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Theater

Der Zaubertrickkiste entnommen - "Welt am Draht" am Vorarlberger Landestheater
Überzeugendes Regiekonzept von Niklas Ritter und ein grandioses DarstellerInnenteam (Felix Defèr, Jan Kersjes, Johannes Frick, Katharina Uhland, Nicolas Garin, Stefan Hartmann und Luzian Hirzel)
Theater
11.10.2018 Annette Raschner

Die zweite Produktion des Vorarlberger Landestheaters in dieser Spielzeit hat es in sich! "Welt am Draht" ist ein Stück, das Regisseur Niklas Ritter auf Basis von Rainer Werner Faßbinders gleichnamigem, zweiteiligem Fernsehfilm von 1973 geschrieben hat. Der Film knüpft wiederum an einen Science-Fiction-Roman der 1960er Jahre an: "Simulacron-3" von Daniel F. Galouye. Er zeigt zu einer Zeit, in der das WorldWideWeb am CERN noch lange nicht erfunden war, auf, wie in einer digitalisierten Welt die grenzenlose Datenansammlung missbraucht werden kann. Am Landestheater könnte sich "Welt am Draht" zum Hit entwickeln!

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Den Menschen in die Seele geschaut – „Der Christuskomplex“ vom Theater der Sprachfehler
Eine beeindruckende Leistung boten die Brüder Sascha und Andreas Jähnert
Theater
28.09.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Zwei junge Künstler, Christian Kühne und Andreas Jähnert, haben 2016 das Theater der Sprachfehler gegründet und letzte Woche ihre dritte Produktion im Dornbirner Spielboden präsentiert. Christian Kühne ist Autor und hat die drei Stücke geschrieben, Andreas Jähnert entweder Regie geführt oder/und gespielt. Nach „Rost“ und „Brücken ins Schwarze“ erzählt auch „Der Christuskomplex“ von Menschen, ihren ureigensten Bedürfnissen, Ängsten und Kämpfen in einer hochkomplexen Sprache, die auffordert, sehr genau hinzuhören.

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Selfmademan im Finanzcrash
Tobias Krüger als Jay Gatsby
Theater
23.09.2018 Ingrid Bertel

Mit dem Roman „Der große Gatsby“ lieferte Francis Scott Fitzgerald 1925 eine brillante Gesellschaftsanalyse der „roaring twenties“. Zwischen Krieg und Börsencrash ließ er eine Gesellschaft im Charleston in den Untergang tanzen – eine Versammlung geldsüchtiger, zynischer und zutiefst einsamer Menschen. Jetzt zeigt das Vorarlberger Landestheater eine Bühnenfassung des Textes und eröffnet damit die erste Spielzeit der neuen Intendantin Stephanie Gräve.

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Wenn sich einer zum Affen macht! – Uraufführung von „Oh Schimmi“ im Theater Kosmos
Markus Bernhard Börger großartig als Schimmi
Theater
21.09.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Es ist ein ganz junges Team, das da im Theater Kosmos am Werke war. Gestern feierte das Stück „Oh Schimmi“ der preisgekrönten Autorin Teresa Präauer Premiere im Theater Kosmos. Teresa Präauer, in Linz geboren und in Wien lebend, hat in den letzten Jahren immer wieder aufhorchen lassen. Man darf sie getrost als leuchtenden Stern am österreichischen AutorInnenhimmel bezeichnen. Ihre Romane und Geschichten zeugen von einer außergewöhnlichen Sprachbegabung und Erzählkunst.

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Saisoneröffnung im TAK: „und dann können wir, na ja ... reden.“ 
Das Brüderpaar Terry und Drew: Nikolaus Schmid, Philip Heimke
Theater
16.09.2018 Anita Grüneis

„Ich melde mich bei dir, ja? Ich ruf dich an, und dann können wir, na ja ... reden. Alles auf den Tisch packen. Egal wie schwer mir das fällt oder ... das machen wir. Wir beide.“ Sind diese Worte ein Versprechen, eine Hoffnung oder eine Drohung? Bei Neil LaButes Stück „In einem finsteren Haus“ weiß das niemand so genau. Dabei wird den ganzen Abend lang vom Reden gesprochen. Wie Männer das so tun. Beiläufig. Nebensächlich. Ein starker Saison-Auftakt im TAK Theater Liechtenstein. 

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Eine erfrischend böse und skurrile Komödie – im Kosmodrom
Das Entlassungsgespräch: Patient (Robert Kahr) und Psychologin (Michaela Spaenle)
Theater
31.08.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Kosmodrom ist eine ganz wunderbare Einrichtung des Theater Kosmos, dient es doch der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler – AutorInnen, RegisseurInnen, AusstatterInnen und SchauspielerInnen. Besonders interessant ist das Kosmodrom für AutorInnen, denn wo sonst noch bekommen sie die Chance auch einmal einen kurzen Text professionell auf die Bühne zu bringen. Und nicht nur, dass ihre Texte inszeniert werden, nein, es wird mit den VerfasserInnen auf professioneller Ebene über sie diskutiert und an ihnen gearbeitet. Dank den Initiatoren Stephan Kasimir und Wolfgang Mörth sowie den Ermöglichern Augustin Jagg und Hubert Dragaschnig könnte man sagen, dass das Kosmodrom eine wahre Talenteschmiede ist!

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Ein Fest für die Sinne – Shakespeares Sommernachtstraum am Bludenzer Waldesrand
Tolle Schauspielerinnen v.l.n.r.: Guylaine Hemmer, Anne Noack, Rebecca Selle, Michaela Spänle
Theater
05.08.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Wie der Name schon verrät, widmet sich die Theatergruppe „Shakespeare am Berg“ mit ihren Stücken dem großen englischen Dichter und Schauspieler. Drei Sommer lang bespielte das Ensemble um Gründer und Regisseur Thomas A. Welte die Bergarena auf dem Muttersberg bei Bludenz mit den Stücken „Macbeth“, „Romeo und Julia“ sowie „Moustache“, einer Adaption von „Was ihr wollt“. Heuer hat sich „Shakespeare am Berg“ am Fuße des Muttersberg niedergelassen, was, im Gegensatz zu den drei letzten Produktionen, logistisch sicherlich ein Kinderspiel war. Seit letzten Donnerstag spielt die Gruppe höchst erfolgreich Shakespeares „Sommernachtstraum“ in Hinterplärsch, einem atmosphärisch stimmigen Ort am Waldesrand, zu Fuß gut erreichbar vom Parkplatz der Talstation Muttersberg.

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„Auf der Flucht: Gargellen – Sarotla – Schweiz. Eine partizipative theatrale Performance“
Menschen auf der Flucht, die nicht nur Strapazen in einer hochalpinen Landschaft, sondern auch ihren lokalen FluchthelferInnen ausgesetzt sind
Theater
11.07.2018 Peter Niedermair

Das teatro caprile geht mit diesem Stück als Interaktives Theater mit geführter Tageswanderung in eine weitere Saison. An drei Wochenenden wird im Sommer wird unter der Regie von Andreas Kosek „Auf der Flucht“ aufgeführt. Für 25 Jahre teatro caprile und sechs Jahre Interaktives Theater hat Bundespräsident Alexander van der Bellen den Ehrenschutz übernommen. Das Stück thematisiert ausgewählte Flüchtlingsbiographien aus der NS-Zeit an Originalschauplätzen, die sich Publikum und Schauspieler gemeinsam erwandern. Wenn Sie teilnehmen möchten, ist eine baldige Kartenreservierung ratsam.

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"Kindsein ist kein Zuckerschlecken" – Ein Theaterprojekt über Kindheiten und süßes Leben
Theater
28.06.2018 Peter Niedermair

Im neuen Stück geht es um Geschichten von Trennungen und Erinnerungen über das Aufwachsen und Eltern-Kind-Beziehungen in einem insgesamt komplizierter gewordenen Leben heute. Eine Schokolade macht noch keine Familie, ein Lutscher klebt kein gebrochenes Herz. „Kindsein ist kein Zuckerschlecken“ ist ein Theaterstück zum Lachen, das einem mitunter im Hals stecken bleibt, zum Heulen, zum Staunen und Nachdenken, über so einiges, wie das denn so läuft, insgesamt, mit den Kindern und den Eltern. Das Stück erzählt von Trennungen in der Migrationsgeschichte ebenso wie von komplizierten Alltagskonstellationen aus der Sicht von Jugendlichen.

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inte]GRAT[ion - Forumtheater des Interkulturellen Vereins MOTIF
Die Spielvariante bei der Zahnärztin
Theater
25.06.2018 Peter Niedermair

Die neue Produktion des Theatervereins MOTIF hatte an diesem Wochenende Premiere. Weitere Aufführungen folgen. Ein Besuch lohnt sich. Das Fußballmatch kann man sich auch aufzeichnen lassen …

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