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Theater

Dance to the right – Das Aktionstheater Ensemble begeistert mit seinem neuen Stück
Großartig Martin Hemmer und Nicolaas van Diepen
Theater
06.12.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Lächelnd tanzen sie am Rande des Abgrunds, gekonnt spielen sie auf der Klaviatur der Emotionen, klug klopfen sie auf den Busch, mit lauten und mit leisen Tönen. Dem Aktionstheater Ensemble gelingt es spielend mit ganz alltäglichen Geschichten den Finger in die Wunde zu legen, ohne zu moralisieren. Gestern feierte „Swing. Dance to the right“ die Premiere der Uraufführung im ausverkauften Dornbirner Spielboden.

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„Geächtet“ von Ayad Akhtar im Schaaner SAL – eine surreale Show
Die weiße Welt der Darsteller
Theater
06.12.2017 Anita Grüneis

Das Gastspiel des Dortmunder Schauspielhaus mit dem „Stück der Stunde“ irritierte, faszinierte und – ja, es langweilte manchmal auch. Regisseur Kay Voges hatte das preisgekrönten Stück zu einer Mischung aus Kindergeburtstag und surrealer Horror-Show werden lassen.  

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Absurd komischer Alpenthriller - „Altes Holz, Ernst und der Schnee“ von Cafe Fuerte
Großartiges Ensemble: Rudi Widerhofer, Tobias Fend, Kristine Walther
Theater
04.12.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Mehrfach hat es sich gelohnt, gestern Abend nach Hittisau zu fahren. Schon die Fahrt in den verschneiten Bregenzerwald erwies sich als wunderbare Einstimmung in den Advent. Das Stück, das im Hof des Gasthauses Goldener Adler zur Aufführung kam, war großartig und der anschließende Hock in der warmen Gasthausstube mit Glühwein, Gerstensuppe und Rösti erwärmend und gemütlich.

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Bei Hoffmanns unterm Sofa – „Anton – Das Mäusemusical“ als Weihnachtsstück des Vorarlberger Landestheaters
In der Mäuse- und Spinnenwelt (Sebastian Hammer, Lukas Benjamin Engel, Curdin Caviezel, Martina Dähne (c) Anja Köhler
Theater
26.11.2017 Walter Gasperi

Ganz auf Mäuseperspektive begibt sich das Vorarlberger Landestheater mit dem heurigen Weihnachtsstück. Klein gehalten ist auch die Geschichte, unterhält aber bestens mit Liebe zum Detail, einem spielfreudigen und blendend harmonierenden Ensemble sowie vielen flotten Songs.

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Anna Seghers „Transit“ im TAK - Denn Bleiben ist nirgends
Der Schauspieler Thorsten Hierse trägt den Abend
Theater
22.11.2017 Anita Grüneis

Die deutsche Autorin Anna Seghers schrieb im Jahr 1944 mit „Transit“ eine Geschichte, die heute aktueller ist denn je. Das Deutsche Theater Berlin gastierte mit einer ungewöhnlichen Inszenierung dieser Geschichte im TAK.  Am Anfang war die Bühne fast leer, ein Stuhl stand darauf, daneben eine Flasche Rosé mit einem leeren Glas. Am Ende der Vorstellung werden über diese leere Bühne ganze Flüchtlingsströme gewankt sein, werden sich heimatlose Menschen heimlich in Paris und Marseille getroffen haben, wird die „weiße und kahle“ Hafenstadt vor aller Augen lebendig geworden sein. Zu verdanken war dies der Schriftstellerin Anna Seghers, ihrer Geschichte „Transit“, dem Regisseur Alexander Riemenschneider und vor allem dem Schauspieler Thorsten Hierse, der ein ebenso begnadeter Erzähler ist wie die Autorin selbst.

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Ein todernstes Geschäft – „Tod eines Komikers“ im Theater Kosmos
Steve Johnston (Dominique Horwitz) mit Freundin Maggie (Lisa Hofer)
Theater
17.11.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Eine Bühne, wie man sie aus Cabarets oder von Showbühnen kennt, von Lichtern umfasste Stellwände, die sich in Drehtüren verwandeln und symbolisieren, in welches Hamsterrad, in welches Karussell man im Showbusiness geraten kann.

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Nicht Machtspiele sondern Vergeudung? - Das Stück „Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen“ am Vorarlberger Landestheater
Überzeugt als Selicour: Sven Walser
Theater
12.11.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern präsentierte das Vorarlberger Landestheater mit Schillers Lustspiel „Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen“ seine dritte Premiere der laufenden Spielsaison. Das Stück wurde seinerzeit vom französischen Dramatiker Picard verfasst, Schiller hat es darauf lediglich ins Deutsche übersetzt. Zu seinen Zeiten galten keine Urheberrechte, und so setzte auch Schiller seinen Namen unter das Stück, womit es seitdem zu seinen, wenn auch nicht zu seinen rühmlichsten Werken gehört.

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Ein bemerkenswert unmögliches Theater – „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz in Dornbirn
Anwar Kashlan präsent und beeindruckend vor den bezaubernden Schönwetterwölkchen
Theater
30.10.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Zauberhafte Wölkchen, eingetaucht in sich immer wieder ändernde farbige Lichtstimmungen, so beginnt der Theaterabend auf der Hinterbühne des Kulturhauses Dornbirn. Das Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung (UNPOP) präsentierte gestern Abend die Premiere seines dritten Stücks, dem Erfolgsschlager „Die lächerliche Finsternis“ des Dramatiker-Shootingstars Wolfram Lotz.

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Eine leichte Gehirnerschütterung. Eine Art psychohistorische Kreisky-Parallelverschiebung - „Die Ermordung Bruno Kreiskys“ von Wolfgang Mörth am Theater Kosmos
Theater
09.10.2017 Peter Niedermair

Am Ende geht man nicht, wie sonst oft nach Theater Kosmos Stücken, mit vielen Fragen hinaus, weil das neue zweistündige Wolfgang Mörth Stück eine Komödie bis zum Schluss bleibt und die Fragen dort auch zu einem Ende gebracht werden, was Melanie, die 25-jährige Protagonistin dezidiert ansagt. „Ich mach das hier fertig. Durch mich ist die ganze Sache ja ins Rollen gekommen. Deshalb bring ich es jetzt auch zu Ende. Also, meine Damen und Herren. Danke, dass Sie hier waren. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend. Äh... erinnert sich jemand von Ihnen an die Ermordung Bruno Kreiskys?“

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Irritierend, quälend, real! – „Unter Verschluss“ von Pere Riera am Vorarlberger Landestheater
Großartig: Timo Weisschnur und Judith van der Werff
Theater
08.10.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern feierte das Vorarlberger Landestheater seine zweite Premiere in einer Saison, die dem Motto „Machtspiele“ unterstellt ist. Mit dem Stück „Unter Verschluss“ des katalanischen Autors Pere Riera zeigte das Landestheater die österreichische Erstaufführung eines Machtkampfes, wie er grausliger kaum sein könnte. Der deutsche Regisseur Maik Priebe inszenierte den Abend im Bühnenbild von Mira König.

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