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Literatur

Weltarchitektur – nun auch mit Liechtenstein
Literatur
21.11.2018 Anita Grüneis

92 Architekturführer aus aller Welt hat DOM publishers herausgegeben, neu ist darunter nun auch einer für Liechtenstein zu finden. Die markanten Architekturführer – alle im Format von 13,5 mal 24,5 Zentimetern – bieten weit mehr als nur Baukunst, sie sind Expeditionsführer für das Unbekannte, erklären Geschichte auf eine neue Art und eröffnen Perspektiven in eine fremde Welt. Der Führer für Liechtenstein umfasst 328 Seiten und 500 Abbildungen. Federführend war der Architekt und Autor Nils Estrich. Er wurde 1965 in Hildesheim geboren und hat dort, wie auch in Padang, Indonesien, Architektur studiert. Wanderjahre in Asien und Europa führten ihn schließlich nach Liechtenstein, wo er mit seiner Familie lebt.

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Ulrike Längles „Schoppernauer Weltgeschichte“: Rüscherianer gegen Felderianer – das ist Brutalität!
Das Felderdenkmal am heutigen Standort an der Kirchenmauer (© vorarlberg museum)
Literatur
10.11.2018 Markus Barnay

„Der versteinerte Felder“ hieß ein Beitrag im Katalog der erfolgreichen Ausstellung „Ich, Felder. Dichter und Rebell“, die 2014 im vorarlberg museum zu sehen war. Jetzt legte die Autorin des Beitrags, Ulrike Längle, nach und präsentierte – pünktlich zum Abschied aus ihrer 34-jährigen Tätigkeit im Franz Michael Felder gewidmeten Literaturarchiv – ein Büchlein über den legendären Denkmalstreit, der die kleine Gemeinde Schoppernau nach dem Tod des Dichters und Sozialreformers Felder in zwei unversöhnliche Lager spaltete. Erzählt hat Ulrike Längle von den Vorgängen auf diversen Exkursionen immer wieder, doch jetzt kann man sie auch in allen Einzelheiten nachlesen.

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„Rastlos. Architekt Werner Pfeifer 1919 – 1972“ von Martina Pfeifer Steiner
Architekt Werner Pfeifer, 1971 (© Nachlass Architekt W. Pfeifer)
Literatur
04.11.2018 Ingrid Bertel

Dass da einer losrast, davon handelt dieses Buch. Er wird mit seinem Auto in den Tod rasen – aber davor durch Wiederaufbau und Wirtschaftswunder, durch ambitionierte Wohn- und Schulbauten, Tourismus- und Luftprojekte: Ein klug gebauter Doppelband erinnert an den Vorarlberger Architekten Werner Pfeifer.

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Auf der Flucht - „All die Nacht über uns“ von Gerhard Jäger
Literatur
31.10.2018 Ingrid Bertel

Mit seinem zweiten Roman „All die Nacht über uns“ hat es Gerhard Jäger auf die Shortlist für den österreichischen Buchpreis geschafft. Der in Dornbirn geborene Jäger war Redakteur der Tiroler Tageszeitung, erhielt 1996 den Literaturpreis des Landes Vorarlberg für einen bislang unveröffentlichten Roman, sein Buch „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“ wurde 2016 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Nun katapultiert ihn sein zweiter Roman in die erste Reihe österreichischer AutorInnen. „All die Nacht über uns“ ist ein leises, bedächtiges Buch, eine klare Stimme in der aufgeheizten Debatte um das Thema Flucht und Migration.

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„Und essen werden wir die Katze“ von Nadine Kegele - Ein Buch „mit ganz viel Welt“
Literatur
24.10.2018 Annette Raschner

„Das Leben ist eine Gratwanderung zwischen Wut und Witz“, meint Nadine Kegele. Beide Pole nutzt die aus Vorarlberg stammende, in Wien lebende Schriftstellerin äußerst produktiv für außergewöhnliche Literaturprojekte. So ist nach dem Erzählband „Annalieder“ und dem Roman „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“ im vergangenen Jahr mit „Lieben muss man unfrisiert“ eine ungewöhnliche Portraitsammlung der Publikumspreisträgerin der Klagenfurter Literaturtage von 2013 erschienen; neunzehn Frauen und Transgender-Personen zwischen 16 und 92 Jahren erzählen darin ungeschönt aus ihrem Leben. Nun hat der Verlag Kremayr & Scheriau das Buch „Und essen werden wir die Katze“ publiziert; Erzählungen ergänzt durch Stickereien, Illustrationen und Collagen zu den Themen Heimat und Heimatlosigkeit.

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Annäherung an das Unbegreifliche
Literatur
18.10.2018 Annette Raschner

„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ 22 Jahre lang hat sich der aus Vorarlberg stammende, in Graz lebende Schriftsteller Rainer Juriatti an diesen vielzitierten Satz aus Wittgensteins „Tractatus“ gehalten, in seiner jüngsten Erzählung „Die Abwesenheit des Glücks", die im Limbus Verlag erschienen ist, versucht er eine literarische Annäherung an das Unbegreifliche. Denn es ist die Geschichte seiner fünf Sternenkinder, insbesondere seines Sohnes Pablo.

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Amüsante Alltagsgeschichten
Literatur
11.10.2018 Anita Grüneis

„Unvermeidbare Dinge“ nennt Christiani Wetter ihr erstes Buch, das am 15. Oktober im van Eck Verlag erscheint. Es sind kurze Geschichten, sie selbst spricht von „Skizzen“, die im Alltag passieren. Ob sie das Erzählte selbst erlebt oder sich ausgedacht hat – so genau ist das nicht zu erfahren, manchmal denkt man beim Lesen: das muss der Autorin passiert sein, so locker und humorvoll kann nur jemand auf etwas reflektieren, das er selbst erlebt hat.

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Comicland Österreich – wo liegt es?
Literatur
04.10.2018 Kurt Bracharz

Die Zeitschrift „Literatur und Kritik“ erscheint im Otto Müller Verlag, Salzburg, und wird von Karl-Markus Gauss und Arno Kleibel herausgegeben. Die Nummer 525 hat ihren Schwerpunkt in einem Dossier: „Comicland Österreich“, herausgegeben von Martin Reiterer, der auch alle Beiträge zum Dossier außer den abgedruckten Comics verfasst hat.

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Die Fallstricke der Erinnerung
Literatur
27.09.2018 Annette Raschner

Mit „Verlangen nach Drachen“ gelang der in Berlin lebenden und am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel lehrenden Vorarlbergerin Verena Roßbacher 2009 ein Aufsehen erregendes literarisches Debüt. Mit „Schwätzen und Schlachten“ stellte sie fünf Jahre später unter Beweis, dass es sich dabei um keine Eintagsfliege gehandelt hatte, sondern dass mit ihr als Autorin wirklich zu rechnen ist! Jetzt ist mit „Ich war Diener im Hause Hobbs“ Verena Roßbachers dritter Roman bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

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Michael Vögels Debütroman „Quasi Jesus“ - Auf den Kopf gestellter Heimatroman
Literatur
18.09.2018 Annette Raschner

Michael Vögel dürfte vielen hierzulande (noch) kein Begriff sein. Nein, es handelt sich nicht um den bekannten Vorarlberger Kabarettisten und Dramatiker, der heißt mit Vornamen Stefan. Verwandt sind die beiden auch nicht miteinander. Ersterer hat jedenfalls vor einem Jahr ein Arbeitsstipendium des Landes für einen Auszug aus einem unveröffentlichten Prosatext erhalten. In Romanform ist dieser nun unter dem Titel „Quasi Jesus“ im Czernin Verlag erschienen. Über weite Strecken beeindruckt das knapp 340 Seiten umfassende Romandebüt des im Kleinwalsertal geborenen und in Hittisau lebenden Autors, aber es gibt auch Irritationen!

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