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Kritiken

Buchungen und Proben laufen wie am Schnürchen – Bregenzer Festspiele vor einer Rekordsaison
Die britische Bühnenbildnerin Es Devlin, die auch für berühmte Popgruppen arbeitet, stolz vor dem von ihr erdachten Bühnenbild am See. Ihre eigenen Hände dienten dafür als Grundmuster.
Musik / Konzert
06.07.2017 Fritz Jurmann

Beim traditionellen Pressetag der Bregenzer Festspiele am Donnerstagvormittag, knapp zwei Wochen vor dem Start des Festivals am 19. Juli, wurde internationalen Medienvertretern Einblick in die letzten Proben der beiden großen Opernproduktionen am See und im Haus gewährt, Georges Bizets „Carmen“ und Gioacchino Rossinis „Moses in Ägypten“. Dabei wurde unter Leitung von Pressesprecher Axel Renner in Gesprächen mit den Leading Teams auch der Hintergrund der jeweiligen Inszenierungen ausgeleuchtet. Die künstlerischen Vorbereitungen liegen derzeit, auch dank des guten Wetters der letzten Zeit, voll im Plan, der Vorverkauf für das „Spiel auf dem See“ hat mit über 90 Prozent ein Allzeithoch im Vergleich mit den letzten Jahren erreicht (Karten gibt es nur noch für August-Vorstellungen). Bereits komplett ausgebucht sind die drei Aufführungen der Hausoper.

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Aktuell in den Filmclubs (7.7. - 13.7. 2017)
Jean Ziegler - Der Optimismus des Willens
Film / Kino
06.07.2017 Walter Gasperi

Beim Open-Air in Hard brillieren in Stephen Frears "Florence Foster Jenkins" Meryl Streep, Hugh Grant und Simon Helberg. Filmforum Bregenz und TaSKino Feldkirch zeigen dagegen Nicolas Wadimoffs Dokumentarfilm "Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens".

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„Farbe und Ton“ – Gerhard Mangold und Mario Meusburger im Alten Bad Pfäfers
Gerhard Mangold, Bad Ragaz
Ausstellung
06.07.2017 Peter Niedermair

Bis zum Bahnhof Bad Ragaz fährt man von Bregenz aus eine gute Stunde, mit dem Zug zwei. Dort steigt man in einen stündlich verkehrenden Bus, der entlang der Tamina, die durch ein schmales, enges Tal führt, über das sich an einer Stelle etwa zur Hälfte des Weges weit oberhalb der Schlucht die in diesem Jahr eröffnete, mit einer Weite von 260 Metern größte Bogenbrücke der Schweiz spannt. Ziel ist das Alte Bad Pfäfers, dessen Geschichte um 1240 begann, als zwei Jäger eine 36,5 Grad warme Quelle entdeckten, in der man bald eine heilende Wirkung erkannte. Hoch über dem Fluss wurden bald darauf Gästehäuser in den Felswänden gebaut. Den Ruhm der Therme jedoch begründete ein Gutachten des berühmten Naturforschers, Arztes und Philosophen Theophrastus von Hohenheim, bekannt als Paracelsus, der 1535 an der Kurstätte weilte. Im 17. Jh. wurde das Wasser mit Holzleitungen an den heutigen Ort geführt. 1838 nach Auflösung der Benediktinerabtei Pfäfers gingen Quelle und Badehäuser in das Eigentum des Kantons St. Gallen über. 1839 wurde die Schlucht mit der oben erwähnten Straße erschlossen. Ab 1840 führte man das Thermalwasser nach Ragaz, wo der Weltkurort Bad Ragaz entstand. Zwischen 1983 und 1995 wurde das Badgebäude umfassend restauriert, heute ist es ein beeindruckender Natur- und Kulturort mit überregionaler Ausstrahlung. Das Alte Bad Pfäfers ist ein Stück weit auch ein eindrückliches Modell, wie man mit historischem Bauerbe kulturpolitisch sensibel umgehen kann.

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Mit Leidenschaft und Tatkraft das Beste gegeben – das Festkonzert zum Abschluss des Schuljahres bot eindrucksvolle Werkdeutungen
Zum Abschluss des anregenden und energiegeladenen Festkonzertes des Vorarlberger Landesonservatoriums im Montforthaus Feldkirch gab es begeisterten Applaus, Freude und Blumen vom Direktor.
Musik / Konzert
05.07.2017 Silvia Thurner

Stolz vermerkte der Direktor des Vorarlberger Landeskonservatoriums, Jörg Maria Ortwein, dass es 40 Jahre gebraucht habe, um nun im Rahmen des traditionellen Festkonzertes erstmals ein Werk von Richard Wagner aufführen zu können. Die kontinuierliche und gute Aufbauarbeit des Orchesters, ist in den vergangenen Jahren vor allem Benjamin Lack zu danken. Überdies ist das Niveau der Studierenden im Laufe der vergangenen Jahre enorm gestiegen. Die Solistinnen und Solisten gaben alles bei ihren Auftritten. Diese Energie war spürbar und sorgte für eine anregende Stimmung im Saal des Feldkircher Montforthauses. So wurde das Abschlusskonzert des Jahres zu einem fröhlich auftrumpfenden und in einem lebendigen Austausch wirkenden musikalischen Fest.

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Life, Animated
Owen Suskind spricht mit der Stimme von Disney-Figuren. Und er malt sie auch. Ein Paradox: Über sie hat er in die Welt zurückgefunden.
Film / Kino
05.07.2017 Gunnar Landsgesell

Ein Bub, der an Autismus erkrankt und verstummt und sich nach Jahren plötzlich wieder mit einem Filmzitat aus Disney zu Wort meldet. Seither ist die Märchenwelt bevorzugtes Kommunikationsmittel von Owen Suskind. Berührender Dokumentarfilm, der nur durch die Welt der Märchen seine Hauptfigur erreichen kann.

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Chris Potter: The Dreamer Is The Dream
CD-Tipp
04.07.2017 Peter Füssl

Nach seinem an Homers „Odyssee“ orientierten ECM-Debut „The Sirens” (2013) und den „Imaginary Cities” mit seinem Underground Orchestra (2015) präsentiert der exzellente in New York lebende Saxophonist und Bassklarinettist Chris Potter die sechs neuen, ausdrucksstarken und farbenreichen Kompositionen seiner jüngsten exquisiten ECM-Produktion mit einem hervorragenden, generationenüberspannenden, akustischen Quartett.

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Einfallsreich und vielseitig – das Symphonieorchester Vorarlberg bespielte im Rahmen der „Montforter Zwischentöne“ die Stadt und lud zum sinnenreichen Spaziergang
Platzkonzerte an ungewöhnlichen Orten boten die Montforter Zwischentöne im Rahmen eines Spazierganges mit Musikerinnen und Musikern des Symphonieorchesters Vorarlberg. Ein Streichsextett im Gewölbekeller des Altstadthauses Sonne musizierte Schönbergs "Verklärte Nacht". (Fotos: M. Rhomberg)
Musik / Konzert
03.07.2017 Silvia Thurner

Sommerfeeling war zum Schluss der 8. Ausgabe der „Montforter Zwischentöne“ angesagt. Unter dem Motto „1001 Nacht“ bespielten die Musikerinnen und Musiker des Symphonieorchesters Vorarlberg das Montforthaus Feldkirch und ausgesuchte Plätze in der Innenstadt. Zahlreiche Musikbegeisterte folgten der Einladung und bekamen musikalisch Anregendes geboten. Ein Jazztrio im Atrium des Montforthauses stimmte in den Abend ein, Begeisterung lösten die Platzkonzerte in den Arkaden der Fußgängerzone und im Gewölbekeller eines Altstadthauses aus. Zum großen Finale führte das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Peter Tilling die Zuhörenden mit Rimski-Korskakow und den Geschichten von „Scheherazade“ in orientalische Gefilde.

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Kunst, Gier und Mord - „Aber das Bild war noch da“ Christian Mährs neuer Roman
Literatur
03.07.2017 Raffaela Rudigier

Krimi-Liebhaber dürfen sich freuen: Christian Mähr hat einen neuen Roman geschrieben. Er heißt „Aber das Bild war noch da“ und es passieren wieder allerhand seltsame Dinge. Es wird gerätselt, gefälscht, gelogen und natürlich gemordet. Und das alles in Vorarlberg – herrlich. Mir persönlich macht es als Krimi-Leserin Spaß, wenn außergewöhnliche Dinge am Ardetzenberg in Feldkirch passieren, im Wald von Frastanz Spuren verwischt und zwischen Gisingen und Göfis Rätsel gelöst werden müssen. Das Lokale schlägt das Globale. Die „alemannische Nüchternheit“ wird nebenbei schön aufs Korn genommen. Dafür nimmt man schon auch mal hin, dass manche Beweggründe der Protagonisten vielleicht etwas dünn gestrickt sind.

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Theater Karussell zeigt im Stück „Die Päpstin“ Macht und Gier der katholischen Kirche
Szenenbild im Innenhof der Burg Gutenberg
Theater
01.07.2017 Anita Grüneis

Regisseur Nikolaus Büchel hatte das Stück ausgesucht. Er fand es passend für das Land Liechtenstein. Wie recht er damit hatte, zeigte seine Inszenierung auf Burg Gutenberg. Die Premiere fiel zwar im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser und auch die zweite Vorstellung konnte nicht zu Ende gespielt werden. Als Mönch verkleidet, war Johanna eben zur Päpstin ernannt worden, da öffnete der Himmel seine Schleusen, als wolle er alle dafür bestrafen. Das Ende konnte das Publikum nicht miterleben, trotzdem blieb der Eindruck eines intensiven Theaterabends.

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Dem Riedmiller auf die Nase steigen - Simon Kindle in der Galerie allerArt, Bludenz
Elemente der Stadtgeschichte Bludenz dienen als Klettergriffe
Ausstellung
30.06.2017 Karlheinz Pichler

„Klettern“ lautet das Stichwort zur aktuellen Ausstellung in der Bludenzer Galerie allerArt. Unter dem Titel „Follow-up“ wird in dem in der Remise untergebrachten Kunstraum derzeit ein Vernetzungsprojekt des 1983 im liechtensteinischen Balzers geborenen und heute in Luzern lebenden und arbeitenden Künstlers Simon Kindle gezeigt, das die Besucher sprichwörtlich dazu verleiten soll, die Wände hochzugehen.

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