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Marc Haller

'Erwin aus der Schweiz - Reloaded', Kabarett

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Anfang
27.04.2017 20:30
Kategorie
Kleinkunst / Kabarett
Veranstaltungsort

Kammgarn
Spinnereistr. 10
6971 Hard
während den Veranstaltungen ab 19.00
+43 (0) 5574 82 7 31
http://www.kammgarn.at
kammgarn@hard.at

Artikelaktionen
abgelegt unter:
Musik / Konzert 29.06.2017
Silvia Thurner

Der coolste Bankraub aller Zeiten – das „Sonus Brass Ensemble“ begeisterte als „Verblecherbande“ im Rahmen von Cross Culture bei den Bregenzer Festspielen
Die Verblecherbande - alias das Sonus Brass Ensemble - zog im Rahmen von "Cross Culture" bei den Bregenzer Festspielen das Publikum in ihren Bann. (Foto: Anja Köhler, Bregenzer Festspiele)

Das vielfach ausgezeichnete „Sonus Brass Ensemble“ kennt man hierzulande und auf internationalen Bühnen gut. Spätestens seit den Produktionen „Die Blecharbeiter“ oder dem mit dem „Yeah! Award“ ausgezeichneten Musiktheater „Rocky Roccoco“ weiß jede und jeder Musikinteressierte, dass dieses Blechbläserensemble musikalische und schauspielerische Fähigkeiten hat, die man weit und breit nur selten findet. Mit Spannung wurde das neue Musiktheaterstück „Die Verblecherbande“ erwartet. Ihren neuesten Coup präsentierten Stefan Dünser und Attila Krako (Trompete), Andreas Schuchter (Horn), Wolfgang Bilgeri (Posaune) und Harald Schele (Tuba) im Rahmen von Cross Culture im Seestudio des Festspielhauses. In den Genuss der Österreichpremiere kamen zahlreiche Schülerinnen und Schüler und sie reagierten begeistert auf das „super coole Stück“, wie es eine Schülerin ausdrückte.

CD-Tipp 27.06.2017
Peter Füssl

Lorde: Melodrama

Als sie 16 war, wurde Ella Marija Lani Yelich-O’Connor aus Auckland/Neuseeland, besser bekannt als Lorde, mit Songs, die sie teilweise schon als 14-Jährige geschrieben hatte, zum Superstar. „Royals“, „Tennis Court“ und „Team“ schossen weltweit in die Charts, das dazugehörende Album „Pure Heroine“ verkaufte sich mehr als vier Millionen Mal. Vier Jahre und zwei Grammys später ist aus dem wundersam altklugen Teenie mit der großen Stimme und den verblüffend erwachsenen Songs eine 20-Jährige geworden, die gelernt hat, erst einmal mit ihrer plötzlichen Berühmtheit klarzukommen, ohne sich selbst zu verlieren.

Aktuell 27.06.2017
Christina Porod

Out now!

In der Juli/August-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

Ausstellung 25.06.2017
Karlheinz Pichler

Entblättert durch den Nadelwald – Situativ-schräge Nacktheiten von Nikolaus Walter im milk_ressort Göfis
Nikolaus Walter: "Die Zwerge", Ungarischer Grenzverkauf, 2016

Der Franzose Henri Cartier-Bresson, der zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt, meinte einmal sinngemäß, dass ein Foto dann gut sei, wenn man es länger als eine Sekunde anschaue. Zieht man dieses Statement als Maßstab für die Arbeiten des Feldkircher Fotografen Nikolaus Walter heran, so müsste man permant den Hut vor ihm ziehen. Denn die alltäglichen Absurditäten, situativen Komiken und kleinen menschlichen Tragödien und Dramen, die sich in seinen Schwarz-Weiß-Fotografien abspielen, lassen jeden Betrachter innehalten und verweilen. In seiner aktuellen Ausstellung „nackt“ im Göfner milk_ressort, sind es mehr oder weniger zufällige oder beabsichtigte Nacktheiten, die Walter in den Jahrzehnten seines Schaffens vor die Linse geraten sind und ihre jeweils ganz speziellen (Bild)Geschichten erzählen.

Musik / Konzert 24.06.2017
Wolfram Schurig

Im Bann einer Obsession - Eine Winterreise mit Ian Bostridge und Julius Drake bei der Schubertiade in Schwarzenberg
Kaum ein Sänger der Gegenwart dürfte sich intensiver mit Schuberts Winterreise-Zyklus beschäftigt haben als Ian Bostridge. Julius Drake am Klavier war über weite Strecken ein souveräner Partner.

Beim Liederabend mit dem Britischen Tenor Ian Bostridge, am Klavier begleitet von Julius Drake, wurde das Publikum nicht nur Zeuge eines außerordentlichen Konzertereignisses.

Musik / Konzert 23.06.2017
Silvia Thurner

Von Träumern und Traumfängern - das „ensemble fraktale“ präsentierte zum Auftakt der Montforter Zwischentöne eine vielgestaltig durchkomponierte Performance
Das "ensemble fraktale" schöpfte das Potential des Alten Hallenbades in Feldkirch für ihre sinnenreiche Performance voll aus. (Fotos: Matthias Rhomberg)

Das „ensemble fraktale“ mit Studierenden aus Nürnberg hat den diesjährigen HUGO-Konzertdramaturgiepreis gewonnen, der im Rahmen der Montforter Zwischentöne ausgelobt wird. Speziell auf den Raum im Alten Hallenbad und in Anlehnung an das Thema „träumen“ entwarf das Ensemble ein sinnenreiches akustisches und optisches Erlebnis. Im Mittelpunkt standen Kompositionen von Dominik Vogl, die speziell für die Musik-Video- und Tanzperformance entstanden sind. Inspirationsquellen dafür bildeten unterschiedliche Facetten der Nacht, des Schlafes und der Träume aus der Mythologie und aus Märchen.

Film / Kino 23.06.2017
Gunnar Landsgesell

Du neben mir
Fotos von der richtigen Welt da draußen. Einen besonderen Leidensdruck generiert der Film aber nicht.

Maddy leidet an einer schweren Immunerkrankung und darf ihr Leben lang das Haus nicht verlassen. Als sie das eines Tages doch tut und mit dem Nachbarsjungen Olly nach Hawaii abhaut, kommt sie zu ganz neuen Einsichten. Dramatischer Stoff, esoterisch weichgespült, ein Film, der sich nicht traut.

Musik / Konzert 22.06.2017
Wolfram Schurig

Beethoven und das Volkslied - Christoph Prégardien, Carolin Widmann, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen beim Kammerkonzert der Schubertiade
Christoph Prégardien, Sänger; Carolin Widmann, Violine; Marie-Elisabeth Hecker, Cello und Martin Helmchen, Klavier

Beim Kammerkonzert der Schubertiade mit Christoph Prégardien, Carolin Widmann, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen gab es im ausverkauften Schwarzenberger Angelika-Kauffmann-Saal neben Meilensteinen der Kammermusikliteratur auch echte Raritäten zu hören.

Ausstellung 22.06.2017
Jonas Berkmann

„ … und so den Raum betrat, auf 47stem Breitengrad ...“ - vom Fundstück zum Kunststück in der Artenne Nenzing
Nita Tandon: "Automat" (Betonabguss)

Gegenstände, Objekte, Formen und Strukturen aus dem alltäglichen Umfeld, der Industrie oder der Natur sind es, die den Ausgangspunkt der Ausstellung „ … und so den Raum betrat, auf 47stem Breitengrad ...“ in der Artenne Nenzing bezeichnen. Die teilnehmenden KünstlerInnen zeigen, wie Gefundenes und Gewöhnliches durch künstlerische Eingriffe und Erfindungsgabe aus seiner ursprünglichen Bedeutung herausgelöst und in die Ebene der Kunst transformiert wird.

Film / Kino 22.06.2017
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (23.6. - 29.6. 2017)
Le ciel attendra - Der Himmel wird warten

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche mit „Le ciel attendra“ einen Spielfilm über junge Französinnen, die zu Dschihadisten verführt werden. Im Rohnerhaus in Lauterach läuft mit „Paula - Mein Leben soll ein Fest sein“ ein Spielfilm über die deutsche Malerin Paula Modersohn-Becker.

CD-Tipp 22.06.2017
Peter Füssl

Parisien - Peirani - Schaerer - Wollny: Out of Land

Wenn ein Label vier seiner hervorragenden Zugpferde zusammenspannt, liegen dieser Idee oft eher Business-Interessen als künstlerische Überlegungen zugrunde - dementsprechend kommt bei sogenannten Supergroups nicht selten nur mit Virtuosität kaschiertes Mittelmaß heraus. Das lässt sich von diesem neuen Quartett wahrlich nicht behaupten, denn der deutsche Pianist Michael Wollny, der Schweizer Stimmakrobat Andreas Schaerer, der französische Akkordeonist Vincent Peirani und sein Landsmann Emile Parisien am Sopransaxophon verstehen es, ihre kreativen Kräfte, ihren ungezwungenen Umgang mit Genres und Stilen und ihre Lust am Experimentieren zu bündeln und nochmals zu potenzieren

Musik / Konzert 21.06.2017
Silvia Thurner

Positive Erfahrungen an die Jungen weitergeben – Christoph Eberle geht mit der „Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie“ in die zweite Runde
Wolfgang Schwärzler, Günter Lissy, Christoph Eberle, Hostien Samieian und Maria Magdalena Flitz (v.l.n.r) präsentierten die Vorhaben der "Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie"

Mit der Idee jungen Musikerinnen und Musikern abseits von Ausbildungsstätten ein musikalisches Betätigungsfeld zu bieten, gründete Christoph Eberle im vergangenen Jahr ein Jugendsinfonieorchester. Nach dem erfolgreichen Start weitet sich nun der Aktionskreis. Das Orchester wächst von 66 Musikerinnen und Musikern zu einem Klangkörper mit 85 Mitgliedern an. Christoph Eberle hat mit den Jugendlichen zwischen 13 und 26 Jahren aus Vorarlberg, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz viel vor. Nach fünf intensiven Probentagen in Bizau werden fünf Konzerte mit Werken von W.A. Mozart und Gustav Mahler in den größten Häusern des Landes und im benachbarten Ausland gespielt. Im vergangenen Jahr hat die Gründung des Jugendorchesters in der Szene viel Staub aufgewirbelt und zu hitzigen Debatten über die Notwendigkeit eines neuen Jugendorchesters geführt. Während der Start ohne finanzielle Unterstützung des Landes vonstatten ging, subventioniert nun auch die öffentliche Hand dieses Projekt. Ein zweites Mal hat der im vergangenen Jahr verstorbene Heinrich Schiff eine großzügige finanzielle Unterstützung gegeben, zusammen mit privaten Sponsoren und Vereinsmitgliedschaften wurde nun eine Wiederauflage möglich.

CD-Tipp 20.06.2017
Peter Füssl

Nils Wogram Root 70: Luxury Habits

Der in Braunschweig geborene und seit vielen Jahren in Zürich lebende Posaunist Nils Wogram ist einerseits mit der Jazztradition bestens vertraut, gilt andererseits aber auch als legitimer Nachfolger des experimentierfreudigen Albert Mangelsdorff und ist permanent auf der Suche nach neuen musikalischen Wegen – etwa mit dem aus vier Posaunisten bestehenden Vertigo Trombone Quartett oder dem ausschließlich aus Bläsern bestehenden Nils Wogram Septett.

Tanz 18.06.2017
Peter Füssl

Wahnwitziger Selbstergründungs- und Selbstoptimierungstaumel – tanz ist-Finale mit „Candy’s Camouflage“ von Liquid Loft/Chris Haring
Katharina Meves, die schwangere Stephanie Cumming und Karin Pauer beherrschen das filmtechnische Handwerk mittlerweile gleichermaßen souverän wie die Performancekunst (alle Fotos: Stefan Hauer)

Mit „Candy’s Camouflage“ präsentierten Liquid Loft/Chris Haring am Dornbirner Spielboden den dritten und letzten Teil ihrer von Andy Warhols frühen filmischen Arbeiten inspirierten Performance-Reihe „Imploding Protraits Inevitable“. War der letztes Jahr aufgeführte zweite Teil „False Coloured Eyes“ noch als grellbunte Selbstdarstellungsorgie konzipiert, so war die diesjährige siebzigminütige Performance durch Reduktion in allen Bereichen gekennzeichnet – von sechs auf drei Darsteller, von psychedelischen Farben auf Schwarzweiß, von wildem Durcheinander auf ruhige Konzentration. Ein sehr intensives Erlebnis, das weit mehr Fragen aufwarf, als es Antworten gab.

Musik / Konzert 18.06.2017
Silvia Thurner

Er kam, spielte und faszinierte – Martin Skamletz und das Concerto Stella Matutina boten viel, aber Herbert Walser-Breuß zog alle in seinen Bann
Herbert Walser-Breuß zog beim dritten Abonnementkonzert des "Concerto Stella Matutina" unter der Leitung von Martin Skamletz mit seiner Interpretation des Trompetenkonzertes von Johann Nepomuk Hummel die Zuhörenden in seinen Bann. Neben seiner klangsinnlichen und virtuosen Spielart lenkte auch die linkshändig gespielte Klappentrompete die Aufmerksamkeit auf sich.

Es ist ein Markenzeichen des „Concerto Stella Matutina“, spezielle und hochkarätige Konzertprogramme zu präsentieren. Hier erklingen zahlreiche Kompositionen, die über Jahrhunderte in Archiven verstau(b)t lagen. Martin Skamletz ist Flötist beim CSM und Musikhistoriker. Seine Forschungen über Luigi Cherubini bildeten den Ausgangspunkt für die Programmgestaltung des dritten Abonnementkonzertes. Viel Wissenswertes war in diesen einen Abend verpackt, der zweigeteilt wirkte. Während in der ersten Hälfte die Informationen über Wirkweisen von Musik und Politik, französische Opernkompositionen und spezifisch wienerische Instrumentierungen die Musikdarbietungen fast in den Hintergrund drängten, wurde die zweite Konzerthälfte zu einem musikalischen Glanzpunkt, der in die Orchestergeschichte des CSM eingehen wird. Auf einer Klappentrompete interpretierte Herbert Walser-Breuß mit seiner unvergleichlich souveränen Spielart und musikalischen Aussagekraft das Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel.