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Kritiken

Gerd Menia, Money 4 a New Society - Ausstellung im Drehpunkt – Studio für ganzheitliche Bewegung - Vernissagerede von Peter Niedermair
Ikonen
Ausstellung
24.04.2017 Peter Niedermair

Gerd Menias hier im Drehpunkt ausgestellte künstlerische Arbeiten sind an sich Ikonen aus dem globalen Bildverkehr, bzw. sie stammen aus der Ikonographie der unter sich vernetzten Bilderwelten. Der ausstellende Künstler, ein großartiger Geschichten-Erzähler, arbeitet vor dem Hintergrund einer Position von Gertrud Stein, die die Mutter der Verlorenen Generation, The Lost Generation jener amerikanischen SchriftstellerInnen war, die in den 1920er Jahren in Paris lebten. „Was Du in der Kunst tust, tu es mit Anmut!“ Diese Haltung, diesen Duktus erlebe ich bei Gerd Menia, bzw. seiner Kunst, die auf drei Orte auf diesem Geschoß verteilt ist. Hier die Banknoten, im Korridor die „Magic Plants“ und draußen in einem weiteren Seminarraum, die Ikonen.

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Über das Recht auf Sterbehilfe und den Unsinn eines natürlichen Todes - „kultiviert sterben“ von Alois Schöpf
Literatur
24.04.2017 Peter Niedermair

Der Innsbrucker Limbus Verlag hat einen Programmschwerpunkt deutschsprachiger Gegenwartsliteratur mit Fokus österreichische Literatur sowie die Essayreihe zu gesellschaftspolitisch aktuellen Themen. In dieser Reihe erschien 2015 Alois Schöpfs Essay „kultiviert sterben“.

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Liechtensteiner Literaturtage: Literarisch und diplomatisch viel unterwegs
Armin Öhri, Präsident der IG Wort, mit dem Ehrenpreis "Murmeltier", der an Prinz Stefan von Liechtenstein vergeben wurde
Literatur
23.04.2017 Anita Grüneis

Liechtenstein ist kulturell in Bewegung. Letztes Jahr hieß es: „Liechtenstein schreibt“. Dieses Jahr lautet das Motto: „Liechtenstein liest“ und „Liechtenstein spielt“, nächstes Jahr soll es heißen: „Liechtenstein gestaltet“ und „Liechtenstein singt“. Organisatoren dieser Veranstaltungen sind die Liechtensteinische Landesbibliothek, die IG Wort und „Vaduz Classic“. In Sachen Literatur ging am Wochenende der erste Teil der zweiten Liechtensteiner Buchtage zu Ende. Dabei wurden Texte aus der Schreibwerkstatt für Wortakrobatinnen und Wortakrobaten präsentiert, geehrt wurde der Jugendliche mit den meisten Buchausleihen und die IG Wort verlieh ihre Ehrengabe „Murmeltier“.

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Was für ein Auftakt! Das Dynamo Festival am Spielboden ist eröffnet
Pure Energie und beste Laune versprühte Onk Lou (alle Fotos © Matthias Rhomberg).
Musik / Konzert
21.04.2017 Thorsten Bayer

Zum dritten Mal kommen am Spielboden Bands aus dem In- und Ausland zusammen, die mit Hörgewohnheiten brechen und live einfach großartig sind. Am gestrigen Donnerstag hinterließen Onk Lou & The Better Life Inc. einen bleibenden Eindruck, bevor Attwenger ihren ganz eigenen Dada-Charme versprühten. Am Freitag und Samstag sind weitere sehenswerte Bands am Spielboden zu erleben, darunter Wallis Bird, Polkov, Findlay und Milliarden. Die Nachfrage ist groß, Restkarten für beide Tage sind noch erhältlich.

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The Founder
Lässt sich feiern: Michael Keaton als Ray Kroc, der McDonalds nicht erfunden hatte, dafür aber den Fordismus in die Gastronomie gebracht hat.
Film / Kino
20.04.2017 Gunnar Landsgesell

Er ließ sich als Gründer von McDonalds feiern und hatte in Wahrheit das Konzept anderer gestohlen: Ray Kroc, grandios von Michael Keaton verkörpert. "The Founder" ist so etwas wie die Schattenseite des amerikanischen Traums, den nur die leben, die ein bisschen gewiefter sind als der Rest.

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Bildgewordene Poesie im Raum – Christoph Luger im Kunstraum Vaduz
Christoph Luger - Blick in seine Ausstellung im Vaduzer Kunstraum Engländerbau
Kritiken
20.04.2017 Karlheinz Pichler

Im Vaduzer Kunstraum Engländerbau gibt es unter dem Titel „Wandmalerei zwischen Fresko und Bild“ derzeit XXXL-formatige Malerein des Vorarlberger Künstlers Christoph Luger zu bestaunen.

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Auch Schwarz und Weiß sind Farben - Das QuadrART Dornbirn thematisiert „Black & White“
 Robert Sagermann: O.T., Öl auf Leinwand (Ausschnitt)
Ausstellung
20.04.2017 Karlheinz Pichler

Keine „Farben“ sind so subtil wie gerade Schwarz und Weiß. Wie sich die Grenzen dazwischen auflösen, kann derzeit im QuadrART Dornbirn im Rahmen der Ausstellung „Black & White“ nachvollziehen.

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Aktuell in den Filmclubs (21.4. - 27.4. 2017)
Madame Mallory und der Duft von Curry
Film / Kino
20.04.2017 Walter Gasperi

Im TaKino Schaan läuft diese Woche Lasse Hallströms Feelgood-Movie "Madame Mallory und der Duft von Curry". Beim Filmforum Bregenz prallt dagegen in Tom Fords "Nocturnal Animals" die schicke, aber kalte Hochglanzwelt von L. A. auf einen brutalen und schmutzigen Film noir.

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„Verliehen für die Flucht vor den Fahnen“ - Publikation zum Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz
Literatur
19.04.2017 Markus Barnay

Es hat lange gedauert, bis den österreichischen Opfern der NS-Militärjustiz Gerechtigkeit widerfuhr – eine Gerechtigkeit, die das einst erlittene Unrecht nicht wiedergutmachen kann, ja für die meisten Betroffenen ohnehin viel zu spät kam. Über 30.000 Menschen wurden während der NS-Diktatur von der Militärjustiz zum Tode verurteilt, und der Großteil davon wurde auch tatsächlich hingerichtet. Unter ihnen waren auch Dutzende VorarlbergerInnen, darunter bekannte Namen wie Carl Lampert (verurteilt u.a. wegen „Feindbegünstigung“), Karoline Redler („Wehrkraftzersetzung“) oder Ernst Volkmann („Wehrdienstverweigerung“), und weniger bekannte wie der Lustenauer Zöllner Hugo Paterno oder die Soldaten Martin Lorenz und Wilhelm Burtscher, die sich im Großen Walsertal versteckt hatten und von Nachbarn verraten wurden.

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Freundschaft beflügelt – Kirill Petrenko und das Symphonieorchester Vorarlberg sowie der Bariton Daniel Schmutzhard sorgten in Bregenz für Jubelstimmung
Kirill Petrenko - Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper München, designierter Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Klangmagier, Energiebündel und Freund - und das Symphonieorchester Vorarlberg setzten die Aufführung aller neun Symphonien von Gustav Mahler fort und lösten im Bregenzer Festspielhaus Jubelstimmung aus.
Musik / Konzert
18.04.2017 Silvia Thurner

Längst hat sich im Land herumgesprochen, dass der Mahler Zyklus 9x9 des Symphonieorchesters Vorarlberg mit dem befreundeten Dirigenten Kirill Petrenko ganz besondere Ereignisse darstellen, die in die Orchestergeschichte eingehen werden. Aus gutem Grund waren deshalb das Montforthaus Feldkirch, das Festspielhaus Bregenz und die Kulturbühne AmBach, wo die Generalprobe stattgefunden hat, längst ausverkauft. Die Aufführung von Mahlers fünfter Symphonie sowie die Deutung der "Lieder eines fahrenden Gesellen" mit dem Bariton Daniel Schmutzhard bescherten den Zuhörenden außergewöhnliche Erlebnisse. Der mitreißende Gestaltungswille des Orchesters und die sprühende Energie von Kirill Petrenko verliehen den Werkdeutungen eine große Spannkraft.

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