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Literatur

„… ein Monument des stillen und starren Widerstands gegen die Emsigkeit unserer Welt“ - Interview mit Christina Walker und Textauszug aus "Auto"
Christina Walker: „Man kann Geschichten nicht erzwingen, aber aus jedem einzelnen Versuch, fertig geworden oder nicht, viel mitnehmen“ (c) Petra Rainer
Literatur
12.06.2018 Annette Raschner

Die in Bregenz geborene und in Augsburg lebende Christina Walker wurde im April mit dem Literaturpreis des Landes Vorarlberg ausgezeichnet. Die Germanistin, Theater- und Medienwissenschaftlerin ist seit 2005 als selbstständige Autorin und Texterin tätig. Im folgenden Interview geht es um den Helden ihres Romanprojekts.

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"Erfinden heißt erinnern! – Joachim Meyerhoff beim „Montagsforum“ im Dornbirner Kulturhaus
Joachim Meyerhoff © Jim Rakete:Kiepenheuer & Witsch Verlag
Literatur
04.06.2018 Annette Raschner

Er sei überhaupt nicht vortragserfahren, gestand Schauspieler Joachim Meyerhoff, um dann zur großen Freude des zahlreich erschienenen Publikums beim letzten „Montagsforum“ zum Thema „die Sprachen, die wir sprechen“ keinen Vortrag im klassischen Sinne zu halten, sondern das zu tun, was er am besten kann: Erzählen! Und zwar auf äußerst sympathische, humorvolle und dennoch tiefsinnige Art und Weise. Denn die Komik, sagt der 51-jährige Burgtheaterstar, ist ganz entscheidend. „Sie ist es erst, die es der Ernsthaftigkeit möglich macht, sich zu offenbaren.“

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Mord ohne Motiv: Michael Köhlmeiers zwischen Essay und Erzählung changierendes Buch „Von den Märchen“
Literatur
04.06.2018 Ingrid Bertel

Warum sind Märchen dermaßen brutal? Warum stört das die Kinder nicht? Und was sagen Märchen über das Erzählen überhaupt aus? Michael Köhlmeier weiß die Antworten.

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„Kinder sind von Natur aus Philosophen!" - Wolfgang Hermanns erstes Kinderbuch
Literatur
21.05.2018 Annette Raschner

Das Z ist schmackhaft. Das M schmeckt irgendwie nach Honig, das O wiederum wie ein geplatzter Kaugummi. Und das F, das ist einfach Himbeereis. Dieser Ansicht ist jedenfalls das Zebra in Wolfgang Hermanns erstem Kinderbuch „Die Tiere und die Wörter", das im Nilpferdverlag von G&G erschienen ist. Für die farbenprächtigen Illustrationen zeichnete Katharina Sieg verantwortlich.

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Der selbständige Zugang zu allem, was geschrieben ist. - Lesen und wie der Akt der Emanzipation anfängt
„Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin” von Pei-Yu Chang
Literatur
15.05.2018 Peter Niedermair

Ende März trafen sich der aus Vorarlberg stammende Herwig Bitsche, Leiter des NordSüd Verlags in Zürich, und Peter Niedermair in Hohenems zu einem Gespräch über die Bedeutung des Lesens und aktuelle Aspekte in der Kinderliteratur.

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Den Stein ins Rollen bringen - 50. Generalversammlung des Franz-Michael-Felder-Vereins
Norbert Häfele will die sozialreformerischen Aspekte im Werk Franz Michael Felders in Relation zur Gegenwart zu einem Schwerpunkt machen.
Literatur
08.05.2018 Annette Raschner

Die 50. Generalversammlung des Franz-Michael-Felder-Vereins am Wochenende im Kleinen Dorfsaal in Schwarzenberg stand ganz im Zeichen von Aufbruch. In Kürze wird der Posten von Ulrike Längle, der Gründungsleiterin des Franz-Michael-Felder-Archivs, die nach 34 Jahren in Pension geht, vom Land Vorarlberg ausgeschrieben. Der Felderverein hofft auf einen Innovationsschub; Nach Ansicht von Obmann Norbert Häfele muss die Vermittlungstätigkeit auf ganz neue Beine gestellt werden. Häfele schlug bei der Generalversammlung durchaus kritische Töne an.

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Die Literaturhauptstadt war und ist Feldkirch - „Das literarische Feldkirch" von Philipp Schöbi
Arthur Conan Doyle mit seinem „Bombenhorn“, 1876 in der Stella-Blaskapelle (zweiter von links)  Quelle: Archiv der Schweizer Provinz der Jesuiten
Literatur
08.05.2018 Wolfgang Mörth

Einer der acht Bände zur Geschichte der Stadt Feldkirch, mit denen sie ihre Gründung vor 800 Jahren publizistisch feiert, trägt den Titel „Das literarische Feldkirch". Und wenn es eine Stadt in Vorarlberg gibt, die sich das Attribut „literarisch" und damit einen Band dieses Titels auch unabhängig von diesem Anlass schon lange redlich verdient hat, dann ist es die Stadt an der Ill.

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Spaziergang mit Marilyn - „DD-Day“ von Wolfgang Mörth in Christof Drexels Sachbuch „Zwei Grad. Eine Tonne. Wie wir das Klimaziel erreichen und damit die Welt verändern“
Literatur
01.05.2018 Ingrid Bertel

Die globale Erwärmung ist eine Tatsache, die nur „das trotzige Kind im Weißen Haus“ leugnet, sagt der Gebäudetechniker Christof Drexel. Er spricht aus professioneller Erfahrung. Vor 30 Jahren gründete er „drexel und weiss“, ein Unternehmen, das heute Technologie- und Marktführer bei der Haustechnik für Passivhäuser ist. 2016 zog sich Drexel aus dem operativen Geschäft zurück und vertiefte während eines Sabbaticals sein Wissen um die Gefahren, die unserer Welt aufgrund des Treibhauseffekts drohen. Ergebnis ist ein gut lesbarer Band mit ganz bodenständigen Erklärungen darüber, wie wir das 2015 in UN-Klimakonferenz in Paris beschlossene Ziel erreichen, die globale Erwärmung unterhalb von 2, besser noch 1,5 Grad zu halten. „Der jährliche, weltweite Treibhausgas-Ausstoß muss von derzeit rund 50 Milliarden Tonnen CO₂ fortlaufend reduziert werden, und zwar so, dass im Jahr 2040 nur mehr rund ein Fünftel davon übrig bleibt“, schreibt Drexel und nennt sein Buch zielorientiert „Zwei Grad. Eine Tonne“. Eines der sechs Kapitel stammt nicht von Christof Drexel, sondern von Wolfgang Mörth. Der Autor von so gefeierten Theaterstücken wie „Urologie“ oder „Die Ermordung Bruno Kreiskys“ hat zwischen die Daten und Fakten eine listige Utopie eingefügt.

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„Literatur steht immer in Opposition zu den vorgefundenen Verhältnissen“ - Interview mit Gerhard Ruiss zu den Feldkircher Literaturtagen 2018
Gerhard Ruiss: „Meinungs- und Medienfreiheit sind die großen Themen unserer Tage, die Kunstfreiheit sehe ich noch am wenigsten gefährdet. Kunst kann man gewähren lassen, man muss nur für ihre Unwirksamkeit sorgen.“ © Dietrich Scherr
Literatur
30.04.2018 Peter Füssl

„MACHT LITERATUR MACHT“ lautet der vieldeutige Titel der Feldkircher Literaturtage, die vom 3. bis 5. Mai über die Bühne des Saumarkttheaters gehen werden. Dementsprechend breitgefächert ist auch das Programm: So werden etwa SchülerInnen der MS Feldkirch-Oberau und der Polytechnischen Schule Feldkirch gemeinsam mit den Autoren Christian Futscher und Jürgen Thomas Ernst im Rahmen von „Feldkirch 800“ den ersten „Schulhausroman“ Österreichs mit ihren Geschichten über Feldkirch präsentieren. Der bekannte Schweizer Germanist und Didaktiker Kaspar H. Spinner beschäftigt sich in seinem Vortrag „Warum Literatur?“ mit verfremdeter Wirklichkeitswahrnehmung, Selbstbefragung und Empathie und mit der Rolle der Literatur in Schule und Alltag. Johannes Odendahl, sein Kollege von der Univ. Innsbruck, beschäftigt sich in seinem Vortrag „Literarisches Lernen in Zeiten des Postfaktischen“ mit dem notwendigen Spielraum innerhalb einer Welt der Zwecksetzungen, den Kunst und Literatur den Menschen bieten. Nehmen diese in der Schule einen breiten Raum ein, verlieren postfaktisch agierende politische Bewegungen an Attraktivität. Franzobel wird aus seinem Roman „Das Floß der Medusa“ lesen, der Büchner-Preisträger 2017 Jan Wagner aus dem Gedichtband „Selbstporträt mit Bienenschwarm“, und eine Reihe Vorarlberger Autorinnen und Autoren wird auf einer literarischen Picknick-Bühne im Reichenfeld ihre Lieblingsorte in Feldkirch präsentieren.

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Geballte Ladung (Stadt-)Geschichte - Zum 800-Jahr-Jubiläum präsentierte die Stadt Feldkirch ein achtbändiges Geschichtswerk von zehn verschiedenen AutorInnen
Literatur
24.04.2018 Markus Barnay

Als die Stadt Feldkirch 1968 ihr 750-Jahr-Jubiläum feierte, begnügte man sich noch mit einem Ausstellungskatalog und einer Sonderausgabe der Zeitschrift Montfort, die aber auch schon satte 382 Seiten umfasste. 2018, zum 800er, gönnt man sich eine geballte Ladung (Stadt-)Geschichte: Neun Autoren und eine Autorin, acht Bände, insgesamt 844 Seiten – da muss man fast schon gratulieren, dass das Werk zur Präsentation am 8. März vollständig vorlag. Verantwortlich dafür war der als Koordinator fungierende Leiter der Stadtbibliothek, Hans Gruber, der leider im Impressum („Herausgeber: Amt der Stadt Feldkirch“) nicht erwähnt wird.

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