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Kritiken

Kamasi Washington: The Epic
CD-Tipp
30.06.2015 Peter Füssl

Ein 32-köpfiges Orchester, ein 20-köpfiger Chor, ein mit zwei Bassisten, zwei Drummern und zwei Vokalisten außergewöhnlich besetztes Jazz-Tentett, 3 CDs/LPs, 172 Minuten Spielzeit – der 33-jährige Tenorsaxophonist Kamasi Washington aus Los Angeles backt wahrlich keine kleinen Brötchen. Er hat sich drei Jahre mit diesem Projekt beschäftigt, die 17 zwischen sechs und vierzehn Minuten langen Stücke der Tetralogie sind seine letzte Auswahl aus insgesamt mehr als 200 Titeln, die in dieser Zeit entstanden sind. „The Epic“ verdient also wahrlich diesen Namen – und um es gleich vorwegzunehmen – auch die begeisterten Reaktionen der internationalen Kritik.

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Die Liebe seines Lebens / The Railway Man
Colin Firth und Nicole Kidman strahlen als Paar eine seltsame Kühle aus, wo beide doch verzweifelt um ihre gemeinsame Zukunft kämpfen
Film / Kino
30.06.2015 Gunnar Landsgesell

Ein britischer Weltkriegs-Veteran kämpft noch Jahrzehnte später mit den Traumata seiner brutalen Kriegsgefangenschaft in Asien, an deren Spätfolgen seine Liebe fast zerbricht. Colin Firth und Nicole Kidman als romantic couple, das die Geister der Vergangenheit – fast – nicht los wird.

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Verena Petrasch erhält Mira Lobe Stipendium
Verena Petrasch erhält das Mira Lobe Stipendium für die Fertigstellung ihres Romans "Mathilda trifft Mister Herbst"
Literatur
29.06.2015 Christina Porod

Das Mira Lobe Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur ist ein auf sechs Monate verteiltes Stipendium in der Höhe von 6.600 Euro zur Förderung der Arbeit an literarischen Projekten, insbesondere des literarischen Nachwuchses im Bereich Kinder- und Jugendliteratur. Jedes Jahr wird es von einer Fachjury an fünf Autorinnen und Autoren mit Österreichischer Staatsbürgerschaft bzw. ständigem Wohnsitz in Österreich vergeben. Im Jahr 2015 geht es unter anderem an die Vorarlbergerin Verena Petrasch.

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Und im Spiegel der Notausgang – Natalie Fend und Jan Sutter überzeugen und berühren bei der Premiere der Tanz- und Musik-Performance „FeMale“ am Dornbirner Spielboden
Natalie Fend "FeMale" - eine verletztliche und ehrliche Darstellung der Identitätssuche
Tanz
29.06.2015 Mirjam Steinbock

Das Kollektiv „Tangent.COLLABORATIONS“ wird seinem Namen gerecht: es geht um Berührungslinien. Um Annäherungen und Schnittstellen. Zwischen verschiedenen Künsten und spezifischen Themen. Natalie Fend ist Mitgründerin des Kollektivs und landet mit „FeMale“, ihrer ersten großen Produktion, gleich mal einen Coup. Der Abend ging unter die Haut, der Applaus war nicht enden wollend und genau dies gönnt man einem Projekt, das von so vielen KünstlerInnen klug in Szene gesetzt wurde. Der Appell des Abends schien kristallklar: sei mutig und entdecke Dich selbst!

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Architekt Dietmar Eberle eröffnet Skulpturengarten in Lustenau
Unter starkem Einfluss von Constantin Brancusi: Gottfried Bechtolds "Column of Infinite" (Foto: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
28.06.2015 Karlheinz Pichler

Dietmar Eberle, einer der bekanntesten und meistbeschäftigten Architekten Vorarlbergs, hat seinem mehrfach ausgezeichneten Lustenauer Bürogebäude "be 2226", das gänzlich ohne Heizung auskommt, nun auch einen Skulpturengarten verpasst. Vergangenen Freitag wurde er in Anwesenheit zahlreicher Gäste mit drei monumentalen Werken von Gottfried Bechtold, Herbert Meusburger und Herbert Schedler offiziell eingeweiht. Im Laufe der Zeit soll er mit weiteren Großplastiken sukzessive ausgebaut werden.

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Satirischer Sommertheaterspaß im Vorkloster - Das Theater Kosmos eröffnet die Vorstadtspiele
Tolle SchauspielerInnen: Anwar Kashlan, Hubert Dragaschnig, Daniela Gaets, Anja Pölzl
Theater
27.06.2015 Dagmar Ullmann-Bautz

Es war der perfekte Start für die ersten Bregenzer Vorstadtspiele: ein wundschöner Sommerabend garniert mit einer herrlich leichten und doch sehr bissigen Komödie auf einer bunten Freilichtbühne im Schulhof der Volkschule Rieden. Gegeben wurde Dario Fos Klassiker "Bezahlt wird nicht (mehr)" aus dem Jahre 1974, initiiert und durchgeführt vom Theater Kosmos.

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"Nur keine hässliche Kunst" - Hilti Art Foundation: Malerei und Plastik - Von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart
Max Beckmann: Selbstbildnis mit Glaskugel, 1936, Hilti Art Foundation, (© Prolitteris)
Ausstellung
27.06.2015 Karlheinz Pichler

Mit der Eröffnung des weißen Ausstellungskubus hat für die Hilti Art Foundation und das Kunstmuseum Liechtenstein, das mit diesem Bau eine markante Erweiterung erfährt, eine neue Ära begonnen. Und Vaduz ist um eine städtebauliche Attraktion reicher. Die erste Ausstellung im neuen Haus gibt einen repräsentativen Einblick in die Schätze der Hilti-Sammlung.

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Dramatische Geschehnisse und zwielichtige Erscheinungen – Der Bariton Michael Volle und Helmut Deutsch am Klavier gaben einen fesselnden Liederabend
Der Sänger Michael Volle und der Pianist Helmut Deutsch ergänzten sich ideal und formten dramatische und leidenschaftlich bewegte Lieddeutungen. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
26.06.2015 Silvia Thurner

Der Bariton Michael Volle widmete sich bei der Schubertiade Schwarzenberg unter anderem Schuberts Liedersammlung „Schwanengesang“ und zog mit der dramatischen Ballade „Der Taucher“ die Zuhörenden in seinen Bann. Seine voluminöse Stimme und die subtile Gestaltungskraft boten beste Voraussetzungen für leidenschaftliche und packende Lieddeutungen. Besondere Aufmerksamkeit lenkte aufs Neue der exzellente Pianist Helmut Deutsch auf sich. Teilweise ersetzte er ein ganzes Orchester, imaginierte plastische Bilder und weckte starke Gefühle.

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Aktuell in den Filmclubs (26.6. - 2.7. 2015)
Gruber geht
Film / Kino
25.06.2015 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche Marie Kreutzers Doris-Knecht-Verfilmung „Gruber geht“. Auf dem Programm des TaSKino Feldkirch steht die trockene norwegische Komödie „1001 Gramm“.

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Von großen und kleinen Räumen - Uraufführung im Frauenmuseum in Hittisau
Authentisch und einfühlsam: Helga Pedross
Theater
24.06.2015 Dagmar Ullmann-Bautz

Berührend, witzig und spannend war der gestrige Theaterabend im Frauenmuseum in Hittisau. Die Koproduktion "The wind in my heart. Das Dach über mir." von walktanztheater.com und Frauenmuseum Hittisau feierte seine bis auf den letzten Quadratzentimeter ausverkaufte Premiere.

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