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Ausstellung

Wenn ein Land mit der Kameralinse seziert wird – Österreichische Fotografie von 1970 bis 2000 in der Albertina Wien
Nikolaus Walter: Aus der Österreichmappe, 1973, Nr. 1
Ausstellung
07.08.2017 Karlheinz Pichler

Wie die Alpenrepublik im Fokus der Linse ihrer eigenen Fotografen aussieht, und inwiefern sich das Bild, das Selbstverständnis und vor allem die Menschen des Landes in Laufe der Zeit gewandelt haben, dem versucht die Fotoausstellung „Österreich. Fotografie 1970 – 2000“ nachzuspüren, die noch bis 8. Oktober in der Albertina in Wien gezeigt wird. An der Schau, die sehr ironische Blicke auf die österreichische Identität wirft und tief in ländliche und städtische Milieus eindringt, sind mit Nikolaus Walter und Gottfried Bechtold auch zwei Vorarlberger Fotokünstler unter den insgesamt 22 Positionen vertreten.

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Die Figur als formales Maß aller Dinge – Herbert Albrecht im Vorarlberg Museum
Herbert Albrecht: Kopf, 2001, afrikanischer Marmor (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
05.08.2017 Karlheinz Pichler

Anlässlich seines 90. Geburtstages und in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum Wien zeigt das Vorarlberg Museum derzeit im Foyer und auf dem Vorplatz des Museums einen Querschnitt durch das skulpturale Schaffen des Vorarlberger Bildhauers Herbert Albrecht. Wobei ganz neue Arbeiten im Zentrum der Präsentation stehen, denen ältere Werke gegenübergestellt werden, um solcherart auf die Spannweite seiner Formalsprache hinzuweisen.

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Alles ist real, auch das Surreale – Christian Ludwig Attersee in der neueröffneten Bregenzer K12-Galerie
Christian Ludwig Attersee: Brautjagd, 2015
Ausstellung
01.08.2017 Karlheinz Pichler

Mit Hermann Nitsch, dessen Werk derzeit in der Kunsthalle Arlberg 1800 in St. Christoph gezeigt wird, und Christian Ludwig Attersee, von dem die von Werner Marxx Bosch neueröffnete Bregenzer K12 Galerie einen Querschnitt neuer Werke präsentiert, sind gegenwärtig zwei Künstler in unserem geografischen Raum präsent, deren Namen eng mit der Entwicklung der österreichischen Avantgarde der Nachkriegszeit verknüpft sind. Der eine, Nitsch, ist als Wiener Aktionist weltbekannt geworden, Attersee wiederum als einer der wichtigsten Vertreter der gegenständlichen Malerei nicht nur Österreichs, sondern international.

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Durch dunkle Räume und dunkle Epochen - Adrián Villar Rojas im Kunsthaus Bregenz
Adrián Villar Rojas: The Theater of Disappearance, 2017, Ausstellungsansicht 3. OG, Kunsthaus Bregenz (Foto: Jörg Baumann, © Adrián Villar Rojas, Kunsthaus Bregenz)
Ausstellung
31.07.2017 Karlheinz Pichler

Der 1980 im argentinischen Rosario geborene Künstler Adrián Villar Rojas ist mit spektakulär großen Skulpturen bekannt geworden. Etwa einem Wal, den er 2009 bei der "Bienal del Fin del Mundo" in Patagonien in einem Wald stranden ließ, der das Publikum in Erstaunen versetzte. Auch im Kunsthaus Bregenz (KUB) hat Rojas mit großer Kelle angerührt. Anhand materialintensiver Installationen zieht er einen Bogen durch die menschliche Kulturgeschichte. Mit Blick auf die Besucherzahl scheint sich der gewaltige Aufwand gelohnt zu haben. Wie Kurator Rudolf Sagmeister betont, hätten nicht wenige Kunstinteressierte die Rojas-Schau sogar zwei oder gar drei Mal besucht. Und viele bedauerten, dass die Schau nicht verlängert werde. Bis Ende Juli haben laut Sagmeister bereits mehr als 25.000 Besucher die Ausstellung gesehen, die den Titel “The Theater of Disappearance” trägt.

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Von der Schwarm-Intelligenz bis zum schwebenden Stein – die Art Bodensee in der neuen Messehalle 11 kommt gut an
Ausstellerstand der Harder Galerie.Z
Ausstellung
23.07.2017 Karlheinz Pichler

Die von Marte.Marte entworfene Messehalle 11 erinnert mit ihren Betonwänden und ihrer pechschwarzen Decke in Form einer Leimbinderkonstruktion architektonisch ein wenig an eine riesige Kunsthalle. Dass hier die ausgestellten Werke deutlich besser zur Geltung kommen als früher, liegt auf der Hand. Das sehen nicht nur die Galeristen so, sondern auch die Besucher der Messe. Die 17. Art Bodensee kommt gut an, auch wenn es trotzdem einiges zu kritisieren gibt.

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„Stoffliches“ von Albrecht Zauner und mehr ... - Zwei Sonderausstellungen in der Juppenwerkstatt Riefensberg
Im Außenraum der Juppenwerkstatt erhebt sich eine weiße, flache, dreiteilige Skulptur von Albrecht Zauner
Ausstellung
21.07.2017 Christina Porod

Mit viel Liebe zum Detail wird in Riefensberg geglästet, gefältelt, genäht und gestickt, denn in der Juppenwerkstatt entsteht bekanntlich noch immer das traditionelle Wälderkleid – d´Jûppô. Das ist aber längst nicht alles, wofür im ehemaligen Gasthaus Krone Zeit und Leidenschaft investiert werden. Immer wieder finden spannende, lehrreiche Kurse oder informative und sehenswerte Ausstellungen statt. Aktuell sind zwei Sonderausstellungen zu sehen: „bewahren und erneuern. Bregenzerwälder Frauen- und Männertrachten“ sowie „Stoffliches. Albrecht Zauner Skulpturen und Zeichnungen“

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Monochrome, beschauliche Gegenwelten – „The Pond Room“ von Hans Op de Beeck im Kunstraum Dornbirn
Hans Op de Beeck: The Pond Room (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
19.07.2017 Karlheinz Pichler

Ganz in Grau gibt sich derzeit der Kunstraum Dornbirn. Der artifizielle Teich mit den Seerosen aus Gips, auf dessen gläsernem Wasser sich die Fenster der Montagehalle spiegeln, die Chesterfield-Sofas, die Gesteinsbrocken, der Kies, mit der der Kunstraum aufgeschüttet wurde, selbst das Geräteschuppen-artige Häuschen, in dem die Videofilme abgespielt werden, ist mit einem grauen Farbanstrich überzogen. Die Installation „The Pond Room“ von Hans Op de Beeck erscheint wie ein monochromes Gemälde. Einzig die rosa Kirschblüten aus Stoff auf den Bäumchen entlang des Teichens setzen einige lyrische Farbtupfen in den Raum.

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„Farbe und Ton“ – Gerhard Mangold und Mario Meusburger im Alten Bad Pfäfers
Gerhard Mangold, Bad Ragaz
Ausstellung
06.07.2017 Peter Niedermair

Bis zum Bahnhof Bad Ragaz fährt man von Bregenz aus eine gute Stunde, mit dem Zug zwei. Dort steigt man in einen stündlich verkehrenden Bus, der entlang der Tamina, die durch ein schmales, enges Tal führt, über das sich an einer Stelle etwa zur Hälfte des Weges weit oberhalb der Schlucht die in diesem Jahr eröffnete, mit einer Weite von 260 Metern größte Bogenbrücke der Schweiz spannt. Ziel ist das Alte Bad Pfäfers, dessen Geschichte um 1240 begann, als zwei Jäger eine 36,5 Grad warme Quelle entdeckten, in der man bald eine heilende Wirkung erkannte. Hoch über dem Fluss wurden bald darauf Gästehäuser in den Felswänden gebaut. Den Ruhm der Therme jedoch begründete ein Gutachten des berühmten Naturforschers, Arztes und Philosophen Theophrastus von Hohenheim, bekannt als Paracelsus, der 1535 an der Kurstätte weilte. Im 17. Jh. wurde das Wasser mit Holzleitungen an den heutigen Ort geführt. 1838 nach Auflösung der Benediktinerabtei Pfäfers gingen Quelle und Badehäuser in das Eigentum des Kantons St. Gallen über. 1839 wurde die Schlucht mit der oben erwähnten Straße erschlossen. Ab 1840 führte man das Thermalwasser nach Ragaz, wo der Weltkurort Bad Ragaz entstand. Zwischen 1983 und 1995 wurde das Badgebäude umfassend restauriert, heute ist es ein beeindruckender Natur- und Kulturort mit überregionaler Ausstrahlung. Das Alte Bad Pfäfers ist ein Stück weit auch ein eindrückliches Modell, wie man mit historischem Bauerbe kulturpolitisch sensibel umgehen kann.

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Dem Riedmiller auf die Nase steigen - Simon Kindle in der Galerie allerArt, Bludenz
Elemente der Stadtgeschichte Bludenz dienen als Klettergriffe
Ausstellung
30.06.2017 Karlheinz Pichler

„Klettern“ lautet das Stichwort zur aktuellen Ausstellung in der Bludenzer Galerie allerArt. Unter dem Titel „Follow-up“ wird in dem in der Remise untergebrachten Kunstraum derzeit ein Vernetzungsprojekt des 1983 im liechtensteinischen Balzers geborenen und heute in Luzern lebenden und arbeitenden Künstlers Simon Kindle gezeigt, das die Besucher sprichwörtlich dazu verleiten soll, die Wände hochzugehen.

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Entblättert durch den Nadelwald – Situativ-schräge Nacktheiten von Nikolaus Walter im milk_ressort Göfis
Nikolaus Walter: "Die Zwerge", Ungarischer Grenzverkauf, 2016
Ausstellung
25.06.2017 Karlheinz Pichler

Der Franzose Henri Cartier-Bresson, der zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt, meinte einmal sinngemäß, dass ein Foto dann gut sei, wenn man es länger als eine Sekunde anschaue. Nimmt man dieses Statement als Maßstab für die Arbeiten des Feldkircher Fotografen Nikolaus Walter, so müsste man permant den Hut vor ihm ziehen. Denn die alltäglichen Absurditäten, situativen Komiken und kleinen menschlichen Tragödien und Dramen, die sich in seinen Schwarz-Weiß-Fotografien abspielen, lassen jeden Betrachter innehalten und verweilen. In seiner aktuellen Ausstellung „nackt“ im Göfner milk_ressort, sind es mehr oder weniger zufällige oder beabsichtigte Nacktheiten, die Walter in den Jahrzehnten seines Schaffens vor die Linse geraten sind und ihre jeweils ganz speziellen (Bild)Geschichten erzählen.

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„ … und so den Raum betrat, auf 47stem Breitengrad ...“ - vom Fundstück zum Kunststück in der Artenne Nenzing
Nita Tandon: "Automat" (Betonabguss)
Ausstellung
22.06.2017 Jonas Berkmann

Gegenstände, Objekte, Formen und Strukturen aus dem alltäglichen Umfeld, der Industrie oder der Natur sind es, die den Ausgangspunkt der Ausstellung „ … und so den Raum betrat, auf 47stem Breitengrad ...“ in der Artenne Nenzing bezeichnen. Die teilnehmenden KünstlerInnen zeigen, wie Gefundenes und Gewöhnliches durch künstlerische Eingriffe und Erfindungsgabe aus seiner ursprünglichen Bedeutung herausgelöst und in die Ebene der Kunst transformiert wird.

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Vom Begreifen zum Verstehen – Die Galerie in der Poststelle Hirschbühl zeigt in einer Doppelausstellung Tiefdrucke von Melanie Berlinger und neue Skulpturen aus Holz von WolfGeorg und Uwe Filzmoser
Melanie Berlinger, Die Hand und ihre künstlerische Obliegenheit: Aquatinta und Stichätzung auf Tiefdruckkarton, 2017 (In Anlehnung an den Essay von Walter Benjamin: "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit.")
Ausstellung
12.06.2017 Peter Niedermair

Die Galerie in der Poststelle Hirschbühl am Dorfplatz in Schwarzenberg zeigt vom 10. bis 25. Juni 2017 in einer Doppelausstellung Tiefdrucke von Melanie Berlinger und neue Skulpturen aus Holz von WolfGeorg und Uwe Filzmoser, die in der Werkstatt ARTquer von Erika Lutz entstanden sind. Berlinger stellt in ihren Druckgraphiken Vergrößerungen von Naturobjekten dar, Insekten und anderes winzig Getier, oftmals Fundstücke, die sie von Spaziergängen mitbringt. Im Tiefdruck, einer Technik aus dem 15. Jahrhundert, werden diese faszinierenden Geschöpfe detailgenau wiedergegeben. Auf den Blättern bestechen die Insekten dann, losgelöst von ihrem natürlichen Kontext und überdimensioniert abgebildet insbesondere durch die mikroskopisch geschärften Konturen. Franz Kafka, wäre er an diesem Freitagabend, 9. Juni, anlässlich der Eröffnung bei der Hirschbühl gewesen, hätte vermutlich nicht nur „die Verwandlung“ etwas anders geschrieben, sondern sich auch gedacht, Hilfe komme doch eher aus Schwarzenberg denn aus Bregenz. Auch Günter Grass hätte seine literarischen Insekten nicht bei Steidl in Göttingen sondern bei Melanie Berlinger drucken lassen. Wie bei Berlinger, so stehen auch die neuen Holzobjekte der ARTquer Künstler für Erzählungen, die zunächst faszinieren und staunend machen, sie wirken mitunter grotesk, gar bizarr und verweisen auf die Vielfalt und Einzigartigkeit jener Lebewesen, von denen es so zahllos viele gibt, dass wir mitunter achtlos auf sie treten, aus Angst, Gleichgültigkeit oder Arroganz. Die ARTquer Künstler erweitern den Kunstbegriff und stellen indirekt Fragen wie, wer denn ein Künstler sei; sie stehen per se für Inklusion und Akzeptanz der Vielfalt von Menschen. Mit diesen jungen Künstlern, ihrer faszinierenden kreativen Energie, ihrem gewieften Humor und ihrer Kunst, die sie so charmant präsentieren, begreifen und verstehen wir die großen Bögen der menschlichen Existenz, vom Herz, zur Hand, zum Hirn, in einem fort auf einem Karussell, wie Kunst im Kreisverkehr. Spinnen, die überdimensioniert groß in ein Eckfenster der Galerie gehängt sind, „bewachen das Haus und beschützen die Bewohner“, wie WolfGeorg plausibel zu berichten weiß. Margarete Müller aus Bregenz spielte bei der Eröffnung Akkordeon und sang wunderbare Lieder, denen die sehr zahlreich erschienen Gäste aufmerksam zuhörten.

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Akzente setzen - Kunstankäufe des Landes in der Bludenzer Galerie allerArt
Wolfgang Bender: R.E.G.A.L. ( L-version ), sideways, 2017
Ausstellung
26.05.2017 Karlheinz Pichler

Claudia Voit und Peter Niedermair sind von der Landesregierung für drei Jahre als Ankaufsbevollmächtigte der Kunstkommission bestellt worden. Sie haben die Sammlung des Landes im vergangenen Jahr erweitert, ergänzt und vervollständigt. In Kooperation mit dem vorarlberg museum und der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg zeigt die Galerie allerArt in Bludenz noch bis 11. Juni, wie die Kunstankäufer das zur Verfügung gestandene Budget von € 90.000,- investiert haben.

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Das wahre Kapital steckt in der Kreativität - "Who Pays?" im Kunstmuseum Liechtenstein
RELAX (Chiarenza & Hauser & Co: "Who Pays?", 2006, Leuchtstoffröhren und Metallrahmen. (Foto: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
25.04.2017 Karlheinz Pichler

Ausgehend von der legendären Beuys'schen Gleichung „Kunst = Kapital“ versucht die aktuelle Ausstellung „Who Pays?“ im Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz anhand von 16 Statements den sich verändernden Geld- und Kapitalvorstellungen und einem damit einhergehenden Wandel von Bedeutungen und Werten auf den Grund zu gehen.

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Gerd Menia, Money 4 a New Society - Ausstellung im Drehpunkt – Studio für ganzheitliche Bewegung - Vernissagerede von Peter Niedermair
Ikonen
Ausstellung
24.04.2017 Peter Niedermair

Gerd Menias hier im Drehpunkt ausgestellte künstlerische Arbeiten sind an sich Ikonen aus dem globalen Bildverkehr, bzw. sie stammen aus der Ikonographie der unter sich vernetzten Bilderwelten. Der ausstellende Künstler, ein großartiger Geschichten-Erzähler, arbeitet vor dem Hintergrund einer Position von Gertrud Stein, die die Mutter der Verlorenen Generation, The Lost Generation jener amerikanischen SchriftstellerInnen war, die in den 1920er Jahren in Paris lebten. „Was Du in der Kunst tust, tu es mit Anmut!“ Diese Haltung, diesen Duktus erlebe ich bei Gerd Menia, bzw. seiner Kunst, die auf drei Orte auf diesem Geschoß verteilt ist. Hier die Banknoten, im Korridor die „Magic Plants“ und draußen in einem weiteren Seminarraum, die Ikonen.

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Bildgewordene Poesie im Raum – Christoph Luger im Kunstraum Vaduz
Christoph Luger - Blick in seine Ausstellung im Vaduzer Kunstraum Engländerbau
Ausstellung
20.04.2017 Karlheinz Pichler

Im Vaduzer Kunstraum Engländerbau gibt es unter dem Titel „Wandmalerei zwischen Fresko und Bild“ derzeit XXXL-formatige Malerein des Vorarlberger Künstlers Christoph Luger zu bestaunen.

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Auch Schwarz und Weiß sind Farben - Das QuadrART Dornbirn thematisiert „Black & White“
 Robert Sagermann: O.T., Öl auf Leinwand (Ausschnitt)
Ausstellung
20.04.2017 Karlheinz Pichler

Keine „Farben“ sind so subtil wie gerade Schwarz und Weiß. Wie sich die Grenzen dazwischen auflösen, kann derzeit im QuadrART Dornbirn im Rahmen der Ausstellung „Black & White“ nachvollziehen.

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„peace art hotel 2“ - Zum aktuellen Projekt von Ruth Gschwendtner-Wölfle im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis
Blick ins Foyer des „peace art hotel 2“ im Künstlerhaus Bregenz. Im Vordergrund der KunstKiosk mit „Kleinkunstobjekten“ als KunstMitbringsel (Fotos 1-5: Ruth Gschwendtner-Wölfe)
Ausstellung
13.04.2017 Peter Niedermair

Gemeinsam mit Irene Dworak-Dorowin „Sacred Ground“, Anton Moosbrugger und Christian Gerstenmayer präsentiert die Künstlervereinigung derzeit Ruth Gschwendtner-Wölfles neues Projekt „peace art hotel 2“. Die Ausstellung wurde am Palmsonntagwochenende eröffnet und ist bis 7. Mai zu sehen. Mit „peace art hotel 2“ bespielt die Künstlerin das Grundgeschoss und die Kellerräume im Tiefgeschoss des Künstlerhauses, die Arbeiten von Dworak-Dorowin und Anton Moosbrugger sind im 1. Stock, Christian Gerstenmayer ist im 2. Stock zu sehen.

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„Ouroboros“, eine Installation von Boris Petrovsky in der Johanniterkirche
Ouroboros – Toytrain
Ausstellung
06.04.2017 Peter Niedermair

Auf den 31. März lud Kurator Arno Egger in die Marktgasse 1 nach Feldkirch ein. Dort, in der Johanniterkirche, wurde eine Installation des in Konstanz lebenden Künstlers Boris Petrovsky, „Ouroboros“, präsentiert. Zu Beginn des Abends jedoch gedachte das zahlreich erschienene Publikum zunächst jener Persönlichkeit, die 1995 die Johanniterkirche als Ausstellungsort entdeckt hatte. Eva Jakob. Sie, die als Kulturjournalistin nach Feldkirch kam, war am 3. Februar dieses Jahres verstorben. Mit dem schweigenden Gedenken war auch ein großer Dank für ihre Kuratorinnenschaft verbunden. Sie hat die Johanniterkirche, mittlerweile im 22. Jahr, zu einem renommierten Ausstellungsort der Stadt Feldkirch gemacht.

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Das Bild als Schnittstelle zwischen Künstler und Betrachter - Susanne Kircher-Liner im Bludenzer allerArt
Susanne Kircher-Liner: "Dolly", 2015, Öl/Acryl fluoriszierend auf Leinen
Ausstellung
29.03.2017 Karlheinz Pichler

Im Werk der 1976 in Tirol geborenen Künstlerin Susanne Kircher-Liner verschränkt sich auf bildnerische Weise gleichsam die analoge mit der digitalen-wissenschaftlichen Welt. Kircher-Liner, die an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert hat, malt und zeichnet zwar in klassischer Tradition, stellt in und mit ihren Arbeiten aber durchaus auch naturwissenschaftliche und informationstechnologische Fragen. Nicht von ungefähr übertitelt sie ihre Ausstellung in der Galerie allerArt in der Bludenzer Remise mit „Schnittstelle“. Eine Schnittstelle, englisch Interface, verkörpert den Verbindungspunkt von einem System in ein anderes.

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