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Kritiken

Musikalischer Fluss und durchbrochene Linien - Das Symphonieorchester glänzte mit guten Solisten, überzeugte mit einer Uraufführung von Michael Amann und versagte in der Musikvermittlung
Das Symphonieorchester Vorarlberg musizierte unter der Leitung des energiegeladenen Gérard Korsten in Hittisau
Musik / Konzert
16.01.2011 Silvia Thurner

Zwei unbekannte Werke von Mozart, eine neue Komposition von Michael Amann und das Divertimento für Streichorchester von Béla Bartók präsentierte das Symphonieorchester Vorarlberg im aktuellen Abonnementkonzert. Das Publikum in Hittisau bejubelte vor allem die Solisten Eugen Bertel, Heidrun Pflüger, Allen Smith und Zoltan Holb. Konzentriert wurden die „Broken Lines“ von Michael Amann aufgenommen. Vor allem mit diesem Werk und Bartóks Divertimento stellten das SOV und Gérard Korsten ihre Vielseitigkeit unter Beweis.

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Aktuell in den Filmclubs (17.1. - 23.1. 2011)
Banksy - Exit Through the Gift Shop
Film / Kino
16.01.2011 Walter Gasperi

Mit „Exit Through the Gift Shop“ ist das ebenso unterhaltsame wie intelligente Debüt des britischen Street-Art-Künstler Banksy im Takino Schaan und im Filmforum Bregenz zu sehen. Vom Auf und Ab einer Beziehung erzählt dagegen der deutsche Ralf Westhoff in "Der letzte schöne Herbsttag", der diese Woche ebenfalls vom Filmforum Bregenz gezeigt wird.

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Frauen, die auf sich schauen, und Herren, die nur plärren! - Hermann Essigs "Die Glückskuh" am Vorarlberger Landestheater
Alle kümmern sich rührend um die Kuh
Theater
15.01.2011 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Landestheater eröffnete das neue Jahr mit einem - wie es Intendant Alexander Kubelka so treffend benannte - Bauern-Shakespeare, dem Stück „Die Glückskuh“ aus dem Jahre 1910, geschrieben von Hermann Essig, ein zu Lebzeiten recht umstrittener und kontrovers diskutierter Autor.

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Bregenzer Festspielkrise: Intendant Pountney hat alles richtig gemacht – bis jetzt!
Pountneys mutige Zukunftspläne dürften neben Festspielpräsident Dipl.-Ing. Günther Rhomberg auch anderen Verantwortlichen der Festspiele sauer aufgestoßen sein © Bregenzer Festspiele / Karl Forster
Gesellschaft
15.01.2011 Fritz Jurmann

Was haben wir doch damals hämisch mit den Fingern nach Wien gezeigt, als es um die Nachfolge von Ioan Holender als Direktor der Wiener Staatsoper ab 2010 ging. Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat damals ihren Chef und Parteikollegen Alfred Gusenbauer handstreichartig ausgetrickst und anstelle des von ihm favorisierten, reichlich strapazierten Opernsängers Neil Shicoff den vifen Franzosen Dominique Meyer ins Amt gehievt. Ähnliche Fälle von intrigenreichen Ränkespielen sind uns mit schöner Regelmäßigkeit bei Neubesetzungen der Intendanz in Salzburg zu Ohren gekommen. Wir haben uns dabei stets die Hände gerieben: Bei uns im „suubara Ländle“ läuft so etwas seriös ab und mit Handschlagqualität, da wird nicht mafiös unter der Bettdecke gemauschelt.

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The Green Hornet
Film / Kino
14.01.2011 Walter Gasperi

Nach phantasievoll-verspielten Filmen wie „Vergiss mein nicht!“ und „Science of Sleep“ hat Michel Gondry mit der Comicverfilmung „The Green Hornet“ einen gesichtslosen Blockbuster gedreht, der jedes Interesse an Story und Figuren vermissen lässt. Nur die Fülle an Verfolgungsjagden, Action und Explosionen hält den Zuschauer halbwegs bei der Stange.

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Aktuell in den Filmclubs (10.1. - 16.1. 2011)
Nowhere Boy
Film / Kino
09.01.2011 Walter Gasperi

Im Kino Madlen in Heerbrugg ist diese Woche Sam Taylor-Woods Spielfilmdebüt „Nowhere Man“ zu sehen, in dem die britische Künstlerin vom Coming-of-Age John Lennons erzählt. Einen facettenreichen Blick auf den vielfältigen Umgang mit Leichen wirft dagegen Andrea Morgenthaler in ihrem Dokumentarfilm „Rest in Peace“, den das TaSKino Feldkirch zeigt.

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Der Auftragslover
Film / Kino
08.01.2011 Walter Gasperi

Dämlich ist zwar der deutsche Titel, doch was sich dahinter verbirgt, ist eine temporeiche und sehr witzige französische Komödie um einen charmanten Mann, der für unterschiedlichste Auftraggeber Frauen verführt, damit sie erkennen, dass der Partner, mit dem sie zusammenleben, nicht zu ihnen passt. Dass selbst diesem Profi früher oder später die Gefühle in die Quere kommen, versteht sich von selbst. Doch zuzusehen, wie sich der lustvoll und locker aufspielende Romain Duris und Vanessa Paradis langsam näher kommen, bereitet dank stets neuer hinreißender Einfälle großes Vergnügen.

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Devote Anbetung und Kamelgetrappel - Rheinbergers „Stern von Bethlehem“ schwebte über Frastanz
Die geschlossene, sorgfältige ausgefeilte Interpretation von "Der Stern von Bethlehem" verfehlte auch in der Frastanzer Pfarrkirche seine Wirkung nicht
Musik / Konzert
07.01.2011 Fritz Jurmann

Die geschmackvoll weihnachtlich geschmückte Frastanzer Pfarrkirche zum Hl. Sulpitius bot am Abend des Dreikönigstages den stimmungsvollen Rahmen für eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums „Der Stern von Bethlehem“, op. 164, des Liechtensteiner Komponisten Joseph Gabriel Rheinberger (1839-1901). Ein Innsbrucker Ensemble unter der Leitung des aus Göfis stammenden Dirigenten Joachim Mayer machte damit für die heurige Weihnachtszeit ein letztes Mal das Geheimnis um die Geburt Christi deutlich.

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Norah Jones: ... Featuring
CD-Tipp
04.01.2011 Peter Füssl

Die Latte, an der sich Erfolg und Misserfolg messen lassen, ist bei der 31-jährigen Sängerin, Pianistin, Songwriterin und Schauspielerin (sie spielte die Hauptrolle in Wong Kar-wais "My Blueberry Nights") Norah Jones besonders hoch gelegt.

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Monsters
Film / Kino
03.01.2011 Walter Gasperi

Der Titel von Gareth Edwards Spielfilmdebüt weckt falsche Erwartungen, denn die Titel gebenden Ungeheuer bekommt man erst spät und nur kurz zu Gesicht. Statt auf Horrorszenen setzt der Brite in seinem Low-Budget-Film auf eine beunruhigende Atmosphäre, doch blasse Hauptdarsteller, logische Brüche und unsägliche Dialoge lassen keine echte Spannung aufkommen.

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