Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Tanz

Doppelabend mit Tiefgang – netzwerkTanz präsentierte mit „Sacred Scars“ und „NoBody´s Land“ im Theater KOSMOS zwei Arbeiten des Choreographen Blenard Azizaj
"Sacred Scars", die Eigenproduktion von netzwerkTanz nach einer Choreographie von Blenard Azizaj mit sieben Vorarlberger Tanzschaffenden © Sarah Mistura
Tanz
03.04.2018 Mirjam Steinbock

„Sacred Scars“, eine Eigenproduktion von netzwerkTanz anlässlich des 10-jährigen Jubiläums, feierte bereits vor einem halben Jahr in Dornbirn ihre erfolgreiche Erstaufführung. Das von Blenard Azizaj mit sieben regionalen Tanzschaffenden choreographierte Stück gehört ebenso wie das Duo „NoBody´s Land“ zu einem vierteiligen Tanzzyklus. Zum Tourneeauftakt in Bregenz wurden erstmals diese beiden Teile der Tetralogie vor Publikum präsentiert. Und das zeigte sich begeistert.

zum Artikel >
Im nebulösen Reich zwischen Leben und Tod – Die imPerfect Dancers Company präsentiert „Hamlet“ beim Bregenzer Frühling
Königin Gertrud (Ina Broeckx) in verzweifelter Zerrissenheit mit Hamlet, ihrem Sohn, und dem Geist des alten Königs. © Dietmar Mathis
Tanz
20.03.2018 Mirjam Steinbock

Leben, lieben, leiden und am Ende im verzweifelten Kampf sterben. William Shakespeare schrieb sein Drama „Hamlet“ mit all jenen Zutaten, die einer Tragödie ihre Daseinsberechtigung geben. Es wird gemordet, intrigiert, geliebt und spioniert und viel erwartet wird auch, vor allem eine uneingeschränkte Loyalität zur Familie. Auch wenn diese über den eigenen Tod hinausgehen sollte. Die imPerfect Dancers Company hält sich in ihrer choreographischen Interpretation eng an das literarische Werk. Die sieben Tänzerinnen und Tänzer verzichten komplett auf das gesprochene Wort und erzählen stattdessen mit exzellenter Körpersprache. Sie überzeugten das Publikum vergangenen Samstag beim Bregenzer Frühling mit einer bildgewaltigen und hochemotionalen Vorstellung.

zum Artikel >
Explosiv und poetisch - grandioser Start in den "Bregenzer Frühling" mit der Kibbutz Contemporary Dance Company
Die Tänzerinnen und Tänzer der Kibbutz Contemporary Dance Company überzeugen gleichermaßen durch Kraft und Präzision wie durch Emotionalität und Ausdrucksstärke (alle Fotos © Eyal Hirsch)
Tanz
13.03.2018 Peter Füssl

Die 1948 von der legendären israelischen Tänzerin Yehudit Arnon im Kibbutz Ga'aton nahe der libanesischen Grenze gegründete und nun schon seit mehr als 20 Jahren von ihrem Meisterschüler Rami Be'er geleitete Tanzkompagnie präsentierte im ausverkauften Bregenzer Festspielhaus die österreichische Erstaufführung von "Horses In The Sky". Eine Stunde dauerte die eindringliche Performance, die vom aus der gesamten Bodenseeregion angereisten Publikum mit begeistertem Applaus bedacht wurde.

zum Artikel >
Noch ein Schäufelchen drauf - Jazz und Tanz in Wandlung - Morphing II am Spielboden Dornbirn
Choreographin Silvia Salzmann mit dem Jazzorchester Vorarlberg © Sarah Mistura
Tanz
18.02.2018 Mirjam Steinbock

Morphing II, die musikalisch-tänzerische Wandlung vom Jazzorchester Vorarlberg, erlebte in ihrer Wiederaufnahme am Spielboden Dornbirn einen ordentlichen Aufschwung und bestätigte, dass Jazzmusik und zeitgenössischer Tanz ganz hervorragend miteinander können. Vergangenen Freitag spielten Töne, Choreographien, Gesten und Harmonien sich gekonnt die Bälle zu. Mit begeistertem Zwischen- und Schlussapplaus formulierte das Publikum ein Wow-Gefühl.

zum Artikel >
Hungry Sharks als Sympathieträger - Urban Dance begeisterte beim tanz ist Festival am Spielboden
Die Hungry Sharks überzeugten vor allem durch ihren frischen und ungezwungenen Appeal (alle Fotos: Stefan Hauer)
Tanz
05.11.2017 Peter Füssl

Früher waren es vorwiegend die Hinterhöfe der angesagten Metropolen, in denen sich musikbegeisterte und bewegungsbegabte Jugendliche coole Moves zu neuen Sounds ausdachten, die sich dann nicht selten via Videoclips wie ein Lauffeuer um den Globus verbreiteten. Seit einigen Jahren erobern diese außerhalb der professionellen Szene entstandenen und zumeist von Autodidakten perfektionierten Tanzformen auch die geheiligten Hallen der etablierten Tanzkunst. Tanz ist Festival-Chef Günter Marinelli ist mit seiner Idee, Österreichs prominenteste Vertreter der Urban Dance-Szene, die Hungry Sharks, an den Spielboden zu holen, also durchaus am Puls der Zeit. Der überaus volle Saal – darunter für eine Tanzveranstaltung überdurchschnittlich viele Jugendliche – und der begeisterte Schlussapplaus gaben ihm absolut recht.

zum Artikel >
„MORE“ verlangt nach Mehr! - Die Uraufführung von Silvia Salzmanns Solo in der alten Seifenfabrik
Silvia Salzmann holt in „MORE“ alles aus ihrem Körper heraus und geht an dessen Grenzen.
Tanz
28.10.2017 Annette Raschner

In der alten Seifenfabrik in Lauterach fand am Freitagabend die Uraufführung von Silvia Salzmanns Solo „MORE“ statt. Für die Kurzform des interdisziplinären Tanzstücks war die zeitgenössische Choreografin und Tänzerin vor einem Jahr mit dem mit 10.000 Euro dotierten Vorarlberger Kulturpreis ausgezeichnet worden. Für die Erarbeitung der Langform mit Videostills, Texteinspielungen und Musik ist die 30-jährige Bregenzerin noch einmal „an den Start gegangen“, um gemeinsam mit Sarah Mistura, Mirjam Steinbock, Florian Koller, Markus Rainer und Manuel Schäfler über uns „Immer-mehr-Menschen“ intensiv zu reflektieren, zu recherchieren, zu diskutieren und spannende Bilder und Bewegungen zu kreieren. Fazit: Der Prozess hat sich bewährt!

zum Artikel >
Wahnwitziger Selbstergründungs- und Selbstoptimierungstaumel – tanz ist-Finale mit „Candy’s Camouflage“ von Liquid Loft/Chris Haring
Katharina Meves, die schwangere Stephanie Cumming und Karin Pauer beherrschen das filmtechnische Handwerk mittlerweile gleichermaßen souverän wie die Performancekunst (alle Fotos: Stefan Hauer)
Tanz
18.06.2017 Peter Füssl

Mit „Candy’s Camouflage“ präsentierten Liquid Loft/Chris Haring am Dornbirner Spielboden den dritten und letzten Teil ihrer von Andy Warhols frühen filmischen Arbeiten inspirierten Performance-Reihe „Imploding Protraits Inevitable“. War der letztes Jahr aufgeführte zweite Teil „False Coloured Eyes“ noch als grellbunte Selbstdarstellungsorgie konzipiert, so war die diesjährige siebzigminütige Performance durch Reduktion in allen Bereichen gekennzeichnet – von sechs auf drei Darsteller, von psychedelischen Farben auf Schwarzweiß, von wildem Durcheinander auf ruhige Konzentration. Ein sehr intensives Erlebnis, das weit mehr Fragen aufwarf, als es Antworten gab.

zum Artikel >
Reflexionen zum Selbstoptimierungskult - Interview mit Chris Haring zu „Candy’s Camouflage“
In "Candy's Camouflage" spielen die Protagonistinnen unterschiedlichste Persönlichkeiten durch, verwandeln sich permanent, müssen die Kamera führen und gleichzeitig auch vor der Kamera agieren. (alle Fotos © Chris Haring/Liquid Loft, Michael Loitzenbauer)
Tanz
12.06.2017 Peter Füssl

Nach dem großartigen tanz ist Festival-Auftakt mit der englischen James Wilton Dance Company wird auch einer der wichtigsten heimischen Choreographen seine neueste Produktion am Dornbirner Spielboden präsentieren. Chris Haring/Liquid Loft garantieren seit vielen Jahren zuverlässig für Festival-Highlights und demonstrieren mit jeder Produktion aufs Neue, dass sie ihren exzellenten Ruf als international erfolgreichste Compagnie Österreichs zurecht genießen. Heuer präsentieren sie mit „Candy’s Camouflage“ den Abschluss ihrer von den frühen filmischen Werken Andy Warhols inspirierten „Imploding Portraits Inevitable“-Trilogie, wobei es inhaltlich und stilistisch einige Änderungen zu den beiden ersten Teilen „Shiny, shiny ...“ und „False Coloured Eyes“ gibt. Eine 70-minütige multimediale Performance steht ins Haus, die Kenner zu den besten Arbeiten des gleichermaßen unkonventionellen wie einfallsreichen Choreographen Chris Haring zählen.

zum Artikel >
Kraftstrotzend, poetisch und tiefgründig – James Wilton Dance begeisterte bei der Österreichpremiere von „Leviathan“ am Spielboden
James Wilton als Kapitän Ahab inmitten seiner kraftstrotzenden Männerwelt (alle Fotos © Stefan Hauer)
Tanz
09.06.2017 Peter Füssl

Vor zwei Jahren rockte James Wiltons Dance Company den Dornbirner Spielboden mit „Last Man Standing“ und versetzte das regelmäßig mit außerordentlichen Tanzereignissen verwöhnte tanz ist-Publikum in ungläubiges Staunen. Diese Kraft, Schnelligkeit und exzellente Körperbeherrschung wirkten atemberaubend. „Aber lässt sich das noch toppen?“, fragte man sich vor der österreichischen Erstaufführung des von Herman Melvilles Kultroman „Moby Dick“ inspirierten Tanzstückes „Leviathan“, mit dem das diesjährige Festival spektakulär eröffnet wurde. Schier nicht enden wollender Applaus nach grandiosen 80 Minuten gab eine eindeutige Antwort: „Und wie!“

zum Artikel >
Eine zeitlose Geschichte, aus einer anderen Perspektive erzählt – die Akram Khan Company begeistert mit „Until the Lions“
Akram Khan erzählt anhand der Prinzessin Amba aus der "Mahabharata" eine zeitlose Geschichte über Gewalt, Unterwerfung, Zurückweisung und Rache (alle Fotos: © Jean Louis Fernandez)
Tanz
28.05.2017 Peter Füssl

Der aus London stammende Choreograph und Tänzer Akram Khan hat bereits vor drei Jahren das Publikum des „Bregenzer Frühlings“ mit seinem autobiographisch gefärbten Solostück „Desh“, in dem er seinen Wurzeln in Bangladesch nachspürt, total verzaubert. Nun begeisterte er im Festspielhaus mit seiner von der internationalen Kritik bejubelten, auf das altindische Versepos „Mahabharata“ zurückgehenden Produktion „Until The Lions“.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)