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Frechdachs-Musig, Lucas Oberer

,Musik Lokal - Ihre Wünsche‘ mit Martina Köberle

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Anfang
29.05.2020 20:00
Kategorie
Musik / Konzert
Veranstaltungsort

ORF-Landesfunkhaus Dornbirn
Rundfunkplatz 1
6850 Dornbirn
→ tgl. 8 - 21
+43 (0) 5572 301 - 22558
http://vorarlberg.orf.at
Julia.Zangerl@orf.at

Artikelaktionen
abgelegt unter: Musik / Konzert
Literatur 01.04.2020
Annette Raschner

Liebenswürdiger Kauz, sehnsuchtsvolle Lichtgestalten und die Brise der Veränderung

Der Vorarlberger Schriftsteller Wolfgang Hermann hat seine Kindheit und Jugend in Dornbirn verbracht. Die Ferientage genoss er großteils auf dem Bödele. Für die Ausstellung „Wem gehört das Bödele?“ im Stadtmuseum Dornbirn und im Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg hat Wolfgang Hermann eine seiner Schubladen geöffnet und eine Erzählung mit dem Titel „Walter oder die ganze Welt“ hervorgeholt. Sie ist unlängst im Limbus Verlag erschienen und den Gefährtinnen und Gefährten von damals sowie seinem Sohn Felix gewidmet.

CD-Tipp 31.03.2020
Peter Füssl

Avishai Cohen: Big Vicious

Der 1998 erschienene Song „Teardrop“ ist der größte Hit der britischen Trip Hop-Band Massive Attack, dem singenden Fötus im hundertmillionenfach angeklickten Musikvideo verlieh Cocteau Twins-Sängerin Elisabeth Frazer einen traurig-ätherischen Touch, hat sie doch die Lyrics unter dem Eindruck des tragischen Todes von Jeff Buckley verfasst. Avishai Cohen übernimmt ihren Part mit seiner melancholischen, kalt glühenden Trompete, und sein israelisches Quintett Big Vicious verpasst dem im kollektiven Gedächtnis der Elektronik-Pop-Gemeinde fest verankerten Song Drive, Schärfe und Dringlichkeit, ohne ihn seiner ursprünglichen emotionalen Tiefe zu berauben.

Aktuell 30.03.2020
Manuela Schwaerzler

ACHTUNG: Vorerst praktisch alle Veranstaltungen abgesagt!
Coronavirus (© Daniel Lienhard)

Als Maßnahme gegen den sich ausbreitenden Coronavirus sind mittlerweile bis Ostern praktisch alle Veranstaltungen abgesagt, viele Galerien, Ausstellungshäuser und Kinos sind vorerst einmal geschlossen. Da sich täglich Neues tut, empfehlen wir unseren Leser*innen, sich bei den Veranstaltern selbst zu erkundigen, was überhaupt noch stattfindet, was abgesagt oder verschoben wurde. Homepages, Telefonnummern und andere Kontaktdaten dazu finden Sie auf unserer Website beim jeweiligen Termineintrag im Monatsprogramm oder im Ausstellungskalender.

Aktuell 30.03.2020
Manuela Schwaerzler

Kultur auf virtueller Bühne
"Outburst of Culture": Als Reaktion auf die unumgänglichen Absagen von Kulturveranstaltungen wurde eine virtuelle Bühne für Kulturerlebnisse ins Leben gerufen

Das Coronavirus zieht immer weitere Kreise – und immer weiter werden die Ideenfelder und zahlreicher die Umsetzungen von digitalen Projekten. Das Büro Dornbirn plus Feldkirch Hohenems Bregenzerwald 2024 hat unter dem Motto „Outburst of Culture“ eine virtuelle Bühne realisiert, auf der Kulturinstitutionen, aber auch einzelne Kunst- und Kulturschaffende auftreten und zeigen können, was geplant war, aber leider wieder abgesagt und eben nicht physisch durchführbar ist.

Musik / Konzert 30.03.2020
Manuela Schwaerzler

Magdalena Grabher präsentiert ihr neues Album "Find Out": Heute und als Home Concert
Heute um 20 Uhr gibt Magdalena Grabher ein Home Concert (© Michal Lukac)

Zu Redaktionsschluss unserer April-Ausgabe - die Sie übrigens spätestens heute in Ihrem Briefkasten haben sollten - war zwar klar, dass Magdalena Grabher ihre Album Release Tour absagen muss, aber noch nicht, wie's weiter geht. Das kristallisierte sich erst nach und nach heraus und heute, am 30.3. ist es soweit: Um 20 Uhr wird die Harder Musikerin eine One Woman Show von zu Hause aus geben, der wir alle per Live Stream beiwohnen können. Aus diesem Anlass stellen wir hier das Interview, das Pete Ionian mit Magdalena Grabher geführt hat und in der aktuellen Printausgabe der KULTUR veröffentlicht wurde, zum Nachlesen zur Verfügung:

Film / Kino 26.03.2020
Walter Gasperi

Heimkino: Streaming und TV (27.3. – 2.4. 2020)
Hotel (Jessica Hausner)

In Zeiten geschlossener Kinos und Ausgangsbeschränkungen bietet sich Heimkino an. Auch das für heuer abgesagte Grazer Filmfestival Diagonale bietet einen Teil seines Programms zum Streamen an. Klassiker der Filmgeschichte lassen sich dagegen immer wieder in den werbefreien Programmen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten - vor allem auf Arte - entdecken.

CD-Tipp 25.03.2020
Peter Füssl

Charles Lloyd: 8 – Kindred Spirits Live From The Lobero

Es ist der Blick eines alten Mannes auf ein unfassbar erfülltes Leben, dahinter errät man aber auch, vielleicht in einem Blinzeln, den neugierigen Blick des ewig Jungen, der nach Vollendung strebt und stets auf der Suche sein wird – nach dem ganz besonderen Ton, der unvergleichlichen Stimmung, der einzigartigen Kommunikation mit den Mitmusikern und dem Publikum. Und das Outfit auf dem Coverfoto verrät uns auf Anhieb, dass wir es hier mit einem Mystiker zu tun haben – genauer gesagt: einem Jazzmystiker im Jubiläumsmodus. Seinen 80. Geburtstag hat der Saxophonist Charles Lloyd am 15. März 2018 mit einem Konzert im von ihm schon oft bespielten Lobero Theatre seiner Heimatstadt Santa Barbara gefeiert – mit Drummer Eric Harland und Bassist Reuben Rogers, seinem Lieblings-Rhythmus-Gespann, mit Pianist Gerald Clayton und Gitarrist Julian Lage, die er schon als Jungmusiker unter seine Fittiche nahm und zu aufstrebenden Stars machte, und mit zwei ganz besonderen Gästen: der wie Lloyd aus Memphis stammenden Soul-Pop-Legende Booker T. Jones und Blue Note-Boss Don Was, der zu diesem ganz speziellen Anlass für zwei Stücke wieder einmal zum Bass griff.

Literatur 23.03.2020
Ingrid Bertel

Schönheit als Last - Monika Helfers neuer Roman „Die Bagage“ erzählt von einer Familie, die ziemlich viel zu tragen hat

Hoch in den Bergen, ganz am Ende eines Tals, das alle nur den „Wald“ nennen, lebt im Jahr 1914 eine Familie, deren Mitglieder alle schön sind. Die schönste aber ist Maria, und weil sie nichts hat außer ihrer Schönheit, ist ihr Leben gefährlich. Im Dorf unten wird die Familie „die Bagage“ genannt. „Das stand damals noch lange Zeit für ,das Aufgeladene‘, weil der Vater und der Großvater von Josef Träger gewesen waren, das waren die, die niemandem gehörten, die kein festes Dach über dem Kopf hatten, die von einem Hof zum anderen zogen und um Arbeit fragten und im Sommer übermannshohe Heuballen in die Scheunen der Bauern trugen, das war der unterste aller Berufe, unter dem des Knechtes.“ Bagage – das ist das französische Wort für Gepäck. Aber wenn jemand so schön ist wie Maria, kann und wird Mann sie dann als Gepäcksstück behandeln?

ANZEIGE 22.03.2020
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

Musik / Konzert 19.03.2020
Silvia Thurner

Mit Leidenschaft und Freude die Herausforderung angenommen – der Jugendmusikwettbewerb „prima la musica“ 2020 konnte gerade noch ausgetragen werden
307 Kinder und Jugendliche fieberten dem diesjährigen Jugendmusikwettbewerb "prima la musica" entgegen. In den Solokategorien nahmen die jungen Musikerinnen und Musiker mit Streich‐, Tasten‐ und Zupfinstrumenten sowie Gesang teil. Monika Krako präsentierte ihr Können sowohl am Klavier als auch als Sängerin.

Unter widrigen Umständen ging der diesjährige Jugendmusikwettbewerb „prima la musica“ in diesem Jahr über die Bühne. Aber nicht minder motiviert musizierten insgesamt 307 Kinder und Jugendliche zwischen acht und achtzehn Jahren und stellten sich mit ihren musikalischen Darbietungen einer hochkarätig besetzten Jury. Im Mittelpunkt standen die solistisch auftretenden Musikerinnen und Musiker mit Streich- und Zupfinstrumenten sowie Klavier, Orgel und Akkordeon. Ergänzt wurden die Soloauftritte von zahlreichen Bläserensembles. Die Ergebnisse nach den spannenden Darbietungen sind sehr erfreulich, denn 103 Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer erhielten die Berechtigung zur Teilnahme beim Bundeswettbewerb.

Ausstellung 18.03.2020
Karlheinz Pichler

Wenn das Kücheninventar die Plätze tauscht - Anleitung für eine Performance zu Hause angesichts der Covid-19-Krise
Hannes Egger: Kitchen Performance or The Order of Things, 2020

Ein markantes Zeichen der künstlerischen Praxis des 1981 in Bozen geborenen Konzeptkünstlers Hannes Egger ist es, dass er das Publikum in seine Aktionen miteinbezieht und es interaktiv agieren lässt. Egger, der auch schon mehrmals in Vorarlberg ausgestellt hat, etwa in der Galerie 365 in Schnepfau oder zuletzt 2019 im Rahmen der Ausstellung „Da.Zwischen“ im Bregenzer Magazin 4, begreift das Kunstwerk nicht als Objekt, als abgeschlossenes Werk im klassischen Sinn, sondern vielmehr als Situation oder offene Plattform in Progress. Die detailliert geplanten Kunstwerke vervollständigen sich meist erst in jenem Moment, in welchen das Publikum teilnimmt. Aufgrund des Coronavirus durch das Ausgehverbot zurück auf die eigenen vier Wände geworfen - wie Millionen andere Betroffene auch -, hat er eine Performance ausgeheckt, an der jede/r Leidensgenosse/in von zu Hause aus partizipieren kann.

CD-Tipp 17.03.2020
Peter Füssl

Wolfgang Haffner: Kind of Tango

„Kind of Tango” heißt nach „Kind of Cool” (2015) und „Kind of Spain” (2017) der dritte Streich und krönende Abschluss der exzellenten „Kind of“-Trilogie des in Nürnberg lebenden Schlagzeugers Wolfgang Haffner. Nach der lässigen Relaxedness des 50er-Jahre Cool Jazz und den sonnengereiften Impressionen aus der Welt des Flamencos, lässt sich Haffner nun von Melancholie und Magie des Tangos inspirieren.

Literatur 16.03.2020
Markus Barnay

Zwei grundverschiedene „Annäherungen“ an NS-Opfer

Gleich zwei Bücher wurden Anfang dieses Jahres präsentiert, die an aus Vorarlberg stammende NS-Opfer erinnern. Die beiden, Hugo Paterno und Georg Schelling, weisen interessante Gemeinsamkeiten auf – jedenfalls in Hinsicht auf die Ursachen ihrer Verfolgung durch die NS-Behörden: Beide waren sie tief gläubig, beide unterstützten sie vor 1938 aktiv die katholisch-konservative Diktatur, beide gerieten sie deshalb ins Visier der Nationalsozialisten. Dann hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon wieder auf, denn Georg Schelling überlebte die KZ-Haft in Dachau und Buchenwald, während Hugo Paterno 1944 in München-Stadelheim hingerichtet wurde. Keinerlei Gemeinsamkeit gibt es auch zwischen den jetzt erschienenen Büchern – die könnten unterschiedlicher nicht sein, obwohl in beider Untertitel von „Annäherungen“ die Rede ist.

Ausstellung 12.03.2020
Peter Niedermair

Franz Gassner – „Zeichenfelder Linienfelder Klangfelder“
Franz Gassner, Zeichenfeld, Tripthychon, Öl auf Leinwand, 270 x 270 cm (Privatbesitz)

Noch bis 9. April zeigt der Lustenauer Künstler rund 20 Arbeiten aus seinem Œuvre im Rahmen von "50 Jahre Kunst" im Bildungshaus Batschuns.

Film / Kino 12.03.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (13.3. - 19.3. 2020)
High Life

Im Rahmen der Programmkinoschiene in der Kinothek Lustenau wird diese (und nächste) Woche Claire Denis' Science-Fiction-Film "High Life" gezeigt. Am Spielboden Dornbirn startet die alljährliche Filmreihe zu psychischen Krankheiten, die in Kooperation mit pro mente Vorarlberg veranstaltet wird.

Film / Kino 12.03.2020
Gunnar Landsgesell

Narziss und Goldmund
Von einem, der auszog, die Liebe, die Mutter und die Kunst zu finden: Goldmund als Abenteurer.

Hermann Hesse war zeit seines Lebens ein literarisch Suchender. Mit "Narziss und Goldmund" erzählt er exemplarisch von zwei ganz gegensätzlichen Lebensentwürfen, die aber zugleich von der ganz konkreten (möglichen homoerotischen) Nähe zweier Klosterschüler geprägt ist. Stefan Ruzowitzky hat den Stoff als beschwingte Mittelalter-Posse adaptiert, die diese Themen eher am Rand beschäftigt.

CD-Tipp 10.03.2020
Peter Füssl

Carla Bley – Andy Sheppard – Steve Swallow: Life Goes On

“Life goes on. / On and on. /And then one day ... / Carla was hit by a bucket of shit / and the band played on. / She opened the door and was hit by some more / and the band played on. / Could this be the ending or just the beginning / of life without music or fun? / But wonderful stuff had just barely begun / and the band played on.” Die in lyrischer Form gehaltenen Liner-Notes demonstrieren eindrücklich, wie sich Carla Bley einem schweren gesundheitlichen Einbruch vor zwei Jahren mit Galgenhumor und Kreativitätsschub erfolgreich widersetzte. Anschließend hat sie die in drei Suiten zusammengefassten Stücke gemeinsam mit ihren Langzeitpartnern Steve Swallow und Andy Sheppard auf zahlreichen Konzerten (Bley versteht Auftritte als Probemöglichkeiten für ihre Kompositionen) intensiv geprobt und verfeinert und letztes Jahr in Lugano aufgenommen.

Musik / Konzert 09.03.2020
Silvia Thurner

Durchdringendes gemeinsam erleben – Standing Ovations für die Chorakademie Vorarlberg, die Sinfonietta Vorarlberg und Markus Landerer
Die Chorakademie Vorarlberg unter der Leitung von Markus Landerer wagte sich an Beethovens "Missa Solemnis" und erntete jubelnden Beifall.

Mit der Aufführung von Beethovens „Missa Solemnis“ op. 123 stellten sich die Vorarlberger Chorakademie und die Sinfonietta Vorarlberg mit ihrem musikalischen Leiter Markus Landerer einer Mammutaufgabe. Die neunzig Sängerinnen und Sänger gaben alles, stellten eine bewegende und inspirierte Werkdeutung in die Kapelle des Landeskonservatorium und ernteten dafür jubelnden Beifall. Gut harmonierte das Solistenquartett Monika Riedler (Sopran), Annely Peebo (Alt), Alexander Pinderak (Tenor) und Daniel Ochoa (Bass) mit dem Chor.

Theater 07.03.2020
Dagmar Ullmann-Bautz

Künstlerin und Kämpferin - Stephanie Hollenstein am Vorarlberger Landestheater
Hervorragend: Katrin Hauptmann, im Hintergrund als Mutter: Heide Capovilla

Der österreichische Autor Thomas Arzt hat sich im Auftrag des Vorarlberger Landestheaters mit der Lustenauer Künstlerin Stephanie Hollenstein (1886–1944) auseinandergesetzt und seine Eindrücke und Emotionen, die er im Laufe der Recherche für diese außergewöhnliche Frau entwickelt hat, in einem Stück verdichtet, das gestern seine Uraufführung im Haus am Kornmarkt feierte. Regisseur Tobias Wellemeyer hat das Stück „Hollenstein, ein Heimatbild“ mit größter Aufmerksamkeit auf die Komplexität der Figur der Stephanie Hollenstein inszeniert.

Gesellschaft 07.03.2020
Manuela Schwaerzler

„Was wir tun, verträglicher machen“ – Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb
Unter dem Motto "We go green" lud das Büro Dornbirn plus zu einer Infoveranstaltung ins Festspielhaus Bregenz.

Am Freitagnachmittag, den 6. März lud das Büro Dornbirn plus Feldkirch Hohenems Bregenzerwald unter dem Motto „We go green“ zu einem Info- und Netzwerktreffen zum Thema Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb. Im Saal mit dem passenden Namen, dem propter homines („zum Wohle der Menschen“) im Festspielhaus Bregenz (selbst als Green Location zertifiziert), versammelten sich zahlreich Vertreter*innen der Kulturinstitutionen und Umweltbüros sowie Kulturschaffende und Interessierte, um sich Informationen und Ratschläge von Expert*innen abzuholen. Es sprachen und diskutierten Georg Tappeiner (Green Events Austria), Eva Engelberger (Kunst Haus Wien) und Urs Treuthardt (Bodensee-Vorarlberg Tourismus).

Kritiken 06.03.2020
Dagmar Ullmann-Bautz

Ein aktivierendes Stück Theater – „Who cares? Welche Krise?“ von Daniela Egger am Vorarlberger Landestheater
Ein zauberhaftes Paar: Vivienne Causemann und Nico Raschner

Am Mittwoch feierte „Who cares? Welche Krise?“ am Vorarlberger Landestheater Derniere. Richtig, wir berichten heute nicht von der Premiere dieser Uraufführung, sondern von der letzten Aufführung und in der Hoffnung, dass es eben nicht die letzte gewesen ist, sondern wieder aufgenommen wird. Denn dieses Stück für Menschen ab 12 Jahren hat es verdient, sowohl als Aufführung für Schulgruppen, als auch als Abendveranstaltung nochmals in den Spielplan aufgenommen zu werden. Die Vorarlberger Autorin Daniela Egger hat hier ein großartiges Stück geschrieben, das von Regisseur Benedikt Greiner ebenso hervorragend inszeniert wurde.

Film / Kino 05.03.2020
Gunnar Landsgesell

Emma.
Ungleiche Freundinnen: "Emma." erzählt von den Überlegenheitsgefühlen einer jungen Frau, die sie aber nicht bis zum Ende durchhält.

Jane Austens Schlüsselroman "Emma" erzählt von einer jungen Frau, die gleichermaßen selbstbewußt, reich und attraktiv ist. - Und dennoch alleinstehend. Die Fotografin und Musikclip-Regisseurin Autumn de Wilde verbindet in ihrer Inszenierung steife, werkgetreue Sprache mit unablässigen, pikierten Situationen und generiert genau daraus den Witz ihres Projekts.

Musik / Konzert 05.03.2020
Fritz Jurmann

Violinvirtuosin aus Lustenau ist die jüngste Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes
Elisso Gogibedaschwili ist mit ihrer wertvollen Guarneri-Violine bereits international als Solistin mit Orchestern oder als Kammermusikerin tätig.

Sie hat im Moment eine Erfolgssträhne, die nicht abzureißen scheint, die erst 19-jährige Lustenauer Violinsolistin Elisso Gogibedaschwili. Vergangenen Dezember erst erhielt sie zusammen mit dem um einige Jahre älteren Dornbirner Pianisten Aaron Pilsan die Fördergabe des Landes für besonders begabte junge Musiker, jetzt hat ihr der Richard-Wagner-Verband Vorarlberg das jährliche Stipendium 2020 zuerkannt, das sie im kommenden Sommer zum Besuch dreier Wagner-Opern bei den Bayreuther Festspielen berechtigt. Im darauffolgenden Jahr gibt sie als Dankeschön ein Stipendiatenkonzert.

Film / Kino 05.03.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (6.3. - 12.3. 2020)
Amussu

Am Spielboden Dornbirn findet diese Woche das 4th Human Vision film festival statt. In der Kinothek Lustenau wird im Rahmen der neuen Programmkinoschiene noch zwei Mal Gus Van Sants "Don't Worry, weglaufen geht nicht" gezeigt.

Film / Kino 05.03.2020
Anita Grüneis

Film «Entdeckung einer Landschaft»: Der Boden vermehrt sich nicht
Verkehrsinsel als letzte natürliche Bastionen

Mit «Entdeckung einer Landschaft» haben Daniel Schierscher und Michael Fasel den richtigen Film zur richtigen Zeit produziert. Sie setzen sich darin mit Liechtenstein als Ganzes auseinander, erzählen von der geologischen Vergangenheit, in der das Land zu dem wurde, was es heute ist, beleuchten kritisch die Gegenwart und heben den Warnfinger für die Zukunft. Eines wird beim Betrachten des 76-minütigen Films mehr als deutlich: Die Wirtschaft setzt auf Wachstum, aber der Boden vermehrt sich nicht. Und mit dem Boden sind Pflanzen- und Tierwelt und damit auch die Menschen mehr als engmaschig verknüpft.