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Theater

Ein Fest für die Sinne – Shakespeares Sommernachtstraum am Bludenzer Waldesrand
Tolle Schauspielerinnen v.l.n.r.: Guylaine Hemmer, Anne Noack, Rebecca Selle, Michaela Spänle
Theater
05.08.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Wie der Name schon verrät, widmet sich die Theatergruppe „Shakespeare am Berg“ mit ihren Stücken dem großen englischen Dichter und Schauspieler. Drei Sommer lang bespielte das Ensemble um Gründer und Regisseur Thomas A. Welte die Bergarena auf dem Muttersberg bei Bludenz mit den Stücken „Macbeth“, „Romeo und Julia“ sowie „Moustache“, einer Adaption von „Was ihr wollt“. Heuer hat sich „Shakespeare am Berg“ am Fuße des Muttersberg niedergelassen, was, im Gegensatz zu den drei letzten Produktionen, logistisch sicherlich ein Kinderspiel war. Seit letzten Donnerstag spielt die Gruppe höchst erfolgreich Shakespeares „Sommernachtstraum“ in Hinterplärsch, einem atmosphärisch stimmigen Ort am Waldesrand, zu Fuß gut erreichbar vom Parkplatz der Talstation Muttersberg.

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„Auf der Flucht: Gargellen – Sarotla – Schweiz. Eine partizipative theatrale Performance“
Menschen auf der Flucht, die nicht nur Strapazen in einer hochalpinen Landschaft, sondern auch ihren lokalen FluchthelferInnen ausgesetzt sind
Theater
11.07.2018 Peter Niedermair

Das teatro caprile geht mit diesem Stück als Interaktives Theater mit geführter Tageswanderung in eine weitere Saison. An drei Wochenenden wird im Sommer wird unter der Regie von Andreas Kosek „Auf der Flucht“ aufgeführt. Für 25 Jahre teatro caprile und sechs Jahre Interaktives Theater hat Bundespräsident Alexander van der Bellen den Ehrenschutz übernommen. Das Stück thematisiert ausgewählte Flüchtlingsbiographien aus der NS-Zeit an Originalschauplätzen, die sich Publikum und Schauspieler gemeinsam erwandern. Wenn Sie teilnehmen möchten, ist eine baldige Kartenreservierung ratsam.

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"Kindsein ist kein Zuckerschlecken" – Ein Theaterprojekt über Kindheiten und süßes Leben
Theater
28.06.2018 Peter Niedermair

Im neuen Stück geht es um Geschichten von Trennungen und Erinnerungen über das Aufwachsen und Eltern-Kind-Beziehungen in einem insgesamt komplizierter gewordenen Leben heute. Eine Schokolade macht noch keine Familie, ein Lutscher klebt kein gebrochenes Herz. „Kindsein ist kein Zuckerschlecken“ ist ein Theaterstück zum Lachen, das einem mitunter im Hals stecken bleibt, zum Heulen, zum Staunen und Nachdenken, über so einiges, wie das denn so läuft, insgesamt, mit den Kindern und den Eltern. Das Stück erzählt von Trennungen in der Migrationsgeschichte ebenso wie von komplizierten Alltagskonstellationen aus der Sicht von Jugendlichen.

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inte]GRAT[ion - Forumtheater des Interkulturellen Vereins MOTIF
Die Spielvariante bei der Zahnärztin
Theater
25.06.2018 Peter Niedermair

Die neue Produktion des Theatervereins MOTIF hatte an diesem Wochenende Premiere. Weitere Aufführungen folgen. Ein Besuch lohnt sich. Das Fußballmatch kann man sich auch aufzeichnen lassen …

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Anart-Theater Hard „Der wunderbare Massenselbstmord“ nach dem Roman von Arto Paasilinna - „Vom Glück im Scheitern: Hoffnungsvolle Selbstmordstrategien aus Finnland“
„Der ärgste Feind der Finnen ist die Melancholie. Trübsal. Grenzenlose Apathie. Schwermut." (Denise Partsch, Simona Wulf, Elisabeth Lindner)
Theater
13.06.2018 Peter Niedermair

Die grotesk-absurde Komik des makabren Themas entfaltet sich in der Aufführung des Harder Anart-Theaters mit spielerisch-fröhlicher Heiterkeit. Aus dem erfolgreichen Roman des in Finnland populären Autors Arto Paasilinna, übersetzt von Regine Pischel, haben Katharina Schöfl und Dagmar Ullmann-Bautz das Destillat einer eineinhalbstündigen Bühnenversion gefiltert, die zu einem melancholisch-witzigen Plädoyer für das Leben wird. Von Anfang an ist klargestellt, dass man mit einer grandiosen Inszenierung à la Ullmann-Bautz und den Mitteln des Theaters auf diese Weise mit dem Selbstmord spielen darf. Auch wenn jeder weiß und alle wissen, dass der Suizid ein Tod wie kein anderer und jeder individuelle Suizid einzigartig und der Schmerz für jene, die zurückbleiben, universell ist.

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Taboris „Mein Kampf“ als Gastspiel aus Konstanz im TAK – Viel Lärm um Nichts. 
Taboris "Mein Kampf" mit Thomas Fritz Jung als Schlomo Herzl, Peter Posniak als Hitler, Andreas Haase als Lobkowitz (v.l.n.r.)
Theater
08.06.2018 Anita Grüneis

„Sie werden uns nie verzeihen, was sie uns angetan haben“ – das ist einer der typischen bitteren jüdischen Wortwitze. Der große Theatermensch George Tabori beschäftigte sich in seinem Stück "Mein Kampf" in komödienhafter Form mit dem Trauma der Shoah. Er selbst bezeichnete sein Werk abwechselnd als "Farce" und als Liebesgeschichte, und zwar "in dem Sinn, wie man es in Hollywood versteht: "A Great Love Story - Hitler and His Jew". Das Stück ist eine Auseinandersetzung mit dem, was Tabori den "Fluch, seinen Feind zu verstehen", nannte. Von alledem war im Gastspiel des Theaters Konstanz kaum etwas zu bemerken. Es war eher eine Comedy Show mit viel fucking nudity. Wenn es wenigstens der Entblößung gedient hätte, diese Nacktheit. Sie war jedoch eher Teil der brachialen Modernisierung des Stückes. 

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Das sollte man nicht versäumen – „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“
Großartiges Ensemble: Andreas Jähnert, Benjamin Vanyek, Sascha Jähnert, Fabian Schiffkorn, Thomas Kolle, Peter Pertusini
Theater
01.06.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Heiß ging es her bei der Premiere des Aktionstheater Ensembles im Theater Kosmos im Rahmen des Bregenzer Frühlings. Martin Gruber und sein Ensemble haben sich intensiv und äußerst selbstkritisch mit „dem Männerbild“ auseinandergesetzt. „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ - so der Titel des Stückes -, dem als Grundlage eine Männer-Rollenbilder-Umfrage und die eigenen Geschichten aller Mitwirkenden diente, eröffnet dem Publikum den Kosmos Mann auf die ganz typische Gruber´sche Art! Denn das gesammelte Material - und das war ganz schön viel - wurde von Martin Gruber auf seine unnachahmliche Weise verdichtet und in eine dramatische Form gebracht, unterstützt von Texten der Autoren Wolfgang Mörth und Elias Hirschl.

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Das TAK vor der neuen Spielsaison: Die Urkraft des Theaters aufzeigen
Die neue Spielzeit-Broschüre des TAK Theater LIechtenstein
Theater
30.05.2018 Anita Grüneis

Zwei Eigenproduktionen und ein neues Jazzfestival stehen auf dem Spielplan der nächsten Saison des TAK Theater Liechtenstein. Daneben werden Gastspiele vom Deutschen Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Dortmund, Theater Neumarkt, Burgtheater Wien und Residenztheater München sowie den Stadttheatern Konstanz und Augsburg zu sehen sein. Das Motto für die Saison 2018/19 lautet: „Der Vorhang stürzt, wir brechen auf“. 

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Über die Macht der Sprache – „Kaspar“ von Peter Handke am Vorarlberger Landestheater
Sehr berührend: Jörg Ratjen
Theater
11.05.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Es ist eine einfache Geschichte in seiner hochkomplexesten Form, die Autor Peter Handke anhand der Figur des Kaspar Hauser erzählt und die in der Inszenierung der Regisseurin Carina Riedl seine faszinierende Umsetzung findet. Die Premiere von „Kaspar“, wurde am vergangenen Mittwoch im Vorarlberger Landestheater gefeiert und vom Publikum bejubelt.

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Wie sich die Menschheit lächelnd in den Untergang singt – UNPOP spielt „Das Knurren der Milchstraße“ von Bonn Park
Großartig: Ronald Kuste und Maria Fliri
Theater
11.05.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Wenn die Milchstraße knurrt, ist einiges aus den Fugen, dann kracht es im Gebälk, dann ist der Weltuntergang nah. Und genau das durften die Zuschauer letzten Dienstag auf der Hinterbühne des Dornbirner Kulturhauses erleben. Einen Blick in die Zukunft werfen, in eine Zukunft, die alles andere als rosig erscheint. Das junge „Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung“ kurz „UNPOP“ feierte Premiere mit Bonn Parks preisgekröntem Stück „Das Knurren der Milchstraße“.

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