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Theater

Eine leichte Gehirnerschütterung. Eine Art psychohistorische Kreisky-Parallelverschiebung - „Die Ermordung Bruno Kreiskys“ von Wolfgang Mörth am Theater Kosmos
Theater
09.10.2017 Peter Niedermair

Am Ende geht man nicht, wie sonst oft nach Theater Kosmos Stücken, mit vielen Fragen hinaus, weil das neue zweistündige Wolfgang Mörth Stück eine Komödie bis zum Schluss bleibt und die Fragen dort auch zu einem Ende gebracht werden, was Melanie, die 25-jährige Protagonistin dezidiert ansagt. „Ich mach das hier fertig. Durch mich ist die ganze Sache ja ins Rollen gekommen. Deshalb bring ich es jetzt auch zu Ende. Also, meine Damen und Herren. Danke, dass Sie hier waren. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend. Äh... erinnert sich jemand von Ihnen an die Ermordung Bruno Kreiskys?“

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Irritierend, quälend, real! – „Unter Verschluss“ von Pere Riera am Vorarlberger Landestheater
Großartig: Timo Weisschnur und Judith van der Werff
Theater
08.10.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern feierte das Vorarlberger Landestheater seine zweite Premiere in einer Saison, die dem Motto „Machtspiele“ unterstellt ist. Mit dem Stück „Unter Verschluss“ des katalanischen Autors Pere Riera zeigte das Landestheater die österreichische Erstaufführung eines Machtkampfes, wie er grausliger kaum sein könnte. Der deutsche Regisseur Maik Priebe inszenierte den Abend im Bühnenbild von Mira König.

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Ein spannender Start - „Theater der Sprachfehler“ überzeugt!
Ina Maria Jaich, Sascha Jähnert und Thomas Gerber  überzeugen!
Theater
05.10.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Die neu gegründete Company „Theater der Sprachfehler“ lud zur Premiere und feierte mit der Uraufführung des Stückes „Rost“ von Christian Kühne, in der Regie von Andreas Jähnert, ihren Einstand. Und da beide Theatermacher schon nach ihrer ersten Premiere vor neuen Ideen nur so sprühen, sollte ihr Unterfangen eine glückliche Fortsetzung finden.

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„Endspiel“ im TAK - Das Ende ist schon im Anfang, und doch macht man weiter
Joachim Bissmeier, Barbara Petritsch und  Nicholas Ofczarek in Becketts "Endspiel"
Theater
04.10.2017 Anita Grüneis

„Ein Augenblick kommt zum anderen, und lebenslänglich wartet man darauf, wartet man darauf, dass ein Leben daraus werde", meint der blinde und gelähmte Hamm im Stück „Endspiel“ von Samuel Beckett. Diesmal ist es nicht das Warten auf Godot, sondern das Warten auf das Ende. Oder den Anfang? Die Regie von Dieter Dorn gibt darauf keine Antwort. Als Gastspiel des Wiener Burgtheaters hielt seine Inszenierung das Publikum im Schaaner SAL zwei Stunden lang in Atem. Der Schlussapplaus war mit vielen Bravo-Rufen durchsetzt.

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„Fägfüür“ im Schlösslekeller Vaduz - Im Fegefeuer der Verlorenheit
Bei Murk an der Bar treffen sich die Verlorenen
Theater
12.09.2017 Anita Grüneis

Die Hölle, das sind die anderen“, heißt es in Jean-Paul Sartres Drama „Geschlossene Gesellschaft“. Dort finden sich drei Menschen in einer Hölle wieder, einem geschlossenen Raum, in dem sie sich ohne Hoffnung auf ein Ende ausgeliefert sind. In John Patrick Shanleys „Savage in Limbo“ sind es drei Frauen und zwei Männer in einer Bar. Die Liechtensteiner Regisseurin Katrin Hilbe hat das englischsprachige Originalstück in die regionalen Dialekte übersetzt und für den Schlösslekeller in Vaduz unter dem Titel „Fägfüür“ inszeniert.

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Beeindruckend und wahrhaftig – Felix Mitterers „Jägerstätter“ in Rankweil
Sepp Gröfler großartig als Franz Jägerstätter
Theater
20.08.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

„Heimat bist du großer Töchter und Söhne“ - mit dieser Liedzeile der österreichischen Bundeshymne eröffnete Wallfahrtsseelsorger Dr. Walter Juen am vergangenen Freitag die Premiere des „Jägerstätter“ von Felix Mitterer in Rankweil. Als Freiluft-Theater auf dem Kirchplatz der Basilika Rankweil geplant, musste die Premiere zwar wetterbedingt im Vereinshaus über die Bühne gehen, doch ließ sich erahnen, welch unglaubliche Wirkung dieses großartige Stück über zwei beeindruckende Menschen, den Franz und die Franziska Jägerstätter, auf diesem wunderschönen Platz gehabt hätte. Denn auch auf beengtem Raum ohne imposanten Hintergrund bewegte das Spiel des fantastischen Ensembles.

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Das Maxim Gorki Theater mit „The Situation“ - Humorvoll, berührend, vor allem aber authentisch!
Tolles Ensemble!
Theater
28.07.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Nach vierjähriger Pause präsentierten die Bregenzer Festspiele im Sommer 2017 erneut eine Theaterproduktion. Eingeladen war das Maxim Gorki Theater aus Berlin mit dem Stück „The Situation“, das seit September 2015 sehr erfolgreich gespielt wird. In Deutschland wurde das Stück 2016 von der Kritik zum „Stück des Jahres“ gewählt.

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Dünne Story überzeugend umgesetzt - Das Theater Shakespeare am Berg feierte mit „Moustache“ seine dritte Premiere
Theater
17.07.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Letzten Donnerstag feierte das Theater Shakespeare am Berg seine dritte Premiere in der Bergarena Muttersberg oberhalb von Bludenz. Nach „Macbeth“, „Romeo und Julia“ erwartete das Publikum dieses Jahr das Stück „Moustache“ von Thomas A. Welte nach William Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“.

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Theater Karussell zeigt im Stück „Die Päpstin“ Macht und Gier der katholischen Kirche
Szenenbild im Innenhof der Burg Gutenberg
Theater
01.07.2017 Anita Grüneis

Regisseur Nikolaus Büchel hatte das Stück ausgesucht. Er fand es passend für das Land Liechtenstein. Wie recht er damit hatte, zeigte seine Inszenierung auf Burg Gutenberg. Die Premiere fiel zwar im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser und auch die zweite Vorstellung konnte nicht zu Ende gespielt werden. Als Mönch verkleidet, war Johanna eben zur Päpstin ernannt worden, da öffnete der Himmel seine Schleusen, als wolle er alle dafür bestrafen. Das Ende konnte das Publikum nicht miterleben, trotzdem blieb der Eindruck eines intensiven Theaterabends.

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Neuer TAK-Spielplan - Von Recht, Gerechtigkeit und der Hoffnung, die das Glück verheißt
Die Broschüre zur TAK-Saison 2017/18
Theater
15.06.2017 Anita Grüneis

„Wir proben jetzt schon zwei Wochen hier und haben gemerkt, wie schnell man mit den Leuten ins Gespräch kommt. Da fragt man sich dann automatisch: Was hat Michael Kohlhaas mit Liechtenstein und der ganzen weiteren Region zu tun?“, meinte Regisseur Tim Kramer bei der Präsentation der TAK-Spielzeit 2017/18. Am 16. September wird mit seiner Inszenierung von Kleists „Michael Kohlhaas“ die neue Saison eröffnet. Sie steht unter dem Motto: „Oh glücklich, wer noch hoffen kann“.

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