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Ein liebenswerter Kontrapunkt - Nach seiner Dokumentation des Feldkircher Musikarchivs präsentiert Manfred A. Getzner noch einen Band mit „Musikgeschichten“
Dass der 67-jährige Feldkircher Manfred A. Getzner vor allem im Kulturbereich zu den umtriebigsten Bürgern der Montfortstadt gehört, ist längst eine Binsenweisheit. Mit der Veröffentlichung zweier je 680 Seiten umfassenden Bände, in denen die Bestände des von ihm initiierten Feldkircher Musikarchivs mit den Nachlässen aller wichtigen Vorarlberger Komponisten des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dokumentiert sind, hat er seinem Wirken als eine Art Lebenswerk die Krone aufgesetzt. Diese bereits im Herbst vorgestellte Dokumentation ist eine Art wertvolles Gedächtnis der Musikgeschichte unseres Landes und bildet eine wichtige Grundlage zu deren weiterer Erschließung.
Existiert in Kritiken / Literatur
Der doppelte Beschinsky - „Maneks Listen“ von Niko Hofinger
Im Jahr 1987 stirbt, hochdekoriert, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg, Ernst Beschinsky, Professor im Ruhestand, Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Befreiung Österreichs. Von seiner verborgenen Lebensgeschichte weiß zu diesem Zeitpunkt niemand. Niko Hofinger erzählt sie jetzt neu, als faktensatten Roman, der im entscheidenden Augenblick nach Hohenems führt.
Existiert in Kritiken / Literatur
Im Herzland angeschwemmt - „In der Liebe sein - Eine Spiritualität der Gegenwart“ – Buchpräsentation von Jürgen Schäfer in „Wort . Musik . Tanz“ im Pförtnerhaus
„Zams is a sündiges Dorf!“, hatte die Mutter eines Schulfreundes immer geschimpft und deshalb wollte Jürgen Schäfer schon als Jugendlicher diesem Unbehagen, das er immer spürte, wenn mit der Sündenkeule geschwungen wurde, auf den Grund gehen. So machte er sich auf eine lange, lange Wanderung und suchte nach der echten Spiritualität, Schäfer studierte Theologie. „Nur darum geht es: Die tiefste Sehnsucht im Menschen ist lieben zu können und geliebt zu werden. Und das ist auch das Fundament jeder Spiritualität“, er begann zu schreiben. Waren es anfangs eher psycho-hygienische Gründe, veränderte sich Schäfers Schreiben über die Jahre (es waren sechs) hin zur Auseinandersetzung mit den Kernthemen seiner Theologie, Spiritualität und überhaupt mit seinem Leben.
Existiert in Kritiken / Literatur