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Kritiken

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Kritiken
25.08.2016 Christina Porod

In der September-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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David Helbock Trio: Into The Mystic
CD-Tipp
25.08.2016 Peter Füssl

Es ist nur logisch, dass der Koblacher David Helbock den Weg zu einem der renommiertesten europäischen Jazzlabels gefunden hat. Wer seinen Werdegang von jung auf mitverfolgt hat, weiß, dass ein solch perfektes Zusammenspiel von intellektueller Durchdringung und technischer Fingerfertigkeit, von unerschöpflicher Wissbegierde und stets spürbarer Spielfreude Seltenheitswert genießt.

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Die Saat geht auf – mit „Gala“ feiert das Tanz fördernde Festival TanzPlan Ost in St. Gallen schillernd und sehr berührend seinen Tourneestart
"Gala", das Tanzstück des französischen Choreografen Jérôme Bel mit Laien wie Profi-TänzerInnen eröffnete das Festival | ©Josefina Tommasi
Tanz
24.08.2016 Mirjam Steinbock

In der Lokremise wurde am Dienstagabend das biennal stattfindende und in der Schweiz einzigartige Tourneeformat TanzPlan Ost eröffnet. Neun Kompanien an sieben Spielorten - damit werden die Ostschweiz und das Fürstentum Liechtenstein sieben Wochen lang mit dem Thema „Multi-Lokalität“ bespielt. Das Programm findet nicht nur in den jeweiligen Theatern statt, die beteiligten Tanzkünstlerinnen und -künstler begeben sich auch auf die Straße, in den öffentlichen und manchmal auch privaten Raum. Sie pflanzen sich quasi ein in den Alltag. „Ich sehe alles als einen Samen in einem sehr speziellen Garten“, beschreibt es die neue künstlerische Leiterin des Festivals, Simone Truong. Einen regen Austausch zwischen Jungen und Etablierten anzuregen, sei ihr wichtig. Und auch, transparent zu machen, was es bedeutet, lokal und regional tanzschaffend zu sein. Dass sie Jérôme Bels Tanzstück „Gala“ für die Eröffnung wählte, unterstreicht ihr Vorhaben.

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Zeichen an der Wand als Zeichen der Zeit – Fotografien von Nikolaus Walter in Thüringerberg
Nikolaus Walter: Zuvielisation, Basel, 1986
Ausstellung
23.08.2016 Karlheinz Pichler

Der in Feldkirch lebende und arbeitende Fotograf Nikolaus Walter ist neben Fotoreportagen vor allem mit langfristigen dokumentarischen Projekten und Themen, die er immer wieder „en passant“ aufgriff und pflegte, bekannt geworden. Was ihn immer wieder anzieht sind beispielsweise auch Graffitis und textuelle Zeichen, die Mauern und öffentlichen Wänden und Fassaden eingeschrieben sind. Eine Auswahl davon ist derzeit unter dem Titel „Menetekel - Wandzeichen“ im Rahmen des Walserherbstes in der Alten Frächterei Burtscher in Thüringerberg zu sehen.

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Ulrich Drechsler & Stefano Battaglia: Little Peace Lullaby
CD-Tipp
23.08.2016 Peter Füssl

In perfekter Schönheit und wohltuender Ruhe, aber dennoch mit der nötigen Spannung versehen, interpretiert Ulrich Drechsler auf Bassklarinette und Bassethorn im Duo mit dem Mailänder Pianisten Stefano Battaglia seine zehn wundervollen kleinen und friedvollen Schlaflieder.

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Musikalische Klangrede, Grafik und Tonmalerei – Aaron Pilsan begeisterte und das Symphonieorchester Vorarlberg gab sein Bestes
Der Pianist Aaron Pilsan begeisterte bei der Festspielmatinee mit seiner Klangrede und auffordernden kommunikativen Spielfreude. (Fotos: Dietmar Mathis)
Musik / Konzert
21.08.2016 Silvia Thurner

Zum Abschluss der Orchestermatineen bei den Bregenzer Festspielen musizierte das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Gérard Korsten. Im Mittelpunkt stand der Dornbirner Pianist Aaron Pilsan. Er interpretierte Mozarts Klavierkonzert Nr. 19 und hinterließ einen strahlenden Eindruck. Die Werkauswahl schloss auch eine österreichische Erstaufführung von Miroslav Srnka mit ein. Überdies wurde der Blick mit der sinfonischen Fantasie „Aus Italien“ von Richard Strauss nach Italien gelenkt. Im Vergleich mit den vorangegangenen Festspiel-Orchesterkonzerten dieser Saison wirkte die Matinee mit dem SOV teilweise etwas blass. Die Einschränkungen betrafen jedoch weniger die Spielart des Orchesters, sondern viel mehr die mangelnde Qualität des Steinwayflügels und die Werkauswahl.

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Die gute Gelegenheit, sich näherzukommen – Das steilste Festival in den Bergen, der Walserherbst, ist eröffnet
Dietmar Josef Nigsch eröffnet mit "WeitSicht" den Walserherbst 2016 | © Stephanie Schorsch
Aktuell
20.08.2016 Mirjam Steinbock

„Der Herbst ist da und alle zwei Jahre richtet er sich nach dem Walserherbst“, verkündete Dietmar Josef Nigsch am Freitag bei seiner Eröffnungsrede zum siebten Kulturfestival bei milden Temperaturen mitten im rege besuchten Blonser Dorfzentrum. "WeitSicht" lautet das Motto des biennal stattfindenden Festes und dieses formuliert der Festivalleiter auch als Appell an das Publikum: „Wir gehen weit, um weit zu sehen. Wir gehen weiter, um weiter zu sehen.“

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Das Jubiläumsjahr bescherte den Bregenzer Festspielen einen Erfolg auf allen Linien
Das Leading Team der Bregenzer Festspiele hat am Ende der erfolgreichen Saison gut lachen, v.l.n.r. der kaufmännische Direktor Michael Diem, Präsident Hans-Peter Metzler, Intendantin Elisabeth Sobotka.
Musik / Konzert
19.08.2016 Fritz Jurmann

Interessanter und vielfältiger kann man das 70-Jahr-Jubiläum eines internationalen Festivals wohl nicht feiern, als es den Bregenzer Festspielen mit ihrer diesjährigen Saison auf allen Linien gelungen ist. Insofern sah man auch nur fröhliche Gesichter beim Leading Team, das bei einer Pressekonferenz am Freitagvormittag auf der Parkterrasse an der Rückseite der riesigen Seetribüne das vorläufige Ergebnis der zu Ende gehenden Saison präsentierte.

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Eine Reise mit Heu und Rosen – „Les Rois Vagagonds“ verzaubern im Freudenhaus
"Les Rois Vagabonds" lassen im Freudenhaus Rosenblätter regnen | © Künstlerwebsite
Musik / Konzert
19.08.2016 Mirjam Steinbock

Das Concerto für zwei Clowns - noch bis 20. August im Freudenhaus Lustenau zu sehen - in Kürze zu beschreiben, ist ein Ding der Ungmöglichkeit. Zu durchdacht und mit unzähligen bezaubernden Details gespickt, ist die Geschichte dieser zwei Virtuosen an Instrument und auf dem Tanzteppich, in luftiger Höhe, auf imaginärer See und im duftenden Heu. Das Paar zieht das Publikum mit Witz, ungeheurem Charme und überzeugendem Können von der ersten Minute an in seinen Bann und führt es auf eine viel zu kurz wirkende Reise über sämtliche Kontinente. In seinem Gepäck hat es ein künstlerisches Füllhorn an Akrobatik-, Musik- und Tanzstilen.

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Captain Fantastic
Mit Pfeil und Bogen - Ursprünglichkeit als Farce eines Aussteigertums.
Film / Kino
19.08.2016 Gunnar Landsgesell

Sechs Kinder und ein Vater haben im Wald eine alternative Mini-Gesellschaft gegründet. Tagsüber wird gejagt und abends beim Lagerfeuer Noam Chomsky gelesen. Als sie sich mit dem Bus in die Zivilisation aufmachen, findet "Captain Fantastic" zu einer komisch überdrehten Zivilisationskritik, die in beide Richtungen funktioniert.

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