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Kritiken

Der Dirigent Christoph Eberle gründet ein neues Orchester - Die „QUARTA 4 Länder Jugendphilharmonie“ stellt sich im September mit mehreren Konzerten der Öffentlichkeit vor
Günter Lissy (Beirat), Maria Magdalena Flatz (Schriftführerin), Christoph Eberle (Obmann) und Hossein Samieian (Beirat) sind im Vorstand des Ende 2014 ins Leben gerufenen Vereins "QUARTA 4 Länder Jugendphilharmonie". Nun stellten sie ihre Pläne zur Gründung eines neuen Jugendsinfonieorchesters vor.
Musik / Konzert
14.07.2016 Silvia Thurner

Christoph Eberle ist als Initiator und langjähriger künstlerischer Leiter des Symphonieorchesters in Vorarlberg ein Begriff. In den vergangenen Jahren ist es hierzulande still um den Dirigenten geworden. Doch nun tritt er mit einem neuen Projekt an die Öffentlichkeit, das junge Musikerinnen und Musiker ins Zentrum rückt und ihnen ein Podium bietet. Sechzig Jugendliche aus dem Vierländereck Vorarlberg, Liechtenstein, Schweiz und Deutschland erarbeiten in einer intensiven Probenphase unter der Leitung von Christoph Eberle ein Orchesterprogramm und präsentieren dieses im benachbarten Ausland sowie in den großen Konzertsälen des Landes. Öffentliche Gelder konnten keine lukriert werden, private Sponsoren ermöglichen das Pilotprojekt.

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Ein Dasein im Windschatten - „Herr Faustini bleibt zu Hause“ heißt der vierte Roman der Faustini-Reihe von Wolfgang Hermann
Literatur
12.07.2016 Annette Raschner

„Herr Faustini saß in seinem Ohrensessel, der Kater schnurrte auf seinem Schoß.“ Seit zehn Jahren begleitet der Vorarlberger Schriftsteller Wolfgang Hermann seinen ebenso verschrobenen wie herzerwärmend naiven Helden Herrn Faustuni, der Don Quijote ähnlich den Alltäglichkeiten des Lebens mit heiligem Ernst begegnet. „Herr Faustini bleibt zu Hause“ heißt sein vierter Roman der Faustini-Reihe. Er ist im LangenMüller Verlag erschienen.

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Miroslav Vitous: The Music of Weather Report
CD-Tipp
12.07.2016 Peter Füssl

Miroslav Vitous war 1970 Gründungsmitglied der legendären Fusion-Band Weather Report und wirkte gleichberechtigt an einer Reihe grandioser Alben mit, ehe sich die Wege von Joe Zawinul/Wayne Shorter einerseits und des tschechischen Bassisten andererseits sowohl musikalisch als auch menschlich ziemlich radikal trennten. Wie schon auf dem 2009 erschienenen Album „Remembering Weather Report“ betreibt Vitous aber weder historisierende Selbstbeweihräucherung noch biedere, museale Wiederverwertung.

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"Der Faschistengruß war etwas befremdend für uns" - Mehr als 20 Jahre nach seinem Tod wird Leben und Werk des Bregenzer Bürgermeisters (1950-1970) Karl Tizian gewürdigt
Literatur
09.07.2016 Markus Barnay

Wäre der Platz vor dem Kunsthaus nicht nach ihm benannt, wer weiß, ob Karl Tizian in Bregenz heute noch präsent wäre. Dabei war er nicht nur zwanzig Jahre lang Bürgermeister der Landeshauptstadt, sondern ebenso lang Abgeordneter (1954 bis 1974) und zehn Jahre lang Präsident (1964 bis 1974) des Vorarlberger Landtags. Doch im Gedächtnis blieb Tizian vielen vor allem wegen seiner größten Niederlage: Bei den Gemeinderatswahlen 1970 büßte seine ÖVP so viele Stimmen ein, dass er das Bürgermeisteramt an seinen Konkurrenten Fritz Mayer (SPÖ) verlor. Seine Gegner bei dieser Wahl waren nicht nur SPÖ und FPÖ, sondern auch eine Bürgerinitiative und die Vorarlberger Nachrichten, von Tizian damals schon als „Rußkonzern“ bezeichnet. Er hatte nämlich in der „Autobahnfrage“, also der Diskussion über die zukünftige Trasse einer Autobahnverbindung zwischen Deutschland und dem Vorarlberger Rheintal, die Linie der ÖVP-Landesregierung vertreten, und die wollte eine Autobahn am Bregenzer Seeufer bauen lassen, die nur im Stadtgebiet von Bregenz unter die Erde verlegt werden sollte – die sogenannte „Unterflurtrasse“.

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Gute Kunst abseits des Mainstreams – 16. Art Bodensee gestartet
Arbeit von Claudia Larcher am Stand der Galerie Lisi Hämmerle
Ausstellung
09.07.2016 Karlheinz Pichler

Deutlich weniger Besucher kamen dieses Jahr zur Eröffnung der Art Bodensee am Donnerstagabend im Vergleich zur letzten Ausgabe, was wohl damit zu erklären ist, dass ausgerechnet zur selben Zeit das Fußballeuropameisterschaftshalbfinale zwischen Deutschland und Frankreich im Fernsehen übertragen wurde.

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poolbar-Festival feiert Eröffnung - Der Aufbruch ist spürbar
Aufbruch ins poolbar-Festival 2016 (Fotos: Matthias Rhomberg)
Musik / Konzert
08.07.2016 Peter Ionian

Auf geht’s. Los jetzt. Gemma. Hopp. Komm schon. Und ab. So könnte man das Motto, das im Feldkircher Reichenfeld und im Alten Hallenbad seit gestern Abend herrscht, ausdrücken. Aufbruch ist der gemeinsame Plan, Aufbruch nach der Ruhe und mit Ruhepausen zwischendurch. Aber auf jeden Fall Aufbruch. Das poolbar Festival 2016 hat sich damit eine selbsterfüllende Prophezeiung als Thema auf die Fahnen geschrieben. Und der Aufbruch ist spürbar. Hatte man die letzten zwei Jahre das Gefühl, dass man eher steckengeblieben ist, vielleicht ein wenig die heiße Luft raus war und man in eine ungewisse Zukunft blickt, so ist zumindest der Start heuer ein ganz anderes Kapitel. Jetzt geht’s wieder richtig los. Der Aufbruch ist spürbar.

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Die Poesie des Unendlichen
Cambridge wird zur Bewährungsprobe für einen jungen Inder - allerdings nicht in mathematischer Hinsicht, sondern in jener der Distinktion.
Film / Kino
08.07.2016 Gunnar Landsgesell

Ein junger Inder gilt als mathematisches Genie und schafft es 1913 an die britische Elite-Uni nach Cambridge. Dort begegnet man dem Mann aus den Kolonien reserviert, bis auf einen Professor. "Die Poesie des Unendlichen" wird vornehmlich als Geschichte zweier Freunde im vereinten Geist erzählt.

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Sonnenlicht kann man nicht wegwischen – Liddy Scheffknecht in der Bludenzer Galerie allerArt
Liddy Scheffknecht: "Spot". Leuchtkasten, 2013
Ausstellung
07.07.2016 Karlheinz Pichler

In der Kunst ist alles möglich. Zumindest scheinbar. Etwa Licht aus der Tube drücken oder mit einem Eimer ausschütten. In ihrer neu angelaufenen Ausstellung gibt die Bludenzer Galerie allerArt Einblicke in das aktuelle Schaffen der 1980 in Dornbirn geborenen und seit Jahren in Wien lebenden und arbeitenden Medienkünstlerin Liddy Scheffknecht. In ihrem Werkquerschnitt demonstriert die Wahlwienerin, wie hintersinnig und ironisch sich das „Arbeitsinstrument“ Sonnenlicht einsetzen lässt.

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Bregenzer Festspiele - „Turandot“ füllt die Kassen, „Hamlet“-Entdeckung verspricht Opernspannung zwischen Sein und Schein
Journalisten von Print- und elektronischen Medien waren begierig, beim Pressetag der Festspiele zumindest einen kleinen Blick „hinter die Kulissen“ der beiden großen Produktionen im Haus und am See zu erhaschen.
Musik / Konzert
07.07.2016 Fritz Jurmann

Groß war das Interesse regionaler und internationaler Medien am Donnerstagmittag für den Pressetag der Bregenzer Festspiele, der damit traditionsgemäß 14 Tage vor Beginn des diesjährigen Jubiläumsfestivals Einblick gab in die letzten Proben der beiden großen Produktionen dieses Jahres am See und im Festspielhaus. Pressesprecher Axel Renner führte wie gewohnt ebenso kundig wie locker durch die Gespräche. Eigentlich sind es heuer ja die 71. Festspiele, gefeiert wird aber deren Gründung vor 70 Jahren mit einer auf einem Kieskahn nachgestellten Aufführung des Mozarts-Singspiels „Bastien und Bastienne“ bereits am 19. Juli, dem Vorabend der Eröffnung, im Bregenzer Gondelhafen. Das soll, bei freiem Eintritt und ohne jede technische Verstärkung, quasi „unplugged“, eine Geste der Verbeugung vor den Gründern des Festivals sein.

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Barockmusik von Musikern der Wiener Symphoniker in Bregenz – Ein Benefizkonzert für Little Flower
Für Little Flower interpretieren Musiker der Wiener Symphoniker Werke aus der Barockzeit
Musik / Konzert
07.07.2016 Christina Porod

Zugunsten des neuen Schulbaus für Schülerinnen und Schüler im Lepradorf „Little Flower“ in Indien findet am 30. Juli in Bregenz ein Benefizkonzert statt. Musiker der Wiener Symphoniker bieten einen Abend mit Werken aus der Barockzeit. Im Anschluss daran werden beim indischen Imbiss die farbenfrohen Seidenschals aus dem Projekt präsentiert.

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