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Ausstellung

Der Strich als Ausgangsmaterial - Ferdinand Ruef und David Reumüller in der Galerie Lisi Hämmerle
Ferdinand Ruef & David Reumüller: "Momentane Zeichnung" - Blick in die Ausstellung (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
18.04.2018 Karlheinz Pichler

Von der Arbeitstechnik und Materialästhektik her gesehen vertreten Ferdinand Ruef und David Reumüller sehr unterschiedliche Positionen. Für ihre gemeinsame Ausstellung in der Galerie Lisi Hämmerle haben sie sich daher einen gemeinsamen Nenner überlegt, und der ist in der Linie respektive der Zeichnung zu sehen. Die Linie, die in eine Zeichnung übergeht, Linie und Zeichnung, die sich in der Malerei wiederfinden. Oder Linie und Zeichnung als Teil von Installation und des Trägermaterials Porzellan. Die konventionelle Variante auf Papier ist für einmal nicht anzutreffen. Strukturen, Gerüste und Linienversuche stellen die Motive der Ausstellung dar, der Strich ist das Ausgangsmaterial.

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Knochen-Puzzle von Carol Wyss in der Feldkircher Johanniterkirche
Os: Carol Wyss präsentiert grafische Darstellungen von Knochen wolkenartig auf einem Laufsteg (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
08.04.2018 Karlheinz Pichler

In den letzten Jahren hat sich die in London und Liechtenstein lebende und arbeitende Künstlerin Carol Wyss schwerpunktmäßig mit dem menschlichen Skelett auseinandergesetzt. Also mit jener physischen Grundstruktur, die den Homo sapiens aufrecht hält. Auch in ihrer aktuellen Ausstellung in der Johanniterkirche rückt das Knochengerüst ins Zentrum ihrer Betrachtung. Konkret begibt sie sich auf die Suche nach dem Urknochen, dem ersten Knochen, der existerte, „dem Knochen, der aus dem Himmel fiel“ (Wyss).

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Der dekonstruierte und genötigte Körper als Metapher – zu aktuellen Ausstellungen in Bozen, Meran, St. Gallen und Basel
Martin Kippenberger: Ohne Titel (aus der Serie Fred the Frog), 1990, Öl auf Leinwand (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
03.04.2018 Karlheinz Pichler

Als das vom Berliner Architektenbüro KSV entworfene Museion Bozen vor zehn Jahren mit der Gruppnausstellung „Peripherer Blick und kollektiver Körper“ eröffnet wurde, sorgte ein gekreuzigter Frosch von Martin Kippenheuer („Zuerst die Füsse“) für einen Skandal ungeheuerlichen Ausmaßes. Eine wahre Flut an Leserbriefen mit Blasphemie-Vorwürfen ergoss sich über die Verantwortlichen, und auch die öffentliche Finanzierung des Museumsprojekts wurde in Frage gestellt. Selbst der Papst mischte sich in die Auseinandersetzung ein.

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„Alle haben sofort zugesagt!“ - Das „Magazin 4 Bregenzer Kunstverein“ zeigt im Kabinettraum des Alten Eichamtes in Bregenz Werke von 48 internationalen Kunstschaffenden
HR Fricker: Networker Hotel (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
27.03.2018 Karlheinz Pichler

Ein gutes Jahr nachdem die Stadt Bregenz dem Bregenzer Kunstverein - in dem fast 25 Jahre als Ausstellungsraum genutzten Magazin 4 in der Bergmannstraße 6 - sprichwörtlich den Saft abgedreht hat, setzt die weiterhin unter dem Namen „Magazin 4 Bregenzer Kunstverein“ firmierende Organisation mit einer Präsentation von kleinformatigen Wandarbeiten von 48 international tätigen Kunstschaffenden im Kabinettraum des Alten Eichamtes in Bregenz ein erstes neues Lebenszeichen.

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Lücken und Nischen als Ausgangspunkt gestalterischer Ausdrucksformen – Studenten der Klasse Ottmar Hörls im QuadrART Dornbirn
Toni Ostler: Expedition II (Raum), 2017, Pendelleuchte, Lindenholz
Ausstellung
25.03.2018 Karlheinz Pichler

Im privat geführten Dornbirner Ausstellungshaus QuadrART läuft aktuell bereits die 30. Ausgabe der Reihe „Ansichten“, deren Konzept darauf beruht, dass ein geladener Kurator ein oder mehrere Werke aus der Sammlung Erhard Witzels Arbeiten von internationalen Kunstschaffenden gegenüberstellt. Diesem Konzept folgend, zeigt „Ansichten XXX“ nun in einem feinen Einblick, was sechs StudentInnen aus der Klasse von Ottmar Hörl der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg auf dem Kasten haben. Wobei Objekte und Bilder von Hörl, von denen sich etliche in der Sammlung Witzel befinden, den vergleichenden Ausgangspunkt darstellen. Hörl ist auch gleichzeitig Kurator der Schau.

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Afrikanischen Masken und Figuren auf glänzendem Damast - FLATZ in der Bludenzer Galerie allerArt
FLATZ: Global Culture Transfer (Blick in die Ausstellung)
Ausstellung
21.03.2018 Karlheinz Pichler

Die aktuelle Ausstellung in der Bludenzer Galerie allerArt ist dem 1952 in Dornbirn geborenen und heute in München lebenden und arbeitenden Künstler FLATZ gewidmet. Dass FLATZ einmal dem Ruf nach Bludenz folgen werde, liegt auf der Hand, war die Kuratorin der Galerie allerArt, Andrea Fink, doch die erste Leiterin des 2009 in Dornbirn eröffneten FLATZ-Museums.

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Die Kopie von der Kopie einer Kopie – Simon Fujiwaras Nachbau des Anne Frank Hauses im Kunsthaus Bregenz
Simon Fujiwara: Hope House, 2018, Ausstellungsansicht, 2. OG (Foto M. Tretter, © Simon Fujiwara)
Ausstellung
28.02.2018 Karlheinz Pichler

Die Kommerzialisierung schreckt heute vor nichts mehr zurück. Echtes, Authentisches ist kaum noch zu haben. Selbst in die Tabus der Geschichte sowie in unsere ureigensten Erinnerungen und Erinnerungsräume schleichen sich fremde Interessen ein und versuchen, daraus Kapital zu schlagen. Der englische Künstler Simon Fujiwara führt dies am Beispiel des Amsterdamer Anne-Frank-Hauses vor. Mit der aufwendigen, scheibchenweisen Rekonstruktion dieses heute als Museum in der Prinsengracht betriebenen Gebäudes über drei Stockwerke im Kunsthaus Bregenz (KUB) hinweg zieht der Künstler auch die Leute in Massen an. Nach einem Monat haben bereits über 6.000 Besucher die Ausstellung gesehen. Das „Hope House“ rege zu Diskussionen und zum Nachdenken an und lasse eigentlich niemand kalt, heißt es seitens der KUB-Verantwortlichen.

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Brigitte Hasler SYLLABA Holzschnitte . Radierungen . Pigmentdrucke in der Galerie Hollabolla in Eschen
Fünf Holzschnitte, zum Teil colographiert
Ausstellung
22.02.2018 Peter Niedermair

Brigitte Hasler, geboren 1944, lebt und arbeitet in Gamprin/Liechtenstein. Sie ist vor allem als Kunstschaffende bekannt, die sich mit Malerei, Druckgrafik und Video beschäftigt. Zentral in ihrem Schaffen ist der Gegenstand und dessen zunehmende Auflösung, nicht das Starre, sondern der Übergang, das Fließende. Dies wird deutlich sichtbar in ihren Künstlerbüchern, die die Grenzen des Buches überschreiten und zum Kunstobjekt werden. Ihr jüngstes Künstlerbuch ist das Werk „Syllaba“ von 2015. Die Silbengedichte in Syllaba zeigen, wie in der deutschen Sprache die Vorsilben den Sinn, die Richtung eines Wortes verändern. Neben ihrem bildnerischen Schaffen hat sich Brigitte Hasler immer schon mit der Sprache beschäftigt. Ihre ersten Gedichte veröffentlichte sie 1971 unter dem Titel „Lebenssinn im schöpferischen Spiel“. Weitere Gedichte erschienen in den Achtziger- und Neunzigerjahren. 2003 folgte der Band „Scheitelstunde“, der sich mit dem Wandel, dem niemals Konstanten beschäftigt. In der Eschener Galerie Hollabolla zeigt Brigitte Hasler unter dem Titel SYLLABA Holzschnitte, Radierungen und Pigmentdrucke.

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Typo Cuvée - Motterfonts-Weinedition - Das Druckwerk Lustenau und Sägenvier Design-Kommunikation widmen die Ausstellung „Motterfonts“ dem Pionier der Vorarlberg Graphik, Othmar Motter
Saegenvier Dornbirn und das Druckwerk Lustenau luden zu Typo Cuvée und damit zur Subskription des Buches von Elias Riedmann: Othmar Motter. Leidenschaft und Brot. Ein Streifzug durch das Archiv der Vorarlberg Grafik
Ausstellung
03.02.2018 Peter Niedermair

Am 1. Feb. luden Saegenvier Dornbirn und das Druckwerk in die Hofsteigstraße nach Lustenau zu Typo Cuvée und damit zur Subskription des Buches von Elias Riedmann: Othmar Motter. Leidenschaft und Brot. Ein Streifzug durch das Archiv der Vorarlberg Grafik, das Anfang 2019 im Triest Verlag St. Gallen erscheinen wird.

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Den Tod auf die Schippe nehmen – Christoph Abbrederis partizipiert an morbid-witziger Ausstellung im „Friedhof Forum“ der Stadt Zürich
Christoph Abbrederis: Apocalypso, Seite 1 (2004)
Ausstellung
29.01.2018 Karlheinz Pichler

Über den Tod zu witzeln oder zu lachen ist für viele ein Sakrileg. Nicht allerdings für Comic-Zeichner. Denen ist nichts heilig, wie eine morbid-witzige Ausstellung im Friedhof Forum der Stadt Zürich belegt. Mit einer Art gezeichnetem Sensenmann-Road-Movie ist auch der Bregenzer Zeichner und Illustrator Christoph Abbrederis mit dabei.

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Farbgewordene Befindlichkeiten - Gemälde auf Leinwand und Papier von Michael Siegel in der Bludenzer Galerie allerArt
Michael Siegel: "Von sieben". 2016, Mischtechnik auf Leinwand, 50 x 160
Ausstellung
21.01.2018 Karlheinz Pichler

Der eigene Körper und die eigenen Befindlichkeiten sind das generelle Thema im Schaffen des deutschen Künstlers Michael Siegel. In einem neu entstandenen Bilderzyklus, die die Bludenzer Galerie allerArt zum Auftakt des neuen Programmjahres präsentiert, setzt er diese Anliegen mit stark gestischer Pinselführung, außergewöhnlichen Bildformaten, spezieller Materialwahl und technischer Perfektion um.

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Von Walter Benjamins Koffer bis zu Mowgli - Meisterhafte Kinderbuchillustrationen im Dornbirner QuadrArt
Mit seinen beiden Büchern "Lindbergh" und "Armstrong" hat Torben Kuhlmann dem Bilderbuchgenre für Kinder eine neue Dimension erschlossen
Ausstellung
06.01.2018 Karlheinz Pichler

Laut Erhard Witzel, der gemeinsam mit Uta Belina Waeger den Dornbirner Kunstraum QuadrArt führt, ist die aktuell laufende Ausstellung „Sechs auf einen Streich“ ein Besuchermagnet. Kein Wunder, werden doch Unikate von international bekannten Kinderbuchillustratoren gezeigt und damit Werke, die nicht nur eingefleischte Kunstkenner, sondern auch spartenübergreifend kleine und große Liebhaber von Büchern und Bildern ansprechen. Wer die außergewöhnliche Schau noch nicht gesehen hat, hat noch bis 31. Jänner die Gelegenheit, dies nachzuholen.

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Sei keine Maus! - Marina Koldobskaya in der Bregenzer Galerie Lisi Hämmerle
Marina Koldobskaya: Red Cat, 2017, Arcyl auf Leinwand
Ausstellung
29.12.2017 Karlheinz Pichler

Nach 2014 zeigt die Bregenzer Galerie Lisie Hämmerle unter dem Titel „The Blots - It's not the convulsions of politicians that change the world“ zum zweiten Male eine Einzelausstellung der in St. Petersburg lebenden und arbeitenden russischen Künstlerin Marina Koldobskaya.

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Von der subkulturellen Szene bis zur andersartigen Modefotografie - Jane Štravs in der Feldkircher Galerie 60
Jane Štravs:  Hostnik Tomaz performt mit der Gruppe Laibach am Novi Rock Festival 1982, Ljubljana, Archival Print
Ausstellung
25.12.2017 Karlheinz Pichler

Die aktuelle Ausstellung in der Feldkircher Galerie 60 - in Kooperation mit dem Palais Liechtenstein - gibt einen Einblick in das Schaffen des 1965 geborenen Künstlers Jane Štravs, der zu den wichtigsten Fotografen Sloweniens zählt. Die gezeigten, hauptsächlich schwarzweißen Arbeiten decken einen Zeitraum von über 30 Jahren ab (1982-2006).

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Aus Maschen gebaute Körper und Räume - Monika Supé in der Bludenzer Galerie AllerArt
Monika Supé: Kopfmäntel - Installation (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
15.12.2017 Karlheinz Pichler

In der Bludenzer Galerie allerArt präsentiert sich derzeit die deutsche Künstlerin Monika Supé mit Zeichnungen und Drahtobjekten, die den Körper und den Raum thematisieren. Es ist die letzte Ausstellung im ersten Programmjahr der neuen Galerieleiterin Andrea Fink.

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Hanna Schaich – "a walk down memory lane": Finissage und Performance Hanna Schaich mit Karl Salzmann am Sonntag, 10. Dezember 2017, 18 Uhr, in der Galerie Hollenstein in Lustenau
Hanna Schaich, Still aus dem Video "Evelyne"
Ausstellung
09.12.2017 Peter Niedermair

Hanna Schaichs Arbeit beschäftigt sich mit den Schnittstellen zwischen individueller und kollektiver Erinnerung. Das von ihr bevorzugte Medium Video hat sich im letzten Jahr während ihres Aufenthalts in den USA um die Kunstform der Performance erweitert. Zur Finissage der Ausstellung wird sie gemeinsam mit Karl Salzmann eine Performance mit Sound präsentieren, in der der Ast einer Linde vom Pfänder, ihrem Hausberg, eine besondere Rolle spielt ... Karl Salzmann stammt aus Vorarlberg, er lebt und arbeitet als Sound & Visual Artist und Sound-Wissenschaftler in Wien. Von ihm hat das Land Vorarlberg für die Sammlung im Jahr 2016 eine bedeutende Soundinstallation angekauft, die im Sommer des Vorjahres in der Johanniterkirche in Feldkirch und später in der Galerie allerArt in Bludenz zu sehen war. Mit prozessorientierten und experimentellen Setups entwickelt er Arbeiten, die sich mit der Materialität von Sound und seiner sozialen, kulturellen und metaphorischen Bedeutungsebene auseinandersetzt. Er unterrichtet und forscht in der Abteilung für Kunst & Wissenschaft der Universität für angewandte Kunst in Wien.

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Von Fettaugen bis zum Panüler Massiv - Jubiläumsausstellung anlässlich fünfzehn Jahre Kunst.Vorarlberg
May-Britt Nyberg Chromy: "Es sollten immer mehr Augen aus der Suppe heraus- als hineinschauen", Installation, 2017
Ausstellung
30.11.2017 Karlheinz Pichler

Vor nunmehr gut fünfzehn Jahren hat sich eine Gruppe von Kunstschaffenden zusammengetan, um mit Kunst.Vorarlberg ein Gegengewicht zur Berufsvereinigung zu schaffen. Mit einer Gruppenausstellung, die den Titel „FETTEJahre“ trägt und an der 26 der insgesamt 51 Mitglieder der Künstlervereinigung beteiligt sind, wird in der Villa Claudia diesem Jubiläum mit reichlich Material und Kreativität Rechnung getragen.

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Poetische und tragikomische Kommentare zu gesellschaftlichen Abläufen - Lorenzo Scotto di Luzio bei Kunst Meran
Lorenzo Scotto di Luzio: Spartifila, 2017, verschiedene Materialien, Installationsansicht - Ausschnitt (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
30.11.2017 Karlheinz Pichler

Die Werke des 1972 geborenen und seit zehn Jahren in Berlin lebenden und arbeitenden italienischen Künstlers Lorenzo Scotto di Luzio sind vielfach als ironische, spöttische, skurrile, mitunter auch sehr poetische und tragikomische Kommentare zu den alltäglichen gesellschaftlichen Abläufen zu lesen. Mit oft einfachsten, kargen, beiläufigen Materialien, die er aus dem ursprünglichen Causalzusammenhang herausreißt, schafft der aufmerksame Beobachter sozialer Prozesse kuriose Objekte und verweist damit auf die typischen großen und kleinen Schwächen des Homo Sapiens.

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Wolfgang Bender „KARABINER“ - Eine Raumintervention im Künstlerhaus Bregenz
Wolfgang Bender, KARABINER, Installation Bregenz 2017, Gesamtansicht
Ausstellung
28.11.2017 Peter Niedermair

Am 24. November 2017 wurden im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis vier Ausstellungen eröffnet: Wolfgang Bender KARABINER | Carmen Pfanner Reset |#vaporfolk Andreas Ervik, Lona Gaikis, Bernhard Garnicnig, Zwiener Transforming Realities. Benders plastische Wandarbeit „KARABINER“ setzt sich aus drei Teilen zusammen: einem zur Ausstellung publizierten Journal in Form einer Bodenskulptur, einer großformatigen Fotografie eines Herrenschuhs im Eingangsfoyer, die Bezug nimmt auf den Bijouterie-Warenfabrikanten Güllich, der das Palais Thurn und Taxis 1848 als Wohnhaus errichten ließ, und einem an der Wand fixierten Seil im parkseitigen Ausstellungsraum des Erdgeschoßes. Die Installation „KARABINER“ besteht aus geschnitzten Balsaholz-Rundstäben, die zu einem 100 Meter langen Band zusammengesetzt, drei Zentimeter von der Wand entfernt, zu schweben scheinen. An diesem Balsa-Seil, das den gesamten Ausstellungsraum umschließt, hängen in unregelmäßigen Abständen Balsa-Karabinerhaken. Peter Niedermairs Text zur Ausstellungseröffnung fokussiert diese künstlerische Raumintervention.

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Der Kunstraum Dornbirn setzt im nächsten Programmjahr auf Diversität
Shirin Neshat: "Sarah Out" (Video-Still)
Ausstellung
22.11.2017 Karlheinz Pichler

Der Kunstraum Dornbirn gibt im kommenden Jahr Einblicke in das Schaffen der iranischen Videokünstlerin Shirin Neshat, des an der Schnittstelle zwischen Kunst, angewandter Wissenschaft und praktischer Philosophie arbeitenden Tiroler Künstlers Thomas Feuerstein, sowie des für seine monumentalen Keramikarbeiten bekannten Elmar Trenkwalder, der ebenfalls aus dem Tirol stammt. Im Rahmen der vierten Ausstellung beteiligt sich der Kunstraum als erste Vorarlberger Kunsteinrichtung am „Heimspiel“, das im Dreijahresrhythmus eine Momentaufnahme der Kunstszenen in der Ostschweiz, Liechtenstein und Vorarlberg abbildet.

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