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Kritiken

Ein wahrhaft guter Griff – das Künstlerkollektiv „Raum + Zeit“ für das Vorarlberger Landestheater
Der letzte Mensch - Daniel Blum begeistert in dieser einfachen Figur!
Theater
10.05.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Ein feines Händchen bewies die Intendantin des Vorarlberger Landestheaters Stephanie Gräve mit ihrem Engagement des Künstlerkollektivs „Raum + Zeit“, namentlich Lothar Kittstein, Bernhard Mikeska und Steffi Wurster, die sie nach Bregenz einlud, um hier eines ihrer ganz besonderen meist ortsbezogenen Projekte zu erarbeiten und zu präsentieren. „Diorama Bregenz :: Der letzte Mensch“ ist ein großartiges Geschenk für theaterbegeisterte Menschen. Und es handelt sich wirklich um ein Geschenk, um einen ganz besonderen Leckerbissen im Rahmen des hiesigen Theaterangebots, den man so nur selten zu sehen und zu erleben bekommt. So ist es ein Privileg und exklusives Erlebnis, wenn Sie, so wie ich bei der Premiere am vergangenen Donnerstag, als „einsames“ Individuum durch ein von „Raum + Zeit“ geschaffenes, sehr spezielles Museum geleitet werden und in jeweils einem eigenen Raum und mit einem Schauspieler oder einer Schauspielerin alleingelassen, eine Geschichte hautnah und intensivst erleben dürfen.

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Nur eine Frau
Verordnete Ehe und Freiheitsbestrebung: "Nur eine Frau" erzählt vom Aufbegehren gegen patriarchale Tradition.
Film / Kino
10.05.2019 Gunnar Landsgesell

2005 wurde in Berlin die 23-jährige Aynur Sürücü von ihren Brüdern ermordet, ein "Ehrenmord", weil sie sich den Familiengesetzen widersetzt hatte. "Nur eine Frau" rollt die Ereignisse nochmals auf, aus Sicht der Toten, zwischen Familiensoap und Jugenddrama.

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Ein Hammer kommt selten allein - Benny Gleeson zelebriert im Schmiedemuseum Röthis eine von Hämmern beflügelte Sinnbefreiung
Benny Gleeson: Ein Hammer kommt selten allein, Hammerobjekt, 2018
Ausstellung
09.05.2019 Karlheinz Pichler

In der Musikszene gilt Benny Gleeson als eine Art lebende Legende. Bekannt wurde er in den 1970er Jahren als Drummer der legendären Bilgeri-Hardrockband „The Wanted“. In der Folge begründete er zusammen mit Rolf Aberer und anderen das Dornbirner Jazzseminar. In den letzten Jahren ist die Musik aber immer mehr in den Hintergrund gerückt. Sie sage ihm nicht mehr viel, so Gleeson. Dafür hat es ihm die bildende Kunst angetan. Vergangenes Jahr etwa partizipierte er zusammen mit Stoph Sauter und anderen an der Gruppenschau „10 + 1“ im Küefer-Martis-Huus im liechtensteinischen Ruggell. Aktuell ist er mit einer imposanten Hammer-Installation im sehenswerten Schmiedemuseum in Röthis zu sehen.

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Aktuell in den Filmclubs (10.5. - 16.5. 2019)
Joy
Film / Kino
09.05.2019 Walter Gasperi

Im TaSKino Feldkirch läuft diese Woche der Spielfilm „Joy“, in dem Sudabeh Mortezai die Ausbeutung illegaler afrikanischer Sexarbeiterinnen in Österreich anprangert. Jetzt schon open-air wird dagegen im Rahmen der Emsiana in Hohenems Giuseppe Tornatores Meisterwerk „Cinema Paradiso“ gezeigt.

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Areni Agbabian: Bloom
CD-Tipp
09.05.2019 Peter Füssl

In gar nicht so seltenen Fällen sind gerade die wohlüberlegte klangliche Reduktion und ein wundervoll ausgewogenes Verhältnis zur Stille jene Voraussetzungen, die außergewöhnliche Musik in voller Pracht erblühen lassen. So zu erleben bei „Bloom“, dem ECM-Debütalbum der jungen, in Santa Monica geborenen improvisierenden Vokalistin, Pianistin, Geschichtenerzählerin, Performerin – die Liste ihrer Interessensgebiete und bisherigen Aktivitäten ließe sich noch lange fortsetzen – Areni Agbabian.

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Stacey Kent betörte im TAK – the purple dust of twilight time
Stacey Kent betörte im TAK ihr Publikum mit ihrer schnörkellosen Stimme
Musik / Konzert
08.05.2019 Anita Grüneis

Das Konzert mit Stacey Kent im TAK wurde zu einem Jazz-Highlight. Die amerikanische Sängerin begeisterte nicht, sie betörte. Das Publikum folgte ihr nahezu atemlos durch ihre Welt der reinen Stimme und der tiefen Emotionen. Doch nicht sie alleine schuf diese Zauberwelt, mit ihr waren dies Jim Tomlinson am Saxophon und der Flöte, Graham Harvey am Klavier, Jeremy Brown am Bass und Josh Morrison am Schlagzeug.

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Arbogast Spirit re-visited - Tage der Utopie, 6./7. Mai
Die Referenten Christian Beinke und Ludwig Kannicht von Dark Horse (Fotos: Lucas Breuer)
Gesellschaft
08.05.2019 Peter Niedermair

Arbogast bei Götzis ist ein zentraler Ort auf der Landkarte im Denkraum Bodensee. Seit 2003 finden hier im Jugend- und Bildungshaus biennal die Tage der Utopie statt. Und wenn man sich die Orte der ReferentInnen, Vortragenden, WorkshopleiterInnen und MusikerInnen der letzten 16 Jahre etwas näher anschaut, sieht man auf einen Blick, welche Knotenpunkte internationaler Vernetzung mittlerweile aufgespannt wurden. Die Tage der Utopie sind ein intellektuelles Feuerwerk, ein Ort der Diskurse, ein Umschlagplatz für Ideen und praktische Anregungen. Programm und Künstlerische Leitung verantworten Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger, das organisatorische Logistikzentrum liegt bewährt in den Händen von Julia Wohlgenannt, die mit einem starken Back-up-Team arbeitet.

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Jetzt bewerben: für die Werkschau & Werkstatt oder das Design Labor der POTENTIALe
Aktuell
07.05.2019 Manuela Schwaerzler

Wer gerne bei Messe & Festival der POTENTIALe in Feldkirch (8. bis 10. November 2019) ausstellen und verkaufen oder seine Ideen und Prototypen einem speziellen Publikum präsentieren möchte, sollte sich bis 15. Juni bewerben.

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Daniel García Trio: Travesuras
CD-Tipp
07.05.2019 Peter Füssl

Bereits mit dem knapp acht Minuten langen Opener „Porto de rabia y miel“, der einzigen Fremdkomposition des Albums, wird klar, wohin die Reise geht. Sie stammt vom Gitarristen Paco de Lucia und dem Sänger Camarón de la Isla, die in den frühen 1970-er Jahren im Duo die starren Traditionen des Flamenco aufbrachen – ein Anliegen, das auf der Wunschliste des 35-jährigen Daniel García ebenfalls ganz oben stehen dürfte. Der aus Salamanca stammende, gleichermaßen experimentierfreudige wie virtuose Pianist, der sich – nach einer klassischen Ausbildung – bei Danilo Pérez am Berklee College of Music den letzten musikalischen Feinschliff geholt hat, entführt die Zuhörer auf eine rhythmisch und harmonisch waghalsige, mit farbenprächtigen, eingängigen Melodien angereicherte Expedition durch ein musikalisches Spannungsfeld aus Flamenco, zeitgenössischem Jazz und Klassik.

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Austellungseröffnung: ARTquer in der Artenne Nenzing mit WolfGeorg, Uwe Filzmoser und Leon Wust
Von links nach rechts: Erika Lutz, Leon Wust, Uwe Filzmoser und WolfGeorg (Fotos: Helmut Schlatter)
Ausstellung
06.05.2019 Peter Niedermair

Am gestrigen Sonntag eröffnete Helmut Schlatter, Obmann in der Artenne, gemeinsam mit der Künstlerin und ARTquer-Atelier-Leiterin Erika Lutz eine sehenswerte Ausstellung mit drei ihrer Künstler. Die weit über 100 Gäste, die trotz Schneefall und Kälte gekommen waren, wurden mit Frühlingsliedern wie „Der Sommer ist nicht mehr weit …“ und anderen neu komponierten Liedern von Konrad Böhning begrüßt. Präsentiert wurden Kunstobjekte von WolfGeorg, Uwe Filzmoser und Leon Wust. Alle drei besuchen das in der Felsenau gelegene Atelier zwei bis dreimal pro Woche und machen, begleitet von Erika Lutz, ihre Kunst. Kunst von Menschen mit besonderen Begabungen.

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