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KBSinfonietta in concert, Benjamin Lack, Ltg.

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16.11.2019 17:00
Kategorie
Musik / Konzert
Veranstaltungsort

Evangelische Kreuzkirche am Ölrain
Cosmus-Jenny-Str. 1
6900 Bregenz
+43 5574 42396
http://www.evang-kirche-bregenz.at
pfarrer.bregenz@aon.at

Artikelaktionen
abgelegt unter: Musik / Konzert
Ausstellung 23.07.2019
Karlheinz Pichler

Wo die Greifvögel einst nisteten - „Hor(s)t der Kunst 4“ auf dem Pfänder
Luna de Rosa  bei ihrer "Folter"-Performance auf dem Pfänder (© Luna de Rosa)

Das Bregenzer Enfant terrible der Kunstszene, Gregor Koller (Kunstpunkt), lädt zum nunmehr bereits vierten Male in die ehemalige Adlerwarte im Alpenwildpark unterhalb der Pfänderbahn-Bergstation, um dort die Werke unterschiedlichster Techniken von 22 Kunstschaffenden zu erkunden.

CD-Tipp 23.07.2019
Peter Füssl

Maria Farantouri / Cihan Türkoğlu: Beyond The Borders

Wem sollte man echtes gesellschaftliches Engagement abnehmen, wenn nicht der 1947 in Athen geborenen Sängerin Maria Farantouri, die einigen der wichtigsten Werke von Mikis Theodorakis, etwa „Canto General“ oder „Mauthausen“, buchstäblich Stimme verlieh, die in den 1960ern nach dem Militärputsch aus Griechenland floh und im Exil jahrelang lautstark gegen die Diktatur auftrat, die später auch die deutsche Friedensbewegung unterstützte und als Politikerin im griechischen Parlament saß? Bereits Anfang der 1980er Jahre trat sie mit türkischen Musikern auf, um ein antichauvinistisches Zeichen gegen die griechischen und türkischen Nationalisten zu setzen, die die Feindseligkeiten zwischen den Ländern skrupellos anheizten. Für Maria Farantouri ist der Titel ihres neuen Albums „Beyond The Borders“ schon seit Jahrzehnten Programm, und ihr ausdrucksstarker Kontraalt ist immer noch ein ideales Instrument, um Zeichen der Toleranz und Menschlichkeit über Grenzen hinwegzutragen.

Ausstellung 22.07.2019
Karlheinz Pichler

Wenn Männer knietief im Sumpf stecken – Thomas Schütte im Kunsthaus Bregenz und davor
Thomas Schütte: Mann im Wind I, II und III, 2018, patinierte Bronze (Fotos: Karlheinz Pichler)

Der 64-jährige Düsseldorfer Künstler Thomas Schütte arbeitet in allen Formaten. Weltweit bekannt geworden ist er aber mit monumentalen Skulpturen und ausgefeilten Architekturmodellen. In dem, was er macht, schaut er nicht links und nicht rechts. Der Kunstmarkt und seine Mechanismen sind ihm völlig egal. Trotzdem kann er es nicht verhindern, dass er Teil davon ist, erzielen seine Werke doch Preise in Millionenhöhe. Und die Museen rund um den Globus reißen sich um den Deutschen. Mit dem ehemaligen Gerhard-Richter-Schüler hat das Kunsthaus Bregenz für die diesjährige Sommerausstellung jedenfalls ein schwergewichtiges Zugpferd in die Bodenseestadt geholt.

Theater 21.07.2019
Dagmar Ullmann-Bautz

Don Quijote und Sancho Panza - ein unvergessliches Paar!
Das Theatertraumpaar: Wolfram Koch und Ulrich Matthes

Gestern erlebte ein ausverkauftes Haus am Kornmarktplatz die Uraufführung eines Klassikers der Weltliteratur - „Don Quijote“ von Miguel de Cervantes - in einer neuen Fassung von Jakob Nolte. Nolte erzählt die Geschichte von Don Quijote und Sancho Panza, dem ungleichen Paar - hier wunderbar besetzt mit den Schauspielern Ulrich Matthes und Wolfram Koch - als Zweipersonenstück voll Witz und geschliffener Dialoge, das durch das kongeniale Spiel der beiden Protagonisten und Gegenparts nochmals gewinnt, interessanter und aufregender wird.

Kritiken 20.07.2019
Anita Grüneis

Schön ist so ein Ringelspiel – auch auf der Burg Gutenberg in Balzers
Die Neuen Wiener Concert Schrammeln mit Robert Reinagl und Katharina Hohenberger

Die Balzner im Wetterglück: Das Konzert mit den Neuen Wiener Concert Schrammeln konnte im Innenhof der Burg Gutenberg durchgeführt werden - sehr zur Freude des überaus zahlreichen Publikums. Der mittelalterliche Hof wurde an diesem Abend zu einem Wiener Beisl, in dem nur der Heurigen zur weinseligen Stimmung fehlte. Die Musik der Neuen Wiener Concert Schrammeln und die „Weaner“- Lieder von Katharina Hohenberger und Robert Reinagl ließen den lauen Sommerabend zu einem humorvollen Aufenthalt in einer Buschenschenke werden.

Musik / Konzert 19.07.2019
Fritz Jurmann

Festspiel-Hausoper „Don Quichotte“ – Lehrstück um einen tragischen Antihelden
Im historischen Ambiente der Ritterzeit begrüßt die Bevölkerung Dulcinée (Anna Goryachova), die von Don Quichotte heiß verehrt wird und die er heiraten möchte.

Es war wohl eine der seltsamsten und außergewöhnlichsten Opern, die da am Donnerstag als Eröffnungspremiere im ausgebuchten Festspielhaus gezeigt wurde. Wenn es denn überhaupt eine Oper war. Das Stück „Don Quichotte“ von Jules Massenet ist vielmehr ein Lehrstück um einen tragischen Antihelden, das in seiner wohl dosierten Entschleunigung den ideale Kontrast bildet zum grell spektakulären Zirkus-Karneval, den man Verdis „Rigoletto“ auf dem See verpasst hat.

Film / Kino 19.07.2019
Gunnar Landsgesell

Edie - Für Träume ist es nie zu spät
Raue Landschaft, grummelige Betrachterin. Ein entspannter Film, der bekannte Wege beschreitet.

Nach einem unbedankten Leben sucht eine Mitt-Achtzigerin ihren eigenen Weg: Sie möchte einen Berg in den schottischen Highlands erklimmen, um auch mal wieder glücklich und frei zu sein. Eine Geschichte, die einem bekannt vorkommt, samt wechselvoller Freundschaft mit einem jungen Guide. Dennoch findet "Edie" vor allem dank der Hauptdarstellerin Sheila Hancock eigene Bilder dafür.

Film / Kino 18.07.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (19.7. - 25.7. 2019)
Au bout des doigts – Der Klavierspieler vom Gare du Nord

Beim FKC Dornbirn steht diese Woche der ebenso anregende wie informative Ö1-Dokumentarfilm "Gehört, gesehen - Ein Radiofilm" auf dem Programm. Das Kinotheater Madlen in Heerbrugg zeigt dagegen als "Besonderen Film" das Musikerdrama "Au bout des doigts – Der Klavierspieler vom Gare du Nord".

Musik / Konzert 18.07.2019
Fritz Jurmann

Bregenz ist Zirkus! Bei Verdis spektakulärem „Rigoletto“ am See steht Amüsement vor Anspruch
Der überdimensionale Kopf, mit vielen technischen Spielarten ausgestattet, ist ein Spiegelbild der Befindlichkeiten von Rigoletto. Der geöffnete Mund dient auch dem Herzog als Liebeslaube für seine Amouren.

Alles dreht sich, alles bewegt sich heuer auf der Bregenzer Seebühne wie nie zuvor. Die erste Produktion von Verdis internationalem Opern-Dauerbrenner „Rigoletto“ in 74 Festspieljahren hatte am Mittwoch bei guten Wetterbedingungen Premiere, ausverkauft wie praktisch alle 27 Aufführungen, mit viel Szenenapplaus und einem fast zehnminütigen Schlussjubel vor zahlreichen Ehrengästen gefeiert. Der Abend entpuppte sich unzweifelhaft als die bisher spektakulärste Seebühnen-Inszenierung aller Zeiten.

Aktuell 17.07.2019
Dagmar Ullmann-Bautz

Eröffnung der Bregenzer Festspiele 2019
Herrliche Moderation - Rigoletto-Puppe geführt von Nikolaus Habjan

Es war eine schöne, eine in sich stimmige, runde Sache - die Eröffnungsfeier der 74. Bregenzer Festspiele am Mittwoch, den 17. Juli, an der die geladenen Gäste in dem, wie in jedem Jahr, gut gefüllten großen Saal des Festspielhauses neben den obligatorischen Festreden das zu erwartende Festspielprogramm in Form von dargebotenen Appetithäppchen kunstreich serviert bekamen. Durchs Programm führte eine Rigoletto-Handpuppe, virtuos geführt von Nikolaus Habjan - herrlich witzig, leichtfüßig und auf sehr positive Weise respektlos.

Ausstellung 17.07.2019
Karlheinz Pichler

Emoji-Großporträt mit Katze – Silvie Fleury im Kunstraum Dornbirn
Silvie Fleury: "IO" (Ausstellungsansicht, alle Fotos: Karlheinz Pichler)

Die aus Genf stammende Performance- und Objektkünstlerin Sylvie Fleury inszeniert sich auf dem internationalen Kunstparkett seit den 1990er Jahren als Glamour- und Fashion-Girl, das der Luxus- und Modewelt genauso frönt, wie sie dieselbe entlarvt und in Frage stellt. Dass sie eine begnadete Selbstdarstellerin ist, beweist sie aktuell im Kunstraum Dornbirn, in dem sie ihre Katze, mit der sie in einer Genfer Villa zusammenlebt, und sich selbst als monumentale skulpturale Selbstporträts im Emoji-Stil präsentiert.

Ausstellung 17.07.2019
Karlheinz Pichler

Die sehr speziellen „Versammlungen“ von Miriam Bajtala
Miriam Bajtala: The only song I remember in slovak (Video-Still)

Die aktuell laufende Ausstellung in der Galerie allerArt in Bludenz ist dem Schaffen von Miriam Bajtala gewidmet. Bajtala, die die Akademie der Bildenden Künste in Wien absolviert hat, beschäftigt sich in ihrem Werk vor allem mit Wahrnehmungsformen und den Parametern, welche die Wahrnehmung definieren und verändern, wie etwa Raum, Zeit und Kontext.

ANZEIGE 17.07.2019
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

CD-Tipp 16.07.2019
Peter Füssl

Edmar Castañeda & Grégoire Maret: Harp vs. Harp

Das „versus” im Albumtitel ist total irreführend, denn der kolumbianische Harfenvirtuose Edmar Castañeda und der aus Genf stammende Mundharmonikaspieler Grégoire Maret musizieren natürlich nicht „gegeneinander“, sondern auf unglaublich einfühlsame Weise miteinander, sich mit inspirierenden Dialogen wechselseitig zu musikalischen Höchstleistungen anspornend. Beide spielen zwar absolute Außenseiterinstrumente im Jazz, die Listen ihrer Kooperationspartner in ihrer beider Wahlheimat New York lässt aber keinerlei Zweifel offen, mit welchen Kapazundern wir es hier zu tun haben. Bei Castañeda stehen unter anderem Paquito D’Rivera, John Scofield und Wynton Marsalis in der Vita, Maret arbeitete unter anderem für Jacky Terrasson, Steve Coleman, Herbie Hancock und Pat Metheny, auf dessen Grammy-gekröntem „The Way Up“ er mitspielte.

Film / Kino 11.07.2019
Gunnar Landsgesell

Unsere große kleine Farm
Schwein gehabt: Auf der Farm von Molly und John ist viel Expertise gefragt, doch der Film setzt mehr auf Emotion.

Ein Film wie aus einer Disney-Produktion: Schweine haben Namen und jedes Tier ist eine Persönlichkeit. Die Geschichte von einem Paar aus Kalifornien, das Brachland über mehrere Jahre in eine ökologische Farm verwandelt und sich dabei selbst gefilmt hat, unterhält, bietet aber keine fundierten Infos.

Film / Kino 11.07.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (12.7. - 18.7. 2019)
A Star Is Born

Jeden Abend Kino unter freiem Himmel wird diese Woche bei "Film am Markt" in Heerbrugg geboten. Lady Gaga kann man hier nochmals in ihrem Leinwanddebüt "A Star Is Born" sehen oder sich daran erfreuen, wie in der französischen Komödie "Ein Becken voller Männer"depressive Männer übers Synchronschwimmen wieder Lebensmut finden.

CD-Tipp 09.07.2019
Peter Füssl

Martin Tingvall: The Rocket

Seit 15 Jahren zählt das Trio des südschwedischen Pianisten Martin Tingvall mit dem deutschen Schlagzeuger Jürgen Spiegel und dem aus Kuba stammenden Kontrabassisten Omar Rodriguez Calvo mit seiner Mischung aus treibenden, manchmal ganz schön rockenden Rhythmen und den an die schwedische Folk-Tradition angelehnten, leicht ins Ohr gehenden Melodien zu den erfolgreichsten Piano-Trios Europas. Die meisten ihrer vielfach ausgezeichneten sechs Studioalben schafften es in die Jazz-, manche auch in die Pop-Charts. Nun legt Tingvall sein drittes Solo-Album vor, mit 14 eingängigen und – ja, man muss es einfach so sagen – wunderschönen Melodien gespickten, zwischen unglaublicher Ruhe und angenehm aufgepeitschten Emotionen angelegten Eigenkompositionen, die wie auch die eingangs erwähnten Trio-Stücke einen schier hypnotischen Sog entwickeln.

Musik / Konzert 08.07.2019
Anita Grüneis

Manuel Barrueco an den Ligita – der Meister der feinen Töne
Berühmt für sein virtuoses und leises Gitarrenspiel: Manuel Barrueco

Der aus Kuba stammende Manuel Barrueco ist eine feste Größe bei den Liechtensteiner Gitarrentagen, schon 2007 war er zu Gast. Im Gemeindesaal Gamprin gab er erneut ein Konzert der Extraklasse. „A superb instrumentalist with a seductive sound and uncommon lyrical gifts”, schrieb die Dallas Morning News über Manuel Barrueco. Und nun saß er mit seiner Gitarre im Gemeindesaal Gamprin, der hervorragende Musiker mit seinem verführerischen Klang und der ungewöhnlichen lyrischen Begabung, der große Künstler, der überall auf der Welt in den wichtigsten Konzertsälen gastiert und mit namhaften Künstlern der Musikwelt arbeitet.

Film / Kino 05.07.2019
Gunnar Landsgesell

Das Haus am Meer
Das Meer führt auf magische Weise Regie: Jede Figur scheint mit ihm verbunden und spricht aus sich heraus ganz natürlich über ihr Leben.

Als der alte Familienvater nach einem Schlaganfall verstummt, versammeln sich die drei erwachsenen Kinder im Haus der Familie. Eine kleine bezaubernde Meeresbucht verwandelt Regisseur Robert Guédiguian einmal mehr mit dem gewohnten soziologischen Scharfsinn zu einer Reflexion über frühere Träume und wie man sie am Leben erhält

Musik / Konzert 04.07.2019
Fritz Jurmann

Verdis „Rigoletto“ am See nimmt Formen an: Der Clownskopf wird zum Totenschädel
Das Bühnenbild für „Rigoletto“ auf der Seebühne mit dem Clownskopf und der Hand wird unerwartete Wandlungen zeigen.

Das Konzept, mit dem der Münchner Regisseur Philipp Stölzl bei seinem Debüt auf der Seebühne mit Verdis Oper „Rigoletto“ ein gegen 200.000-köpfiges Publikum zwei Stunden lang bei Laune halten will, war bis jetzt neben Fort Knox das bestgehütete Geheimnis der anbrechenden 74. Bregenzer Festspiele. Klar war bislang, dass Stölzl die Figur des Rigoletto als Hofnarr des Herzogs von Mantua in der Renaissance symbolhaft in Form eines überdimensionierten Clownskopfs in unsere Zeit transferieren und damit die Handlung im Zirkusmilieu ansiedeln will.

Musik / Konzert 04.07.2019
Silvia Thurner

Natur und Träume – Corinna Scheurle und Hanna Bachmann bedankten sich mit einem romantischen Klavier- und Liederabend
Die Mezzosopranistin Corinna Scheurle und die Pianistin Hanna Bachmann gaben im vorarlberg museum einen abwechslungsreichen Klavier- und Liederabend. In den Jahren 2017 und 2018 konnten sie sich über ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes Vorarlberg freuen.

Jedes Jahr zeichnet der Richard Wagner Verband Vorarlberg herausragende junge Musikerinnen und Musiker bzw. Sängerinnen und Sänger aus und ermöglicht ihnen unter anderem Opernbesuche bei den Festspielen in Bayreuth. Die Mezzosopranistin Corinna Scheurle sowie die Pianistin Hanna Bachmann konnten sich in den vergangenen beiden Jahren über diese Anerkennung freuen. Nun bedankten sie sich mit einem Klavier- und Liederabend im vorarlberg museum. Dazu hatten sie sich ein spezielles Programm ausgedacht. Auf der einen Seite deuteten sie sehr bekannte Lieder von Robert Schumann und Gustav Mahler, auf der anderen Seite gab es eine unbekannte Sonate von Richard Wagner zu entdecken. Die Darbietungen der beiden Künstlerinnen bereiteten Freude in der musikalischen Aussage, verwunderten jedoch in der Werkauswahl.

Film / Kino 04.07.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (5.7. - 11.7. 2019)
Der Marsianer

Die Montforter Zwischentöne zeigen dieses Wochenende in Zusammenarbeit mit dem Poolbar Festival Ridley Scotts Science-Fiction-Film "Der Marsianer", über den der Feldkircher ESA-Marsexperte Michel Breitfellner im Anschluss an die Vorführung sprechen wird. Bei den "Lichtspielen am Dach" des Spielboden Open-Air steht neben der Kletter-Doku "Free Solo" die hinreißend schräge isländische Komödie "Gegen den Strom - Woman at War" auf dem Programm.

CD-Tipp 04.07.2019
Peter Füssl

Philadelphy Saft Rieser Baptista: Arkitsa

Der 46-jährige aus dem Tirol stammende, in Wien und immer wieder auch in New York lebende Gitarrist und Sänger Martin Philadelphy ist ein niemals versiegender Quell unkonventioneller, kreativer Ideen. Mit einem enormen Output an Alben – derzeit stehen 37 in seiner Diskographie – und unberechenbaren und unvorhersagbaren künstlerischen Bocksprüngen entzieht er sich erfolgreich jeglichen Kommerzzwängen und darf sich trotzdem oder vielleicht gerade deswegen einer stetig wachsenden Fan-Gemeinde erfreuen.

Musik / Konzert 04.07.2019
Silvia Thurner

Getragen von einem geistreichen Gestaltungswillen – Das Solistinnen- und Solistenkonzert des Landeskonservatoriums war ein Fest
Mayya Melnichenko (Klavier), Ayleen Weber (Saxophon), Johanna Bilgeri (Fagott), Francesca Temporin (Violine), Kilian Erhart (Violoncello) und Michael Gundolf Loß (Klavier) (v.l.n.r.) waren die Solistinnen und Solisten des diesjähren Festkonzertes mit dem Symphonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatorium unter der Leitung von Benjamin Lack im Feldkirchen Montfortsaal. (Fotos: Victor Marin)

Starke Musikerpersönlichkeiten aus dem Vorarlberger Landeskonservatorium bescherten dem Publikum im Montforthaus Feldkirch ein inspirierendes Konzerterlebnis. Zum Abschluss des Studienjahres musizierten Mayya Melnichenko (Klavier) Johanna Bilgeri (Fagott), Francesca Temporin (Violine), Michael Gundolf Loß (Klavier), Kilian Erhart (Violoncello) und Ayleen Weber (Saxophon) mit dem Symphonieorchester des Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack. Einige Darbietungen versetzten die Zuhörenden in Staunen und illustrierten, welch hohes Niveau die jungen Musikerinnen und Musiker haben. Eine gelungene Uraufführung des neuesten Werks des Komponisten Raphael Lins rundete das erfrischende Konzertereignis ab.

Literatur 03.07.2019
Kurt Bracharz

Eintopf bis zur Vergasung - Sprachkritische Neuerscheinung von Matthias Heine

Ein neues Buch beschäftigt sich mit den Relikten der LTI, der „Lingua Tertii Imperii“ (Victor Klemperer), also des Sprachgebrauchs der Nationalsozialisten, in unserer Alltagssprache: „Verbrannte Wörter. Wo wir noch reden wie die Nazis und wo nicht“ von Mattias Heine im Dudenverlag, Berlin. Matthias Heine ist ein Berliner Journalist, der sprachkritische Bücher verfasst, zuletzt „Seit wann hat geil nichts mehr mit Sex zu tun?“ (2016) und „Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelmsland. Wie der erste Weltkrieg die deutsche Sprache für immer veränderte“ (2018) und „Mit Affenzahn über die Eselsbrücke“ (2019).