Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Ausstellung

Monochrome, beschauliche Gegenwelten – „The Pond Room“ von Hans Op de Beeck im Kunstraum Dornbirn
Hans Op de Beeck: The Pond Room (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
19.07.2017 Karlheinz Pichler

Ganz in Grau gibt sich derzeit der Kunstraum Dornbirn. Der artifizielle Teich mit den Seerosen aus Gips, auf dessen gläsernem Wasser sich die Fenster der Montagehalle spiegeln, die Chesterfield-Sofas, die Gesteinsbrocken, der Kies, mit der der Kunstraum aufgeschüttet wurde, selbst das Geräteschuppen-artige Häuschen, in dem die Videofilme abgespielt werden, ist mit einem grauen Farbanstrich überzogen. Die Installation „The Pond Room“ von Hans Op de Beeck erscheint wie ein monochromes Gemälde. Einzig die rosa Kirschblüten aus Stoff auf den Bäumchen entlang des Teichens setzen einige lyrische Farbtupfen in den Raum.

zum Artikel >
„Farbe und Ton“ – Gerhard Mangold und Mario Meusburger im Alten Bad Pfäfers
Gerhard Mangold, Bad Ragaz
Ausstellung
06.07.2017 Peter Niedermair

Bis zum Bahnhof Bad Ragaz fährt man von Bregenz aus eine gute Stunde, mit dem Zug zwei. Dort steigt man in einen stündlich verkehrenden Bus, der entlang der Tamina, die durch ein schmales, enges Tal führt, über das sich an einer Stelle etwa zur Hälfte des Weges weit oberhalb der Schlucht die in diesem Jahr eröffnete, mit einer Weite von 260 Metern größte Bogenbrücke der Schweiz spannt. Ziel ist das Alte Bad Pfäfers, dessen Geschichte um 1240 begann, als zwei Jäger eine 36,5 Grad warme Quelle entdeckten, in der man bald eine heilende Wirkung erkannte. Hoch über dem Fluss wurden bald darauf Gästehäuser in den Felswänden gebaut. Den Ruhm der Therme jedoch begründete ein Gutachten des berühmten Naturforschers, Arztes und Philosophen Theophrastus von Hohenheim, bekannt als Paracelsus, der 1535 an der Kurstätte weilte. Im 17. Jh. wurde das Wasser mit Holzleitungen an den heutigen Ort geführt. 1838 nach Auflösung der Benediktinerabtei Pfäfers gingen Quelle und Badehäuser in das Eigentum des Kantons St. Gallen über. 1839 wurde die Schlucht mit der oben erwähnten Straße erschlossen. Ab 1840 führte man das Thermalwasser nach Ragaz, wo der Weltkurort Bad Ragaz entstand. Zwischen 1983 und 1995 wurde das Badgebäude umfassend restauriert, heute ist es ein beeindruckender Natur- und Kulturort mit überregionaler Ausstrahlung. Das Alte Bad Pfäfers ist ein Stück weit auch ein eindrückliches Modell, wie man mit historischem Bauerbe kulturpolitisch sensibel umgehen kann.

zum Artikel >
Dem Riedmiller auf die Nase steigen - Simon Kindle in der Galerie allerArt, Bludenz
Elemente der Stadtgeschichte Bludenz dienen als Klettergriffe
Ausstellung
30.06.2017 Karlheinz Pichler

„Klettern“ lautet das Stichwort zur aktuellen Ausstellung in der Bludenzer Galerie allerArt. Unter dem Titel „Follow-up“ wird in dem in der Remise untergebrachten Kunstraum derzeit ein Vernetzungsprojekt des 1983 im liechtensteinischen Balzers geborenen und heute in Luzern lebenden und arbeitenden Künstlers Simon Kindle gezeigt, das die Besucher sprichwörtlich dazu verleiten soll, die Wände hochzugehen.

zum Artikel >
Entblättert durch den Nadelwald – Situativ-schräge Nacktheiten von Nikolaus Walter im milk_ressort Göfis
Nikolaus Walter: "Die Zwerge", Ungarischer Grenzverkauf, 2016
Ausstellung
25.06.2017 Karlheinz Pichler

Der Franzose Henri Cartier-Bresson, der zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt, meinte einmal sinngemäß, dass ein Foto dann gut sei, wenn man es länger als eine Sekunde anschaue. Nimmt man dieses Statement als Maßstab für die Arbeiten des Feldkircher Fotografen Nikolaus Walter, so müsste man permant den Hut vor ihm ziehen. Denn die alltäglichen Absurditäten, situativen Komiken und kleinen menschlichen Tragödien und Dramen, die sich in seinen Schwarz-Weiß-Fotografien abspielen, lassen jeden Betrachter innehalten und verweilen. In seiner aktuellen Ausstellung „nackt“ im Göfner milk_ressort, sind es mehr oder weniger zufällige oder beabsichtigte Nacktheiten, die Walter in den Jahrzehnten seines Schaffens vor die Linse geraten sind und ihre jeweils ganz speziellen (Bild)Geschichten erzählen.

zum Artikel >
„ … und so den Raum betrat, auf 47stem Breitengrad ...“ - vom Fundstück zum Kunststück in der Artenne Nenzing
Nita Tandon: "Automat" (Betonabguss)
Ausstellung
22.06.2017 Jonas Berkmann

Gegenstände, Objekte, Formen und Strukturen aus dem alltäglichen Umfeld, der Industrie oder der Natur sind es, die den Ausgangspunkt der Ausstellung „ … und so den Raum betrat, auf 47stem Breitengrad ...“ in der Artenne Nenzing bezeichnen. Die teilnehmenden KünstlerInnen zeigen, wie Gefundenes und Gewöhnliches durch künstlerische Eingriffe und Erfindungsgabe aus seiner ursprünglichen Bedeutung herausgelöst und in die Ebene der Kunst transformiert wird.

zum Artikel >
Vom Begreifen zum Verstehen – Die Galerie in der Poststelle Hirschbühl zeigt in einer Doppelausstellung Tiefdrucke von Melanie Berlinger und neue Skulpturen aus Holz von WolfGeorg und Uwe Filzmoser
Melanie Berlinger, Die Hand und ihre künstlerische Obliegenheit: Aquatinta und Stichätzung auf Tiefdruckkarton, 2017 (In Anlehnung an den Essay von Walter Benjamin: "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit.")
Ausstellung
12.06.2017 Peter Niedermair

Die Galerie in der Poststelle Hirschbühl am Dorfplatz in Schwarzenberg zeigt vom 10. bis 25. Juni 2017 in einer Doppelausstellung Tiefdrucke von Melanie Berlinger und neue Skulpturen aus Holz von WolfGeorg und Uwe Filzmoser, die in der Werkstatt ARTquer von Erika Lutz entstanden sind. Berlinger stellt in ihren Druckgraphiken Vergrößerungen von Naturobjekten dar, Insekten und anderes winzig Getier, oftmals Fundstücke, die sie von Spaziergängen mitbringt. Im Tiefdruck, einer Technik aus dem 15. Jahrhundert, werden diese faszinierenden Geschöpfe detailgenau wiedergegeben. Auf den Blättern bestechen die Insekten dann, losgelöst von ihrem natürlichen Kontext und überdimensioniert abgebildet insbesondere durch die mikroskopisch geschärften Konturen. Franz Kafka, wäre er an diesem Freitagabend, 9. Juni, anlässlich der Eröffnung bei der Hirschbühl gewesen, hätte vermutlich nicht nur „die Verwandlung“ etwas anders geschrieben, sondern sich auch gedacht, Hilfe komme doch eher aus Schwarzenberg denn aus Bregenz. Auch Günter Grass hätte seine literarischen Insekten nicht bei Steidl in Göttingen sondern bei Melanie Berlinger drucken lassen. Wie bei Berlinger, so stehen auch die neuen Holzobjekte der ARTquer Künstler für Erzählungen, die zunächst faszinieren und staunend machen, sie wirken mitunter grotesk, gar bizarr und verweisen auf die Vielfalt und Einzigartigkeit jener Lebewesen, von denen es so zahllos viele gibt, dass wir mitunter achtlos auf sie treten, aus Angst, Gleichgültigkeit oder Arroganz. Die ARTquer Künstler erweitern den Kunstbegriff und stellen indirekt Fragen wie, wer denn ein Künstler sei; sie stehen per se für Inklusion und Akzeptanz der Vielfalt von Menschen. Mit diesen jungen Künstlern, ihrer faszinierenden kreativen Energie, ihrem gewieften Humor und ihrer Kunst, die sie so charmant präsentieren, begreifen und verstehen wir die großen Bögen der menschlichen Existenz, vom Herz, zur Hand, zum Hirn, in einem fort auf einem Karussell, wie Kunst im Kreisverkehr. Spinnen, die überdimensioniert groß in ein Eckfenster der Galerie gehängt sind, „bewachen das Haus und beschützen die Bewohner“, wie WolfGeorg plausibel zu berichten weiß. Margarete Müller aus Bregenz spielte bei der Eröffnung Akkordeon und sang wunderbare Lieder, denen die sehr zahlreich erschienen Gäste aufmerksam zuhörten.

zum Artikel >
Akzente setzen - Kunstankäufe des Landes in der Bludenzer Galerie allerArt
Wolfgang Bender: R.E.G.A.L. ( L-version ), sideways, 2017
Ausstellung
26.05.2017 Karlheinz Pichler

Claudia Voit und Peter Niedermair sind von der Landesregierung für drei Jahre als Ankaufsbevollmächtigte der Kunstkommission bestellt worden. Sie haben die Sammlung des Landes im vergangenen Jahr erweitert, ergänzt und vervollständigt. In Kooperation mit dem vorarlberg museum und der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg zeigt die Galerie allerArt in Bludenz noch bis 11. Juni, wie die Kunstankäufer das zur Verfügung gestandene Budget von € 90.000,- investiert haben.

zum Artikel >
Das wahre Kapital steckt in der Kreativität - "Who Pays?" im Kunstmuseum Liechtenstein
RELAX (Chiarenza & Hauser & Co: "Who Pays?", 2006, Leuchtstoffröhren und Metallrahmen. (Foto: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
25.04.2017 Karlheinz Pichler

Ausgehend von der legendären Beuys'schen Gleichung „Kunst = Kapital“ versucht die aktuelle Ausstellung „Who Pays?“ im Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz anhand von 16 Statements den sich verändernden Geld- und Kapitalvorstellungen und einem damit einhergehenden Wandel von Bedeutungen und Werten auf den Grund zu gehen.

zum Artikel >
Gerd Menia, Money 4 a New Society - Ausstellung im Drehpunkt – Studio für ganzheitliche Bewegung - Vernissagerede von Peter Niedermair
Ikonen
Ausstellung
24.04.2017 Peter Niedermair

Gerd Menias hier im Drehpunkt ausgestellte künstlerische Arbeiten sind an sich Ikonen aus dem globalen Bildverkehr, bzw. sie stammen aus der Ikonographie der unter sich vernetzten Bilderwelten. Der ausstellende Künstler, ein großartiger Geschichten-Erzähler, arbeitet vor dem Hintergrund einer Position von Gertrud Stein, die die Mutter der Verlorenen Generation, The Lost Generation jener amerikanischen SchriftstellerInnen war, die in den 1920er Jahren in Paris lebten. „Was Du in der Kunst tust, tu es mit Anmut!“ Diese Haltung, diesen Duktus erlebe ich bei Gerd Menia, bzw. seiner Kunst, die auf drei Orte auf diesem Geschoß verteilt ist. Hier die Banknoten, im Korridor die „Magic Plants“ und draußen in einem weiteren Seminarraum, die Ikonen.

zum Artikel >
Bildgewordene Poesie im Raum – Christoph Luger im Kunstraum Vaduz
Christoph Luger - Blick in seine Ausstellung im Vaduzer Kunstraum Engländerbau
Ausstellung
20.04.2017 Karlheinz Pichler

Im Vaduzer Kunstraum Engländerbau gibt es unter dem Titel „Wandmalerei zwischen Fresko und Bild“ derzeit XXXL-formatige Malerein des Vorarlberger Künstlers Christoph Luger zu bestaunen.

zum Artikel >
Auch Schwarz und Weiß sind Farben - Das QuadrART Dornbirn thematisiert „Black & White“
 Robert Sagermann: O.T., Öl auf Leinwand (Ausschnitt)
Ausstellung
20.04.2017 Karlheinz Pichler

Keine „Farben“ sind so subtil wie gerade Schwarz und Weiß. Wie sich die Grenzen dazwischen auflösen, kann derzeit im QuadrART Dornbirn im Rahmen der Ausstellung „Black & White“ nachvollziehen.

zum Artikel >
„peace art hotel 2“ - Zum aktuellen Projekt von Ruth Gschwendtner-Wölfle im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis
Blick ins Foyer des „peace art hotel 2“ im Künstlerhaus Bregenz. Im Vordergrund der KunstKiosk mit „Kleinkunstobjekten“ als KunstMitbringsel (Fotos 1-5: Ruth Gschwendtner-Wölfe)
Ausstellung
13.04.2017 Peter Niedermair

Gemeinsam mit Irene Dworak-Dorowin „Sacred Ground“, Anton Moosbrugger und Christian Gerstenmayer präsentiert die Künstlervereinigung derzeit Ruth Gschwendtner-Wölfles neues Projekt „peace art hotel 2“. Die Ausstellung wurde am Palmsonntagwochenende eröffnet und ist bis 7. Mai zu sehen. Mit „peace art hotel 2“ bespielt die Künstlerin das Grundgeschoss und die Kellerräume im Tiefgeschoss des Künstlerhauses, die Arbeiten von Dworak-Dorowin und Anton Moosbrugger sind im 1. Stock, Christian Gerstenmayer ist im 2. Stock zu sehen.

zum Artikel >
„Ouroboros“, eine Installation von Boris Petrovsky in der Johanniterkirche
Ouroboros – Toytrain
Ausstellung
06.04.2017 Peter Niedermair

Auf den 31. März lud Kurator Arno Egger in die Marktgasse 1 nach Feldkirch ein. Dort, in der Johanniterkirche, wurde eine Installation des in Konstanz lebenden Künstlers Boris Petrovsky, „Ouroboros“, präsentiert. Zu Beginn des Abends jedoch gedachte das zahlreich erschienene Publikum zunächst jener Persönlichkeit, die 1995 die Johanniterkirche als Ausstellungsort entdeckt hatte. Eva Jakob. Sie, die als Kulturjournalistin nach Feldkirch kam, war am 3. Februar dieses Jahres verstorben. Mit dem schweigenden Gedenken war auch ein großer Dank für ihre Kuratorinnenschaft verbunden. Sie hat die Johanniterkirche, mittlerweile im 22. Jahr, zu einem renommierten Ausstellungsort der Stadt Feldkirch gemacht.

zum Artikel >
Das Bild als Schnittstelle zwischen Künstler und Betrachter - Susanne Kircher-Liner im Bludenzer allerArt
Susanne Kircher-Liner: "Dolly", 2015, Öl/Acryl fluoriszierend auf Leinen
Ausstellung
29.03.2017 Karlheinz Pichler

Im Werk der 1976 in Tirol geborenen Künstlerin Susanne Kircher-Liner verschränkt sich auf bildnerische Weise gleichsam die analoge mit der digitalen-wissenschaftlichen Welt. Kircher-Liner, die an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert hat, malt und zeichnet zwar in klassischer Tradition, stellt in und mit ihren Arbeiten aber durchaus auch naturwissenschaftliche und informationstechnologische Fragen. Nicht von ungefähr übertitelt sie ihre Ausstellung in der Galerie allerArt in der Bludenzer Remise mit „Schnittstelle“. Eine Schnittstelle, englisch Interface, verkörpert den Verbindungspunkt von einem System in ein anderes.

zum Artikel >
WER WOLLEN WIR SEIN? - Thementag im vorarlberg museum
Aktuelle Ausstellung „Soziale Skulptur“ von Ines Agostinelli (vorarlberg museum)
Ausstellung
27.03.2017 Emma Fechtig

Die Themen Flucht, ineinandergreifende Perspektiven und Utopien wurden beim hochkarätig und international besetzten Symposium, das als Teil der Ausstellung „Soziale Skulptur“ von Ines Agostinelli im vorarlberg museum stattfand, beleuchtet. Wissenschaftler, Sozialarbeiter und Betroffene versuchten auf die elementare Frage: Wer wollen wir sein, eine Antwort zu finden.

zum Artikel >
Malerische Notationen wie Post-its im Raum – Wolfgang Bender im Österreichischen Kulturforum Rom
Wolfgang Bender: Untitled. 2016 (Hinterglasmalerei)
Ausstellung
05.03.2017 Karlheinz Pichler

Der Dialog zwischen Kunstwerk und Betrachter, die Anordnung des Kunstwerks im Raum, um dem Betrachter die Poesie zu vermitteln, die ihm innewohnt, sind zentrale Anliegen im Schaffen des 1960 in Dornbirn geborenen Künstlers Wolfgang Bender. Im Österreichischen Kulturforum Rom zeigt er derzeit malerische Hinterglasnotationen, die wie Post-its im Raum verteilt sind.

zum Artikel >
Zwischen pulsierendem Großstadtleben und Inselidylle - Ernst Ludwig Kirchner im Kunsthaus Zürich
Ernst Ludwig Kirchner: Straßenbahn und Eisenbahn. 1914, Öl auf Leinwand (Bild: Die Lübecker Museen)
Ausstellung
28.02.2017 Karlheinz Pichler

Nach den Giganten Francis Picabia und Alberto Giacometti, die das Kunsthaus Zürich im vergangenen Jahr präsentierte, steht derzeit mit Ernst Ludwig Kirchner, der gleichsam als Synonym für den Expressionismus bezeichnet werden könnte, eine weitere Ausnahmeerscheinung unter den Künstlern des vergangenen Jahrhunderts auf dem Programm. Anhand von fabelhaften Leihgaben aus dem Berliner Brücke-Museum und aus aller Welt wird der Blick auf Kirchners entscheidende Phase in seinem Schaffen zwischen 1911 und 1917 in der deutschen Metropole Berlin und der Ostseeinsel Fehmarn gerichtet.

zum Artikel >
Geworfen, geknetet und gezeichnet - Werke voller Phantasie und Frische von Christian Hörler in der Kunsthalle Ziegelhütte
Christian Hörler: Einer wie der Andere. 2016. Gips. Installationsdetail (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
27.02.2017 Karlheinz Pichler

Der in Wald im Schweizer Kanton Appenzell lebende Christian Hörler, Jahrgang 1982, zählt zweifelsohne zu den interessantesten jüngeren Kunstschaffenden der Ostschweiz. Gegenwärtig ist er in einer gut durchkomponierten, erfrischenden Ausstellung, die sich über drei Stockwerke hinwegzieht, in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell zu sehen.

zum Artikel >
Die Poesie verspielter Bühnenobjekte - Susanne Keller im Vaduzer Kunstraum Engländerbau
Susanne Keller: "Musicisti", 2015-16, Stuhl, Holz auf Rädern, Bilder, Karton, Acryl, Folie, DVD-Player, Lautsprecher, Diaprojektoren, Text
Ausstellung
21.02.2017 Karlheinz Pichler

Der enorm große und dadurch schwierig zu bespielende Kunstraum Engländerbau in Vaduz wird derzeit von einer Reihe verspielter, locker im Raum verteilter Bühnenobjekte der Schweizer Künstlerin Susanne Keller besetzt. Die aus unzähligen filigranen Kleinteilen zusammengebauten Miniaturräume erscheinen im selben Ausmaß aufwändig wie voller Poesie.

zum Artikel >
„Leben mit Kunst“ als Credo – Das Kunstmuseum Appenzell und das Palais Liechtenstein Feldkirch geben Einblicke in die Sammlung der Mezzanin-Stiftung
Michael Toenges: Ohne Titel, 2009, Öl auf Leinwand (zu sehen im Kunstmuseum Appenzell)
Ausstellung
08.02.2017 Karlheinz Pichler

Die 1940 geborene Liechtensteinerin Hanny Frick hat bereits in den 1960er Jahren begonnen, Kunst zu sammeln. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte ist die Sammlung mächtig angewachsen. Das Kunstmuseum Appenzell und das Palais Liechtenstein in Feldkirch geben derzeit Einblicke in die Sammlung, wobei die Appenzeller den Schwerpunkt auf die existentiell-expressionistische Tendenz in der Sammlung legen, während in Feldkirch das Material Papier als Bildträger und die Skulptur im Vordergrund stehen.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)