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Kritiken

40 Jahre Ignoranz - ein Offener Brief von Ulrich Gabriel in Sachen Kalb-Haus
Letzte Chance, die äußerst kuriose Wohnung des viel gepriesenen Dornbirner Künstlers Edmund Kalb für die Nachwelt zu erhalten
Aktuell
16.09.2013 Peter Füssl

Der 1952 verstorbene Dornbirner Edmund Kalb zählt neben Wacker und Bechtold zu den fixen Größen in der Bildenden Kunst Vorarlbergs. Seit Jahrzehnten weisen Künstler und Historiker immer wieder auf die Bedeutung des Kalb-Hauses in der Dornbirner Schillerstraße hin, das eine Art Gesamtkunstwerk darstellt. Allerdings haben sich die Kulturpolitiker in Stadt und Land nie sonderlich interessiert gezeigt, und nun scheint das Gebäude durch ein Bauvorhaben endgültig in Gefahr zu sein.

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Farbenreiche Tränen – Christian Muthspiel und seine Band zollten John Dowland auf bewundernswerte Art Tribut
Christian Muthspiel (Posaune), Matthieu Michel (Trompete und Flügelhorn), Franck Tortiller (Vibraphon) und  Steve Swallow (E-Bass) begeisterten mit ihrem Tribut für John Dowland das Publikum.
Musik / Konzert
15.09.2013 Silvia Thurner

Den Auftakt zur aktuellen Jazz& Reihe am Dornbirner Spielboden machte der Posaunist und Komponist Christian Muthspiel mit seinem neuesten Projekt „Seaven Teares“. Bereits zum zweiten Mal hat er sich mit dem Renaissancekomponisten John Dowland auseinandergesetzt. Dieses Mal diente ihm der „Lachrimae-Zyklus“ als Inspirationsquelle, um die Musik des 16. Jahrhunderts in unsere Zeit zu transformieren. Zusammen mit den Musikerkollegen Matthieu Michel (Trompete und Flügelhorn), Franck Tortiller (Vibraphon) und Steve Swallow (E-Bass) gelang dies hervorragend. Originell und geistreich sowie ausgeklügelt und klangsinnlich wirkten die zehn Stücke, die in anregender Atmosphäre zu hören waren.

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Nur Mut, kleiner Vogel – Das Vorarlberger Landestheater eröffnete mit dem Kinderstück „Spatz Fritz“ die neue Spielzeit
Die Phantasievolle und der Ordnungsliebende: Steffi Staltmeier als Frau Maier und Andreas Jähnert als Herr Huber (c) Anja Köhler
Theater
15.09.2013 Walter Gasperi

Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Kleine Haus des Bregenzer Kornmarkttheaters bei der Premiere von Rudolf Herfurtners „Spatz Fritz“. Niemand bereute wohl sein Kommen, denn die Geschichte von Mut und der Überwindung von Vorurteilen bot 45 zauberhafte Theaterminuten.

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Let's Party - Verspielte Senioren und ältere Enkel im Kosmodrom
Max Lang - Festspiele im Theater Kosmos
Theater
14.09.2013 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Theater Kosmos widmet sich im September und Oktober 2013 dem jungen Bregenzer Autor Max Lang. Schon vor 7 Jahren wurde am Haus im Schöllerareal das erste Stück von Lang „Herbst und Winter“, welches er im zarten Alter von 18 Jahren geschrieben hatte, mit großem Erfolg gespielt. Am 26. September feiert das zweite Stück „Im Reich der Mitte“ seine Uraufführung unter der Regie von Augustin Jagg (ausführlicher Bericht in der Zeitschrift Kultur / September 2013). Vorab nun präsentiert das Theater Kosmos ein Rahmenprogramm um den Autor Max Lang.

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The World's End
20 Jahre später: 5 Freunde eher widerwillig auf Pubtour in Kleinstadt.
Film / Kino
13.09.2013 Gunnar Landsgesell

In "The Worl's End" können sich biederste Spießbürger urplötzlich als Aliens entpuppen. Ein Treffen gelangweilter Jugendfreunde gerät damit in eine skurrile Alien-Verschwörung in einer englischen Kleinstadt. Schwarze Komödie mit derbem Sarkasmus aber sozialer Erdung, in der der Comedien Simon Pegg als arschgesichtiger Sisters-of-Mercy-Fan von 40 Jahren selbst den Außerirdischen beibringt, was ein Mensch mit Prinzipien ist. Egal, welche.

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Nichts ist wie es scheint – Mona Hatoum im Kunstmuseum St. Gallen
Mona Hatoum: "Paravent" (2008)
Ausstellung
12.09.2013 Karlheinz Pichler

Die palästinensische Künstlerin Mona Hatoum verwendet für ihre Objekte und Installationen Alltagsgegenstände. Betritt man den künstlerischen Kosmos von Hatoum, kehrt sich das Vertraute aber schnell einmal ins Gegenteil. Teppiche bestehen aus bedrohlichem Kabelwerk, Liegemöbel weisen so scharfe Bezüge auf, dass sie nur für Fakire benützbar scheinen, ästhetische Christbaumkugeln aus edlem Muranoglas entpuppen sich beim Nähertreten formal als Nachbildungen von Handgranaten.

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Aktuell in den Filmclubs (13.9. - 19.9. 2013)
Kriegerin
Film / Kino
12.09.2013 Walter Gasperi

Der Lindauer Club Vaudeville zeigt diese Woche mit David Wnendts Debüt "Kriegerin" einen Spielfilm, der hautnah die Neonazi-Szene schildert. Einen verstörenden Blick in die Abgründe der menschlichen Seele wirft dagegen Darren Aronofsky in seinem viel beachteten Debüt "Pi", das im Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz gezeigt wird.

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Richard Wagners Mythen und Hitlers Wahn Vorschau auf den Auftritt Gottfried Wagners im Theater am Saumarkt
Literatur
10.09.2013 Leo Haffner

Als Gottfried Wagner, der Urenkel des Komponisten Richard Wagner, im Herbst 1988 im ORF-Funkhaus in Dornbirn zu Gast war, wurde er eingeladen, ein halbes Jahr später einen Vortrag über „Hitler und Wagner“ im ORF zu halten. Und zwar aus Anlass des 100. Geburtstags des „Führers“ am 20. April 1989. Einige Jahre später bekannte Gottfried Wagner in seiner Autobiografie[1] selbstkritisch, dass sein Dornbirner Vortrag von 1989 missglückt war. Denn er habe damals noch „in typischer Neu-Bayreuther Verdrängunsmethode“ versucht, die Musik Richard Wagners von dessen rassistischem Weltbild abzukoppeln. Er habe ferner trotz der extrem antisemitischen Schriften seines Großonkels Chamberlain, trotz der Hitlerbegeisterung seiner Großmutter Winifred und trotz der engsten Beziehung des Wagner-Clans zu Hitler noch nicht die schreckliche Gesamtvision in aller Konsequenz begriffen – oder nicht begreifen wollen: nämlich, dass bereits Richard Wagner selbst seinen Teil zum unauflösbaren Zusammenhang von Bayreuth-Theresienstadt-Auschwitz beigetragen habe.

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Luciano Biondini/Michel Godard/Lucas Niggli: Mavì
CD-Tipp
10.09.2013 Peter Füssl

Die mitreißende Rasanz und klangliche Vielfalt des Titelstückes „Mavì“, die balladeske Expressivität von „Ausencia“ und der lässige Witz von „Dreaming Dancers“ – die ersten drei Stücke des neuen Albums des kreativen Überflieger-Trios dürfen als eine Art verkürzter Inhaltsangabe dienen, denn so abwechslungsreich und vielschichtig geht es weiter.

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Musizieren in einem freundschaftlichen Einvernehmen – Christian Tetzlaff, Tanja Tetzlaff und Lars Vogt faszinierten mit ihren Werkdeutungen
Der Geiger Christian Tetzlaff, die Cellistin Tanja Tetzlaff und der Pianist Lars Vogt sind Kammermusiker wie es im Buche steht. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
08.09.2013 Silvia Thurner

Kammermusikalisches Musizieren in seiner schönsten Form erlebten die KonzertbesucherInnen zum Abschluss der diesjährigen Schubertiade in Schwarzenberg. Christian Tetzlaff, Tanja Tetzlaff und Lars Vogt spielten Klaviertrios von Franz Schubert und Antonin Dvorak. Sie zogen mit ihren Interpretationen und ihrer natürlichen Musizierhaltung die Zuhörenden in den Bann und es stellte sich eine anregend positive Konzertatmosphäre ein.

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