Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Musik / Konzert

Ansteckende Freude beim gemeinsamen musikalischen Gestalten – das „Collegium Instrumentale Dornbirn“, Guntram Simma, Yunus Kaya und Martin Lindenthal hinterließen großen Eindruck
Guntram Simma und das "Collegium Instrumentale Dornbirn" gestalteten im Rahmen der Abonnementkonzerte Lustenau ein vielseitiges Konzert, das lange nachwirkte.
Musik / Konzert
24.04.2018 Silvia Thurner

Beim zweiten Abonnementkonzert gastierte das „Collegium Instrumentale“ Dornbirn unter der Leitung von Guntram Simma im Lustenauer Reichshofsaal. Gleich zwei Solisten bereicherten den abwechslungsreichen und auf hohem Niveau musizierten Abend. Der Pianist Yunus Kaya interpretierte das berühmte erste Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven und begeisterte mit seiner Werkdeutung. Mit dem zeitgenössischen Werk „Selbstbetrachtungen“ von Wolfgang Lindner und dem Tenor Martin Lindenthal war eine sehr eindrücklich wirkende Rarität zu erleben. Freude bereitete überdies die Suite aus Tschaikowskys „Schwanensee“. Hier ließ das Orchester die Kantilenen fließen und spielte seine Qualitäten voll aus.

zum Artikel >
Sympathisch, mitreißend, tanzbar – Selig im Conrad Sohm
Die Hamburger Band Selig brachte ihr neues Album "Kashmir Karma" ins Sohm.
Musik / Konzert
20.04.2018 Thorsten Bayer

Mitte der neunziger Jahre machte Selig als einer der rockigsten Vertreter der „Hamburger Schule“ mit Songs wie „Wenn ich wollte“ oder „Sie hat geschrien“ von sich reden. Nach einer zehnjährigen Pause fanden sich die Mitglieder 2008 wieder zusammen. In Dornbirn stellten die Musiker ihr aktuelles Album „Kashmir Karma“ vor und bewiesen dabei, dass sie immer noch vor Spielfreude sprühen.

zum Artikel >
Musik als Zeitkunst mitten aus dem Leben gegriffen – Jubel für das hr-Sinfonieorchester mit Andrés Orozco-Estrada am Pult
In großer Besetzung gestaltete das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada die fünfte Symphonie von Gustav Mahler und sorgte damit für Jubelstimmung im Saal.
Musik / Konzert
19.04.2018 Silvia Thurner

Das fünfte Abonnementkonzert bei „Dornbirn Klassik“ war ein musikalisches Großereignis. Im voll besetzten Kulturhaus gastierte das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada. Auf dem Programm stand unter anderem Gustav Mahlers fünfte Symphonie. Den exponierten Trompetenpart spielte der aus Götzis stammende Musiker Jürgen Ellensohn. Auf den Tag genau vor einem Jahr musizierte das Symphonieorchester Vorarlberg Mahlers Fünfte unter der Leitung von Kirill Petrenko. Kein Wunder, dass sich sehr viele Musikerinnen und Musiker sowie Musikbegeisterte nach Dornbirn aufmachten, um nun diese Interpretation zu hören. Enttäuscht wurde niemand, denn das hr-Sinfonieorchester spielte hervorragend und stellte die beziehungsreich verwobenen musikalischen Inhalte ausdrucksstark in den Raum. Hingegen ließ die Darbietung des Violinkonzerts in A-Dur (KV 219) von W.A. Mozart mit Emmanuel Tjenavorian als Solisten Fragen offen.

zum Artikel >
Musikalische Kreativität mit Weitblick – das Russian National Orchestra und Mikhail Pletnev gefielen, der Pianist Lucas Debargue faszinierte
Lucas Debargue begeisterte im Bregenzer Festspielhaus mit seiner natürlichen Ausstrahlung, einer sehr speziellen Anschlagskultur und einem musikalisch fantasievollen Gestalten. (Foto: Udo Mittelberger)
Musik / Konzert
18.04.2018 Silvia Thurner

Seit dem Tschaikowsky-Klavierwettbewerb vor drei Jahren ist der 28-jährige, französische Pianist Lucas Debargue in aller Munde. Nun war er bei den Bregenzer Meisterkonzerten zusammen mit dem Russian National Orchestra unter der Leitung von Mikhail Pletnev im Festspielhaus zu erleben. Die Erwartungen waren hoch, doch sie wurden noch übertroffen. Die Art wie Debargue Ravels zweites Klavierkonzert im Zusammenspiel mit dem Orchester modellierte, zugleich poesievoll und detailreich ausformte, war ein faszinierendes Hörerlebnis. Eigenwillig leitete Mikhail Pletnev „sein“ RNO. Die sparsame Gestik ließ auf viel gegenseitiges Vertrauen schließen. Gleichzeitig übertrug er den Orchestermusikerinnen und –musikern viel Eigenverantwortung. Die ereignisreiche Werkdeutung von Tschaikowskis dritter Symphonie machte dabei den dürftigen Beginn mit der Serenade Nr. 2 von Karlowicz wieder wett.

zum Artikel >
Ein imponierendes Debüt – das Ensembles „PulsArt“ stellte sich am Vorarlberger Landeskonservatorium der Öffentlichkeit vor
Das neu formierte Ensemble "PulsArt" am Vorarlberger Landeskonservatorium unter der Leitung von Benjamin Lack begeisterte bei seinem Debüt im Festaal des Landeskonservatoriums mit seiner konzentrierten und präzisen Spielart.  (Fotos: Victor Marín Román)
Musik / Konzert
16.04.2018 Silvia Thurner

Endlich ist es soweit und am Vorarlberger Landeskonsveratorium gibt es wieder ein Ensemble, das zeitgenössische Musik zum Klingen bringt. Zum Auftakt widmeten sich die Studierenden unter der Leitung von Benjamin Lack russischer Musik von Sofia Gubaidulina, Edison Denissow und Alfred Schnittke. Der Pianist und Komponist Vassiliy Lobanov komponierte speziell für das neu gegründete „PulsArt“ Ensemble die Kammersymphonie (dem XX. Jahrhundert – in memoriam), die im Festsaal des Landeskonservatoriums uraufgeführt wurde. Begeisterung löste vor allem die Spielart der Studierenden aus. Sie interpretierten die sehr unterschiedlichen Werke mit einer hervorragend ausbalancierten Klangkultur, höchst konzentriert und präzise.

zum Artikel >
Höfischer Glanz, Gefühl und Humor – Jubel für das „Concerto Stella Matutina“ in ungewöhnlicher Besetzung
Frithjof Smith musizierte mit dem "Concerto Stella Matutina" und versetzte mit seinem virtuosen Spiel auf dem Zink die Zuhörenden in der Kulturbühne AmBach in Staunen.
Musik / Konzert
14.04.2018 Silvia Thurner

Ein seltenes Hörerlebnis bot das zweite Abonnementkonzert des „Concerto Stella Matutina“ in der bis auf den letzten Platz voll besetzten Kulturbühne am AmBach in Götzis. Im Mittelpunkt stand das im 16. und 17. Jahrhundert selbstverständlich im Bläserconsort vertretene, heute jedoch weitgehend unbekannte Blasinstrument, der Zink. Frithjof Smith leitete das Barockorchester bestehend aus zwei Zinken, sechs Trompeten, drei Posaunen, Pauken und Basso Continuo. Die dramaturgisch hervorragend zusammengestellte Werkauswahl bot viel Abwechslung und zeigte die breite Ausdruckspalette der Bläsermusik aus der Renaissance und dem Barock wunderbar auf. Zum Staunen gab es viel an diesem Abend, neben der vitalen Musikalität und Strahlkraft des Orchesters beeindruckte insbesondere auch die gute Intonation.

zum Artikel >
Ein Festival auf konstantem Topniveau – das Dynamo geht weiter
Stimmungsvolle Konzerte unter freiem Himmel (alle Fotos © Matthias Rhomberg) ...
Musik / Konzert
07.04.2018 Thorsten Bayer

Am zweiten Tag des Dynamo Festivals in Dornbirn überzeugten vor allem die Künstler auf der Open-Air-Bühne vor dem Spielboden: Gospel Dating Service, Prinz Grizzley and his Beargaroos sowie Onk Lou & The Better Life Inc. Drinnen wussten Leoniden zu begeistern, etwas zwiespältig blieb der Eindruck bei Farewell Dear Ghost. Am heutigen Samstag geht das Festival zu Ende.

zum Artikel >
Das neue Jahresprogramm auf Schloss Werdenberg - Musik und Mittelalter
Markus Maggiore mit seinem Sackpfeifen
Musik / Konzert
06.04.2018 Anita Grüneis

Die Stadt Feldkirch und das Schloss Werdenberg verbinden rund 800 Jahre. Feldkirch wurde 1218 das erste Mal urkundlich erwähnt, der Bau des Bergfrieds von Schloss Werdenberg erfolgte 1228 unter Graf Rudolf von Montfort. Eine wilde Zeit soll das damals gewesen sein und „wild“ wird es auch dieses Jahr im und um das Schloss Werdenberg zugehen. Das neue Jahresprogramm ist äußerst eindrücklich. Das Spektrum reicht von der Mondnacht im Mittelalter, über Zeitreisen durchs Schloss, Alte und Neue Musik im Schloss, „La Traviata“ zu Füßen des Schlosses, die Ausstellung „Re_form“, eine Opernfilmnacht im Schlosshof, Workshops für Kinder und Erwachsene sowie Nachtmärkten.

zum Artikel >
Mit zwei Tönen etwas Drittes schaffen – erster Einblick in das Opernatelier der Bregenzer Festspiele mit Alexander Moosbrugger
Alexander Moosbrugger arbeitet an einer neuen Oper für die Bregenzer Festspiele 2020. Im Rahmen eines ersten Einblicks erfuhren zahlreiche Musikinteressierte Genaueres über seine Kompositionsart und Ideen für dieses großen Vorhaben. (Fotos: Bregenzer Festspiele, Anja Köhler)
Musik / Konzert
05.04.2018 Silvia Thurner

Einen Kompositionsauftrag für eine neue Oper, die im Rahmen der Bregenzer Festspiele 2020 uraufgeführt werden soll, hat Alexander Moosbrugger erhalten. Mit dem aus dem Bregenzerwald stammenden und in Berlin lebenden Künstler gehen die Intendantin Elisabeth Sobotka und der Dramaturg Olaf Schmitt in die zweite Auflage des erfolgreich gestarteten „Opernateliers“. In Kooperation mit dem Kunsthaus Bregenz wird die bildende Künstlerin Flaka Haliti das Opernprojekt bereichern. Viele Musikinteressierte kamen zum ersten „Einblick“ ins KUB. Neben ziemlich langen Gesprächen wurden die Zuhörenden bei den musikalischen Darbietungen eingeladen, ihre Ohren zu spitzen für die filigran und fein nuancierte Musik von Alexander Moosbrugger.

zum Artikel >
Wagner-Stipendium 2018 geht an die Mezzosopranistin Clara Corinna Scheurle
Clara Corinna Scheurle: "Durch meine ersten Erfahrungen als Sängerin in Opernproduktionen habe ich die Bühne immer mehr als einen Ort der Freiheit und der Freude mit einer großen Anziehungskraft empfunden.“
Musik / Konzert
05.04.2018 Fritz Jurmann

Der Vorstand des Richard-Wagner-Verbandes Vorarlberg hat unter Vorsitz von Peter M. Stemberger das Wagner-Stipendium 2018 an die 1991 in Badenweiler im Schwarzwald geborene, in Vorarlberg aufgewachsene Mezzosopranistin Clara Corinna Scheurle vergeben. Sie erhält damit zusammen mit über 200 Stipendiaten aus der ganzen Welt im kommenden Sommer die Möglichkeit zum Besuch von drei Opernproduktionen Richard Wagners bei den Bayreuther Festspielen. Darunter ist auch die diesjährige Neuinszenierung von „Lohengrin“ in der Regie von Yuval Sharon mit Christian Thielemann am Pult und Roberto Alagna und Anja Harteros in den Hauptpartien.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)