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Kritiken

Wo sind Frau Perchta und ihre verlorenen Kinder? – Ein atmosphärisch dichtes Musiktheater von Christof Dienz
Heinz-Peter Linshalm, Christof Dienz, Anna Clare Haut und Petra Stumpf führten die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Tiroler Sagenwelt.
Musik / Konzert
28.05.2015 Silvia Thurner

Im Kulturhaus Dornbirn ging Annie mit zahlreichen Volksschülerinnen und –schülern auf die Suche nach „den verlorenen Kindern“ und traf dabei allerlei freundliche und düstere Gestalten aus der Tiroler Sagenwelt. Im Auftrag der Jeunesse hat der Tiroler Komponist Christof Dienz das Musiktheater „(K)eine Alpensage“ komponiert. Die ansprechende und fantasiereiche Musik interpretierten er selbst und das hierzulande bestens bekannte Klarinettenduo Petra Stump und Heinz-Peter Linshalm. Im Mittelpunkt spielte, erzählte und sang Anna Clare Hauf als Annie die geheimnisumwobene Geschichte in der Regie von Ela Baumann. Die Kinder waren mit Geräuschmachern in das Geschehen eingebunden, indem sie Wind, Wasser, Holz und Steine klanglich erlebbar machten. Die Atmosphäre der Musik und die hartnäckig fragende und suchende Annie waren beeindruckend, wenngleich der etwas abrupte Beginn der Geschichte, die Lebenswelt von Annie und die zeitlich über einen weiten Zeitraum gesteckte Handlung nicht unmittelbar nachvollziehbar waren.

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Aktuell in den Filmclubs (29.5. - 4.6. 2015)
Big Eyes
Film / Kino
28.05.2015 Walter Gasperi

Filmforum Bregenz und TaSKino Feldkirch zeigen diese Woche Tim Burtons Künstler-Biopic „Big Eyes“. Im Takino Schaan läuft dagegen „Waste Land“, in dem die Britin Lucy Walker ein ungewöhnliches Kunstprojekt des Brasilianers Vic Muniz dokumentiert.

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Courtney Barnett: Sometimes I Sit and Think, and Sometimes I Just Sit
CD-Tipp
27.05.2015 Peter Füssl

Eigentlich wollte Sophie Hunger nach ihrer anstrengenden Monster-Tournee eine längere Auszeit im sonnigen Kalifornien nehmen, ein Konzert von Courtney Barnett in San Francisco habe sie aber derart umgehauen, dass sie gleich wieder mit dem Songschreiben für ihre neue CD „Supermoon“ begonnen habe. Nicht nur die Schweizer Pop-Ikone schwärmt von der 26-jährigen Australierin in höchsten Tönen, auch das Musikfeuilleton zeigt sich vom höchst originell betitelten Debutalbum der Singersongwriterin und Gitarristin aus Melbourne begeistert.

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Out now!
Kritiken
26.05.2015 Christina Porod

In der Juni-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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Wenn die Farbe Mittel und Zweck in einem ist - Rudolfine P. Rossmann und Michael Kravagna in der Bludenzer Galerie allerArt
Michael Kravagna: o.T., 2014, Öl auf Leinwand, 95x95 cm
Ausstellung
26.05.2015 Karlheinz Pichler

Im Rahmen ihrer aktuell laufenden, von Alfred Graf kuratierten Ausstellungsserie über Künstlerpaare und Künstlerduos präsentiert die Galerie allerArt in Bludenz bis 28. Juni 2015 Werke von Rudolfine P. Rossmann und Michael Kravagna. Die beiden Kunstschaffenden leben und arbeiten zwar geografisch ziemlich weit voneinander entfernt – Rossmann, geboren 1958 in Klagenfurt, hat ihr Schaffens- und Lebenszentrum seit vielen Jahren in Wien, Kravagna, geboren 1962 ebenfalls in Klagenfurt, seit 1993 in Saint-Séverin in Belgien, jedoch finden sich die beiden aus Kärnten Stammenden immer wieder einmal zu Gemeinschaftsausstellungen zusammen.

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Jukka Perko & Iiro Rantala: It Takes Two to Tango
CD-Tipp
26.05.2015 Peter Füssl

Eine der außergewöhnlichsten Erscheinungen der an Originellem wahrlich nicht mangelnden finnischen Musikszene ist der Pianist Iiro Rantala, der zwischen Bach und Monk, zwischen Folklore und Tango nichts auslässt, was musikalische Kurzweil auf höchstem Niveau verspricht. Auch der Alt- und Sopransaxophonist Jukka Perko, der als blutjunger Musiker Ende der 1980er Jahre mit der „Dizzy Gillespie 70th Anniversary Big Band“ intensiv rund um die Welt tourte, bewegt sich genresprengend zwischen Klassik und Hardbop.

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Warum tut das alles so weh? - Thomas Hoor und May-Britt Nyberg Chromy in der Artenne Nenzing
Thomas Hoor: Das Leben selbst erbrechen, Buntstift und Bleistift auf Papier
Ausstellung
25.05.2015 Jonas Berkmann

Thomas Hoor kennt man bislang vor allem als Maler farbintensiver Ölbilder, May-Britt Nyberg Chromy für Acrylarbeiten auf Leinwand sowie Pappmascheeobjekte. Unter der ominösen Headline „Kein Gras, kein Heu, kein Leckstein“ zeigen die beiden Kunstschaffenden in der aktuellen Ausstellung in der Artenne Nenzing nun erstmals Zeichnungen (Hoor) respektive Linoldrucke (Nyberg Chromy).

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Ausgeflipptes Finale - Trajal Harrell verunsicherte zum Abschluss des „Bregenzer Frühlings“
Voguing - die hohe Kunst des Posens (© Ian Douglas)
Tanz
25.05.2015 Peter Füssl

Trajal Harrell und seine Kompagnie gehören zu den angesagten Performern am Big Apple, aber – wer hätte das vermutet? – Bregenz ist nicht New York. So verließen zahlreiche Tanzfans im Verlauf der rund zweieinhalbstündigen Aufführung den Saal, eine stumme Missfallensbekundung, wie sie in dieser Deutlichkeit beim „Bregenzer Frühling“ bislang noch nie zu erleben war. Aber lustigerweise passte auch dieser kleinere „Massenexodus“ in das bunte Sammelsurium aus durchgeknallten Ideen und erschien fast wie ein Teil des Konzepts.

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Wenn derart inspirierte Musikerinnen und Musiker zusammentreffen, gibt’s ein großes Fest – Im Bahnhof Andelsbuch spielten der HMBC, ALMA und „Opas Dirndl“ auf
Der HMBC stellte sich in neuer Besetzung vor und sorgte an seiner Geburtsstätte, dem Bahnhof Andelsbuch, für Stimmung.
Musik / Konzert
25.05.2015 Silvia Thurner

Das 15-jährige Bestehen des Kulturvereins Bahnhof in Andelsbuch war ein willkommener Anlass, um dieses ‚Jubiläum’ ausgiebig zu feiern. Gleich drei ausgesuchte Bands - der „Holstuonarmusigbigbandclub“, die Wiener Band „ALMA“ und „Opas Dirndl“ aus Südtirol - musizierten an unterschiedlichen Spielorten - im Bahnhof, im Gemeindesaal sowie in „Tones Stadl“. Die vielen Besucherinnen und Besucher machten einen ‚Umgang’ und bekamen viel Abwechslung und beste Unterhaltung geboten. Klar, dass sich daraus eine Wäldarfise in bester Tradition entwickelte.

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Poesie in Bewegung – Jamie Adkins beim Seelax-Festival
Warum einfach, wenn es auch umständlich geht? Jamie Adkins und sein „Circus Incognitus"
Kleinkunst / Kabarett
23.05.2015 Thorsten Bayer

Eine umjubelte Österreich-Premiere seines Programms „Circus Incognitus“ feierte am Freitagabend Jamie Adkins im ausverkauften Freudenhaus Bregenz. Der US-Amerikaner mit Wohnsitz in Kanada überzeugte mit einer heiteren Show zwischen Clownerie, Jonglage, Balancekunst und Akrobatik. An diesem Pfingstwochenende ist er noch an zwei weiteren Abenden zu erleben, es gibt noch Tickets.

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