Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Theater

Neuer TAK-Spielplan - Von Recht, Gerechtigkeit und der Hoffnung, die das Glück verheißt
Die Broschüre zur TAK-Saison 2017/18
Theater
15.06.2017 Anita Grüneis

„Wir proben jetzt schon zwei Wochen hier und haben gemerkt, wie schnell man mit den Leuten ins Gespräch kommt. Da fragt man sich dann automatisch: Was hat Michael Kohlhaas mit Liechtenstein und der ganzen weiteren Region zu tun?“, meinte Regisseur Tim Kramer bei der Präsentation der TAK-Spielzeit 2017/18. Am 16. September wird mit seiner Inszenierung von Kleists „Michael Kohlhaas“ die neue Saison eröffnet. Sie steht unter dem Motto: „Oh glücklich, wer noch hoffen kann“.

zum Artikel >
Wahrhaftige und großartige Auseinandersetzung – das aktionstheater ensemble mit der Uraufführung von „Ich glaube“
Einfach großartig Alev Irmak
Theater
09.06.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Ein emotionales Feuerwerk erlebte das Publikum bei der Premiere des aktionstheater ensembles im shed8 in Bregenz. Im Rahmen des Bregenzer Frühlings präsentierten Martin Gruber und sein Team einmal mehr einen aufwühlenden, einen diskussionsanregenden, spannenden, berührenden und auch unterhaltsamen Theaterabend. Martin Gruber stellte ein Ensemble zusammen, das unterschiedlicher nicht sein kann und doch zusammen ein kompaktes, ein einzigartiges Ganzes bildet.

zum Artikel >
Großartiges Schauspiel – „Die Jungfrau von Orleans“ in Bildstein
Die kämpferische Johanna - großartig Mareile Blendl
Theater
25.05.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Premierenpublikum erlebte gestern einen in höchstem Maße auf- und anregenden Abend. In Bildstein, auf dem Platz hinter der Kirche, einem Aussichtspunkt sondergleichen, spielten sich kriegerische, blutrünstige, emotionale, leidenschaftliche, sinnliche und dramatische Szenen ab. Sowohl die Schauspielerinnen und Schauspieler, als auch die Natur boten Großartiges.

zum Artikel >
„RADIKAL ! THEATER !“ - Inszeniert von walktanztheater.com in Kooperation mit BludenzKultur
Zwei Schulen in Bludenz, Lehrlinge und junge Flüchtlinge arbeiteten und forschten seit Oktober 2016 an brennenden sozialen, politischen und kulturellen Fragestellungen und entwickelten mit Profis ein Theaterstück.
Theater
11.05.2017 Peter Niedermair

„Radikal“ ist ein in Bludenz erarbeitetes Theaterprojekt mit Jugendlichen über Zugehörigkeiten und Zukunftsszenarien, über persönliche Wurzeln und Entwurzelungen, über Risse in der Gesellschaft und über aktuelle politische Fragen, die unter die Haut gehen. Gleichzeitig inszeniert und transformiert das Stück mit seinen fiktionalisierten Szenenfolgen, die knallhart an der sozialen und politischen Realität laufen und eigentlich durch die Bank ein bedrückendes Geschehen in direkter Konfrontation mit dem Publikum einfangen, das in einem fort provoziert und Theater im besten Sinn in einen Platz für Utopien und aufklärerische Reflexion überführt. Wäre die Raumtemperatur nicht so erfrischend kühl, man muss sich wirklich warm anziehen, es würde einem sonst noch heißer werden. Brigitte Walk und ihr mehrfach erprobtes Team zeigen in diesem Theater-fürs-Leben-Diskurs, was alles man aus jungen Leuten herausholen kann. Chapeau!

zum Artikel >
Ist der Kampfpilot Held oder Mörder? – Schirachs „Terror“ im Schaaner SAL
Wer bekommt Recht: die Staatsanwältin oder der Verteidiger?
Theater
10.05.2017 Anita Grüneis

Das badische Staatstheater Karlsruhe gastierte mit dem Stück „Terror“ von Ferdinand Schirach im Schaaner SAL. Im Publikum saßen viele Jugendliche, die das Stück aufmerksam verfolgten. Am Ende konnten auch sie selbst über den Fall urteilen. Dabei zeigte sich, dass die Stimmen in Liechtenstein dem allgemeinen Trend folgen. Ob dabei auch Sympathien oder Antipathien für die jeweiligen SchauspielerInnen mitspielen, bleibt ungewiss.

zum Artikel >
„Münchhausen“ von Armin Petras im Theater Kosmos
Ein unterhaltsames und intelligentes Stück über das Theater, die Illusion, die Lüge und die Wahrheit.
Theater
06.05.2017 Peter Niedermair

Mit „Münchhausen“ schaffen die KOSMOS Gründer Dragaschnig und Jagg Theater vom Feinsten. Theater als Geschenk ans Publikum, für das man die Idee, die Lüge, die Blicke ins Innenleben, die Verzweiflungen inszeniert: Theater als große Illusion. Theater als Referenzsystem. Als Dialog mit dem Publikum. Theater als Selbstvergewisserung mit klugem Humor. Theater im Theater. In diesem 80-minütigen Monolog, Dragaschnigs Soliloquy, spricht der Protagonist zu sich selbst und entfaltet ein vielschichtiges Netz an Gedanken und Gefühlen, die er mit dem Publikum teilt, und wir als Zusehende miterleben dürfen, wie der Schauspieler vor dem Vorhang, ganz nahe am Publikum in einem intimen Zwischenraum die Illusion aufgibt, dieses quasi als einem Inneren Monolog nahestehendes Geflecht an Überlegungen aufgibt und wir ein Universum-haftes Spektrum an Ideen hören, von den surrealen Brechungen, vom Wundersamen der Wirklichkeit, vom Spiel des Menschen an sich. Im KOSMOS-„Münchhausen“ ist Theater in seinem Spielcharakter ganz nahe am Mensch-Sein, an dessen Ungewissheiten und Verzweiflungen, an der Selbstironisierung, am Spiel im Spiel, mit einem Einblick in die Welt hinter den Kulissen des versuchsweise organisierten Mensch-, Schauspieler- und Regisseur-Seins. Die Inszenierung Jaggs in der dramaturgischen Bewegung von Ausweiten und Zurücknehmen, von elaborierter Reduktion, verlangt dem Schauspieler alles ab. In gewissem Sinne ist dieses Stück, in dem die beiden mit der Theatertextvorlage von Armin Petras frei umgeben, streichen und hinzufügen, ganz nach dem Untertitel des Stücks

zum Artikel >
Der Horror in den eigenen vier Wänden - UNPOP präsentiert die Familiengroteske „Käthe Hermann“ im Kulturhaus Dornbirn
Johanna Tomek, Grande Dame der freien, österreichischen Theaterszene, gibt eine geradezu fulminant manipulative Ballettdiva Käthe Hermann und Jens Ole Schmieder als "Martin" zieht alle Register eines zutiefst verletzten, gelähmten Menschen
Theater
05.05.2017 Annette Raschner

Das vor einem Jahr von Stephan Kasimir, Caro Stark und Thomas Bechter gegründete Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung (UNPOP) präsentiert mit Anne Leppers Familiengroteske „Käthe Hermann“ seine zweite Produktion im Kulturhaus Dornbirn; Ein weiteres Bekenntnis zu einem vom Trio intendierten „Theater des Unrealistischen, Gegenweltlichen“.

zum Artikel >
Wenn Alpträume das Leben bestimmen – eine philosophische Studie im Kosmodrom
Beeindruckend: Philipp Scholz und Kathrin Jaehne
Theater
14.04.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Dass das Theater Kosmos junge Autorinnen und Autoren fördert, ist bekannt. Dass im Kosmodrom, dem kleinen Theater im Foyer des Theater Kosmos, drei bis viermal im Jahr neue Stücke dieser jungen Schreibenden auch gezeigt werden, darf sich ruhig noch etwas mehr herumsprechen. Denn meist sind es kleine Juwelen, die hier als Low-Budget-Produktionen gezeigt werden.

zum Artikel >
TAK Schaan - Die Geierwally als Punklady in schillernder Revue-Landschaft  
Die Geierwally als Punklady
Theater
06.04.2017 Anita Grüneis

Ein Mann ist als Fels in der Brandung der Lebensstürme höchst willkommen. Was aber, wenn eine Frau das Gleiche tut? „Die Geierwally“ ist eine solche Frau. Schon als Dreizehnjährige wagt sie sich an ein Geier-Nest, um es zum Viehschutz zu räumen. Von ihrer Aktion kehrt sie, verletzt durch die Attacken des Muttertieres, mit einem Küken ins Tal zurück und erhält dafür den Namen „Geierwally“. Seitdem wird sie für ihren Mut zwar geachtet, aber der Vater will ihr die Flausen einer starken Frau austreiben. Der reiche und despotische Bauer hat keinen Sinn für eine Tochter, die den Mann, den er ihr ausgesucht hat, nicht heiraten will und sich auch sonst dem Willen ihres Herren widersetzt. So kommt es zum Desaster.

zum Artikel >
Wie politische Ereignisse Familiengeschichte schreiben – Ein Stationentheater im vorarlberg museum
Regisseur und Schauspieler Andreas Kosek
Theater
03.04.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Ich war Mitte 20 und saß im Cafe Neptun in Bregenz. Arbeitete am Konzept für meine erste Inszenierung mit Jugendlichen. Wir hatten uns für „König Ubu“ von Alfred Jarry entschieden. Plötzlich sprach mich der Mann vom Nebentisch an – es war Max Riccabona – er kannte das Stück, mochte es und wir unterhielten uns darüber sehr angeregt. Bevor wir uns verabschiedeten, empfahl er mir noch ein persönliches Lieblingsstück, „Wie man die Wünsche beim Schwanz packt“, das einzige Stück, das Pablo Picasso je geschrieben hatte und das ich im darauf folgenden Jahr mit Jugendlichen auch auf die Bühne brachte. Es blieb meine erste und leider einzige Nahebegegnung mit Max Riccabona, doch war sie äußerst befruchtend, denn die Begegnung wirkte noch lange nach und mit dem von ihm empfohlenen Text hatten wir großen Spaß.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)