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Literatur

Ein gemeinsames Wort – Fabian Oppolzers Romandebut „Kein böses Kind“
Literatur
15.05.2013 Ingrid Bertel

Es war ein Unfall, daran besteht kein Zweifel. Aber wenn ein Lehrer mit seinen Schülern auf Klassenfahrt geht, übernimmt er eben Verantwortung. Wie weit geht die? „Assmarragg“ hat Simon gemurmelt, bevor er starb, und das war sein gemeinsames Wort mit Lisa, das wäre für die beiden Schüler der Beginn ihrer Liebe gewesen. Fabian Oppolzer legt mit seinem Roman „Kein böses Kind“ eine beeindruckende Erkundung von Schuld und Mitschuld vor.

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Der Beichtvater, die Nonnen und „himmlischer“ Sex – Eine Buchempfehlung: Hubert Wolf, „Die Nonnen von Sant‘ Ambrogio“
Literatur
07.05.2013 Leo Haffner

Rom, im Juli 1859: Eine Nonne ruft um Hilfe, man will sie vergiften, doch sie kann fliehen. Es kommt zu einem Prozess, in dem die Inquisition Unglaubliches aufdeckt: Im Kloster Sant‘ Ambrogio werden seit Jahrzehnten Nonnen als Heilige verehrt. Visionen, Dämonenaustreibungen, Segnungen per Zungenkuss, lesbische Initiationsriten und Wunder sind an der Tagesordnung. Zweiflerinnen werden beseitigt. Und hinter den Nonnen steht ein Netzwerk von Jesuiten mit besten Kontakten zu Papst Pius IX (Pontifikat 1846 – 1878).

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Das erste „Historische Lexikon des Fürstentums Liechtenstein“ – Ein epochales Werk zum Schmökern und Lesen
Literatur
10.04.2013 Anita Grüneis

Was den Briten die „Encyclopædia Britannica“ und den Deutschen der „Brockhaus“, das ist den Liechtensteinern das „Historische Lexikon des Fürstentums Liechtenstein“. Im Februar dieses Jahres erschienen, ist das Mammutwerk in 2 Bänden nicht nur fast 6 Kilogramm schwer, es ist auch inhaltlich ein absolutes Schwergewicht. Rund 2600 Artikel, 510 Fotos und über 200 Tabellen, Grafiken, Stammtafeln und Karten geben der Geschichte Liechtensteins ein Gesicht. Selbstverständlich wird dabei auch die Region berücksichtigt.

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You’ll Never Walk Alone – Peter Langebners Gedichtband „Protokoll eines Fußes“
Literatur
27.03.2013 Ingrid Bertel

Seit er mit 17 die Fußballschuhe an den Nagel hängte und das semiprofessionelle Spielen aufgab, hatte er genug Zeit, sich der Essenz des Fußballs zu widmen. Die liegt für den Schauspieler, Regisseur und Therapeuten Peter Langebner im Gedicht, das belegt jetzt der Band „Protokoll eines Fußes“.

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Ohne Vergehen kein Verändern – Von der Feldkircher Autorin Erika Kronabitter ist ein neuer Lyrikband erschienen
Literatur
20.03.2013 Karlheinz Pichler

Von der in Feldkirch lebenden und arbeitenden Autorin mit steirischen Wurzeln, Erika Kronabitter, erscheint seit Jahren Buch um Buch, Text um Text. Die 1959 in Hartberg Geborene ist eine Vielschreiberin. Wobei man sich fragt, woher sie denn überhaupt die Zeit dazu hernimmt, geht sie doch unzähligen Jobs und Verpflichtungen nach. Beispielsweise sitzt sie in den Vorstandsetagen des Theaters am Saumarkt oder von Literatur Vorarlberg, organisiert den Feldkircher Lyrikpreis, engagiert sich für Frauenliteratur, und so zum Drüberstreuen betätigt sie sich auch noch in Sachen bildender Kunst.

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Das Politische im Privaten aufspüren – Nadine Kegeles Debut „Annalieder“
Literatur
13.03.2013 Annette Raschner

Sie stammt aus Bludenz, ist vor fünfzehn Jahren – wie sie schreibt – nach Wien geflüchtet und zurzeit gerade dabei, ihre Diplomarbeit zur Positionierung des „Weiblichen“ im Neoliberalismus anhand Marlene Streeruwitz´ Roman „Kreuzungen“ zu beenden. Als Autorin war Nadine Kegele bislang lediglich Insidern ein Begriff; Veröffentlichungen ihrer Texte gab es in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. Das sollte sich nun aber ändern! Unter dem Titel „Annalieder“ ist jetzt im Wiener Czernin Verlag ihr erstes Buch, ein Band mit zwölf Erzählungen, erschienen.

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Das traurige Mädchen und seine Freunde – Bastian Kressers Romandebut „Ohnedich“
Literatur
06.03.2013 Ingrid Bertel

Was ist Freundschaft? Wo beginnt Liebe? Und wie viel am eigenen Ich verdankt sich der Begegnung mit geliebten Menschen? Bastian Kresser erzählt von einer Jugend am Alten Rhein, von der beschwörenden Kraft des Erzählens und von der Traurigkeit, die ein Mädchen erdrückt. „Ohnedich“ ist ein beeindruckendes Romandebut.

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Eine Art Eigentlichkeit – Bernd Schuchter präsentiert sein Roman-Debüt „Link und Lerke“
© Gregor Sailer
Literatur
28.02.2013 Ingrid Bertel

Mit dem Roman „Link und Lerke“ präsentiert der Verleger Bernd Schuchter einen eigenen Roman – ein Unterfangen auf dünnem Eis. Denn ein Verleger, der selbst Romane schreibt, setzt sich der Frage aus, ob er dem Vergleich mit „seinen“ AutorInnen standhält. Maßt er sich ein Urteil an, dem er selbst nicht genügt? Benützt er den Verlag als Plattform für sich? Letzteres ist bei Bernd Schuchter auszuschließen. Der Innsbrucker Verleger veröffentlicht sein Debüt „Link und Lerke“ in der Edition Laurin; in seinem Limbus Verlag haben etwa Gabriele Bösch und Hans Platzgumer ihre Heimat.

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Auf der Straße bin ich Königin – Roland Wölfles Notizen aus der stationären Suchttherapie
Literatur
25.02.2013 Peter Niedermair

Roland Wölfle, Psychiater und medizinischer Psychotherapeut, leitet seit 2002 im Krankenhaus Maria Ebene die Therapiestation „Lukasfeld“, in der jugendliche Drogenabhängige stationär behandelt werden. Wölfle hat seine Arbeit und die Teams im Lukasfeld mit Notizen begleitet. Wie ein Chronist dokumentiert er tagebuchartig Szenen, sammelt Sätze und Gespräche, versammelt sie kaleidoskopisch zu einem Almanach. Er schafft Bilder für eine Galerie. Eine, die wir wirklich brauchen.

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„Kindheit, Jugend und Familie in Vorarlberg 1861 bis 1938“ – Ein dunkles Kapitel der Vorarlberger Geschichte
Literatur
20.02.2013 Peter Fischer

„Die katholische Kirche allein kann den wahren, rettenden und alle beglückenden Conservatismus in der Welt feststellen.“ (Vorarlberger Volksblatt vom 6.8.1872)

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