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Literatur

Vom Glück der Einfachheit - „Schweben“ - der dritte Roman von Jürgen-Thomas Ernst
Literatur
24.07.2017 Annette Raschner

Welche Momente machen ein Leben letztlich zu einem sinnerfüllten? Was bedeutet Glück angesichts der Tatsache, dass wir alle sterblich sind? Worauf kommt es wirklich an? Von existenziellen Fragen grundiert ist das neue Buch des 1966 in Lustenau geborenen Schriftstellers, Försters und Waldpädagogen Jürgen-Thomas Ernst. Nach „Anima“ (2010) und „Vor hundert Jahren und einem Sommer“ (2015) ist „Schweben“ der dritte Roman von Ernst, der Anfang August im Braumüller Verlag erscheint.

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Elfmeterschießen mit Ingeborg - Autoren schreiben übers Kicken
Literatur
17.07.2017 Ingrid Bertel

Wenn Autoren kicken, dann schreiben sie auch darüber. In der Anthologie „Gegen den Ball“ absolvieren sie 26 Länderspiele und schreiben darüber 547 Beiträge. Viele und vor allem die lustigsten stammen von Christian Futscher.

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Eine Erfolgsgeschichte - 20 Jahre KUB - ein einmaliges Buch von Rudolf Sagmeister
Yilmaz Dziewior VALIE EXPORT Rudolf Sagmeister 2011  © Kuehn Malvezzi
Literatur
11.07.2017 Peter Niedermair

Der Kunsthistoriker und KUB Kurator Rudolf Sagmeister ist seit Anfang dabei. Er ist die Seele des KUB, steht mit hoher Präsenz im Epizentrum, mitten in der Sozietät des KUB. Sein Stil, das Comme il faut, sein kommunikativer, offener Umgang, seine Gastfreundschaft gegenüber den eingeladenen Künstlern, seine wertschätzend vermittelnde Art mit den Handwerkern zu reden, all das wird in seinem Aufsatz ‚Sie kommen als Fremde und gehen als Freunde‘ deutlich. Diese Story erzählt sich auch aus den Fotos in dem Buch, das der „unermüdliche Produzent“ aus Anlass 20 Jahre KUB am 16. Juli präsentiert. Die Fotos in diesem einzigartigen Dokument sprechen vom Blick im Augenblick; Thomas Trummer schreibt in seinem Essay ‚Erwiderte Blicke‘: „Die hier versammelten Porträts sind mehr als nur das Archiv einer bemerkenswerten Ausstellungsgeschichte. Sie bezeugen eine Ansteckung, die sich im Moment der Aufnahme zwischen Fotograf und Fotografierten ereignet, aber auch die Ansteckung jener, die ihre Blicke im festgehaltenen Bild nochmals tauschen.“ Ein besonderes Spezifikum von Orten der Kunst ist es, und beim KUB wird das besonders deutlich spürbar, dass Menschen, die dort hingehen, ihre Sensorien ganz öffnen und bereit sind, alles aufzunehmen.

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Kunst, Gier und Mord - „Aber das Bild war noch da“ Christian Mährs neuer Roman
Literatur
03.07.2017 Raffaela Rudigier

Krimi-Liebhaber dürfen sich freuen: Christian Mähr hat einen neuen Roman geschrieben. Er heißt „Aber das Bild war noch da“ und es passieren wieder allerhand seltsame Dinge. Es wird gerätselt, gefälscht, gelogen und natürlich gemordet. Und das alles in Vorarlberg – herrlich. Mir persönlich macht es als Krimi-Leserin Spaß, wenn außergewöhnliche Dinge am Ardetzenberg in Feldkirch passieren, im Wald von Frastanz Spuren verwischt und zwischen Gisingen und Göfis Rätsel gelöst werden müssen. Das Lokale schlägt das Globale. Die „alemannische Nüchternheit“ wird nebenbei schön aufs Korn genommen. Dafür nimmt man schon auch mal hin, dass manche Beweggründe der Protagonisten vielleicht etwas dünn gestrickt sind.

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„Ich mag es, die Leser herauszufordern!“ – Die neue Vorarlberger Literaturpreisträgerin Sarah Rinderer
Sarah Rinderer: „Worte wie ‚Heimat’ oder ‚Grenzen’ sind wieder sehr präsent in der öffentlichen Diskussion. Beim Versuch, diese Begriffe für mich zu fassen, ist mir klar geworden, dass sie auch in meiner Familiengeschichte eine wesentliche Rolle spielen.“ © Petra Rainer
Literatur
12.06.2017 Annette Raschner

Mit dem mit 7.000 Euro dotierten Vorarlberger Literaturpreis ist heuer eine noch sehr junge Autorin ausgezeichnet worden. Sarah Rinderer, 23 Jahre alt, ist Studentin der Kulturwissenschaften und der experimentellen Gestaltung in Linz. Ihre literarischen Arbeiten und experimentellen Gestaltungen wurden bereits im Theater Kosmos und im Theater am Saumarkt präsentiert. 2015 erhielt sie das Start-Stipendium für Literatur des Bundeskanzleramtes. Vom Land Vorarlberg wurde sie nun für ihre Erzählung „Mutterschrauben“ ausgezeichnet. Michael Vögel erhielt ein Arbeitsstipendium für den Text „Im Anfang war das Wort“. Annette Raschner hat mit Sarah Rinderer das folgende Gespräch geführt.

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Wael Shawkys „Cabaret Crusades“ als Pop-up - Das KUB präsentiert ein außergewöhnliches Kunstbuch
Literatur
05.06.2017 Peter Niedermair

Der ägyptische Künstler Wael Shawky ist ein Geschichtenerzähler: Historiographische und literarische Quellen bilden den Ausgangspunkt seiner filmischen Erzählungen, in denen er Mythen, Fakten und Fiktion miteinander verwebt. Shawkys Zeichnungen sind inspiriert von arabischen Kalligrafen der Zeit, von „Koloristen und Illuminatoren, vor allem aber von den Erzählern“. (Trummer, Booklet im Pop-up Buch, 2017, S. 5) Wael Shawkys aufwändig produziertes Marionetten-Epos „Cabaret Crusades“, eine Schilderung der mittelalterlichen Kreuzzüge aus arabischer Sicht, gehörte 2012 zu den gefeierten Entdeckungen der Documenta 13. Die handgefertigten Puppen spielen kindlich und grausam zugleich die Ereignisse des 11./12. Jhs. nach. Mit den Kreuzzügen greift Shawky ein Thema auf, das durch die andauernden Konflikte im Nahen Osten höchst aktuell ist. Die Zeichnungen des Künstlers sind ein wichtiger Teil seines Gesamtwerks – so entstand die Idee, diese im Begleitkatalog zu seiner Ausstellung „Cabaret Crusades“ im KUB in den Mittelpunkt zu stellen. Die Umsetzung als Pop-up-Buch nimmt Bezug auf sein szenisches Arbeiten und die wechselnden Perspektiven in seinen Zeichnungen.

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Korruption als Geschäftsmodell - „Lügen haben lange Beine“ von Lorenz Frey
Cover des zweiten Bandes rund um die zwischen Erfolg und Scheitern changierenden Figur des Paul Bütikofer
Literatur
26.05.2017 Karlheinz Pichler

Mit „Lügen haben lange Beine“ hat der 1964 im Aargau geborene Staatswissenschaftler und Autor Lorenz Frey eine Fortsetzung der Geschichte rund um die kuriose, ständig zwischen Erfolg und Scheitern changierende Figur des Paul Bütikofer geschrieben.

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Der 5. Hohenemser Literaturpreis geht an Selim Özdogan
 Selim Özdogan wird am 24. Juni im Salomon-Sulzer-Saal in Hohenems den Preis entgegennehmen © Tim Bruening
Literatur
17.05.2017 Christina Porod

Am 24. Juni wird der „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autor/innen nichtdeutscher Muttersprache“, den die Stadt Hohenems seit 2009 alle zwei Jahre international ausschreibt, erneut verliehen: Unter den zahlreichen unveröffentlichten Prosatexten, die anonym zur Bewertung vorlagen, wurde die Erzählung „Geschichte ohne Papier“ von Selim Özdogan aus insgesamt 162 Einsendungen für den mit 7.000 Euro dotierten Preis ausgewählt.

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Der Dude packt das! - Monika Helfers neuer Roman „Schau mich an, wenn ich mit dir rede!“
Literatur
09.05.2017 Ingrid Bertel

In ihrem neuen Roman „Schau mich an, wenn ich mit dir rede!“ variiert Monika Helfer ihre seit Langem durchdachten Themen, schlägt dabei aber einen vollkommen neuen Ton an.

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„Heiße Eisen“ in Buchform - Hommage an einen längst verschwundenen Metallbetrieb
Heute befindet sich der Kunstraum Dornbirn in der Montagehalle
Literatur
02.05.2017 Markus Barnay

Wer heute eine Ausstellung des Kunstraum Dornbirn in der sogenannten Montagehalle besucht oder mit Kindern durch die Räume der inatura streift (und das tun alljährlich ziemlich viele Menschen), nimmt durchaus wahr, dass er oder sie sich in ehemaligen Industriegebäuden bewegt, und viele wissen auch noch, dass es sich dabei um die einstigen Rüsch-Werke handelt. Wer freilich mehr über diese Rüsch-Werke erfahren wollte, tat sich bisher schwer: Es gab nur wenige Publikationen über die Geschichte der bedeutendsten Vorarlberger Metallfabrik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts – und das, obwohl sie in vielerlei Hinsicht bemerkenswert war:

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