangenen Tagen mit Schnitzlers Schauspiel „Reigen“, das zunächst als zeitgenössische Oper mit der Musik von Bernhard Lang und nun am Feiertag noch als „Konzert mit Drama“ angeboten wurde, mit den beiden Top-Schauspielern Regina Fritsch und Sven-Eric Bechtolf und der herrlich verqueren Osttiroler Musikbanda Franui.

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Sooo schön traurig: Junges Opernstudio taucht „Eugen Onegin“ in eine starke Gefühlswelt
Die verträumte Tatjana (die israelische Sopranistin Shira Patchornik) lebt als junges Mädchen auf dem Gut ihrer Mutter.
Musik / Konzert
13.08.2019 Fritz Jurmann

Die Vorgaben für die heurige fünfte Produktion im Opernstudio der Bregenzer Festspiele waren nach einem von Brigitte Fassbaender im Vorjahr grandios verjuxten „Barbier von Sevilla“ von Rossini extrem hoch. Doch der fantasievolle Regisseur Jan Eßinger (36) lieferte heuer ein Beispiel inspirierten Bühnenhandwerks und konnte mit seiner Inszenierung von Tschaikowskys Opernknüller „Eugen Onegin“ gegen die große Meisterin glänzend bestehen. Das zeigte sich bei der ausführlich bejubelten Premiere am Montagabend am Kornmarkt, auch wenn beide Projekte aus ganz verschiedenen Genres stammen und nicht direkt vergleichbar sind.

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Alles ist möglich – Große stilistische Bandbreite und viel Raum für spannende Neuentdeckungen bei den Bezau Beatz
Théo Ceccaldi's Freaks sorgen mit ihren trefflichen Kombinationen von Disparatem für permanente Aha-Erlebnisse (alle Fotos: © Stefan Hauer)
Musik / Konzert
10.08.2019 Peter Füssl

Nie zuvor war das Publikumsinteresse so groß, und wenn die Wetterlage am letzten Tag keinen Strich durch die Rechnung macht, werden die 12. Bezau Beatz einen neuen Zuschauerrekord aufstellen. Mittlerweile trifft man im Gespräch zwischen den Konzerten vermehrt auf in alle Richtungen offene Musik-Touristen, die dieses innovative Festival in den Bergen gleich auch mit einem Kurzurlaub verbinden. Dies ist umso bemerkenswerter, weil Festivalorganisator Alfred Vogel sein Credo „Qualität vor Quote“ durchaus ernst nimmt und auf authentische und außergewöhnliche Künstler setzt, die nicht immer unbedingt leichte Kost servieren. „Gekocht“ wird aber stets auf hohem Niveau. Die drei Konzerte am Abend des zweiten Festival-Tages mit Théo Ceccaldis Freaks, Intensivstation und Trixie Whitley haben das wieder einmal deutlich gemacht.

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Die Aussagekraft aus dem Kern heraus entwickelt – Philippe Jordan und die Wiener Symphoniker spielten alle vier Brahms-Symphonien als Zyklus und fanden damit viel Zustimmung
Philippe Jordan bündelte zum Abschluss seiner Funktion als Chefdirigent der Wiener Symphoniker die Kräfte aller und brachte im Rahmen von zwei Orchesterkonzerten bei den Bregenzer Festspielen detailreiche Werkdeutung der vier Symphonien von Johannes Brahms auf die Bühne. (Foto: Lisa Mathis)
Musik / Konzert
06.08.2019 Silvia Thurner

Die Aufführung der vier Symphonien von Johannes Brahms bildet das Zentrum der diesjährigen Orchesterkonzerte bei den Bregenzer Festspielen. Philippe Jordan und die Wiener Symphoniker präsentierten die Kompositionen als Werkzyklus und stießen damit auf Begeisterung. Vom ersten bis zum letzten Ton war klar, dass Philippe Jordan am Pult des Orchesters sehr genau wusste, was er mit jeder einzelnen Phrase zum Ausdruck bringen, in welchen Sinnzusammenhang er sie stellen wollte. Er dirigierte auswendig, leitete die Symphoniker mit akkurater Gestik und ermöglichte damit anregende Werkdeutungen, die sowohl geistreiche als auch emotionale Hörerlebnis boten und darüber hinaus gute Anreize zum Weiterdenken lieferten.

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30-jähriges Jubiläum des Szene Openair Lustenau
Das Szene Openair Lustenau feierte heuer 30-Jahr-Jubiläum
Musik / Konzert
04.08.2019 Peter Ionian

Das Open Air des Szene Kultur- und Jugendvereins in Lustenau ist nicht erst seit Kurzem eine Institution. In 30 Jahren ist es zum größten und typischsten Musikfestival in Vorarlberg gewachsen und erreicht speziell junge, jugendliche Musikfans. Heuer wurde von 1. bis 3. August das Jubiläum gefeiert, bei stabilem Wetter, mit über 50 Live-Acts und DJs sowie 25.000 Besuchern und Besucherinnen laut Presseaussendung des Veranstalters.

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Ein Podium für neue Musik während der Festspielzeit – der Wiener Concert-Verein musizierte im voralberg museum
Bereits zum vierten Mal organisiert der Wiener Concert-Verein im vorarlberg museum "Zeitklang im Museum" und bereichert damit die Vorarlberger Musikszene sehr wesentlich.
Musik / Konzert
04.08.2019 Silvia Thurner

Der Wiener Concert-Verein leistet mit seinen Konzerten „Zeitklang im Museum“ einen wichtigen Beitrag für die Aufführung zeitgenössischer Musik aus Österreich und insbesondere aus Vorarlberg während der Festspielzeit. Im schönen Ambiente des vorarlberg museums waren Werke von Michael Amann, Murat Üstün, Richard Dünser sowie Hannes Raffaseder und Helmut Schmidinger zu hören. Das Kammerorchester unter der Leitung von Martin Kerschbaum musizierte engagiert und präsentierte eine vielseitig ausgewählte Werkauswahl. Darüber hinaus gaben die anwesenden Komponisten Einblicke in ihre Werke und bereicherten damit das Musikerleben.

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„Der Reigen“ von Bernhard Lang bei den Bregenzer Festspielen
"Der Reigen", Musiktheater von Bernhard Lang bei den "Bregenzer Festspielen" (alle Fotos © Anja Köhler)
Musik / Konzert
03.08.2019 Peter Niedermair

Bernhard Langs Musiktheater „Der Reigen“ führte als österreichische Erstaufführung am 30. und 31. Juli auf der Werkstattbühne des Bregenzer Festspielhauses in 90 Minuten zehn Paarbegegnungen vor, die sich für ein kurzes sexuelles Techtelmechtel treffen. Die Inszenierung von Michael Sturmingers Libretto nach Arthur Schnitzlers Der Reigen (1920) wurde in einer Koproduktion mit der Neuen Oper Wien zu einem grandiosen Erfolg. In rondoartigen Schleifen und Wiederholungen à la Thomas Bernhard führt der österreichische Komponist Bernhard Lang das Aufsehen erregende Schnitzler Stück als Panorama der klischeegesättigten Jahrhundertwende vor und positioniert es zwischen spielerischer Heiterkeit, Fragen der Sittlichkeit und den Lücken der Geschlechter. Alle inszenatorischen Elemente, vom Libretto bis zum Kompositionsprinzip, vom Bühnenbild bis zum zentral vor der eigentlichen Bühne positionierten Orchester, von der Lichtregie bis zu den Kostümen, zeigen mit jedem weiteren Loop, die Struktur des Teco-Meco, der variierten Wiederholung in der Szenerie des Fin de siècle. Ohne Verschnaufspause, atemlos gehetzt vom nimmersatten Begehren, wechselt ein Gspusi zum nächsten. Die Inszenierung Alexandra Liedtkes verschränkt die Komposition von Bernhard Lang stilistisch zum vielschichtig analytischen Instrumentarium, zutiefst menschliche Verhaltensweisen mit der sich wiederholenden Grundstruktur von Verführung, dem ausgesparten nur musikalisch inszenierten Sexualakt und dem Sprechakt im Nachspiel, der das different gesättigte Begehren in die nächste Schleife zieht.

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