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Literatur

Michael Vögels Debütroman „Quasi Jesus“ - Auf den Kopf gestellter Heimatroman
Literatur
18.09.2018 Annette Raschner

Michael Vögel dürfte vielen hierzulande (noch) kein Begriff sein. Nein, es handelt sich nicht um den bekannten Vorarlberger Kabarettisten und Dramatiker, der heißt mit Vornamen Stefan. Verwandt sind die beiden auch nicht miteinander. Ersterer hat jedenfalls vor einem Jahr ein Arbeitsstipendium des Landes für einen Auszug aus einem unveröffentlichten Prosatext erhalten. In Romanform ist dieser nun unter dem Titel „Quasi Jesus“ im Czernin Verlag erschienen. Über weite Strecken beeindruckt das knapp 340 Seiten umfassende Romandebüt des im Kleinwalsertal geborenen und in Hittisau lebenden Autors, aber es gibt auch Irritationen!

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„Die aus der Reihe tanzen. Eine menschliche Entdeckungsreise“ von Reinold Amann - Rutengänger, Weltensegler, Künstler
Schneidermeister und Couturier Engelbert Ott
Literatur
11.09.2018 Ingrid Bertel

Reinold Amanns neuer Fotoband ist eine Entdeckungsreise zu Menschen, die aus der Reihe tanzen. Auf dem ersten Bild hebt Karl Gutschner erklärend den Zeigefinger. Tone Fink öffnet die Hand in einer fragenden Geste. Christine Gruber schwebt an den Ringen und hält die Hand eines kleinen Mädchens, das auf der Schaukel sitzt – fest und zart, die Hand des Kindes von ihrer umschlossen, ihre Finger am Handgelenk des Kindes. Es sind sprechende Hände, die Reinold Amanns Bilder zeigen. Sehr sprechende Hände.

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„Alles außer Lyrik“ von Christian Futscher - Doppelte Böden und seltsame Abbiegungen
Literatur
04.09.2018 Raffaela Rudigier

Dieser Dichter ist ein Schelm – und es ist eine helle Freude, seine Gedichte zu lesen. „Alles außer Lyrik“ heißt der neue Lyrikband von Christian Futscher und er enthält natürlich: Gedichte. Die Bedeutung des Titels verändert sich gleich zu Beginn ein weiteres Mal, mit dem Zitat von Andreas Okopenko auf Seite eins: „Alles außer Lyrik ist Irrsinn“. Spätestens jetzt wird klar, dass es hier doppelte Böden gibt und nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

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Michael Köhlmeier: „Bruder und Schwester Lenobel“ - Ein bebendes Bild
Literatur
29.08.2018 Ingrid Bertel

Es kommt nicht selten vor, dass Menschen in der Mitte ihres Lebens in eine tiefe Krise geraten. Ließe sich nicht doch etwas ganz Neues beginnen? Ein anderer Beruf, der ganz den eigenen Fähigkeiten entspricht? Oder die absolut große Liebe? Von einer solchen Krise erzählt Michael Köhlmeier in seinem neuen Roman „Bruder und Schwester Lenobel“ – und er tut es auf märchenhafte Weise.

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Bianca Tschaikners „Minisutra“
Ein heiterer Umgang mit Sexualität: Bianca Tschaikners "Minisutra"
Literatur
11.08.2018 Peter Niedermair

Im Foyer der Galerie und Kunstraum Hollenstein Lustenau begrüßte kürzlich Daniela Fetz, die Galerieleiterin in Vertretung von Claudia Voit, eine illustre Schar interessierter BesucherInnen zur Präsentation von Bianca Tschaikners „Minisutra“, eine Sammlung kleinformatiger Aquarelle mit heiter-fröhlichen Liebesstellungen und einer mehr als leichten Anspielung auf das Kamasutra. Die Galerie bietet neuerdings regionalen KünstlerInnen eine Bühne für kurzfristige zustande kommende Veranstaltungen und setzt dabei auf diskursive Formate, Präsentationen, Diskussionen, bei freiem Eintritt.

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„… ein Monument des stillen und starren Widerstands gegen die Emsigkeit unserer Welt“ - Interview mit Christina Walker und Textauszug aus "Auto"
Christina Walker: „Man kann Geschichten nicht erzwingen, aber aus jedem einzelnen Versuch, fertig geworden oder nicht, viel mitnehmen“ (c) Petra Rainer
Literatur
12.06.2018 Annette Raschner

Die in Bregenz geborene und in Augsburg lebende Christina Walker wurde im April mit dem Literaturpreis des Landes Vorarlberg ausgezeichnet. Die Germanistin, Theater- und Medienwissenschaftlerin ist seit 2005 als selbstständige Autorin und Texterin tätig. Im folgenden Interview geht es um den Helden ihres Romanprojekts.

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"Erfinden heißt erinnern! – Joachim Meyerhoff beim „Montagsforum“ im Dornbirner Kulturhaus
Joachim Meyerhoff © Jim Rakete:Kiepenheuer & Witsch Verlag
Literatur
04.06.2018 Annette Raschner

Er sei überhaupt nicht vortragserfahren, gestand Schauspieler Joachim Meyerhoff, um dann zur großen Freude des zahlreich erschienenen Publikums beim letzten „Montagsforum“ zum Thema „die Sprachen, die wir sprechen“ keinen Vortrag im klassischen Sinne zu halten, sondern das zu tun, was er am besten kann: Erzählen! Und zwar auf äußerst sympathische, humorvolle und dennoch tiefsinnige Art und Weise. Denn die Komik, sagt der 51-jährige Burgtheaterstar, ist ganz entscheidend. „Sie ist es erst, die es der Ernsthaftigkeit möglich macht, sich zu offenbaren.“

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Mord ohne Motiv: Michael Köhlmeiers zwischen Essay und Erzählung changierendes Buch „Von den Märchen“
Literatur
04.06.2018 Ingrid Bertel

Warum sind Märchen dermaßen brutal? Warum stört das die Kinder nicht? Und was sagen Märchen über das Erzählen überhaupt aus? Michael Köhlmeier weiß die Antworten.

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„Kinder sind von Natur aus Philosophen!" - Wolfgang Hermanns erstes Kinderbuch
Literatur
21.05.2018 Annette Raschner

Das Z ist schmackhaft. Das M schmeckt irgendwie nach Honig, das O wiederum wie ein geplatzter Kaugummi. Und das F, das ist einfach Himbeereis. Dieser Ansicht ist jedenfalls das Zebra in Wolfgang Hermanns erstem Kinderbuch „Die Tiere und die Wörter", das im Nilpferdverlag von G&G erschienen ist. Für die farbenprächtigen Illustrationen zeichnete Katharina Sieg verantwortlich.

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Der selbständige Zugang zu allem, was geschrieben ist. - Lesen und wie der Akt der Emanzipation anfängt
„Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin” von Pei-Yu Chang
Literatur
15.05.2018 Peter Niedermair

Ende März trafen sich der aus Vorarlberg stammende Herwig Bitsche, Leiter des NordSüd Verlags in Zürich, und Peter Niedermair in Hohenems zu einem Gespräch über die Bedeutung des Lesens und aktuelle Aspekte in der Kinderliteratur.

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