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Kritiken

Flotte Tänze zum Jahreswechsel – das Jugendsinfonieorchester Dornbirn mit Ivo Warenitsch am Pult sowie die Solistinnen Philomene Schmolly, Antonia Feurstein und Lisa Klocker verbreiteten gute Laune
Das Jugendsinfonieorchester Dornbirn unter der Leitung von Ivo Warenitsch wartete beim diesjährigen Neujahrskonzert mit variantenreichen Tänzen auf. (Foto: Caroline Begle)
Musik / Konzert
01.01.2020 Silvia Thurner

Mit einer abwechslungsreichen Mischung verschiedener Tänze führte das Jugendsinfonieorchester Dornbirn unter der Leitung von Ivo Warenitsch das Publikum in einen beschwingten Silvesterabend. Die Werkauswahl bot Raum für slawische und russische Tänze, Polka, Polonaise, Galopp und Walzer unter anderem von Dvořák, Lehár, Smetana und Strauss. Enthusiastisch und auf beeindruckendem Niveau spielten die Orchestermusikerinnen und -musiker. Am meisten berührte die erst 11-jährige Geigerin Philomene Schmolly, denn sie gestaltete den berühmten „Czardas“ von Vittorio Monti auf höchstem musikalischem Niveau aus. Unterhaltsam war der Auftritt der beiden Sängerinnen Antonia Feuerstein und Lisa Klocker und Melodien aus der Operette „Maske in Blau“ von Fred Raymond.

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Mit nackten Körpern gegen den Wahnsinn der Zeit - Spencer Tunick im Dornbirner FLATZ Museum
Spencer Tunick: Aletschgletscher, 2007, Ausschnitt
Ausstellung
31.12.2019 Karlheinz Pichler

Der US-amerikanische Fotokünstler Spencer Tunick nennt seine Arbeiten „lebende Skulpturen“ oder „Körperlandschaften“ oder „Architekturen des Fleisches“. Die bisher größte nackte Menschenmenge fotografierte er 2009 in Mexiko-City. Auf dem Hauptplatz der Megametropole posierten 18.000 Nackte für den Künstler. Wichtige Stationen auf dem Weg zum internationalen Künstlerstar waren 1999 auch das Magazin 4 in Bregenz sowie die Kunsthalle Wien. Das FLATZ Museum in Dornbirn bietet noch bis zum 1. Februar anhand der ersten Tunick-Retrospektive in Österreich die einmalige Möglichkeit, die wichtigsten Aktionen und Arrangements des Amerikaners im öffentlichen Raum komprimiert nachzuvollziehen.

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Perfekte musikalische Symbiose - 5/8erl in Ehr’n & Jazzorchester Vorarlberg begeisterten mit neuem Programm am ausverkauften Dornbirner Spielboden
Ein grandioser Abend mit dem Jazzorchester Vorarlberg & 5/8erl in Ehr'n (v.l.n.r.): Benny Omerzell,  Miki Liebermann, Christian Eberle, Bobby Slivovsky, Hanibal Scheutz, Thomas Halfer, Max Gaier, Isabella Lingg, Jan Ströhle, Martin Franz, Martin Eberle, Clemens Wenger, Anton Moosbrugger, Klaus Peter (alle Fotos: © Niklas Koch/Spielboden)
Musik / Konzert
29.12.2019 Peter Füssl

Samstag, 28.12.2019 – ein paar hundert Leute werden dieses Datum als eine der Sternstunden am Dornbirner Spielboden im Gedächtnis behalten, denn die erstmals öffentlich präsentierte Kooperation des Jazzorchesters Vorarlberg mit der renommierten „Wiener Soul“-Band 5/8erl in Ehr’n erwies sich als absoluter Glückstreffer. Eine musikalische Win-win-Situation allererster Güte, weil der lässige Schmäh und die publikumswirksame Musikalität der Wiener durch die breitgestreute Farbenpracht und Wucht des Orchesters ihre Wirkung um ein Vielfaches potenzierten. Ein musikalisches Fest – und gemütlich wie eine Party unter Freunden.

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Aktuell in den Filmclubs (27.12. 2019 - 2.1. 2020)
Ernest & Célestin
Film / Kino
26.12.2019 Walter Gasperi

Der Spielboden Dornbirn zeigt diese Woche den hinreißenden Kinderfilm „Ernest & Célestine“. Im Schaaner Skino reflektiert dagegen Patricio Guzmán in seinem Essayfilm „La cordillera de los suenos" über Topographie und Geschichte Chiles.

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Alles außer gewöhnlich
Vincent Cassel als Sozialarbeiter: auf eine andere Weise dramatisch als sonst.
Film / Kino
23.12.2019 Gunnar Landsgesell

Der Abschlussfilm der heurigen Filmfestspiele von Cannes: Vincent Cassel und Reda Kateb als zwei Sozialarbeiter, die sich in ihrem Verein unermüdlich für autistische Menschen einsetzen. Die Macher von "Ziemlich beste Freunde" wollten diesmal mehr Realismus einbringen. Auf eine klassische Dramaturgie hat man dafür verzichtet. Und das Leben geht weiter.

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In Schruns geht der Golem um - Gelitin, Alfredo Barsuglia und Co im Kunstforum Montafon
Gelitin - Archiv Nr, 1849 - Golem, 2017 (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
23.12.2019 Karlheinz Pichler

Stimmte man darüber ab, welche Kunstausstellung in diesem Jahr die „coolste“ im Ländle war (oder ist), dann könnte die Wahl gut und gern auf „Daily Golem“ im Kunstforum Montafon fallen. Denn hier führen aktuell die Provokationskünstlergruppe Gelitin sowie der frisch gebackene Otto-Mauer-Kunstpreisträger Alfredo Barsuglia und fünf seiner StudentInnen ihr gut orchestriertes „Skulpturentheater“ auf.

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Aufstieg und Fall eines Hasardeurs
Literatur
21.12.2019 Ingrid Bertel

Das fängt ja gut an! Schon auf der ersten Seite liest man: „Der heiße Mokka unter der Schlagobershaube war noch heiß.“ Ist das stilistisches Unvermögen des Autors oder schleißiges Lektorat? Jedenfalls ist es kein gutes Entrée für die Geschichte über einen Literaturverlag. Es sollte nach dem Willen seines Gründers Richard Kola der größte Verlag im deutschsprachigen Raum werden, und zeitweise hatte er die Bestseller-Autoren der Stunde unter Vertrag. Trotzdem nannten böse Zungen den Rikola-Verlag „Ridikola“ (lächerlich) und zeigten kaum Respekt vor Richard Kola, dem Finanzjongleur mit literarischen Ambitionen.

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Vom Klangzauber der Rohrblattinstrumente – Das Trio Mélange bescherte den Zuhörenden im Kuppelsaal der Landesbibliothek ein mitreißendes Konzert
Das Trio Mélange mit Anna Eberle (Oboe), Paul Moosbrugger (Klarinette) und Johanna Bilgeri (Fagott) faszinierte die Zuhörenden im voll besetzten Kuppelsaal der Landesbibliothek.
Musik / Konzert
21.12.2019 Silvia Thurner

Das Trio Mélange mit Anna Eberle (Oboe), Paul Moosbrugger (Klarinette) und Johanna Bilgeri (Fagott) versetzte mit einer erlesenen Werkauswahl, einem ausgefeilten Gesamtklang und bewundernswert präzise einstudierten Werkdeutungen die Konzertbesucherinnen und -besucher in Staunen. Gefeiert wurde darüber hinaus der erst 14-jährige Salzburger Komponist Karim Zech, von dem das Trio Nr. 2 mit großem Erfolg uraufgeführt wurde.

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Aktuell in den Filmclubs (20.12. - 26.12. 2019)
Skin
Film / Kino
19.12.2019 Walter Gasperi

Der Spielboden Dornbirn zeigt diese Woche nochmals „Skin“, in dem Guy Nattiv von einem amerikanischen Neo-Nazi erzählt, der aus der Szene aussteigen will. Im Skino Schaan gibt es dagegen nochmals die Gelegenheit, mit Nicolas Bedos „La belle époque – Die schönste Zeit unseres Lebens“ eine der schönsten Komödien des Jahres zu entdecken.

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Marius Neset – London Sinfonietta: Viaduct
CD-Tipp
19.12.2019 Peter Füssl

„Ich habe ein Jahr lang daran geschrieben und war währenddessen vor allem von klassischen Komponisten beeinflusst, von Olivier Messiaen, Strawinsky, Bartók oder Mahler, aber auch von Joe Zawinul“, erklärt der 33-jährige, in Kopenhagen lebende Norweger Marius Neset zum Entstehungsprozess seiner zehnteiligen Komposition „Viaduct“. In der Tat integriert der geniale Komponist und Saxophonist in die auf Platte gebannten 65 Minuten und 27 Sekunden alles, was in moderner Klassik, im anspruchsvollen Jazz und in der Improvisationsmusik für wohligen Nervenkitzel und spannungsgeladene Konzentration sorgt.

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