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Kritiken

Nicht Machtspiele sondern Vergeudung? - Das Stück „Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen“ am Vorarlberger Landestheater
Überzeugt als Selicour: Sven Walser
Theater
12.11.2017 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern präsentierte das Vorarlberger Landestheater mit Schillers Lustspiel „Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen“ seine dritte Premiere der laufenden Spielsaison. Das Stück wurde seinerzeit vom französischen Dramatiker Picard verfasst, Schiller hat es darauf lediglich ins Deutsche übersetzt. Zu seinen Zeiten galten keine Urheberrechte, und so setzte auch Schiller seinen Namen unter das Stück, womit es seitdem zu seinen, wenn auch nicht zu seinen rühmlichsten Werken gehört.

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„Landeskunde“ einmal anders - Vorarlberg von 1 bis 101 statt von A bis Z: „Vorarlberg kompakt“ von Alois Niederstätter
Literatur
12.11.2017 Markus Barnay

Eigentlich schrillen ja bei gelernten VN-LeserInnen die Alarmglocken, wenn sie in der „Bestsellerliste“ der russverlagseigenen Buchhandlung im Messepark ein Buch auf Platz 1 entdecken, das gerade erst auf den Markt kam: Hat der Geschäftsführer zu viele Exemplare geordert und fürchtet, dass er sie nicht los wird? Steckt gar der eigene Verlag dahinter und will das eigene Buch pushen? Gibt es einen Deal mit dem Herausgeber des Buches? Der Gedanke, dass das Buch tatsächlich so oft gekauft wird, mag sich jedenfalls nur zögernd einstellen – schließlich war das Buch zu diesem Zeitpunkt (22. September) noch gar nicht öffentlich präsentiert worden. Nach einer ersten Lektüre des Buches steht aber eines fest: „Vorarlberg kompakt. 101 Fragen – 101 Antworten“ hat sich durchaus viele LeserInnen verdient!

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Gernot Bösch „sagen wir, ich sei eine biene“ - Der Künstler zeigt „Florale Diamanten“ in der Feldkircher Wexelstube
Grundidee für die Bilder und Skulpturen von Gernot Bösch sind platonische Körper, im Wesentlichen Tetraeder und Hexaeder, aus denen er am Aufbau von Blüten orientierte Skulpturen entwickelt. © Gernot Bösch
Ausstellung
10.11.2017 Peter Niedermair

Der in Hohenems lebende Künstler Gernot Bösch zeigt derzeit noch bis zum 19. November 2017 in der Feldkircher Wexelstube, „Florale Diamanten“. Grundidee für seine Bilder und Skulpturen sind platonische Körper, im Wesentlichen Tetraeder und Hexaeder, aus denen er am Aufbau von Blüten orientierte Skulpturen entwickelt. Diese mikroskopischen Perspektiven, die vergrößert an monumentale Bauten erinnern, sind, wie Bösch das nennt, „schlicht Schatullen für besonderes Licht“. Und weiter: „Inspiriert von diesem besonderen Licht, das hinter seinen Widerstand (Bestandteile der Blüten) Schatten zeichnet, entstehen bunte, dynamisch-drollige Malereien, die meine kristallorganische Betrachtung der Welt vertiefen.“ Die letzten drei Zeilen dieses Textes stehen am Ende des Gesprächs, das Gernot Bösch mit Peter Niedermair für die KULTUR am Tag nach der Eröffnung führte.

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Bad Moms 2
Schöne Bescherung für die drei Freundinnen...
Film / Kino
10.11.2017 Gunnar Landsgesell

Wenn Mütter zu Weihnachten anrücken: "Bad Moms 2" sucht nach der Komik, die sich bei Familienzusammenführungen zu den Festtagen oftmals findet, wird dabei aber nur phasenweise fündig. Auch wenn Susan Sarandon, Kathryn Hahn und Christine Baranski in Spiellaune sind.

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Petition "Für den Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg"
Unterschriftenaktion gegen den Kulturabbau im ORF Landesstudio Vorarlberg
Medien
09.11.2017 Peter Füssl

Mit ihrer Unterschrift machen die Unterzeichnenden dieser Petition sichtbar, dass ihnen die Kulturberichterstattung im ORF Vorarlberg wichtig ist. Sie sprechen sich für den Erhalt der ORF-Kulturabteilung in Vorarlberg aus und erinnern den öffentlich-rechtlichen Sender an seine Pflicht, dem Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag nachzukommen.

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Bilder als Transport- und Antriebsmittel und die Frage der Echtheit – das KUB thematisiert 2018 die Distribution der Bilder
David Claerbout: "Oil workers", 2015, Video-Still
Ausstellung
09.11.2017 Karlheinz Pichler

Bei der Präsentation des KUB-Programmes für das nächste Jahr verwies Direktor Thomas Trummer darauf, dass über die sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Pinterest oder Snapchat Bilder in einer Geschwindigkeit in den Äther geschossen werden, wie nie zuvor. Daher sei die Verteilung der Bilder die große Maxime für das nächste Programmjahr, wobei vor allem die Frage nach der Echtheit im Zentrum stehe. Angesagt sind große Ausstellungen zum Schaffen von Simon Fujiwara, Mika Rottenberg, David Claerbout und Tacita Dean.

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Aktuell in den Filmclubs (10.11. - 16.11. 2017)
Mother!
Film / Kino
09.11.2017 Walter Gasperi

Beim Filmforum Bregenz steht diese Woche Darren Aronofskys höchst umstrittener Psychothriller „Mother!“ auf dem Programm. Im Andelsbucher Gasthof Jöslar wird dagegen mit Jean-Pierre Melvilles „Der Teufel mit der weißen Weste“ ein Klassiker des Gangsterfilms gezeigt.

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Über ein außergewöhnliches Jazzkonzert zum Kulturpreis Vorarlberg 2017 – mit einer Band, bestehend aus den sieben Nominierten
Johannes Bär (Tuba), Andreas Broger und Fabio Devigili (Saxophon), Martin Grabher (Drumset), Veronika Morscher (Vocals), Benny Omerzell (Klavier und Keyboards) sowie David Soyza (Vibraphon) - die sieben Nominierten für den diesjährigen Kulturpreis Vorarlberg - musizierten im Kollektiv und präsentierten dabei ihre sieben Kompositionen. Wer den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis erhält, wird im Rahmen einer Gala im Casino Bregenz am 17. November bekanntgegeben.
Musik / Konzert
09.11.2017 Silvia Thurner

Bereits zum dritten Mal loben Bernhard Moosbrugger, Leiter des Casinos Bregenz und Martin Jäger von der Sparkasse Bregenz den Kulturpreis Vorarlberg aus. Dieses Jahr war der Blick auf junge Jazzmusikerinnen und –musiker gerichtet. Im Dornbirner Funkhaus stellten sich Johannes Bär, Andreas Broger, Fabio Devigili, Martin Grabher, Veronika Morscher, Benny Omerzell und David Soyza einer internationalen Jury. Dabei kochte nicht jeder seine eigene Suppe, sondern alle wirkten zusammen und traten als hervorragende Band auf. Sieben Eigenkompositionen und bewundernswerte Improvisationen heizten die Stimmung im Saal gehörig an. Wer den mit 10.000 Euro dotierten Kulturpreis 2017 erhält, wird erst nächste Woche verlautbart. Doch das musikalische Ereignis und die euphorische Stimmung, die sich unter den Zuhörenden breit machte, machte ohnehin klar, dass alle Musikerinnen und Musiker gewonnen haben.

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Böse Briefe - Welche Veränderungen in Stil, Strategie, Technologie beim Erpressen zu beobachten sind, das untersuchen Christoph Winder und Ernst Strouhal
Literatur
08.11.2017 Ingrid Bertel

Griefer, Troller, Cyber-Groomer – sie werden immer mehr, aber ihre Untaten sind nicht neu. Christoph Winder und Ernst Strouhal erzählen die Geschichte der bösen Briefe.

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Von einem, der auszog, dem ORF die Kultur auszutreiben – Die Kulturabteilung im ORF Landesstudio ist (fast schon) Geschichte
ORF-Landesdirektor Markus Klement bei der Pressekonferenz zum Vorarlberger Kulturpreis 2017. Angesichts seines Umgangs mit der Kultur im eigenen Haus vergeht vielen das Lachen. (Foto:Sparkasse Bregenz)
Medien
07.11.2017 Peter Füssl

Okay, er lächelt immer und ganz besonders auf jedem Foto sehr, sehr herzlich. Sein Mimik-Trainer könnte derselbe sein wie jener von Norbert Hofer und H.C. Strache. Aber wenn es um die Kultur im Landesstudio geht, ist Schluss mit lustig. Die Rede ist von ORF Landesdirektor Markus Klement, der, so möchte man meinen, auszog, um zumindest seinem Landesstudio die Kultur auszutreiben.

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