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Theater

Radikal und äußerst klug! – Theater Wagabunt spielt „Täter“ von Thomas Jonigk im TiK in Dornbirn
Beeindruckende Leistung von Lucia Zamora Campos und Daniel Hauser
Theater
28.01.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Studien machen glaubhaft, dass in Westeuropa jede dritte bis fünfte Frau und jeder sechste bis zehnte Mann sexuelle Übergriffe in der Kindheit erlebt hat. Dabei sind die Täter laut Statistik hauptsächlich Familienmitglieder und in allen gesellschaftlichen Schichten gleichermaßen anzutreffen. Somit ist Sexueller Missbrauch kein Ausnahmephänomen, sondern durchzieht unsere gesamte Gesellschaft. Und dennoch ist das Thema tabu, sieht man von spektakulären, medienwirksamen Vorfällen ab, und ungern wird im privaten wie öffentlichen Umfeld darüber gesprochen und noch weniger gern ein Theaterstück zum Thema besucht. Dies hat auch das Theater Wagabunt leider bemerken müssen.

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„Clean City“ im TAK - Fünf Putzfrauen, ein Tango und viel Mutterwitz
Die fünf (Putz)Frauen in Athen und ihre Geschichten
Theater
17.01.2018 Anita Grüneis

„Clean City“ ist ein Stück über Integration, über den Umgang mit Fremden, über Heimweh und über die Würde des Menschen. Fünf Putzfrauen – reale, keine Schauspielerinnen! – erzählen von ihrem Leben in Griechenland, ihrem Ankommen, ihren Schwierigkeiten als Illegale, ihrem Fremdsein und ihrer Arbeit. Das TAK zeigte diese Produktion von Anestis Azas und Prodomos Tsinikoris in der Originalsprache Griechisch mit deutschen Untertiteln. Das Publikum dankte für den kurzweiligen und mitreißenden Abend mit standing ovations.

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Mitten ins Schwarze! Volltreffer! – „Der Volksfeind“ von Hendrik Ibsen am Vorarlberger Landestheater
Bruder (Lukas Spisser) und Schwester (ChrisTine Urspruch) bieten einen mitreißenden Geschlechterkampf
Theater
14.01.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Zum dritten Mal hat das Duo Rippert und Traun im Vorarlberger Landestheater überzeugt, ja begeistert. „Der Volksfeind“ von Henrik Ibsen 1882 geschrieben, erlebte gestern Abend in Bregenz eine packende und unterhaltsame, eine berührende, und ja, auch eine Diskussionen auslösende Premiere. Regisseur Matthias Rippert, der nach „Die kahle Sängerin“ und „Mein Kampf“ zum dritten Mal in Bregenz inszenierte, hat den Text präzise analysiert und daraus eine höchst zeitgemäße Geschichte geformt, die sehr differenziert und mit außergewöhnlichen Ideen ausgestaltet ist. Das Bühnenbild und die Kostüme von Selina Traun sind umwerfend, bestechen durch das außergewöhnlich Imposante und durch die Liebe zum Detail. Aber nicht nur das Auge genießt, auch akustisch ist der Abend ein Leckerbissen. Verantwortlich für Musik und Ton zeichnet Robert Pawliczek.

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Theater als ein Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzung - Stephanie Gräve ist neue Intendantin am Vorarlberger Landestheater
Theater muss gesellschaftlich relevant und politisch sein, es muss gleichermaßen berühren und verstören, überraschen, fordern und unterhalten, so die designierte Intendantin des Vorarlberger Landestheaters Stephanie Gräve © Anna Polke
Theater
12.12.2017 Annette Raschner

Erstmals in seiner Geschichte wird das Vorarlberger Landestheater künftig von einer Frau geleitet. Die aus Duisburg stammende Dramaturgin Stephanie Gräve wird ab August 2018 neue Intendantin, ab sofort wird sie am Programmentwurf für die kommende Spielsaison arbeiten. Der Juryentscheid war einstimmig, in den Auswahlprozess waren neben den vier Aufsichtsratsmitgliedern Landesrat Bernhard, Kulturamtsleiter Nußbaummüller, Franz Salzmann und Kuges-Geschäftsführer Döring auch drei Fachjuroren eingebunden: Die neue Schauspieldirektorin der Salzburger Festspiele Bettina Hering, Andreas Beck, Direktor am Theater Basel, sowie die Dramaturgin Dorothee Bauerle-Willert. Es gab insgesamt 65 Bewerbungen.

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Dance to the right – Das Aktionstheater Ensemble begeistert mit seinem neuen Stück
Großartig Martin Hemmer und Nicolaas van Diepen
Theater
06.12.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Lächelnd tanzen sie am Rande des Abgrunds, gekonnt spielen sie auf der Klaviatur der Emotionen, klug klopfen sie auf den Busch, mit lauten und mit leisen Tönen. Dem Aktionstheater Ensemble gelingt es spielend mit ganz alltäglichen Geschichten den Finger in die Wunde zu legen, ohne zu moralisieren. Gestern feierte „Swing. Dance to the right“ die Premiere der Uraufführung im ausverkauften Dornbirner Spielboden.

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„Geächtet“ von Ayad Akhtar im Schaaner SAL – eine surreale Show
Die weiße Welt der Darsteller
Theater
06.12.2017 Anita Grüneis

Das Gastspiel des Dortmunder Schauspielhaus mit dem „Stück der Stunde“ irritierte, faszinierte und – ja, es langweilte manchmal auch. Regisseur Kay Voges hatte das preisgekrönten Stück zu einer Mischung aus Kindergeburtstag und surrealer Horror-Show werden lassen.  

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Absurd komischer Alpenthriller - „Altes Holz, Ernst und der Schnee“ von Cafe Fuerte
Großartiges Ensemble: Rudi Widerhofer, Tobias Fend, Kristine Walther
Theater
04.12.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Mehrfach hat es sich gelohnt, gestern Abend nach Hittisau zu fahren. Schon die Fahrt in den verschneiten Bregenzerwald erwies sich als wunderbare Einstimmung in den Advent. Das Stück, das im Hof des Gasthauses Goldener Adler zur Aufführung kam, war großartig und der anschließende Hock in der warmen Gasthausstube mit Glühwein, Gerstensuppe und Rösti erwärmend und gemütlich.

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Bei Hoffmanns unterm Sofa – „Anton – Das Mäusemusical“ als Weihnachtsstück des Vorarlberger Landestheaters
In der Mäuse- und Spinnenwelt (Sebastian Hammer, Lukas Benjamin Engel, Curdin Caviezel, Martina Dähne (c) Anja Köhler
Theater
26.11.2017 Walter Gasperi

Ganz auf Mäuseperspektive begibt sich das Vorarlberger Landestheater mit dem heurigen Weihnachtsstück. Klein gehalten ist auch die Geschichte, unterhält aber bestens mit Liebe zum Detail, einem spielfreudigen und blendend harmonierenden Ensemble sowie vielen flotten Songs.

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Anna Seghers „Transit“ im TAK - Denn Bleiben ist nirgends
Der Schauspieler Thorsten Hierse trägt den Abend
Theater
22.11.2017 Anita Grüneis

Die deutsche Autorin Anna Seghers schrieb im Jahr 1944 mit „Transit“ eine Geschichte, die heute aktueller ist denn je. Das Deutsche Theater Berlin gastierte mit einer ungewöhnlichen Inszenierung dieser Geschichte im TAK.  Am Anfang war die Bühne fast leer, ein Stuhl stand darauf, daneben eine Flasche Rosé mit einem leeren Glas. Am Ende der Vorstellung werden über diese leere Bühne ganze Flüchtlingsströme gewankt sein, werden sich heimatlose Menschen heimlich in Paris und Marseille getroffen haben, wird die „weiße und kahle“ Hafenstadt vor aller Augen lebendig geworden sein. Zu verdanken war dies der Schriftstellerin Anna Seghers, ihrer Geschichte „Transit“, dem Regisseur Alexander Riemenschneider und vor allem dem Schauspieler Thorsten Hierse, der ein ebenso begnadeter Erzähler ist wie die Autorin selbst.

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Ein todernstes Geschäft – „Tod eines Komikers“ im Theater Kosmos
Steve Johnston (Dominique Horwitz) mit Freundin Maggie (Lisa Hofer)
Theater
17.11.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Eine Bühne, wie man sie aus Cabarets oder von Showbühnen kennt, von Lichtern umfasste Stellwände, die sich in Drehtüren verwandeln und symbolisieren, in welches Hamsterrad, in welches Karussell man im Showbusiness geraten kann.

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