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Kritiken

Wolfgang Muthspiel: Where The River Goes
CD-Tipp
01.11.2018 Peter Füssl

Zwei Jahre nach „Rising Grace“ präsentiert Wolfgang Muthspiel in fast unveränderter Besetzung – wieder gemeinsam mit Pianist Brad Mehldau, Kontrabassist Larry Grenadier und Trompeter Ambrose Akinmusire, aber mit Drummer Eric Harland anstelle Brian Blades – sein viertes ECM-Album. Das hochkarätige Quintett hat sich einen elaborierten Gruppensound erarbeitet, in den sensible Soli, brillante Dialoge und Gruppenimprovisationen organisch eingebettet sind.

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In Keramik verschlüsselte Welten und Obsessionen – Elmar Trenkwalder im Kunstraum Dornbirn
Elmar Trenkwalder: "Engel über Licht und Schatten - vom erlösenden Schweigen der Form". Keramik (alle Fotos: © Karlheinz Pichler)
Ausstellung
31.10.2018 Karlheinz Pichler

Noch bis 2. Dezember besteht die Möglichkeit, die größte Keramikskulptur, die der Außerferner Künstler Elmar Trenkwalder jemals geschaffen hat, im Kunstraum Dornbirn anzuschauen. Für das dreizehn Meter lange und sieben Meter hohe Werk, das den Titel „Engel über Licht und Schatten – vom erlösenden Schweigen der Form“ trägt, hat Trenkwalder zwei Jahre lang ununterbrochen gearbeitet und dabei zwölf Tonnen Tonerde verbraucht. Nach Thomas Feuerstein mit seinem gigantischen „Clubcannibal“ zeigt der Kunstraum Dornbirn im zweiten Halbjahr damit bereits den zweiten Tiroler Künstler, der aus dem Vollen schöpft.

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Eine Lanze für das Absurde – bricht das Theater UNPOP in Dornbirn
Günter Rainer und Juliane Gruner - einfach großartig ...
Theater
31.10.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Die vierte Produktion des jungen Ensembles für unpopuläre Freizeitgestaltung feierte gestern seine Premiere auf der Bühne des Dornbirner Kulturhauses. Die Theaterleiter Caro Stark und Stephan Kasimir haben sich nach 3 zeitgenössischen Stücken diesmal für einen Klassiker entschieden. Das Stück „Die Stühle“ gehört zu den vielgespielten Stücken des französisch-rumänischen Dramatikers Eugène Ionesco, der als einer der wichtigsten Vertreter des absurden Theaters gilt.

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Auf der Flucht - „All die Nacht über uns“ von Gerhard Jäger
Literatur
31.10.2018 Ingrid Bertel

Mit seinem zweiten Roman „All die Nacht über uns“ hat es Gerhard Jäger auf die Shortlist für den österreichischen Buchpreis geschafft. Der in Dornbirn geborene Jäger war Redakteur der Tiroler Tageszeitung, erhielt 1996 den Literaturpreis des Landes Vorarlberg für einen bislang unveröffentlichten Roman, sein Buch „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“ wurde 2016 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Nun katapultiert ihn sein zweiter Roman in die erste Reihe österreichischer AutorInnen. „All die Nacht über uns“ ist ein leises, bedächtiges Buch, eine klare Stimme in der aufgeheizten Debatte um das Thema Flucht und Migration.

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Ambrose Akinmusire: Origami Harvest
CD-Tipp
30.10.2018 Peter Füssl

“Was ist die verrückteste Idee, die du auf Lager hast?“ – mit dieser Frage gaben die Kuratoren von Manhattans Ecstatic Music Festival und der Liquid Music Series in St. Paul/Minnesota die Marschrichtung vor, als sie Ambrose Akinmusire mit einer Auftragskomposition bedachten. Das ließ sich der 36-jährige Trompeter aus Oakland nicht zweimal fragen und stellte in sechs Stücken mit einer knappen Stunde Spieldauer unter dem Motto „Extremes (masculine/feminin, high/low arts, passivity/aggression, free improvisation/controlled calculation, American ghettos/American affluence, HipHop/classical ...)“ extreme Positionen nebeneinander, ließ sie sich aneinander reiben, sie verschmelzen und sich wieder separieren.

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Ereignisreicher Start der Bregenzer Meisterkonzerte – Jubel für Mikko Franck am Pult des Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia und die Cellistin Camille Thomas
Camille Thomas spielte im Rahmen des ersten Bregenzer Meisterkonzertes das Cellokonzert von Edouard Lalo leidenschaftlich bewegt. Sie zog nicht nur mit ihrem Spiel die Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch mit ihrem zum Werk passenden Outfit. (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
30.10.2018 Silvia Thurner

Sogleich nach der Eingangspassage war klar, dass dieses Meiserkonzert ein besonders packendes Hörerlebnis werden würde, denn so präzise und klar im Ausdruck ist schon lange kein Orchester mehr aufgetreten. Zum Auftakt der aktuellen Saison der Bregenzer Meisterkonzerte musizierte das italienische Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung von Mikko Franck. Vom ersten Ton in Tschaikowskys Ouvertüre „Romeo und Julia“ bis zum letzten in der 2. Symphonie von Sibelius entwickelten Mikko Franck und das Orchester eine Kraftentfaltung mit großer Sogwirkung. Inspirierend wirkte darüber hinaus die poesievolle Spielart der Cellistin Camille Thomas im Cellokonzert von Edouard Lalo.

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Streifzug durch Europa – virtuose und spielfreudige Musikerinnen und Musiker bei der :alpenarte in Schwarzenberg
Am zweiten Abend des Kammermusikfestivals :alpenarte spürten Ionian-Ilias Kadesha und Christel Lee (Violine), Nilay Özedmir (Viola), Vashti Hunter (Violoncello), Jan Pérez Floristán (Klavier) unter anderem mit Dvořáks berühmtem Klavierquintett dem folkloristischen Charme der Musik nach.
Musik / Konzert
27.10.2018 Silvia Thurner

Die vierte Ausgabe des Kammermusikfestivals :alpenarte im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg kuratierte der rumänische Cellist Andrei Ionita. Ganz dem Leitgedanken „Europa“ entsprechend, fügte er im zweiten Konzert Werke mit einem folkloristischen Touch zusammen. Als Kammermusikpartnerinnen und –partner lud der „Composer in Residence“ Freunde aus Albanien, Amerika, der Türkei, Rumänien, Großbritannien und Spanien ein. Ionian-Ilias Kadesha und Christel Lee (Violine), Nilay Özedmir (Viola), Vashti Hunter (Violoncello), Jan Pérez Floristán (Klavier) sowie Pablo Barragán (Klarinette) spielten auf einem mitreißenden musikalischen Niveau und mit einer freudvollen musikalischen Kommunikation. Sympathisch und informativ führte Sebastian Manz, seit kurzem künstlerischer Leiter des Festivals, durch das Programm.

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Feierabendbier
Zwischen dem Blues in der Bar und dem Leben da draußen. Eine nicht ganz konsistente Inszenierung.
Film / Kino
26.10.2018 Gunnar Landsgesell

Film noir und bayrische Comedy als Versuchsanordnung: In "Feierabendbier" wird eine Münchner Bar zum Treffpunkt einer Freundesrunde, in der man eigenen Befindlichkeiten und einem gestohlenen Auto nachspürt. Nicht immer konsistent.

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Aktuell in den Filmclubs (26.10. - 1.11. 2018)
In den Gängen
Film / Kino
25.10.2018 Walter Gasperi

Am Spielboden Dornbirn steht diese Woche Thomas Stubers bittersüße Tragikomödie "In den Gängen" auf dem Programm. Das TaSKino Feldkirch - und in den kommenden Wochen die Bludenzer LeinwandLounge und das Filmforum Bregenz - zeigt dagegen das packende libanesische Gerichtsdrama "L´insulte - Der Affront".

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Köhlmeiers "Mädchen mit dem Fingerhut" als Gastspiel des Deutschen Theaters im TAK
Thorsten Hierse, Kotti Yun und Musiker Tobias Vethake vom Deutschen Theater Berlin
Theater
25.10.2018 Anita Grüneis

Das TAK zeigte mit der Aufführung „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ ein großes Stück Theaterkunst. Drei Personen ließen den Text von Michael Köhlmeier über fast zwei Stunden dahinfließen. Das Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin wurde zu einer Sternstunde. Mit einfachsten Mitteln, wunderbaren Schauspielern und einem ebenso starken Musiker wurden die Figuren des Romans quicklebendig.

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