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Kritiken

Musikalisch gelebte Emotion – das Brodsky Quartet zog mit seiner intensiven Spielart die Zuhörenden in seinen Bann
Gina McCormack und Ian Belton (Violine), Paul Cassidy (Viola) und Jacqueline Thomas (Violoncello) - die Musikerinnen und Musiker des Brodsky Quartet - ließen beim Konzert im Rahmen der Abonnementreihe "Dornbirn Klassik" im Kulturhaus mit ihren Werkdeutungen wohl niemanden unberührt.
Kritiken
13.03.2019 Silvia Thurner

Das renommierte Brodsky Quartet aus Großbritannien ist ein gern gesehener Gast bei „Dornbirn Klassik“. Mit einem exklusiven Programm und eindrücklichen Werkdeutungen warteten die Musikerinnen und Musiker dieses Mal auf. Die dargebotenen Streichquartette von Schostakowitsch, Beethoven und Mendelssohn-Bartholdy sind allesamt an dramatischen Wendepunkten im Leben der Komponisten entstanden und verströmen einen aufwühlenden Charakter. Die „Brodskys“ musizierten mit einem bewundernswerten gemeinsamen Atem und formten die Kompositionen mit einer musikalischen Rhetorik aus, die die höchst emotionalen musikalischen Inhalte feinsinnig erlebbar machte.

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In die Hohenemser Villa Iwan und Franziska Rosenthal zieht endlich neues Leben ein, unter anderem mit dem Literaturhaus - Dornröschen wacht auf!
Bürgermeister Dieter Egger, Frauke Kühn vom literatur:vorarlberg netzwerk und Landesrat Christian Bernhard in der Villa Rosenthal (© Stadt Hohenems)
Literatur
13.03.2019 Ingrid Bertel

Die 1890 von Iwan und Franziska Rosenthal errichtete Villa ist das bauliche Pendant zum Renaissance-Palast und, von der Autobahn her gesehen, am Eingang zur Stadt gelegen. Jahrzehnte lang bröckelte sie vor sich hin; nun arbeitet der Projektentwickler Markus Schadenbauer zusammen mit den Investoren und der Stadt Hohenems an einem Sanierungs- und Nutzungskonzept für das 8.000 m² große Areal. Eine großzügige öffentliche Nutzung ist Teil dieses Konzepts. Das geplante Literaturhaus nimmt seinen Betrieb mit Beginn der Emsiana auf.

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Joachim Kühn: Melodic Ornette Coleman
CD-Tipp
12.03.2019 Peter Füssl

Free Jazz-Legende Ornette Coleman war eher zurückhaltend und besonders wählerisch, wenn es um Pianisten ging. Er nahm mit Paul Bley und Geri Allen auf, ein ganz besonderes Verhältnis entwickelte er aber zum vierzehn Jahre jüngeren deutschen Pianisten Joachim Kühn, mit dem er zwischen 1995 und 2000 sechzehn Duo-Konzerte gab. Vor jedem Konzert ließ er Kühn nach New York einfliegen und probte mit ihm sieben Tage à 14 Stunden lang zehn neue Kompositionen in seinem Harmolodic Studio in Harlem ein, die dann im Konzert aufgeführt wurden, ehe sie wieder in der Schublade verschwanden.

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Mut, Freude und Energie – Viel Applaus beim Festakt zum Abschluss des Jugendmusikwettbewerbes „prima la musica“ in der Kulturbühne AmBach
Beim Festakt des Jugendmusikwettbewerbes "prima la musica" gab es viele Gratulationen und musikalische Darbietungen, die die Zuhörenden in Staunen versetzte. Zu Beginn musizierten Louis Jakobs an der Tuba und Nora Calvo-Smith am Klavier in der Kulturbühne AmBach, ...
Musik / Konzert
11.03.2019 Silvia Thurner

Eine lockere Stimmung herrschte beim Festakt anlässlich der Preisverleihung des 25. Jugendmusikwettbewerbes „prima la musica“. Im vollbesetzten Saal tummelten sich viele Kinder und Jugendliche, die Tage zuvor Großartiges geleistet hatten. In diesem Jahr standen die Bläserinnen und Bläser im Mittelpunkt, denn sie stellten sich solistisch der Jury. Ergänzend dazu wurde Streicher- und Klavierkammermusik sowie Perkussion prämiert. Über 300 musikbegeisterte Kinder und Jugendliche zwischen acht und achtzehn Jahren nahmen beim 25. Wettbewerb teil und freuten sich über die ihnen zuerkannten Auszeichnungen. Ein paar Kostproben im Rahmen des Festaktes machten die große Bandbreite der Musikdarbietungen erlebbar.

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Schöne Apokalypse mit finalem Hoffnungsschimmer – Zero Visibility Corp. liefert mit „Frozen Songs“ einen nachdenklich stimmenden Auftakt zum „Bregenzer Frühling“
Die norwegische Zero Visibility Corp. überzeugte bei der österreichischen Erstaufführung von "Frozen Songs" im Bregenzer Festspielhaus nicht nur tänzerisch, sondern mit einem multimedialen Gesamtkunstwerk ... (© Antero Hein)
Tanz
10.03.2019 Peter Füssl

Eine Million Samenproben von mehr als 5.200 verschiedenen Nutzpflanzen sollten im Global Seed Vault, einem im Permafrost auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen katastrophensicher angelegten, weltweiten Saatgut-Tresor, sogar den Untergang unserer heutigen Zivilisation überdauern und künftiges Leben ermöglichen. Die Choregrafin und Gründerin der Zero Visibility Corp. Ina Christel Johannessen hat diese bemerkenswerte Institution mit ihrer seit 1996 bestehenden Compagnie besucht, was schließlich zum Ausgangspunkt für ihre 2017 in Tromsø uraufgeführte, multimediale Produktion „Frozen Songs“ wurde. Das aus dem gesamten Bodenseeraum zum Auftakt des diesjährigen „Bregenzer Frühlings“ ins Festspielhaus geströmte Publikum zeigte sich begeistert, wobei die spannenden 90 Minuten durchaus auch zum Nachdenken anregten.

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Auseinandersetzung mit regionaler Geschichte – „Der 27. Kanton“ im Vorarlberger Landestheater
Hervorragendes Ensemble (v.l.n.r.): Bo-Phyllis Strube, Luzian Hirzel, Felix Defèr, Rahel Jankowski, David Kopp, Elke Maria Riedmann
Theater
10.03.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Am Freitag feierte das sehr gut besuchte Landestheater die Uraufführung von „Der 27. Kanton“. Intendantin Stephanie Gräve hatte zwei Stücke für einen Abend in Auftrag gegeben. Die beiden Autoren, der Österreicher Thomas Arzt und der Schweizer Gerhard Meister, haben sich mit Vorarlberg und den Ereignissen von 1919 auseinandergesetzt. Daraus entstanden zwei ganz unterschiedliche Stücke: So verknüpft „Die Verunsicherung“ die damaligen Geschehnisse mit dem Heute während das Stück „Lauter vernünftige Leute“ den Verlauf der Geschichte auf den Kopf stellt.

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Doris Knechts neuer Roman "weg"
Literatur
10.03.2019 Raffaela Rudigier

Eine verschwundene junge Frau, verzweifelte Eltern und ein Roadtrip auf Mopeds stehen im Zentrum des neuen Romans „weg“ von Doris Knecht. Das Buch spiegelt den Zeitgeist hervorragend wieder und zerlegt die Gegenwart in genaue Bilder. „weg“ ist ein empfehlenswerter „Pageturner“.

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Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit
Ein Film, der es mit der Entschlossenheit seiner Protagonistin hält. Kurzweilig, aber risikoarm.
Film / Kino
08.03.2019 Gunnar Landsgesell

Ruth Bader Ginsburg hat als eine der ersten Frauen in Harvard Jus studiert. Heute ist die 85-Jährige am US-Supreme Court tätig. Dass einer noch amtierenden Höchstrichterin ein Hollywoodfilm gewidmet ist, ist ungewöhnlich genug. So wie das Leben von RBG. Geradlinig und kurzweilig inszeniert, ein konventioneller Einblick in die Historie und ein Film, auf den sich wohl alle einigen können.

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Aktuell in den Filmclubs (8.3. - 14.3. 2019)
Die beste aller Welten
Film / Kino
07.03.2019 Walter Gasperi

Am Spielboden Dornbirn wird mit Adrian Goigingers Spielfilm „Die beste aller Welten“ die in Kooperation mit pro mente veranstaltete Filmreihe zu psychischen Krankheiten fortgesetzt. Einen Einblick in den Reichtum des Kurzfilms bietet dagegen die "Alpinale Ländle Tour", die diese Woche in Schwarzenberg und in den kommenden Wochen in Bludenz, Bregenz und Rankweil Station macht.

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Dominic Miller: Absinthe
CD-Tipp
07.03.2019 Peter Füssl

Dass er knapp dreißig Jahre lang für Sting Gitarre spielte, machte den 1960 in Argentinien geborenen und in den USA und England aufgewachsenen und ausgebildeten Dominic Miller in Pop- und Rock-Kreisen bekannt. Sein nunmehriges Engagement bei ECM wird ihn nun auch rasch in die erste Liga der musikalischen Feinspitze katapultieren, denn von Label-Chef und Produzent Manfred Eicher geschickt hinterfragt, inspiriert und angespornt, läuft er nach seinem vorwiegend als Solo- und Duo-Projekt aufgebauten Debut-Album „Silent Light“ nun im Quintett-Format zu ganz großer Form auf.

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