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Literatur

Über das Recht auf Sterbehilfe und den Unsinn eines natürlichen Todes - „kultiviert sterben“ von Alois Schöpf
Literatur
24.04.2017 Peter Niedermair

Der Innsbrucker Limbus Verlag hat einen Programmschwerpunkt deutschsprachiger Gegenwartsliteratur mit Fokus österreichische Literatur sowie die Essayreihe zu gesellschaftspolitisch aktuellen Themen. In dieser Reihe erschien 2015 Alois Schöpfs Essay „kultiviert sterben“.

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Liechtensteiner Literaturtage: Literarisch und diplomatisch viel unterwegs
Armin Öhri, Präsident der IG Wort, mit dem Ehrenpreis "Murmeltier", der an Prinz Stefan von Liechtenstein vergeben wurde
Literatur
23.04.2017 Anita Grüneis

Liechtenstein ist kulturell in Bewegung. Letztes Jahr hieß es: „Liechtenstein schreibt“. Dieses Jahr lautet das Motto: „Liechtenstein liest“ und „Liechtenstein spielt“, nächstes Jahr soll es heißen: „Liechtenstein gestaltet“ und „Liechtenstein singt“. Organisatoren dieser Veranstaltungen sind die Liechtensteinische Landesbibliothek, die IG Wort und „Vaduz Classic“. In Sachen Literatur ging am Wochenende der erste Teil der zweiten Liechtensteiner Buchtage zu Ende. Dabei wurden Texte aus der Schreibwerkstatt für Wortakrobatinnen und Wortakrobaten präsentiert, geehrt wurde der Jugendliche mit den meisten Buchausleihen und die IG Wort verlieh ihre Ehrengabe „Murmeltier“.

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„Verliehen für die Flucht vor den Fahnen“ - Publikation zum Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz
Literatur
19.04.2017 Markus Barnay

Es hat lange gedauert, bis den österreichischen Opfern der NS-Militärjustiz Gerechtigkeit widerfuhr – eine Gerechtigkeit, die das einst erlittene Unrecht nicht wiedergutmachen kann, ja für die meisten Betroffenen ohnehin viel zu spät kam. Über 30.000 Menschen wurden während der NS-Diktatur von der Militärjustiz zum Tode verurteilt, und der Großteil davon wurde auch tatsächlich hingerichtet. Unter ihnen waren auch Dutzende VorarlbergerInnen, darunter bekannte Namen wie Carl Lampert (verurteilt u.a. wegen „Feindbegünstigung“), Karoline Redler („Wehrkraftzersetzung“) oder Ernst Volkmann („Wehrdienstverweigerung“), und weniger bekannte wie der Lustenauer Zöllner Hugo Paterno oder die Soldaten Martin Lorenz und Wilhelm Burtscher, die sich im Großen Walsertal versteckt hatten und von Nachbarn verraten wurden.

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„Wo der Mut nicht ist, da kann ich nichts ausrichten“ - Ein Bildband versammelt erstmals die rund 140 Werke, die der Maler Ferdinand Gehr (1896 – 1996) im öffentlichen Auftrag schuf
Literatur
10.04.2017 Ingrid Bertel

Es gibt ein zeitgenössisches Fresko, das vermutlich jeder Mensch in diesem Land lange und intensiv betrachtet hat: Es ist das Altarfresko der Propstei St. Gerold im Großen Walsertal, das Ferdinand Gehr 1966 schuf. Die ersten Gottesdienst-BesucherInnen hat es ziemlich verwirrt, brach es doch mit allen Konventionen der Sakralkunst.

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Walter Buders Lyrikband „dich“ - Eine Kooperation zwischen Autor, Hecht Verlag, Saegenvier und Druckwerk Lustenau
Buchpräsentation „dich“ im Druckwerk Lustenau (© Ulrike Buder-Gassner)
Literatur
03.04.2017 Peter Niedermair

Am 30. März wurde im Druckwerk Lustenau ein beachtenswertes Buchprojekt präsentiert. Es war nicht des Autors erste Lesung aus dem neuen Band mit Ge“dich“ten, doch es war eine ganz besondere, brachte sie doch alle Akteure und Akteurinnen an einen Tisch in der Hofsteigstraße 21, wo Druckwerk Obmann Pirmin Hagen und Chistine Katscher, die Werkstattleiterin, Mitte März bei der Generalversammlung des Vereins über das erste erfolgreiche Geschäftsjahr des Druckwerks berichteten.

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Ein Buchraum zum Flanieren und Vertiefen - „Gohm Hiessberger Vis à Vis“ - Architektur & Fotografie
Gohm Hiessberger Archiktekten, Atelier M in Nendeln
Literatur
03.04.2017 Martina Pfeifer Steiner

Vis-à-vis in ihrem Architekturbüro sitzen einander Markus Gohm und Ulf Hiessberger seit 25 Jahren. Nun geben sie mit einem außergewöhnlichen Buch Einblick in ihr Werk. Es ist keine Monografie im herkömmlichen Sinn, obwohl es sich 24 ausgewählten Bauwerken widmet. Die Architekten drängen sich nicht vor, eine Minimalbiografie erzählt das Wesentliche, sie feiern auch nicht ihre Architektur, sondern geben Einblick, laden uns ein näherzukommen, zu entdecken, wie es sich so lebt in ihren Gebäuden.

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„Brokkoli essen, Neapel sehen und dann sterben!“ - „Itinera Italica“ - Die Rom-Aufenthalten der Mönche des Klosters St. Gallen
Literatur
26.03.2017 Annette Raschner

Ein wunderbar sorgfältig gestaltetes Buch eröffnet Einblicke in den Tourismus des 18. Jahrhunderts. „Itinera Italica“ widmet sich den Rom-Aufenthalten der Mönche des Klosters St. Gallen.

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„Man sieht Sie aber immer spazieren!“ - Robert Walsers Erzählung „Der Spaziergang“ sowie weitere Prosastücke liegen nun in einer wunderbar genau edierten kritischen Ausgabe vor
Literatur
20.03.2017 Ingrid Bertel

Robert Walser starb am 25. Dezember 1956 auf einem seiner ausgedehnten Spaziergänge in Herisau bei St. Gallen. Das letzte Bild zeigt ihn im Schnee liegend, der weite Schalkragen seines Pelzmantels lässt den korrekten Dreiteiler, den er stets trug, erahnen, die elegant geknotete Krawatte. Ein paar Meter entfernt sieht man den Hut im unberührten Schneefeld. Robert Walser liegt auf dem Rücken, die Augen weit geöffnet zum Himmel. Es ist ein Bild von so ultimativer Einsamkeit, dass man es schwerlich vergessen kann, und es verlässt einen auch nicht bei der Lektüre all der heiteren „Spaziergänge“, mit denen er uns LeserInnen beschenkt.

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„Schließlich sind wir seit 36 Jahren verheiratet!“ - „Der Mensch ist verschieden. Dreiunddreißig Charaktere“ von Monika Helfer und Michael Köhlmeier
Literatur
19.03.2017 Annette Raschner

Der griechische Philosoph, Naturforscher und Aristoteles-Schüler Theophrast hat in einem kleinen Büchlein mit dem Titel „Charaktere“ dreißig kleine, aber feine Skizzen menschlicher Typen gezeichnet. Diese einzige antike Charakterlehre, die 2000 in einer neuen deutschen Übersetzung erschienen ist, ist nun von Monika Helfer und Michael Köhlmeier in dem bei Haymon erschienenen Buch „Der Mensch ist verschieden. Dreiunddreißig Charaktere“ modern interpretiert worden. Annette Raschner hat mit dem Schriftstellerehepaar, das im vergangenen Jahr mit dem österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet wurde, das folgende Gespräch geführt.

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„Alles über Beziehungen“ - Der neue Roman von Doris Knecht
Literatur
16.03.2017 Raffaela Rudigier

Dieser Romananfang gehört wohl zu den viel gerühmten „schönsten ersten Sätzen“: „Reiche, weiße Menschen haben auch Probleme.“ Schon mit dem ersten Satz ist in Doris Knechts neuem Roman „Alles über Beziehungen“ alles klar: Hier werden jetzt gleich First-world-Problems verhandelt. Aha. Das nimmt den Unken-Rufen doch von vorneherein ein bisschen den Wind aus den Segeln, von wegen Frau Knecht würde ja nur über Weiße-Mittelschichtler-Probleme schreiben. Denn ja, ganz genau so ist es in diesem Buch und zwar in vollem Bewusstsein und eben: Reiche, weiße Menschen haben auch Probleme. Die Probleme, die dann folgen, überraschen in ihrem vollen Umfang dann doch mehr als erwartet: hier geht es vor allem um Sex, insbesondere um pikante Seitensprünge und zwar in x-facher Ausführung. Aber der Reihe nach:

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