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Gesellschaft

Flucht und Migration - Lebenswelten und Wertehaltungen: Umfassende Studienergebnisse aus Österreich und Deutschland zum Verständnis von Geschlechterrollen liegen vor
Die vortragenden Wissenschaftlerinnen von links nach rechts: Dr. Jana Scheible, Prof. Dr. Gudrun Quenzel, Mag. Katharina Meusburger, Mag. Caroline Manahl, Dr. Eva Grabherr
Gesellschaft
23.05.2017 Tamara Ofner

Die Vorarlberger Projektstelle für Zuwanderung und Integration "okay.zusammen leben" stellte unter der Leitung von Dr. Eva Grabherr einem geladenen Fachpublikum in einem Vortragsnachmittag mit zusätzlichem Vertiefungsworkshop in Götzis drei der derzeit aktuellsten und umfangreichsten Studienprojekte zum Geschlechterrollenverständnis bei Flüchtlingen sowie MigrantInnen der zweiten Generation aus Deutschland, Österreich - und im Vergleich dazu der Jugendlichen in Vorarlberg - vor.

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Tage der Utopie, 4. Tag, Donnerstag, 27. April 2017 - Visionsaufstellungen - Verkörperung von Utopien und Projekten
Siegfried Essen, Psychologe und Theologe, ist einer der herausragenden systemischen Therapeuten, der seit vielen Jahren mit philosophischen, politischen und spirituellen Aufstellungen arbeitet.
Gesellschaft
04.05.2017 Peter Niedermair

Neben den klassischen Begegnungen in Arbogast bieten die Veranstalter der Tage der Utopie auch diesmal wieder zusätzliche Formate mit innovativen Zugängen zum Thema an. Mit systemischer Aufstellungsarbeit lassen sich Ideen und Initiativen gut konkretisieren und vorantreiben. Oft entdecken jene, die sich in diese sehr konkrete methodische Auseinandersetzung mit den gerade aktuellen gesellschaftlichen und auch persönlichen Fragen einlassen, wie bisher ungenutzte Ressourcen sichtbar werden, Widerstände und mögliche Hindernisse bewusst gemacht und verwandelt werden. Im Kontext des Aufstellens gesellschaftspolitischer Fragestellungen sind hier in Arbogast bereits eine ganze Reihe visionärer Projekte auf den Weg gekommen. Aufstellungen funktionieren ganz im Sinne dieser grundsätzlichen Erfahrung an diesen Tage der Utopie, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich in die gemeinsame Reflexion einlassen und wie in einem Inkubator ausprobieren, wie Ideen, Visionen, Utopien, das scheinbar Unmögliche auf den Weg kommen.

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Auf der Flucht - Karim El-Gawhary in Hard im Dialog mit der Vorarlberger Bevölkerung über einzelne Schicksale und harte Fakten zum Thema Flucht
Karim El-Gawhary und Manfred Welte im Gespräch mit dem Publikum
Gesellschaft
03.05.2017 Tamara Ofner

Wir wissen, dass weltweit 65 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Die Krisenherde und deren Ursachen sind uns in Europa zum größten Teil zwar bekannt, zumindest sind alle Informationen dazu frei zugänglich, jedoch sind diese Ursachen und Krisen nicht im Alltagsbewußtsein gegenwärtig. Den MitarbeiterInnen des Integrationsausschusses Hard war es ein Anliegen, aktuelle Hintergründe und die Lebenssituationen in den Flüchtlingsländern im Nahen Osten und Afrika einem breiten Publikum näherzubringen. Unter der Moderation von Mag. Manfred Welte, Kommunikationsleiter des vorarlberg museum, trat am 25.4. im Spannrahmen Hard der ORF-Nahostexperte und Korrespondent Karim El-Gawhary in einen umfassenden und lebhaften Dialog mit dem Saal füllenden Publikum.

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Grüss Göttin! - Seit Sonntag zeigt das Jüdische Museum in Hohenems eine überraschende weibliche Seite Gottes
Grüss Göttinnen: Die Kuratorinnen Michaela Feurstein-Prasser und Felicitas Heimann-Jelinek mit Rabbiner Bea Wyler.
Gesellschaft
01.05.2017 Tamara Ofner

Hat Gott eine Frau? Warum sagen wir „Muttergottes“, wo wir doch gelernt haben, dass die Jungfrau Maria die Mutter von Jesus war? Wie viele Rabbinerinnen gibt es – und seit wann? Die aktuelle Ausstellung im Jüdischen Museum „Grüss Göttin“ wirft solche und viele andere Fragen auf, ohne dass die beiden Kuratorinnen Michaela Feurstein-Prasser und Felicitas Heimann-Jelinek einen Anspruch auf Vollständigkeit und schon gar nicht auf letztendliche Beantwortung erheben. Die Ausstellung „Grüss Göttin“ ist wesentlich mehr als ein feministischer Ansatz in der Auseinandersetzung mit Gott, denn sie schlägt einen weiten Bogen von der Antike bis zur Jetztzeit, sie bietet eine Reise durch die Jahrtausende, lässt den Blick durch die Praxis der drei großen monotheistischen Religionsgemeinschaften Judentum, Christentum und Islam schweifen. Beeindruckende Exponate, Detailreichtum und überraschende Facetten sind zu finden. Es ist erlaubt und erbeten nachzudenken und Fragen zu stellen.

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Tage der Utopie, 3. Tag, Arbogast, Mittwoch, 26. April 2017 - Utopia in Concert
Seit den ersten Tagen der Utopie 2003 verbinden die Masterminds Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger (links im Bild) dieser alle zwei Jahre stattfindenden Reihe die vorgestellten Zukunftsbilder mit Neuer Musik. (alle Fotos: Anja Köhler)
Gesellschaft
28.04.2017 Peter Niedermair

Ein All-Star Ensemble aus rund 15 Jahren „Tage der Utopie“ in einem gemeinsamen Konzert featuring Peter Herbert, Kontrabass, Peter Madsen, Klavier, Carol Robinson, Klarinette, Garth Knox, Viola, Francis Marie Uitti, Cello, und Pascal Contet, Akkordeon. Sie zählen mit zu den besten ImprovisationskünstlerInnen Europas und kommunizieren in einer universellen Sprache.

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Tage der Utopie, Arbogast, 2. Tag: Bye bye Migrationshintergrund. Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur. - Jagoda Marinić im Gespräch mit der Ö1 Redakteurin Renata Schmidtkunz
Jagoda Marinić: Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur (alle Fotos: Anja Köhler)
Gesellschaft
27.04.2017 Peter Niedermair

Die Schriftstellerin und Integrationsexpertin Jagoda Marinić wurde als Tochter kroatischer Migranten in Waiblingen in der Region Stuttgart geboren. Ihre Eltern stammen aus Dalmatien. Marinić hat ein Studium der Germanistik, Politikwissenschaften und Anglistik an der Universität Heidelberg absolviert. Sie erhielt 1999 ein Hermann-Lenz-Stipendium und 2003 den Förderpreis der Kunststiftung Baden-Württemberg. Ihr erstes Buch mit Erzählungen, „Eigentlich ein Heiratsantrag“, veröffentlichte Marinić im Jahr 2001, für ihren 2005 erschienenen Erzählband „Russische Bücher“ wurde sie mit dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet. 2006 erschien ihr Romandebüt „Die Namenlose“. Sie ist seit 2012 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Im Juni 2007 trat Marinić unter 18 Teilnehmern beim 31. Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt an, sie las ihren Text „Netzhaut“. Die Inszenierung des Theaterstücks „Zalina“, zu dem Marinić den Text schrieb, wurde im August 2007 mit dem Exzellenzpreis für das „Beste Programm des Kulturhauptstadtjahres Hermannstadt 2007“ ausgezeichnet. Marinić lebt in Heidelberg. Neben Essays und Erzählungen verfasst sie Theaterkritiken und schreibt für die Frankfurter Rundschau und die TAZ.

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Tage der Utopie - Jos de Blok: Organizations without Management. Inventing Meaningful Structures
Eröffnung: Josef Kittinger und Hans-Joachim Gögl eröffnen die 8. Tage der Utopie
Gesellschaft
26.04.2017 Peter Niedermair

Im Bildungshaus Arbogast eröffneten Josef Kittinger und Hans-Joachim Gögl am Montag, 24. April 2017 die 8. Tage der Utopie. Das Generalthema für die seit 2003 zweijährig stattfindende Veranstaltung titelt diesmal „Die Rückkehr der Utopien“. Dabei geht es darum die Utopie als Haltung gegenüber den Dystopien, den dunklen Zwillingsschwestern der Utopien, zu positionieren (vgl. Peter Niedermair in: Kultur April ’17, S. 4-5). Angesichts der sich breitmachenden Hysterie mit einer riesigen Fülle an Angst vor Katastrophen der Gegenwart faszinieren diese Dystopien sehr stark. Dem gegenüber stellen die Veranstalter ein Gegengewicht, indem man sich unaufgeregt, sachlich und kreativ Lösungen zuwendet und sich von diesen leiten lässt. Josef Kittinger kontextualisiert diese Tage der Utopie in den konzeptiven Verlauf der bisherigen Reihe und betont, dass neben all den Widrigkeiten und Hoffnungslosigkeiten dieser Welt zahlreiche Initiativen existieren, einige die hier in Arbogast gestartet sind. Von den Tagen der Utopie sei bisher viel Inspiration ausgegangen, die eine spezielle Offenheit im Blick schaffen – open mind, open heart und open will. Das Gute im Hintergrund habe längst begonnen und auch Voraussetzungen geschaffen, Neues entdecken zu wollen, neugierig zu sein für Überraschungen. Das ist nicht der Schalter, den man auf Pseudooptimismus umgelegt hat, sondern authentische Sprache zu sehr bedeutenden Themen. Die Sensibilität gegenüber der Sprache ist ein wesentliches Merkmal dieser Tage der Utopie. The language creates the spirit.

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Vorbildhaft - Eine 18-jährige Gymnasiastin recherchierte einen Fall der versuchten Enteignung ihrer Familie während des Nationalsozialismus
Anna Maria Eggler und das Ergebnis ihrer Recherchen
Gesellschaft
13.04.2017 Tamara Ofner

Anna Maria Egglers Urgroßvater - Franz Eggler - war Mitbegründer und Teilhaber der Skiliftgesellschaft Zürs. Als die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht kamen, wurden nicht nur Juden und Regimegegner enteignet, vertrieben und ermordet, sondern es wurde auch das gesamte Wirtschaftsgefüge im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie umstrukturiert. Die Lecher Skiliftbetreiber wehrten sich dagegen und hatten Erfolg – im Gegensatz zu vielen anderen Gewerbetreibenden und Unternehmern. Anna Maria Eggler hat im Rahmen einer vorwissenschaftlichen Arbeit im Fach Geschichte die Rechtsakten dazu in den Archiven gesucht und die Daten und Fakten zu diesem Fall recherchiert.

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Das 1. Dialogforum „Flucht – Asyl – Integration“ – ein Austausch geballter Kompetenz
Gesellschaft
11.04.2017 Christina Porod

Von Peter Mennel, dem Sprecher der Vorarlberger Plattform für Menschenrechte, erreichte uns folgender Bericht:

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Willkommen in der Zukunft - Der WFC – World Future Council – tagte von 30. März bis 2. April 2017 in Bregenz
Der World Future Council in Bregenz. Foto: Dietmar Mathis, P2 Pressearbeit, Kongresskultur Bregenz.
Gesellschaft
05.04.2017 Tamara Ofner

Im Bregenzer Kongresszentrum waren Bürgermeister DI Markus Linhart, das Land Vorarlberg und die Stadt Bregenz 4 Tage lang Gastgeber für den „World Future Council“ – Weltzukunftsrat, eine Vereinigung von über 50 Persönlichkeiten aus allen Teilen der Welt, die Hervorragendes auf ihrem Tätigkeitsgebiet geleistet haben und sich im World Future Council zusammenfinden, um eine Veränderung der Welt in Richtung Gewaltfreiheit, atomare Abrüstung und Beendigung von Kriegen, sowie 100 % nachhaltige Ressourcennutzung und Klimaschutz in die Hände zu nehmen und so eine neue Zukunft für die Welt zu gestalten.

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Das gelungene Leben: Kollektive Erinnerungen im Vorarlberger Architektur Insitut
Gesellschaft
16.03.2017 Tamara Ofner

Das vai (Vorarlberger Architektur Institut) wurde 1997 gegründet und lud seine ca. 400 Vereinsmitglieder ein, die Ausstellung für das Jubiläumsjahr 2017 mitzugestalten.

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„Totale Religion“ – Jan Assmann und Michael Köhlmeier sprachen im Rahmen der „Tangenten“ am Saumarkt über die Sprache der Gewalt und deren Ursprünge im Alten Testament
Jan Assmann und Michael Köhlmeier sind sich einig, dass Religionen auch zum Frieden beitragen können, wenn der Sprache der Gewalt und den gewalttätigen Kräften eben jene Bilder des Friedens, der Liebe und der Nächstenliebe entgegengesetzt werden, die in diesen Religionen auch enthalten sind.
Gesellschaft
31.01.2017 Tamara Ofner

Am Samstag, den 28.1.2017, stellte Jan Assmann im Feldkircher Saumarkttheater sein neuestes Werk „Totale Religion“ im Rahmen eines Vortrages der Reihe „Tangenten“ vor. In einem anschließenden Dialog mit Michael Köhlmeier wurden einzelne Aspekte noch genauer beleuchtet und auseinandergesetzt.

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Aufruf zum Ungehorsam – Georg Schärmer fordert ein aktives Miteinander zugunsten der Menschenrechte
Georg Schärmer, Direktor der Caritas Tirol, sprach sich im voll besetzten Pförtnerhaus für ein aktives Miteinander aus | © Menschen Rechte Leben
Gesellschaft
13.12.2016 Mirjam Steinbock

Dass die Würde des Menschen nicht ausgiebig genug besprochen werden kann, machte die Plattform „Menschen Rechte Leben“ anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember im Feldkircher Pförtnerhaus in sinnlicher und aufrüttelnder Form deutlich. Mit dem inspirierenden Vortrag des Tiroler Caritas-Direktors Georg Schärmer sowie mitreißender Musik, humoristischen Einlagen und umfassenden Informationen zu Menschenrechten regte der Zusammenschluss von insgesamt 50 Institutionen das Publikum an, wachsam und engagiert zu bleiben.

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Gehen lassen statt loslassen - Vier Persönlichkeiten teilen ihre Erfahrungen mit Sterbebegleitung bei den Montforter Zwischentönen
Die vier SterbebegleiterInnen Otto Gehmacher, Maria Hammerer, Elmar Simma und Karl W. Bitschnau sowie der Cellist Peter Bruns als Quintett. © Dietmar Mathis | Montforter Zwischentöne
Gesellschaft
21.11.2016 Mirjam Steinbock

Weder Lesung, Konzert noch Vortrag und schon gar keine Performance ist diese Veranstaltung, die anlässlich der Montforter Zwischentöne unter dem Thema „sterben. Über das Loslassen“ stattfindet. Wer klare Zuschreibungen und Kategorisierungen mag, sollte bei dem Festival in Feldkirch, das den Namen zum Programm macht und mit Zwischentönen spielt, gewohnte Modelle möglichst über Bord werfen und sich überraschen lassen.

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Alles wirkliche Leben ist Begegnung – Das Festival Vlow! 2016 rollte seinen Teilnehmenden im Festpielhaus Bregenz den Gestaltungsteppich aus
Vlow! Moderator Clemens Theobert Schedler und die ReferentInnen der Workshops. © Anja Koehler
Gesellschaft
01.11.2016 Mirjam Steinbock

Der Urheber der Vlow! Gerhard Stübe und der Kurator Hans-Joachim Gögl strahlten bereits weit vor Veranstaltungsstart um die Wette. Sie ließen keinen Zweifel daran, dass sie selbst begeisterte Anhänger dieses Festivals im Zwischenraum von Kommunikation, Design und Architektur sind. Solche Begeisterungsfunken wirken oft ungemein anziehend. Hier bestätigte sich die Anziehungskraft, denn um die 450 Menschen fanden bei dem Kongress zusammen. Solche, die schon lange Teil des biennal stattfindenden Festivals sind und sich „Vlowianer“ nennen dürfen und solche, die gerade erst damit anfangen. Wie passend, dass das diesjährige Thema „Besser Anfangen!“ lautete.

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Bevor die Seelen eiskalt erfrieren
Mit dem IBK ausgezeichnet: die Liechtensteiner Wahnsinnsnächte 2016
Gesellschaft
04.09.2016 Anita Grüneis

Es war Wahnsinn, was damals mit dem Mädchen Anne Frank geschah, es war Wahnsinn, was Salome von ihrem Vater forderte, es ist Wahnsinn, was heute in vielen Kriegsgebieten geschieht. Vielleicht ist das der Grund, warum die diesjährigen Liechtensteiner „Wahnsinnsnächte“ ihre Themen sehr weit gefasst haben. Eine Theaterinszenierung von „Anne“ gehört ebenso dazu wie die „Salome“ von Oscar Wilde. Und noch vieles mehr.

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Heidelbeerlese auf der Brandalpe – Der erste kulturhistorische Alpgang des Walserherbstes verführt mit 700-jähriger Geschichte, Damülser Stolz und Wiener Liedern
Vierzig Wandernde besuchten die geschichtsträchtige Brandalpe bei Damüls © Walserherbst
Gesellschaft
25.08.2016 Mirjam Steinbock

Der Blick auf Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges wird beim Walserherbst groß geschrieben. Damit das Festivalthema „WeitSicht“ in den Kulturräumen des Großen Walsertals auch körperlich erobert werden kann, integrierte Dietmar Nigsch eine feine Auswahl an Alpgängen in das Programm. Der Festivalleiter - in jungen Jahren selbst oft bei den Großeltern auf der Alp - weiß, dass gut geführte Wanderungen den Braten noch nicht fett machen. Er lässt neben dem gemütlichen Gang durch bereits herbstlich wirkende Feuchtwiesen auch die herzliche Gastfreundschaft, bildreiche Geschichten um das Leben in den Bergen, gutes Essen und Trinken, zünftige Musik und Gesang einfließen. All das, was den besonderen Reiz des Alplebens ausmacht.

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Lustig wird das Zigeunerleben - Rauch, Kaufmann, Sporschill und die Lösung der Bettlerfrage
Frau mit Strafverfügung der BH Dornbirn in Bereascu, einem Viertel der ehemaligen Industriestadft Ploieşti (nördlich von Bukarest). © Kurt Greussing (4. Mai 2016)
Gesellschaft
29.06.2016 Christina Porod

Ein Bericht aus Rumänien und aus Vorarlberg von Kurt Greussing.

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Was uns noch zusammenhält - Montagsforum über „unsere Werte“ mit Marianne und Reimer Gronemeyer
Marianne Gronemeyer: „Es ist etwas Schönes, gebraucht zu werden.“
Gesellschaft
04.05.2016 Willibald Feinig

Nachdenklich treten die einen aus den Schwingtüren des Dornbirner Kulturhauses; „Unsinn“ haben andere Marianne Gronemeyers Ausführungen in der Diskussion genannt: So gut wie jeder Satz der Autorin von Büchern wie „Die Macht der Bedürfnisse – Überfluss und Knappheit“ (erste Fassung 1988) und „Wer arbeitet, sündigt“ (2012), über das Scheitern der Schule (1996) und die Kunst des Aufhörens (2008) erregt Widerspruch. Nicht um des Widerspruchs willen – auf unverfrorene Herz- und Gedankenlosigkeit ist ihre Antwort Schweigen. Beim ‚Montagsforum’ am Tag nach der Präsidentenwahl steht der in Vorarlberg nicht Unbekannten der Soziologe Reimer Gronemeyer bei, ihr Mann – mit Beobachtungen aus seinen Feldforschungen im subsahelischen Afrika und in Altersheimen.

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Bildmacht des Fernsehens gegen Bildmacht der Kunst - Verhältnis zwischen Massenmedium Fernsehen und der Kunst unter der Lupe im Kunstmuseum Liechtenstein
Joe Biel: "Veil". Wasserfarbe, Gouache, Graffiti auf Papier, 2010-2015, Ausschnitt
Gesellschaft
28.04.2016 Karlheinz Pichler

Unter dem Titel „Lens-Based Sculpture“ untersuchte das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz bereits vor zwei Jahren den Einfluss der Fotografie auf die Skulptur. Mit „TeleGen“ nimmt nun das Haus „im Städtle“ derzeit erneut das Verhältnis zwischen einem Massenmedium, nämlich dem Fernsehen, und der Kunst unter die Lupe. Im Vordergrund steht dabei nicht die Aufarbeitung des Fernsehens als Motiv der Kunst, sondern die künstlerische Auseinandersetzung mit den spezifischen Inhalten und bildkulturellen Prägungen, die das Medium Fernsehen entwickelt hat. Also den Niederschlag des Televisuellen in den verschiedenen Kunstgattungen.

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