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Literatur

„Getriebene“ – der erste Roman von Armin Wühle
Armin Wühle (c) Moira Frank
Literatur
19.05.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Am 20. Mai wird im Kosmodrom in Bregenz das Stück „Die Ungetrösteten“ uraufgeführt - eine Arbeit des Autors Armin Wühle, mit der er im letzten Jahr den dritten Platz im Stückewettbewerb des Theater Kosmos belegte (siehe dazu das Interview mit Armin Wühle in der KULTUR vom Mai 2021). Im Februar 2021 ist nun Wühles erster Roman mit dem Titel „Getriebene“ erschienen, ein Buch das nicht einfach nur Roman, sondern ein Stück Zeitgeschichte ist, auf der Basis von gut recherchiertem, kritischem Journalismus, spannend präsentiert in einer durchaus oftmals aufwühlenden und irritierenden Erzählung.

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„Das Leben ist für mich schreibend besser zu erfassen“ - Vorarlberger Literaturpreis für Petra Pellini-Forcher
Petra Pellini-Forcher: „Ich denke, es braucht den Humor, und ich denke, den brauchen wir überhaupt alle täglich.“
Literatur
12.05.2021 Annette Raschner

Schreiben schärft die Wahrnehmung, ist die diesjährige Gewinnerin des Literaturpreises des Landes Vorarlberg überzeugt. Petra Pellini-Forcher erhält die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für eine Textprobe zum Thema Demenz – Arbeitstitel: „Am Puls der Zeit“. Die diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester arbeitet in einer Wohngruppe mit zwölf dementen Bewohnerinnen und Bewohnern im Sozialzentrum Weidach in Bregenz. Die Geschichte überzeugte die Kunstkommission Literatur aufgrund des frechen und frischen Tons, mit dem die Autorin ein gesellschaftspolitisch brisantes Thema verhandelt. Zwei Arbeitsstipendien gehen an Nils Nußbaumer und Ingrid Maria Kloser. Annette Raschner hat mit der in der heimischen Literaturszene bis dato weitgehend unbekannten Literaturpreisgewinnerin ein Gespräch geführt.

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„Niemand schreibt mehr eine Utopie. Warum?“
Valerie Fritsch liest aus „Winters Garten“ (© Martin Schwarz)
Literatur
06.05.2021 Manuela Schwaerzler

Das Theater am Saumarkt hat sich bereits wieder in seinem Jahresrhythmus eingefunden, wie vor Corona finden im Mai die Feldkircher Literaturtage mit namhaften Schriftsteller*innen statt: dieses Jahr vom 6. bis zum 8. Mai, übertitelt mit „Dystopie 2021 – Über die Zukunft schreiben“. – Ist denn die Zukunft wirklich düster? Marie-Rose Rodewald-Cerha, die mit ihrer Literaturgruppe des Saumarkt-Theaters für das Programm verantwortlich ist, antwortet darauf: „Die Literatur kann nicht beantworten, ob die Zukunft düster sein wird oder nicht. Es geht mir viel mehr um die Frage, seit wann die Utopie (der früheren Jahrhunderte) zur Dystopie wird und warum. Schriftsteller*innen reagieren ja auf die Gesellschaft und ihre eigene Lebenswelt. Was muss da passieren, dass sie sich gezwungen sehen, dystopische Welten zu entwickeln? Niemand schreibt mehr eine Utopie. Warum?“

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Buchvorstellung: Briefe an Angelika Kauffmann
Literatur
26.04.2021 Kurt Bereuter

Zugegebenermaßen klingt es etwas skurril, wenn man auf einen Brief antworten soll, den man in Gedanken nach 218 Jahren auf dem Dachboden findet. Allerdings wurde er von einer Frau geschrieben, die es schon damals geschafft hatte, in einer männerdominierten Welt erfolgreich zu sein: Angelica Kauffmann (1741–1807). Über Angelica Kauffmann muss man nicht viel schreiben, denn sie ist noch heute eine der Größen, der im Bregenzerwald mit einem eigenen Museum verdienstvoll gehuldigt wird. War doch ihr Vater ein Schwarzenberger Maler, der in Italien und England einigermaßen erfolgreich war und seine Tochter nach Kräften förderte und sie schon damals berühmt machte. Sogar den großen Goethe lernte sie kennen und er soll ihr huldigungsvoll die fertiggestellte Fassung von „Iphigenie“ vorgelesen haben. Nicht zuletzt haben sich Vater wie Tochter in der Pfarrkirche Schwarzenberg verewigt, auch wenn sie in Rom ihre ewige Ruhestätte fand. Und genau von dieser Tochter wird ein fiktiver Brief an ihren Vetter gefunden, der nun – nach mehr als 200 Jahren beantwortet werden will.

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#fensterpoesie in Lustenau
Verena Marte brachte die Gedichte mit weißer Kreidefarbe in die Schaufenster (© Miro Kuzmanovic)
Literatur
22.04.2021 Manuela Schwaerzler

Seit letzter Woche warten Schaufenster rund um den Lustenauer Kirchplatz mit kurzen Gedichten auf. Allen gemein ist das Thema „Brücke“, zu dem sich auf Einladung der Kulturabteilung Lustenau, W*ORT und literatur.ist nicht nur zehn Vorarlberger Autor*innen, sondern auch Lustenauer Schüler*innen und Bürger*innen Gedanken gemacht haben.

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Wortwörtlich und buchstäblich: „vor lauter krimi“
Literatur
19.04.2021 Annette Raschner

gekritzelzeilen verbrecherischer ansichtiger unsichtbarkeiten verspricht ein neues Büchlein mit Gedichten, die der Vorarlberger Peter Langebner in der Tradition der Konkreten Poesie geschrieben hat. Einen lyrischen Krimi noir nennt der von Rainer und Chiara Juriatti vor einem Jahr gegründete Kollektiv Verlag das Buch „vor lauter krimi“, dessen Titel bereits die Doppelbödigkeit und Vieldeutigkeit der Texte verrät. Es empfiehlt sich, diese laut zu lesen!

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Hohenems knackt den Ortskern
Literatur und Kunst vermitteln Raumplanung und Siedlungsentwicklung (alle Fotos: Frauke Kühn)
Literatur
15.04.2021 Manuela Schwaerzler

Das zukünftige Literaturhaus Vorarlberg hat in Hohenems das erste Kooperationsprojekt mit der Abteilung Raumplanung und Baurecht des Landes umgesetzt und die Bushaltestelle am Schlossplatz zu einer begehbaren Graphic Novel gemacht. Texte der Bregenzer Autorin Sarah Rinderer und Illustrationen der Hohenemser Grafikdesignerin Katharina Ralser werden dort zu RaumBildGeschichten, die sperrige Begriffe aus dem Bereich Raumplanung - wie etwa Verdichtung, Ballungsraum, Freiraum, Durchwegung - in eine poetische (Bild-)Sprache übersetzen und damit die Bürgerinnen und Bürger erreichen, sie zum Nachdenken und Mitwirken anregen sollen.

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Neue Bücher von Doris Röckle und Armin Öhri: Das schwarze Herz und die Wehmutter vom Bodensee
Literatur
13.04.2021 Anita Grüneis

Historiendramen finden überall ihr Publikum, ob in Form von TV-Serien wie „Outlander“ oder in Romanen wie „Die Säulen der Erde“. Eine Autorin und ein Autor aus Liechtenstein haben sich einer speziellen Gattung dieser Richtung verschrieben: dem historischen Kriminalroman. Während Armin Öhri seine Romane vorwiegend im 19. Jahrhundert spielen lässt, sind die Erzählungen von Doris Röckle im Mittelalter angesiedelt. Anfang dieses Jahres erschienen ihre neuen Bücher: Armin Öhris „Das schwarze Herz“ ist der vierte Band seiner Romane um den Tatortzeichner Julius Bentheim, „Die Wehmutter vom Bodensee“ von Doris Röckle ist das fünfte Buch ihrer Mittelalter-Reihe.

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Die Korrumpierbarkeit der Masse - Neuer Roman von Jürgen Thomas Ernst
Literatur
12.04.2021 Annette Raschner

Jürgen Thomas Ernst liebt die Natur und die Poesie, und er hat keine Angst, von großen Gefühlen zu schreiben; seine letzten Romane zeugen davon. In „Das Wasserkomplott“ verhält es sich anders. Denn der in Vorarlberg lebende Schriftsteller und Förster legt damit seinen ersten Kriminalroman vor. Er ist im deutschen Gmeiner Verlag erschienen.

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Tod nach Fahrerflucht
Literatur
07.04.2021 Ingrid Bertel

In seinem Roman „Bogners Abgang“ fragt Hans Platzgumer nach dem feinen Unterschied zwischen Schuld und Schuldgefühl.

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