Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Rocketman
Elton John, der traurige Junge, der sich aus jeder Krise noch bunter auf der Bühne neu erfindet.
Film / Kino
31.05.2019 Gunnar Landsgesell

Vom tristen Londoner Arbeiterbezirk zu glamourösen Poolparties in Kalifornien. "Rocketman" ist die Geschichte von Elton John, einem privat unglücklichen jungen Mann, der sich aus jeder Krise auf der Bühne wieder neu erfindet. Ein Biopic mit enthusiastischen Choreographien und Musikeinsätzen.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (31.5. - 6.6. 2019)
Easy
Film / Kino
30.05.2019 Walter Gasperi

Zwei Roadmovies sind diese Woche in den Filmclubs zu sehen: Das TaSKino Feldkirch zeigt die italienische Komödie „Easy“, in der ein ehemaliger Gokart-Champ eine Leiche in die Ukraine überstellen muss. Beim FKC Dornbirn nimmt dagegen Jafar Panahi in „Drei Gesichter“ den Zuschauer mit auf eine Reise ins iranische Bergland und feiert dabei auch drei Generationen von Schauspielerinnen.

zum Artikel >
The National: I Am Easy To Find
CD-Tipp
29.05.2019 Peter Füssl

Beziehungsprobleme, Trennungsängste, gescheiterte Liebe, das Gefühl, nicht mit- und nicht ohne einander Leben zu können – Melancholie, Resignation und Weltschmerz in kluge und bildreiche Texte gegossen: Von den Themen her ist also auch beim achten Studioalbum alles wie gehabt bei Matt Berninger, den Dessner- und den Devendorf-Brüdern, die vor 20 Jahren aus Ohio nach Brooklyn zogen, um die Welt mit ihrem Indie-Rock zu erobern. Und dennoch ist alles – auf wohltuende Weise – auch ganz anders!

zum Artikel >
„Tim und Struppi“ in den Mundarten Liechtensteins: „Am Ottokar sis Zäptr“
Literatur
29.05.2019 Jürgen Schremser

Das Universum der Übersetzungen des belgischen Comic-Klassikers „Les aventures du Tintin“, zu Deutsch „Tim und Struppi“, ist um einen Sprachschauplatz reicher. Mit „Am Ottokar sis Zäptr“ (dt. König Ottokars Zepter) präsentiert der liechtensteinische Autor und Tintinologe Mathias Ospelt die erste Version eines Tim-und-Struppi-Abenteuers in den Mundarten Liechtensteins. Die Neuerscheinung in passgenauer Originaltypografie kommt diesen Mai in Lizenz des belgischen Stammverlags Casterman beim Van Eck Verlag heraus.

zum Artikel >
FM.Felder@Bregenz@Bregenzerwald@Dornbirn
Franz Michael Felder, Egg, 1866; diese Aufnahme ist in Egg beim Fotografen Franz Josef Fetz entstanden  (© Felder-Archiv, Bregenz)
Literatur
29.05.2019 Annette Raschner

Zum 150. Todestag von Franz Michael Felder wird eine Ausstellung an drei Orten – nahezu zeitgleich – eröffnet: Im Stadtmuseum Dornbirn, im Martinsturm Bregenz und im Egg Museum. Sie zeichnet ein lebendiges Bild des Schoppernauer Dichters und Sozialreformers und bietet neue Blicke auf jene Orte, die er regelmäßig aufgesucht hat. Annette Raschner hat mit Kurator Jürgen Thaler gesprochen.

zum Artikel >
DER FLÜCHTLING von Fritz Hochwälder am Vorarlberger Landestheater
Das Schauspiel in drei Akten wurde in der Inszenierung am Vbg. Landestheater durch Videoszenen dramaturgisch erweitert
Theater
28.05.2019 Peter Niedermair

Fritz Hochwälders „Der Flüchtling“ hatte Ende letzter Woche Premiere am Vorarlberger Landestheater. Der Besuch des Stücks wie der Begleitveranstaltungen ist sehr zu empfehlen, nicht nur als Gegenwelt zur derzeitigen politischen Situation in Österreich, sondern auch als eine Möglichkeit, nachzuschauen, was ein Schauspiel über die historischen und aktuellen politischen und gesellschaftlichen Realitäten hinaus zu zentralen Grundfragen menschlicher Existenz zu sagen hat.

zum Artikel >
„Blinde Flecken – Rechtssicherheit in der Kulturarbeit“ – Tag der Kulturinitiativen in der Villa Falkenhorst
Rund 50 Kulturschaffende aller Sparten trafen sich in der Villa Falkenhorst, um sich über Rechtsfragen zu informieren und auszutauschen (© VLK/B. Hofmeister)
Aktuell
28.05.2019 Manuela Schwaerzler

Am Freitag, 24. Mai lud die Kulturabteilung des Landes, die IG Kultur Vorarlberg und das Büro für Zukunftsfragen zum Tag der Kulturinitiativen, der sich diesmal dem Thema Rechtssicherheit widmete. Rund 50 heimische Kulturschaffende folgten der Einladung nach Thüringen und nutzten die Gelegenheit für Information und Austausch.

zum Artikel >
Orchestrale Kraft im Streichquartett und ein kommunikativer Partner am Klavier – viel Applaus für das Quartetto di Cremona und Aaron Pilsan bei der Schubertiade Hohenems
Aaron Pilsan am Klavier und das Quartetto di Cremona gestalteten bei der Schubertiade Hohenems die Werkdeutungen mit einem geistreichen musikalischen Austausch. (Foto: Schubertiade Hohenems)
Musik / Konzert
27.05.2019 Silvia Thurner

Sein Debüt bei der Schubertiade Hohenems feierte das italienische Quartetto di Cremona gemeinsam mit dem hierzulande bestens bekannten Pianisten Aaron Pilsan und einem außergewöhnlichen Programm. Forciert im Klang stellten die Quartettmusiker Beethovens „Große Fuge“ in den Saal, ersetzten im Zusammenspiel mit Aaron Pilsan in Mozarts Klavierkonzert KV 414 ein ganzes Orchester und begeisterten insbesondere mit der Darbietung des Klavierquintetts op. 44. Eine große Fangemeinde feierte den Pianisten Aaron Pilsan, der sich auch bei diesem Konzert als hervorragender Kammermusikpartner präsentierte und mit spieltechnischer Brillanz und einer guten Portion Humor die Musik mit Leben erfüllte.

zum Artikel >
„Orient Express“ in der Buchser Lokremise – Mystery Train nach Istanbul
Der umschwärmte Schaffner Anton Lamm - SängerInnen (v.l.n.r.): Raphael Köb, Jasmin Reif, David Schuler, Klaudia Dodes, Thomas Beck und Annette Lubosch
Theater
26.05.2019 Anita Grüneis

Schon bei der Premiere gab es stehende Ovationen und auch bei der vierten Vorstellung des Musik-Stückes „Orient Express“ in der Lokremise Buchs standen die Zuschauerinnen und Zuschauer für den Schlussapplaus von ihren Sitzen auf. Sie hatten einen unterhaltsamen Abend mit starken Stimmen, abwechslungsreicher Musik und turbulenten Choreografien erlebt.

zum Artikel >
Menasses „Hauptstadt“ im TAK: Das Brennverhalten der Unterwäsche
Die EU-Beamten stehen im Nebel und beobachten das Schwein
Theater
24.05.2019 Anita Grüneis

Das Stadttheater Konstanz gastierte mit seiner Version von Robert Menasses großem europäischen Roman „Die Hauptstadt“, der 2017 den Deutschen Buchpreis bekam, im TAK.  Wie lässt sich der Inhalt von 459 Seiten so auf der Bühne darstellen, dass die Geschichte erzählt und das Publikum dabei auch noch gut unterhalten wird? Für Regisseur Mark Zurmühle war das kein Problem. Er zog mit seiner abwechslungsreichen Inszenierung sogar die anwesenden Gymnasiasten in ihren Bann. Einige von ihnen meinten beim Verlassen des Theaters, es sei „gar nicht so lang gewesen wie gedacht“. Das war ein Kompliment, denn die Aufführung dauerte mit Pause 3 Stunden.     

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)