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Musik / Konzert

Jesus am Kreuz, Herodes in der Badewanne – Götzner „Jesus Christ Superstar“ als umwerfend aktuell aufgepeppte Rockoper
Jesus (Darius Merstein-MacLeod) diskutiert im Bühnenbild von Regisseurin Barbara Schöne seine Lehre vom Reich Gottes mit seinen Jüngern (Choreinstudierung Darina Naneva-Ivov).
Musik / Konzert
14.10.2017 Fritz Jurmann

Unglaublich, welches künstlerische Potenzial da in dieser hoch motivierten Truppe des „Musiktheaters Vorarlberg“ schlummert. Da brauchen nur Kenner und Könner wie die hier mit ihrem „Don Giovanni“ oder der „Evita“ vor drei Jahren unentbehrlich gewordene deutsche Regisseurin Barbara Schöne und der seit zehn Jahren amtierende Intendant Nikolaus Netzer als musikalischer Leiter zu kommen – schon entsteht auch aus einem schon etwas angejahrten Stück wie der Rockoper „Jesus Christ Superstar“ auf der Götzner Kulturbühne AmBach ein mit den politischen Problemen unserer Zeit aufgepepptes, berührendes und dabei auch witziges Musiktheater. Die mit Spannung erwartete Premiere wurde am Freitag vor ausverkauftem Haus ausgiebig und herzlich gefeiert. Das sollte man gesehen haben!

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Kunstvoll verwoben und quirlig gesetzt – Julia Schröder und die „Lautten Compagney Berlin“ stellten Gegensätze von Bach und Vivaldi mitreißend dar
Die "Lautten Compagney Berlin" unter der Leitung von Julia Schröder bot dem Dornbirner Abonnementpublikum zum Saisonauftakt im Dornbirner Kulturhaus vergnügliche Stunden auf hohem musikalischen Niveau.
Musik / Konzert
13.10.2017 Silvia Thurner

Einen erfolgreichen Start legte die Abonnementreihe „Dornbirn Klassik“ in mehrerlei Hinsicht hin. Das Berliner Barockensemble „Lautten Compagney“ ist bei den Dornbirner Konzerten ein gern gesehener Gast. Die engagierten Musikerinnen und Musiker spielten unter der Leitung von Julia Schröder, die auch als Solistin brillierte. Geboten wurde ein stringentes Programm, das Konzerte von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi einander gegenüber stellte und zu reizvollen Kompositionsvergleichen Anlass gab. Zum ersten Mal gestaltete der Autor und Filmemacher Robert Schneider die Werkeinführung. Sympathisch kristallisierte er die Wesensmerkmale der dargebotenen Kompositionen heraus und gab dem Publikum aufschlussreiche Anreize zum Hören.

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Organisch und quicklebendig – das „Concerto Stella Matutina“ übertrug ihre sprudelnde Begeisterung auf das Publikum
Das „Concerto Stella Matutina“ begeisterte in kleiner Besetzung mit Kirchen- und Kammersonaten zum „beten und tafeln“ von Heinrich Ignaz Franz Biber.
Musik / Konzert
08.10.2017 Silvia Thurner

Das Barockorchester „Concerto Stella Matutina“ hat sich weit über die Landesgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf erworben. Im Rahmen des vierten Abonnementkonzertes in der Kulturbühne AmBach waren genau die Wesensmerkmale, die dieses Orchester so besonders auszeichnen, aufs Neue zu erleben. Courage bewiesen die Musiker mit der Werkauswahl, denn eine Sammlung aus zehn Kammer- und Kirchensonaten des Salzburger Komponisten Heinrich Ignaz Franz Biber standen im Mittelpunkt des Abends. Die faszinierend dargebotenen Werkdeutungen mit dem Blick auf das Wesentliche boten ein erfrischendes Erlebnis.

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„Sulzberger Orgelherbst“ – Bruno Oberhammer lenkte den Blick auf die Klangqualitäten der historischen Orgel von Anton Behmann
Bruno Oberhammer ist ein Kenner der Orgellandschaft Vorarlbergs. In Sulzberg brachte er die historische Orgel von Anton Behmann aus dem Jahr 1895 zum Klingen.
Musik / Konzert
25.09.2017 Silvia Thurner

In Vorarlbergs Kirchen stehen zahlreiche historische Orgeln von bekannten Orgelbauern wie Silbermann, Bergöntzle, Schönach oder Behmann. Während der Wert vieler Instrumente in den vergangenen Jahren erkannt wurde und diese auch bespielt werden, finden sich noch einige (fast) vergessene Exemplare im Land. Diese Instrumente vor den Vorhang zu holen, hat sich der Organist Bruno Oberhammer zur Aufgabe gemacht. In Sulzberg brachte er eine historische Orgel von Anton Behmann mit selten zu hörenden Werken zum Klingen und machte so die klanglichen Charaktereigenschaften dieses im Originalzustand erhaltenen Instrumentes aus dem Jahr 1895 erlebbar.

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Sugaray Rayford im TAK - Eine große Seele mit Blitzschlag-Energie
Sugaray Rayford setzte das TAK unter Strom
Musik / Konzert
25.09.2017 Anita Grüneis

Der 48-jährige Sänger Sugaray Rayford aus Texas ist ein Künstler, der nicht nur die Herzen berührt, sondern sie auch noch energetisiert. Er ist groß – in jeder Hinsicht. Seine körperliche Länge von fast 2 Metern steht seiner Stimme in nichts nach – groß sind aber nicht nur Körper und Gesang, groß ist auch die Persönlichkeit. Rayford, der von und durch die Musik lebt, der das Leben liebt und die Menschen daran teilhaben lassen möchte, gastierte das erste Mal im TAK. Zufällig. Er hatte ein Live-Album im legendären Atlantis Basel aufgenommen und war von dort nach Schaan gereist. Mit ihm Gino Matteo an der Gitarre und Ralph Carter am Bass, an den Keyboards saß Drake Shining, am Schlagzeug Lavell Jones. Die beiden Bläser kamen aus England: Aaron Liddard mit seinem Saxophon, einst Teil der Band von Amy Winehouse, und Giles Straw an der Trompete. Das Publikum erlebte mit dieser Band einen Sugaray Rayford, der per Herzschlag mit seinen Musikern verbunden war.

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Entwicklungspotentiale herauskristallisieren und großzügig fördern – die Nominierungen zum Vorarlberger Kulturpreis 2017 in der Sparte „Jazz“ wurden bekanntgegeben
Im Konferenzraum der Sparkasse Bregenz wurden die Nominierungen zum diesjährigen Kulturpreis Vorarlberg bekanntgegeben. Der Multiinstrumentalist Johannes Bär - im Bild -, Andreas Broger (Saxophon), Fabio Devigili (Saxophon), Martin Grabher (Schlagwerk), Veronika Morscher (Gesang), Benjamin Omerzell (Piano) und David Soyza (Schlagwerk) treten im ORF Funkhaus zur Vorauswahl an.
Musik / Konzert
21.09.2017 Silvia Thurner

Bereits zum dritten Mal loben das Casino Bregenz und die Sparkasse Bregenz in Kooperation mit dem ORF und der Kulturabteilung des Landes den Vorarlberger Kulturpreis 2017 aus. Nach der „Darstellenden Kunst“ und dem „Tanz“ wenden die Initiatoren in diesem Jahr den Blick in Richtung „Jazz“. Im Rahmen einer Pressekonferenz gaben Jasmin Ölz und Markus Klement (ORF), Peter Jäger (Sparkasse), Bernhard Moosbrugger (Casino) und Winfried Nussbaummüller (Kulturabteilung des Landes) die nominierten Musikerinnen und Musiker bekannt und boten Einblicke in die Entscheidungsfindung und das weitere Auswahlverfahren. Der mit 10.000 Euro dotierte Kulturpreis ist die finanziell höchst dotierte Auszeichnung in Vorarlberg. Überdies werden zwei Anerkennungspreise zu je 2.500 Euro vergeben.

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So klingt das Meer in Griechenland - Die Pianistin Lorenda Ramou im TAK
Die Pianistin Lorenda Ramou präsentierte im TAK zeitgenössische griechische Komponisten
Musik / Konzert
20.09.2017 Anita Grüneis

Zu einem speziellen griechischen Abend hatte die Onassis-Stiftung ins TAK eingeladen. Die Pianistin Lorenda Ramou spielte zeitgenössische Klaviermusik von griechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die Erforschung der griechischen Musikgeschichte liegt Lorenda Ramou am Herzen. Daher engagiert sich die international tätige Pianistin auch als Vermittlerin zeitgenössischer Musik aus ihrem Heimatland. Vom reichhaltigen Schaffen dieser Komponisten war an diesem Konzertabend einiges zu hören. Insgesamt stellte Ramou die Werke von sieben Komponisten vor, die zwischen 1905 und 2000 entstanden sind. Das Thema des Abends war „Seascapes“, Meerlandschaften, die ihre Bewohner prägen und inspirieren.

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Die Leidenschaft einer starken Persönlichkeit rückt traditionelle Musik ins Blickfeld – Manfred A. Getzner präsentierte ein zweibändiges Nachschlagewerk aus dem Musikarchiv Feldkirch
Mit Humor und Leidenschaft erzählte der Musikforscher Manfred A. Getzner in der Schatzkammer des Schattenburgmuseums von seinem Werdegang als Sammler von Musikalien, von der Gründung des Musikarchivs Feldkirch und präsentierte das zweibändige Nachschlagewerk "Vorarlberger Komponisten". (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
17.09.2017 Silvia Thurner

Manfred A. Getzner ist ein leidenschaftlicher Sammler. Nach vierzig Jahren bei der Firma Getzner Werkstoffe widmet er sich seit 2012 mit ganzer Kraft dem Museum in der Schattenburg und dem Musikarchiv Feldkich. Dieses ist auf seine Initiative im Jahr 1985 gegründet worden. Nun präsentierte Manfred A. Getzner in der Schatzkammer des Schattenburgmuseums ein umfangreiches Nachschlagewerk zur Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Vorarlberg. Die bibliophil und übersichtlich gestalteten Bände sind eine große Bereicherung und rücken das kompositorische Schaffen in Vorarlberg detailreich in den Blickpunkt.

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10 Jahre Soundsnoise Festival - Alles, nur nicht glattgebügelt
Die Goldenen Zitronen aus Hamburg als Headliner des Festivals
Musik / Konzert
17.09.2017 Peter Ionian

Seit zehn Jahren bereits bedient das Soundsnoise Festival am Dornbirner Spielboden den eigenen Anspruch „superindependent“ und damit auch eine eigene kleine Szene. „Ten fu**ing years“ bewegt man sich vom Mainstream weiter entfernt als die Sonne vom Mond. Originell, avantgardistisch, experimentell – alles, nur nicht glattgebügelt waren die Künstlerinnen und Künstler, die dieses Wochenende beim Soundsnoise Festival wieder die Hörgewohnheiten auf die Probe stellten.

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Gérard Korsten legt seine Funktion als Chefdirigent des Symphonieorchester Vorarlberg zurück
„Ich habe das Gefühl, dass dem Orchester nach einer so langen Zeit jetzt neue Impulse guttun“, begründet Gérard Korsten seinen Entschluss. © Symphonieorchester Vorarlberg/Marco Borggreve
Musik / Konzert
11.09.2017 Christina Porod

Nach 13 Jahren legt Gérard Korsten seine Funktion als Chefdirigent des Symphonieorchester Vorarlberg zurück. Der 1960 in Pretoria (Südafrika) geborene Korsten gibt seine Funktion im Sommer 2018 ab.

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