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Kritiken

Wenn Männer knietief im Sumpf stecken – Thomas Schütte im Kunsthaus Bregenz und davor
Thomas Schütte: Mann im Wind I, II und III, 2018, patinierte Bronze (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
22.07.2019 Karlheinz Pichler

Der 64-jährige Düsseldorfer Künstler Thomas Schütte arbeitet in allen Formaten. Weltweit bekannt geworden ist er aber mit monumentalen Skulpturen und ausgefeilten Architekturmodellen. In dem, was er macht, schaut er nicht links und nicht rechts. Der Kunstmarkt und seine Mechanismen sind ihm völlig egal. Trotzdem kann er es nicht verhindern, dass er Teil davon ist, erzielen seine Werke doch Preise in Millionenhöhe. Und die Museen rund um den Globus reißen sich um den Deutschen. Mit dem ehemaligen Gerhard-Richter-Schüler hat das Kunsthaus Bregenz für die diesjährige Sommerausstellung jedenfalls ein schwergewichtiges Zugpferd in die Bodenseestadt geholt.

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Don Quijote und Sancho Panza - ein unvergessliches Paar!
Das Theatertraumpaar: Wolfram Koch und Ulrich Matthes
Theater
21.07.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern erlebte ein ausverkauftes Haus am Kornmarktplatz die Uraufführung eines Klassikers der Weltliteratur - „Don Quijote“ von Miguel de Cervantes - in einer neuen Fassung von Jakob Nolte. Nolte erzählt die Geschichte von Don Quijote und Sancho Panza, dem ungleichen Paar - hier wunderbar besetzt mit den Schauspielern Ulrich Matthes und Wolfram Koch - als Zweipersonenstück voll Witz und geschliffener Dialoge, das durch das kongeniale Spiel der beiden Protagonisten und Gegenparts nochmals gewinnt, interessanter und aufregender wird.

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Schön ist so ein Ringelspiel – auch auf der Burg Gutenberg in Balzers
Die Neuen Wiener Concert Schrammeln mit Robert Reinagl und Katharina Hohenberger
Kritiken
20.07.2019 Anita Grüneis

Die Balzner im Wetterglück: Das Konzert mit den Neuen Wiener Concert Schrammeln konnte im Innenhof der Burg Gutenberg durchgeführt werden - sehr zur Freude des überaus zahlreichen Publikums. Der mittelalterliche Hof wurde an diesem Abend zu einem Wiener Beisl, in dem nur der Heurigen zur weinseligen Stimmung fehlte. Die Musik der Neuen Wiener Concert Schrammeln und die „Weaner“- Lieder von Katharina Hohenberger und Robert Reinagl ließen den lauen Sommerabend zu einem humorvollen Aufenthalt in einer Buschenschenke werden.

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Festspiel-Hausoper „Don Quichotte“ – Lehrstück um einen tragischen Antihelden
Im historischen Ambiente der Ritterzeit begrüßt die Bevölkerung Dulcinée (Anna Goryachova), die von Don Quichotte heiß verehrt wird und die er heiraten möchte.
Musik / Konzert
19.07.2019 Fritz Jurmann

Es war wohl eine der seltsamsten und außergewöhnlichsten Opern, die da am Donnerstag als Eröffnungspremiere im ausgebuchten Festspielhaus gezeigt wurde. Wenn es denn überhaupt eine Oper war. Das Stück „Don Quichotte“ von Jules Massenet ist vielmehr ein Lehrstück um einen tragischen Antihelden, das in seiner wohl dosierten Entschleunigung den ideale Kontrast bildet zum grell spektakulären Zirkus-Karneval, den man Verdis „Rigoletto“ auf dem See verpasst hat.

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Edie - Für Träume ist es nie zu spät
Raue Landschaft, grummelige Betrachterin. Ein entspannter Film, der bekannte Wege beschreitet.
Film / Kino
19.07.2019 Gunnar Landsgesell

Nach einem unbedankten Leben sucht eine Mitt-Achtzigerin ihren eigenen Weg: Sie möchte einen Berg in den schottischen Highlands erklimmen, um auch mal wieder glücklich und frei zu sein. Eine Geschichte, die einem bekannt vorkommt, samt wechselvoller Freundschaft mit einem jungen Guide. Dennoch findet "Edie" vor allem dank der Hauptdarstellerin Sheila Hancock eigene Bilder dafür.

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Aktuell in den Filmclubs (19.7. - 25.7. 2019)
Au bout des doigts – Der Klavierspieler vom Gare du Nord
Film / Kino
18.07.2019 Walter Gasperi

Beim FKC Dornbirn steht diese Woche der ebenso anregende wie informative Ö1-Dokumentarfilm "Gehört, gesehen - Ein Radiofilm" auf dem Programm. Das Kinotheater Madlen in Heerbrugg zeigt dagegen als "Besonderen Film" das Musikerdrama "Au bout des doigts – Der Klavierspieler vom Gare du Nord".

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Bregenz ist Zirkus! Bei Verdis spektakulärem „Rigoletto“ am See steht Amüsement vor Anspruch
Der überdimensionale Kopf, mit vielen technischen Spielarten ausgestattet, ist ein Spiegelbild der Befindlichkeiten von Rigoletto. Der geöffnete Mund dient auch dem Herzog als Liebeslaube für seine Amouren.
Musik / Konzert
18.07.2019 Fritz Jurmann

Alles dreht sich, alles bewegt sich heuer auf der Bregenzer Seebühne wie nie zuvor. Die erste Produktion von Verdis internationalem Opern-Dauerbrenner „Rigoletto“ in 74 Festspieljahren hatte am Mittwoch bei guten Wetterbedingungen Premiere, ausverkauft wie praktisch alle 27 Aufführungen, mit viel Szenenapplaus und einem fast zehnminütigen Schlussjubel vor zahlreichen Ehrengästen gefeiert. Der Abend entpuppte sich unzweifelhaft als die bisher spektakulärste Seebühnen-Inszenierung aller Zeiten.

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Eröffnung der Bregenzer Festspiele 2019
Herrliche Moderation - Rigoletto-Puppe geführt von Nikolaus Habjan
Aktuell
17.07.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Es war eine schöne, eine in sich stimmige, runde Sache - die Eröffnungsfeier der 74. Bregenzer Festspiele am Mittwoch, den 17. Juli, an der die geladenen Gäste in dem, wie in jedem Jahr, gut gefüllten großen Saal des Festspielhauses neben den obligatorischen Festreden das zu erwartende Festspielprogramm in Form von dargebotenen Appetithäppchen kunstreich serviert bekamen. Durchs Programm führte eine Rigoletto-Handpuppe, virtuos geführt von Nikolaus Habjan - herrlich witzig, leichtfüßig und auf sehr positive Weise respektlos.

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Emoji-Großporträt mit Katze – Silvie Fleury im Kunstraum Dornbirn
Silvie Fleury: "IO" (Ausstellungsansicht, alle Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
17.07.2019 Karlheinz Pichler

Die aus Genf stammende Performance- und Objektkünstlerin Sylvie Fleury inszeniert sich auf dem internationalen Kunstparkett seit den 1990er Jahren als Glamour- und Fashion-Girl, das der Luxus- und Modewelt genauso frönt, wie sie dieselbe entlarvt und in Frage stellt. Dass sie eine begnadete Selbstdarstellerin ist, beweist sie aktuell im Kunstraum Dornbirn, in dem sie ihre Katze, mit der sie in einer Genfer Villa zusammenlebt, und sich selbst als monumentale skulpturale Selbstporträts im Emoji-Stil präsentiert.

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Die sehr speziellen „Versammlungen“ von Miriam Bajtala
Miriam Bajtala: The only song I remember in slovak (Video-Still)
Ausstellung
17.07.2019 Karlheinz Pichler

Die aktuell laufende Ausstellung in der Galerie allerArt in Bludenz ist dem Schaffen von Miriam Bajtala gewidmet. Bajtala, die die Akademie der Bildenden Künste in Wien absolviert hat, beschäftigt sich in ihrem Werk vor allem mit Wahrnehmungsformen und den Parametern, welche die Wahrnehmung definieren und verändern, wie etwa Raum, Zeit und Kontext.

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