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Kritiken

Als die japanische Welle auf Europas Künstler überschwappte - „Inspiration Japan“ im Kunsthaus Zürich
 Hokusai: Die große Welle vor der Küste von Kanagawa
Ausstellung
25.04.2015 Karlheinz Pichler

Als sich Japan nach einer 200-jährigen, selbstauferlegten Isolation im Jahre 1854 wieder nach außen hin öffnete, löste dies in der westlichen Welt, vor allem in Frankreich, eine regelrechte Japan-Euphorie aus. Diese wurde von den Weltausstellungen, insbesondere denjenigen von Wien (1873) und Paris (1878), mit einer großen Fülle an begehrten Importwaren aus Japan angetrieben. Die Ausstellung „Inspiration Japan“ im Kunsthaus Zürich unternimmt den ambitionierten Versuch, den damaligen Einflüssen der japanischen Kunst auf Monet, Gauguin, van Gogh und Co nachzuspüren.

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Tage der Utopie 2015: Stephan Rammler - Schubumkehr – Reiseberichte zur Zukunft der Mobilität, im Gespräch mit Renata Schmidtkunz
Mit der Frage, ob man Zukunft erforschen könne, setzt Renata Schmidtkunz die Segel für den Törn des Abends. Stephan Rammler sieht sich als Zukunftsanalytiker einer Zukunft, die man maximal in Szenarien entwickeln kann, die auf soziologischen, ökonomischen und gesellschaftlich-politischen Daten basieren. ( alle Fotos © Claudia Henzler)
Aktuell
24.04.2015 Peter Niedermair

Über das Pendeln, Reisen, Spazieren – im digitalen Schwarm, per Fahrrad, Luftschiff und was noch …? haben am dritten Abend der Tage der Utopie zwei Kapazunder miteinander geredet. Ihnen zuzuhören bereitete höchste Lust und intellektuelles Vergnügen; einmal weil die beiden dieses Begehren am Sprechen persönlich repräsentieren, zum andern weil ihr sprühender Dialog eigentlich ein Grundlagengespräch über mentale Mobilität ist, eine Demonstration, wie die Form des Sprechens über das Thema ein Sprechen für das Thema ist und die Gäste des Abends hineingezogen hat. „At the edge of the chair“, sagen wir im Englischen, wenn man im Kino an der Vorderkante des Stuhls sitzt, weil einen das Geschehen nach vorne zieht. Stephan Rammler würde das zu den Pull-Faktoren der Mobilität zählen. Zunächst kurz etwas über die Protagonisten des Abends.

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Zum Geburtstag Freude geschenkt – Johannes Hämmerle feierte seinen 40. Geburtstag auf sehr sympathische Art mit einem außergewöhnlichen Konzert
Johannes Hämmerle ist professionell, authentisch, gefragt und viel beschäftigt. An seinem Geburtstag machte er das, was ihm seit Jahren sehr viel Spaß macht. Er musizierte mit Freunden an der Metzler-Orgel im Feldkircher Dom. (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
24.04.2015 Silvia Thurner

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Musiker anlässlich seines Geburtstages musikbegeisterte Menschen mit einem Konzert beschenkt. Doch genau diese Geste ist typisch für den hochprofessionellen und allseits beliebten Domorganisten Johannes Hämmerle. Er lud in den Dom nach Feldkirch und gestaltete gemeinsam mit seinem Freund und Domkapellmeister Benjamin Lack sowie dem Domorchester eine eineinhalbstündige Feier mit Orgelkonzerten von Georg Friedrich Händel. Das Opus 4 beinhaltet eine Sammlung von sechs Konzerten. Ihre eingängige und wirkungsvolle musikalische Gestik und die hoch motivierten Werkdeutungen boten beste Unterhaltung.

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Tage der Utopie 2015: Niels Pfläging - Das Ende des Managements - Wenn alle führen, alle verantworten
Niels Pfläging zeigt auf, welche Änderungen sich bei Einzelnen wie auch ganzen Unternehmen einstellen, wenn Freiheit, Verantwortung und Gemeinsamkeit praktiziert werden.
Aktuell
23.04.2015 Peter Niedermair

Niels Pfläging, Unternehmer, Beeinflusser und Autor u.a. von „Führen mit flexiblen Zielen“ und ausgezeichnet mit dem Wirtschaftsbuchpreis 2006 der Financial Times, ist der Meinung, dass die Welt- und Menschenbilder, die unserer Wirtschaft zugrunde liegen, nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind und ein neuer Kodex für Führung nur auf Handlungsfreiheit, Selbstverantwortung, Teilhabe und Ergebniskultur basieren könne. Wissenschaftstheoretisch bezieht er sich auf die Systemtheorie kommunikativen Handelns, wie wir sie von Niklas Luhmann kennen. Luhmanns Axiome der Systemtheorie gründen auf Konzepten der Selbstreferenz, der Autopoiesie und der Differenz, entlang derer die Voraussetzungen für Soziales entstehen. Soziale Systeme entstehen durch Kommunikation. Weitere wichtige Forschungsbereiche, aus denen Pfläging seine Erkenntnisse generiert, sind die moderne Hirnforschung, wie sie in diesem Land schon mehrfach von Protagonisten wie Bauer, Spitzer und anderen präsentiert wurde.

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Das feinsinnige musikalische Gespür des Julian Rachlin – Der Geiger und Dirigent gestaltete mit dem „English Chamber Orchestra“ ein herausragendes Meisterkonzert
Julian Rachlin faszinierte mit seiner Interpretation des Violinkonzertes von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie als Dirigent des "English Chamber Orchestra" das Publikum im Bregenzer Festspielhaus.
Musik / Konzert
23.04.2015 Silvia Thurner

Die Bregenzer Meisterkonzerte machten eine Wiederbegegnung mit dem Violinisten Julian Rachlin möglich. Vor vielen Jahren musizierte er als junger Erwachsener mit dem Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Christoph Eberle und schon damals begeisterte Julian Rachlin mit seiner großen Ausdruckskraft. Im Bregenzer Festspielhaus war der inzwischen Vierzigjährige in der Doppelrolle als Solist und Dirigent mit Werken von Mozart und Mendelssohn Bartholdy zu erleben. Dass er auch als Orchesterleiter viel zu sagen hat, stellte er eindrucksvoll unter Beweis. Gepaart mit der sensiblen Musizierhaltung des „English Chamber Orchestra“ war dieses Meisterkonzert ein Highlight der aktuellen Saison.

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Aktuell in den Filmclubs (24.4. - 30.4. 2015)
Das große Museum (c) Navigator Film
Film / Kino
23.04.2015 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche den Dokumentarfilm „Das große Museum“, in dem Johannes Holzhausen hinter die Ausstellungsräume des Kunsthistorischen Museums in Wien blickt. Am Spielboden Dornbirn steht dagegen im Rahmen einer begleitenden Filmreihe zur David-Lynch-Ausstellung im Dornbirner Flatz Museum „The Straight Story“ auf dem Programm.

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Ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Seebühne - „Kein Chinarestaurant-Kitsch bei ‚Turandot‘!“
Gewaltige Dimensionen weist die zentrale chinesische Mauer auf der Bregenzer Seebühne auf, besonders eindrücklich aus der Vogelperspektive.
Musik / Konzert
23.04.2015 Fritz Jurmann

Nur ein bisschen Atmosphäre schnuppern und Monumentalität bewundern – die wesentlichen Geheimnisse dieser Seebühne mit ihrem komplizierten Innenleben aus Light-Design, komplizierter Hydraulik und Raumton dagegen bleiben so verschlossen wie das Herz der unnahbaren chinesischen Prinzessin Turandot. Das war offenbar das Motto einer Pressekonferenz der Bregenzer Festspiele am Mittwochnachmittag, als „Richtfest“ für die beteiligten 40 Firmen vor allem aus Vorarlberg aufgezogen, mit einer zünftigen Jause im Anschluss auch für die große Zahl angereister internationaler Journalisten und Kamerateams. Diese müssen sich nun eben bis zur Premiere am 22. Juli gedulden, wenn die Prinzessin ihr Herz öffnen und die Bühne ihre Effekte freigeben wird. Das Staunen und die Begeisterung über die gewaltige Skulptur, die für zwei Jahre zum Symbol der Festspiele werden wird, war dennoch schon jetzt riesengroß.

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Avishai Cohen Trio: From Darkness
CD-Tipp
23.04.2015 Peter Füssl

Der Albumtitel „From Darkness“ ließe sich mit „To Light“ ergänzen, denn Avishai Cohen komponiert zwar vorwiegend in Moll, letztlich schöpft sein neues Trio-Album – das erste seit dem epochalen, hunderttausendmal verkauften 2008er Erfolg „Gently Disturbed“ – den besonderen Reiz aus Gegensätzen: Kraftvolle Up-Tempo-Nummern und zarte Balladen, rhythmische Raffinessen und melodische Spitzfindigkeiten, punktgenau Komponiertes und nahtlose Improvisationen dazu.

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Tage der Utopie 2015 in Arbogast
In diesem Jahr sind die Tage der Utopie angelegt wie eine Jam-Session der Visionäre.
Aktuell
22.04.2015 Peter Niedermair

Am Dienstag, 21. April, eröffneten Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger die Tage der Utopie. In diesem Jahr sind die Tage der Utopie angelegt wie eine Jam-Session der Visionäre. Denn wie in der Jazz-Kultur Musiker bei einer Jam zusammenkommen, so treffen sich in Arbogast eine Woche lang eingeladene Expertinnen und Experten mit einem interessierten Publikum. Man weiß, wer die Eingeladenen sind, hat eine Vorahnung, worüber diese sprechen werden, aber man weiß eben nicht, was dann in Arbogast letztendlich gespielt wird. Die gestrige Utopie-Jam jedenfalls hat sich gut angelassen. Zu Beginn haben die Veranstalter einen klaren Ton angeschlagen, der eine vielversprechende Woche erwarten lässt.

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Liechtenstein, dein Sprenger - „Rubel, Riet und Rock’n’Roll“ im TAK in Schaan
Ein hervorragendes Ensemble von "Rubel, Riet und Rock'n'Roll"
Theater
22.04.2015 Anita Grüneis

Was den Deutschen ihr Reitz, das ist den Liechtensteinern ihr Sprenger. Edgar Reitz schuf mit seiner Filmtrilogie „Heimat“ ein Stück deutsche Zeitgeschichte, wie sie sich in der Provinz abgespielt haben mag. Stefan Sprenger schrieb mit seinem Werk „Rubel, Riet und Rock’n’Roll“ ein Stück Liechtensteiner Heimatgeschichte. Im Schaaner TAK erlebte das Werk in einer Theaterfassung seine Uraufführung. Das Publikum war überrascht, erstaunt und ergriffen.

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