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Musik / Konzert

Gute Werkauswahl und eine herausragende Solistin – das BBC Philharmonic unter Juanjo Mena und die Geigerin Julia Fischer bei den Bregenzer Meisterkonzerten
Die aus München stammende Geigerin Julia Fischer begeisterte mit ihrer Werkdeutung des Violinkonzertes, op. 15 von Benjamin Britten beim Bregenzer Meisterkonzert das Publikum.
Musik / Konzert
19.03.2017 Silvia Thurner

Das BBC Philharmonic aus Nordengland unter der Leitung seines Chefdirigenten Juanjo Mena brachte selten zu hörende Orchesterwerke von Benjamin Britten und Edward Elgar ins Bregenzer Festspielhaus. In den großen Linien schön phrasiert, erklangen die zweite Sinfonie von Edward Elgar und die Ouvertüre zur Oper „Euryanthe“ von Carl Maria von Weber. Allerdings schenkte Juanjo Mena den Einzelheiten und einer guten Stimmbalance eher (zu) wenig Beachtung. Im Mittelpunkt stand die deutsche Geigerin Julia Fischer, die mit einer atemberaubenden Spielart und Musikalität das Violinkonzert, op. 15 von Benjamin Britten interpretierte.

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Räudiger Bluesrock von Cari Cari und Garishs Indie-Pop für Fortgeschrittene begeisterten am Spielboden Dornbirn
Vollen Einsatz zeigten am Samstagabend die Musiker von Garish (alle Fotos © Stefan Hauer).
Musik / Konzert
19.03.2017 Thorsten Bayer

„Nur wer sich ändert, bleibt sich treu“, sagte einmal Wolf Biermann. An Garish wird der deutsche Liedermacher dabei höchstwahrscheinlich nicht gedacht haben. Und doch bringt das Zitat den Auftritt der Burgenländer am Samstagabend auf den Punkt: Die Themen und die musikalische Umsetzung ihres neuen Albums „Komm schwarzer Kater“ haben sich hör- und spürbar geändert. Dennoch bleiben sie auch mit dem neuen Material unverkennbar Garish und damit eine Band, deren Live-Qualitäten weiterhin schwer zu übertreffen ist. Cari Cari, die erste Formation des Abends, wusste ebenso zu überzeugen.

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Die Kora und Singen bedeuten Leben – Der Griot Moussa Cissokho und seine Brüder erweiterten den musikalischen Horizont
Der Koraspieler Moussa Cissokho und seine Brüder Sadio und Sankoum Cissokho, an der Kalebasse perkussiv unterstützt vom Cousin Ibou Neye, brachten mit traditionellen Liedern der Griots afrikanisches Flair ins vorarlberg museum und heizten mit neuer Popmusik und Rap gehörig ein.
Musik / Konzert
17.03.2017 Silvia Thurner

Mitten unter uns leben zahlreiche, auch international wirkende Musiker, die eine höchst inspirierte und reichhaltige musikalische Tradition in sich tragen und nach Vorarlberg gebracht haben. Diesen inspirierenden Musikern bietet die Musikethnologin, Musikerin und Pädagogin Evelyn Fink-Mennel im Rahmen des Projektes „Migraton“ eine Plattform und holt sie vor den Vorhang. Der Koraspieler Moussa Cissokho stammt aus einer prominenten Musikerdynastie aus dem Senegal, seit 2011 lebt er in Vorarlberg. Im vorarlberg museum spielte Moussa Cissokho mit seinen beiden Brüdern Sadio und Sankoum Cissokho sowie dem Cousin Ibou Ndeye traditionelle Musik und neue Popularmusik. Beim Gesprächskonzert präsentierten Studierende des Landeskonservatorium ihre Feldforschungen über die Familie Moussa Cissokho und stellten die Kora vor. Überdies referierte Ana Sobral über „Migration und wandernde Musik“.

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Jahreszeiten als Sinnbilder des Lebenskreises – das vierte Abokonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg unter der Leitung von Benjamin Lack berührte und fand viel Zustimmung
Joseph Haydns "Die Jahreszeiten" machten der Kammerchor Feldkirch, das Symphonieorchester Vorarlberg, die Sopranistin Mara Mastalir, der Tenor Daniel Johannsen und der Barton Florian Götz unter der Leitung von Benjamin Lack im Festspielhaus Bregenz mit plastischen musikalischen Bildern erlebbar.
Musik / Konzert
13.03.2017 Silvia Thurner

Lange hat es gedauert, bis das Symphonieorchester Vorarlberg den hierzulande hoch geschätzten Domkapellmeister, Dirigenten, Chorleiter und Pädagogen, Benjamin Lack, als musikalischen Leiter ans Pult gebeten hat. Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“ mit dem Kammerchor Feldkirch sowie der Sopranistin Mara Mastalir, dem Tenor Daniel Johannsen und dem Bariton Florian Götz boten nun die Gelegenheit, mit einem groß besetzten Chor-und Orchesterprojekt alle Kräfte zu bündeln. Mit Spannung wurde die Interpretation dieses Oratoriums erwartet, denn die Musik stellt mit vielen tonmalenden Gesten enorme Ansprüche an die Wandelbarkeit des Orchesters und der Sänger. Der Gesamteindruck der Aufführung im Bregenzer Festspielhaus war positiv. Vor allem die plastischen musikalischen Bilder des zweiten Abschnitts – dem Sommer – zogen die Zuhörenden in ihren Bann.

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Der Weg ist das Ziel - der Landeswettbewerb „prima la musica“ machte besondere Talente sichtbar
Beim diesjährigen Wettbewerb der musikalischen Jugend standen die Bläserinnen und Bläser sowie Schlagwerker als Solisten im Mittelpunkt. Streicher stellten sich in Ensembles den Jurien. (Fotos: Dietmar Mathis)
Musik / Konzert
13.03.2017 Silvia Thurner

Knapp 400 Kinder und Jugendliche aus Vorarlberg haben aufregende Wochen und Monate mit viel Musik hinter sich. Intensiv bereiteten sie sich für ihren großen Auftritt beim Landeswettbewerb „prima la musica“ vor. Im Vorarlberger Landeskonservatorium, im Pförtnerhaus sowie in der Musikschule Feldkirch gab es während der vergangenen Woche viele Kurzkonzerte zu hören und selbstverständlich hofften danach alle Musizierenden auf ein möglichst positives Feedback von Seiten der Jury. Zum Abschluss des Wettbewerbes wurde in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kulturbühne AmBach bei einer feierlichen Matinee den jungen Musikerinnen und Musikern gratuliert. Einblicke in das herausragende Niveau boten Musikdarbietungen von den sechs Solisten Perotin Götz (Marimba), Patricia Nägele (Blockflöte), Alina Winsauer (Klarinette), Anton Doppelbauer (Horn), Anna Albrich (Flöte) und Anja Niederwolfgruber (Fagott) sowie dem "Scott Quartett" und der "Frechdachs-Musig".

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Die Strahlkraft des Blechbläserklanges – die Brassband Vorarlberg unter der Leitung von Benjamin Markl bot eine niveauvolle Unterhaltung
Die Musikerinnen und Musiker der Brassband Vorarlberg unter der Leitung von Benjamin Markl ließen ihrer Begeisterung für den reinen Blechbläserklang in der Kulturbühne AmBach freien Lauf.
Musik / Konzert
06.03.2017 Silvia Thurner

Unter dem Motto „Lichtleuchten“ stellte die Brassband Vorarlberg ihr drittes Konzertprojekt in der Kulturbühne AmBach vor. Drei Blechbläserinnen, zweiundzwanzig Blechbläser und drei Schlagwerker sowie Benjamin Markl am Dirigentenpult zogen die Zuhörenden mit einer vielgestaltigen Werkauswahl in ihren Bann. Der reine Blechbläserklang und die plastisch-bildhaften Kompositionen ließen die romantischen Kantilenen fließen und verliehen den markig rhythmischen Passagen eine mitreißende Kraft. Im Mittelpunkt stand der Solist Markus Mikusch, der mit seiner virtuosen Deutung des Werkes „Euphony“ von Robert Redhead sein klangvolles Euphonium gut in Szene setzte. Vor allem in der zweiten Konzerthälfte sprang der Funke der Begeisterung ins Auditorium über, denn die mit viel Emotion dargebotene Filmmusik sprach die Zuhörenden unmittelbar an.

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Wer wagt, gewinnt – oder auch nicht?! – das erste Abonnementkonzert des „Concerto Stella Matutina“ polarisierte
Das "Concerto Stella Matutina" widmete sich beim ersten Abonnementkonzert in der Kulturbühne AmBach unter anderem der Improvisation.
Musik / Konzert
05.03.2017 Silvia Thurner

Draufgängerisch stürzte sich das „Concerto Stella Matutina“ im ersten Abonnementkonzert unter dem Motto „Grenzenlos barock!“ ins musikalische Abenteuer. Die Improvisation über Zeit- und Genregrenzen hinweg sollte im Mittelpunkt des Abends stehen. „Ja, dürfen die das?“ stellte das CSM bereits in seiner Konzertankündigung eine provokante Frage. Selbstverständlich dürfen und sollen Grenzen ausgelotet und überschritten werden sowie Raum für Experimente gegeben sein. Wünschenswert ist jedoch, dass ausgefallene Ideen nicht allzu sehr auf Kosten der musikalischen Qualität gehen und in einen oberflächlichen Klamauk ausarten. Obwohl die Spielfreude, die Werkdeutungen und Improvisationen der Orchestermusiker sowie die Darbietungen des musikalischen Leiters David Gordon beim Großteil des Publikums Begeisterungsstürme auslösten, blieben im Hinblick auf das musikalische Niveau viele Fragen und Wünsche offen.

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Muße, dem Klangfluss zuzuhören – die Cellistin Anja Lechner und der Pianist Francois Couturier musizierten entspannt im Dornbirner Kulturhaus
Anja Lechner und Francois Couturier führten das Publikum im Rahmen von "Dornbirn Klassik"  in meditative Klangwelten.
Musik / Konzert
03.03.2017 Silvia Thurner

Die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, wurde dem Publikum im Rahmen der Reihe „Dornbirn Klassik“ geboten. Meditativ, mit inspirierenden Dialogen und einander umgarnenden Frage- und Antwortspielen erklangen Kompositionen von wenig bekannten Komponisten aus Griechenland, Armenien und Spanien. Die Stücke von Komitas, von Georges I. Gurdjieff und Frederico Mampou sowie die Eigenkompositionen von Francois Couturier gewährten den Zuhörenden viel Freiraum für eigene Assoziationen. Improvisation und Interpretation ließ vor allem Anja Lechner feinsinnig ineinanderfließen. Die beiden Musiker setzten mit ihrem bedachten Spiel einen Klangfluss in Gang, der im Saal eine konzentrierte Atmosphäre bewirkte.

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Schluss mit lustig
Russian Circles aus Chicago/Illinois spielen heftigen Post-Metal (Fotos: Andreas Mäser / Spielboden).
Musik / Konzert
01.03.2017 Thorsten Bayer

Einen ungewöhnlichen und heftigen Ausklang der Karnevalssaison erlebte gestern Abend das Publikum im Spielboden. Mit Russian Circles und Cloakroom waren Bands aus dem Mittleren Westen der USA nach Dornbirn gekommen, die epischen Post-Metal und Rock im Gepäck hatten. Schlager-Tralala zum Mitschunkeln gab es an diesem Abend anderswo, hier waren düstere Gitarrenklänge Trumpf.

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Spiel mit Licht und Schatten – die Pianistin Anna Adamik zog vor allem solistisch die Zuhörenden in ihren Bann
Die Chopingesellschaft lädt regelmäßig zu Klavier- und Kammerkonzerten ins Feldkircher Pförtnerhaus. Das erste Konzert gestaltete die Präsidentin des Vereins, Anna Adamik, zusammen mit dem Offenburger Streichtrio.
Musik / Konzert
25.02.2017 Silvia Thurner

Das erste Konzert des Jahres gestaltete die Präsidentin der Chopin-Gesellschaft, Anna Adamik, selbst am Klavier mit Werken von Beethoven, Bartòk und Debussy. Die kluge Werkzusammenstellung und die empathischen Werkdeutungen ergaben einen schönen Spannungsbogen. Zusammen mit dem Offenburger Streichtrio interpretierte Anna Adamik auch das berühmte „Zingarese-Klavierquartett“ von Johannes Brahms, doch diese Werkdeutung ließ Wünsche offen. Die Zuhörenden im gut besuchten Pförtnerhaus, darunter viele Studierende, feierten die Musikerin und die Musiker mit herzlichem Applaus und Bravorufen.

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