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Musik / Konzert

Drei starke Persönlichkeiten mit gleicher Blickrichtung – große Deutungen von Klaviertrios bei der Schubertiade Hohenems
Mit kammermusikalischem Geist formten Renaud Capucon (Violine), Kian Soltani (Violoncello) und Lahav Shani (Klavier) im Markus Sittikus Saal bei der Schubertiade Hohenems Klaviertrios von Dvorak und Tschaikowski. (Foto: Schubertiade Hohenems)
Musik / Konzert
01.05.2018 Silvia Thurner

Wenn der Geiger Renaud Capucon, der Cellist Kian Soltani und der Pianist Lahav Shani im Trio miteinander musizieren und noch dazu zwei derart monumentale Klaviertrios wie Dvoraks Opus 65 in f-Moll und Tschaikowskis Opus 50 in a-Moll interpretieren, ist Großes zu erwarten. So geschehen bei der Schubertiade Hohenems, wo die drei Musiker die beiden Werke musikalisch souverän deuteten und zugleich jeder mit seiner ureigenen Persönlichkeit erlebbar war.

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Mahlers monumentale „Achte“ als Kraftakt eines vielfältigen Saisonprogramms beim SOV
In seinen 13 Jahren als Chefdirigent hat der heuer scheidende Gérard Korsten das Symphonieorchester Vorarlberg in seiner künstlerischen Qualität und seiner interessanten Programmphilosophie geprägt (© Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
27.04.2018 Fritz Jurmann

Seit Freitagvormittag ist ein offenes Geheimnis in der Vorarlberger Musikszene zur Tatsache geworden. Gustav Mahlers monumentalstes Werk, seine Symphonie Nr. 8, auch „Symphonie der Tausend“ genannt, wird als logische Fortsetzung des Zyklus „Mahler 9x9“ durch das Symphonieorchester Vorarlberg mit dem Dirigenten Kirill Petrenko als Höhepunkt der Konzertsaison 2018/19 erstmals im Land aufgeführt. Bei der Programmpräsentation im Saal Propter Homines des Bregenzer Festspielhauses ging es nach dem Abgang von Gérard Korsten auch um die Suche nach einem neuen Chefdirigenten für das SOV, um die Absicherung der jährlichen Opernproduktion mit dem Landestheaters nach Beethovens „Fidelio“ 2019 und um das leidige Thema unzumutbarer Musikergagen infolge einer verfehlten Subventionspolitik des Landes.

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Traditionelle Musik, renommierte Orchester sowie junge Solistinnen und Solisten – das neue Programm der „Bregenzer Meisterkonzerte“ wurde präsentiert
Zu den traditionellen sechs "Bregenzer Meisterkonzerten" kündigt Jutta Dieing, Kulturamtsleiterin und Kuratorin, bei der Programmpräsentation in der Villa Liebenstein auch ein interaktives "Sitzkissenkonzert" sowie eine "Alehouse-Session" an. Dabei spielen die "Barokksolistene" unter der Leitung von Bjarte Eike Musik aus Tavernen und Wirtshäusern im England des 17. Jahrhunderts. (Foto: Knut Utler)
Musik / Konzert
26.04.2018 Silvia Thurner

Eines der besten Zugpferde der Stadt Bregenz seien die „Bregenzer Meisterkonzerte", merkte Bürgermeister Markus Linhart bei der Programmpräsentation der neuen Abonnementsaison an. Jutta Dieing, Kulturamtsleiterin der Stadt, stellte wohl unter dem Leitgedanken „never change a running system“ ein vielseitiges Programm zusammen, das viel Bewährtes beinhaltet. Mit zwei Sonderkonzerten - einem neuen "Sitzkissenkonzert" sowie einer "Alehouse-Session" soll vermehrt ein junges Publikum angesprochen werden.

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Ansteckende Freude beim gemeinsamen musikalischen Gestalten – das „Collegium Instrumentale Dornbirn“, Guntram Simma, Yunus Kaya und Martin Lindenthal hinterließen großen Eindruck
Guntram Simma und das "Collegium Instrumentale Dornbirn" gestalteten im Rahmen der Abonnementkonzerte Lustenau ein vielseitiges Konzert, das lange nachwirkte.
Musik / Konzert
24.04.2018 Silvia Thurner

Beim zweiten Abonnementkonzert gastierte das „Collegium Instrumentale“ Dornbirn unter der Leitung von Guntram Simma im Lustenauer Reichshofsaal. Gleich zwei Solisten bereicherten den abwechslungsreichen und auf hohem Niveau musizierten Abend. Der Pianist Yunus Kaya interpretierte das berühmte erste Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven und begeisterte mit seiner Werkdeutung. Mit dem zeitgenössischen Werk „Selbstbetrachtungen“ von Wolfgang Lindner und dem Tenor Martin Lindenthal war eine sehr eindrücklich wirkende Rarität zu erleben. Freude bereitete überdies die Suite aus Tschaikowskys „Schwanensee“. Hier ließ das Orchester die Kantilenen fließen und spielte seine Qualitäten voll aus.

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Sympathisch, mitreißend, tanzbar – Selig im Conrad Sohm
Die Hamburger Band Selig brachte ihr neues Album "Kashmir Karma" ins Sohm.
Musik / Konzert
20.04.2018 Thorsten Bayer

Mitte der neunziger Jahre machte Selig als einer der rockigsten Vertreter der „Hamburger Schule“ mit Songs wie „Wenn ich wollte“ oder „Sie hat geschrien“ von sich reden. Nach einer zehnjährigen Pause fanden sich die Mitglieder 2008 wieder zusammen. In Dornbirn stellten die Musiker ihr aktuelles Album „Kashmir Karma“ vor und bewiesen dabei, dass sie immer noch vor Spielfreude sprühen.

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Musik als Zeitkunst mitten aus dem Leben gegriffen – Jubel für das hr-Sinfonieorchester mit Andrés Orozco-Estrada am Pult
In großer Besetzung gestaltete das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada die fünfte Symphonie von Gustav Mahler und sorgte damit für Jubelstimmung im Saal.
Musik / Konzert
19.04.2018 Silvia Thurner

Das fünfte Abonnementkonzert bei „Dornbirn Klassik“ war ein musikalisches Großereignis. Im voll besetzten Kulturhaus gastierte das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada. Auf dem Programm stand unter anderem Gustav Mahlers fünfte Symphonie. Den exponierten Trompetenpart spielte der aus Götzis stammende Musiker Jürgen Ellensohn. Auf den Tag genau vor einem Jahr musizierte das Symphonieorchester Vorarlberg Mahlers Fünfte unter der Leitung von Kirill Petrenko. Kein Wunder, dass sich sehr viele Musikerinnen und Musiker sowie Musikbegeisterte nach Dornbirn aufmachten, um nun diese Interpretation zu hören. Enttäuscht wurde niemand, denn das hr-Sinfonieorchester spielte hervorragend und stellte die beziehungsreich verwobenen musikalischen Inhalte ausdrucksstark in den Raum. Hingegen ließ die Darbietung des Violinkonzerts in A-Dur (KV 219) von W.A. Mozart mit Emmanuel Tjenavorian als Solisten Fragen offen.

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Musikalische Kreativität mit Weitblick – das Russian National Orchestra und Mikhail Pletnev gefielen, der Pianist Lucas Debargue faszinierte
Lucas Debargue begeisterte im Bregenzer Festspielhaus mit seiner natürlichen Ausstrahlung, einer sehr speziellen Anschlagskultur und einem musikalisch fantasievollen Gestalten. (Foto: Udo Mittelberger)
Musik / Konzert
18.04.2018 Silvia Thurner

Seit dem Tschaikowsky-Klavierwettbewerb vor drei Jahren ist der 28-jährige, französische Pianist Lucas Debargue in aller Munde. Nun war er bei den Bregenzer Meisterkonzerten zusammen mit dem Russian National Orchestra unter der Leitung von Mikhail Pletnev im Festspielhaus zu erleben. Die Erwartungen waren hoch, doch sie wurden noch übertroffen. Die Art wie Debargue Ravels zweites Klavierkonzert im Zusammenspiel mit dem Orchester modellierte, zugleich poesievoll und detailreich ausformte, war ein faszinierendes Hörerlebnis. Eigenwillig leitete Mikhail Pletnev „sein“ RNO. Die sparsame Gestik ließ auf viel gegenseitiges Vertrauen schließen. Gleichzeitig übertrug er den Orchestermusikerinnen und –musikern viel Eigenverantwortung. Die ereignisreiche Werkdeutung von Tschaikowskis dritter Symphonie machte dabei den dürftigen Beginn mit der Serenade Nr. 2 von Karlowicz wieder wett.

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Ein imponierendes Debüt – das Ensembles „PulsArt“ stellte sich am Vorarlberger Landeskonservatorium der Öffentlichkeit vor
Das neu formierte Ensemble "PulsArt" am Vorarlberger Landeskonservatorium unter der Leitung von Benjamin Lack begeisterte bei seinem Debüt im Festaal des Landeskonservatoriums mit seiner konzentrierten und präzisen Spielart.  (Fotos: Victor Marín Román)
Musik / Konzert
16.04.2018 Silvia Thurner

Endlich ist es soweit und am Vorarlberger Landeskonsveratorium gibt es wieder ein Ensemble, das zeitgenössische Musik zum Klingen bringt. Zum Auftakt widmeten sich die Studierenden unter der Leitung von Benjamin Lack russischer Musik von Sofia Gubaidulina, Edison Denissow und Alfred Schnittke. Der Pianist und Komponist Vassiliy Lobanov komponierte speziell für das neu gegründete „PulsArt“ Ensemble die Kammersymphonie (dem XX. Jahrhundert – in memoriam), die im Festsaal des Landeskonservatoriums uraufgeführt wurde. Begeisterung löste vor allem die Spielart der Studierenden aus. Sie interpretierten die sehr unterschiedlichen Werke mit einer hervorragend ausbalancierten Klangkultur, höchst konzentriert und präzise.

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Höfischer Glanz, Gefühl und Humor – Jubel für das „Concerto Stella Matutina“ in ungewöhnlicher Besetzung
Frithjof Smith musizierte mit dem "Concerto Stella Matutina" und versetzte mit seinem virtuosen Spiel auf dem Zink die Zuhörenden in der Kulturbühne AmBach in Staunen.
Musik / Konzert
14.04.2018 Silvia Thurner

Ein seltenes Hörerlebnis bot das zweite Abonnementkonzert des „Concerto Stella Matutina“ in der bis auf den letzten Platz voll besetzten Kulturbühne am AmBach in Götzis. Im Mittelpunkt stand das im 16. und 17. Jahrhundert selbstverständlich im Bläserconsort vertretene, heute jedoch weitgehend unbekannte Blasinstrument, der Zink. Frithjof Smith leitete das Barockorchester bestehend aus zwei Zinken, sechs Trompeten, drei Posaunen, Pauken und Basso Continuo. Die dramaturgisch hervorragend zusammengestellte Werkauswahl bot viel Abwechslung und zeigte die breite Ausdruckspalette der Bläsermusik aus der Renaissance und dem Barock wunderbar auf. Zum Staunen gab es viel an diesem Abend, neben der vitalen Musikalität und Strahlkraft des Orchesters beeindruckte insbesondere auch die gute Intonation.

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Ein Festival auf konstantem Topniveau – das Dynamo geht weiter
Stimmungsvolle Konzerte unter freiem Himmel (alle Fotos © Matthias Rhomberg) ...
Musik / Konzert
07.04.2018 Thorsten Bayer

Am zweiten Tag des Dynamo Festivals in Dornbirn überzeugten vor allem die Künstler auf der Open-Air-Bühne vor dem Spielboden: Gospel Dating Service, Prinz Grizzley and his Beargaroos sowie Onk Lou & The Better Life Inc. Drinnen wussten Leoniden zu begeistern, etwas zwiespältig blieb der Eindruck bei Farewell Dear Ghost. Am heutigen Samstag geht das Festival zu Ende.

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