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Tanz

Magnetisches in Stadt und See – Marinella Senatore motiviert im Auftrag des KUB zu Kunst im öffentlichen Raum in Bregenz
Beginn der Prozession im Kunsthaus Bregenz zum Rhythmus der Formation um Kofi Quarshie © Miro Kuzmanovic
Tanz
16.08.2018 Mirjam Steinbock

Eine Prozession mit Tanz, Rhythmen, Musik und Literatur, die zwei Stunden lang vom Kunsthaus Bregenz aus durch die Stadt zieht und überraschende Performances an verschiedenen Plätzen zeigt wurde letzten Freitag geboten. Rund 120 Menschen waren aktiv daran beteiligt: Junge, ambitionierte, Amateure wie Profis und sie folgten in ihrer individuellen Ausdrucksform dem Dirigat der italienischen Künstlerin Marinella Senatore. Die Gründerin von „The School of Narrative Dance“ führte den Tross gut gelaunt an und hielt die um Mitlaufende ständig wachsende Umzugs-Gesellschaft zusammen. Was dem Vorhaben des Kunsthauses entspricht, gerade jene Menschen zu beteiligen, die noch nicht zum Publikum des KUB gehören.

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tanz ist Festival 2018 – Urban Dance Art zum Finale
Bartek Przybylski (alle Fotos © Stefan Hauer)
Tanz
17.06.2018 Peter Füssl

Nach der sensationellen Produktion „Aghori“ von Shailesh Bahoran, einer exzellenten Mischung aus indischer Tradition, Hip-Hop und anderen zeitgenössischen Tanzstilen, und dem eindrucksvollen Tanzsolo „Today“ von Laurence Yadi (Compagnie 7273) fand das tanz ist Festival am Dornbirner Spielboden seinen Abschluss mit einem Einblick in die zur Zeit sehr hippe Urban Dance-Szene. Der Bühnenraum wurde zur Blackbox, vom Lichtdesign her beschränkte man sich größtenteils auf einfache Spots, die Lichtkreise auf den Boden zeichneten. Das Setting für die Präsentation von drei sehr unterschiedlichen Tänzern war also äußerst reduziert und bewusst schlicht gehalten.

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Ungezügelte Energie und stille Meditation - grandioser tanz ist-Festival-Auftakt mit „Aghori“ von Shailesh Bahoran
Shailesh Bahorans unkonventioneller Mix aus indischer Tradition, Breakdance und Theaterperformance begeisterte das tanz ist Festival-Publikum am Dornbirner Spielboden (alle Fotos: Sjoerd Derine)
Tanz
08.06.2018 Peter Füssl

Dankenswerterweise ist es nicht immer ganz leichte Kost, was tanz ist Festival-Mastermind Günter Marinelli den Vorarlberger Tanz-Fans zu bieten hat, dafür eröffnen sich am Dornbirner Spielboden oft neue und interessante Perspektiven des zeitgenössischen Tanzes, und das Gebotene ist qualitativ stets erstklassig. So auch beim diesjährigen Festival-Auftakt mit der österreichischen Erstaufführung von „Aghori“ des in Surinam geborenen und in den Niederlanden lebenden, indischstämmigen Tänzers und Choreografen Shailesh Bahoran. Seine atemberaubende Mischung aus Breakdance, hindustanischer Tradition und Theaterperformance wurde vom Publikum mit tosendem Applaus belohnt.

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Zum Dunkelsten in sich selber vordringen, um das Licht zu sehen – tanz ist Festival Spielboden: Interview Shailesh Bahoran
Shailesh Bahoran zu „Aghori“: „Durch das rein Visuelle hindurchschauen und in den inneren Kampf der Darsteller hineinblicken, die um eine Transformation in einen höheren Bewusstseinsstand ringen.“  (© Sjoerd Derine)
Tanz
04.06.2018 Peter Füssl

Shailesh Bahoran, in Surinam geborener und in den Niederlanden aufgewachsener Sohn indischer Eltern, zählt zu den interessantesten Tänzern und Choreographen, da sich in seinen Arbeiten Breakdance und indische Tradition sehr durchdacht und auf höchstem tänzerischem Level treffen. Am Spielboden wird seine Erfolgsproduktion „Aghori“ ihre Österreichpremiere feiern. Tanz ist Festival-Mastermind Günter Marinelli zählt den 35-Jährigen zu den ganz besonders zukunftsträchtigen Individualisten: „Die choreografischen Werke von Shailesh Bahoran sind nicht nur virtuos, sondern auch eine spannende Reaktion auf die sichtbare Müdigkeit im europäischen Tanzgeschehen. Die in die Jahre gekommenen Ikonen der zeitgenössischen Choreografie in Europa fallen langsam von ihren Sockeln – sie sind ästhetisch, inhaltlich und politisch überholt. Die Kombination von Gegenwartsreflexion und einer tiefen Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition und Kultur sind ein Schlüssel für zukünftige Tanzentwicklungen. Und wenn – wie bei ‚Aghori‘ – noch eine stark spirituelle Dimension dazukommt, ist etwas Überraschendes und Authentisches zu erleben. Die Sehnsucht danach ist gegenwärtig sehr groß.“

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Doppelabend mit Tiefgang – netzwerkTanz präsentierte mit „Sacred Scars“ und „NoBody´s Land“ im Theater KOSMOS zwei Arbeiten des Choreographen Blenard Azizaj
"Sacred Scars", die Eigenproduktion von netzwerkTanz nach einer Choreographie von Blenard Azizaj mit sieben Vorarlberger Tanzschaffenden © Sarah Mistura
Tanz
03.04.2018 Mirjam Steinbock

„Sacred Scars“, eine Eigenproduktion von netzwerkTanz anlässlich des 10-jährigen Jubiläums, feierte bereits vor einem halben Jahr in Dornbirn ihre erfolgreiche Erstaufführung. Das von Blenard Azizaj mit sieben regionalen Tanzschaffenden choreographierte Stück gehört ebenso wie das Duo „NoBody´s Land“ zu einem vierteiligen Tanzzyklus. Zum Tourneeauftakt in Bregenz wurden erstmals diese beiden Teile der Tetralogie vor Publikum präsentiert. Und das zeigte sich begeistert.

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Im nebulösen Reich zwischen Leben und Tod – Die imPerfect Dancers Company präsentiert „Hamlet“ beim Bregenzer Frühling
Königin Gertrud (Ina Broeckx) in verzweifelter Zerrissenheit mit Hamlet, ihrem Sohn, und dem Geist des alten Königs. © Dietmar Mathis
Tanz
20.03.2018 Mirjam Steinbock

Leben, lieben, leiden und am Ende im verzweifelten Kampf sterben. William Shakespeare schrieb sein Drama „Hamlet“ mit all jenen Zutaten, die einer Tragödie ihre Daseinsberechtigung geben. Es wird gemordet, intrigiert, geliebt und spioniert und viel erwartet wird auch, vor allem eine uneingeschränkte Loyalität zur Familie. Auch wenn diese über den eigenen Tod hinausgehen sollte. Die imPerfect Dancers Company hält sich in ihrer choreographischen Interpretation eng an das literarische Werk. Die sieben Tänzerinnen und Tänzer verzichten komplett auf das gesprochene Wort und erzählen stattdessen mit exzellenter Körpersprache. Sie überzeugten das Publikum vergangenen Samstag beim Bregenzer Frühling mit einer bildgewaltigen und hochemotionalen Vorstellung.

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Explosiv und poetisch - grandioser Start in den "Bregenzer Frühling" mit der Kibbutz Contemporary Dance Company
Die Tänzerinnen und Tänzer der Kibbutz Contemporary Dance Company überzeugen gleichermaßen durch Kraft und Präzision wie durch Emotionalität und Ausdrucksstärke (alle Fotos © Eyal Hirsch)
Tanz
13.03.2018 Peter Füssl

Die 1948 von der legendären israelischen Tänzerin Yehudit Arnon im Kibbutz Ga'aton nahe der libanesischen Grenze gegründete und nun schon seit mehr als 20 Jahren von ihrem Meisterschüler Rami Be'er geleitete Tanzkompagnie präsentierte im ausverkauften Bregenzer Festspielhaus die österreichische Erstaufführung von "Horses In The Sky". Eine Stunde dauerte die eindringliche Performance, die vom aus der gesamten Bodenseeregion angereisten Publikum mit begeistertem Applaus bedacht wurde.

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Noch ein Schäufelchen drauf - Jazz und Tanz in Wandlung - Morphing II am Spielboden Dornbirn
Choreographin Silvia Salzmann mit dem Jazzorchester Vorarlberg © Sarah Mistura
Tanz
18.02.2018 Mirjam Steinbock

Morphing II, die musikalisch-tänzerische Wandlung vom Jazzorchester Vorarlberg, erlebte in ihrer Wiederaufnahme am Spielboden Dornbirn einen ordentlichen Aufschwung und bestätigte, dass Jazzmusik und zeitgenössischer Tanz ganz hervorragend miteinander können. Vergangenen Freitag spielten Töne, Choreographien, Gesten und Harmonien sich gekonnt die Bälle zu. Mit begeistertem Zwischen- und Schlussapplaus formulierte das Publikum ein Wow-Gefühl.

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Hungry Sharks als Sympathieträger - Urban Dance begeisterte beim tanz ist Festival am Spielboden
Die Hungry Sharks überzeugten vor allem durch ihren frischen und ungezwungenen Appeal (alle Fotos: Stefan Hauer)
Tanz
05.11.2017 Peter Füssl

Früher waren es vorwiegend die Hinterhöfe der angesagten Metropolen, in denen sich musikbegeisterte und bewegungsbegabte Jugendliche coole Moves zu neuen Sounds ausdachten, die sich dann nicht selten via Videoclips wie ein Lauffeuer um den Globus verbreiteten. Seit einigen Jahren erobern diese außerhalb der professionellen Szene entstandenen und zumeist von Autodidakten perfektionierten Tanzformen auch die geheiligten Hallen der etablierten Tanzkunst. Tanz ist Festival-Chef Günter Marinelli ist mit seiner Idee, Österreichs prominenteste Vertreter der Urban Dance-Szene, die Hungry Sharks, an den Spielboden zu holen, also durchaus am Puls der Zeit. Der überaus volle Saal – darunter für eine Tanzveranstaltung überdurchschnittlich viele Jugendliche – und der begeisterte Schlussapplaus gaben ihm absolut recht.

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„MORE“ verlangt nach Mehr! - Die Uraufführung von Silvia Salzmanns Solo in der alten Seifenfabrik
Silvia Salzmann holt in „MORE“ alles aus ihrem Körper heraus und geht an dessen Grenzen.
Tanz
28.10.2017 Annette Raschner

In der alten Seifenfabrik in Lauterach fand am Freitagabend die Uraufführung von Silvia Salzmanns Solo „MORE“ statt. Für die Kurzform des interdisziplinären Tanzstücks war die zeitgenössische Choreografin und Tänzerin vor einem Jahr mit dem mit 10.000 Euro dotierten Vorarlberger Kulturpreis ausgezeichnet worden. Für die Erarbeitung der Langform mit Videostills, Texteinspielungen und Musik ist die 30-jährige Bregenzerin noch einmal „an den Start gegangen“, um gemeinsam mit Sarah Mistura, Mirjam Steinbock, Florian Koller, Markus Rainer und Manuel Schäfler über uns „Immer-mehr-Menschen“ intensiv zu reflektieren, zu recherchieren, zu diskutieren und spannende Bilder und Bewegungen zu kreieren. Fazit: Der Prozess hat sich bewährt!

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