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Literatur

Eine stille Heldin - Neuerscheinung von Eva Schmidt
Literatur
06.03.2019 Annette Raschner

Es war eine große, eine schöne Überraschung, als sich Eva Schmidt vor drei Jahren mit „Ein langes Jahr“ – einer Sammlung lose verschränkter Prosaminiaturen – nach zwanzig Jahren Literaturpause zurückgemeldet hatte. Das Buch schaffte es auf Anhieb auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises (den gewann schließlich Bodo Kirchhoff für seinen Roman „Widerfahrnis“). Nun ist mit „Die untalentierte Lügnerin“ ein neuer Roman der Bregenzer Autorin im Jung und Jung Verlag erschienen.

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The Fool on the Hill - Armin Thurnhers Neuerscheinung über sein Jahr in Amerika
Literatur
27.02.2019 Ingrid Bertel

In „Fähre nach Manhattan“ erzählt der Gründer und Chefredakteur des „Falter“, Armin Thurnher, davon, wie er als Bregenzer Maturant auszog, New York kennenzulernen und in der 68er-Revolte landete.

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Von St. Eins bis Sattaas - Neue Dorfchronik Satteins
Literatur
20.02.2019 Markus Barnay

Es gehört längst zum guten Ton, dass eine Gemeinde, die sich ihrer selbst vergewissern will und die ihren EinwohnerInnen ein Verständnis für die Entwicklung der Gemeinde und für den Wert des Zusammenhalts vermitteln will, eine Dorfchronik in Auftrag gibt. Früher waren das Chroniken, die hauptsächlich von Dorfhonoratioren und kirchlichen Eigenheiten berichteten und die – vor allem in den Jahrzehnten nach 1945 – sehr wenig davon wussten, was sich zwischen 1934 und 1945, in den Jahren der Diktaturen von Christlichsozialen und Nationalsozialisten, in der eigenen Gemeinde abspielte.

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Fünf Generationen nach Franz Michael Felder
Felder-Vereinsobmann Norbert Häfele
Literatur
13.02.2019 Annette Raschner

Am 13. Mai wäre der große Schoppernauer Dichter und Sozialreformer Franz Michael Felder 180 Jahre alt geworden, sein Todestag jährt sich am 26. April zum 150. Male. Der Franz-Michael-Felder-Verein, der selbst heuer sein 50. Bestehen feiert, nimmt dies zum Anlass, den – so Vereinsobmann Norbert Häfele – „Urahnen der Vorarlberger Literatur der Neuzeit“ in Kooperation mit dem Land Vorarlberg und der Gemeinde Schoppernau in zahlreichen Veranstaltungen zu würdigen und dessen Werk, Engagement und Bedeutung eingehend zu beleuchten. Mit Nobert Häfele hat Annette Raschner gesprochen.

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Peter Melichars Monografie über Otto Ender - Ein Politiker mit Gefühlen und gottgewollter Mission
Literatur
06.02.2019 Gerhard Wanner

Erstmals erschien 2018 eine Monografie über Dr. Otto Ender. Autor ist der Mitarbeiter und Historiker des vorarlberg museums Dr. Peter Melichar. Ender gehörte zu den prominentesten Politikern Vorarlbergs im 20. Jahrhundert. Er war zwischen 1918 und 1934 Landeshauptmann und vom Dezember 1930 bis Juni 1931 wenig erfolgreicher Bundeskanzler. Seine Gegner verziehen es ihm nicht, dass er in den Jahren 1933/34 für den autoritär regierenden Bundeskanzler Engelbert Dollfuß die „ständische“ Verfassung ausarbeitete, somit wesentlich zum „Austrofaschismus“ beitrug. Mit der Machtergreifung der Nazis 1938 verlor er auch seine Funktion als Präsident des Obersten Rechnungshofes, geriet in Schutzhaft und durfte den Gau Tirol-Vorarlberg nicht mehr betreten. Otto Ender ist eine umstrittene Persönlichkeit, und Melichar charakterisiert ihn auch als „unkonventionell – den politischen Stil, die Denkweise, sein Auftreten betreffend“.

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Vom Reichtum und seinem Preis - Stefan Sprengers „Krötenarie“
Literatur
26.12.2018 Anita Grüneis

„Krötenarie“ hat Stefan Sprenger sein neues Buch genannt. Für den Titel hatte er die Szene vor Augen, in der sich vier Treuhänder mit ihren „Kröten“ (Geld) überbieten, sich die Worte verdichten, zu Koloraturen ausbrechen und eine Arie ergeben. Das Lesestück hat 500 Seiten und ist im Chronos Verlag erschienen.

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(K)eine Kirchengeschichte Vorarlbergs - „Mission Vorarlberg“ von Michael Fliri
Literatur
19.12.2018 Markus Barnay

Der Apostolische Nuntius Peter Stephan Zurbriggen, Botschafter des Heiligen Stuhles in Österreich, und Monsignore Michael Kahle, Mitglied der Gottesdienstkongregation im Vatikan, erhielten von Bischof Benno Elbs Anfang Oktober druckfrische Exemplare von „Mission Vorarlberg“. Das war durchaus passend, hatte Kahle doch kurz davor in seiner Ansprache zur Erhebung der Kirche von Bildstein zur Basilika daran erinnert, dass die katholische Kirche eine missionarische Kirche ist, in der jeder Gläubige dazu aufgerufen ist, den christlichen Glauben zu verbreiten. Die „Mission Vorarlberg“, über die Diözesanarchivar Michael Fliri berichtet, ging zunächst allerdings weniger von einzelnen Gläubigen aus als von den frühen Klöstern im Bodenseeraum und vor allem von den weltlichen Herrschern, die sich mit den Vertretern des aufstrebenden Christentums verbündeten – zunächst von den Herrschern des Fränkischen Reiches, später dann von den Montfortern, den Habsburgern und nicht zuletzt von den Grafen von Ems, die zum Teil mit Brachialgewalt dafür sorgten, dass der „richtige“ Glaube die Oberhand behielt.

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Angewandte Idiotie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten - Schundheft Nr. 24 „Don the moron“ von Kurt Bracharz
Literatur
12.12.2018 Raffaela Rudigier

Was man gestern noch für unmöglich hielt, ist heute schon völlig normal. Zum Beispiel, dass ein US-amerikanischer Präsident Dinge wie „Grab’em by the pussy“ sagt, dass er äußerst fragwürdige Personen in die wichtigsten politischen Ämter hievt oder dass Ausländerhass eine ganz normale politische Haltung ist. Vor einigen Jahren haben diese Dinge immerhin noch für Aufregung gesorgt. Mittlerweile sind sie im politischen Geschäft allgegenwärtig und erscheinen nur noch als Hintergrund-Rauschen in den täglichen Nachrichten. Erschreckend, wie man sich Tag für Tag, Stück für Stück, an eine derartige Realität gewöhnt. Umso wichtiger ist es, die Zusammenhänge und Hintergründe zu kennen. Zu verstehen, wie und warum alles so gekommen ist und welche Leute da aus welchen Gründen an sehr wichtigen Positionen sitzen. Da die Vereinigten Staaten das politische Weltgeschehen maßgeblich mitbestimmen, richtet sich der Blick auch dorthin.

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Franz Michael Felder und seine „Liebeszeichen“ - Zahlreiche Aktivitäten zum Felder-Jahr 2019
Literatur
29.11.2018 Annette Raschner

2019 ist ein Jubiläumsjahr. Gefeiert wird nicht nur der 150. Todestag des Schoppernauer Dichters und Volksaufklärers Franz Michael Felder, sondern auch der 50. Geburtstag des Felder-Vereins. Die Feierlichkeiten beginnen ab sofort, denn als Jahresgabe des Felder-Vereins 2018 ist soeben mit „Liebeszeichen und andere Dorfgeschichten“ der vierte Band mit belletristischer Literatur Felders nach „Aus meinem Leben“, „Reich und Arm“, „Nümmamüllers und das Schwarzokaspale“ in einer neuen Ausgabe erschienen. Der Mitherausgeber und Leiter des Felder-Archivs Jürgen Thaler erzählt im Gespräch von den Qualitäten des Textes und verrät weitere Höhepunkte im Jubiläumsjahr.

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6. Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige AutorInnen nichtdeutscher Muttersprache – Einreichfrist endet am 3. Jänner 2019
Selim Özdogan, Kölner Autor und Preisträger 2017, bei seiner Lesung anlässlich der Verleihung
Literatur
29.11.2018 Manuela Schwaerzler

Selbst im Dreiländereck zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz gelegen und auf eine Geschichte mit regem grenzüberschreitenden, kulturellen Austausch zurückblickend vergibt die Stadt Hohenems seit 2009 alle zwei Jahre einen Literaturpreis für herausragende literarische Texte, deren VerfasserInnen ursprünglich nicht deutscher Muttersprache sind. Im vergangenen Jahr wurde die „Geschichte ohne Papier“ von Selim Özdogan prämiert, der Que Du Luu und Saša Stanišić nachfolgte.

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