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Kritiken

The Fighter
Film / Kino
08.04.2011 Walter Gasperi

Bei "The Fighter" spiegelt die auf Tatsachen beruhende Story gewissermaßen die Karriere des Regisseurs. Denn wie der Protagonist Micky Ward erst nach vielen Niederschlägen den Durchbruch als Boxer schaffte, so hatte auch David O. Russell nach dem Flop „I Love Huckabees“ in Hollywood keine guten Karten. Als Regisseur dieses Crossovers aus Boxerfilm, Familiengeschichte und Milieustudie kam Russell erst ins Spiel, als sich Darren Aronofsky lieber „Black Swan“ zuwandte.

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Vijay Iyer with Prasanna & Nitin Mitta: tirtha
CD-Tipp
06.04.2011 Peter Füssl

Für sein Trio-Album „Historicity“ und seine erste Solo-CD ist der in New York lebende Pianist Vijay Iyer, Sohn indischer Einwanderer, mit Kritikerlob und Preisen auf beiden Seiten des Atlantiks überhäuft worden, und auch seine Zusammenarbeit mit dem ebenfalls indischstämmigen Altsaxophonisten Rudresh Mahanthappa stößt auf großes Interesse. Auf beiden Alben sind die indischen Einflüsse auf die Musik des unkonventionellen Autodidakten aber nur unterschwellig spürbar gewesen.

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Ein Orchesterkonzert als in sich stimmiges Ganzes – Die Wiener Symphoniker unter Bertrand de Billy boten feinsinnige Hörerlebnisse
Die Wiener Symphoniker spielten im restlos ausverkauften Bregenzer Festspielhaus bemerkenswerte Interpretationen
Musik / Konzert
05.04.2011 Silvia Thurner

Die Wiener Symphoniker gastieren alljährlich im Rahmen der Bregenzer Meisterkonzerte im Festspielhaus. Anstatt des kürzlich verstorbenen Yakow Kreizberg leitete Bertrand de Billy das Orchester mit Werken von Weber und Dvorak. Glanzvoller Höhepunkt des Abends war die Werkdeutung des Klarinettenkonzertes von W.A. Mozart. Reinhard Wieser, Soloklarinettist der Wiener Symphoniker, spielte mit einer atemberaubenden Tongebung und einem bislang selten so gehörten Pianissimoklang.

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Kreative Neugier mit Elan zum Ausdruck gebracht – Herbert Walser-Breuß und Freunde gestalteten ein Konzert, das man nicht alle Tage hört
Herbert Walser nutzte die Gelegenheit seiner Carte blanche, um mit Freunden Jazzmusik zu spielen und zu improvisieren
Musik / Konzert
03.04.2011 Silvia Thurner

Hartmut Hofer, Manager der Kulturbühne AmBach in Götzis, hatte eine hervorragende Idee. Er übergibt kreativen MusikerInnen aus Vorarlberg eine „Carte blanche“, damit diese einen Konzertabend mit Freunden gestalten. Gefragt sind Genre übergreifende Musikprojekte, die neue Hörperspektiven eröffnen. Die erste Einladung erhielt der Trompeter Herbert Walser-Breuß, der in der Alten Musik genauso zu Hause ist wie in der improvisierten Musik und im Jazz. Die zahlreich erschienenen ZuhörerInnen zeigten sich begeistert. Spannend waren vor allem jene Stücke, die mit Renaissancemusik starteten und in improvisierten Soundcollagen endeten.

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Sucker Punch
Film / Kino
03.04.2011 Walter Gasperi

Nach den Comic-Verfilmungen „300“ und „Watchmen“ legt Zack Snyder nach einem eigenen Drehbuch eine sexistische Action-Fantasie vor, in der fünf junge, leichtbekleidete Frauen versuchen, aus einer Irrenanstalt zu fliehen. Bildgewaltig ist das zweifellos, aber die Handlung ist so dünn, dass „Sucker Punch“ wie eine Seifenblase zerplatzt.

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Aktuell in den Filmclubs (4.4. - 10.4. 2011)
Mademoiselle Chambon
Film / Kino
03.04.2011 Walter Gasperi

Während im Takino Schaan der Norweger Jens Lien in „The Brothersome Man“ in einen ebenso beklemmenden wie skurril-witzigen kafkaesken Alptraum entführt, zeigt der FKC Dornbirn mit Stéphane Brizés „Mademoiselle Chambon“ ein gerade in seiner Zurückhaltung meisterhaftes und emotional ungemein dichtes Liebesdrama.

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Charmant unperfekt - „Malediva“, die schwulen Musik-Kabarettisten aus Berlin, begeisterten am Spielboden Dornbirn
Lo Malinke und Tetta Müller platzen in ihrem neuen Programm "Die fetten Jahre" fast vor kindlicher Spielfreude
Kleinkunst / Kabarett
02.04.2011 Thorsten Bayer

Mit vielen Vorschusslorbeeren waren sie nach Dornbirn gekommen: Kleinkunstpreise am laufenden Band, Lobeshymnen in den Feuilletons, gut besuchte Konzerte. Und Lo Malinke, Tetta Müller und Florian Ludewig (Piano) zeigten an zwei Abenden am Spielboden, dass ihnen ihr guter Ruf zu Recht vorauseilt.

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James Blake
CD-Tipp
31.03.2011 Peter Füssl

Der 22-jährige James Blake betitelte sein Debüt-Album mit James Blake, und das ist auch schon das Programm. Denn der 22-jährige Londoner, klassisch ausgebildeter Pianist und Elektronikgenie, ist mit einem Album zum Liebling der Musikkritik und des Social Network geworden, das alles andere als massenkompatibel ist, aber in der Tat ungemein beeindruckend, weil so noch nie gehört.

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Von der Musik getragen – Die Aufführung des „Canto ostinato“ von Simeon ten Holt mit den Pianisten Johannes Wohlgenannt-Zincke und Stefan Eder beglückte die Einen und langweilte die Anderen
Johannes Wohlgenannt-Zincke und Stefan Eder spielten minimalistische Musik für zwei Klaviere konzentriert und mit Begeisterung
Musik / Konzert
28.03.2011 Silvia Thurner

Johannes Wohlgenannt Zincke und Stefan Eder luden zur Aufführung des berühmten Klavierwerkes „Canto ostinato“ in die Villa Falkenhort. Die beiden Pianisten musizierten an zwei Klavieren mit höchster Konzentration. Das minimalistische Werk des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt nahm die ZuhörerInnen im voll besetzten Douglass-Saal mit auf eine Reise der allmählichen Veränderungen. Doch im Laufe der Zeit driftete der musikalische Fluss ab und blieb stecken in einer allzu beliebig wirkenden "Ballade".

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Aktuell in den Filmclubs (28.3. - 3.4. 2011)
The Social Network
Film / Kino
27.03.2011 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche mit David Finchers „The Social Network“ einen mitreißenden Film über den „Facebook“-Gründer Mark Zuckerberg. Liebesturbulenzen stehen dagegen im Mittelpunkt von Leander Haussmanns „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“, der in der Harder Kammgarn gezeigt wird.

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