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Literatur

„Kinder sind von Natur aus Philosophen!" - Wolfgang Hermanns erstes Kinderbuch
Literatur
21.05.2018 Annette Raschner

Das Z ist schmackhaft. Das M schmeckt irgendwie nach Honig, das O wiederum wie ein geplatzter Kaugummi. Und das F, das ist einfach Himbeereis. Dieser Ansicht ist jedenfalls das Zebra in Wolfgang Hermanns erstem Kinderbuch „Die Tiere und die Wörter", das im Nilpferdverlag von G&G erschienen ist. Für die farbenprächtigen Illustrationen zeichnete Katharina Sieg verantwortlich.

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Der selbständige Zugang zu allem, was geschrieben ist. - Lesen und wie der Akt der Emanzipation anfängt
„Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin” von Pei-Yu Chang
Literatur
15.05.2018 Peter Niedermair

Ende März trafen sich der aus Vorarlberg stammende Herwig Bitsche, Leiter des NordSüd Verlags in Zürich, und Peter Niedermair in Hohenems zu einem Gespräch über die Bedeutung des Lesens und aktuelle Aspekte in der Kinderliteratur.

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Den Stein ins Rollen bringen - 50. Generalversammlung des Franz-Michael-Felder-Vereins
Norbert Häfele will die sozialreformerischen Aspekte im Werk Franz Michael Felders in Relation zur Gegenwart zu einem Schwerpunkt machen.
Literatur
08.05.2018 Annette Raschner

Die 50. Generalversammlung des Franz-Michael-Felder-Vereins am Wochenende im Kleinen Dorfsaal in Schwarzenberg stand ganz im Zeichen von Aufbruch. In Kürze wird der Posten von Ulrike Längle, der Gründungsleiterin des Franz-Michael-Felder-Archivs, die nach 34 Jahren in Pension geht, vom Land Vorarlberg ausgeschrieben. Der Felderverein hofft auf einen Innovationsschub; Nach Ansicht von Obmann Norbert Häfele muss die Vermittlungstätigkeit auf ganz neue Beine gestellt werden. Häfele schlug bei der Generalversammlung durchaus kritische Töne an.

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Die Literaturhauptstadt war und ist Feldkirch - „Das literarische Feldkirch" von Philipp Schöbi
Arthur Conan Doyle mit seinem „Bombenhorn“, 1876 in der Stella-Blaskapelle (zweiter von links)  Quelle: Archiv der Schweizer Provinz der Jesuiten
Literatur
08.05.2018 Wolfgang Mörth

Einer der acht Bände zur Geschichte der Stadt Feldkirch, mit denen sie ihre Gründung vor 800 Jahren publizistisch feiert, trägt den Titel „Das literarische Feldkirch". Und wenn es eine Stadt in Vorarlberg gibt, die sich das Attribut „literarisch" und damit einen Band dieses Titels auch unabhängig von diesem Anlass schon lange redlich verdient hat, dann ist es die Stadt an der Ill.

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Spaziergang mit Marilyn - „DD-Day“ von Wolfgang Mörth in Christof Drexels Sachbuch „Zwei Grad. Eine Tonne. Wie wir das Klimaziel erreichen und damit die Welt verändern“
Literatur
01.05.2018 Ingrid Bertel

Die globale Erwärmung ist eine Tatsache, die nur „das trotzige Kind im Weißen Haus“ leugnet, sagt der Gebäudetechniker Christof Drexel. Er spricht aus professioneller Erfahrung. Vor 30 Jahren gründete er „drexel und weiss“, ein Unternehmen, das heute Technologie- und Marktführer bei der Haustechnik für Passivhäuser ist. 2016 zog sich Drexel aus dem operativen Geschäft zurück und vertiefte während eines Sabbaticals sein Wissen um die Gefahren, die unserer Welt aufgrund des Treibhauseffekts drohen. Ergebnis ist ein gut lesbarer Band mit ganz bodenständigen Erklärungen darüber, wie wir das 2015 in UN-Klimakonferenz in Paris beschlossene Ziel erreichen, die globale Erwärmung unterhalb von 2, besser noch 1,5 Grad zu halten. „Der jährliche, weltweite Treibhausgas-Ausstoß muss von derzeit rund 50 Milliarden Tonnen CO₂ fortlaufend reduziert werden, und zwar so, dass im Jahr 2040 nur mehr rund ein Fünftel davon übrig bleibt“, schreibt Drexel und nennt sein Buch zielorientiert „Zwei Grad. Eine Tonne“. Eines der sechs Kapitel stammt nicht von Christof Drexel, sondern von Wolfgang Mörth. Der Autor von so gefeierten Theaterstücken wie „Urologie“ oder „Die Ermordung Bruno Kreiskys“ hat zwischen die Daten und Fakten eine listige Utopie eingefügt.

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„Literatur steht immer in Opposition zu den vorgefundenen Verhältnissen“ - Interview mit Gerhard Ruiss zu den Feldkircher Literaturtagen 2018
Gerhard Ruiss: „Meinungs- und Medienfreiheit sind die großen Themen unserer Tage, die Kunstfreiheit sehe ich noch am wenigsten gefährdet. Kunst kann man gewähren lassen, man muss nur für ihre Unwirksamkeit sorgen.“ © Dietrich Scherr
Literatur
30.04.2018 Peter Füssl

„MACHT LITERATUR MACHT“ lautet der vieldeutige Titel der Feldkircher Literaturtage, die vom 3. bis 5. Mai über die Bühne des Saumarkttheaters gehen werden. Dementsprechend breitgefächert ist auch das Programm: So werden etwa SchülerInnen der MS Feldkirch-Oberau und der Polytechnischen Schule Feldkirch gemeinsam mit den Autoren Christian Futscher und Jürgen Thomas Ernst im Rahmen von „Feldkirch 800“ den ersten „Schulhausroman“ Österreichs mit ihren Geschichten über Feldkirch präsentieren. Der bekannte Schweizer Germanist und Didaktiker Kaspar H. Spinner beschäftigt sich in seinem Vortrag „Warum Literatur?“ mit verfremdeter Wirklichkeitswahrnehmung, Selbstbefragung und Empathie und mit der Rolle der Literatur in Schule und Alltag. Johannes Odendahl, sein Kollege von der Univ. Innsbruck, beschäftigt sich in seinem Vortrag „Literarisches Lernen in Zeiten des Postfaktischen“ mit dem notwendigen Spielraum innerhalb einer Welt der Zwecksetzungen, den Kunst und Literatur den Menschen bieten. Nehmen diese in der Schule einen breiten Raum ein, verlieren postfaktisch agierende politische Bewegungen an Attraktivität. Franzobel wird aus seinem Roman „Das Floß der Medusa“ lesen, der Büchner-Preisträger 2017 Jan Wagner aus dem Gedichtband „Selbstporträt mit Bienenschwarm“, und eine Reihe Vorarlberger Autorinnen und Autoren wird auf einer literarischen Picknick-Bühne im Reichenfeld ihre Lieblingsorte in Feldkirch präsentieren.

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Geballte Ladung (Stadt-)Geschichte - Zum 800-Jahr-Jubiläum präsentierte die Stadt Feldkirch ein achtbändiges Geschichtswerk von zehn verschiedenen AutorInnen
Literatur
24.04.2018 Markus Barnay

Als die Stadt Feldkirch 1968 ihr 750-Jahr-Jubiläum feierte, begnügte man sich noch mit einem Ausstellungskatalog und einer Sonderausgabe der Zeitschrift Montfort, die aber auch schon satte 382 Seiten umfasste. 2018, zum 800er, gönnt man sich eine geballte Ladung (Stadt-)Geschichte: Neun Autoren und eine Autorin, acht Bände, insgesamt 844 Seiten – da muss man fast schon gratulieren, dass das Werk zur Präsentation am 8. März vollständig vorlag. Verantwortlich dafür war der als Koordinator fungierende Leiter der Stadtbibliothek, Hans Gruber, der leider im Impressum („Herausgeber: Amt der Stadt Feldkirch“) nicht erwähnt wird.

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Der doppelte Beschinsky - „Maneks Listen“ von Niko Hofinger
Literatur
17.04.2018 Ingrid Bertel

Im Jahr 1987 stirbt, hochdekoriert, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg, Ernst Beschinsky, Professor im Ruhestand, Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Befreiung Österreichs. Von seiner verborgenen Lebensgeschichte weiß zu diesem Zeitpunkt niemand. Niko Hofinger erzählt sie jetzt neu, als faktensatten Roman, der im entscheidenden Augenblick nach Hohenems führt.

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Im Herzland angeschwemmt - „In der Liebe sein - Eine Spiritualität der Gegenwart“ – Buchpräsentation von Jürgen Schäfer in „Wort . Musik . Tanz“ im Pförtnerhaus
Keine Regie, nur das Einlassen auf Natur, Menschen, Körper, Gefühle am Pinienstrand von Baratti © Cornelia Hefel
Literatur
10.04.2018 Martina Pfeifer Steiner

„Zams is a sündiges Dorf!“, hatte die Mutter eines Schulfreundes immer geschimpft und deshalb wollte Jürgen Schäfer schon als Jugendlicher diesem Unbehagen, das er immer spürte, wenn mit der Sündenkeule geschwungen wurde, auf den Grund gehen. So machte er sich auf eine lange, lange Wanderung und suchte nach der echten Spiritualität, Schäfer studierte Theologie. „Nur darum geht es: Die tiefste Sehnsucht im Menschen ist lieben zu können und geliebt zu werden. Und das ist auch das Fundament jeder Spiritualität“, er begann zu schreiben. Waren es anfangs eher psycho-hygienische Gründe, veränderte sich Schäfers Schreiben über die Jahre (es waren sechs) hin zur Auseinandersetzung mit den Kernthemen seiner Theologie, Spiritualität und überhaupt mit seinem Leben.

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Ein liebenswerter Kontrapunkt - Nach seiner Dokumentation des Feldkircher Musikarchivs präsentiert Manfred A. Getzner noch einen Band mit „Musikgeschichten“
Manfred Getzner in seinem „Reich“ im Feldkircher Musikarchiv
Literatur
03.04.2018 Fritz Jurmann

Dass der 67-jährige Feldkircher Manfred A. Getzner vor allem im Kulturbereich zu den umtriebigsten Bürgern der Montfortstadt gehört, ist längst eine Binsenweisheit. Mit der Veröffentlichung zweier je 680 Seiten umfassenden Bände, in denen die Bestände des von ihm initiierten Feldkircher Musikarchivs mit den Nachlässen aller wichtigen Vorarlberger Komponisten des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dokumentiert sind, hat er seinem Wirken als eine Art Lebenswerk die Krone aufgesetzt. Diese bereits im Herbst vorgestellte Dokumentation ist eine Art wertvolles Gedächtnis der Musikgeschichte unseres Landes und bildet eine wichtige Grundlage zu deren weiterer Erschließung.

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