Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Literatur

Land der Schweigenden - Zu Mathias Ospelts neuem Erzählband „Wege. Gänge“
Literatur
24.03.2018 Jürgen Schremser

Der liechtensteinische Autor, Kabarettist und Literaturveranstalter Mathias Ospelt legt mit der Neuerscheinung „Wege. Gänge“ seinen jüngsten Band mit erzählender Prosa vor. Damit sind nicht nur die älteren Geschichten der mittlerweile vergriffenen Kurzgeschichtensammlung „Als Vaduz noch seinen Hafen hatte“ (2004) wieder erhältlich. Ospelt legt noch einiges drauf, mit fünf neuen Erzählungen aus dem tragikomischen Soziotop einer meer- und stadtfernen Gegend namens Liechtenstein.

zum Artikel >
Der Papst der Ungläubigen - Bernd Schuchter widmet sich in „Herr Maschine“ dem Arzt und Philosophen Julien Offray de la Mettrie
Literatur
21.03.2018 Ingrid Bertel

In seinem Essay „Herr Maschine“ widmet sich Bernd Schuchter einem Vergessenen aus dem Zeitalter der Aufklärung: dem Arzt und Philosophen Julien Offray de la Mettrie, den seine Zeitgenossen einen Maschinen-Mann nannten.

zum Artikel >
Spaziergang im erotischen Paradies - Band II/1 der Kritischen Ausgabe von Robert Walser
Literatur
19.03.2018 Ingrid Bertel

Seine Malerei werde sowieso nur von Malern verstanden, glaubte Pierre-Auguste Renoir. Dass Robert Walser vor allem von Autoren verstanden wurde, ist ebenfalls bewiesen. Es muss aber nicht so bleiben. Deshalb widmen sich die Verlage Stroemfeld/Schwabe der kritischen Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte Walsers. Soeben erschienen ist Band II/1 - der Band mit jenen Feuilletons, die Robert Walser zwischen 1907 und 1927 in der tonangebenden Zeitschrift „Die neue Rundschau“ veröffentlichte.

zum Artikel >
„Dann macht es plötzlich Klick und ich beginne zu schreiben“ - Doris Röckle-Vetsch – eine moderne Frau mitten im Mittelalter
Literatur
10.03.2018 Anita Grüneis

Sie wohnt in Vaduz, stammt aus Buchs und ist im Mittelalter zuhause – die Autorin Doris Röckle-Vetsch kennt sich mit den Burgen der Region bestens aus, sie bilden die Basis für ihre historischen Romane. Zwei davon, „Die Flucht der Magd“ und „Das Mündel der Hexe“ sind bereits bei Droemer Knaur publiziert, ein dritter Band ist in Bearbeitung. Was bewegt eine 55-jährige moderne Frau, in das Leben der einfachen Leute im Mittelalter einzutauchen und Burgruinen wie die Burgen Hohensax und Frischenberg wieder zum Leben zu erwecken? Anita Grüneis hat sich mit Doris Röckle-Vetsch unterhalten.

zum Artikel >
Gegen den Strich gebürstet - „Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb“ von Christian Mähr
Literatur
08.03.2018 Annette Raschner

In einer Studie haben Wissenschaftler der Global Challenges Foundation und des Future of Humanity Projects unlängst zwölf durchaus mögliche Szenarien für die Apokalypse aufgelistet: Vom Klimawandel über einen Supervulkanausbruch bis zum systemischen oder ökologischen Kollaps. In Christian Mährs neuem Roman „Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb“ ist der Weltuntergang noch um einiges näher gerückt; die Gesetze der Vernunft sind außer Kraft gesetzt, und es gelten wieder jene ganz alten. Das Buch, in dem der Vorarlberger Schriftsteller die Schrift des Apostels Johannes über das Weltende ordentlich gegen den Strich gebürstet hat, ist im braumüller Verlag erschienen.

zum Artikel >
Ein Alchemist gibt Einsicht - „CALCTURA“ – herausgegeben von Gerold Ulrich
Gerold Ulrich in seinem selbstgebauten Kalkofen aus Lehm  © Petra Rainer
Literatur
05.03.2018 Martina Pfeifer Steiner

Vorerst hat man mit der Haptik zu tun. Man klappt den Buch(pappen)deckel auf und meint eine Wand abzustreichen, neugierig die Prägung nachzeichnend, sie erinnert an Brailleschrift. Es ist die Rune Calctura. Sie symbolisierte für die mittelalterlichen Alchemisten den geheimnisvollen Umwandlungsprozess von Kalkstein in Kalk und wieder zurück. Dann ein Block mit fadengehefteten schweren Blättern. Sie sind rau, fallen langsam, Seite um Seite, man prüft die Fingerspitzen – nein, nichts haften geblieben. Das Papier ist gepresstes Steinmehl, die ölig anmutende Oberfläche ist wasser- und reißfest.

zum Artikel >
Interview mit Robert Menasse - Das Prägende einer Epoche erzählen
Literatur
25.02.2018 Peter Niedermair

Robert Menasse wurde für sein Buch „Die Hauptstadt“ in Frankfurt am Main mit dem Deutschen Buchpreis für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres 2017 ausgezeichnet. Die Jury würdigte sein Buch als „vielschichtigen Text, der auf meisterhafte Weise existenzielle Fragen des Privaten und des Politischen miteinander verwebt und den Leser ins Offene entlässt“. Robert Menasse wird am 27. Februar am Spielboden lesen. Peter Niedermair führte mit Robert Menasse für die KULTUR das folgende Gespräch.

zum Artikel >
Ackermanns Vermächtnis - „Drei Sekunden Jetzt“ von Hans Platzgumer
Literatur
20.02.2018 Ingrid Bertel

Mit „Drei Sekunden Jetzt“ legt Hans Platzgumer seinen sechsten Roman vor – und der hat einiges mit den Vorgängern gemeinsam.

zum Artikel >
Feinfühligkeit und detailreiche Recherche - „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ von Irmgard Kramer
Literatur
13.02.2018 Raffaela Rudigier

Die Vorarlberger Autorin Irmgard Kramer hat einen neuen Jugendroman herausgebracht: „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ handelt von besten Freunden, der ersten Liebe und vor allem ist es eine liebevolle Milieustudie, ein Eintauchen in die Welt der Graffiti-Kunst.

zum Artikel >
Wie ein Blick in die Augen des anderen einen Menschen öffnet - „Unter der Drachenwand“ von Arno Geiger
Literatur
06.02.2018 Ingrid Bertel

Als Arno Geiger 2005 für den Roman „Es geht uns gut“ mit dem erstmals verliehenen Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, war klar: Hier ist einer, der in die erste Reihe der Gegenwartsautoren gehört. Als er 2011 die Vater-Sohn-Geschichte „Der alte König in seinem Exil“ veröffentlichte, schwärmten Kritiker und LeserInnen von einer „neuen Sicht auf die Welt“. Jetzt legt Geiger den Gesellschaftsroman „Unter der Drachenwand“ vor – und einmal mehr ist klar: Es ist ein Buch, das Maßstäbe setzt, das die Fragen stellt, denen wir uns täglich stellen sollten: Was passiert mit dem Einzelnen in einer Gesellschaft, die ihre zivilisatorischen Errungenschaften aufgibt? Wie wird der Mensch durch Gewalt verformt? Und wie kann er unter diesem Druck Mitmensch bleiben?

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)