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Kritiken

„We are a very dramatic band“ - Lola Marsh begeisterten am ausverkauften Spielboden
Lola Marsh begeisterten am ausverkauften Spielboden mit ihrer gekonnten Mischung aus Dream-Pop, Indie-Folk und Retro-Charme (alle Fotos: Stefan Hauer)
Musik / Konzert
29.02.2020 Peter Füssl

Dass der Dornbirner Spielboden ausverkauft ist und schon eine Stunde vor Konzertbeginn Leute vor der Kassa anstehen, um vielleicht doch noch eine der nicht abgeholten Karten ergattern zu können, das kommt nicht allzu oft vor. Israels derzeit erfolgreichster Pop-Export Lola Marsh, kann nach zwei Alben auf stolze 40 Millionen Streams verweisen und verfügt also auch hierzulande über eine beachtliche Fanbase – immerhin war ihr letzter Hit „Hold On“ heuer auch wochenlang im Spitzenfeld der FM4-Charts platziert. Die Erwartungen waren also einigermaßen hochgesteckt und wurden mit einem fulminanten Auftritt der sympathischen Band voll erfüllt.

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Wenn sich Ideen durch Form und Farbe visuell konkretisieren
Rolf Schneebeli: Schwarz-Schwarz 29A, Acryl auf Holz u. Glasfaser (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
29.02.2020 Karlheinz Pichler

Die "Konkrete Kunst" konnte zu keiner Zeit für sich reklamieren, die wichtigste Kunstströmung zu sein, denn Kunst, die aus dem Intellekt kommt, hatte es immer schwerer als diejenige aus dem Bauch. Auf der anderen Seite ist sie jedoch die einzige Stilrichtung, die seit nunmehr weit über hundert Jahren permanent präsent ist. Unter dem Titel "ganz konkret" gibt das QuadrART Dornbirn anhand zwölf internationaler Positionen Einblick in das aktuelle Schaffen dieser Kunstströmung.

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Serdar Somuncu im TAK: Meine Wut hat sich potenziert
Serdar Somuncu mit seinem Programm "GröhaZ"
Kleinkunst / Kabarett
28.02.2020 Anita Grüneis

Er ist klug, witzig und tiefsinnig, er ist aber auch laut, vulgär und platt – diese Ambivalenz prägte das Programm «GröhaZ», Größter Hassias aller Zeiten, mit dem Serdar Somuncu im TAK gastierte. Ab März wird er damit in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tour sein und sein 33-jähriges Bühnenjubiläum feiern.

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Sorry We Missed You
Eindrücklich: Weiße Lieferwägen als Sinnbild für prekarisierte Arbeitsverhältnisse.
Film / Kino
28.02.2020 Gunnar Landsgesell

Altmeister Ken Loach stößt ins Zentrum neoliberaler Arbeits- und Lebenswelten vor. Eine Familie zerfällt unter dem ökonomischen Druck, während der Vater als letzte Option zum Botenfahrer und Franchise-Unternehmer wird. Harter Stoff, von Loach wie gewohnt am Punkt erzählt.

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Gewissheit beerdigen und Wissen durch Kunst wecken – Die Philosophin Alice Lagaay besprach Komplexes und setzte Lichtpunkte
Der von Christina Schlüter, Helmut Dietrich und Hugo Dworzak geschaffene Bühnenraum bot eine ideale Atmsophäre für die Beerdigung der Gewissheiten. Alice Laagay hielt die Trauerrede. (Fotos: Victor Marin)
Musik / Konzert
27.02.2020 Silvia Thurner

Im Rahmen der Montforter Zwischentöne finden drei Begräbnisse statt, zu Grabe getragen werden die Gewissheit, die Muße und die Privatsphäre. Dazu kreierten die Baukünstlerin Christina Schlüter und die Architekten Helmut Dietrich und Hugo Dworzak einen an der Apsis der Kathedrale in Chartre angelehnten Bühnenraum mit einem nach hinten gezogenem Baugerüst, das an Notre-Dame denken ließ. Die in Hamburg tätige Philosophin Alice Lagaay hielt eine eindrucksvolle, aber auch sehr anspruchsvolle Trauerrede mit manchen Einsichten, die aufhorchen ließen. Zur sakralen Atmosphäre im Alten Hallenbad passte die Musik des Vienna Reed Quintet hervorragend.

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Aktuell in den Filmclubs (28.2. - 5.3. 2020)
Vor ihrer Zeit
Film / Kino
27.02.2020 Walter Gasperi

Im Kinotheater Madlen in Heerbrugg brilliert diese Woche Renée Zellweger in "Judy" als Judy Garland. Einblick in Leben und Wirken des Bregenzerwälder Schriftstellers und Sozialreformers Franz Michael Felder, seiner Frau Nanni und deren Bruder Kaspar Moosbrugger bietet dagegen Tone Bechter in seinem Doku-Drama "Ihrer Zeit voraus", das in den nächsten Wochen an mehreren Orten gezeigt wird.

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Agnes Obel: Myopia
CD-Tipp
27.02.2020 Peter Füssl

Es ist wirklich faszinierend, wie perfekt die 39-jährige, in Berlin lebende Dänin Agnes Obel hochtechnisierte Soundeffekte und tief unter die Haut gehende Emotionalität miteinander verschmelzen lässt. Für ihr viertes Album hat sie sich monatelang im Studio in eine völlig von der Außenwelt abgeschirmten Blase zurückgezogen und sich aus der selbstgewählten Perspektive der Kurzsichtigkeit über Themen wie Wahrnehmung und Realität, Vertrauen in und Zweifel an der eigenen Urteilsfähigkeit, über den Umgang mit Trauer und Verlust oder über den Zusammenhang von Todesangst und Schlaflosigkeit ihre Gedanken gemacht und diese in ziemlich kryptisch anmutende Texte gegossen.

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„Teilnehmen. Teilhaben. Teilsein. Von großen Kulturdampfern und kleinen kulturinitiativen Schinakeln“
Literatur
25.02.2020 Raffaela Rudigier

Ist „Kultur“ elitäre Schöngeisterei? Weshalb interessieren sich sehr viele Menschen überhaupt nicht für „Kultur“? Wo fängt „Kultur“ an und wo hört sie auf? Und wer bestimmt das? Diese grundlegenden Fragen werden im neuen Buch „Teilnehmen. Teilhaben. Teilsein. Von großen Kulturdampfern und kleinen kulturinitiativen Schinakeln“ von Peter Hörburger aufgeworfen.

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Out now!
Out now!
25.02.2020 Manuela Schwaerzler

Die März-Ausgabe der KULTUR ist soeben erschienen und enthält unter anderem folgende Themen:

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Torres: Silver Tongue
CD-Tipp
25.02.2020 Peter Füssl

Die mittlerweile 29-jährige Singersongwriterin Torres (bürgerlich: Mackenzie Scott) hat auf ihren bislang drei Alben einen schonungslosen Umgang mit ihren Ängsten und Unsicherheiten, Identitätsproblemen und Frustrationen im Zusammenhang mit Liebe und Sexualität gepflogen. An dieser Direktheit und Unverblümtheit hält sie auch auf ihrem vierten Album mit neun neuen Songs zu Themen wie Verliebtheit und Liebesleid, Begehren, Glücksgefühle und Verlustangst fest.

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