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Literatur

Sehr spezieller Gedenkort für den „Meister des Kreuzstiches“ Ferdinand Nigg
Gedenkort Ferdinand Nigg in Vaduz
Literatur
15.06.2021 Karlheinz Pichler

Inmitten einer bedeutsamen städtebaulichen Konstellation, eingebettet zwischen Kathedrale und Regierungsgebäude samt Landesarchiv, vor dem Standesamt und gegenüber der Musikschule, steht seit rund eineinhalb Jahren in Vaduz eine begehbare Skulptur, die dem großen Liechtensteiner Textilkünstler Ferdinand Nigg gewidmet ist. Bereits im Dezember 2019 wurde dieser Erinnerungsort ganz in der Nähe der Gedenkstätte für den Musiker Joseph Gabriel Rheinberger ohne großes Trara eröffnet. Jetzt, mit dem Erscheinen einer vom Architekten Florin Frick und dem Künstler Martin Frommelt in Zusammenarbeit mit dem Buchkünstler Hansjörg Quaderer erarbeiteten Publikation zu diesem Ort, erhält das Ganze sozusagen Öffentlichkeitscharakter und die Würdigung, die dem Ort gebührt.

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Die Atmosphäre einer Stadt
Edgar Eller "Die Stadt als Anlass"
Literatur
10.06.2021 Ingrid Bertel

„Die Stadt als Anlass“ nennt sich ein Feldkirch-Buch, das als Beginn einer Reihe gedacht war. Wenn es jetzt erscheint, bedeutet das allerdings Bilanz, denn die „Stadtkultur Feldkirch“ (SKF), die die darin dokumentierten Projekte anstieß und begleitete, gibt es nicht mehr. Das Buch wird so zum Dokument eines Prozesses, der bedauerlicherweise abgebrochen wurde.

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Franzobel: Die Eroberung Amerikas, Lesung und Gespräch mit Robert Schneider, Theater am Saumarkt, 6. Juni 2021
Zwei Wortmagiere im Gespräch: Robert Schneider und Franzobel
Literatur
09.06.2021 Peter Niedermair

Mit der sonntägigen Lesung Franzobels aus seinem 2021 erschienenen, mittlerweile bereits in zweiter Auflage gedruckten Roman „Die Eroberung Amerikas“ begibt sich der Autor auf die Suche nach den Spuren eines völlig verrückten Eroberers der USA im Jahr 1538. Ferdinand Desoto hatte Pizarro nach Peru begleitet, dem Inkakönig Schach und die spanische Sprache vermittelt und mit dem Sklavenhandel ein Vermögen gemacht. Das heißt, er war bereits berühmt, als er 1538 eine umfangreiche Expedition nach Florida startete, die – wie der Autor aus einer Fülle historischer Quellen beforscht hat – eine einzige Spur der Verwüstung durch den südlichen Teil Nordamerikas zog. Bald 500 Jahre später klagt ein New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Stämme auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner.

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Mit guter Literatur Krisen leichter ertragen
V#36 "Krise"
Literatur
05.06.2021 Annette Raschner

Im Sommer letzten Jahres haben Christina Walker und Andrea Gerster die Mitglieder von literatur:vorarlberg dazu eingeladen, an einer Krisenausgabe der Literaturzeitschrift "V" mitzuschreiben. Die beiden Herausgeberinnen hoffen, dass die nun vorliegende Anthologie unseren Blick für das Wesentliche schärft. Denn: Die nächste Krise kommt bestimmt!

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Alma schreibt Stipendium für Alpschreiber*in aus
Sennalpe Andlisbrongen in Egg
Literatur
21.05.2021 Peter Füssl

Zum 100-Jahre-Jubiläum schreibt Alma einen dreiwöchigen Aufenthalt für schreibfreudige Menschen auf der Sennalpe Andlisbrongen in Egg im Bregenzerwald aus.

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„Getriebene“ – der erste Roman von Armin Wühle
Armin Wühle (c) Moira Frank
Literatur
19.05.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Am 20. Mai wird im Kosmodrom in Bregenz das Stück „Die Ungetrösteten“ uraufgeführt - eine Arbeit des Autors Armin Wühle, mit der er im letzten Jahr den dritten Platz im Stückewettbewerb des Theater Kosmos belegte (siehe dazu das Interview mit Armin Wühle in der KULTUR vom Mai 2021). Im Februar 2021 ist nun Wühles erster Roman mit dem Titel „Getriebene“ erschienen, ein Buch das nicht einfach nur Roman, sondern ein Stück Zeitgeschichte ist, auf der Basis von gut recherchiertem, kritischem Journalismus, spannend präsentiert in einer durchaus oftmals aufwühlenden und irritierenden Erzählung.

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„Das Leben ist für mich schreibend besser zu erfassen“ - Vorarlberger Literaturpreis für Petra Pellini-Forcher
Petra Pellini-Forcher: „Ich denke, es braucht den Humor, und ich denke, den brauchen wir überhaupt alle täglich.“
Literatur
12.05.2021 Annette Raschner

Schreiben schärft die Wahrnehmung, ist die diesjährige Gewinnerin des Literaturpreises des Landes Vorarlberg überzeugt. Petra Pellini-Forcher erhält die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für eine Textprobe zum Thema Demenz – Arbeitstitel: „Am Puls der Zeit“. Die diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester arbeitet in einer Wohngruppe mit zwölf dementen Bewohnerinnen und Bewohnern im Sozialzentrum Weidach in Bregenz. Die Geschichte überzeugte die Kunstkommission Literatur aufgrund des frechen und frischen Tons, mit dem die Autorin ein gesellschaftspolitisch brisantes Thema verhandelt. Zwei Arbeitsstipendien gehen an Nils Nußbaumer und Ingrid Maria Kloser. Annette Raschner hat mit der in der heimischen Literaturszene bis dato weitgehend unbekannten Literaturpreisgewinnerin ein Gespräch geführt.

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„Niemand schreibt mehr eine Utopie. Warum?“
Valerie Fritsch liest aus „Winters Garten“ (© Martin Schwarz)
Literatur
06.05.2021 Manuela Schwaerzler

Das Theater am Saumarkt hat sich bereits wieder in seinem Jahresrhythmus eingefunden, wie vor Corona finden im Mai die Feldkircher Literaturtage mit namhaften Schriftsteller*innen statt: dieses Jahr vom 6. bis zum 8. Mai, übertitelt mit „Dystopie 2021 – Über die Zukunft schreiben“. – Ist denn die Zukunft wirklich düster? Marie-Rose Rodewald-Cerha, die mit ihrer Literaturgruppe des Saumarkt-Theaters für das Programm verantwortlich ist, antwortet darauf: „Die Literatur kann nicht beantworten, ob die Zukunft düster sein wird oder nicht. Es geht mir viel mehr um die Frage, seit wann die Utopie (der früheren Jahrhunderte) zur Dystopie wird und warum. Schriftsteller*innen reagieren ja auf die Gesellschaft und ihre eigene Lebenswelt. Was muss da passieren, dass sie sich gezwungen sehen, dystopische Welten zu entwickeln? Niemand schreibt mehr eine Utopie. Warum?“

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Buchvorstellung: Briefe an Angelika Kauffmann
Literatur
26.04.2021 Kurt Bereuter

Zugegebenermaßen klingt es etwas skurril, wenn man auf einen Brief antworten soll, den man in Gedanken nach 218 Jahren auf dem Dachboden findet. Allerdings wurde er von einer Frau geschrieben, die es schon damals geschafft hatte, in einer männerdominierten Welt erfolgreich zu sein: Angelica Kauffmann (1741–1807). Über Angelica Kauffmann muss man nicht viel schreiben, denn sie ist noch heute eine der Größen, der im Bregenzerwald mit einem eigenen Museum verdienstvoll gehuldigt wird. War doch ihr Vater ein Schwarzenberger Maler, der in Italien und England einigermaßen erfolgreich war und seine Tochter nach Kräften förderte und sie schon damals berühmt machte. Sogar den großen Goethe lernte sie kennen und er soll ihr huldigungsvoll die fertiggestellte Fassung von „Iphigenie“ vorgelesen haben. Nicht zuletzt haben sich Vater wie Tochter in der Pfarrkirche Schwarzenberg verewigt, auch wenn sie in Rom ihre ewige Ruhestätte fand. Und genau von dieser Tochter wird ein fiktiver Brief an ihren Vetter gefunden, der nun – nach mehr als 200 Jahren beantwortet werden will.

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#fensterpoesie in Lustenau
Verena Marte brachte die Gedichte mit weißer Kreidefarbe in die Schaufenster (© Miro Kuzmanovic)
Literatur
22.04.2021 Manuela Schwaerzler

Seit letzter Woche warten Schaufenster rund um den Lustenauer Kirchplatz mit kurzen Gedichten auf. Allen gemein ist das Thema „Brücke“, zu dem sich auf Einladung der Kulturabteilung Lustenau, W*ORT und literatur.ist nicht nur zehn Vorarlberger Autor*innen, sondern auch Lustenauer Schüler*innen und Bürger*innen Gedanken gemacht haben.

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