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Musik / Konzert

Im Bann einer Obsession - Eine Winterreise mit Ian Bostridge und Julius Drake bei der Schubertiade in Schwarzenberg
Kaum ein Sänger der Gegenwart dürfte sich intensiver mit Schuberts Winterreise-Zyklus beschäftigt haben als Ian Bostridge. Julius Drake am Klavier war über weite Strecken ein souveräner Partner.
Musik / Konzert
24.06.2017 Wolfram Schurig

Beim Liederabend mit dem Britischen Tenor Ian Bostridge, am Klavier begleitet von Julius Drake, wurde das Publikum nicht nur Zeuge eines außerordentlichen Konzertereignisses.

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Von Träumern und Traumfängern - das „ensemble fraktale“ präsentierte zum Auftakt der Montforter Zwischentöne eine vielgestaltig durchkomponierte Performance
Das "ensemble fraktale" schöpfte das Potential des Alten Hallenbades in Feldkirch für ihre sinnenreiche Performance voll aus. (Fotos: Matthias Rhomberg)
Musik / Konzert
23.06.2017 Silvia Thurner

Das „ensemble fraktale“ mit Studierenden aus Nürnberg hat den diesjährigen HUGO-Konzertdramaturgiepreis gewonnen, der im Rahmen der Montforter Zwischentöne ausgelobt wird. Speziell auf den Raum im Alten Hallenbad und in Anlehnung an das Thema „träumen“ entwarf das Ensemble ein sinnenreiches akustisches und optisches Erlebnis. Im Mittelpunkt standen Kompositionen von Dominik Vogl, die speziell für die Musik-Video- und Tanzperformance entstanden sind. Inspirationsquellen dafür bildeten unterschiedliche Facetten der Nacht, des Schlafes und der Träume aus der Mythologie und aus Märchen.

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Beethoven und das Volkslied - Christoph Prégardien, Carolin Widmann, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen beim Kammerkonzert der Schubertiade
Christoph Prégardien, Sänger; Carolin Widmann, Violine; Marie-Elisabeth Hecker, Cello und Martin Helmchen, Klavier
Musik / Konzert
22.06.2017 Wolfram Schurig

Beim Kammerkonzert der Schubertiade mit Christoph Prégardien, Carolin Widmann, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen gab es im ausverkauften Schwarzenberger Angelika-Kauffmann-Saal neben Meilensteinen der Kammermusikliteratur auch echte Raritäten zu hören.

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Positive Erfahrungen an die Jungen weitergeben – Christoph Eberle geht mit der „Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie“ in die zweite Runde
Wolfgang Schwärzler, Günter Lissy, Christoph Eberle, Hostien Samieian und Maria Magdalena Flitz (v.l.n.r) präsentierten die Vorhaben der "Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie"
Musik / Konzert
21.06.2017 Silvia Thurner

Mit der Idee jungen Musikerinnen und Musikern abseits von Ausbildungsstätten ein musikalisches Betätigungsfeld zu bieten, gründete Christoph Eberle im vergangenen Jahr ein Jugendsinfonieorchester. Nach dem erfolgreichen Start weitet sich nun der Aktionskreis. Das Orchester wächst von 66 Musikerinnen und Musikern zu einem Klangkörper mit 85 Mitgliedern an. Christoph Eberle hat mit den Jugendlichen zwischen 13 und 26 Jahren aus Vorarlberg, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz viel vor. Nach fünf intensiven Probentagen in Bizau werden fünf Konzerte mit Werken von W.A. Mozart und Gustav Mahler in den größten Häusern des Landes und im benachbarten Ausland gespielt. Im vergangenen Jahr hat die Gründung des Jugendorchesters in der Szene viel Staub aufgewirbelt und zu hitzigen Debatten über die Notwendigkeit eines neuen Jugendorchesters geführt. Während der Start ohne finanzielle Unterstützung des Landes vonstatten ging, subventioniert nun auch die öffentliche Hand dieses Projekt. Ein zweites Mal hat der im vergangenen Jahr verstorbene Heinrich Schiff eine großzügige finanzielle Unterstützung gegeben, zusammen mit privaten Sponsoren und Vereinsmitgliedschaften wurde nun eine Wiederauflage möglich.

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Er kam, spielte und faszinierte – Martin Skamletz und das Concerto Stella Matutina boten viel, aber Herbert Walser-Breuß zog alle in seinen Bann
Herbert Walser-Breuß zog beim dritten Abonnementkonzert des "Concerto Stella Matutina" unter der Leitung von Martin Skamletz mit seiner Interpretation des Trompetenkonzertes von Johann Nepomuk Hummel die Zuhörenden in seinen Bann. Neben seiner klangsinnlichen und virtuosen Spielart lenkte auch die linkshändig gespielte Klappentrompete die Aufmerksamkeit auf sich.
Musik / Konzert
18.06.2017 Silvia Thurner

Es ist ein Markenzeichen des „Concerto Stella Matutina“, spezielle und hochkarätige Konzertprogramme zu präsentieren. Hier erklingen zahlreiche Kompositionen, die über Jahrhunderte in Archiven verstau(b)t lagen. Martin Skamletz ist Flötist beim CSM und Musikhistoriker. Seine Forschungen über Luigi Cherubini bildeten den Ausgangspunkt für die Programmgestaltung des dritten Abonnementkonzertes. Viel Wissenswertes war in diesen einen Abend verpackt, der zweigeteilt wirkte. Während in der ersten Hälfte die Informationen über Wirkweisen von Musik und Politik, französische Opernkompositionen und spezifisch wienerische Instrumentierungen die Musikdarbietungen fast in den Hintergrund drängten, wurde die zweite Konzerthälfte zu einem musikalischen Glanzpunkt, der in die Orchestergeschichte des CSM eingehen wird. Auf einer Klappentrompete interpretierte Herbert Walser-Breuß mit seiner unvergleichlich souveränen Spielart und musikalischen Aussagekraft das Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel.

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Die 6. Werdenberger Schlossmediale ist zu Ende - Es war eine der besten aller Medialen.
Eine Jamsession mit alten Instrumenten, inklusive der Drehleier
Musik / Konzert
11.06.2017 Anita Grüneis

Das letzte klassische Konzert versinnbildlichte noch einmal all das, was die Künstlerische Leiterin Mirella Weingarten mit dem Motto „Idylle“ aufzeigen wollte: Klassisches aus seiner Zeit herausgehoben und mit Heutigem gemischt. Das Ensemble L’Arpeggiata war mit hervorragenden Musikern international besetzt, Kompositionen und Instrumente stammten zum Teil aus dem Mittelalter, bewiesen jedoch dank ihrer Künstlerinnen und Künstler, dass sie durchaus jazzfähig sind. Das Publikum dankte mit stehenden Ovationen.

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Niemandsklippen an der Schlossmediale - Vom Punkrock zum Knabensopran
Die Jodlerin Nadja Räss und WIlhelm Loibner an der Drehleier
Musik / Konzert
11.06.2017 Anita Grüneis

Die 6. Schlossmediale Werdenberg ist in der Zielgeraden. Kurz vor dem Ende zeigte die künstlerische Leiterin Mirella Weingarten noch einmal, was ihr wichtig ist: Die direkte Verbindung von alter und neuer Musik. „Niemandsklippen“ hieß das Wandelkonzert, das im Toggenburg stattfand. Die Kulisse dazu hätte nicht schöner sein können: Das neue Gipfelrestaurant auf dem 2200 Meter hohen Chäserrugg, konzipiert von den beiden Stararchitekten Herzog & de Meuron.

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Schlossmediale Werdenberg: Aus Alt mach Neu, aus Neu mach Bleibendes
Das Mandelring Quartett an der Schlossmediale
Musik / Konzert
04.06.2017 Anita Grüneis

Sie steht nackt und aufrecht im Raum, hält sich den Zeigefinger an den Mund und mahnt mit diesem „Pssst“ an den „Lärm der Zeit“. Die Nussbaum-Figur stammt von Bruno Walpoth, dem Künstler aus dem Südtiroler Grödnertal, der sich aus der 400-jährigen Tradition der Holzschnitzkunst befreite und doch in ihr verwurzelt blieb. Walpoths Skulpten verkörpern auf ideale Weise das diesjährige Motto der Schlossmediale Werdenberg: Die Idylle.

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Ein niveauvolles musikalisches Fest für alle Sinne – die Pfarrkirche Altach bot ein gutes Ambiente für ein inspirierendes Porträtkonzert mit Werken von Michael Floredo
Das "ensemble plus" unter der Leitung von Thomas Gertner und die Mezzosopranistin Sigrid Plundrich gestalteten in der Pfarrkirche Altach ein Porträtkonzert das lange nachwirkt. (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
04.06.2017 Silvia Thurner

Das „ensemble plus“, der ORF, die Gemeinde und die Pfarre Altach haben Ressourcen gebündelt und das Schaffen des Altacher Komponisten Michael Floredo im Rahmen eines anregenden Konzertabends in den Mittelpunkt gestellt. Der Kompositionspreisträger 2016 des Landes Vorarlberg feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Die konzentrierte Atmosphäre und die ausgezeichnete Akustik in der Pfarrkirche ließen die Musik von Michael Floredo in voller Pracht erstrahlen und eindrücklich wirken. Aufgeführt wurden die Kompositionen „Padre Nuestro“, „Kontemplation: Geist-Nichtgeist“ und „Orpheus’ Rückkehr“, die sich im Konzertsaal schon öfters bewährt haben. In allen Werkdeutungen kristallisierten die Musikerinnen und Musiker des „ensemble plus“ unter der Leitung von Thomas Gertner, die Organistin Gerda Poppa, Lukas Nussbaumer (Saxophon) und Stefan Greußing (Perkussion) sowie die Pianistin Akiko Shiochi und die Mezzosopranistin Sigrid Pundrich die musikalischen Quintessenzen hervorragend heraus. Eindrücklich wirkte überdies die künstlerische Botschaft der neuesten Komposition „Flügelschlag“, die uraufgeführt wurde.

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Den Spielraum kreativ und mit bewundernswertem Selbstbewusstsein ausgefüllt – die Tanzperformance „Sketches“ faszinierte und hinterließ eindrückliche Spuren
Die Tanzperformance "Sketches" mit Jugendlichen des walktanztheaters.com und dem Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Martin Kerschbaum war ein künstlerisches Highlight, das aus der Vielfalt seine Kraft schöpft.
Musik / Konzert
31.05.2017 Silvia Thurner

Dem Symphonieorchester Vorarlberg ist es ein Anliegen, Projekte mit jungen Menschen zu realisieren und mit ihnen in Kontakt zu kommen. Dies ist in Kooperation mit dem walktanztheater.com rund um Brigitte Walk und mit der Aufführung des Tanztheaters „Sketches“ von Alfred Schnittke hervorragend gelungen. Neununddreißig Jugendliche haben sich monatelang vorbereitet und bei der Premiere im Bregenzer Festspielhaus Großartiges geboten. Das Faszinierende an dieser Aufführung war, dass es in jedem einzelnen Abschnitt sowohl musikalisch als auch tänzerisch viel zu deuten gab. Aber ebenso viel war zu erleben und erfahren, wenn man nichts vom literarisch-musikalischen Hintergrund wusste. Und dies vor allem deshalb, weil die jugendlichen Tänzerinnen und Tänzer höchst beeindruckend und authentisch agierten, die Musik originell modelliert erklang und die Choreografie abwechslungsreich angelegt war.

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