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Kritiken

Szenen einer Ehe mit Max Frischs „Biografie“ – Ein vergnügliches (Gast-) Spiel des Deutschen Theaters Berlin im TAK
"Biografie - ein Spiel" und die Bühne ist auch eine Spieldose
Theater
13.12.2016 Anita Grüneis

„Stell dir vor, du könntest deine Biografie ändern, wo würdest du anfangen?“ ist eine Frage, die sich so mancher in seinem Leben stellt. Eine Frage, die auch Max Frisch im Jahr 1967 beschäftigte, als er das Stück „Biografie – ein Spiel“ schrieb, das ein Jahr später in Zürich uraufgeführt wurde. 1984 schrieb er eine neue Fassung, die das Deutsche Theater mit einem Gastspiel im TAK Theater Liechtenstein zeigte. Dabei wurde klar, wie aktuell und unterhaltsam dieses „Spiel“ heute noch – oder wieder - sein kann. Das waren zwei Stunden Spannung und Witz und drei hervorragende Schauspieler, die das Zuschauen zum Genuss werden ließen.

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Vier außergewöhnliche Persönlichkeiten ausgezeichnet – Die Förder- und Ehrengaben des Landes wurden vergeben
Kian Soltani, Evelyn Fink-Mennel, Martin Gruber und Monika Grabuschnigg - im Bild mit Landesrat Christian Bernhard und Landeshauptmann Markus Wallner - erhielten die mit je 5.000 Euro bzw. 2.500 Euro dotierten Ehren- und Fördergaben des Landes Vorarlberg 2016
Aktuell
13.12.2016 Silvia Thurner

Ein rundum gelungenes Fest war die diesjährige Vergabe der Förder- und Ehrengaben im Montfortsaal des Vorarlberger Landhauses. Geehrt wurden Evelyn Fink-Mennel und Martin Gruber, die Fördergabe erhielten die bildende Künstlerin Monika Grabuschnigg und der Cellist Kian Soltani. Eine besondere Note erhielt der Festakt, weil der Cellist Kian Soltani live musizierte und mit ausgesuchten Werken sowie einer Eigenkomposition die Gäste mit seinem authentischen Spiel begeisterte. Landesrat Christian Bernhard hielt die Laudationes für die vier außergewöhnlichen Künstler und stellte deren vielfältigen Tätigkeitsbereiche informativ und sympathisch dar.

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Aufruf zum Ungehorsam – Georg Schärmer fordert ein aktives Miteinander zugunsten der Menschenrechte
Georg Schärmer, Direktor der Caritas Tirol, sprach sich im voll besetzten Pförtnerhaus für ein aktives Miteinander aus | © Menschen Rechte Leben
Gesellschaft
13.12.2016 Mirjam Steinbock

Dass die Würde des Menschen nicht ausgiebig genug besprochen werden kann, machte die Plattform „Menschen Rechte Leben“ anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember im Feldkircher Pförtnerhaus in sinnlicher und aufrüttelnder Form deutlich. Mit dem inspirierenden Vortrag des Tiroler Caritas-Direktors Georg Schärmer sowie mitreißender Musik, humoristischen Einlagen und umfassenden Informationen zu Menschenrechten regte der Zusammenschluss von insgesamt 50 Institutionen das Publikum an, wachsam und engagiert zu bleiben.

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Roberto Fonseca: ABUC
CD-Tipp
13.12.2016 Peter Füssl

Oftmals entfacht der kubanische Pianist und Keyboarder Roberto Fonseca mit seiner erstklassigen, teilweise in Orchestergröße agierenden kubanischen Crew einen rhythmischen Sog, dem selbst Latin-ferne Musikliebhaber unmöglich widerstehen können. Seine Mambos, Chachachás, Contradanzas oder Descargas kommen so energiegeladen und druckvoll daher, als handle es sich um Trouvaillen aus den 1940-er/50-er/60-er Jahren, als amerikanischer Jazz und kubanische Tanzmusik eine brodelnde, massentaugliche Fusion eingingen.

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Selbstversuche zum glücklicheren Leben – Stefan Sagmeisters Essayfilm „The Happy Film“
Film / Kino
12.12.2016 Walter Gasperi

Der Bregenzer Grafikdesigner Stefan Sagmeister macht sich im Selbstversuch auf die Suche nach Möglichkeiten glücklich(er) zu werden. Entstanden ist ein verspielter, leichtfüßig dahin mäandernder Essayfilm, der einerseits um allgemeine menschliche Sehnsüchte kreist, andererseits ein Porträt Sagmeisters zeichnet.

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Eine atemberaubende musikalische Begegnung – Der norwegische Saxophonist Marius Neset und seine Band versetzten das Publikum im Rahmen von Jazz& in Staunen
Der norwegische Saxophonist Marius Neset trumpfte im Rahmen von Jazz& am Dornbirner Spielboden auf. (Fotos: Stefan Hauer)
Musik / Konzert
10.12.2016 Silvia Thurner

Den norwegischen Saxophonisten Marius Neset und seine Musik begleiten euphorische Lobeshymnen von Seiten des Publikums und der Presse. Sogar von „neuen Dimensionen“ in der Spieltechnik des Saxophonisten ist die Rede oder vom „Weg zum Jazz-Olymp“. Das US-Jazz Magazin „Downbeat“ wählte Marius Neset unter dem Titel „25 for the future“ zu den besten Jazzern der jüngeren Generation. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen an das Konzert im Rahmen der Reihe „Jazz&“ am Dornbirner Spielboden, bei dem Marius Neset in Quintettbesetzung Musik aus seinem Album „Pinball“ in den Mittelpunkt stellte. Und tatsächlich faszinierte der Musiker mit seiner spezifischen Spieltechnik und den unglaublich vielfältigen Klangqualitäten, die er dem Sopran- und Tenorsaxophon entlockte. Darüber hinaus überzeugte Marius Neset auch als Komponist. Alle Werke waren raffiniert angelegt und führten die Zuhörenden von einfachen melodischen Melodien ausgehend in vertrackte und mitreißend kreativ gestaltete musikalische Welten mit vielen überraschenden Wendungen.

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Tief eingetaucht – Das Literaturprogramm „kopfsprung“ lässt Film und Drehbuch von „Drei Tage Nacht“ Wellen schlagen
Der Produzent und Kameramann Hannes Hämmerle (2.v.l.) und die Drehbuchautorin Daniela Egger (2.v.r.) beantworten Fragen zum Film "Drei Tage Nacht" | © Barbara Winkler
Literatur
09.12.2016 Mirjam Steinbock

Oft geht es in der Wahrnehmung schlicht unter: das Drehbuch eines Films. Wer geduldig und aufmerksam ist, mag im Abspann des Films den Namen der Autorin oder des Autors entdecken, ansonsten aber bleibt das Skript vor allem der Betrachtung der Filmcrew vorbehalten. Diese Tatsache nahmen die Kuratorinnen des Literaturprogramms „kopfsprung“ zum Anlass, ein Drehbuch aus seinem Nischendasein zu befreien. Barbara Winkler und Frauke Kühn luden vor der Filmpremiere von „Drei Tage Nacht“ die Autorin Daniela Egger und den Kameramann und Produzenten Hannes Hämmerle auf die Bühne und ließen sie in einer von StudentInnen der Pädgagogischen Hochschule geführten Podiumsdiskussion vom Alltag der Filmindustrie erzählen.

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Alle Farben des Lebens
Beim Arzt, Gefühlsschattierungen: Die 16jährige Ray will eine Geschlechtsumwandlung, Mutter und Großmutter wollen eher nicht.
Film / Kino
09.12.2016 Gunnar Landsgesell

Ein Transgender-Drama, das drei Generationen von Frauen porträtiert, von denen die jüngste (Elle Fanning) sich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen möchte. Ein Film, der lange sein Thema sucht, und mit Susan Sarandon und Naomi Watts als Familienanhang immer wieder auf komödiantisch zugespitzte Nebenschauplätze abdriftet.

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Aktuell in den Filmclubs (9.12. - 15.12. 2016)
Café Society
Film / Kino
08.12.2016 Walter Gasperi

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche Woody Allens charmante Komödie "Café Society". Im Kino Balzers steht Frank Capras klassischer Weihnachtsfilm "Ist das Leben nicht schön?" auf dem Programm.

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Man aß alte Pferde, Hunde und Katzen: Sabine Sutterlütti studierte die Hungerkrise der Jahre 1816-1818 im Detail
Sabine Sutterlüti
Literatur
07.12.2016 Markus Barnay

„1816 ist gar [ein] schlechtes Jahr, es hat gar kein Wein geben und Türgen geben, denn es hat den ganzen Sommer bereits alle Tag geregnet und im Herbst früher gefrohren, der Türgen und der Wein ganz erfroren […] so ist eine große Not, das viele Leuthe fast zugrunde gegangen.“ So beschrieb ein Wolfurter Chronist ein Jahr, das in Mitteleuropa als eines der klimatisch schwierigsten Jahre des 19. Jahrhunderts in die Geschichte einging – und das erst rund 100 Jahre später den Beinamen „Jahr ohne Sommer“ bekam.

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